Just's Botanischer Jahresbericht Systeiatisch geordnetes Repertorium der Botanischen Literatur aller Länder Begründet 1873 Unter Mitwirkung von 0. Brick iu Hamburg, C. Briniiier in Hamburg, K. v. Dalla Torre in Innsbruck, Cl. D e n y s in Hamburg, Wi 1 h e 1 m D ö r ri e s in Zehlendorf, K. D o m i n in Prag, W. Gotlian in Berlin, H. Harms in Dahlem, W. Herter in Steglitz, 0. Hör ich in Berlin, Kräusel in Frankfurt a. M., A.Marzell in Ganzen- hausen (Mittelfranken), F.W.Neger in Tharandt, E. ßiehm in Dahlem, Frl. S c h i e m a n n in Charlottenburg, H. S c h n e g g in Weihenstephan, K. »Schuster in Dahlem, R. F. Solla in Ghaz. P. Sydow in Sophienstädt, Mederbarnim, F. Te s s endorf f in Steglitz, v. Wettstein in Dahlem, W. Wangerin in Danzig-Langf ulir, A . Zahl b r u c k n e r in Wien herausgegeben von Professor Dr. F. Fedde Dahlem bei Berlin Zweiundvierzigster Jahrgang (1914) Erste Abteilung: Plecliten. Moose. Pilze (ohne die Sehizomyceten und Flechten). Die Pflanze im Aberglauben, in Sage, im Volksbraueh und in Volkssitte; volkstümliche Pflanzennamen. Pteridophyten 1914. Allgemeine und spezielle Morphologie und Systematik der Siphonogamen 1914. Algen (inkl. Baeillariaceen) 1913. Morphologie der Gewebe (Anatomie der Phanerogamen). Palaeontologie 1914. Morphologie der Zelle 1914. Bestäubungs- und Aussäungseinrichtungen (Biologie- Oekologie 1914) Pflanzengallen und deren tierische Erzeuger (Zooceeidien und Cecidozoen 1914) «^? Leipzig Verlag von Gebrüder Borntraeger 1921 Für den Inhalt der einzelnen Berichte sind die Herren Mitarbeiter selbst verantwortlich. Nachdruck von einzelnen Referaten nur mit Quellenangabe gestattet Gcdi-uckt bei A \V Hayn's llrbeii, Potsdam Vorwort Es ist die grosse Gefahr voriianden, dass der „Just" sein Erscheinen einstellen muss, da der Verlag nicht mehr in der Lage ist, bei einem Verhältnis der Einnahmen zu den Ausgaben von 1 : 10 weiter durchzuhalten. Der Hauptfehler des Just ist neben dem späten Erscheinen der Jahrgänge sein hoher Preis. Das späte Erscheinen lässt sich nicht ändern, da ein schnel- lerer Druck, der an sich wohl möglich wäre, ein ungeheures Anwachsen der Unkosten für den Verlag bedeuten würde ,- auch dürften die Bezieher des ,,Just" teils nicht Willens, teils nicht in der Lage sein, die dann plötzlich stark anwachsenden Kosten aufzubringen. Der heutige Bogenpreis reicht bei einem ünkosten- preise von etwa 2(U!() M. für den Bogen, der etwa 40() Bezieher erfordern würde, natürlich bei weitem nicht aus, kann aber im Interesse der inländischen Bezieher nicht gut weiter erhöht werden. Es muss also ein anderer Weg gefunden werden ; dies ist die Herabsetzung deß Umfanges des Just, wodurch auch der Gesamtpreis niedriger werden würde. Meine Bemühungen, den Umfang der einzelnen Referate zu verkleinern, sind nur zum Teil geglückt. Es mag in früheren Jahren das Ideal des Herausgebers und der Referenten gewesen sein, den Just so zu gestalten, dass er den Benutzern, besonders in kleinen Orten, die Einsicht in das betreffende Originalwerk ersparte; dieser Weg ist jetzt nicht mehr gangbar. Es kommt vor allem, besonders nach dem Wegfall des Internationalen Kataloges, auf die Vollständigkeit und richtige systematische Einordnung der Titel an. Nachdem nun der Versuch gemacht wird, das Botanische Zentralblatt wieder aufleben zu lassen, habe ich, nach Rücksprache mit einer grossen Zahl namhafter Botaniker, darunter auch dem neuen Herausgeber des Zentralblattes, und im Einverständnis mit dem Verlage, mich entschlossen, de^n Umfang des Just dadurch herabzusetzen, dass ich Arbeite n , die im Botanische n Zen - IV \'onefle tralblatt schon besprochen sind, nicht noch einmal zur Besprechung bringe, sondern statt dessen nur das Referat des Zentralblatts genau zitieren lasse. Auch lasse ich alle Referate aus den „Abstracts", Englers Jahrbüchern, den verschiedenen biolo- gischen Zentraiblättern und ähnlichen Organen anführen, so dass der Benutzer des Just wenigstens ein ziemlich genaues Queilen- niaterial zur Verfügung hat. Ich weiss genau, dass sich manche schwerwiegende Gründe gegen einen solchen Plan anführen lassen. Es ist aber der einzige Weg, der bleibt, um den .lust unter den heutigen Verhältnissen weiterführen zu können. Auch kann man mit grosser Sicherheit annehmen, dass wohl allen Benutzern des Just auch das Botanische Zentralblatt zur Verfügung stehen wird. Natürlich sollen solche Arbeiten — und zwar kurz — be- sprochen werden, die im Botan. Zentralblatt nicht besprochen worden sind. Autorreferate, die ja leider sehr spärlich ein- gehen, sollen dagegen weiter erscheinen. Um eine besonders enge Verbindung zwischen Just und Zen- tralblatt herzustellen, und die Benutzung des Just für die Botanik wünschenswert und wertvoll zu machen, werden vom Jahre 19'^() an im Autorenregister und Namenindex des Just auch die Autoren und Pflanzennamen des Botan. Zentralblattes angeführt werden. Um die Lücken zwischen 1914 und 1920, über die besonders die Vertreter der „Allgemeinen Botanik" klagen, möglichst zweck- mässig auszufüllen, soll zunächst in schnellerem Tempo Anatomie und Physiologie nachgeholt werden, dgl. für die Systematiker der Index spec. nov. Alles dies liegt schon fast fertig vor. Berlin-Dahlem, den 31. Oktober 1921 Fabeckstrasse 49 Prof. Dr. F. Fedde Inhaltsverzeichnis. Seite Vorrede ITI Verzeichnis der Abkürzungen für die Titel von Zeitschriften .... IX I. Flechten. Von A. Zahlbruckner 1 — 28 Inhaltsübersicht 29 Autorenverzeichnis 1 A. Referate 1 I. Anatomie und Biologie 1 II Physiologie und Oekologie 4 III. Chemismus 8 IV. Systematik und Pflanzengeographie Kl V. Varia 20 VI. Exsiccata 2(t B. Verzeichnis der neuen Gattungen. Arten und Varietäten . . 22 II. Moose. Von P. Sydow 29 — 8!» Autorenverzeichnis 80 I. Europa . 'M) A. Anatomie, Morphologie, Physiologie, Teratologie 'M B. Geographische Verbreitung .80 1. x^rktisches Gebiet, Norwegen, Schweden, Dänemark . . .80 2. Finnland, Russland. Polen 37 3. Balkanländer (Bulgarien, Türkei, Griechenland) ... 38 4. Italien, mediterrane Inseln 88 5. Portugal, Spanien 41 6. Frankreich 42 7. Grossbritanuien 42 8. Belgien, Niederlande 48 9. Deutschland 44 10. Österreich-Ungarn 4.") 11. Schweiz 47 II. Amerika 48 1. Nordamerika 48 2. Mittel- und Südamerika 49 III. Asien fiO IV. Afrika 54 V. Australien, polynesische Inseln, antarktisches Gebiet . . .öO 0. Moosfloren, Systematik 58 1. Laubmoose 58 2. Lebermoose Ol 3. Torfmoose 03^ D. Allgemeines, Nomenklatur, Sammlungen 65 1. Allgemeines 05 2. Nomenklatur 07 3. Samminngen 07 1 I ^ VI Inhaltsverzeichnis. Seite E. Nekrologe 70 F. Fossile Moose 70 G. Ver/eichuiö der neuen Arten 71 1. Laubmoose 71 2. Lebermoose 81 . 3. Torfmoose 89 III Pilze (ohne die Schizomyceten iiiul Flechte!!). ^^onI^ Sydow 1)0—428 Inhaltsübersicht i)Ü Autorenverzeichni.s 91 I. Geographische Verbreitung 102 1. Arktisches Gebiet, Norwegen, Schweden, Dänemark . . 102 2. Finnland, Russland, Polen 105 3. Balkanländer (Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland) lo7 4. Italien, mediterrane Inseln 108 5. Portugal, Spanien 113 G. Frankreich 116 7. Grossbritannien 117 8. Belgien, Niederlande^ Luxemburg . 1-20 9. Deutschland 121 10. Österreich-Ungarn 128 n. Schweiz . 138 12. Amerika 135 1. Nordamerika 135 2. Mittel- und Südamerika .... 152 13. Asien 155 14. Afrika 167 15. Australien, polynesische Inseln, antarktisches Gebiet . . 17(! II. Sammlungen, Bilderwerke, Kultur- und Präparationsverfahren 171 1. Sammlungen . 171 2. Bilderwerke . . 180 3. Kultur- und Präparationsverfahren . 182 III. Schriften allgemeinen und verschiedenen Inhalts 183 1. Schriften über Pilzkunde im allgemeinen 183 2. Nomenklatur 202 3. Morphologie, Physiologie, Biologie, Teratologie .... 203 4. Mycorrhizen, Wurzelknöllchen 227 5. Chemie 229 6. Hefe, Gärung 237 7. Pilze als En-eger von Krankheiten des Menschen und der Tiere 250 8. Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiten 202 9. Essbare und giftige Pilze, Ohampignonzucht, Trüffeln . . 296 10. Holzzerstörende Pilze 299 IV. Myxomjceten, Myxobacteriaceae 303 V. Phycomyceten, Plasmodiophoraceae 305 VI. Ascomyceten, Laboulbeniaceae 312 1. Sphaerotheca mors-uvae 312 2. Andere Arten .31.8 VII. U.stilagineen 829 Inhaltsverzeichnis. VII Seite VITI. Uredineen SHf) IX. Basidiomyceten 850 X. Gastromyceten 85.o XI. Deuterorayceten (Fiingi impertecti) 3.5.5 1. Eichenmehltati .45.5 2. Andere Arten .... .S5() XII. Nekrologe, Biograpliicn .S(i() Xm. Fossile Pilze .S67 Verzeichnis der neuen Arten .S68 IV. Die Pflanzen im Aberglauben, in Sage, im Volksbiauch und in Volkssitte; volkstümliche Pflaiizeiinamen. Von Dr. Heinrich Marzell 4-i'.>-4.Sl V. Pteridophyton 1914. Von C. Brick 4.3-2—514 Verzeichnis der Verfasser 432 I. Lehrbücher, Allgemeines 43ö II. Keimung, Prothallium, Spermatogenesis, Embryo, Apogamie 437 III. Morphologie, Anatomie, Physiologie und Biologie der Sporen- pflanze 442 IV. Sporangien, Sporen 457 V. Pflanzengeographie, Systematik, Floristik 457 VI. Gartenpflanzen 497 VII. Bildungsabweichungen, Variationen,' Missbildungen .... 49fl VIII. Gallen, Schädlinge 501 IX. Medizinische-pharmazeutische und sonstige Verwendimgen 501 X. Verschiedenes, Abbildungen 50.3 XI. Neue Arten von Pteridophyten 1914 504 VI. Allgemeine und spezielle Morphologie und Systematik der Sipho- nogamen 1914. Von Walther Wangerin 515 — THO I. Handbücher, Lehrbücher, Unterricht (Allgemeines) .... 515 IL Nomenklatur 523 III. Technische Hilfsmittel 527 IV. Keimung und Keimpflanzen , 528 V. Allgemeine Biologie 530 VI. Allgemeine Morphologie 537 VII. Allgemeine Systematik 546 VIII. Spezielle Morphologie und Systematik 560 VII. Algen (inkl. Bacillariaceen) 1913. Von Fr. v. Wettstciu . 791-864 I. Allgemeines 791 II. Floren einzelner Länder 803 1. Europa 803 2. Asien 810 3. Afrika 811 4. Amerika 812 5. Australien und Südsee 813 6. Arktik 814 7. Antarktik 814 III. Schizophyceae 815 VIII Inhaltsverzeichnis. Seite IV. Flagellatae, Uoccolithophorales, Peridiniales . S18 V. Bacillariales X24 VI. Conjugatae ;45 VIII. 3Iorpholo2rie der Gewebe (Anatomie). (Anatomie d e r P h a n e - rogameu) Aibeiten aus dem Jahre 1914 nebst einigen Nach- trägen aus früheren Jahren.) Von Eichard Krau sei . 8(i.ö— v.02 I. Arbeiten allgemeinen Inhalts 8H5 II. Beschreibei.d-systematische Anatomie SGÖ III. Physiologisch-ökologische Anatomie S^^2 IV. Angewandte Anatomie 896 V. Pathologische Anatomie 899 IX. Palaeontologie 1914. Von W. Gothan und O. Hörich . 90."^— 9"0 X. Älorpliologie der Zelle 1914. Von Richard Kräusel . . 9.S1 — f 8 I. Allgemeines (j-Jl II. Kern, Kernteilung und -Verschmelzung, Chromosomen, Nu- cleolen, Centrosomen, Blepharoplasten !) a) Arbeiten allgemeinen Inhalts iivp, b) Bakterien und Myxomyceten *). c) Algen !»5Ö d) Pilze und Flechten . .ll. .")2. .">:> HJcf/,. V.. du 24 20 54. ö.i. .-)(). .-)7. (il. ().-.. |>,,ni;iii,). .M. 44. 47. Ihie. A. I."). Ki. I IliiHinK. -1. 7. I SäUler, H. «t. Saloiiioii. n. 10. Kiieii-, P. 11. 12. Savirz. \'. I'. -15. Kiiow'e.-^. .M. <'. :{:{. :U. Scbenck. 11. r,7. ! Seriiaiider. I\. .">. Laronde. \. :{;"). i Snza. H. :>(). Letten, <;. 1.?. TiViijie. r>. <><■). 42. Cl aasen. E. .")S. Orozals, \. de 4:1. Darbisliire. O. V. S. Dobbin. F. (iO. Ell vi Uli. F. 1. Eriebsen. F. 2:5. Faniieyn. .\. :?. I'^ink. 1!. tid. (Uallöe, (). (). (Jarnier. K. :}."). Tiotter, A. 44. >Ialnie. C '). 22. 72. 7:',. MAndrew. .1. 20. Wood. C. ('. .-)9. Merrill. ('. K. (52. ' Monoonillon. F. 40. /aldbnickiiei-. \. 17. 18, ■A\. 71. Nov.'ik. .1. 2!». Hasse. H. F. ti). (i:5. (14. Henry, ,T. :5t). :57. :}S. :5it. (>. F. .1. (18. Zantrouiiini. (". 4(i. Zscliafdv-e. 11. 2(). A. R e f e r a t e. I. Anatomie und Biologie. 1. KlVviiJH', Fr. r iit ersiu'bu n»en über die FlecUtengo ii i d i c ii. (Acta Soe. Scienl. Fennieae. vol. XLIV. Nr. 2. Htl:5. 71 pp., 8 Tat.) In der vorlieMe'xle" -Vrbeit soll uezei.ul werden, dass in gewissen Fällen die Gonidieu der Fierliten von den ITy|)lien gebildet werden und dass somit Botanischer Jahresbericht XLII (1914) I.Abt. [Gedruckt 3.5.20.] 1 2 A. Zahlbrucknci: Flechten. [2 ein iieiietischei' ZnsjniiiiuMihaim zwisclKMi ('cri heideti Koinponciiteii des Flechleiiliiüers besteht . Im Liitiev der Parnwlia fitrfiii acca {\j.) inwd N'eitassei einen Fall, welcher nur so ,ucileiite( wer^len kann. (la-;s die (ionjdjon anf-eschw oilene" Kndzellen einer Hyphe sind. Das Fntstelieii einer (Jonidie in einer Ilyphenzelle will N'ert. in det Spitze eines 'rha!lus!appens ('ei- Pliysciti piilvcnilctüa .iiefunma dieser Ze'len zeis't netzartig' vereinigte Bäiiiler. die aussehen, als ob sie durcdi Zusanunenlaüerung von feinen Kcirnern. ..Mikrosomen", entstanden wären. Diese Bänder konden- sieren sich und bekommen sehi' srharfe Konluren. Andere Bilder mat-hen es wahr,sclieinli(di, dass derartige Ze'len auch als Endglieder von IJyphen- zweigen entstehen können. Die Plasniafälepusgonidicii. An jungen TlaMusanlagen, in we'.cdien noch keine (ionidien vorhanden waren, fand Verf. stellenweise eigentündicdie Anschwellungen der Hyplien. K» waren teils ein oilei' zwei inteicalaie Myphenglieder. teils Endzeilen eines Hyplien- a^tes unrege! massig angeschwollen. Der farblose Inhalt dieser .Vnsidiwe'lnngeit sah zunächst schaumig ans. wurde später dichter und es traten in denselben runde Körpercdien auf. Die .\n>chwe!lungen wachsen bedeutend, ihre Membran wild sehr dick, der farblose Inhalt di(dit- und feinkörnig. Der Piotoplast dieser Zellen zieht sich dann zusamnuMi und schlüpft durcli einen Riss der Zellwand ins Freie oder er teilt ^ich in 2—4 Teile. *en erinnernde KTiruer auf. In einigen Fällen zeigte der ganze Pi()to])last einen schwach löilichen S(diimnier. Bald daiauf tieten im Cytoplasma kleine 'rrr)|)fchen odei' Kliim|)chen auf; dann ergrünen die Körner und die chhirophyllfiihrende. rotes Ol enthaltende (ronidie ist fertig. Diese Zelle wächsl dann zum ('hi-ooleinisfaden aus. Die Eutstehung der CJonidien s(dieint an eine Jahreszeit (Herbst) gebunden zu sein. Die jüngsten Stadien der Epliebe piibesccti^ Fr. sieht Verf. in ellij)s()i. dischen bis unregelmässigen kleinen Zellköriiern, die durch ihre gelbbraune Farbe an EpIiebc erinnern. Die Zellen dieser Klünipchen sind polygonal, dei' Inhalt scheint ganz honmgen zu sein. In diesen Klümpcdien tiitt später eine Differenzierung ein, indem der Inhalt einiger Zellen blaugrün untl deutlicli von der Wand zurückgezogen zu sein scheint. Diese Körper wachsen dann unter Zellvermehrung weiter und die blaugrünen Zellen vergrössern sich und sind piimäre Gonidien, aus denen die anderen durch Teilung entstehen. Die Cephalodien der Peltidea aplitliosa (L.) enthalten Nostoc-. der Thallus selbst Dflrfy/otOfa/s-Gonidien; die Entstehung dieser Cephalodien Avurde bisher auf ein Ergreifen einer Nostockolonie seitens der Hyphen der Flechten zurückgeführt. Ganz anders schildert Verf. ihre Entstehung. Dei erste Anfang der Cephalodienbildung ist, dass aus einem Haare der Lagei Oberseite feine, dünnwandige Zweige herauswachsen. Diese Zweige zeigen 31 Anatomie und Biologie. 3 eine urosse Xei.uinii; zur V(Mnec!ihiii,ü und es eidsteht bald ein dicdites Hyplien- get'leoli< . ein polst eri'öniujtev. i>seud(>p;irenchyinatisober Köij»ei. Diese Ver- flechtungen linden idchl um einen Xostockein statt. Hiese Knäuel halodien des Nepliroma arcticnni (L.) entstellen, welche jedoch nicht auf der 'riiellus- oberfläcdie si(di ausbilden, sondern hypogen sind. Sie gehen aus den Rhizoideu der Flechte hervor, welche einen Hyphenknäuel bilden, in dessen Innerem sich einzelne Zellen zu (ronidien differenzieren; die Aidage wird dann nach innen und nach oben geschoben, bis sie endlich die Thallusobeifläehe erreichen. Verf. bes])richt ferner die Verhältnisse, die er an einer Bruchstelle des J.agers der Peltigerü canina beoba(ditete., Die Regeneration erfolgte durch die Rinde und das Mark des alten Tlia'lus und dei' neue Spross erschien aus lauter ungefärbten Zellen gebildet zu sein. Bei starker Vergrösserung fand er jedoch einige Zellen nut l>laugrünem Iidialt und gallertig aufgesehwollener Wand; a>is diesen Zellen sidieinen si14. p. 241—249. tab. XI 11 XIV.) Die Resultate sind : Verrilcaria margacea ist eine Krustenflechte. wel(d;e auf glatten Steinen in fliessendem AVasser lebt. Der junge Thallus ist blassgrün, wird später dunkel und end!i(di s(diwarz. Der Algeiikom])onent der Flecdite ist eine Form des Protococciis viridis .\g. Der Pilz bildet ein dicdites Fseudoiiarenehym. welches durch die ganze Dicke des Lagers denselben Bau zeigt. Es konnten drei Typen des Lager- baues beobachtet werden: a) Im jungen Lager liegen die Algen einzeln im Tlyphennetzwerk. b) In späteren Stadien sind die Algenzellen zu Ketten aneinandergereiht, welche senkrecht zur Oberfläche verlaufen. Die.-^e Algenketten sind glei(diinässig im Thallus verteilt, so dass dieser homoeouier zu be- zei(diiien ist. e) Die Algenketteii sind auf der Rücken- und Bauchseite des Lagers gehäuft; es zeigt mithin dieses die Tendenz zur Heteromerie. Die Apothecieii sind in Erhebungen des Lagers versenkt und sind charakterisiert durch das Vorhandensein einer kohligen äusseren Hülle. Die Periphysen bekleiden den inneren Teil, oben das Peri- tl'.ecium: die Asci entwickeln sich in der gewohnten Weise. 1* A. Zalilbruckner: Flechten. [^ il) Die Sporen sind ziumsI fin/cllii; und U<>i dor Koiiiiuiiji zwei- bis viei- zelli.ü. Die Sporen keimen oft schon im Perithecium und bilden dort ein Netz- werk, welches dann heraustritt )ind im W^asser schwebt. Nach Ansieht der Verl. brau(dit ein sohdies 1 1 yplienjiefle(di1 mir auf freien J'rotococcus zu stossen, um einen 'l'halius zu bilden. )>. ramieyii. A. Ueitra*i zui' Kenntnis dei Zoosporen der Lichenen. (Her. Deutsch. Bot. Ces.. :52. Jahrg.. Ii»14. j). 218-222.) \'erf. hält siiedrückt . Der Verfasser hat die flechtenkliinatisohen Daten /.nsaniinen<>estellt und lesüniiert diese in folgender Weise: ^'(tn den untei suclileii Zoihmi ist die nördliche s\il)! lopische die arlen- reir-liste: die Artennienge ist abnehmend nordwärts durch die temperierten unTi arkliscdien Zonen. Die Arlennienge ist weiter aV)neh inend in den tropischen Teilen Afrikas; die alpinen Zcuien sind nicht besonders reich. Innerhalb der horizontalen Zonen liegt das Artoptinnim in den feuchtet, (legenden; Wüsten sind sehi' artenarm. rrleichmässig verteilter Xiederschlag ist günstiger als Niederschla'i in Perioden mit dazwischenliegenden Trocken- zei'ien. Der Fie.-htentypus ist in (5 Al>teilungen zn gliedern: ISorkenflechten, l.|iipliyliriechten, erdbewohnende Flerhten. steinbewohnende, para-^itische und saprophyti.sche Flechten. Die Biologie dieser (Iruppen exklusive dei' parasitischen und sapro- l»hyiis>dien Flei^hten wird eingehen«! erörtert. Da der Verf. speziell die erdbewohnenden Flechten studiert hat. entliält der .Abschnitt über diese Flechten viele> Oiiginelle. von welchem der Ref. das folgende hervorhebt. Es gibt hier drei deutliche Typen: Hypothallus-. Podetie- und Primär- 'lia'lus(schuppen)wauderer. Zu der ersten (^ruppe gehören z. B. Cladonia pyxidata. coccifera und Flocrkcana. zu der zweiten Cladonia rangiferina. Corni- Liilaria und zu der di'itten Cladonia foliacea allein, ('l)riiiens sind diese (li'uppeu niclil scharf voneinander gel rennt. Mit Rücksiclit auf den Primärlhallus gibt es diei Typen: 1. Der Primärthallus ist bleibend, wachsend im Rande {Cladonia foliacea). 2. Der Piimärtlialhis ist bleibend, aber (dine Bedeutung für das \Vachstun! ( Hyi)othal!uswanderer ). :5. Der Priinärthalhis ist schnell absterbend (Podetienwanderer). Von Podetien gibt es 4 Kategorien: 1. .Aufrechte, radiale, fortdauernde Podetien. 2. .Aufrechte, radiale, unten absterbende Podetien. ;>. Nie lerliegeiide. dorsiventrale. ha])terenbildende. unten al>sterhende Podetien. -t. Xiederliegende. (h)rsiventrale. nicht hapterenb'hlende. unten al>sterbendft l'odetieu. l)ie na])teren werden in -1 ("iruppen gesondert: 1. Meri.stendia])teien. 2. seitlich inserierte Hapteren: '■\. Primärthallushapleren und 4. Podetienschuppenhapleren. Das dritte und letzte Ka!)itel enthält eine spezielle, sehr eingehende Be-^cliieibung der nmrphologisclien und biologischen Verhältnisse der thannio- blasten erdbewohnenden Flechten. 24<» sehi' schöne Figuren erleichtern die Verständnis des Textes. Tl. F. Petersen. 7. Hultiiii;. J. Km hokskog i Västergöt 1 a nd och dess latflora. (l'.in Buchenwald in \'ä st ergT» 1 1 a nd und seine Flechtenflora.) (Svensk Bot. Tidskr. VI. Stockhohn 1912. p. 427 4:V2.) 6 A. Zahlbiiickner: Flechten. [6 An wenigen Stellen in Västergötlan«! gibt es lieiilziitage wiikliclieii WhIiI vcni Faous silvatica. Einer der griissten. gelegen im Kiiclispiel Od, wurde vom Verl. physiognomiscli unteisnclit. liesoiideis widmete er sieh . 71^82, tab. X-Xlll.) Hervoigegangen einerseits atis hydroidiilen bzw. hygrophilen. ander- seits aus saprophyl Ischen Elementen haben sich «lie Flechten in .\er()phytisclic und autotro))he Oi.uanismen umgewandelt und dabei vaum- rinden lebenden Eichenen lassen zwei Typen erkennen. Einmai die ..epi- phloeodische" Ki'uste. sie ist ebeidalls areoliert, aber in geringeiem Masse als die epilithischen Flechten, da ihre Unterlage nie so austrocknet als das nackte (Jestein. Das Lager der ..endo])l\ 1 oedi seh en" Flechten ist analog geba\it dem endoliihisehen Tha'lus. l^ine charakterisl isct;e Flerhtengenossen- schaft weist auch iiockenes Holz auf. Das auf Moosen lebende Flechten- lager wird an feingeteillen und weit sich erstreckenden ll.vpVensi rängen ,üe- bijdet, (iie sich erst weit vom Rande zur nicht areolierten Kruste zusammen- schl Jessen. Die grösseren Lau V)f lech ten sind weniger von der Be-;(d)affenlieil der Unterlage abhängig: zwischen dem Lager und der Unterlage finden \Aii bei ihnen einen Zwi.scheniaum, wo sich Wasser ansammeln und nicht leicht ver- dunsten kann. Auch Rhizinen unter.stüt zen die Wasseraufnahme. Ihre Ober- f>eife ist häufig zerrissen oder in kleine La.gerabschnitte zerteilt. Am höchsten differenziert sind die Strauch flecht en; die Zerrissen- heit des Lagers wird hier durch di(dite Verästelung eisetzi. ferner dient zur Wasseraiifnahme das Ilaftorgan oder die ganze Tha'lusoberseite. _Was die Assoziation der Flechten betrifft, so erhalten wir eine regel- mässige Aufeinanderfolge von Fleclitenarten. wenn wir einen Baum von der Wurzel bis zu seinem Wipfel ]>rüfen und dieselben Verhältnisse zeigen sich bei Felsen. Folgendes Seliema kann in bezu.u auf die letzteren die Aul ein anderfot.üe zeigen: 7] Physiologie und Oekologie. 7 1. l'>))ili11iiso]ie Knistentlechtcii mit lissiucm Tliallus, 2. Parmclia saxatilis in 1yi)isclier FelslOnn. 'A. Parmclia voiIioiiscIumkI mit Spliacropltonis coralloidcs und .Moosen. 4. Spliacrophoriis corulloides vovlieirscliend. Parmclia veiiiiebeii, 5. Sptiacrdplwriis lein in Polslerlorni oder mil Moosen. <». Sphacroplwnis einen L.iclieneidiain bildend odei mit Moosen. 7. Spliacroplwriis. .Moosen. Fatnen und HliUenplianzen IMalz maeliend. Verf. biiiiiit am Sebl\isse \\'iidv(> )ür tleiditenokoloiiiscbe Studien, von denen einige recbt nützlieli sind. 0. Sätticr. H. U nt er sncb u ny en und Erörtern n.i!,e n über die Ökologie und Pbylogenie der C/ö(/ftn;'r/ - Pod. LH'. ]9U. p. 22(> — 2(U, Tat. V IX.) Verf. fa-sst die Hau])teigebnisse seiner Studien in er zur Seltenheit, ja Ausnahme wurde. 5. Die m. sicliei' b(M den Becherflechten, wo die Apothecien asexuell entstanden sind, während die Mehrzahl den Typus der Sexualität fühlt. Da si Clatlonia ''ine .sexuelle (iaihiiiii ist. zu lol^ieiiiiem Ke.-^uitat: .,1 iitierlialb dei- (lalliiii.ü Cludoniu liiiilet ein (TI»oi.() Iiaupt säeliliidi einen l'jnnnss aiil die iäumli<'he .\usd(di nii n.u tier l'odelieii und ihrer (iliedei in (piaül al i ver Hinsicht sind sie hostiminend liir den llal>itus il( r l'odetieii nur in einzelnen exliemen I'^ällen .uewordei {Cludoniu vcriicilhuis Vi.). III. Chemismus. 10. Saloiiioii. II. l^hei da- \' (• i k o m iii e n und die .\uiiiaiinie eiiii^ei w ie h I iucr .\ahisal/,e l)ei den 1' I er h I e n. (.lalirli. I. wiss. Bot., l'.d. \A\. i'.ti 1. p. :!(>'.» :;.-.*.) \'-h laM<;eieiii liinwirkeii (M i'o 'l'aue) die typischen .Vmmoniummauiiesiumpiioshpat - krislalle zui Ausscdieidu nu hiiiml. l-> konnte die .V nweM-nledl von or\uaiiischen IMio.-ph(i;\ crhiiidu n.tien in einer ganzen Reihe von I''lerlilen naidiycwieseii wefden. und zwar .--owiihl in ilen (iimidien wie in den liyi>hen des IjaS'ers und su m;. in we'clier die Flerliteiis(di nilte •ievviHiidich 14 'l'a.ue hüeheu; die sich Ui^deinlen hemimorplieii Kristalle des rlioinhischen Systems konnten dann unter dem Mikroskope bzw. untei' dem I'(dari.sal ions- mikroskope be'>batdilet weiden. .\u(di das .Ma.U'iiesiu m lindet sieh in l)ei(len Komponenten und die \'eite;lunü ist (dtenfalls ot t eine iin,nlei(die und s(diwaii keiidi'. i',s li(dizeil iue .\ nweseiilieil von IMiosplioisäure konstatiert werden. I\ a I i 11 m wiirtle iKedi.iiewieseii. indem die .S(hnille zunä(dist in eine Kol);i|t nat rill iiinii rit hisii im ueleut. dann mit kaltem Wasser ausi>espüll und s(diliesslieh iu .\lkoliol ijele.ut wurden. D;vs Kalium tälll in mikroskopisel. kleinen I'eiit a.iii)iidod(dn in eine ammoniakaüstdie Aiit hrapurpuriidösn iiii ein- üeleiit und der L(")suiiji etwa Ins I",, Koidisalz zn.iiel'ü ;iii l'^iii hst (»11 ;nis unil nnleisuclil unter dem MiUioskop. l)(iii. wo ('n in dem ScdiniH vov- liiinden war, Ix'ohaehtet man eine li!laräil)u nu odei- vicdet (e KTtr liehen. Caleiuni winde in beiden Koniijonenlen uetiinden und be/.üjilieh iler \'erleilun /,u besitzen als Flechten mit l'almellaiioiiidieii. was um sn inleicssantei ist. als eine IJeilie niedeiei Aiueii auch ohne Ca bestehen können. Was den Stickstoff in anoiuamscher Uindunu tietiiftt. so uelanji es nur selten, bei den untei siu-h'.en i''U'chten Nitrate oder Nitrite naclizu weisen. .Manciimal erhielt \'eif. eine deutliche Reaktion in (ialleitfleehten und in den Markhv|ihen der Cctrariu isUiiidiai; in IJchtes zieiidicli schnell verarlf>eitet wenlen. ,\ m m o ni u m sal /.e wurden l>ei einigen Flecditen ,i>e- linuhii. bei einer .\n/,ahl war aber keine Spur na-hzu weisen. Das .\ m m o ninm. dessen Vorhandensein in den I'le:-hten bisher nur vermutei wurde konnte nachiiewiesen wenlen. Die Nnhrsalze .uelan.üen in gelöster Foini in das Flerhl enla.ue! . Die l''liissi,i;keit wird be.üieii.ii auf.ii'enommen und /.wischen den Ily|>hen duicli Kajiillarität lieleitet. Das 1 mbibit ions\ ('inH')i:i, ]>. «)S2-<)s:5. m. :•. .\bb.) \'erff. zeiiien. dass aus der Xaiühoria purictiiia «las Fhyscion diiekt heraussublimiert und durch sein N'erha'teii ucucn Keaueiitieii nach.Uewiesen w<'r14. 1». .■>li4 — .")()(). m. (■) Abb.) Die \'ertf. hafH'ii mit der von ihnen geschilderten Sublimat ionsmethode (vul. das vorheruehende Keferat ) eini.üe Parinelien untersucht. Ihre Be- funde sind: aus Parnnlia physoücs war da- .\tranorin (und zwar unzersetzt) Nicht snblimierbar. die IMi y.sodalsäure und IMiysodsäure hiimeueii iiichl : das Sul)limat dei Parmclia liirfiiracca besteht aus .M i anoriiisäure. die Furfaracin- säure sublimiert nicht; aus Parmelia siilcata und Parmclia saxatilis wurde ebenfalls niii' Atranorinsäui e erlialleii. l:{. LeftiUi. iieracl:e) 12 neue Fleclitenarten aus Dalniatien und eine neue Varietät (von den Sandwicliinseln). 18. /ahllMUckiitT. A. Diagnosen von 15 neuen oder genauei' beschriebenen Flechten. (Anz. Kais. Akad. Wiss. Wien. 1914. ]>. 4!0 bis 420.) - f Es werden hier die Diagnosen jenei' neuen dalniat inisclien Flechten wiedergegeben, welcle in der voi'liergehenden Arbeit besclnieben v.urden. Ausser den neuen S])ecies werden noch genauer lieschrieben Poriua pliimhca (Bagl.) A. Zah.br. und Lecania spadicea (Fw.) A. Zah'.br. 19. Hasse, H. E. A new species of Blastenia. (The Bryologist, XVII, 1914. p. 92.) 20. M'Aiidrew. J. A new Liehen. (Tvansact. aml Proceed. Bot. Roc. of Edinburgh, vol. XXVI. Part II. 1913. p. 184.) Besi'hreibt eine bei Edinburgh gefundene neue Flechte, der (iattung Lecanora angehörig. 21. Howo. R. H. Jr. Some Com )ta ri >ons on llie Liehen Floras of Eurasia and Xorlh America. ('l\)iieya. vol. XIV. 1914. p. 1:18 140.) Verf. behandelt das Tliema in beziig auf einige ^^trauchflerli'eii. un<1 zwar der (jattungen Usnea. Ldharia. Ramalina und Alectoria. 22. 3Isilmc, G. 0. Västra Jänitlands Khizoc a i po n - A rt ei . (Svensk Bot. Tidskr.. vol. VIII. 1914, p. 273 — 294.) Eine sorgfältig durchgearbeitete Monographie der Rliizocarpon-.\rten des Gebietes. Der Bestimmungsschlüssel ist in lateinischer Sprache verfasst und wird wegen der Reichhaltigkeit der Arien des ({ebie'es (21 S]ipi'ies) allen Lichenologen gute Dienste leisten. Als neu beschrieben wird eine Art ; ferner finden wir Diagnosen in lateinisclier S])iactie bei Rhizocarpon Massalongii var. dispersellnm (Wainio) Malme und Rhizocarpon intersitum Avu. 23. Erielisei!. V. Die Flechten von Kullen in Schwellen. (Verh. Xaturw. Ver. Hamburg, 3. Folge. XXI. 1913. p. 25-94.) Verf. verbrachte den Sommer 1911 auf der Halbinsel Kullen an dei' Westküste Schwedens, wo ei- sich einer eifrigen Sammeltätigkeit hingab Die Resultate derselben werden im Vereine mit den .Angaben anderer Foisclier \2 A. Zahlbruckner: Flechten. [12 /.!'. ciiici Aut/.ähliiiii: «ler Flechten von Kullcn ziisnninieniiefiisst . Die Einleitun»; (la/.ii bilden okolo.uisclu Schilderuii.sien und eine Frorteninj; über den syste- niii.1 isclien Wert dei Soiale. für welclien \'ira oid oni Nt'pliroma lusituiiicum i Svcriiie. (Nocli einiue Worte über die V^er l)rei t u n.u' des Ncpliroma liisitüiliciuii in Schweden.) (Svensk llot.'Pidskr.. vol.Vni.U>14.]).2Tr 272.) 2."), Kio. 272.) 2t). /sehiieke. H. I>ie mitteleuropäischen Verruc a r i acee n. II. (iledwiiiia. vol. L\'. l'.IU. p. 28(5 -:524. tat). 1 .\ Xlll.) Her /.weite Teil dieser Studien t)ehaiulel1 die niitteleuroj)äis(dien Arteu der Catiuni: Polvhlastia ini Sinne rjönnrotlis. Die Behandlung' der Materie lehnt sich an Teil 1 an. Zunächst wird eine (jiattun.a,sdiaiin()se .üegeben. dann einijic pflan/.enüeouraphisehe Daten .üebraeht uihI dann die einzelnen .Krten t)cschi ieben. Verf. uliedert die Arten der (lattunu in folgender Weise: I. (loeeib. Hierher die Arten: Polyblastia siiiinilaris (Krph.) .Viii. und P. plicata (Mass.) Körb. II. Kalos'toia Zsch. P. deniiniita .\in. ///. Tlielulioides Zsch. P. vernieosa (.\ch.) Löiun.. P. ardesiaca (Ugl. et Car.) Zsch.. P. Sprucci (.\nzi) .\rn.. P. rivalis (Arn.) Zs(di.. P. dennatodea Ma^s.. P. leptospora Zsch.. P. scpiilta Mass.. P. maculata Zsch. IV. INdybbistidea Zsch. A. 11 yalosporae. ! Immersae: P. albidu .Vrn. nnt var. alpiilü (Metzl.) Zsch.. P. ohsolcta Am.. P. abscondita \i\\. nut f. cirailari^ (Th. Fr. et WWrx.) Zsch.- und f. rodiwnsis Zsch. - 11. Fmersae: P. Sendtneri Krph., P. bryophila Lönnr.. P. epi'^aea Mass.. P. oclatinosa Tli. Fr.. P. fiiiiux Rehiii. P. forana (\\\yA) Körb. P. intermedia Tii. Fr.. P. flavicans Müll. .Vr«.. P. fiiseoar'^ilUicea .Vn/.i. P. intercedens (X.v!.). P. ab^tralienda Arn.. P pallescens .\nzi. P. ciipularis Mi\<-. mit f. microcarpa .\rn. und f. Crepaturae Zsch.. P. •ineissiucea Miill. .\rg.. P. valiorcinensis Croz.. P. bosniaca A. Zahlbr.. P. Lojkann '/.>vh. 11. M e! a nospor ae: P. nidnlans (Stenh.) Körb. P. snbintim hrata (X.vl.) Zscli.. P. scotinospora (Xvl.) llellb. \'. SiMnodieiyoii Mass. P. Henscheluina (Köit>.) L()nnr.. P. tlwleodes (Suirft.) Th. Fr.. P. sab- pyrcnnpiwra (Leight.). P. faMilis (X.vl.) Zsch.. P. subviridicans (Xyl.) Zsch.. P. tiiricensis Wint.. P. Tarvesedis (Anzi) Zsch.. P. terrestri^ Th. Fr.. P. s«/*- ocellata Th. Fr.. P. clanüestina (.Vrn.) Zsch. \'l. ltis|»orii Zs(di. P. ü'^raria Tli. Fi.. P. Voiiaiixii I'.. de Le^d.. P. helvetica Th. Fi. Die Tafeln bringen die Analysen, insbesondere die bisher kaum ab- gebildeten Schnitte durch die Apothecien. 27. Bjmu-h. M. Ergänzungen und Xachträge zur Flora von l»aderborn. (42. Jahresber. d. Westläl. Provinzial-Vereins f. Wiss. u. Kunst I. 191:5/14. i»>14. Flechten p. 205 — 20f>.) 13] Systematik und Pflanzengeographie. 13 Es werden lür da-; neue Bürger. 28. KaeliiiuiiHi. K. Zur Fl ech i c iii I (»la des ]■". rz^e V)i i-jies. (Iletcn l'nnklen hinter der von Rittersgiün. deren Fleclitenvegetation im erslen Ailikel der Serie behandelt wurde, zuiiick. doeh zeigt sie in höherem (irade Hochgebirgsiiatur. was vor allem in dem masseidiaften Avittrelen der gelben Rhizocarpon-Xriew zum .Viisdnu-k gelaugt. Die geologische Unterlage bilden BasaU .(^lar/poiphyi und (rianit. In mancher Beziehung steht Altenbergs FlechtenÜora hinter der Kitlersgrüner zurü(d<. Am auffallendsten ist die .\rmui an Kalkflei-hteii. an Peltigeraceen und Usneaceen; srhwarh vertreten sind ferner ilie Calicia- ceeii. (Iraphidaceen und ('i)I]emareen. Tiotz einiger ."Seltenheiten kann die FIcchtenlloi a als avm bezeicluiet werden. Bemerkenswert ist das X'orkommen des Siereocladium tirolieiisc Xyl.. eine-; für das Deutsche Rei"h neuen Bürgers. a)if den Basaltblöcken am Fusse de< (ieising. MycobUisius satv^iiinariiis (L.) ist ebenfalls an manchen Sieüeii häufig, l'ezüglich der Fra.ne. ob die .^ilikat- flechten zwischen den sog. sauren ( (^aarz- und i iranit])ori)hyr ) und l)asischeri (Diabes und Basalt) einen Untei-.schieba-lilcicn Flechten umfasst H>S .\rten. dariinter eine neue. 2<.t. Xoväk. .1. Liscjniky okoli K ra i <> v ('h rariicki:er. A. Fl e<-h 1 I. V. Notes on West (ialway Licheiis. (The Irish Xatural.. vol. XXI, 1012. ]). 29 :5().) Enthält eine Liste der gefundenen Flechten nebst ökologischen Be- nievkungen zu denselben. Xova weiden nicht beschrieben. 34. Knowles, M. ('. Lichens of ."^altees. (The Irish Xaluial.. vol. XXII. 1913, p. 199-202.) P:s werden für das Gebiet 80 Flechtenarten genannt, darunter keine neuen Formen. ]^4 A. Zahl br uckner: Flechten [14 o."). (uirr.icr. K. ei Tiart>iJ»lc. A. ("o iit i i Im t io n ä la gt-ographie ci vptogauiique eitiaü zur Fie-hleiiflora . UUU. 14 ]>it.) oT. Hoiny. .1. Deuxieiue roiil r i bu t Ion a la Liclienologie Valdotaine. (S.-A. aus Bull, de la Soc. de la Flore Valdöiaiiie. Xi. 7. HUI. 14 pp.l :5S. Henry. J. L" a! jii iii.i ni snie et le clerge Valdotai ii .en 1913 suivi de cainpagiie liolienique 1913. (S.A. aus Bull, de la Flore de la Vaidn'aine. Xr. 10. 1914. 23 pp.) Reicbha't'ge Standortsaiigabeu zur Fleiditeutlora der Wa!li.])! « inen i. (Buli. (M'ogr. Bot.. 23. annee. 1914. j). ISO bis 204.) Dieser Xa':'hiiag uinfasst etwa HM» Arten und Formen. Wv-^'che aus dem Gebiete bisher noch nicht bekauni geworden sind. Mit die-en hat Verl, aus seinem Fors •bungsgebiel bei 900 .\rieu und Varietäten verzeichnet. Auch einige Ridüigsleüungen in bezug Iriilierer .\ngabeii des Autors werden ge- bracht. Die meisten Angaben werden mii mehr oder weniger ausführliehen Beschreibnilgen versehen. Xova sind keine beschrieben. 41. Buuly »le Lcsdain. M. Lichens recueillis sur les sile.\ le long diine route dans les dune- des environs de Dunkeique. (Revue üener. de Bolan.. vol. XXV bis. 1914. i). .^ö— ö9.) Verl, bringt eine Liste von Kie-e'flecliten aus der L'ingebun,« Diin kii(hens. 1 )iese uinfasst 22 Arten. 3 Varie'älen und 1 Forin. darunter eine neue Art. Beschrieben wird auch das bisher nicht bekannte Vorlager dei Xanthoria parietina und X. polycarpa. 42. Buuly de Le>(laiu. M. Recherches sur !es Lichens des en- virons de Dunkerque. 1. Supplement. Dunkerque 1914. 8", 189 pp. Der gleitionen üebracht. I'ine neue Cattunji und eine IJeihe von neuen .\rten weiden be-i(dirieV)en. Kine 15il)'io!iiapliie. (!<)rrif;enda und ein Index V)e-;chliesseii dii< liuch. we'ches zeijit. wie reich ein tlebiet an Fleiditen ist. wenn es nur sorjitältiu durchtOischt wird. 4:5. tntzah. \. »le. Lichens du Massit de 1 " I'.spi nouze. (Bul!. de (ieogr. J3ot.. 24. ainu'-e. H)14. )>. 57-72. lO!» 140 et 2.",;', 2H(). ) Fortset/nnu (vul. r>ot. dahrber. XI. 1. I. .\1)!.. j). IS) und Ser 11 na licherio- lo^ia Irpina. (Malpijiliia. vo!. XXIV. 1911. p. 441 -4()4.) Ein 144 Alten uintas.sender Beitrag zur Klecditeidlora des (üebietes, dai\inter eine neue Art und niehreie neue Hüijier der üalieniscdien Lichenen- tloia. 4."). Savicz. V. I*. Zum Siu (louv. Pskow und be>idircil>; aul (Jrund dieser Kollektion u n Flc^ditenfornui- lionen: Kine auf 'l'ort oder Spliaiiniiin-'\\']>\>\r\\ Bodentor mat Ion; die andcie untei Baumstämmen und aut Ha' V>st räucdiern — X^iederu nus - formation: die diitte aui liaumst/imnu'n — B a u m s1 a m m t Or m a t i o n. So](die Foiina ionen l)e<(diiieb \'erf. lüi' to'gende Tort nu)ortypen: Spliw^nctiim va^ino-eriopliorosuni. Spli. nano-pinosiim. Sph. magnn-pinosum und Sph. betulo-caricosiirn. Besonders vollständiu um! interessant ist die Be- schreibunji der F.'ei-hten von der Formation des Sph. luino-pinosum. Sie sind wie folgt : Bodentoi ni a 1 i o n : InmiUen des Spha'^num befindet si(di Cladonia iani.'Jfcrina. C. sytvatica und C. idpcstris. wobei sie mü dem lieranwa;ulifasti>4iata. R. calicaris var. .^iihampliata. Liclien Uistil I . p. 1 7 2('.. Fi-. I C. rtse zuiiiisweise wird zuiiächsi ein Pie^t immuniisschlü-se' liir liir (iruppe der Myclopocae ueg'eben und dann -r)L>. m. 2 Fio-. u. lab. X.) Fortsetzuu.iisweise wird mit der Sektion Fistnlaria be.uonnen und zu- nächst ein He>timmungsschiüssei für die nordamerikanischeu Arten dieser . Cetraria acnlcata f. campestris Schaer. — 21(). C. islandica (E.). — 217. C. islandica f. siibtiibu- losa Fr. — 218. Ramalina strepsilis (Ach.). — 219. Caloplaca ccrina vav. stilli- cidiornm (lloin.). — 220. Physcia aipolia (Ach ). 71. Zahlltruckiior. A. Eiclienes rariores exsiccati. Xr. KWi IST. (Vindobonae, 1914, m. April.) Es gelangen zur Au.'^gabe: Xi-. 166. Artliopyrcnia fallax (Xyl.) Am., (iaüia. 167. MycuporcUiini Hasset A. Zahlbr., California. — 168. Opegrapha Bonplandi Fee, insul. Pal- myra. Oceauia. — 169. Chiodccton hawaiiensc A. Zahlbr. — 170. Lobaria laeLvirens (Leight.) A. Zahlbr.. Carniolia. 171. Stiäa Moiigeoliana Del., insul. Hawaii. - 172. Sticta Zahlbriickneri B. de Eesd. nov. spe-.. Columbia. — 173. Solorina bispora Xyl., Austria inferior. — 174. Lccidea infidiila Xyl.'. Gallia. — 175. Catillaria {Biatorina) prasiniza (Xyl.) Blombg. et Forss.. Carinthia. — 17(). Catillaria (Biatorina) rabicola (Crouan) Oliv., Caiinlhia. — 177. Bacidia subumbrina A. Zahlbr. nov. spec, United States. — 178. Gyro- phora erosa (Web.) Ach., California. — 179. Pertiisaria siibobductans Xyl., Japonia. — 180. Pertusaria velaia (Turu.) y^j\., in<.n\. Hawaii. — 181. Lctharia canariensis {Ach. )ilne. insul. Palmyra — 182. /4/t'Cfor/ö or^ganoXyl.. California. 5 21] Varia. Exsiccata. gj — 183. Ramalinu evei:nioidesyiy\.. Callia. 184. Usnca florida vm. perplexans Waiii.. Coluiiibia. — 180. Caiophua {Gaspaniiiia) Baumoarineri \. Zalilbr., Austria iiil'er. — 18«. Caloplaca {(juspaninia) gianalosa (Srluier.) Stur.. .Vn-stria iiitei-. — 187. Crocynia Camiisi 15. . Gyroplwra nioijera (Xyi.) Tli. Fr. :577. Usnea florida (L.) Hottni. — 378. AU'ctoria sannentosa Ach. — 379. Leiharia viilpina (L.) Wainio. -- :\H().' Xantlioria parietiiia (L.) Th. Fr. — 381. Caloplaca caesiorufa var. ciiiiia/uonu'a {Th. Fr.). — 382. Rmodina nimbosa (Fi.)'r]i. Fr. — 383. Lecanora crassü (Huds.) .\oli. 384. Lccarwra lepiaana Soiunirft. — 385. Lecanora cffiisa L ravida (Ilottm.) Th. Fr. — 38«. Bacidia incompta (Uorr.) Tl'. Fr. — 387. Lecidea iiUiiinosa vnv. fiiliii^iiwa (Ach.) Tli. P^i-. — 388. Gyalecta foveolaris Aeli. ~ 389. Pertiisaria Icinplaca (Scbaer.). — 390. Neplirorna liisitaniciim Schaer. — 391. Massatotv^ia carnosu (I)i(dvs. ) Körb. — 392. Parmeliella coralli- noidcs (Holfni.) A. Zahlb]. ~ 393. Collema riipestre (Sw.) Schaer. — 394. U'cidea antliracoplnla Xyl. — 395. Caloplaca chalybaea (Fr.) Th. Fr. — 39«. Lecanora gelida (L. ) Acli. 397. Lecidea testacea (Hoff in.) Aeii. - 398. Acaro- spora fnscata'*discreta (Adi.) 'l'li. Fr. — 400. Gyalecta ciipiilans (Elirht.) Sdiaer. 73. Malme. (J. 0. JJehenes Suecici e.vsiccati. Fase. XVII bis XVllI. (1914. 111. Oclh. Xr. 401. Gyropliora vellea {]..) \ch. ~ 402. Ramalina fariiwcea (L.) Acli. 403. Ramalina polyniorpha f. strepsilis Ach. — 404. Parmelia subargentifera N.vl. — 405. Parmelia pnbescens (L.) Wain. — 40«. Caloplaca nivalis (Koeib.) Th. Fr. — 407. Pertiisaria bryontiia (Ach.) Xyl. — 408. Pertiisaria glomerata (.\c]i.) Schaer. — 409. Varicellaria rhodocarpa (Körb.) Tli. Fr. 410. Toninia cinereovirens var. verraciilosaTh. Fr. — 411. Toninia Candida (Web.) Th. Fr. — 412. Bacidia rosella (Fers.) Th. Fr. 413. Lecidea riibiformis Wahlbg. — 414. Lecidea spliacelata Tli. Fi-. - 415. Parmeliella deficiens (Xyl.) Mahne. — 41«. Collema nigrescens (Hnds.) .\ch. - 417. Caloplaca cirrochroa (Ach.) Th. Fr. — 418. Acarospora chlorophana (Wahlbg.) Mass. — 419. Lecanora atriseda (Fr.) Xy]. 420. Lecidea speirea Ach. — 421. Lecidea Dicksonii Ach. — 422. Rhizocarpon Copelandii (Körb.) Th. Fr. ~ 42:>. Rhizocarpon expallescens Tli. Fr. 424. Biiellia atrata (^n\.) ^ludd. — 425. Placographa tesserata var. n/v'ö//s Th. Fr. — 42«. Gyroplwra proboscideai. exasperata \ch. 427. Cladonia cariosa (.\cli.) S]>igi. 428. Neplirorna liisitaniciim Schaer. — 429. Poly- chidiiim miiscicola (Sw.) Mass. — 430. Collema verriiciforme (.Ach.) Nyl. — 431. Buellia insignis Kcirb. forma. — 432. Buellia myriocarpa (D(\) Mudd. — 433. Lecanora epibryon Ach. - 434. Lecanora Hagenii .\ch. 435. Lecanora piniperda f. siibcarnea K<>rb. — 43«. Lecanora snbintricata f. convexella Hedl. — 437. Lecanora verrucosa (.Vcli.) Lour. — 438. Bacidia vermifera (Xyl.)Th. Fr. — 439. Lecidea Berengeriana (.Mass.)Th. Fr. — 440. Catillaria Griffitliii (Sm.). — 441. Catillaria premnea (Ach.) Th. Fr. — 442. Parmeliella microphvlla (Sw.) Müll. Arg. — 443. Caloplaca caesiorufa (Ach.) A. Zalilbr. — 444. Haeniatomma ventosum (L. ) Mass. -- 445. Lecanora denota (Stenh.) X'yl. — 44«. Lecanora alpina Sonnft. — 447. Lecanora cinereorufescens (Ach.)Th. Fr. - 448. Lecidea aenea T^uf. — 449. Lecidea lolen.sis (Hellb.) Stzbgr. — 450. Lecidea lithophila Ach. 22 A. Zahlbr uckner: Flechten. ['22 B. Verzeichnis der neuen Gattungen, Arten und Varietäten. Bezüglicli der Noineiiklatur vo). Bo(. .Tahrber., Bd. XXXVIIl, 1. Abt. p. 276. Acarospora califoniica A. Zahlbr. apud Hasse in The Bryologist, vol. XVII, ' 1914, p. 62. — (^alifori)ia, ad saxa gianitioa. Acarospora fiisca H. de Lesd., Recheioh. Lieh. Dunkeique. 1. Siippl.. 1914, p. 100. — (lallia. ad tenain. A. HueanaB. de Lesd., Recherch. Lieh. Dunkeique. 1. >SuppI., 1914, p. KU. — (lallia, saxa silacea. A. silicicola B. de Lesd. in Revue Oen. Bot., vol. XXV bis, 1914, p. ö7 et Ke;-herch. Lieh. Dunkeique. 1. Suppl., 1914, p. 102. — Gallia. Arthonia (sect. Euarthonia) mcridionalis A. Zahlbr in Annal. Mycojog., vol. XII, 1914, 1). 336. — Dalmatia, ad saxa caloarea. A. (sect. Euarthonia) sexlocalaris A. Zahlbr. in Annal. Myeolog., vol. XII. 1914, p. 336. — Dalmatia. corticola. Arthopyrenia epidermidis f. nigrescens B. de Lesd., Reelierch. Lieh. Dunkerque. 1. Suppl., 1914, p. 143. — Gallia, corticola. A. fallax f. nigrescens B. de Lesd., Recherch. Lieh. Dunkerque, 1. Su])])!.. 1914, ]). 143. — Gallia, corticola. Arthotheliiim adriaticnm A. Za.hlbi-. in Annal. Mycolog., vol. XII, 1914. p. 337. Dalmatia, ad Euphorbias. Aspicilia (Blasteniaspicilia) Claudeliana Hue in Annal. Mycolog., vol. XII, 1914, p. 532. — Gallia, rupicola. Bacidia muscorum i. miniitaB. de Lesd., Recherch. Lieh. Dunkerque. 1. Suppl.. 1914, p. 126. - Gallia. B. ruhella var. minor B. de Lesd., Recherch. Lieh. Dunkerque, 1. Suj)])!., 1914, p. 122. — Gallia, corticola. B. sabulosa B. de Lesd., Recherch. Lieh. Dunkerque. 1. Suppl., 1914, p. 132. — Gallia. Bilimbia spododes f. livida B. de Lesd., Recherch. Lieh. Dunkerque, 1. Suppl.. 1914, ]). 120. — Gallia, corticola. — var. nigra B. de Lesd., 1. e. — Gallia, ad rhizomata Psammae. Blastcnia citrina f. erosa B. de Lesd., Rechercli. Licli. Dunkerque, 1. Su])p]., 1914. ]). 129. — Gallia. — var. maritima f. laevigaia B. de Lesd., 1. e. — Gallia. Bl. ferruginea L terrestris B. de Lesd., Recherch. liicli. Dunkerque. 1. Suppl. . 1914, ]). 128. — Gallia. Bl. (.sect. Eublastenia) Herrei Hasse in Bryologist, vol. XVII, 1914, p. 92. — America septentrionalis, corticola. ^_^ Buellia (sect. Eubnellia) anomala A. Zahlbr. in Annal. Mycolog.. vol. XII. 1914, p. 343. Dalmatia. eoilieola. Caloplaca (Gasparrinia) aurantia var. intermedia A. Zahlbr. in Magyar botanik. lapok, vol. XII. 1913, p. 297. — Hungaria, calcicola. Camarosporium Lesdainii Vouaux apud B. de Lesd., Recherch. Lieh. Dun- kerque, 1. Suppl., 1914. p. 46, not. — Gallia, ad chartam. (Fungus). Catiilaria synoihea f. major B. de Lesd.. Recherch. Lieh. Dunkerque. 1. Suppl., 1914, 1». 118. — Gallia, lignicola. — f. fiisca B. de Lesd., 1. c. — Gallia. r 23] Verzeichnis iler neuen (iattiingen, Arten und Varietäten. 23 Chaetospliaeria biseptataVonanx iiinul H. deLesd., Reclierdi. l.irli. Dunkerque, 1. .^uppl., 1914. p. 48, not. — Galiia (Fun.ons). Cladonia flabellifonnis \{\v. polydactylai. cornuta Scriba apnd Eiicli.sen inVerli. Naturw. Ver. Hamburg, 3. Folge, XXI, 1913, p. 53. — .Suecia. Cl. rangiformis f. densa B. de Lesd.. Recjiercli. Ijicli. Dunkerque, 1. Sup))]., 1914. p. 56. — (lallia. Connilaria cliartae Vouan.x apud B. de Lefsd.. Rechercli. Licli. Dunkerque, 1. Suppl.. 1914, p. 4(>. not. — Gallia (Fungus). Crocynia aionienilosa B. de Lesd.. Reivliercli. ijcii. Du nkercpie, 1. Snppl., 1914, p. 153. — Uallia, corticola. C. maritima B. de Ijesd., ]. c. — (lallia, corticola. GyaU'Cta exanthemica xar. dolichospora B. de Lesd., Rechercli. Licli. Dunkeiqne, 1. Suppl.. 1914. p. llo. — dallia, caicicola. G. (sect. Engyalecta) microcarpclla A. ZahllM-. in Anna!. My<-<)1., vol. XII, 1914. p. 338. — Dalniatia, calcicohi. Harinaiiiiiann B. de J^^esd.. RecJiercli. Lioh. Dunkerque, 1. Suppl.. 1914. p. 149. H. Voiiatixii B. 48. noi. — Gallia (Fungus). Lecania erysibei. crenulata B. de Lesd., Reclierch. Lieh. Dunkercpie, 1. Suppl., 1914. )). 104. — (lallia, ad ninros. L. fructiocna A. Zahlbr. apud Hasse in The Biyologisl, vol. XVll, 1914, p. ()1. — (valifoiiiia. a. 520. — Tiirkestaii. ail .^;ixa üraiiitica. L. (Parmiilaria) orientalis Hne in Annal. Mycolo".. voi, XII, 1914, p. 521. — Corea. saxirola. L. (Parmiilaria) percoiiciiina Ilne in .Vnnal. .Myoolo.u.. vol. XII. 1914. p. 519. — Japonia. saxi<*oia. L. (sect. Placodiiim) laoosiana A. Zalilbr. in Annal. .Mycolou., vol. XII. 1914, ]). 341. — Dalniatia. ad saxa calcarea. ^ 1. rcdiicta A. Zahlbr.. 1. c p. 342. — Dalniatia. calcicola. L. (Placopsis) stenopliylla Hne in .\nna'. Myoolo^.. vol. XII. 1914. )>. 523. — Chile, saxico'.ii. Lccidea parasema i. moriformis V>. de Lesd.. Uecheich. Lieh. Dnnkeiquci, 1. Suj)pl., 1914, ]). 115. — (iallia. coiticola. L. (sect. Biatora) coarctata var. liitosa A. Zahlbr. in Animl. .Mycoloü'., vol. XII, 1914. ]). 345. — Insul. Hawaiienses, saxicoia. L. (seot. Biatora) percxifiiia A. Zahlbr. in Annal. Mycolou,. vol. XII. 1914, ]). 339. — Dalniatia. coiticola. Lobaria piilmoiiuria var. minor llowe jr. in The Plant World. XN'II. 1914, ]). KiO. — Newi'oundland. Microdiplodia lecanorac Yoxvawx ;i])ud B. de Lesd.. Rechercdi. liich. Dnnkeique, 1. Sup})]., 1914, p. 1Ü5. Gallia (Parasit). Microglaena macrospora B. de Lesd.. Eecherch. Lieh. Dnidverqne. 1. Suppl., 1914. p. 148. — Gallia, supia nmscos et lichenes. Nectria c/7/afa Vouaux apud B. de Lesd., Eecherch. T.,ich. Dnnkerqne. I. Snppj., 1914. p. 47. not. ~ Gallia (Fnns-ns). Nylaiidorielhi Hue in Annal. Mycolog., vol. XII. 1914, )». 510. N. mcdioxima (Xyl.) Hue. 1. c. — Nova Zelandia. Opeoraplia hctiiliini f. liitescens I>. de Le 135. — Callia. corticola. Parmelia abstriisa Wain. i. laevigata Lijnge in Ark. 1. Bot., vol. XIII. Nr. 13, 1914. ]> 147 — Brasilia, corticola. P. acetabulnwi. microphylla B. de Leils., Eecherch, Tiich, T>nnkerque. 1. Suppl , 1914, p. 71, — (ralliii, corticola, — f. pniinosa B, de Lesd,. 1. c. — Gallia. corticola. P. ^nnaeLyn-ie in Ark. f. Bot,, vol, XIII. Xr. 13. 1914, p, 88. tab, 2,fig. 6. — Paraguay et Brasilia, corticola. P. canaliciilata Lynue in Ark, t. Bot., vol, XTII. Xr, 1?, 1914. i>, 28, tab, 1, ti. de Jicsd.. Reclierch. Lieh. Diinkpique, 1. Siippl.. 1914, |). G4. — Gallia. i-orticohi. R. {Bitectae) scoriseda A. Zahlbv. in Aiinal. Mycolog., vol. XII. UtU, p. :U2. — Dal mal ia, ad saxa non calcaiea. R. Willeyi Ilowe jr. in The Biyoloojst. vol. XVII. 19U. p. :'.(>. iig. 2. — Aineiica. boi'. Reinkclla Parishii Hesse in The Biyologist, vol. XVII. Iitl4, ]>. 4."). — Coro- nados Ishnids. Rliobdospora lecanorae Vouaux ai)ud 15. de Lesd.. Reclieich. Ijich. Dunketque, 1. Suppl.. 1014. p. 1(>7. ~ ({aljia (Parasit). Rliizocarpon jcmilandicam Malme in Svensk Bot. Tidskr.. vol. VUI, 1914, }). 28:5. — Scandinavia, .saxicola. Rinodina bimarginata A. Zahlbi. in Annal. Mycolo^.. vol. XII. I!ti4. p. :U4. — Dalniatia. saxicola. Spocrella ramicola Vouaux apiul B. de Lesd., Recliei<'li. Lieh. Dunkeique, 1. Suppl.. UtU. p. 13. not. — Gallia (Fiuii-us). Sphaeronema fraxini Vouaux apud B. de Lesd., Recheich. Lieh. Üunkerque, 1. Sui)p].. 1914. p. 39. not. — Gallia (Fun^ius). Sphaernlina iimbilicata var. perpusilla Vouaux apud I'. de Lesd.. Recheich. Lieh. Dunkeique, 1. Suppl.. 1914, p. 13. not. Gallia (Fungus). Thelocarpon oUvaceiim B. de Lesd., Recheich. Lieh. Dunkeique, 1. Suppl., 1914. p. 149. - Gallia. Verrucaria acthiobola var. jissa B. de Lesd.. Recherch. Lieh. Dunkerque, 1. Suppl.. 1914. p. 138. - Gallia. V. Cazzae A. Zahlbr. in Annal. Mycolou.. vol. XII. 1914. p. 335. — Dalniatia, calcicola. — t. circumarata A. Zahlbr., 1. c. p. 336. — Dalmatia. V. rnacrostoma var. minor B. de Lesd.. Recherch. Lieh. Dunkerque. 1. Suppl., 1914. p. 138. — Gallia. Xantlioria polycarpa 1. chlorina B. de Lesd.. Recherch. Lieh. Dunkerque, 1. Suppl.. 1914, p. 77. — Gallia corticola. — f. papulosa B. de Lesd.. 1. c. — Gallia, ad ihizoma P.saminae. Zignoella faliax var. longispora Vouaux apud B. de Lesd.. Recherch. Tvich. Dunkerque. 1. Sup])l.. 1914. p. 35. — Gallia (Fungus). Z. salicina Vouaux apud B. de Lesd., Recherch. liich. Dunkerque, 1. Suppl., . 1914, p. 16. not. — Gallia (Fungus), 1] P. Sydow: Moose. 29 IL Moose. Referent: P. Sydow. Inhaltsübersicht. (Die Hellen Autoren werden hötlichst gebeten, Separata ihrer Arbeiten direkt an den Referenten — Sopliienstädt bei Rulilsdort, Kreis Nieder- Barnim — zu senden.) A. Anatomie, Morphologie, Physiologie, Teratologie. Ref. Nr. 1—28. B. Geographische Verbreitung. I. Europa. 1. Arktisches (iebiet. Norwegen, Schweden, Dänemark, Ref. Nr. 29 36. 2. Finnland, Russland, Polen. Ref. Nr. 37—40. 3. Balkanländer (Bulgarien. Rumänien, Türkei, Griechenland.) Ref. Nr. 41^43. 4. Italien, mediterrane Inseln. Ref. Nr. 44 — .^Ü. 5. Portugal. ."Spanien. Ref. Nr. öl — 56. 6. Frankreich Ref. Nr. .57-60. 7. Grossbritannien. Ref. Nr. 61 — 75. 8. Belgien, ^Niederlande. Ref. Nr. 76 — 77. 9. Deutschland. Ref. Nr. 78 — 90. 10. Österreich-Ungarn. Ref. Nr. 91 — 101. 11. Schweiz. Ref. Nr. 102 — 103. II. Amerika. 1. Nordamerika. Ref. Nr. 104 — 116. 2. Mittel- und Südamerika. Ref. Nr. 117-120. III. Asien. Ref. Nr. 121-137. IV. Afrika. Ref. Nr. 138-144. V. Australien, polynesische Inseln, antarktisches Gebiet. Ref. Nr. 145 bis 156. V. Moosfloren, Systematik. 1. Laubmoose. Ref. Nr. 157 — 176. 2. Lebermoose. Ref. Nr. 177 — 184. 3. Torfmoose. Ref. Nr. 185 — 191. D. Allgemeines, Nomenklatur. Samndungen. 1. Allgemeines. Ref. Nr. 192—208. 2. Nomenklatur. Ref. Nr. 209. 3. Sammlungen. Ref. Nr. 210—221 E. Nekrologe. Ref. Nr. 222—223. F. Fossile Moose. Ref. Nr. 224 — 227. G. Verzeichnis der neuen Arten. 30 P. Svdow: Mnose. F2 A ut or e n V e r z e i c h 11 i 8. (Die Zahlen beziehen sich auf die Kiiiinueni . 35. Robinson. C. B. 133. Rochvay. L. löl. 152. Roll 190, 191. Rostowzew . S. ,1. 173, 205. Roth, Gg. 174, 175. Schade, F. A. 206. ftcherrer, Arthur 25. Schiffner, Viktor 43, 89, 101. 134. 183. 184, 203. 213. 214, 215. 210. 217. 218. Schinz. Hans 207. Schoenau, Kaii von 20. 84. SebiJle. R. 00. Sedgwick. L. L. 135. Standley. P. C. HO. • Stark. P. 80. 87. Stephani. Fian/ 13(). 150. 153. 154. Stirton, J. 71. 72. StolJer. ,1. 225. 22(5. Tlieriot. J. 155. Thompson, P. 17t). Timm. R. 88. Torka. V. 219, 220. Travis. W. (i. 73. Vaccaii. Lino 48. Vahl. M. 30. Wager. H. A. 141. Waiiistorf. ('. 28, 89,203. Watson. W. 208. Watts. W. \V. 146a, 154 Weber. (\ A. 9(). Weynumlh. \V. A. 156. Wheldon. ,1. A. 74. 75. Williams. F. 4. Williams, Robert 117. Williams. R. S. 137. Winter. IT. 142. Zahlbnu-kner. A. 221. Zniuda. A. J. 227. Zodda. Giuseppe 49, 50, 143. 144. A. R e f e 1 a t e. A. Anatomie, Morphologie, Physiologie, Teratologie. 1. Allen, ('. E. Cell strueture. growth and division in tlie Antheridia of Polytrichiim Juniperinum Willd. (Arch. f. Zellforsch. VIII, 1912, p. 121-188, 4 pl.) Verf. bezeichnet die Teilungen, die sich vor der Ausbildung der Andro- cyten abspielen, als Teilungen der Androgone. Unter Antherozoid versteht er. was bi.>odies in the perniogenoiis tissue of Ricciocarpus natans (]j.) Covda. (Bull. Torr Uot. nub XU, 1914. p. 333-337.) - Siehe ..Morphologie der Zellen. 3. Borescli, Karl. Über fadenförmige Crebilde in den Zellen von Moosblättern und Chi oroj)lastenverlageru ng bei Fuiuiria. (Zeitschr. f. Bot. VI, 1914. p. 97 — 15(>. 1 Tat.) Verf. taiui in den Blattzellen einer Anzahl Laub- und Lebermoose faden- und nelzfcirmige Bildungen, die entweder gleichförmig honu)gen oder aus einzelnen Tröpfchen zusanunengesetzt sind. Diese Bildungen sind dadurch charakteristisch, dass sie in Form, Lage und (Sichtbarkeit steten Veränderungen unterworfen siiul. Bemerkenswert ist der nach Zusatz verschiedener in die Zellen dio-^mierenden Stoffe (Alkaloide. Alkohole, Fettsäuren) erfolgende Zerfall dieser Fadenbildungen Dieselben zerfallen in feine Tr<")])fchen mit lebhafter Brown' scher Molekularbewegung. Wird der betreffende Stoff der Zelle durch Entwässern entzogen, .so bilden sich wieder die Filarstrukturen aus. Das Leben der Zelle wird dadurch nicht beeinträchtigt. Bei Funaria können dieselben Veränderungen durch Belichtung eines vorher verdunkelten Blattes erzielt werden. Verf. sucht diesen Vorgang zu erklären. Weiteres siehe ., Morphologie der Zelle". 3a. Bryan, G. S. The archegonium of Spliagniim siihscciiinüim. {Science. X. Ser. XXXIX. 1914. p. 290.) 4. Campbell, D. H. aiul Williams, F. A morphological study of sonie members of the genus Pallavicinia. (Publ. Stanford. Univ. 1914. 44 pp., 23 flg.) — Nicht gesehen. 5. Caiiiioii, >V. A. A note on the reservibility of the water reaction in a desert liverwort. (Plant World XVII. 1914. j). 2(51 —2(i5.; Betrifft die Wasseraufsaugung der Lebermoose. (i. Douin. Ch. Les propagules des Cephaloziellacees et de quelques autres Hcpatiques. (Bull. Soc. Bot. France, LX. 1913. ]). 477 bis 495, 1 tab.) 7. Douin. Ch. Le sporogone des Cephaloziellacees. (Rev. gener. de Bot. Trav. de Biol. veget. Dedie ä Gastou Bonnier XXV, 1914, p. 179 — 195.) 8. Douin, Robert. Sur le developpenient de l'appareil l'ructi- fero des Marcha nt iacöes. (Compt. rend. Paris CLVIII. 1914, p. 1435 bis 1438.) 9. (ilrün, ('. Monographische Studien an Treubia insignis Goehel. Dissert. Zürich 1913. — Auch Festschr. z. Eröffnung des neuen Instituts f. allg. Botanik an der Univ. Zürich. Jena 1914, p. 83-144. (Flora CVI. 1914. p. 331—392, 3 Taf. ii. 14 Textabb.) Verf. berichtet eiugehend über seine an Treiibia insignis angestellten anatomischen, entwicklungsge.schichtlichen und zytologischen Untersuchungen. Interessenten wird das Studium des Originals eni]>fohlen. 5] Anatomie, Morphologie, Physiologie, Teratologie. 33 10. (liyörlit'y, J. Hciträfie 7.\ir 11 is( ol ojiie einiger 1 ii< piessa n - tereii exotischen Moose. 1. (Anna), .laid. Hot. Buitenzoiii XXIX, 1!>14, p. 36—51, 2 Tat.). - Nicht gesehen. 11. HaborlaiuU, V. Zur E nt wickln n^^siicsch ich 1 c »ler Khi- zoiden. (Sitzungsber. K.<:]. Preuss. Akad. \Viss. Ucilin I'.tl4. ]>. :{84— 401, Tat. II.) Die Untersuchungen wurden an Liiniilaria und Marchantia angestellt. Verl, zeigt, dass bei den Brutknospen und Thallussprossen dieser .Lebermoose vor dem Auswachsen der Rhizoiden oder Wurzelhaare in den betreffenden Initialzellen unter dem Einfluss der Schwerkraft bestinnnte Umlagerungen des rrotoplasnias, der Zellkerne und der Stärkekcirner stattfinden. Näheies siehe unter „Morphologie der Zelle". 12. Hanuisi', K. Über die Bedeutung der Periplasmodien. (Flora CII [1911]. p. 209 — 278. ni. 24 Te.xtabb. u. 2 Taf., p. :}35— 382, m. 3 Textabb.) In Kapitel 111: Kritische Untersuchungen über das Vor- kommen und die Bedeutung von Tapeten und Periplasmodien gibt Verf. eine Übersicht über das Vorkommen von Tapetenzellen. Das Tapetengewebe (ritt auch schon bei den Moosen auf, und zwar finden sich hier die Vorläufer der Tapetenzellen, z. B. bei den Lebermoosen und zum Teil schon rudimentäre Tapeten, wie bei Anthoceros und im Sporensack der Laubmoo.se. Die höchst differenzierte und wohl jüngste (Gruppe, die Sympetalen, ist fast wieder auf die Stufe der Riccicn hinabgesunken, da nur noch eine einschichtige Makrosporangiumwand vorhanden ist, die ganz im Anfang der Entwicklung von dem Embryosack (Makrospore) resorbiert wird. Dafür ist an Stelle der Tapete ein anderes Ernährungsgewebe getreten, das sehr auffällige Epithel, das dem Integument angehört und oft fälschlich Tapetum genannt wird. — Bei den Moosen wird die Tapete nicht aufgelöst. 13. Hnine. M. Histology of the Leptoids in Polytricluim. (Repl. British Assoc. Adv. Scienc. Birmingham 1913. London 1914, p. 708.) Siehe ,,Morpho'ogie der Zelle "". 14. Kessler. Berr.hard. Beiträge zur Ökologie der Laubmoose. (Beih. Bot. Centralbl. XXXI. 1. Abt. 1914, p. '358 — 387. 1 Textabb.) 15. Machado. .Vii(oi:iu. Sur une curieuse anomalie du Carnpy- lopiis polytridioides De Not. (Revue bryol. XLI, 1914, p. 38 — 40, fig.) An einer Strassenmauer bei Oporto fand Verf. das genannte Moos reich fruchtend. Die Exemplare zeigten nun folgende Abänderung: Die Kapsel- stiele .sind zurückgebogen, infolgedessen sind die Kapseln zwischen den Schopf- oder Endblättern der Triebe versteckt. Die CalYi>tra berührt die Blätter und an dieser Stelle entsteht ein sekundäres Protonema. 16. Mauning, Florence L. Life History of Porella platyphylla. (Bot. Gazette LVII, 1914, p. 320-323, PI. XV-XVL) 17. Maybrook. A. S. Xote on the biology of Fegatella conicci. (New Phytologist XIII, p 243 — 249, 1 fig.) 18. Mo AUister, F. 31. The pyrenoid of .\nthoceros. (Aineric. Journ. of Bot. I, 1914, p. 79—95, PI. VIII.) 19. Meyer, K. Untersuchungen über den S])oropliyt der Lebermoose. III. Das Sporogonium der Corsinia marcliantioiäes H-.iddi. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 261-266, 4 Textfig.) Siehe ,,Morpho'ogie der Zelle". Botanischer Jahresbericht XLII (1914) 1. Abt. [Gedruckt .ö. h. 20.1 '^ 34 P. Sydow: Moose. [6 20. Meyer, R. ZuiFiatie von der Homologie der Geschleclits Organe und der Phylogenie des Aichegoniunis. (Biol. Zeitsehr. Moskau 11, 1912, p. 177 — 187. Deutsch u. russisch.) Bei Corsinia marchantioides fand Verf. 1. Antheridien. in denen .sich eine einzelne Eizelle entwickelte, 2. Archegonien. die statt der Eizelle sper- inatogene Zellen aufweisen, 3. Archegonien, in denen sich statt der Bauch- kanalzellen spermatogenes Gewebe entwickelte, ferner traten auch noch andere Mittelbildungen zwischen Archegonien und Antheriden auf. Alle diese Abnornntäten sprechen für die von verschiedenen Forschein vertretene An- sicht, dass Antheridien und Archegonien homologe, phylogenetisch aus Spo- rangien hervorgegangene Gebilde darstellen. 21. Piekett, F. L. Notes on the survival of extreme dro\ight by certain niosses. (Bryologist XVII, 1914, p. 94—95.) Bemerkungen über die Einwirkung grosser Dürre auf das Wachstum von Leucobryiim glaiicum. Polytrichiim commune, P. Oliioense. Dicranum scopariiim. Grimmia apocarpa. Ortliotrichiim Lesciirii. Rliytidiiim nigosiim. Dicraiiella heteromalla. Bartramiu pomiformis. Aiüacomniiun lictcrostichiim. Anomodon atteiniatiis. Tlielia hirtclla. 22. Piskernik, A. Die Flasmaver bi ndu ngen bei Moosen. (Österr, Bot. Zeit.schr. LXIV, 1914, p. 107 — 120, 2 Taf.) Verf. gibt folgende Zusammenfassung: 1. Plasmodesmen sind sowohl bei Laub- wie bei Lebermoo-ien ganz all- gemein und oft in sehr grosser Zahl [Plagiochila ca. 1000 in einei' Zelle) verbreitet. 2. Sie finden sich in verschiedenen Teilen der Moospflanze, in Blatt, Seta und Stengel des Gametophyten uiul können hier an Quer- und Eangs schnitten nachgewiesen werden. 3. Wenn Verf. bei drei der unteisuchten Moose und in den Rhizoiden keiue Plasmodesmen finden konnte, so ist dies wohl darauf zurück- zuführen, dass bei der ungemein grossen Zartheit und Kleinheit der Zellen die technischen Mittel für den Nachweis der Plasmodesmen nicht ausreichen und dass für gewisse Moose (Neckera complanata) selbst die bestbewährte Methode nicht vollkommen entsprechend ist. 4. Zwischen Sporophyt und Gametophyt konnten keine Plasuiadesmeu konstatiert werden. ö. Bei Plasmolyse verschwinden die Plasmaverbindungen der Moosblatt- zellen und werden innerhalb zweier Tage nicht regeneriert. 6. bei Verwundung werden die Plasmodesmen in der Nähe der ver- wundeten Stelle entweder sämtlich zerstört oder eingezogen, oder es wird die Zahl derselben auf ein Mininmm reduziert. 7. Am besten bewährte sich die angewandte Methode 13 (cfr Original). 8. Zur Untersuchung ge'angten 8 Leber- und 32 Laubmoose. 23. Ranoken, H. Über die Stärke der Bryophyten. (Acta Soc. Fauna et Flora Fennica XXXIX, 1914, 101 pp.) Nach einer geschichtlichen Einleitung werden behandelt: 1. Die Ver- teilung der Stärke im Mooskörper (Form und Grösse der Stärkekörner, Vor- konnuen derselben im Thallus, Stämmchen und Blättern, Spotophyt); 2. die Abhängigkeit des Stärkegehalts von der Entwicklungsstufe und von äusseren Einflüssen (Entwicklung der Lebermoosseta, Einfluss der Aussenbedingimgen, Zuckerkulturen, Stärkefiehalt im Winter); 3. die Stärkebildung dei ver- 7] Anatomie. Morphologie, Pliysiologie. Teratarten sind in sehr verschiedenem Mas.se be- fähigt. Stärke zu erzeugen; es kommt jeder Art ein spezifisches Stärkebildungs- vermögen zu. Darnach können die Moose in 3 Kategorien eingeteilt werden: 1 . Die amylophyllen Arten erzeugen Stärke in den assinnlierenden Organen des. Gamoj)hyten und speichern aiudi in den meisten übrigen tieweben Stärke auf, einige Arten sehr reiehlich (z. B. Pellia, Maniiantia). andere ziemlich reichlich (Mniuru. Kantia) oder mittelmässig (Bartrainia) oder spärlich (Sphagnum. viele Hypna). 1. Bei den saccharophyllen Arten wiid die bei der Assimilation ent- standene (llucose in den Assimilationsgeweben nicht zu Stärke kon- densiert; dagegen treten in anderen, aufspeichernden Organen Stärke oder stärkeähnliche Stoffe (Amylodextrin usw.) reichlicher oder spär- licher auf (z. 1>. Ortliotriciium. Lopliozia-Avien). 3. Einige wenige Aiten (z. B. Andreaea. Frullania) sind ananiyl. d. h. er- zeugen überhaupt keine Stäike. sei es in den assimilierenden oder in den aufspeichernden (ieweben. Als Assimilationsprolukt dürften auch bei ihnen Zuckeraiten. als Reservestofte hauptsächlich Fette auftreten. Bei den anamylen und saccharophyllen Laubmoosen ist die Unter- drückung der Stärkebildung als xerophiler Anpassungscharakter zu betrachten, . I 14.) Verf. glückte es. die Moossanunlung des 1 797 verstorbenen norwegischen .Mooskenners Hans Ström aufzxxfinden. P"s ist ihm dadurch ermöglicht, die von .Ström erwähnten und beschriebenen ^loose sicher zu identifizieren, im ganzen ca. 125 Arten. Es fo'gen noch Notizen über eine von Ström erwähnte Flora totensis (von 1). H. Sommeifelt auf Toten gesammelte ^foose). 31. Häyrei!, E. l'ber die La nd veget at i on und Flora der Meeresfelsen von Tvärminne. (Acta Soc. pro Fauna et Flora Fennica XXXIX. 1914. p. I 193. m. 15 Taf. u. I Karte.) Im 3. Abschnitt der Arbeit gibt Verf. eine f'bersicht der Flora der ^leeresfelsen. Hierin werden auch 38 Laubmoose. 8 Torfmoose und" 12 Leber- moo.se aufgefüliil. 32. Medeliiis. S. Oversicht över Skandinaviens Sphagnuni- Arter. (Übersicht über die Sphagnacecn Skandinaviens.) (Bot. Not. 1913. 145—150, 293 — 298.) Zusammenstellung nach Warnstorfs Bearbeitung in ELnglers Pflanzen- reich. Skottsberg. 33. Olsen, C. Vegetationen i nordsj ael 1 anske Sphagnum- moser. (Bot. Tidsskr. XXXIV, 1914. p. 1—43, 5 Taf.) (Dänisch u. englisch.) 34. Olsen. ('. Vegetation of S phagnum -\\\oor i Xoith Sealand. (Bot. Tidskr. XXXIV. 1914. ]>. 43 45.) 35. Ria'U'. (w. B. Notes on the flora of someAlaskan sphagnum bogs. (Plant Woild XVll. 1914. p. 167 — 183. 3 fig.) 3(). Vahl, >1. Livsformerne i nogie svenske moser. (Die Lebensformen einiger schwedischer Moore.) (Mindeskr. Japetus Steensliu]! 1914. IS ]>]).) 2. Finnland, Russiand, Polen. 37. Auoiiyiii. Verzeichnis von Laubmoosen aus dem (lebiete von Tobolsk. (Trav. Mus. Bot. Acad. Imper. St. Petersbourg X. 1914. ]). 108—184.) (Russisch.) Verzeichnis dei' in den Jahren 1904/0(i gesammelten Laubmoose. 38. Cajaiider, .V. K. Studien über die Moore Finnlands. (Yli- j)ainos suomen nietsätveteellisen seuran julkoisuista .acta forestalia fennica" nidos 2. Helsinki 1913, 8», 208 pp., 20 Taf.. 14 Textabb.. 3 Karten.) Hierin wird auch verschiedentlich auf die Moose ein.seg'angen. 38 P. Sydow: Moose. [10 :}{». l'orliloY. J. A. Spisok iiu-liow, sobia ii iiicli v Vologodskoj jjub i opredelen nich piov. Brotern soin. (Verzeich niss von Moosen aus dem Oou ver nenient Volo,2,o<)t!:raHco Toscano) Luglio 1914, 8". 80 pp. Ali)habetis<-h geordnetes Titelverzeichnis von 471 Arbeiten über Laub- moose. Dieselben beziehen sich in erster Li nie auf die italienische bryologische Literatur; dann sind auch zahlreichere andere wichtigere biyologische Ab- handlungen und Werke autgenonunen woiden. Es folgt dann eine chrono- logische Übersicht der Bryologen und ihrer Veröffentlichungen iiiul zuletzt eine geographische t'^bersicht. 4(1. Bottiiii, A. i^fagni d'ItaJia. (Webbia IV. Parte 2a. 1914. p. 387-397.) \. A. Erster Nachtrag zu der unier gleichem Titel in \Vebbia 1913. ]). 107 141 veröffelitlichten Aufzählung italienischer Toifmoosstandorte. In der Syste- )natik und Nomenklatur folgt Verf. RocU. Neu für Italien sind Spliagnuin Schliephackei und S. hrcvifolium. Nene Varietäten sind: Spliagnuin hrcvi- folium Roell var. dcnsum Roell und Spli. inundatum Russ. var. laxwn Roell. Über die Kalkfeindlichkeil derTorfmoose wurden zwei weitere Beobachtungen mitgeteilt. 47. Miissaloiiao. ('. Xuovi lapjMesen t ant i nella floia italica. de] genere Riccia. (Xuov. (riorn. Bot. Ital.. Firenze 191:5. p. ."lO— .^3.) N. A. Aus der Flora Maltas werden bekannt gegeben: Riccia Henriqucsii Lev. n. var. ß. mediterranea. durch kräftigeren, weniger geteilten Thallus. mit nahezu spitzen peripheren Verzweigungen, welche vorn eine schmale, aber sehr tiefe Rinne besitzen, mit dichter stehender aber küizeren Randwimpern gekemi- zeichnet. — R. Lescuriana Aust. ß. glaiicescens (Carr.) K. Müll., bei La Vallette. — R. melitensis n. sp., von der Insel Goro. unbewimpert; Oberfläche des Thallus blass bisweisslicli wegen der mehrreihigen stark verdickten Ejndermis; Querschnitt des Thallus vertikal nahezu verkehrt eiföiniig. Solla. 47a. Migliorato. E. Pii.iia aggiunta alTelenko bi bl iograf ic o della flora epat icologica delLAbruzzo e del Napoletano. (Ann. di Bot. Nil, 1914. p. 201 — 206.) 48. Vaeeari, T.ino. Contributo alia briologia della Valle d'Aosta. (Nuov. Giorn. Bot. Ital., vol. XN, Firenze 1913. p. 417 — 49ü. Kriti.srhe Aufzählung der 1902 — 1908 vom Verf. im Aosta-Tale ge- sammelten Bryophyten. mit besonderer -Angabe der Standorte unSfh.: Loplwzia longidens (Ldbg.) Mac. L quadriloba (Lindb.) Bryhn. Solla. * 49. /(»(Ida. (iuisoppe. Studio briogeograf ico sulla Basiiicata. (Nuov. Giern. Bot. Ital. XX. Firenze 1913, p. 155 — 232.) Auf (hund eines 1 1 inonatlicheu Verweileus in der Basiiicata (Süd- italien), wobei Veit, hauptsächlich die untere Waldzone (500—1000 in) durch- forschte, gil)t er eine (Tbersicht der bryograidiischen Verhältnisse des Landes. Zunächst bespricht er dessen geographisch-geologisch-klimatische Verhält- nisse, dann führt er seine verschiedenen Ausflüge vor. — Im 2. Teile wird das Vorkommen der Arten eingehend besprochen. In der Umgegend von Matera und (ienzano kommen Moose vor, welche vom Meeresstrande bis zu mittlerer Bergeshöhe hinaufreichen, so: Dicranella varia. Barbnla iingiiiciilata. Tortula iniiralis. Schistidiiim apocarpiim var. rpilosiim. Bryiini capillare var. meridionale. Leucodon scinroides var. morensis. Homalotliecium sericeum, Bractiy- theciiim nilabiiliun. Hypnum cnpressiforme var. ancinatuliim. Radnla conipla- nata. Pellia Fabroniana und andere mediterrane Arten, welche die Ölbaum- zone kennzeichnen: Didymodon tophaceiis. D. rigidüliis. Mniobryiim carnenm. Eurbyncliium praelongnm. E Swartzii. — Als typische Waldmoosarten gelten: Ceratodon purpnrens. Leptotricluim flexicaule. Didymodon riibellus. Tortella inclinata. Grimmia Schultzii. Ortliotriclium stramincnm. 0. Sliawii. O. lejo carpnm. O. Lyellii. Encalypta contorta, Bryum cacspiticium. Lcncodon scinroides. Neckcra crispa. N. complanata. Anomodon viticiilosiis. Isotliecinm mynriim. Bracliyiliccinm salcbrosam. Enrhyncliiiim striatum. E meridionale. E. velii- tinoides. Campyliiim protensnm. Lejcnnea scrpyllifolia. Plagiochila asplenioides. Als Stationen unterscheidet Verf.: a) Felsen, trocken oder feucht, und in jeder Abteilung: reiner Kalk, (Testeinsgemenge; Spalten: b) Boden: trocken, frisch, feucht, mit entsprechenden Unterabteilungen; c) Wasser; d) Baumstämme. — In dem darauffolgenden Verzeichnisse, welches 129 Arten und 51 Varietäten der Laub- und 14 Arten der Lebermoose umfasst, sind die Standorte ausführlich angegeben. In dasselbe sind auch die Angaben früherer Autoren aufgenommen und, soweit vom Verf. bestätigt gefunden, durch ein vorgesetztes * hervorgehoben. Solla. 50. Zodda. (li. Le Briofite del Messinese. Contribuzione IV. (Ann. di Bot. XI, Roma 1913, p. 253—280.) Comprende circa 200 entitä. con deacrizioni di tre forme nuov^ 13] Portugal, Spanien. 4]^ 5. Portugal, Spanien. .">!. Biyoria, Fraiu-ist'« Bolträii. .Muscineas de I ;i provi iic ia de Castellöii. (Hol. Soe. Hist. Xat. Madrid XII. 1912, p. 42() -4:}().) ö2. CasaiTs. (iil. A. Tu ejeiiij)!;!! de Fontinalis Lachenauäi Card., qiie reco^io en Se|)t i e iii hic pio.ximo pasado en los a 1 lodod oies de Santia.uo de (lalicia. eii el rio Saiela (liijiai- de \'idaii). (l'>ol. Soe. Hist. iial. Madlid Xll. 1912. p. 99 -100.) öo. Casaics, liil A. Uiia excursion biiologiea Sierra Nevada. (Hol. de la Real See. Espanola de Hist. Xat. Madrid XIV. 1914, Xr. 1, p. 100 bis 104.) Die Exkm-sioii bejianii in Granada. führte dann über Picaclio de \'e]eta. Huejar. Cortijo de San Jeroiiimo. Albergue de !a Socie- dad Alpiiia und endete über Caiuiiio de los N'everos »uid ferro ed Trevenque wieder in (Iraiiada. Verf. betont mit H oli nel die Ainiul dei- Moosflora der Si eria Nevada. In den Alpen findet man an einem Xaclimitta.!ie 80 bis 90 .Vrten; in der Sierra Nevada haben die verseliiedensten Sammler bis heute noch nicht so viele Alten .üefunden. \'eif. traf :')9 der von Höh nel genannten Arten an, darunter die seltene Anacolia Webbii. ausserdem folgende für die Sierra neue Arten: Sphagmim leres An.üsti-.. Tortiila aciphyllu l>r. i'>ur.. Schistidiiim alpi cola (Sw.) Limpr. vai. rivulare (V>y\(\.) W'alil.. Rliaeoniitriiiin snäeticnm (Funck) I>r. V^iir. var. validiiis .Iiir.. Ortliotriciiiim Schimperi Hamm.. O. affine Schrad.. (). iisni'geriiin 'Slyv\u. Bryiini Dnvalii Voit.. Aiilacomnium androgyniim {L.) ScliAv.. Heierocladiiim squarrosiilnm (Voit.) Lindb . Braehythecium olympicam .lur.. Amblyslegium variiim (Hedw.) Lindb,. Cratoneiiron irrigatnm (Zetterst.) Roth. Von Lebermoosen fand Verf. Haplozia cordifolia (Hook.) Dum., ausser- dem aniieblieh neu für die Sierra: Targionia hypophyüa T^,, Clevea Roiisseliana (.Mont.) Leit,ü., Reboiilia liemispliaerica {\j.) Rad. Coimbrsa 1914.) N. A. Ergänzendes Verzeichnis zu des Verls. Arbeit: Muscineas do Minlio. enthaltend 38 Tjaubnioo>e und .") Lebermoose, Xeu für Portugal sind: Plagio- tliecitim silvaticiim Ur. eui.. Hyocomium flagellare Vn. et var. nov. liisiianica Mach, et Roth. Rliyiuiwstegiiim liercyniciun Hpe,. Rh. confertiim Wv.. Philoiiotis caespitosa vai. laxiretis Loeske. Ph. eapillaris Lindb. — Campylostegium strietiiiu Sohns, vom .Vutor 18(i8 entdeckt, wurde auch in der Provinz Miidio gefunden. öü. 3Iachado. A. Muscineas do Minho, (F'amalicao 1913.) Verzeichnis von 121 Laubmoosen. 3 Sphagniun und 3 Lebermoosen aus ^uj l>xteiision vevs de Xoid de deux Hö- patiques iiu-rid i onules. (Hüll. Soc. Bot. France LX, 1913, erscli. 1914, p. 624 — (i28.) 58. Jiihaiulic/, K. Les lies d'Hyere«. Histoiie. de^cri pt i oii . geologie. lloie, faiiiie. (See. ('dit. angin, et eiitieieni. leiondue, 8". V[ ei 382 ])p.. 3() tab.. 32 fig., 5 cart. Oaiqueiraune 1914. Hierin auch Liste von 42 Laubmoosen und 8 LeV)erni()osen. 59. Potior de la Varde. Drepanocladus scorpioides (L.) Warnst, loi ma siiffociita. (Revue bryol. XI.l, 1914. p. 73, 1 Fig.) X, A. Verf. fand in Sümpfen bei Sailly-Labourse (Fas-de-Calais) zwischen duncaceen und Hyperaceen die genannte neue Foini und gibt eine Diagnose derselben. (50. Sehille, H. Note sur la floie bryologique de ia Taren- taise et de la Mauiienne. (Revue bryol. XIA. 1914. p. 27 34, 40 47. 59 — 70.) I^iideitend wiid eine bryo-geographische S.cliilderung des genannte Gebiets gegeben. Dann folgt die x\^utzählung der gefundenen Laubmoose mit genauer Angabe der Standorte. Die für die alpinen Wälder der höheren Regionen charakteristischen Arten sinryo))hyta in A. Pascher: Die Süsswasserf 1 ora Deutschlands usw. Heft 14. 1914. Jena (G. Fischer). 222 pp., 500 Abbild. Auf p. 1—38 gibt Warnst orf die Bearbeitung der Sphagnaceae. Aut- geführt werden 48 Arten. — Auf p. 39 — 168 fo!gt die Bearbeitung der aqua- tischen Laubmoose durch W. Mönkeme.ver. — Auf p 1()9 — 214 gibt V. Schiff ner die Bearbeitung der aquatischen Lebermoose. 90. Weher. ('. A. Die Mammutflora von Borna. (Abhandj. Xat. Ver. Bremen XXIIl, 1914. p. 1—69, 4 Taf.) Im Dezember 1908 wurde bei Borna bei Leipzig ein fast vollständiges Skelett eines Mammuts gefunden. In den gleichzeitig aufgefundenen Pflanzen- resten kamen auch 15 Moose voi'. welche von H. W. Arnell und C. Jensen untersucht wurden, meist Hypmim vernicosiim und H. intenncdiuni. — Verf. besuchte im August 1910 diese Mannnutfundstätte und schildeit hier das Ergebnis seiner Beobachtungen. Von Moosen konnten 3 Toifmoose und 34 Laubmoose festgestellt werden. 10. OesterreJch-Ungarn. 91. Desen. A. Ein Beitrag zur Kenntnis der Moosflora des Berges Bucsecs in Siebenbürgen. (Mag. Bot. Lapok XIII, 1914, p. 209 bis 217.) — Verzeichnis der gefundenen Moose. 92. Glo«aekl. J. Ein Beitrag zur Kenntnis der Moosfloia von Steiermark. (Mitt. naturw. Ver. Steiermark, L, Graz 1914. p. 179 — 183.) Verzeichnis von 46 Laubmoosarten, welche in Breidlers Werken noch nicht für Steiermark angegeben sind. Die interessantesten Arten sind: Orco- weisia Bruntoni Sm., Schistidiiim lineare, Cinclidotus fontinaloidi-aquaticus Glow., Fiinaria styriaca Glow., Webera serrifolia Bryhn. Bryum Gerwigii C. Müll.. Mniiim riigicum. Fontinalis gracilis Ldbg.. F. Kindbergii Ren. et Caini., Hyopliila styriaca Glow.. Eucladium styriaciim Glow., Astonuim Levieri 46 P. Sydow: Moose. 1 18 LiiH])!-.. Pliyscomitrclla Amanni Cl'ow. (Bastard von Ph. patens \'>i. euv. und Pli. curystomiim Seridtn.). Ptychodiiim decipiens Liiupr.. P. Pfiindtneri Liiupr., P. oligocludüin Limpi.. Scleropodium ornellaniirn Mol.. Hypniim sistinguendiiin (ilow.. H. aemiilansl^\\\\\>Y.. H. contiginim Xecs, tenier: Jiingermannia Hatclieri, Lepidozia trichoclados K. Müll.. Arnellia feimica (Gottsche), Scapania sub- alpina Xees. Noiothylas valvata S^ll., Grimaldia pilosa Honiscli. 9o. Kavin;i. K. Die Toiiinoose Böhmens, ihre Bedeutung und Melioration. (Krasa naseho doniova 1913, Nr. 4 — 8.) (Böhmisch.) 94. Korn. F. Beiträge zur Moostlora des mittleren Etsch- tales. (90. Jahresber. d. Schles. Geselllsch. t. vaterl. Cultur 1912. ersch. 1913, I. Bd.. II. Abt.. Zool.-bot. Sekt., p. 25 — 34.) ■Nach einer einleitenden bryologischen Schilderung des Gebietes folgt ein Verzeichnis der vom Verf. im Sommer 1911 im mittleren Etschtale auf- genommenen Laub- und Lebermoose. Glenannt werden: Bryales 113, Hepa- ticac 2ß Arten. 95. Kern, F. Die Moosflora des Brenta- und Adamello- gebietes in Südtirol. (91. Jahresber. d. Schles. Cresellsch. f. vaterl. Cultur ]. Bd., 1913, ersch. 1914. II. Abt.. Zool.-bot. Sekt., p. 88 — 98.) N. A. Nach einleitenden Bemerkungen über das durchforschte Gebiet folgt das Verzeichnis der im Sommer 1913 im Brenta- und Adamellogebiete. sowie in einigen Ortlertälern gefundenen Moose. Genannt werden 29 Lebermoose. 3 Torfmoose und 95 Laubmoose. Neu sind Splicnolobus minutus n. var. apiciilata, Dicramiin Bonjeani n. var. latifoUiim, Ptagiothecium deniiculatnm n. var. aiiritiiin. P. Rocseaniim n. var. alpinum. — Für Tirol neu ist Cephalozia grim- siilana. — Bryum obliviscionis Pod]). aus dem Kessel des Gesenkes wird ohne Diagnose genannt. 96. Morton. Friedrich. Die biologischen Verhältnisse der Vegetation einiger Höhlen, im Quar nerogebiete. (Österr. Bot. Zeitschr. LXIV, 1914, p. 277-286, 3 Abbild.) Verf. untersuchte 2 Höhlen auf der Insel Arbe und 2 Höhlen auf der Insel Lussin. Von Moosen wurden darin gefunden: Cephalozia bicuspidata (L.) Dum.. Rhynchostegiella algiriana (Brid.) Broth.. Tortella flavovirens (Br.) Broth., Eucladiiim styriacum Glow.. Fissidens bryoides Hedw. 97. Murr. J. Die Laubmoose von Feldkirch und Umgebung mit Einschluss Liechtensteins. (59. Jahresber. Staatsgymnasium Feld- kirch LIX, 1913/14. p. 10-34.) Verf. gibt einen Überblick über die Laubmoosflora des genannten Gebietes. Die geo'ogische Unterlage ist Kreide, Flysch und triassischer Kalk. Die Urgebirgsflora tritt im Gebiete auf: 1. auf erratischen Blöcken {Hedwigia albicans. Dicranum longifolium. Dryptodon Hartmanni, Antitrichia curtipendula. Pterigynandrum filiforme, Grimmia ovata. Rhacomitriiim lieterostichum); 2. auf Bunt.sandstein des Triesenberges (dieselben Arten und ferner Rhacomitriiim canescens, Grimmia elatior, G. decipiens, Ulota americana-, 3. auf Flysch; 4. auf dem Gault. Glaciale Moo.relikte sind z. B.: Bryum elegans, Dichodontium pellucidum. Plagiopiis Oederi. Anomobryum concinnatum. Ptychodiiim plicatum, Orthothecium intricatnm, Hypnum Halleri, Amblystegium Spriicei. — Xerophile Typen auf Sumpfboden sind: Hylocomium rugosnm, Campylopus fragilis, Tortella inclinata. Arten mit südwestlicher Verbreitung sind: Hymenostyliiim ciirvirostre. Didvmodon cordatiis, Trichostomtim viridulum, T. matabile. Cylindro- 19 J Oesteneich-Ungarn, 47 thechim urtlioairpon. Rliyticlioste<^iclla tenella. Neu liir N'orarlher.ii sin»! 2.". Arten, dieselben sind durch vorgesetzten * gekennzeichnet. Die Arten verteilen sich auf tolgende (xattungen: Spliagnuiii \2. Eplie nwiiini 1. Pliasciini 1. Plenridium 1. Hyinenostomiim 2. Gynmostomiim 1. Gvro- wcisia 1. Hymenostyliiiin 1. Weisia 2. Eiicladiiiin 1. Dichodontiiiin I. Dicra- nella 4. Dicraniun 7. Campylopus 2. Dicrutwdontiiim 1. Lciicobryiiin 1. Fissidcns S. Seligeria 2. Blindia 1. Ceratodon 1. Ditrichnm 2. Distichiiim 2. Ptervgoneiinim 1. Pottia 4. Didymodon 8. Trichostonnim 3. Tortella :>. Barbnla ö. Aloinu 1. Destnatodon 1. Toitula 4. Cinclidotus 2. Scliisiidiiim :5. Grimruiu (i. Dryptodon 2. RacomUriiim A. Hcdwigia 1, Ulotai. Ortliotrichiim 11. Encalyptu 2. Geoii^ia I. Splachmim 2. Physcomitrium \. Entostliodon I. Fiinaria 1. Anomobryum 1. Mniobryiim 2. Bryiim 1:5. Rhodobryiim 1. Mnium 12. Aiilacomniiun 1. Mt'CiY« 1. Bartrainia 2. Plagiopiis 1. Philonotis T). Timmla 2. Catharinea 2. Pogonatum :\. Polytrichiini 7. Diphyscium 1. Fontinalis 1. Lciicodon I. Antitriclua 1, Neckera:). Homalia 1. Pterygophyllum 1. Myiirella 1. Leskea 3, Anomodon :]. Pterigynan- driim 1. LescuracLi 1. Ptychodinm 1. Pseudolcskea 1. Ttnüdiiim r,. Platygyriiim I. Pylüisiu 1. Ortliotheciiim 2. Cylindrotticciiini 1. Climciciiini 1. Isottwciiim 1. Homalothediim 2. Caniptotlieciiirii 1. Tomenthypnum 1. Brachythecium !). Scleropodiiim 1. Eiirliynchiiim 1). Rhynchostegiella 1. Rliynchostegium :5. Ttiam- niiim ]. Plagiotheciiiiu S. Aniblystegiuin 12. Chrysoliypnum (>. Harpidiiim '.). Cratoneiiron '■>. Ptilidiiiiii 1. Ctenidiiuu 1. Stereodon e. 100. Prohiiska. K. Beitrag zur Kenntnis der Moosflora von Kärnten. (.lahiesber. K. K. I. Staatsgymnas. Graz 1914, p. 3 — 15.) Verzeichnis der im unteren Gailtal gefundenen Leber- und Laubmoose. Kritische Bemerkungen sind eingeflochfen. 101. ScliiJliier, Viktor. Lebermoose aus Ungarn und Kroatien. IV. (Ung. Bot. Blätter XIH, 1914. p. 302 — 309.) Bestininiung der von A. von Degen gesammelten Lebermoose. Xeu für ganz Ungarn sind: Clevea hyalina (Sonnnf.) Lindb., Gymnomitrium revo- Intnm (Xees) Phil.. Lophozia longidens (Ldbg.) Mac, Scapania aspera Bern. Xeu für die Hohe Tatra ist Lophozia Baneriana Schiffn. Zu Marsnpella emarginata (Ehrh.) Dum. werden kritische Bemerkungen gegeben. Der Ver- wandtschaftskreis der M. emarginata bedarf sehr einer kritischen Revision. 11. Schweiz. 102. Cottereau. E. Contribut ions ä la flore bryologique de Jberland bernois. (Feuilles jeun. Xaturalist. XLIV. 1914. p. 158 — KU.) Verzeichnis der im Berner Überland beobachteten Moose. 48 P« i^ydow: Moose. [20 lo:{. Korn, V. Die Mooslloia des seh weizei ischcii Xalui- seliul / i)aikes. (<)l. .laliresber. d Sehles Gesellseh. f. vaterl. Cultiir I. Bd. I9i:}. eiseh. 1914. 11. Abt.. Zool.-bot. Sekt., p. 52 — (iö.) N. \. Einleitend gibt Verf. eine bryogeog'iaphisehe Schildern ng des Gebietes und betont darin, dass es mehrere Moo.>^e gibt, die mit einem Wärmemaximum von mir -^-2" C, für ihr Leben auskommen und dabei T)och üppig wachsen. Es folgt dann das Verzeichnis der vom Verf. 1912 ini Naturscliutzpaike und in einigen angrenzenden Gebieten gesammelten Laub- und Lebermoose. Ge- nannt werden 41 Lebermoosarten und 130 Laubmoo.sarten nebst einigen Varietäten. Neu ist Splicnolobiis minutus var. apiciüata. Xeu für Graubünden ist Encalypta microstoina; dieselbe ist als selbständige Art zu betrachten. da Veif. niemals f^bergänge zu E. ciliata gesehen hat. II. Amerika. 1. Nordamerika. 104. Andrews, A. Le Roy. A collection of Hcpaticac from Xoith Carolina. (Bryo'.ogist XVH. 1914, p. 58 60.) Aufzählung der an verschiedenen Orten gefundenen J^ebermoose. 10(j. Burnhaui, Stowart H. and Latham, Roy A. The Flora of the Town of Bouthold. Long Island and Gardiner's Island. (Torreya XIV, 1914. p. 201-225.) Auf p. 223 — 225 werden die aus dem Gebiete bekannten Leber- und Laubmoose aufgezählt. 107. Coiiklin, («oorgo Hall. A list of Hepaticae collected upon Isle Royal. Lake ^^uperiQr. (Bryologist XVII, 1914. p. 46— 48, 52 — 55.) Standortsverzeichnis für 36 Lebermoose. 108. Conklin. Ü. H. -Preliminary re])ort on a collection of Hepaticae Uou\ the Dulu th - Superior district, Stucks of Minnesota and Wisconsin. (Transact. Wisconsin Acad. Sei. XVII. 1914. p. 985—1010.) Verzeichnis von Lebermoosen aus den genannten Gebieten. 109. Evans, Alexander W. Notes on North American Hepa- ticae. V. (Bryologist XVII. 1914. p. 87—92.) Kritische Bemerkungen zu Metzgeria uncigera Evans. Fossombroiiiu salina Lindb., Nardia geoscyphus (De Not.) Lindb.. Cephalozia affinis Lindb.. Lejeiinea spiniloba Lindenb. et Gottsdie. Taxilejeiuiea obtiisangula (Spruce) Evans, Crossotolejeunea bermiidiana Evans. Leucolejeunca xanihocarpa (Ijchm. et Lindenb.) Evans. Fnillania cuciülata Lindenb. et Gottsche, Anilioceros crispulus Douin. 110. Evans, A. W. Notes on New England Hepaticae. XL (Rhodora XVI. 1914, p. 62 — 76.) Kritische Bemerkungen über Clevea liyalina (Sounneif.) Lindb.. Neesiella rupestns (Xees) Schiffn.. Lopliozia grandiretis (Lindb.) Schiffn.. L. qiiinqiie- dentata (Huds.) Cogn., Plagiochila Austim nom. nov. (syn. P. spinulosa Aust. [nee P. spinulosa (Dicks) Dum.], P. Sullivantii Evans, P. Sullivantii Steph.), Cephalozia media Lindb., Diplopliylhim gymnostomopliilum Kaalaas. 21] Nordameiika. Mittel- und Südamerika. 49 Zniii Schhisse weiden noch einige neue Funde aus Maine. New Hani|i- sliire. Vermont, Massachusetts und Connecti<'\it mitjieteiit. 111. Holzinsrer, John M. Hypopterygium japonicutn in Xoiili Ame- rica. (Biyologist XVII. 1914. p. 44 — 45. 1 V\.) Hypopterygium japoniciim Mitt. wurde 191:5 von A. s. Fosit'i in Alaska gefunden. Die Photogra])hie gibt 2 Habitusbilder und Blattzellnetz des Mooses. 112. .1eiiiiini!:s, 0. E. .\ Manual ot the Mosses of Western Pennsylvania. Selbstverlag des Verfassers (Carnegie-Museum. Pittsb>irgh. Pa.) 1913. :i7ö pp.. 54 Tai. Preis 2.75 Dollar. N. A. Verf. gibt eine Bearbeitung der Laub- und Torfmoore des westlichen Peansylvaniens und zwai' auf (4rund zahlreicher eigener Erfoischungen des Gebiets. In der Einleitung wird eine kurze t'haiakteristik der Moosklassen und eine allgemeine Schilderung des durchforschten liebieles gegeben. Es folgen dann Anleitungen für das Sammeln. Präparieren und Aufbewahren der Moose. Der spezielle Teil beginnt mit einem analyti.schen Beslinnimngssclilü.s.sel der in Betracht kommenden (rattungen. In der systematisclien Anordnung scliliesst sich Verf. an Bro'herus in Engler-Prantl. Natürliche Pflanzenlamilien an. Jeder (Gattung mit mehr als einer Art wird ein Bestinnnungsschlü.s.sel der Arten vorangestellt. ,lede Gattung und ie. (i9 — 71.) Standortsverzeichnis von 19 Lebermoo.sen. 2. Mittel- und Südamerika. 117. Britt1 sächlich aus Guate- mala, Costa-Rica. Als neu werden beschrieben: Macroniitrium palmense R. S. Williams und Isodrepanium (Mitt.) E. G. Brition nov. gen. Damit wird die Sekt. Isodrepanium Mitt. von Lepidopilum zur eigenen Gattung erhobeTi. Hierbei- seliört /. lentulum (Wils.) E. (i. Britt. (syn. Homalia lentula Botanischer Jahresbericht XLIl (1914) 1. Abt. IGedruekt 5. 5. 21).] 4 5Q P. Sydow: Moose, [22 ^^■ils.. Hookcriu mctnbranacea ('. Müll.. Lepiüopilum membranaceum Mitt., Necker a falcifolia H. et ('.) 118. Evaus. A. VV. ne])aticae: Yale Peiuviaii Expedition of 15)11. (Tiansact. ot the Coiuiecticut Acad. ot Arts a. Scieiic XVlIl. 1914, p. 291— 345. with 11 fi^.) N. A. Veit, bearbeitete die von Harry Ward Foote anl der sienannten Kxpe- dition an 7 verschiedenen peinvianischen Lokalitäten gesammelten Leber- moose, zusammen :]1 .\rten. .Vis nen beschrieben werden: Metzgeria scyphigera, Plagiochila Binghamiac. P. Footei. P. pauciramea. P. striolata. Dicranolejeunea rotiindata. Diese nenen .Vrten nnd terner noc-h Plagiochila Güilleminiana Mont., Dicranolejeunea axillaris (Xees et Mont.) Schilt'n.. Friillania globosa Nees, F. hians (Lehm, et Lindenb.) Mont. et Xees, F. laxiflora Spruce siml gut abgebildet. ATistuhrliche kritische nnd diagnosMsche Bemerkungen sind gegeben. Bei den älteren Arten werden die Synonymie. Fnndorte und geographische Verbreitung derselben angegeben. 119. Horzos. Th. Zwei kleistokarpe Moose der bolivianischen Hochcordillere. (Flora CVH. 1914, p. 317 — 326, 5 Abbild.) Verl. gibt eine Kritik der Kleistokarpie als systematisches Finteilungs- prinzi]) und erläutert an zwei Beispielen die LT nh alt barkeit dieses Prinzips. — Der eine Fall betrifft das kleistokarpe Tristichiiim Lorentzii i\ Müll, und Tristichiopsis nurabilis C. Müll. Verf. sammelte eine fortlaufende Formen- reihe, deren beide Enden diese bishei' in 2 (lattnngen verteilten Moose bilden. Er lässt aber noch beide als 2 Arten bestehen, indem er die k'eistokarpe F''orni als werdende oder vielleiclit schon konstant gewordene Art auffasst. Der zweite Fall betrifft Conostonuun aeqninoctialc und das völlig kleisto- karpe C. cleistocarpnm (einzige bisher bekannte kleistokarpe Bartramiacee). Es wird nachgewiesen, dass beide Moose «lie allernächste Verwandtsciiaft zeigen. Verf. schliesst mit der Bemerkung, dass hier 2 kleistokarpe Arien vorliegen, über deren I'".ntstehung aus stegokarpen Arten kein Zweifel mein herrschen kann. 120. Innscher. E. Ueiträge zur Lau bni oosf 1 ora von Kolum- bien in Dr. O. Fuhiniaun und Dr. Eng. Mayor Voyage d' Explo- ration scientifique en (^olombie. (Mein, de la Soc. neuchätel. '. Report on tlie niosses ot the AV)or- Expe- dition 1 9 1 112. (Records of the Bot. Survey ol' India. VI. Nr. 3. Kalkutta 1914. p. 50 73, 2 lab.) N. A. \'ert. hestinmilc die von Burkill auf den /um Hinialaya Gehörenden und an der Xtudgrenze von Assani iiele,üeiien ..Abor Hills'" .üe.-(ainnielten Moose, ziisaniiueii 42 Arten. Neu für das Cebiet ist das bisher nur aus Japan und Forniosa l)ekann1. >lerrill, E. 1). An I". uu meration oi the plants of (luam- r.iyopliytes. (Phili])pine .louin. ot Sei. IX. 1914, p. 40—41.) 132. Okaiimra, Sil. tMjer einijie Arten von Bryophyten aus üewissen Sceboden in Japan. (Hot. Mag. Tokyo XXVllI . 1914. j». (407 ) bis (413). (.lapaniscli.) 133. RohiiiKOii. ('. H. The geographic dist r i bu t i o n of Philippine mosses. (Tlie T^hilippine -loiirn. of Sc. Secl. ('. Dot. IX. I<.ti4. Xr. :'.. i». 199 bis 218.) Allgemeine br.vologische Schilderung der Phili|)pinen-Inseln. die an endemischen .\rlen .sehr leich sind, .\iich ö (xattungen. M(Yr/7/;oörvu/n. Elmeri ohryiim. Plugiotlieciopsis. Pscudorcelopns und Porotrichodendron sind bisher mir von den Philip|)inen bekannt. .\.uf die geographische Verbreitung der mcht endemischen Arten wiid ausführlich eingegan,gen. Im allgemeinen kann gesagt werden, dass die Moo neu werden beschrieben: Pterygoneuriim cavifoliiim vnr. miiticum. Tortula öt's^/i'« (Biitl.) P. B. var. /)/-('v//o//« Schiff n.. T. Ivevissirna. T. Handeln. Grimmia sinourensis. G. mesopotamica. 0. subcaespiticiu. Anoectanginm Handelii. Ortho- trichum cupiilatiim Hffm. var. histratosam. 0. riipestre Schleich, var. kiirdiciim, Fiinaria Handelii. Mniobryiun latifolium. Fontinalis mesopotamica. .Ambly- stegiiim Kurdiciim. Riccia Frostii Aust. var. major et var. crystallinoides. Die neuen Arten sind abgebildet. Zu vielen anderen Arten werden kritische Be- merkungen gegeben. Es ergibt sich aus dieser Arbeit als Hauptresultat ein weiterer Beweis tut die pflanzengeographisch wichtige Tatsache, dass der grösste Teil Vorder- asiens eine mit der europäischen übereinstimmende Moosflora besrtzt, und wenn auch eine verschwindend kleine Zahl von Endemismen vorhanden ist. so .gehören diese doch fast ausschliesslich in Europa vertietenen Verwandt - scliaftskreisen an. 54 !'■ Sydow: Moose. [26 In biolo^tisi'hei Hinsicht ist die 'ratsiichc interessant, dass in diesem Gebiete auffaliend viele aciocarpe Laubmoose doppelschiclitige Blattlainina auszubilden pllefien. Hiermit stehen wohl »lie besonderen klimatischen Ver- hältnisse dieses Oebietes ursäclilich in Zusaninienhan.ü. 135. Sedswick, L. L. A third list of mosses froni Western India. (Journ. Bombay Nat. Hist. Soo. XXll. 1913, p. 370—371.) Verzeichnis von 10 Moosen. Die aufjieführten neuen Arten wurden von Dixon in .louin. oi Hot. 11)11/12 beschrieben. 13(i. Stepliani. Franz. Sixnew Jjiverworts. (Leallets ot Phili]»!). Bot. vol. VI. Art. 107. 1914. p. 2287 — 2290.) N. .V. Lateinische Dia.ünosen von Leptocolea hispidissima. Mastigopliora gracillima. Mastigolejeiinea Losbanosa. Lepidozia tenuissima, Mastigobryiiin Eimer i. M. Mindanaiim. 137. Williams, R. S. Philii)pine mosses. (Jouin. Xew Yoik Bot. Gard. XV, 1914. ]>. 12-14.) Nur kuize. iill.üemein .aehattene Bemerkun.üen über die Moo'^flora der l'hilippinen. IV. Afrika. 138. Corbiere, L. Troisienie cont li but ion ä la tlore bryo- logique du Maroc d'apres les recoltes du Lieutenant Mouret. (Eevue bryol. XLI, 1914. p. 10-14.) X. A. . Standortsverzeichnis für 57 Laubmoose und 10 Lebermoose. Folgende Arten sind neu für das Gebiet: Ceratodon piirpiireiis (L.) Brid.. Distichiiim capillaceuin (Sw.) Br. eur., Weisia viridiila (L.) Hedw., TortcUa cacspitosu (Schwgr.) Jvimi)r., T. tortiiosa (L.) Limpr., Barbiila cominutata Jur. et n. var. erosa Corb., Encalypta contorta (Wulf.) Lindb., Griinmia confcrta Funk. G. anodon Br. ev,r.. G. campestris Bruch. Ortliotriclnim Sardegnae Vent.. 0. pu- milum rtw. var. molle Vent.. O. alpine Schiad.. 0. aciiininatiim Philib.. O. Lyellii Hook et T.. Funaria fasciciilaris (Dicks.) Schjjr.. Lciicodon sciiiroides (L.) Schwgr.. Antitricliiü californica Süll.. Pterogoniiim ornitliopodioides (Huds.) Lindb.. Ncckera mcditcrranca Philib.. Fabronia piisilla Raddi. Rhytidiiim rugosiim (Ehrh.) Kin«lb.. Hylocomiiim prolifcriiin (L.) l^iiidb.. Brachythecium salebrosiim (llottm.) Bi. eur.. B. vclutiniim (L.) Br. cur.. Chyloscyphits poly- untlius (L.) ('da.. Madotlicca platypliylla (L.) Dum.. M. rivnlaris Xees. 139. Mussaloitsjo, ('. Hepaticae tiipolit anae a R. Pampanini anno 1913 lectae. (Bull. Soc. Bot. Ital. 1914. p. 10.) 140. l'anipaiiini, R. Epatiche raccolte in Tr ii>()l it a nia. (Bull. Soc. P>()t. Ital.. Firenze 1913, p. 39.) .\us der Zanzur-Gase (Tripolis) werden mitgeteilt als dort gesammell Riccia lamcllosu Rdi. und Plagiocliasina Bcccariainim Steph. Solla. 141. Wager. H. .V. Some new South Atrican Mosses. (Transact. Roy. Soc. South Alrica IV. 1914, p. 1— fi. 2 PI.) N. A. Verf. beschreibt und bildet ab folgende neue Arten: Fissidens Wageri Dixon, Amblysiegiiim filiforme Wager et Wright. Physcomitriiim sncculentum Wager et Wright, Hymeuostomiim opaciim Wager et Wright, Oedipodiiun ausirale Wager et DLxon. Trematodon africanus ^Vager et Dixon. Weisia (Gymnostomiim) gracilis Wager et Dixon. Sematophylliim Wageri Wright. 27] ' Afrika. 55 Isopieryoiiim punctiilattim Broili. et Wa.üer. Anocctangium assimiW Uioth. et Wa.Hei-. Weisici viridiila n. var. longifolia Hrotli. ei Wnoer. Leucoloina Wcodii Relmi. et Mac Owaii und L. Relinianni C Miill. wurden frucliteiid geiunden. Der Fruchtbaii wiitl besclirieben. Alle Alten stammen aus Xatal. 142. Winter. H. Beiträge zus Kenntnis der Lau l)moostlo r a von Madeira und Teneriffa. (Hedwijiia liV, 1914. p. S2 — 112. Tat. I -V. p. 113 — 144. Tat. VI-XIV.) >. A. Verf. bereiste von März bis Mai 1912 Madeira und Teneriffa und gibt liier ein Verzeiehnis der von ihm oesammelten Moose. Trotzdem iliese Inseln schon verschiedentlich bryo!ogisch uniersucht worden sind, so ergaben des Verfs. Forscliungen doch noch 11 neue Arten. 11 neue Variet<äten und 12 für . Campylopiis 2, Leuco- bryum 1. Fissidcns 9. Ceratodon 2. Pottia 2. Didynwdon '■>. Trichostonnim 4. [T. nitidum n. var. irrigatum). Tinuniella 1. Tortella 2. Barbiila 2. Aloina 2. Tortula S. Scliistidium 1 {Seil, canaricnse n. sp.). Grinimia 7 (G. trichopliylla n. var. siibincnrva. G. Canadensis n. sp.). Raconiitriuni 2. Ptyclioniitrium 1. Glyphomitrinm 1. Amplüdium 2. Zygodon 1, Ulota I. Ortliotrichnni :\. Enca- lypta 1. Enthostodon 3. Fnnaria 2 {F. mediierranea n. var. erecta). Haplodon- tium 1. Anomobryiim 2. Epipierygium 1. Bryum \:^ (B. Icodense n. sj).). Mninm 2. Bartramia 1. Anacolia 1. PhilonotisZ. Catharinca I. Pogonatuni 1. Polytrichnm 1. Dipliyscinm 1. Cryphaea 1. Leucodon 2. Leptodon 1. Ncckcra 2. Homalia 1. Lepidopilinn 1. Pseiidoleskeella 1 (P. Teneriffae n. sp.). Pterogonium 1. 7/n//'- rf/H/7J 1. Isotheciuni 2 (/. myosuroides n. var. Teneriffae. L canariense n. sp.). Honialothecinrn 2. Brachythecinm 4 (ß. Cardoti n. sj».). Scleropodiuni 2 (S. illecebnim n. var. Teneriffae). Eurhynchium 3. Cirripliyllum 1. Oxyrrhynchinm 4 (O. praelongum n. var. Teneriffae, O. rusciforme n. var. Teneriffae). Rhyneho- stegiella 3 (/?. pseudosiirrecta n. sp.). Rtiynctiostegium 2 (/?. W/zzfc/'/ Card. u. s]).). Rliaphidostegiurn 1. Tlmmnium2, Plagiothecium 1, Amblystegiiimi. Campylinm 1 (C. serratum n. sp.). Stereodon 3. Acrocladinm 1. Gollania 1. Die Arbeit ist ungemein reich an kritischen Bemerkungen. 143. Zo ot aiii sc lie iiinl zoologische Ergebnisse eiiiei wissensohal'tlichen Forschungsreise nach den Sa nioa - 1 nsel n , dem Xeiigni nea - .\rchipel nnd den Salonionsi nsej n. März bis Dezember 1 iM)ii. (l)enkschr. d. kais. Akad. Wiss. Wien, math.-naturvv. Kl. LXXXIX. 1914. p. 4(54 — 467.) " N. A. Aulgelührt werden folgende Moo*e: I. Miisci der Hawaiischen In.seln. Dicranella Hillebramlii (C Miill.). Dicranoloma Sandwicense Paris. Leiicobryiini Baliiwinii i\ Müll.. Rliaconiitriiim hypnoides Lindbg.. Anoectanginm Huleakalae Paris. Macromitriiim owahiense C. MnU.. M. pilifenim Schwgr., Bryiim ariden- tciim i>. var. lanatiim Wv. eur.. Rhizogoniuin spinifunne liruch. Thuidinni Hawaiemc Ucichdt.. Ctenidiiim [Euctcnidiiim) pulclierrimani iir(^Mi. n. sp. , Catagoiuiiiu Eudorac V. Müll.. Taxitheliiun catagonioidcs l'>ro h.. Raphido stegiiim (Aptyclius) liawaiiense Broth. ii. sp.. II. Musci der Salouionsinseln, der Insel N'eu-Po:nnieiii und der Short landsinseln. Calympcrcs bniäiyphylhim V. Müll., C. poperangense liroth. n. sp., Barbiilii (Hydrogoniiim) Rechingeri V>\o\\\. n. sp.. Pclekiiim velaturn Mitt.. Ectropothcciiim siibdisticliellum liroth. n. sp. 14C.a. Bndhenis. V. F. and Watts. W. W. The .Mosses ot the Yarrangobill.v Oaves District X. S. W. (Linn. Sof.. New SouHi Wales, Abstract ot Proreed. 1!)12. Xr. 302. |). IV.) — Nicht .ge.-^ehen. 147. Cardot. .1. Moiisses in Deu.xienie Expedition Antarctique Fran9aise (19(18 — 1910) commande pai le Dr. Jean (Miarcot. Ouvrage public sous les auspices du Ministere de 1" I nst nie t i on ]*ul)lique. 191:5. E.xtrait :]2 pp.. 5 i)lanclies. N. A. Nach einer bryogeographischen Einleitung folgt die Autzählung der 34 von Gain auf der Expedition .gesammelten Moose. Folgende neue y^rtei) werden lateinisch beschrieben: Andreaea Gainii. Ccratodon minatifolius. Pottia Charcotii. Tortula heteronewa. Rhacomitriiim siibsienocladutn. Ery um pcrangusti dens. Philonoiis Goiirdonii. Brachytheciiiin aüstroglareosiini n. var. diffusum Diese neuen Arten sind auf den lithographischen Tafeln abgebildet. Unter den .genannten .\rten befinden sich auch mehreie Kosmopoliten, wie: Disti- chiurn capillaccum. Ccratodon purpurcus, Wcbcra crnda. W. nutans. Bryum argenteuni. Polytriduim pilifcrum. Drepanodadus nncinatus. In einem Aiüiang werden 2(j Torf- und Laubmoose auf gezälilt. welche Oaiii in der magellanischen Region Puuta Arenas und Edwards Bai — sammelte. 148. Dixoii, H. N. Studies in the Bryology-of New Zealand, with si)ecial reference to the herbarium of Robert Brown. (Xew Zealaiul Inst. Bull. Xr. 3. 30 June 1913, 28 pp.. 4 PI.) Kritische Bearbeitung der im Herbar RoY)ert Browns enthaltenen Moose. In diesem ersten Teil wird eine Revision der in Neu-Seeland vorkommeiulen Arten von Dicranoloma gegeben. Ein tUchotonuscher Bestimmungsschlüasel der l(i Arten wird vorangestellt. Jede Art wird dann detailliert beschrieben Die 4 Tafeln sind gut ausgeführt. 149. üixou. H. N. Studies in the Bryology of New Zealand, with special reference to theherbarum of Robert Brown. Part H (New Zealand Inst. Bull. Nr. 3, Part 2, Wellington 1914, p. 31-74, 2 PI.) N. 4. 29] Australien, polynesische Inseln, antarktisches Gebiet. 57 Kritische Beaibeituiiii; der iieus^ee'äiKli.sclicii Dicranaccac. liestiimiuuij'.s- sohlüs!*ei der Genera und Species werden gegeben. Neue Aiten .sind Pleuridiiim longirostnim und Dicranella wairarapensis Diese beiden Arten sind abgebildet. 150. Ret'hiiiffer. K. IJotanisolie und zool ogisrhe Ergebnisse einer wissenschattlichen Forschungsreise nach den Sani<>a inseln. dem Neuguinea- A rc li ipel und den Sal omonsi nscl n von M<ärz bis De/eniber I OOö. VI. Teil. (Denkschr. Kais. Akad. Wiss. Wien, math.-naturw. Kl. XCl. 1914. p. 139 — 220. 3 Tat.) N. A. Hierin auch ein Nachtrag zu den Hepaiicac der Sanioainseln von F. ."^teiiliani. Neue Lebernioosarten sind: Aneiiva upoliina. Madothcca samoana. Clieilolejeiinea Rechingeri. Plagiochila baniitosa. PI. Lanittensis, Frullania subcommutata. l")!. Rodway. L. Tasnianian Bryoph yta. Vol. I. Mosses. Pari T, II. (Papers and Proceed. Roy. Soc. of Tasniania for 1912. orsch. 1913, p. 3 — 24. 87 — 138.) — Rezensionsexemplar niclit erhalten. 152. Rodway. li. Tasmanian Hryophyta. Part lll. (Papers and Proceed. Roy. So;-. Tasniania 1913. ersch. 1914. ]). 177 2()3.) Reprinfed Hobart (Royal Society) 1914. 8". 103 pp. Price •') Schill. Xicht gesehen. 153. Stephaui. F. Hepaticac von Xeu -(" alc. Calyniperes 2. Hymeno- stomurn 1. Barbula 1. Macromitriiini :\. Brachymenium I. Bryiim 1. Rliizo- oonium 2. Pliiloiwtis 2. Pogonatum 1. Spiridcns 1. Ptychoiunion 1. Pterobryella I. Orthorliymluum 1. Neckeropsis 1. Eriopus 1. Callicostellci 1. EtUodon 2. Hypo- pterygium 1. Rliacopiliim 4. Ectropotlicciiim 2. Isopterygiiim 2. Vesiciilariu 1. Rhaphidostegium 1. Tricliosteleiini 1. Neue Arten sind: MacroiniUium Sarasini und Isopterygium Sarasini. Bei jeder Art sind Synonyme. Literaturnachweise und Standorte angegeben. Von den 42 Arten sind 21 auf Xeu-Caledonien beschränkt. 15C). Weyniouth, W. A. Musci Tasmaniae exsiccati. Halbcentu- rie TU. 1914. Xicht gesehen. C. Moosfloren, Systematik. 1. Laubmoose. 157. Anibroz, J. Ceske Drepanoclady. Bryologicä studie. (Die böhmischen Drepanocladen, Eine bryologische Studie.) (Sitzungsber. d. kgl. böhm. Oesellsch. d. Wissensch. lOl:!. ersch. li)14. p. 1 bis f)6, c. fig.) Verf. gibt zunächst einen ausführlichen historischen Überblick und dann einen Bestinnnungsschlüssel der im (Gebiete vorkommenden 13 Arten. Seine neue (Iruppierung ist folgende: I. Gruppe : Adiinci Sanio. 1. Drcpanocladtis Knciffii (Schpi.) Wrst. mit den Varietäten aquaticufi (Sanio) Klinggr., capillifoliüs Wrst., pseudofliiitans (San.) AVrst. 2. D. subadiincüs 'Wrst. 3. D. Scndtneri (Schpr.) Wrst. mit vai'. gracilescens (San.) Wi'st.. Wilsoni (Schpi.) Wrst.. gigantcus (Schpr.) Wrst. 4. D. lycopodioides (Schwgr.) W'rst. mit var. pcrnuignus (Lim]u-.) Wrsi. II. Gruppe: Intennedii (Sanio). 5. D vernicosiis (Ldb ) Wrst. mit vai-. turgidus (.lur.) Spr. (i D. intermediiis (Ldb.) Wrst. mit var. Cossoni (Scliimp.) San. 7. D. rcvolvens (Sw.) Wrst. in. (Trui)pe: Uncinati Klinggr. 8. D. uncinatus (Hedw.) Wrst. mit verschiedenen Varietäten. IV. Gruppe: Exannulati Sanio 0. D. fluiians (L.) Wrst. mit var. pseiidostramineiis (C. M.) Wrst.. boliemiciis Wrst.. falcatiis (Schi)r.) Wrst.. alpinus (Schpr.) Wrst. . 10. D. purpurascens (Schi)r.) Eoth mit var. Rotae (De Not.) Roth. 11. D. siibmersiis (Schpr.) Wrst. 12. D. exanniilatns (Güuib.) Wrst. mit var. orthophylliis (Milde) Wrst.. serratiis (Milde) Wrst. V. Gruppe: Scorpioidei Anibroz. 1-3. D. scorpioideiis (L.) W>st. mit var. gracilescens (San.) Wist.. pratensis (Schiffn.). 31] Moosfloren. Systematik. — Laubmoose. 59 158. Tardot. J. Pliilibertiella Ca,v(\. Gerne nouveau de la tribu des Ditrichees. (Revue bryol. XLI, 1914, p. 37—38.) N. A. Ausführliche lateinische Diagno.se der neuen Gattun-^ und der Art Ph. ditrichoides aus Chile und Valparaiso. löO. ('ardot„ J. Acrocladiopsis Csird., genre nouveau de la tiibu Plagiotheciees. (Revue bryol. XLI. 1914. p. 9.) X. A. Von Brotherus Avar die Gattung Catagoniiim in 2 Sektionen zerlegt worden: Eücatagonium und Acrocladiopsis. Letztere erhebt nun Verf. zur eigenen Gattung. ,,A Catagonio differt : caulibus julaceis vel i)aniiii conipressis et foliis penta- vel hexastichis."^ Hierher gehören: A. Eudorae (Sulliv.) 1 A. Draytoni (Sulliv.) ' lies Sandwich A. siibcuspidata (Hpe.f A. nitida (H. f. et W A. complanata Card. ms. | Region niagellanique. A. myiira Card. ms. j A. sernilata (Broth. et Par.) ms. — Panama. IHO. Dietzo«. L. Cratoneiiron filicimim (L.) Roth. (Hedwigia LV. 1914, p. 277 — 279.) N. A. Das Hypnnm filicinutJi L. wird von neueren Systematikern bald zu Cratoneuron, bald zu Hygroamblystegium gestellt. Je mehr aber der Formen- kreis des Mooses bekannt wird, desto mehr offenbart sich seine nähere Ver- wandtschaft mit Cratoneuron. Limpricht glaubte noch, dass nur Cratoneuron decipiens Papillen besässe und dass faltige Blätter bei C. filicinum nicht vor- kämen. Diese Annahme wurde schon von Mönkemeyer als iirig zurück- gewiesen. Verf. fand bei einem auf Gestein in sonniger Lage gewachsenen Rasen des C. filicinum. dass die Blätter vom Grund bis zur Spitze auf der Lainina, der Rippe und auch auf den Blattflügelzellen sehr deutlich warzige Erhöhungen aufweisen; er bezeichnet diese Form als var. verrucosa. Extreme Formen dieser Varietät werden als fa. scabrida und fa. pseudopapillosa benannt. Zum Schlüsse folgen noch einige Bemerkungen über den Umfang der Begriffe Varietät und Form in der Moossystematik. Kil. Dixon. H. N. Miscellanea Bryologica. III. (.Touin. oi Bot. LH: 1914, ]). 119 124.) 1. Sematophyllum acutirameum (Mitt.). a ..composite'" species. Besteht aus Hypnum Braunii C. Müll, luid H. Godeanum C. Müll. 2. Daltonia novae-zelandiae Mitten. Kritische Bemerkungen. 3. Brachytheciuni trachypodium (Funck) B. et S. in Britain. Xotizen über das Auffielen der Art in England. 162. Fleischer, Max. Kritische Revision von Carl Müllerscheu Laubmoosgattungen. I. (Hedwigia LV, p. 280—285.) X. A. Verf. will in sehr dankenswerter Weise einen Teil der in dem so überaus reichhaltigen Cail Müllerschen Moosherbar enthaltenen Arten und Gattungen einer kritischen Bearbeitung unterzielien und die Arten in die jelzt gültigen Gattungen einordnen und insbesondere eine möglichst natürliche Begrenzunü derselben auf stammesgeschichtlicher Grundlage durchführen. Hierbei ergab sich natürlich auch die Xotwendigkeit, neue Gattungen aufzustellen. Verf. beginnt mit der Gattung Cryphaca C. Müll. Die Anordming ist folgende: Es werden in einer Reihe alle Arten aufgeführt, so wie sie sieh im 60 P. Sydow: Moose. [32 Herbar Müller eingeordnet vorfanden; daneben werden dann dieselben Arten unter den jetzt gültigen Gattungsnamen oder in die neu aufgestellten Kom- binationen eingetragen. Von den 72 im Herbar C. Müller befindlichen Arten gehören 27 Arten zu 8 anderen Gattungen, von denen eine Gattung Cyptodon Par. et i^chj). wieder hergestellt ist und 2 Gattungen: Sphaerotheciella mit Sph. spliaerocarpa (Hook, sub Cryphaea) und Cryphaeophilum mit C. molle (Dus. sub Cryphaea) neu aufgestellt sind. Neue Sektion von Cryphaea ist Cryphaella Fisch. Weitere neue Sektionen sind: Cryphaeothamnium von Dendrocryphaea und Cryphaeopsiella von Cyptodon. P>s folgen die Gattungen Dendropogon C Müll. (9 Arten, zu 4 anderen (iattungen gehörig) und Alsia SuU. (2 Arten, zu Bestia gehörig). 16;}. (»lowaeki. Julius. Eine neue europäische Art von Anti- irichia Brid. (Österr. Bot. Zeitsohr. LXIV. 1914. p. 136-138.) N. A. Beschieibung der in Bosnien und Montenegro an alten Tannen- und liuchenstämmen gefundenen neuen Art Antitrichia pristioides Glow. Der Name wurde von dem des Sägefisches. Pristis antiquorum L. hergeleitet, weil die Spitze dei' Blätter an den Schädelfortsatz dieses Tieres erinnert. Die rnterschiede dei' neuen Art von A. cnrtipendiila (Hedw.) Brid. werden an- gefülirt. 164. (nryörfly, .1. Tber das Pleurozygodon sibiricum Arnell. (Ark. t. Bot. XIV, 1914, Xr. 2. 3 pp.. 1 tab.) Die genannte Art ist gleich Molendoa Sendtneriana. 16a. (lyörffy. .1. Tortiila serriilata Warnstorf in Hcdwigia LH, 1912. 1). 74. (Mag. Bot. Lapok Xlll. 1914. p. 138 — 139.) Da der Xame Barbiüa {Tortiila re-ij). Syntrichia) serriilata Hook, et (irev. schon für eine .\rt aus Peuerland vorgesehen is', so änder!e Warnstorf den Xameii Tortiila serriilata in T. creniilata Warnst, um. 166. Hill, K. .1. Xotes on the djstribution of Polytrichiim strictiim and some associated Sphagna. (Bryologist XVII. 1914. ]>. ()3— 64.) Xolizen über das Vorkommen von Polytrichiim strictuni in GeseUsehaft einiger Sphaaniim-Avien. 1()7. Howe. M. .\. Oxymitra (Tessellina) in the I'nited States. (Bryologisl XVII. 1914. p. 72 — 75. 1 fig.) Verf. geht auf die Synonynue von Oxymitra Bisch, mit der Art O. paleacea Bisch, näher ein. 1(>8. Howe. M. A. Furlher observations on the Te.xan Oxy- mitra (Tessellina). (Bryologist XVII. 1914. p. 92-94.) X. A. Ausführliche Beschreibung von Oxymitra androgyna n. sp. 169. Husnot. T. Les cellules opaques et les especes du genre Odontoschisma. (Revue bryol. XLI, p. 71 73, 3 fig.) Die 3 europäischen Arten von Odontoschisma: O. Sphagni. O. denudatitm. 0. Macoiinii lassen sich durch den Zellba\i gut unterscheiden. 170. .lewett, H. S. An interesting moss. (Bryologist XVll. 1914, p. 42 44.) Betrifft Amblystegium jilicinum (L.) De Not. 170a. Ljubitzkaja. L. Recherches sur les formes du Leiicobryiim, glaiiciim (L.) Schini]). (Bull. Jard. Imp. Bot. Pierre le Grand XIV, 1914, p. 3öl 419.) (Russisch et fianzösisch.) Im systematischen Teile der Arbeit wird eine genaue Beschreibung des Leucobryum glaucum und seiner Formen gegeben; von letzteren werden 33] Laubmoose. Lebermoose (>! behandelt: ia. typica. ii. var. gracilc, var. subsecundiiin Waiiist.. yar. albiditin (lirid.) Warnst, und var. albidum fa. puinilum (Mich.) Besch. Ks wird dann auf die geographische Verbreitung des Mooses in Russland. Sibirien. 'I'urkestan. der Ki'ini und im Kaukasus eingegangen. 171. Okaniura. Sh. Matsumiiraea. eine neue zu den Bracliytliecia- ceen gehörende Laubnioosgat tu ng. (VorL Mitt.) (Uol. .Mag. Tokyo XXVIII. 1914. p. |105]~|110], fig.) N. A. Der Artikel ist japanisch geschrieben; aber die Diagnose der neuen, mit Brachvtheciiim verwandten (iattung ist lateinisch abgefasst. Die Gattung enthält die eine Art M. japonica n. sp. Dieselbe ist abgebildet. 172. Rabenhorst, I^. Krypt ogamenfl oi a von Deutschland. Österreich und der Schweiz. VI. Band: Die Lebermoose (Musci liepatici) (untei- Berücksichtigung der übrigen Länder Europas). Bearbeitet von Dr. Karl Müller (Auguslenberg b. Karlsruhe i. H.) 20. Lief. 1914. p. 337 384. Fig. 99-111.) Diese Lieierung bringt zunächst den Schluss der (iattung Ptilidium. Es folgt LXVII. Gattung Trichocolea Dmu. mit der Art T. tomentella {Ehrh.) Dum. Hieran schliessen sich die Scapanioideae. LXVIIl. (iattung Diplo phyllum Dum. mit 5 Arien. LXIX. (iattung ScapatUa Dum. Vorangestellt werden Bemerkungen über die Geschichte der (iattung, die Verbreitung der Gattung und der Arien, ihre Formenkreise. Verwandt schaftsgruppen. eine Übersicht der europäischen Arien nebst systematischer Darstellung ihrer Verwandtschaft und Winke zum Besti^nmen der Scapanien. In Europa sind 15 Arien endemisch. Hiermit schliesst diese Lieierung. 173. Rostowzew, S. J. Morj)hologie und Systematik der Leber- und Laubmoose. Mo.^kau 1913, 8", VI u. 215 p]).. 24() tig. (Russisch.) 174. Roth. (Jii. Nachtrag II zu Bd. l der au ssereuropäischen Laubmoose von M) i (i II. (Hedwigia LIV. 1914. j). 2(i7-274. 1 Tat.) N. A. Die Beschreibungen und Bemerkungen beziehen sich auf folgende Arten: Andreaea robusta Broth.. Arcliidium Rotliii Watts, Bruchia minuta Mitt., Pleuridiuin austro-subulatiim Bro'h.. PL laxirete Broth., Asiomum Wattsii Broth.. A. Novae-Valesiac Broth.. Acaulon Lorentzii (\ Müll.. A. cjiistro- mniiciim (ieh. in litt., A. capense (\ Müll.. Ephemcrum li (.nyii. J. reclitsa 'l'ayl.. C. rediisa Dum.. C. scrriflorci Liiidb.). II. Ci'plialozia spinosa n. .sp. Sehr ausführlicho Bescliieibuiifi' dieser iieufU. in Ponmieni gefundenen Art und Vergieichunu derselben mil C. macro- stacliya Kaal. und C. catcnulata (Hüb.) Spnice. 184. Steidiani, Frau/,. S]»ec ics Hepal i caru m. N'ol. \'. 1'.)I4. j). 4SI . I'is 704.) X. A. Knthall zunäelist den Scliluss von Taxilejeunea (Arien Xr. öö - 1(H»). ( T. iiinbonata. argentina. Berteroana. deciirrens. erosifolia. fissistipula. irregularis. microstipula. popiiliflora. Paiggarii. Tonduzana. Urbani. asperula. com pressiuscula. deflexa. Ginlianettii. grandistipula. Karstenii. Nova (Juineae. Nymannii n. s]>.) Ks folgen die Gattungen: Myriocolea Spiuce 1 Art, Macro- lejeunea Spnu-e 4.\vlen (M. Knyana. sessiliflora n. sp.). Otigoniolejeunea ^^pruee. 7 Arten. (O. apialiyna. Villaurnei u. s]).). Hygrolejennea 101 Arten. Afrika 13. tropisches Amerika 40 Arten, Asien und tropisclies Oceanien 43 Arien. Austra- lien 4 Alten (H. Breiiieliana. Disniieri. parva. Staadtiana. Herzogii. boliviana. compaeta. cidiensis. grossereticulata. peruviana, sacculata. siniilis. Wriglitii. aspera. flavicans. Glaziovii. crassicaulis. Gottsclieana. harpophylla. luteola. utriculifera. asperifolia. borneensis. caledonica. diversitexta. ecarinata. Fleisclieri. Gracffeana . javanica. Leratii. nicobarica. Nymanii. ocellata. oweihiensis Parkinsonii. parvisaceata. princeps. pusilla. tjibodensis. voluticalyx n. sp.). Euosmolejeunea Spruce '.',1 Arten (E. Robillardii. ihomeeensis. neglecta. auri. culata. Parkinsonii. parvifissa u. sp.). Pycnolejeunea .^pruoe TU Arten. Afrika 4- ;ro))i,sehes .\nierika 27. Asien und Oceanien 37. Australien 8 Arten ( P. decurrens. involiita. angustiflora. miradorensis. surinaiuensis. Valenciae. cuspidata. Uleana: asperula. caldana. granatensis. grandistipula. Jackii. deusiuscula. ocellata. Schlimiana. cookiensis. corticola. punctata, multiflora. Fauriana. grandiocellata. ptlifera. setifera. Okamurana. Micholitzii. japonica. grossiloba. Fitzgeraldii. excisula. borneensis. cliilensis n. sj).). Potamolejeunea Spruce 8 Arten {P. orinocensis. Sprucei. Uleana n, sj).), Clieilolejeunea 03 Arten. Afrika 11. tro- pisclies Amerika 20. Asien und tropisches Oceanien 21. Australien 2, Europa und Nordamerika 3 Arien {Cli. cucnllata. exigua. inflata. latiflora. latistipula. Laurentii. madagassa. obtusistipula. angustistipa. baliiensis. falcata. Gallioti. grandibr acte ata. rosana. Wriglitii. capillacea. grandiflora. inaequitexta. Jolynna. Ludoviciae. pyriflora. rigida. samoana. verrucosa, viridis. Weymouthiana. Casaresii n. sp.). Cystolejeunea Evans 1 Art. Rectolejeunea P^vans 40 Arten. -Vfrika 1. troi>isches Amerika 31. Asien und {rojiisches Oceanien 8, Australien 1 Ai't {R. Santae Mariae, apialiyna. Bornmülleri. cubensis. dominicensis, Dussii. fissistipula. flavicans. Lindenbergii. Lindigiana. Suringarii. nankeiensis. Ny- manii. samoana. subacuta, riclimondensis n. sp.). Eiilejeunea Spruce. Hier nui' (lattungsdiagnose und Anfang des Artenverzeicdiinsses. 3. Torfmoose. 185. Hagluiid. E. Oni Ootlands hvitmossor. (Über die Torf- moose Gotlands.) (Svensk Bot. Tid.skr. VII, 1913, p. 33 — 38.) Zusammenstellung der bisher gefundenen Sphagna auf der Insel Got land. Es sind jetzt 13 Arten bekannt. Durch die rasch zunehmende Moor- kultur wird ihr Vorkommen mehr und mehr beschräid^t. die meisten findet man nur noch im zentralen Waldgebiet. Skottsberg. g4 •'• Sydow: Moose [36 18«i. Moliii. Klias. Spli aj; im in - bi ol ojiische Stu und Stück lür Stück h'ist sich los. Die Steifheit der Kurzsprossachsen wird durch starke, aus Zellulose bestehende Verdickung der Zellwände im ausseien Teile lelir.. K. Sj)!) agnol ogische Studien in Tiveden. (.Krk. f. Bot. XII 1. 9. 09 pp.. 1 Taf., 17 Textfig.) Tiveden ist ein unier r)9" n. Br. gelegenes, bewaldetes, von der Kultui- noch ziemlich unberührtes Bergplateau. Verf. schildert die wichtigsten, an Sphagniim reichen Pflanzenassociationen des (Gebiets. In der biologisch- physiognomisclien Einteilung der Torfmoose schliesst sich Verf. Paul an und unterscheidet eben^o: Hochmoor-, Flachmoor- und Wald-Torfmoose. Doch muss zugegeben werden, dass es Arten gibt, welche sich schwer hier einreihen lassen. In einer tabellarischen Übersicht werden von Fiachmoor-Sp/zagn« 31 Arten, Hochmoor-Sp/zogno I 1 Arten und von ^\A\d-Sphagna 5 Arten auf- geführt. Nur in den Flachniooien treten auf: Sphagniim cymbifolium. papillo- siim. imhricatum. contortiim. platyphyllum. siihsccundiim. iiuindatiim. Gravctii. teres. squarrosiim. siibnitcns. subtile. Warnstorfii. fimbriatiim. Diisenii. riparium. obtusum. amblyphyllum, pulchnim. nur in den Hochniooicn : Sph balticum. und nur in den Wäldern: Sph. compactum. Wulfianum. Von Baumann und (Jully war die Ansicht geäussert worden, dass die Hyalinze'leu einen Fangapi)arat der Nährstoffe darstellen und infolgedessen bei den Hochmoor-Torfmoosen relativ besser entwickelt sind als bei den Flachnioor-Torfmoosen. Verf. jjrüfte diese Verhältnisse und fand, dass wohl manches für die Richtigkeit dieser Ansicht spricht; aber es sei immerhin misslich, von anatomischen Daten auf physiologische und umgekehit zu schliessen. — Verf. beobachtete in Tiveden 34 Sphagnum-Arien und gibt zu manchen derselben interessante kritische Bemerkungen. 189. Oden, S. Znr Kenntnis der Humussäure des Spahgnum- Torfes. (Ber. d. (niem. Ges., XLV, 1912, p. (i51.) 37] Allgeraeines. Nomenklatur, Sammlungen. (^5 15)0. Röil. Fbev Sphagniim intermediiim (11 oft in.) l!l. (Spli. psciido molluscum Hl.). (Allg. Bot. Zeitscln. XIX. I9l:i. j). l(j«t 171.) \. A. Im ,11x1110 IS8() bes^clniebVeif. in der Flora eine FoninMiieilu' der Ctispi- daiiini-iivnpiie als Spghaniim intermediiim (Hoft'in.) Rl. Du nun aUcr (l;is Spli. intermediiim Ilotfuianns (17!»5) ein (ieniisch von Spli. acutifoliiim und Spli. reciirvurn darstelit, .so bezeichnet Verf. jetzt diese Formenreihe als Sph. pseiido- molluscum Roll. 191. Roll. X'hov Spliagnuw Schimperi. (Uedwjitia LIV, IL Review. Zur .Moosfloia des Lena- Tales. Arn eil. (Bryologist XVII. 1914, p. 11.) Kritische Besprechung der Arnellschen Arbeit. 198. Kaiser, (lioorsie B. Report of the t'urator ot the Moss Herbarium for 1913. (Bryologist XVII, 1914, p. 15.) Bericht über die Zunahme des Mooskerbars im Jalne 1913. 199. Klebahr., H. Die Algen, Moose und Farni)f I a nzen. Berlin und Leipzig (G. J. Göschen) 1914, 138 pp.. 35 Abbild. 200. Liudnu. G. Krypt ogamenf ] ora für Anfänge)'. \\. Band. Die Torf- und Lebermoose (bearbeitet von W. Lorch) und Farn- pflanzen. Berlin (J. Springer) 1914. 8". 292 p]).. 3(59 Textfig. 201. Lorch, W. Torf- und Lebermoose in Kry]>t ogamentl ora für Anfänger. (Bd. VI, 1914. 8", 184 i>p.. mit Figuren im Text.) Siehe: Lindau, (t. Botanischer .Jahresbericht XLII (1914) 1. .\hX. [Gedruckt -5. 5. 20.1 -T ß(5 P. Sydow: M. Tliicke- nings of Leaf-cells. (5. Stem-Structnre. 7. Arrangements of Leaves on Stern 8 Capillary Stnictures. 9. Vegetative Methods of Reproduction. B. Water- storage Methods. 1. Water-Saes. 2. Water-storing eells. 3. Muciiaginous Oells. i. Hypogaeal Tubers. ö. tSucculent Tissue. 2. Nomenklatur. 209 BrittoiJ. Elizabeth (i. Notes on Xomenolat u re. Xll. (Bryo- logist XVII. 1914. p. 7-10.) X. A. Xomenklatorische Bemerkungen zu Pirccllu fardot. Rhacopilopsis Ken. et Card.. Diplostichum Mont.. Harpophyllum Spruce. Mittenothamniuin \\ Henn.. Glypliomitrium Brid.. Gyninostomiim Smith (non Hedw.). Zu Mitteno- tliamnium diminiitiviirn (llpe.) Britt. nov. comb, werden als syn. gestellt: Hypnum üimimitivum H})e., H. ciibense C. Müll.. H. tlielisteaum C. Müll.. H. squamulosum C. Müll.. H. perspicuiini Hpe.. H. cum pani forme Hpe., Ectro- poihecium ciibense Mitt.. Ctenidiiim dimimitiviim Fleisch.. Taxitlieliuni tlieli duiliim Besch. 3. Sammlungen. 210. Bauer, £. Musci europaei exsic-cati. Sdiedae und Be- merkungen zur 20. Serie. Xr. 951 — 1000. Smichow bei Prag 1914, 8«. 8 pp. 211. Györtfy, J. Eine Verwechslung in Prager's Sammlung. tUng. Bot. Blätter XIIL 1914. p. 337 — 338.) E. Prager hatte in seiner ..Sammlung europäischer Harpidiiun- und Callieraon-Formeu- unter Xr. 130 eine Form als Drepanocladits exantuilatiis ((4ümb.) Warnst, var. longicuspis Warnst, ausgegeben. Fundort: Hohe Tatra legit Györffy. Xach Mönkemeyer's Xachuntersuchung enthält diese Xummer der Sammlung Hypnum badiiim mit Calliergon sarmeniosiim. Ferner hat Verf. dieses Moos nicht gesammelt. Hier hat also eine Verwechslung statt- gefunden. 21l"a. Mattirolo. Oreste. L'erbario delTabate Antonio Carestia. (Rivista Valsesiana, Xr. 59, Varallo 1911, 8 pp.) Das jetzt im Botanischen Institut zu Turin aufbewahrte Herbar Varestias enthält 11 Fascikel Lebermoose der Penninischen Alpen (1100 Expl.) und 12 Fas/ikel Laubmoose aus Valsesia (1150 Exp!.). 212. Prager, E. Sammlung europäischer Harpidium- und Oalliergonformen. Lief. III. 1914. Xr. 101 — 125 — Nicht geaehen. 213. Schiffner. Viktor. Hepaticae europaeae exsiccatae. Serie XI, Xr. 501 — 550. Wien 1914. 501 — 502. Cephalozia ambigiui Mas.. Loeskeaiui Seliiftu.. älS — 522. C. compacta "Warnst., ö2:5 — .")2-l-. C. connivciis (Üicks.) Spnice. 020. C. connivens var. crassa Loeske, .■i2(>. C. connivens var. adscendens Loeske. ö27. C. connivens ii. var. fumarolae Schift'u.. 528 -ö2!». C. jliiitans (Xees) Spnu-e. ö:J(). C. fliiitans n. var. laxa Schiffii.. 031—08:5. C. fluitans var. ^igantca J^iiulb.. .IIU ."):}7. C. Francisci (Hook.) Dnin.. 538 — r>:i4. C. pleniceps i-A. aqnatica K.Müll.. 505 — 507. C. cateniilata (Hüb.) Spnice, 508. C. spiniflora Scliitfn. n. sj).. 509 — 571. Nowellia cnrvi- folia (Dicks.) Mitt.. 572 — 574. Hygrohiella laxifolia (Hook.) Spruce. 575 — 577. Eremonotiis myriocarpns ((Jarr.) Pears.. 578 — 585. Odontoscliisma deniidatiini (.Mart.) Dum.. 58(). O. elongatiim Evans. 587 — 590. O. Maconnii (Aust.) Underw.. 591 — 594. O. Sphagiii (Dioks.) Dum.. 595 — 597. Adelantlins decipiens (Hook.) Mitt.. 598. A. Dngortiensis Douin et Lett. 599 — (Hto. Pleiiroclada alhescens (Hook ) S])ruce. 215. Srliil'l'iier. V. Hepaticae eur()|)aeae exsiccat ae. Serie Xlll. Nr. 001 050. Wien 1914. ()01. Pleiiroclada islandica (Xees) I'ears.. 002 — (105. Calypogeia argiitu Nees et Mont.. 000 - 008. C. fissa (L.) Uaddi. ()09. C. Miilleriana Schiftn.. 010—010. C. Neesiana (Mass. et Car.) K. Müll.. ()17 — 024. C. paludosa Warnst.. 025. C. sptiagnicola (Arn. et Perss. ) Warnst el Loeske. 020 — 027 C. submersa (Arn.) Warnst.. 028. C. snecica (Arn. et Perss.) K. Müll, subsp. germanica Schifln . 029— (535 C. Trictwmanis (L.) ('da.. 030. Bazzania Pearsonii (Stepli.) Pears., 637 — 040. B. triangnlaris (Schleich.) JJndb., 041—044. B. tricrenata (Walilbg.) Pears., ()45 — 648. B. tricrenata vai-. siihintcgristipnla Sditin.. ()49. B. tricrenata n. vai'. cavernarnm Sdiffn., 050. ß. tricrenata n. var. pratensis ScditTn. 210. Scliil'l'ner, V. Kritisclie Bemerkungen über die euro- päischen Lebermoose mit Bezu,ü auf die Exemplare des Ex- siccateuAverkes: Hepaticae europaeae exsiccatae. XI. Ser. (Lotos LXII, Praji 1914, \>. 190—213.) Die vorliegende .Serie enthält nur Arten der giossen und sclnvierigen Gattung Cephalozia. Die einzelnen Arten sind in fast allen nennenswerten Formen ausgegeben. Zu jeder Nummer gibt Verf. wertvolle kritische Be- merkungen. Neue Varietäten sind: C. hiciispidata (L.) Dum. var. trivialis. C. connivens (Di. ks.) Spruce var. fumarolae. C. fluitans (Nees) Spruce var. laxa. 217. SohlffKor, V. Kritische Bemerkungen über die euro- päis hen I^ebermoose mit Bezug auf die Exemplare des Ex- siccatenwerkes: Hepaticae europaeae exsiccatae. Ser. XII. AVien (Selbstverlag) 1914. 8". 17 pp. ilj Saiumiungen. gcj Ausgegeben winden Arten der Gattungen: Ccpliatozia. NowcUiu. Hygro- biella. Erernonotiis. OdoiUosciiisiua. Adclanthus, Pleiiroclada. Die aueh aus- gegebene Art Adelantlius Dngortiensis Douin et Lett ist eine der grössten >^eltenheiten der europäischen Flora. Zu allen Nummern der Serie werden interessante kritische Bemerkungen gegeben. 218. Sc'hiitner. V. Kritische Bemerkungen üV)er die euro- päischen Lebermoose mit Bezug auf die. Exemplare des Ex- siccat enwerkes: Hepaticae eur()])aeae exsiccatae. Scr. XITT. Wien (Selbstverlag) 1914, 22 pp. - Diese Serie bringt eine nahezu vollständige Reihe der Formen der kiitischen Gattung Calypogeiu und eine reiche Fornienreihe von Bazzania triangularis und B. tricrenata. Vou letzterer werden die beiden neuen var. Cüvcrnanim und var. pratensis auigestellt. Wertvolle kritische Bemerkungen werden zu allen Nummern gegeben. 219. Torka. V. Bryotheca Posnaniensis Liel. 1. \r. 1—50. Xakel 1914. — Nicht gesellen. 220. Torka, V. Bryotheca Posnaniensis. Lief. II. Xr. .il — 100. Nakel 1914. Amblyodon dealbatiis (Dicks.)?. 15. Nr. 70. Anomodon attenuatus (Schrb.) Hüb. Xr. 77. A. longifoliiis (Schi.) Bruch Nr. 78. A. viticiilosiis (L.) H. et T. Nr. 7(>. Bartraiuia pomiformis (i>. p. p.) Hedw. Nr. 72. Bracliytlieciiim allncans (Neck.) Bi'. eur. var. jiilaceiim Warnst, t. teniiior Xr. 8S. B. ciirtiun (Lindb. ) Lindb. var. attennati.iiu Kolli Xi'. 80. B. popiüciim (Hedw.) Br. eur. Xr. 8(>. B. riiiabiiliim (L.) Br. eur. Nr. 84. ß. salebrosiim (Hotfm.) Br. eur. var. robnstum Warnst. Xr. 82. ß. veliitiiuirn (L ) Br. eui'. Nr. 87. Callicrgon Stramine um (Dicks.) Kindb. Nr. 93. Camptotlieciiim nitens (Sehrb.) Schpr. Xr. 81. Catliarinea undulata (L.) W. et M. Nr. 98. Dicranella lieteronialla (Dill.) Schpr. Nr. (i2. D. varia (Hedw.) Sehpr. Nr. (ü?. Dicraniim seoparium (L.) Hedw. Nr. (U. D. scoparium var. curvulum Brid. Nr. (iö. Ditrichum tortile (Schrd.) Lindb. Nr. 66. Drepanocladus adnncns (L.) Warnst. Xr. 96. D. intermedius (Lindb.) Warnst. Nr. 9.1. D. vernicosüs (Lindb.) Warnst. Xi-. 94. Enrhyncliiiim striatnm (Sdirb.) Schpr. Nr. 88. Funaria hygrometrica (L.) Schrb. Nr. (57. Georgia pellncida (L.) Rbh. Nr. 97. Homalia tricliornanoides (Sdirb.) Br. eur. Nr. 70. Homalotlieciiim sericeum (L.) Br. eur. Nr. 80. Hypmim Schreberi Willd. Xr. 92. Jnngermannia excisa Dicks. Nr. rr2. Meesea triquetra (L.) Angstr. Xr. 71. Metzgeria farcata Lindb. vai'. iilviila See^ Nr. ."):}. Mniiirn cuspidatiim (L. j). p.) Leyss. Nr. 69. Phascnm ciirvicollum Ehrh. Xr. 61. Pix. mitracforme (Lim])r.) Warnst. Xr. 60. Philonotis Arndlii Husn. Xr. 74. P/l calcarea (Br. eur.) Schpr. Xr. 7:5. Pliysco- mitreüa patens (Hedw.) Br. eur. var. Lncasiana Schpr. Nr. .')•). Pohlia niitans (Schrb.) Lindb. Xr. 68. Polytrichum jnniperimim Willd. Xr. 99. P. strictum Banks Nr. 100. Ptilium crista castrensis (Süll.) De Not. Nr. 89. Pylaisia poly- untha (Sehrb.) Br. eur. Nr. 79. Ricciella Hiibeneriana (Lindenb.) Nees var. natans Torka. Xr. 51. Sphagmim aciitifolium (Ehrh. j). p.) Russ. et Warnst. var. pallescens Warnst. Nr. 57. Spli. contortiim Schultz var. major (". Jensen Ni. 58. Spix. cymbifoliiim (Ehrh. ]). p.) Warnst, var. pallescens Warnst. Xr. 54, Spli. obtusum Warnst, var. riparioides Warnst. Nr. 56, Spli. ieres (Schpr.) Angstr. var. squarrosiilum (Lesqu.) Warnst. Nr. 55. Stereodon cupressiformis (L.) Brid. var. filiformis (Brid.) Warnst. Xr. 91. St. reptilis (Hich.)Mitt. Xi'. 90. 70 P. Sydow: Moose. [42 221. Zahlbrucknor, A. ^chedae ad .,Ki ypt o^aiiias exsicc-atas'' editae a Miiseo Palatino Vindobonensi. Centiiria XXII. Mu.sci: Decades 48 49; Nr. 2181 2200. (Annal. k. k. Hofimi^. Wien XXVIII. 1914. p. 145—149.) 2181. Haplozia riparia Dum., 2182. Blepliarostotna trichophylla Dum., 2183. Plagiochila deflexa Mout. et G., 2184. Friillania Rechingeri Steidi.. 2I8Ö. F. Powelliana i^lepli.. 218(). F. siibcomnnitata Steph.. 2187. Radiila javanica (Tottselie. 2188 Dicraniim undiilatiim Ehrh.. 2189. Cainpylopus tiirfacciis Br. eur.. 2190. Orthotrichwn pulchelliim Sm.. 2191. Bryuiu Wani- storfii Ruthe. 2192. Aulacornniiim palnsirc Sclnvgv . 2193. Anomodon viticulosiis fa. mollis E. Bauer. 2194. Tliiiidiiim delicatuliim Mitt.. 2195. Hypniim paUistrc Hd.^., 219(5. H. Richardsoni L. et Jaui.. 2197. Ditricliiim tortile Ldb.. 2198. Tortlila brevissirna Schiff n.. 2199. Pogonatiim breviamle P. B.. 2200. Tracliy- phylliim neocaledonictim Broth. E. Nekrologe. 222. Anonym. Eniilio Levier. (Acta Horti Bot. Univ. im]). Juijev XIV, 1914. p. 324-328. 1 Portr.) 222a. (iiowafkl, Julius. .loliaini Breidler. Nacliruf. (Österr Bot. Zeitsohr. LXIV. 1914. p. 39-43.) Nachruf des am 24. Juli 1913 zu (Traz verstorbenen bekannten Bryo- loo;er. und Verzeichnis von dessen bryolojiischen Schriften. 223. Nich(»Is, (ioorsro E. Oscar Dana Allen. (Bryolo^ist X\'ll. 1914. p. 30.) Kurzer Xachruf. Allen starb am 19. Februar 1913. Nach ihm wurden Thiiidiiim Allenii Aust. und Fontinalis Allenii Card, benannt. F. Fossile Moose. 224. (lothaii, W. Palaebotanik. (Handwörterbuch d. Naturwissen- schaften VII, 1912, p. 408—460, 39 Fig.) In Kapitel 5. Abschnitt a. werden die fossilen Moose behandelt. 224a. Hawkesworth. E. A pre-glacial Lake-bed near North- allerton. (Naturalist 1912. p. 204 — 205.) Bei Bronipton wurde zwischen einem Torflager und dem darunter liegenden Mergel eine kleine Menge zusammengepresstes Moos gefunden. Es bestand hauptsächlich aus Hypnum fliiitans L.. (Iruppe exanniilatiini Renauld var. pinnatiim Boulay forma gracilescens Renaiild. untermischt mit einigen kleinen Stänmichen von Hypnum cuspidatiim. 225. StoUor. .1. Beiträge zur Kenntnis der diluvialen Flora (besonders Phaner ogajnen) Norddeutschlands. II. Lauenburg a. E. (Kuhgrund). (Jb. d. Kgi. Pr. Geol. L.-A. XXXIl. 1911. T. I. H. 1. p. 109 bis 144, ill.) Erwähnt werden auch 7 Moose. 220. StoUcr. .1. Die Flora der ju nggl ac ialen Ablagerungen Ostpreussens. (Mit besonderer Berücksichtigung des Klimas.) In: E. Harhort. Fber fossilführende jungglaciale Ablagerungen von interstadialem Charakter im Diluvium des baltischen Höhen- rückens in Ostpreussen. (Jb. d. Kgl. Pr. (ieol. L.-A. XXXI. II. Hill. H. 1. Y>. 120 128.) — Die interessante Floia enthält auch einige Moo.se. 43] Verzeichnis der neuen Arten. 7]^ 227. /imida. A. J. Fossile Flora des Krakauer Diluviums. (Bull, intern. Acad. Sei. (^racovie. Cl. Sei. niath. et iiat. Ser. B. 2. 1914. ]». 2()n bis 3.'52, 4 tab.) Beschreibung der J..udwinower Lehuiürube bei Krakau. 1. In der untersten Schicht des Diluviums wurden auch is Laubmoos- arteii getunden. 2. In der darüberliegenden Schicht aus feinsandifiem (ilacial- ton fanden sich 'M Laubmoose voi'. Am häutigst en waren Mniiim ruiiiciim. Aulücomniiim iwgidum. Calliergon Ricliaräsonii. :>. Darüber liegt ein durch viele düinie tonsandige Schichten gebänderter .Moosiort. Hierin befanden sich 47 Laubmoose, davon in .Menge Hyptnitu cxanniilatiim und Calliergon Richardsonii. 4. Darüber eine (lienzschicht zwischen .Moostorf und Wald floraschicht. Hierin wurden nui- .'> Moose gefunden. .">. Toniger Lehm mit Kies und Schotter. Enthielt 14 Laubmoo.se uiul Friillaniu tainarisci. (i. Die (dierste Schicht ist J>elim. der von der .Vckerkrume l)edeckt ist. Die floiist ische (Jliederung dieser Lehmgrube ist folgende: I. Frühpostgjacia'e (Dryas) Flora, vom Verf. arktisch-kar])athis(di genannt, enthalteixl die Schichten I und 2. I"'^nter den Moosen arktisclie Typen: Conostomiim boreale. Aiilacomniiim tiir- gidiiiu. Bryiiin laciistrc. Mnium nigicntn. Hypinim ocliraceiim. H. Ridiardsonii. H. badiiun. .Vrklisch-kar])athisch sind: Atidreucu pctropliila. Disticliium capillaceiim. Hcdwigia albicans. Hctcrodadium squanosulam. Bractiytlwciuni tnrgidnm. Polytrichnni sexangnlarc. IL Lostglaciale Tundra- oder Arven- und Lärchenflora (Schicht 3). \'erf. meint, dass man sie auch Calliergon-Vltnn nennen könnte, da alle europäischen Arten dieser Laubmoosgattung ueben- einander wuchsen, wie sonst nirgends in Kuropa. liegen die Schicht 4 traten auf: Dicranani elongatuni. Mniniu cincUdioides. Aulacomnium turgidnni. Hypniim turgescens. Polytricliiim alpiniim. III. Waldflora mit überwiegender Tanne. Buche. Ha.selmiss (Schichten 4 umi ">). Hier fanden sich von Moosen A. B. Mnium affine. M. Seligen. Neckera pennata. Homalia trielwmanoides. Zwischen der heutigen Flora der Krakauer Umgebung und der älteien diluvialen Flora von Ludwinow besteht ein grosser Unterschied. So fehlten z. B. von den 72 Laubmoosen der heutigen Flora 25 Arten. Betreffs der weiteren inter- essanten Vergleiche w'ird auf das Original verwiesen. G. Verzeichnis der neuen Arten. 1. Laubmoose. Acanihoeladinm coiicavifolium »'ard. li»12. Bull. Soc. Bot. (Jeneve I\'. :582. Japan. A. Famiei »'ard. HM 2. Bull. Soc. Bot. (ieneve IV. 382. .Ia|jan. A. foliainm Card. 1912. Ihill. Soc. Bot. (xeneve IV. 382. .Japan. Acaalon aiistro-mnticiun (rch. 1914. Hcdwigia LIV. 272. N.-S. Wales. Acrocladium ciispidatwn (Hedw.) Lindb. var. coreannni ("ard. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve \'. 322. Korea. Aerobryopsis subdivergens var. robusta Card. 1911. Bull. Soc. Bot. (ieneve III. 27(). .Japan. Amblystegiella conferva (Schwgr.) .lenn. 1913. Manual of the Mosses of Western Pennsylvania. 273 (syn. Hypnum confervum Schwgr.. H. confervoides Brid.). A. Famiei ('arot. (leneve V, 320. Korea. Aiiacamptodon amblysiegioides «'ard. 1911. Bull. Soo. Bot. (leneve LH, 279. Japan. A. siiblatidens ('ard. 1911. Bull. Soi-. Bot. Geneve III, 279. Japan. Andreaea Gainii Card. 1913. üeuxienie Exped. Aiitarct. Fram-. (1908-1910). Antarktisches Clebiet. Amcdangiiim assimile Brotli. et Wager, 1914. Trans. Roy. Soe. S. Africa, f). Xatai. A. Handeln Sdiilfn. 1913. Ann. k. k. naturlusl. Hotnnis. Wien XKVTl, 490. Kurdistan. A. lornbokense Broth. 1913. Meded. s'Rijks Herb. Leiden XIV. Insel l^onibok. Anomodon decurrens Card. 1911. Bull. So?. Bot. Oeneve III. 281. Japan. A. LJoematsui Broth. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 281. Japan. AnUtrichiü pristioides Glow. 1914. Ü.sterr. Bot. Zeitschr. XLIV. 138. Bosnien, Montenegro. Barbella asperifolia Card. 1911. Bull. Soc. Bot. (ieueve III. 27(). Japan. B. Qiiestei Card, et Di.xon. 1914. Rec Bot. Surv. of Iiidia VI, Nr. 3. Ostasien. Barbiila {Helicopogon) divergens Broth. 1913. Meded. s'Rijks Herb. Leiden XIV. Insel Lonibok. B. (Eiibarbiila) Elbertii Broth. 1913. Meded. s'Rijks Herb. Leiden XIV. Insel Lonibok. B. {Hydrogoniiim) laxiretis Broth. 1913. .Meded. s'Rijks Herb. Leiden XIV. Insel Lonibok. B. (Helicopogon) lombokensis Broth. 1913. Meded. s'Rijks Herb. Leiden XIV. In.sel Lonibok. B. (Eubarbula) pachydictyon Broth. 1913. Meded. s'Rijks Herb. Leiden XIV. Insel Lonibok. B. (Hydrogoniiim) Recliingeri Broth. 1914. Deukschr. Kais. Akad. Wiss. Wien, iiiath.-iiaturw. Kl. LXXXIX. 467. Öalonionsinseln. Bartramia dilatata Broth. et Irmscher. 1914. Mein. So?, ueuchätel. Sei. nat . V. lOO.-i. Coluiiibien. Brachytliecium aiistroglareosuni var. diffusum Card. 1913. Deuxieine Exped. Antarct. Frau?. (1908—1910). Antarktisches Gebiet. B. brevirameum t'ard. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 293. Korea. B. Buchanani var. japonicum Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III, 289. Japan. B. Cardoti H. Winter. 1914. Hedwigia LV. 120. Madeira. B. coreaniim Card. 1911. Bull. Soe. Bot. Geneve III, 289. Korea, ß. flagellare (Hedw.) .lenn. 1913. Manual of the Mosses of Western Penn- •sylvania. 344 (syn. Hypniim flagellare Hedw.. H. plumosum Sw., Bracfiy- thecilim plumosum Br. eur.). B. flagellare var. homomallum (Br. eur.) Jenn. 1913. Manual of the Mosses of Western Pennsylvania, 345 (syn. B. plumosum var. homomallum r>r e'ir.). 45 1 Laubmoose. 73 Bracliytlieciiim kiirof^diikiim var. littoralc dud. 1911. liull. So,-. Üoi. (Jeiieve 111. 290. Japan. — var. minus Card. 1911. Bull. Soc. Bot. (ieiieve IIl, 290. .lapan. B. laxitextiim Broth. 1911. Bull. Soc Bot. Geneve 111. 291. .lapaii. Korea. ß. uioriensc Be.13. Ball. Soc. Bot. Geneve V. 322. .lapan. Calympcres {Hyopliilina) poperangense Broth. 1914. Denk.schr. Kais. Akad. Wiss. Wien, niath.-naturw. KI. LXXXIX, 46(>. ShortlaiKÜnseln. Campylium serratiirn Card, et H. Wint. 1914. Hedwiiiia LV, 138. Madeira. 74 P« Sydow: Moose. r^Q Campyliiim Sommer jeltii (Mvgr.) Mitt. var. dcnsiim ("ard. I •.)];{. Bull. Soc. Uot. (Jeneve V, '^2'^. Japan. — var. semi nerve Ca.vd. 1918. Bull. Soc. Hol. Ceneve V, 323. Japan. Campylodontium gracile Card. 1913. Hull. Soo. Bot. (reneve V, 318. Korea. Campylopiis citresccns Stirton. 1914. Trans. Proc. I5ot. Soc. Edinb. XXVI. 242. West Ross-sliire. C. creniilatus 8tirton. 1914. Trans. Proc. Bot. Soc Edinb. XXVI. 243. West Ross-shire C. Feri^iissoni Stirton. 1914. Trans. Proc. Bot. Soc. Edinb. XXVI. 244. West Ross-siiiie. C. perpU'Xans Stirton. 1914. Trans. Proc. Bot. Soc. Edinb. XXVI. 244. West Ross-sliire. C. pseudograciüs ('ard. et Dixon. 1914. Rec. Bot. Surv. of India VI. Xi. 3. Ostasien. Caihurinea papulosa Jeun. 1913. Manual ot the .Mosses ot Western Pennsyl- vania. 190. Pennsylvanien. C. plurilamellata Jenn. 1913. Manual of the .Mosses ot Western Pennsylvania. 191. Pennsylvanien. C. iindiilata var. alleoheniensis Jenn. 1913. Manual of the Mosses of Westein Pennsylvania. 188. Pennsylvanien. Ceratodon miniitifoliiis Card. 1913. Deuxienie Exped. Antarct. FranQ. (1908 bis 1910). Antarktisches Gebiet. Chrysocladiiim rctrorsiim var. clavirarneum Ca\(\. 1911. Bull. Soc. Bot. (4eneve III. 27Ö. Japan. Claopodiiim aciciila Broth. var. brevifolium ('an\. 1912. Bull. Soc. Bot. Ceueve IV. 378. Japan. C. asperrimum Canl. 1911. Bull. Soc. Bot. Ueneve III, 283. Japan. C. asstiroens xixr. hrevifolium Card. 1911. Bull. Soc. Bot. deneve III. 283. Japan. C. prionophylhim var. septentrionale Card. 1911. Bull. Soc Bot. (xeneve III. 283. Korea. C. viridiilum Card. 1911. Bull. Soc Bot. Geneve III. 282. Korea. Cratoneuron filiciniim (L.) Roth var. verrucosa L. r)ietzo\v. 1914. lledui^iia LV. 278. Ostpreussen. rrypliaoopliiluin Fisch. 1914. Hedwigia LV. 283 {Hypnobryinae). C. malle (Dus.) Fisch. 1914. Hedwigia LV, 283. (syn. Cryphaea mollis Das.). Ctenidinm hastile (Mitt.) Broth. var. microphyllum Card. 1913. Bull. Soc. Bot. (reneve V, 323. Japan. C. piilclielliim Card. 1913. Bull. Soc Bot. Geneve V, 323. Japan. C. {Eiictenidiiim) piilchcrrimum Broth. 1914. Denkschr. kais. Akad. W'iss. Wien, niath.-naturw. Kl. LXXXIX. 4«"). Insel Hawaii. Cyathophorum Burkillii Dixon. 1914. Rec. Bot. Surv. of India VI. Xr. :'.. Ilinia'aya. C. japonicum Broth. 1911. Bull. Soc Bot. Geneve III. 279. Japan. Cyptodon seet. Cryphaoopsiella Fisch. 1914. Hedwigia LV. 284. Dendrocryphaea seet. Cryphaeothainniuin Fisch. 1914. Hedwigia LV. 283. Dicranella macrocarpa Broth. et Irnischer. 1914. Meni. Soc. neuchätel. Sei. nat. V. 998. Colunibien. D. Mayorii Broth. et Innsclier. 1914. Mcni. Soc neuchätel. Sei. nat. V. 999 Colunibien. 47] Laubmoose. 7,") Dicranella nana H. Winter, 1914. Hedyvigia LV, 85. Teneriffa. D. Teneriffae H. Winter. 1914. Hedwiiiia LV. 87. Teneriffa. D. wairarapensis Dixon. 1914. New Zealand Inst. Bull. Ni'. :}. Nen-rSeeland. Dicraniim Bonjeani var. latifolinm Kern, 1913/14. 91. .lahresber. Schles. Oe.-;. vaterl. Cultiir. 1. Hd. II. Abt.. Zool.-bot. Sekt., 94. Südtirol. Didynwdon recnrvirostris (Dicks.) Jenn. 1913. Manual of tlie Mosses of Western Pennsylvania. 97 (syn. D. nihelliis Hr. eur.. Barbula nihclla Mitt.. Wcisia reciirvirostra 1 1 ed w. ). Disceliiim incarnatum (Sclnv>ir. ) .lenn. 1913. Manual of the Mosses of Western Pennsylvania. 126 (syji. D. nudum Brid., Weisia incarnata Sdiwiir.). Disticiwpliyllum collcnchymatosiim (\\ri\. 1911. Bull. Soc. Bot. (reneve III. 278 Japan. D. Gonoi Card. 1911. Bull. So,-. Bot. (4eneve III. 278. .lapan. Drepanocladiis adiincus (He. Meded. .sKjjks Herb. Leiden XIV. Insel Lonibok. Fonlinalis mesopotamica ^^chitfn. 1913. Ann. k. k. naturhisl. tlolnm.s. Wien XXVIl. 498. Mesopotamien. Fiuiaria (Entostliodoii) Handeln Schil'fn. 1913. Ann. k. k. naluihisl. Hofmus. Wien XXVIl. 493. Mesopotamien. F. mediterranea var. erecta H. Winter. 1914. Hedwigia IA\ 104. 'leneriffa, Gollania Elbcrtii Brotli. 1913. Meded. sRijks Herb. Leiden XI \'. Insei Lonibok. Grinimia Cahadensis A. Winter. 1914. Hedwigia LV. 102. Teneriffa. G. lucsopotamica Sdiiffn. 1913. Ann. k. k. natnrhist Hotnins. Wien XXVII, 48S. Mesopotamien. G. (Scliistidiiim) singarensis Scliiffn. 1913. Ann. k. k. natnrhist. Hofmus. Wien XXVIl. 487. Mesopotamien G. siibcaespiticia Schiff n. 1913. Ann. k. k. miturhist. Hofmus. Wien XXVII, 490. Kurdistan. G. tricliopliylla var. subincarna II. Winter. 1914. Hedwigia L\\ 101. 'I'eneriffa. Habrodon piliferus Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 280. Japan. Haploiiadiiim Icskcuides Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 292. Japan. H. nucrocarpiim ('ard. 1911. Bull. Soc. Bot. (leneve 111. 282. Japan. H. siibiilatiim Card. 1911. Bidl. Soc. Bot. (leneve III, 282. Jai)an. Haplohymciüiini biformc Broth. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 281. Japan. H. Okamiirae Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 281. Japan. Homalothccinm lacvisetiim var. latifoliiim Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve 111. 289. Korea. — var. pilicuspis Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III, 289. Japan. H. tripliccitum Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 289. Ja])an. Hygroamblystcgiiim tenax (Hedw.) Jenn. 1913. Manual of the Mosses ot Western Pennsylvlinia. 277. (syn. H. iniguum Loeske. Hypnuin tenax Hedw.). Hygrohypnnm coreamim Card. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve V. 322. Korea. H. liiridani (Hedw.) Jenn. 1913. Mamial of the Mosses of Western Pennsyl- vania. 287. (syn. Hypniiin luriduni Hedw.. H. paliistre Huds.) H. subeugyrium (Ren. et Card.) Broth. var. japonicum Card. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve V. 323. Japan. H. tsnrugizonicum Card. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve V. 322. Japan. Hylocomiiim pyrenaicum (Spr. ) Lindb. vai-. brachytiiecioides Card. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve V. 324. Japan. Hymcnostomnm opacum Wager et Dixon. 1914. Trans. Roy. Soc. S. Africa, 3. Natal. Hymenostyliiim luzonense Broth. var. minus Broth. 1913. Meded. 's Rijks Heil), r^eiden XIV. Insel Lombok. Hyocomiuni flagellare Br. var. liisitanica Mach, et Roth, 1914. An. Sei. Acad. po'yt. Porto IX, 3. Portugal. Hyophila Pampaninü Zodda. 1913. Bull. Soc. Bot. Hai. 175. Tripolitanien. 49] Laubmoose, 7- Hypnum intortiitn Stiiton. H)14. Trans, l'n.,-. l^,„f. So,-. Kdiiib. XX\1. :24(i. West Ross-shire. Hypopterygiiim paradoxiim Biotli. 1912. Bull. Soe. Bot. (ieiieve IV. 'MH. IsiMlropiUiiiiin (.Mitt.) E. G. Biitton. IUI 4. 'I\)iieya XIV. 28. /. lentiiliim (Wils.) E. G. Bvitt. 1914. Toneya XIV. 28. (syii. Homalia leiUula WilK.. Hookeria membranacea V. Müll.. Neckera falcifolia R. et ('.- Isopferygium alternans Vavd. vav. puteannm Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Ceiu-ve IV. :}8(i. Korea. /. ciispidifolium Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geiieve IV. 387. -lapau. y. densiim Gard. 1912. Bull. Soc. Bot. Geneve IV. 38(i. Japau. /. Fauriei Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geneve IV. 386. Japan. /. 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Bull. Soi-. Bol. Geneve III. 27(i. Japan. N. Iiiimilis var. complanatula Card. 1911. Biill Soc Bot. Geneve III, 27(). .lajtan. N. Konoi Broth. 1911. Bull. Sor. Bot. Geneve 111. 277. Japan. .V. laeviiiscula Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III, 277. Japan. Octodiceras dcbilis (Scliwü,r.) Jenn. 191:5. Manual of tlie Mosses of Western -Pennsylvania, 87. (syn. Conotnüriiim jiilianiim Mont.) Oedicladiiim siniciim var. piliirichelloides V-Avd. 1911. Bull. Soc. P>ot. Geneve III. 27"). Jai)au. Ocdipodiiim australe Wager et Dixon, 1914. Trans. Roy. Soc S. Afiica, 3. Natal. Okamnraea plicata Card. 1912. P»ull. Soc Bot. Geneve IV, 379. Japan. Ortliotrichum ciipiilatiim llftin. var. bistratosnm Scliiffn. 1913. Ann. k. k. naturliist. Ilofinus. Wien XXVll, 492. Mesopotamien. 0. rupestrc Schleich, var. kiirdicum Schitfn. 1913. Ann. k. k. naturhist. Hofnius. Wien XXVI 1. 492. Armenischer Taurus. Oxymitra androiiyna Ilowe, 1914. Bryologist XVII, 93. Texas. Oxyrliynchiiim /H«n.s (Hedw.) Jenn. 1913. 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Soc Bot. Geneve IV. 383. Japan. P. neckeroideiim Br. eur. var. angustifoli um Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geneve IV, 384. Japan. P. pseudolaetum Meyl. var. japonicum Card. 1912. Bnll. Soc. Bot. Geneve IV. 38"). Japan. 51] LaubiiKKtse. "rq Plagioilu'ciiun Roeseanuin var. alpinum Kein. 19l:i/l9U. 1)1. .lahresbei. !^chles. Ges. valerl. Cnltur. I. Bd.. ! l. .\ht.. Zool.-bot. Sekt.. 97. Sücllirol P. Roeseanum Br. eui-. var. japoiiiciim Cartl. 1912. Bull. S<>c. Bot. (lerieve IV. 38Ö. Jai)aii. — var. jülaccLini Caid. 1912. Bull. Soc. Bot. (Jeiieve IV, 380. Jajniu. P. silvaticiim Br. eur. var. latifoliiim Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geneve IV^ 385. .lapaii. — var. pseiidoroeseaniini Caid. 1912. P.ull. Soc. Bot. Oeiieve IV, 385. Japan. — var. rhynchostegioides Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geiieve IV, :)Sr). Japan. P. splendens Seh. var. brcviramciim ("ard. I9I2. Bull. Soc. Bot. Geneve IV, 384. Japan. — var. /7;//n;s Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geneve IV. 384. Japan. Platyoyriiim periciicietiale Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 287. Korea. Pleuridiiim longirostnim Di.von. 1914. Xew Zealand. Inst. Bull. Xr. 3. Xeu- See'an«!. Pottia Cliarcotii Card. 1913. Deuxienie Exped. Antarct. Franc? (19(J8 — 1910). Anl arktisches Gebiet. Pseiidoleskea liU'vissima Card. 1911. T^ill. Soc. Bot Geneve III, 285. Japan. P. liitescens Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 284. Japan. P. scinvetschkeoides Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 284. Japan. Pseiidoleskeellu Tcncriffue H. Winter. 1914. Hedwigia LV, 113. Teneriffa. Pseudolcskeopsis molliciila V^ard. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve V. 317. Korea. P. tosana Caid. 1913. Bull. Soc. Bot. Geneve V. 317. Japan. Ptcrobryopsis japonica C Aid. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 270. Japan Pterygoncunim cavifolinm (Ehrh.) Jur. var. nniticum Schiftn. 1913. Ann. k. k. na'urhist. Hofnius. Wien XXVII. 479. Syrien. Pylaisia chrysophylla var. brevifolia Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III, 288. Japan. 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Rh. riisci forme Br. eur. var. Coreamim Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Geneve IV, 381. Korea. 80 P- Sydow: Moose. [52 Rhyniiosti'iiiiiin squarrosiiliim IJescli. et ("aid. Ii»i:}. 15ull. Soc. Bot. (Jeiu've \'. :{20 .Japan. Rh tenuinerve Vi\\(\. 1912. Bull. Soc. Bot. (leiiöve W. 381. Korea. Rll. Winteri (Und. H)U. Hedwigia LV. 131. Teiieiifla. Rli. Yakoiishimae Card. UH3. Bull. Soc. Bot. (4eneve V. :J2(». .hii)an. Rhytidiadelphtis calvescens (Wils.) Broth. vai- deiisifolius divä. 1913. r.ull. Soc. Bot. (leneve V. 324. Japan. Scliistidiiuu caiiariense 11. Winter, 1914. Hedwijiia LV . 99. 'Peneritfa. Scluvctsclikea lonoinervis Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve IIL 279. .lapan. Scleropodiiim brachypliyllum Card. 1912. Bull. Soc. Bot. Ceneve IV. 380. Korea. Sc. coreensc Card. 1912. Bull. Soc. Bot. (4eneve IV. 379. Korea. SematopliyUiim ciicidlifolium Card, et Dixon, 1914. Rec. Bot. Surv. of India VI. Xr. 3. O.stasien. S. pilotridielloides Card, et Dixon. 1914. Rec. Bot. Surv. ot ludia VI. 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Th siibpycnotlialluni Card 1911. Bull. Soc. Bot. (ieneve III. 283. Korea. Th. iili<^iiiosuni Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 283. Korea. Tli. viiidifornic Card. 1911. Bull. Soc. Bot. Geneve III. 284. .Japan. Tortella luinülis (Hedw.) .lenn. 1913. Manual of the Mosses of Western Penn- sylvania. 9(). (syn. Tortulü caespitosa Hook et Grev . Barbiila cacspi- tosa Schwgr.) Tortlila aestiva (Brid.) P. B. var. brcvifolia Schiffu. 1913. Ann. k. k. naturhist. Hofnius. Wien XXVII. 481. Dschebel Sindschar. T. brevissima Schiffn. 1913. Ann. k. k. naturhist. Hofnius. Wien XXVI I. 481. Syrien. Mesopotamien. T. cremilata Warnst. 1914. Mag. Bot. Lapok XIII. 138. (syn. T. scrrulata Warnst. 1912.) T. Handeln Schiffn. 1913. Ann k. k. naturhist. Hofnius. Wien XXVII. 48.",. Mesopotamien, Kurdistan. T. heteronema Card. 1913. Deuxienie Exped. Antarct. Fran9. (1908—1910). A n1 aiktisches Gebiet. 53] Lebermduse. g2 Trachypus hiimilis vav. hrevifolius Ciivd. loil. r.iill. Soc. Bot. (3ieneve III, 270. 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Hebriden-Inseln. Ch. latiflora Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 646. übanyi. Afrika. Ch. latistipula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. (547. Rhodesien. Ch. Laiirentii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. (U7. Coiigo. Ch. Ludoviciae Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 668. Xeu-Ca'edonien. Ch. madagassa S'eph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 648. Madagaskar. Ch. obtüsistipula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 649. rranzösisch-Guinea. Ch. pyriflora Steph. 1914. Spec. Hepa icar. V. 669. Hawai. Ch. Rechingeri Steph. 1914. Denkschr. kais. Akad. Wiss. Wien, matli.-naturw. K]. XCI, 218. Samoainseln. Ch. rigida Steph. 1914. Spec. Hepai.icar. V, 670. India or. Ch. rosana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 661. Brasilien. Ch. samoana Steph. 1914. Spec Hepaticar. V, 670. Samoa. Ch. verrucosa Steph. 1914. Spec Hepaticar. V, 673. Sumatra. Ch. viridis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 673. Annam, Tonkin Ch. Wattsiana Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wa'esXLVIiL X. S. Wales. 55] Lebermoose. g3 Clieiloiejeunea Weymoiithiana Sie])li. |(i2. Cnba. Cliiloscyphiis maximus Steph. 1914. Journ. a. Procee d. Roy. So,-. X. S. Wales XLVIII. X S. Wales. Ch. montanus 8teph. 1914. .lomn. a. Proi-eed. Roy. Sor. X. S. Wales XLV'llI. X. S. Wales. Drepanolejeiinea Riddleana steph. 19U. Jouni. a. Proc-eetl. Roy. Soc. X. S. Wales XLVni. X. S. Wales. Dicranolejeiinea rotiindata Kvans. 1914. Transact. ('onnect. Acad. Aits a. Sei. XVllI. Peru. Eüosmolejennea aiiriciilata Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 593. Japan. E. neglecta Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V. ö81. Französisoli-Guiana, Trinidad. E. Parkinsonii steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 594. Insel Ovalau. E. parvifissa Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V. 594. Sanioa. E. Robillardii Steph. 1914. Sj)ec. Hepaticar. V. 578. Insel .Mauritius. E. tiwrneiisis Steph. 1914. S])ec. Hepaticar. V. 580. Insel St. Thonie. Exormotlieca tuber if er a Kashyap. 1914. Xew Phyto! ogist XIII. Xr. 1. West- Hinialaya. Fimhriaria dioica rfteph. 1914. .lonin. a Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X S. Wales. Fossoinbronia grossepapillata Steph. 1914. Jouin. u. Proceed. Roy. .Soc. X. >S. Wales XLVIII. X. S. Wa'es. F. Hiisnoti Corh. var. ang//ca Xichols 1914. Journ. of Bot. LH. 106. England. Friillania asperifolia Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales F. belmorensis Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. F. excisula Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. F. Howeana Sieph. 1914. Journ. a Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII Loi-d Howe Is]aud. F. miniitistipiüa Steph. 1914. Jonni. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. F. S/mmo//(/s// Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc X S. Wales XLVIIL X. S. Wa'es. F. subcommiüata Steph. 1914. Denkschr. kais. Akad. Wi.ss. Wien, niath.- naturw. KI. XCI, 220. Sanioainseln. Hygrolejeiinea aspera Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 543. Mexiko. H. asperifolia Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 556. Borneo. H. boliviana Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 531. Bolivien. H borneensis Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 557. Borneo. H. Breuteliana Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V. 522. Südafrika. H. caledonica Steph. 1914. Spee. Hepaticar., V, 557. Xeu-Caledonien. H. compacta Steph. 1914. Spee Hepaticar V, 532. Trinidad. H. crassicaiiUs Steph. 1914. Spee. Hepaticar V, 550. Borneo. H. ciibensis Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 533. Cuba. H. Dismieri Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V, 523. Madagaskar. H. diversitexta Steph. 1914. Spee. Hepaticar. V. 559. Xeu -Guinea, 6* 84 P. Sydow: Mnose. [56 Hygrolcjciinca ccarinata Stepli. 1914. Sj)et'. Hepaticai'. V, 5ö9. Neu-CTiiinea. H. jluvicans Stepli. 1914. Spec. Hepaticai-. V, 546. Mexiko, Venezuela. H. Fleischeri Stepli. 1914. Spee. Hepaticar. V, 560. Java. H. Glaziovii .Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 546. Brasilien. H. Goüsclieana Stei)li. 1914. Spec. Hei)aticar. V, 551. Xeu-Caledoiücn. H. Graeffeana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 561. Sanioa. H. grossereticidata Stepli. 1914. Spec. Hepaticar. V, ö3ü. Cuba. H. harpaphylla Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 552. Java. H. liehridensis Steph. 1914. Journ. a. Proceeil. Roy. Soc N. S. Wales XLVIII. Nene Hebriden. H. Hcrzogii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 530. Bolivien. H. javanica Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 561. Java. H. Leratii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 562. Xeu-Ca'edonien, H. luteola Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 553. Java. H. nicobarica Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 564. Xicobaren. H. Nymanii Stepli. 1914. Spec. Hepaticar. V, 564. Neu-tTiiinea. H. oceüata Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 565. Cocos-lnsel. H. oweihiensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 566. Insel (3weihi. H. Parkinsonii Ste]>h. 1914. Spec. Hepaticar. V, 56(i. Carolinen-Inseln. H. parva Steph. 1914 Si^ec Hepaticar. V, 525. Madagaskar. H. parvisaccata Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 567. Luzon, Xeu-iiuinea. H. peruviana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 539. Peru. H. princeps Steph. 1914. Spec. Hepaticar. .V, 568. Xepal. H. piisiüa Ste])h. 1914. Spec. Hepaticae V, 569 Saloinonslnseln H. sacculata Steph. 1914. Sjiec. Hepaticar. V. 541. Caba. H. similis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 541. t^ostarica. H. Staiidtiana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 528. Kamerun. H. tjibodensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 571. Java. H. iitricuUfera Steph. 1914. Spec. He])atiear. V. 555. Pacitische Inseln. H. volüticalyx Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 572. Sanioa. H. Wrightii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 542. Cuba. Isotaclus terricola Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. Lepidozia hiiffdlona Steph. 1914. .Tourn. a. Pi'oceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. L. communis Stei)h. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wale^ XLVIII. X. S. Wales. L. crassitexta Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. L. furcatifolia Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. L. Gunniana Steph. 1914. Journ. a. 'Proceed. Roy. So^ X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. L. hastatistipula Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales. XLVIII. X. S. Wales. L. lateconica Steph. 1914. Journ. a Proceed Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wa'es. L. microstipula Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. X. S. Wales. 57] Lebermoose. qk Upiduzia midtifidci Siepli. lüU. .fourn. a Pioceed. Kov. Soc X S Wales XLVIIl. \. S. Wales. L. iiovci Steph. 19U. .Tonni. a. F'roceed. Kov. So,-. X. s. Wales XI.VIII X. S. Wales. L. qiiadristipula Steph. 1914. Jourii. a. Pioceecl. Roy. Soc-. X. S. Wales XLVIIl. X. S. Wales. L. tenuissima Steph. U)U. Leafl. Philipijin. Bot. VI. Art. Kit. ]). 2288. Pliilippiueii. L tripilosa Steph. 1914. Joiiiii. a. Proceerl. Roy. 8oc. X. s. Wales Xi^VIII. X. S. Wales. L. Weymoiithiana Steph. I!)i4. Jouiii. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIl. X. S. Wales. Lc'ptocolea hispidissirna Steph. 1914. Leatl. Philippin. Hot. VI. Art. 107, p. 2287. Philippinen. Lophocolea belmorana Stei)li. 1914. Jouni. a. Proceed. Roy. Soe. X. S. Wales XLVIIl. X. S. Wa'es. L Bowieana Steph. 1914. Jourii. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIl. . X. S. Wa'es. L. excisifolia Steph. 1914. Joinn. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. L. Howeana Steph. 1914. Jourii. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIl. Loid Howe Island. L. varians Steph. 1914. Jou.rn. a. Proceed. Roy. Soe. X. S. Wales XLVIIl X. S. Wa'es. Macrolejeunea Knyana Steph. 1914. Speo Hepaticar. V, öll. Insel Madeha. M. sessiliflora Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 512. Cuba. Madotheca hehridensis Steph. 1914. .Tourn. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL Neue Hebriden. M. samoana Steph. 1914. Denkschr. kais. Akad. Wiss. Wien, niath.-naturw. Kl. XCI. Sanioainseln. Marchantia paliidicola Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIl. X. S. Wales. Mastigobryiim aneitiense Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. D. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. M. aspenim Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc X. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. M. Corbieri Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. M. densistipiiliim Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. N. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. M Elmeri Steph. 1914. Leaflets Philippin. Bot. VI. Art. 107. j». 2289. Philip])inen. M. crosifolium Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. M. ij^racillimiim Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL X. S. Wa'es. M. Giinnianiim Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL X. S. Wa^es. M liebridense Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL Neue Hebriden. 86 1'. Sydow: Moose. [58 Mastigobryuiu inäigenarum Steph. 1914. .louni. a. Piooeetl. Roy. Sor. N. S. Wales XLVIIl. N. S. Wales. M. Mindanaiim Stepli. 1914. Leafl. Philippin. Bot. VI, Art. 107. p. 2289. Philippinen. Mastigolejeunca acutifolia Steph. 1914. Jonm. a. Proceed. Roy. 8oc. X. S. AVa!es XLVIIl. N. S. Wales. M. Losbanosa Steph. 1914. Leafl. Philippin. Bot. VI, Art. 107, \). 2288. Philippinen. Mastigophora gracillima Steph. 1914. Leafl. Philippin. Bot. VI. Arl. 107. p. 2287. Philippinen. M. tenuis Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. N. S. Wales XLVIIl. X. S. W^ales. Metzgeria Howeana Steph. 1914. .lourn. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL Lord Howe Island. M. longipila Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. .'^. Wales XLN'III. X. S. Wales. M. pauciseta »Steph. 1914. .louin. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. \Vales XLVIIL X. S. Wales. M. scyphigera Evans, 1914. Transact. Connect. Acad. Arts a. Sc. XVIII. Peru. Otigoniolejeunca apiahyna Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 514. Brasilien. O. Villaiimei Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 516. Madagaskar. Pallaviciniiis cainpanulatiis Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X'. S. Wales XLVIIL X. S. 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X. S. Wales XLVIIL X. S. Wales. P. paiiciramea Evans, 1914. Transact. Connect. Acad. Arts a. Sc. XVIII. Peru. P. Riddleana Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIIL X. S. Wa'es. 5!)] Lebermoose. on Plagiochila Rossii .Steph. 1914. .lonrn. a. Pioceerl. Roy. Soc N S Wales XLVIII. N. S. Wa'.es. P. santoensis Steph. 1914. .rourn. a. Proceed. Roy. Soc. N. S. Wales XLVIll N. S. Wales. P. serrifolia Sieph. 1914. .Touru. a. Prooeed. Roy. Soc. N. S. Wa'es XLVIII N. 8. Wa'es. P. striolata Kvaiis, 1914. Tiansact. Ooniiect. Acatl. Ails a. Sc. X\J11. Peru . P. supradecomposita Steph. 1914. Journ. a. Proceefl. Roy. Soc. X. S. Wa'es XLVIII. X. S. Wales. P. Victoriae Steph. 1914. Jourii. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. N. S. Wa'es. Potamolejeiinea orinocensis Steph. 1914. Speo. Hepaticar. V, (538. Orinoco, Rio X'^egro. P. Spriicei Steph. 1914. Spec. Hepatit-ar. V, 640. Rio X^egro. -P. Uleana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 641. Brasilien. _^Ptychanthus rlionibilobiüus Steph. 1914. Journ. a, Proceed. Roy. Soc. X. S. Wa'es XLVIII. N. S. Wales. Pycnolejeunea angiistiflora Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, (iOl. Fernando Po. P. aspcriila Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 608. Cuba. P. borneensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 632. Borneo. P. caldana S'eph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 609. Brasilien. P. chilensis Steph. 1914. Spec, Hepaticar. V. 634. Chile. P. cookiensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 617. Cook-Insel. P. corticola Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 617. Insel Luzon. P. ciispidata S'eph. 1914. Spec. Hepa^icai-. V, 605. Me.xiko. P. deciirrens Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 600. Kamerun. P. densiuscula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 613. Biasilien. P. excisula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 631. .lava. P. Fauriana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 622. .lapan. P. Fitzgeraldii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 631. Xeu-Guinea. P. granatensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 610. Xeu-Granada. P. grandiocellata Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 624. Siani. P. grandistipiila Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 611. Brasilien. P. grossiloba Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 629. India or.. Xeu-thiinea. P. involuta Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 600. Usambara. P. Jackii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 611. Peru. P. japonica Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 628. Japan. P. Miclwlitzü Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 627. Philippinen. P. miradorensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 603. Mexiko. P. miittiflora Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 619. Xeu-Guinea. P. ocellata Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 614. Cuba. P. Okamiirana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 627. Japan. P. pilifera Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 624. Jajjaii. P. punctata Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 618. Puke ol York-lnsein. P. Sclilirniana Steph. 1914. Spec. Hejiaticar. V, 615. Venezuela. P. setifera Steph. 19.14. Spec. Hepaticar. V, 626. Insel Luzon. P. sminamensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 605. Surinam. P. Uleana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 60(). Brasilien. P. Valenciae Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 605. Tiopisches .\merika. 88 P- Sydow: Moose. [ßQ Pyciwlcjciiih'u WuttsiaiHi Stcidi. 1914. .louni. a. i'ioceed. Roy. Soc. X.S.Wales XLVIll. X. S. Wales. Radula polycladu Evalin, 1914. Bull. Torr. Bot. V\\\h XU. (i07. Alaska. Rcctolejeunca apiahyna Steph 1914. Spee. Heimticai. V. (i80. Brasilien. R. BornmüUeri Steph. 1914. Spec. Hepatioar. V, 082. lh•a^si]ioIl. R. cübensis Steph. 1914. Spec. Hepaticai. V. ()84. Cuba. R. doininicensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. (584. Brasilien. R. Diissii Steph. 1914. .Spec. Hepaticar. V, (i85. Guadeloupe. R. fissislipiila Steph. 1914. .Spec. Hei)aticar. V, (i8(). Mexiko. R. flavicans Steph. 1914. Spec. HepaMcar. V, ()87. Guadeloupe. R Lindenbcrgii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 689. Peru. R. Lindigiana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. (i90. Xeu-Granada. Costarica. R. nankaiensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 698. .Japan. R. Nyrjianii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 698. Xeu-Caledonien. R richmondensis Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 701. Australien, X. S. Wales. R. samoana Steph 1914. Spec. Hepaticar. V. 699. Sanioa. R Santae Mariae Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 680. Madagaskar. R. subacuta Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 700. Sikkini. R. Suriugarii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. ^^ 696. Surinam. Riccia Frostii Aust. var. major Schifiii. 1913. Ann. k. k. naturhist. Hot'inus. Wien XXVII, 502. Auf Schlaniui am Euphrat — var. crystallinoides Schiff n. 1913. Ann. k. k. naturhist. Hofnuis. Wien XXVII. 50:]. Am Euphrav R. Henriguesii Lev. var. mediterranea Massal. 1918. Xuov. Giorn. Bot. Itai. 51. Malta. JR. melitensis MassaL 1918. Nuov. Giörn. Bot. Ital., 52. Malta. Schistochila liebridensis Steph. 1914. .fourn. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. Xeue Hebriden. Seh. integerrirna Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. X. S. Wales XLVIII. N. S. Wales. Sphenolobus minutus var. apiculata Kern, 1913/1914. 91. Jahsesber. Schles. Ges. vaterl. Oiiltur. I. Bd.. II. Abt., Zool.-bot. Sekt., 59. Schweiz. Stephensoniella brevipedunculata Kashyap, 1914. New Phytologist XIII, Xr. 9. West-Hima'aya. Symphyogyna multiflora Steph. 1914. .lourn. a Proceed. Roy. Soc. S. N. Wales XLVIII. X. S. ^Vales. Targionia liypopliylla L. var. iutegerrima Kashyap. 1914. Xew Phytologist XIIL 206. Himalaya. Taxilejeunea argentina Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 482. Argentinien. T. asperula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 499. Xeu-Guinea. T. Berteroana Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 483. Insel Juan Fernandez. T. cornpressiuscula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 501. Java. T. decurrens Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 487. Insel Douunica. T. deflexa Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 502. Viti-Inseln. T. erosifolia Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 487. Florida. Ouba. T. fiss stipula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 488. ^Brasilien. 7. Giulianettii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 502. Xeu-Guinea. T. grandistipula Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 504. Java. T. irregularis Steph. 1914. Spec. Hei)aticar. V. 490. Guadeloujje. 61] Torfmoose. 39 Taxiiejciinea Karstenii Steph. 1914. Spec. Hepaticai. V, 504. Insel Aiiiboiiia. T. microstipida Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 493. Cuba. 7. Nova-Güincae Steph. 1914. Spec. Hepaticai. V. öOß. Neu-duinea. T. Nymanii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 507. Xeu-(iuinea. T. pupiüiflora Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 494. Cuba. Oohimbieii T. Piiiggarii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 495 Brasilien T. Tondiizana Steph. 1914. Sj^ec. Hepaticar. V. 498. Costarica. T. iinibonatii Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V. 481. Guatemala. T. ürbani Steph. 1914. Spec. Hepaticar. V, 499. Insel Martinique. Thysanuntlins Bowienus Steph. 1914. Jouru. a. Proeeed. Roy. Soc. N. S. Wales XLVIII. N. S. Wales. Trichocolea miiiutifolia Steph. 1914. Journ. a. Proceed. Roy. Soc. N. S. Wale;* XLVIII. X. S. Wales. T. Wattsiana Steph. 1914. .lourii. a. Procee-l. Roy. Soc. X. S.Wales XLVIII. \. S. Wales. 3. Torfmoose. Spliaoinun hrevifoliiirn Roell vai. densiim lioeH. 1914. Webbia IV, 390. Italien. Spli iinindatiirn Russ. var. laxum Roell, 1914. Webbia IV, 392. Italien. Sph Lclimannii Warnst, var. aeqiiiporosum Wainst. 1914. Meni. Soc. neu- chatel. Sei. nat. V, 997. Coluuibieii. Sph pseiidomolliiscum Roll, 1913. Allg. Bot. Zeitschr. XIX. I(i9. (syn. Sph. inter medium [Hoff in.] Roll]). 90 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [1 III. Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). Referent: P. Sydow. (Die Herren Autoren werden höfliclist gebeten, Separata ihrer Arbeiten direkt an den Referenten — Sophienstädt bei Rnlilsdorf, Kreis Niederbarnini - zu senden.) Inhaltsübersicht. 1. (Teographisehe Verbreitung. 1. Arktisches (gebiet, Norwegen, Schweden, Dänemark. Ref. Xr. 1 bis 20. 2. Finnland, Russland, Polen. Ref. Nr. 21-34. 3. Balkanländer (Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, (iriechen- land). Ref. Nr. 35-37. 4. Italien, mediterrane Inseln. Ref. Nr. 38 — 68. 5. Portugal, Spanien. Ret. Nr. (i9 — 81. 6. Frankreich. Ref. Nr. 82-102. 7. Grossbritanuien. Ref. Nr. 103-132. 8. Belgien, Niederlande, Luxemburg. Ref. Nr. 133-138. 9. Deutschland. Ref. Nr. 139-176. 10. Österreich-Ungarn. Ref. Xr. 177-213. 11. Schweiz. Ref. Nr. 214-229. 12. Amerika. 1. Nordamerika. Ref. Xr. 230-358. 2. Mittel- und Südamerika. Ref. Nr. 359-392. 13. Asien. Ref. Nr. 393-457. 14. Afrika. Ref. Nr. 458-488. 15. Australien. i)olynesische Inseln, antarktisches (iebiet. Ref. Nr. 489-50(5. 11. Sammlungen, Bilderwerke, Kultur- inid Präparationsveriahren. 1. Sammlungen. Ref. Nr. 507—529. 2. Bilderwerke. Ref. Xr. 530-538. 3. Kultur- und i'räparationsverfahren. Ref. Nr. 539 — 557. III. Schriften allgemeinen und gemischten lidialts. 1. Schriften über Pilzkunde im allgemeinen. Ref. Nr. 558 — ()()(>. 2. Nomenklatur. Ref. Nr. (561- (567. 3. .Morphologie, Physiologie, Biologie, Teratologie. Ref. Nr. 668 bis 786. 4. Mycorrhizen, Wurzelknöllchen. Ref. Nr. 787-802. 5. Chemie. Ref. Nr. 803-852. 6. Hefe, (lärung. Ref. Nr. 853-1043. 7. Pilze als Erreger von Krankheiten des Menschen und der Tiere. Ref. Nr. 1044-1094. 8. Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiten. Ref. Nr. 1095 1561. 2] Autorenverzeichnis. 9. Hssbare und giftige Pilze, <'lianipignonziu-lit , Iniffelii. Nr. 1562-1.596. 10. Holzzerstörende PiJze. Ref. Ni. 1597-1627. IV. Myxoniyceten, Myxobacteriaceae. Ref. Xi. 1628—16.32. V. Phyconiyceten, Plasniodioplioiaceae. Ref. Xr. 1633-1683. VI. Ascomyceten, Laboulbeniaceae. 1. 8phaerotlieca inors-uvae. Ref. Xr. 1084— 17(»3. 2. Andere Arten. Ref. Xr. 17(M— 1783. VII. Ustilagineen. Ref. Xr. 1784—1815. VIII. Uredineen. Ref. Xr. 1816-1886. IX. Basidiomyceten. Ref. Xr. 1887 1930. X. (Tastroniyceten. Ref. Xr. 1931-1934. XI. Deuteromyceten (Fiingi iniperfecti). 1. Eichenmehltaii. Ref. Nr. 1935—1937. 2. Andere Arten. Ref. Xr. 1938 — 2010. XII. Nekrologe, Biographien. Ref. Xr. 2011—2029. XIII. Fo.ssile Pilze. Ref. Xr. 2030-2038. XIV. Verzeiehns der neuen Arten. 91 Ref. Autoren Verzeichnis. (Die Zahlen beziehen sich auf die Nuininen der Referate.) Abt. U. .559. Adams^, J. P. 1864. Aielli-Üonnaruninia 5(0. Ajrekar, S. L. 395. Akennan, A. 1. Aldinger, Hermann IKil. Allard, H. A. 1162, 1163. Allen, R. F. 668. Aloisi, U. 787. Aniato, A. 669. Anie.s, J. S. 1707. Anderson, H. W. 1064, 1638, 1705. Anderson, .1. P. 232,1704, 1705, 1706. Ander s.son, E. iO. Appel, Otto 1165, 1166. 1167, 1168. 1169, 1170. 1639, 1785, 1786. 1787. 1938, 1939. Appl, .J. 177, 178. Arnaiid, G. 661, 670, 671, 1171. Arnaudoii, M. 1045. Arthur, .1. C. 233, 344. Arz berger, E. G. 1940. Ashby, S. F. 1172. Ashe, W. W. 234. Atkinson, Geo F. 672. 1887, 1888, 1889, 1890. Atwood. G. G. 235, 1173. Auohinleck, G. 1174. Aujeszky, A. 1175. Aull,W. P.. 1184. A venia- Sacca, R. 365. Babes, V. 1046. Baccarini, P. 39, 458, ()73. Baden, M. L. (i74. Bailey, F. I). 236, 237. 1176. Bailey, F. Mansoii 490. Bailey. .1. W. 1707. Bnilly, Maurice 1177. Baker, C. F. 396, 397. Bakke. A. L. 1178. Balfanz, A. 1179. Ballard, W. 8. 238, 1180. Bancroft,C. K. 366. 1811. 1941, 1942. Banker. 11. .1. 662. Baragiola, W. J. 859. Barbier, M. 1891 Barker, B. T. P. 1182. 1183. Barre, H. W. 239, 240. 1184. Barrett, 0. \V. 398. Barrus, M. F. 241. 1640. Barsili, E. 40. Barss, H. P. 242. 243. 1185, 1186, 1598. Barthel. Chi-. 788. Bartholoniew.E. 507.508. Bartlett, H. 1187. Basu, S. K. 1188. Baudvs. Ed. 179, 180, 181. Beardslee, K. G. 244. Beaftie. R. Kent. 3-H . 1189. Beauverie, .1. 675. 1047. 1048, 1816, 1817. 1818. 1819, 1820, 1892. Becher, S. 561. 562. Beckett, Edwin 1190 1191. 92 P. Sydow: Pilze (ohne die Schiznmyceten und Flechten). [3 Helneiis. .1. ir.i. 2011. BehiLseii, Heinric-h 1192. BentJey. Gordon M. 1193. Berg, AiidioDy 344. Berjianiasco, G. 41. Berger, E. W. 245, 240. 247, 1049. Bernard. P. Xoel 1050. Berthanll, P. 1194. Bertraiid 839, 840, 1893. Bert r and, C. E. 2030. Bertrand, Gabriel 803, 860, 8(il. Bessey, (\ E. 2012. BeR,sey, E. A. 248. Besson, A. 563. Betten, R. 1195, 1196, 1197. Beyer 5(51. Be'ide\-, J. 1894. Bez.s^onoff, X. 67(), 677. 678. Biancbi, Giovanni 42. Bieler 1198. Biers, P. M. 565. Bitten, R. H. 106, 566. Bisby, Guy R. 679. Bizot, Aniedee 1564. Blaauvv, A. H. 680. Blacknian, V. H. 681. BJake. M. A. 1199. Blakeslee, A. F. (i82, 819, 1051. Blaringlieni, L. 1821. 1822. 1823, 1824. Blauensteiner, M. 182. Blin, Henri 1200. Bloebwitz, A. 683, 684, 1943, 1944. Blodgett.F.M. 344, 1201, 1202. Blunno, M. 1203. Boas, F. 1945. Bobeau 1052. Bode, G. 913. Bodnar, J. 804. Bokorny, Tb. 567, 862. Bolland, B. G. C. 1788. Bolle, G. 1599. Boltsbauser, H. 531. Bondarzew, A. S. 1946. Boniiier, G. 2013. Bornand, M. 805, 1053. Borodin, J. P. 2014. Bo.ss 1204. Bottondey, W. 568. Büttouiley, W. B. 789. Boudier, E. 685, 1895. Bourdol. H. 82. Boyd, I). A. 107. Boyer. (K 540, 686, 1565, 1566. Boysen- Jensen, P. 863. Brandza, M. 35. Brauer. J. E. 864. Brenckle. J. F. 509, 510. Brenner, W. 806. ßresado'a, G. 399, 491 Bre.sadola, J. 569. Bretscbneider, Arthur 1205, 1206. 1207, 1208, 1209. Brick. C. 144. Brigbaui. E. S. 1210. Brilliant, W. 934. Brinkmann, W. 145. Briosi, G. 43, 44. 45, 46. Brittlebank, C. C. 492. 1947. Britton, W. E. 1211. Broeknmller, F. 1()88. Broeq-Rousseu. 687. Brooks, Charles 344, 1212. Brooks, F. T. 541. 1213, 1896, 1897. Brown, H. T. 865. Brown, Xelüe A. 1948. Brown, William H. 400. Broz, Otto 866, 1214. Bruhn, W. 1567. Brauet, Raymond 1215. 1216. Bubä\, F. 183, 401, 515, 1949, 1950. Bucbet, >S. 1825, 1826. Bucbner, Ed. 867, 868. Buchner, P. 570. ßuobta. L. 869. Büren. G. von 688. 1641. 1642. Buglia. (i. 807. Buller, A. H. R. 571, 689, 690. Burgeft, H. 691. Burger. (). F. 249, 1217, 1218. Burklialder. \V. H. 344. Buridiam 250. Bums, (t. P. 329. Buromsky, ,T. 870. Burow, !S. 23. Burt, Edward Angus. 251 , 252, 253. Buscalioni, L. 1219. Buscbmann, E. 808. Bussy. L. P. de 402. Butler. E. J. 403, 404, 405,406,407,408, 409, 410. Butler, O. 254. 1220. Butting. H. 146. Buuren. H. von 41 1. Caesar, L. 1221. 122 2 1223, 1224, 1708. Cagretto, G. 1054. Capus, J. 83, 84. Carpenter, C. W. 344. Garvallo.d'Almeida, J. E. 459. Gast eil ani, Ablo UX55, 1056. Catbcart, C. 8. 1225. Cavara. F. 511. Cayla. V. 367. Cazalbou, L. 1057. Geillier, R. 790. Cepede, G. 1709. Gbapman. F. 2031. Ohapman.G. H. 1226. Gharles. V. K. 1710. _ Chavanne, J. J. 1227. Cheel. E. 493. 494. Cbifflot 1951. Childs, L. 1228. Cbittenden, F. J. 1229, 1230, 1231. Chrisiensen. C. J. 1422. Clark. E. T). 1573, 1574. Claverie 85. 4] Autoren Verzeichnis. 93 Clement, F. M. 1:2:?2. rienient. Hugues 809. ('leveland, J. B. 494. (Clinton, G. P. 254. 255, . 250, 1211. 1711. ("Iu8;^, Ad. 871, 872. Coelnai), C. B. 873. Coekayne,A.H. 257, 1233. Cohen, X. H. 572. Cokei-, W. C. 1043. Collinge, Wa'ter E. 573. Collins, J. F. 1712. Conanl, H. S. 1932. Condelli, S. 1234. Conel, J. L. 258. Conner, >^. D. 1235. Cook, A. J. 259. Cook, F. C. 874. Cook,M.T. 260. 261,202. 263,264,265, 343,344. 1236, 1237. 1489. 1952. 1953. Cool, C. 692, 1568. Cooley, J. ^. 344, 693. 1465. Coons, U. H. 266. Cooper, C. A. 574. Cooper, PI A. 875. Cooper, .1. R. 1238. Costantin, ,1. 2015. Costantino, A. 807. Cotton, A. D. 1898, 1899. Coulter, John M. 2015. Coupin, Henri 530, 810. 811. Coville, F. V. 1239. Crabill, Harvey 344, 1405. Cramer, H. 585, 885, 886. Cristofoletti, U. 60. Cros, A. 460. Crosfiland, C. 108. Cruchet, D. 216. Cruchet, P. 210. Cruess, W. V. 870. Cunninghani, G. C. 1378. Currie, E. N. 542. Czapski, L. 972, 973. Dafert, F. W. 184. Dale, Elizabeth 575, 570. Dalniasso. G. 577, 1044. Daniniernian. K. W. 437. Darnell-Sniith, G. P. 1240, 1790. Davie, \R. C. 109. Davis, J. J. 207. Davis, Simon 268. Davy, E. W. 1241. Dean, A. F. 269. Dearness, J. 270. De Faveri, L. 1571. Delbrück, M. 877. Demelius, P. 185. Demoll, R. 502, 583. Demoion, A. 1276, 1277. Demuth, R. von 878. Deiibere-Desgardes 833. Dernby, K. G. 812, 887. Detmann, H. 147, 271, 272, 273. 461 De Toni, G. B. 2017. Deutschland, A. 1029. Dew, J. A. 1242. De Wildeman. E. 2018. 2019. Dewitz, J. 148. Diedicke, H. 149, 150. 1954. Dierke, A. 1243. Dietel, P. 1827. 1828, 1829. Dietrich, W. 1029. Dittrich. G. 151. 1509. Dodge, B O. 274, 275 094, 709. Doidge, Ethel M. 462,463, Doinet, Leopold 86, 87, 88, 89, 90, 578, 1695. Dox, A. W. 543,579, 813. Dreschler, Charles 344. Drude, O. 580. Ducomet, V. 91. Dudgeon, W. 544. Duke of Bedford 1244. Dufour, L. 92. Dumee, P. 93. Dumont, R. 1299. Duport, L. 412. Du Porte, E. M. 1245. Durandard, Maurice 814. Eastliani, .1. \V. 276. 297. Eckley, Lechmere 1955. Eder, M. 1246. Edgerton,C. \V. 277,278. 279, 581, 69t), 1247. 1248. 1249. Edwards. .lohn 1250. Edwards, S. F. 697. Effront, J. 582. Egel and. ,J. 2, 3. Ehrlich, F. 815, 816, 879. 880. Eichler, S. 583. Eisenheimer, Adolf 881. Elenkin, A. A. 21. Elliott, Bayliss .]. S. HO, 584. Ellis, ,1. \V. 111, 112, 113. Engelhard, C. 882. Engelke, J. 152. Eriksson, J. 4. 1251,1645, 1830, 1831. 1832. Essary, S. H. 1252. Euler, Hans 585, 883, 884, 885, 886, 887, 888. Evans, J.B. Pole464. 1 791 . Ewart, A. .1. 1253. Ewert, R. 1833. Exner, F. 12.54. Eyguem 1713. 1714. Faber, F. C. von 698. Fahre. G. 699. Faes, H. 217. 1089. Fage, A. 1067. Falck 1570. Fallada, 0. 186. Fallot, B. 889. Farley, A. J. 1715. Farneti, R. 40, 580. Farquarson. C. O. 400. Fauchcre. A. 1255. 12.50. Faull, .1. H. 368. Faure, G. 587. Faveri, S. de 1571. Fawcett, G. L. 309, 370. 371. 372. Fawcett, Howard S. 280. 281, 343, 1257, 1258. 1646. 94 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten irnd P'lechten). [5 Feitier, S. 890. P'erdinandseri. C. 5, 1047. Feile. Fr. 1259. Fernbach, A. 891, 892. Ferraris, T. 47, 48. 49. Ferrei', Adolfo 373. Fenington 1200. Feuerstein, G. 893. FieUl. Ethel 0. 1900, 1902. Fiori, Adr. 50. Fischer, Ed. 218, 219. 495, 1834, 1835, 1830, 1837, 2020. Fischer, Hugo 545, 1572. Fisclier. W. 1201. Fisher, F. 1). 344. Fitting, H. 2021. ritzpa*^rick. M. Hardy 344. Flageolet 1900. Fleming, R. M. 1005. Foex, E. 700. Fol. J. G. 040. 'Ford. W. W. 1573. 1574. Fosse. R. 817. Foster, Luther 374. Foth, G. 588. 894. Fou.sek, A. 589. Fowlie. A. T. 1048. Fragoso, Gonzalez Ro- niualdo 09, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 1838. 1839. Francke, Otto 895. Franklin. II. J. 1202, 1203. Fräser, W. P. 282, 283. Frassi, A. 1204. Free, M. 284. Freenian, Edward Monroe 285, 280, 287. Friederichs, K. 496. Friederichs, O. von 818. Fries, Thore C. E. 07. Fritel, P. H. 2032. Fromme, F. D. 344, 1840, 1841. Fuchs 1939. Fuchs, J. 1710. Fuhrmann, 0. 375. Fujikuro, Y. 1950. Fulton, Harry R. 288. Gain, F. 1265. Gaja, L. 51. Gaili-Valerio, B. 1058. Galloway, B. T. 2022. Galzin, A. 82. Gandara, G. 370, 370a. Gardner. M. W. 343,1719, 1720. Gariand, H. V. 1200. Garnier, R. 220, 221. Garrett, A. 0. 289. Gant, R. C. 1401. Gee, ü. P. 701. Gehnnann, K. 497. Gentner 1267. Giaja, J. 890, 897. Giampietro, A. W. 1208. Gibbs, T. 590. Giddings, V. J. 344. Gilbert. E. M. 344. Gilbert, W. W. 1209. Gilchrist, 1). A. 1049. Gilman, ,1. C. 344. Gimel. G. 910. Gimingham, 0. T. 1182, 1183. Gironcourt, G. de 591. Gisevius 1957. Gloyer, W O 343, 1270. Goebel, K. 592. Godet, Cn. 859. Goriiam, R. P. 1271. Gortner, R. A. 819, 1051. Go.han, W. 2033. Gough, G. C. 1090. Goupil. R. 820. Gräbner, F. 702. Graf, G. 898. Gräfe, V. 899, 900, 901. Gratf, Paul W. 400, 413, 414, 415. Graham, G. H. 308. Granados, E. N. 373. Gratz, 0. 593, 594. Gravatt, Fl. 290. Graves, Arthur H. 291, 292,293,294, 295,1991. (rregory, G. T. 344. Grelet, L. J. 94. Grimm, M. 821, 1272. (iröndahl. Nils Backer 1059. Grosbüsch, J. 1958. Crross 1575. Grosser, W. 153, 154, 1273. Grossmann, H. 902. Grove, W. B. 114, 498, 1274. 1275. Giieguen 595. (iuerrapain. A. 1276, 1277. Güssow. II. T. 296. 297, 1278, 1279. 1717. Guggenheimer, R. 903. Guiliiermond, A. 703,704, 904. (luimaräes. Renato Ferraz 76. (Gunter, E. A. 1280. Haack 1842. Haase-Bessel, Gertraud 705. Haasmann. Th. R. 903. Hagglund, E. 906. Hahmann, K. 706. Hall, F. H. 1281 Hall, J. G. 1282. Ilannuariund, C. 1832. Hanzawa, J. 416, 1650. Hara. K. 417. Harbitz. Francis 1059. Harden, A. 907. Härder, R. 707, 908. Hariot, P. 377, 596, 597, 1051. Harper, E. T. 298, 299. Harper, R. A. 300, 708, 709. 710. Harrison, F. C. 1283. Harter, L. L. 1959, 1900, 1901, 1902. Ilartley, C 1284. Hauch, L. A. 8. 1935. Haumann-Merck, L. 378. 6J Autorenverzeichnis. 95 Heaia. F. I). \U:i. SU, 1718, 1719, 1720. 1721. 1722, lim:]. Hecke, L. 1843. He4. Kirchinayi-, H. 193, 1902. Kirchner, 0. 531. Kita, G. 420, 920, 921, ltt5.5. Kitley, Fred. 1340. Kittel 1341. Klason, P. 828. Klebahn, H. 157, 718, 1851, 1852, 1973. Klimmer, M. 793. Klinger, R. 1065. Klitzing, H. 10. Klöcker, Alb. 922. 923. 924, 925. Klos-s, J. 92(). Knischewsky. Olga 421. 468, 927. Knoll. F. 719. Koch, Alfred 511. Köck, Gustav 794, 1342, 1343, 1344, 1345. 1346, 1691, 1692. Koegel, Antou 928. Kotler, L. 1630. Kolkwitz, R. 720. KoniarJiitzky, X. 721. 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Laubert. R. 158, 1356. 1357, 1358, 1694. Lawrence, W. 76, 1359, 1360, 1726, 1977. Lazaro e Ibiza, B. 77. Lebedew, A. von 942, 943, 944. Le Blaye, R. 1067. Lechmere, E. 1978. Le Dantec. A. 1068. Le Goc, M. J. 1903. Lek, H. A. A. van der 1568, 1904. Leniee E. 1361. Lendner, .\. 1905. LepieiTe, Charles 727. 728. Lerou, Jean 945. Levine. .M. 729. Lewis, D. E. 1362. Lewi.s, J. M. 1363. 1364. Liebreich. E. 1365. Lind, J. 15. 1856. Lindau, G. 159. 160. Lindberg, F. 16. Lindet, L. 946. I./indner 1366. Lindner. Paul 549, 947, 948, 949, 950, 951, 952. Link, G. K. K. 1547. Li nsbauer ,L. 1 95,205. 6 1 7 . 1367, 1368, 1369. 1370. Lint, H. Clay 344. Lipinan, (\ B. 618. Liskun, E. 1794. Lissone, E. G. 53. 54 Li^ter, Guilehna 115,116. 117, 223. 422. Llagault 619. Lloyd, C. G. 190(). 1907, 1908, 1909, 1910, 1911. 1912, 2025. Löhnis, F. 620. Lönneberg, A. V. 17. Long, W. H. 343. 1600, 1606, 1607, 1844. 1845, 1846, 1857. 1858. Lougega, G. Longyear, B. 0. 310. 1371. Lord. F. J. 1069. Lorena. B. 1372. Lorton, J. l'Abbe 1727. Low, H. 1373. Lowschinowskaja. E. 1. 1 000. Ludwigs, K. 1374. Lühder, E. 953. Lüstner, G. 1375. 1376, 1377. Luniia, C. 621. Lundegärdh, Henrick796. Lutnian, B. F. 1378. Lvoff, S. 954. Lyon, H. L. 501. Macbride, T. H. 311. Mach, F. 161. 81 Mac Kiuiioii. K. 1 "!)"). Macku, J. HMi. 73(1. lr>77. 1578. Mader, .1. 1379. Mährleii 1379. 138U. Maestro, Cesar Sorbado 78, 79. Maffei, L. 1979. 1990. Magerst ei 11, V. 1913. Magnus, 1\ 1(52. 1381, 1796, 202(>. Mahoux, .1. 1382. Main, F. 1383. Maire, R. 469, 47(J, 471. öl 7, 1981. Majmoiie, B. 107(J. Makriiioij, J. 797. Malinowski, I*^. 731. Ma!ocli, F. 197. Manieü, E. 55. Maiiey, T. J. 1384. Mangin. L. 1385, 138(). jMango. A. 56. Maiistield, W. 1579. Marchal, E. 133. Marcolongo, J. 1387. Maiino, F. 550. Maireiiglii, 0. 1982. Martelli, G. 1580. Martin, eil. Ed. 732. 1728. Martin, G. W. 2()5. 344. 1952. Martinand, V. 955. Marti nez, L. 385. Martinez, R. S. 386. Martini, M. 833. Marzinowsky, E. .1. 733. Massa, Cesare 57. Massalongo, C. 58. Massee, G. 423, 424, 1388. 1389, 1914, 1983. Massee, Ivy 734, 1390. 1657, 1729, 1797, 1915. Massey, A. B. 701, 155. Matenaers, F. F. 1859. Malruchoi, Loiis 551, 552. Matthey, .1. E. 1581. Mattirolo, Ores, 173(i. Xathoi-..^!. A. (;. 2034. Xauiiiauii, A. 1417, 1737. Neger. F. W. 749, 1738. Neidig. R. E. 813, 1418. Neuberg, ('. 972,973,974, 975, 970, 977. 978. 979. 980, 981, 982, 983, 984, 985, 980, 987. Neuliaus, Willi. 1419. Neuwirth, F. 198. Neuwirdi, Margarete 031. Neuwirth, R. 1580. Nicholi*, H. M. 1420,1421. Nicodeni 193(). Nielsen, X. .1. 1422. Nienburg, Wilhelm 750. Nies, ü. 988. Nieuwenhuis, A. W. 032. 1078. Niezabilowski, E. L. 1005. Noelli, A. 1933. Noldin, Fritz 989, 1037. Nord. F. F. 979. 980, 981, 982. Norrie, R. V. 1908. Norton, Jesse Bakerl8ö2 Norton. ,1. W. S. 322. 344 1423. Nottin, P. 990. Nowell, W. 387. Oberly, E. R. 323. <)bernieyer, W. 103. Obersiein. (). 154. 104. 1803. Oeluni.schen 1424. Ösliing, G. ,). 834. O'Gara, P. ,1. 324. 344, 1425, 1()0(). 1S()3. Ohta, K. 835. O'Kane. W. C. 1420. Ukazaki, K. 751. Olive. E. VV. ()33. 1427. Oo.^tlmizen, .1. D. P. 991. 0])i)enheinier. C. 034. OpiJenheiniei', M. 992. 993, 994, 995. Orabana. M. 787. Ordnung. 11. 1428. Orton. ('. R. 325. 320, 1429. Orton. W. A. 327, 343. 1430, 1431, 1432. 1433, 1434, 1804. Ortved, X. C. 990. Osborn. T. G. B. 1435, 1430, 1437. Osner, G. A. 328. Osterwalder, A. 220. 909, 970, 1438. Otis, C. H. 329. Overholts, L. O. 330, 331. Owen. W. L. 997. Paine, «idney G. 998. Palinkäs. Gg. 1653, 1654. Palladin. W. 999. 1000, 1001. Palm, M. 888. Pannnel, L. H. 1439. PantanelJi, E. 00. 1002. 1739. Paoli, A. 1079. Päque, E. 1440. Päque, E. S. 134. Pardy, A. 1007. Parker, J. R. 1400. Passy. P. 97. 752. Patoüillard, N. 98, 430. 470, 753. Pavarino, L. 1441, 1442. Pearson. W. H. 1225. Pealiou. V. 1443, 1740. Pclegrin, P^'raii^ois 477. Peiourde. F. 2035. Pellier. George L. 333, :U4. 1444. Pelirier. Rene ()35. Pönau. II. 754. 755. Perkin.s. ,1. 11. 873. Pei rönne. P. 1445. Petch,T. 431, 1440, 1741. Pethybridge, G. II. 118, 119. 1008, 1009, 1985. Petrak. F. 199. 518, 519. 520. Pe1ri,E.756,757,758,759. Petterson, 11. 20. Peyronel, ßeniamino 005. Pezza, F. 1447. Pfeiiter, F. 1448. Picbauer, Richard. 200. Pickering, S. U. 1244. Picket. Bethel Stewart 332. Piemeisel, Frank ,1. 344. Pierantoni, U. 760. Pieree, R. G. 1449. Pittrich, A. 1587. Pjukow, D. 852. Plalui-Appiani, PI. 1804. Plehn. M. 1080, 1081. Po'lacci, G. 1450, 1070, 1071. Ponimer, G. 1451. Ponsart, Ch. 1452. Pool, V. M. 1547. 1805. Potonie, 11. 701. Folter, A. C. 1805. Pozzi. O. Ritler von 030. Pozzi-Escot. M. E. 1003. J'rice. S. R. 120. Pringslieim, ll. (i. 702. Prior, E. M. 1011 Probst 1012. Prunev, A. 99. Puig y Xattino. Juan 1453. Qiianjer, H. M. 1454, 1409, 1800. Quinn. Geo 1455, 1742, 1743. 10 Autorenverzeichnis. 99 Räcz. L. 5911. Rahlfs 145t). Raiiilow, G. 766. Rainsbottoin. .T. 121. 130. 666, 667, 763, 764. 760. 1744, 1745. 1866. ilaiid. F. V. 334, 1434. Rangel, Eugenio 388. 1457, 1867, 1916, 1917. Rankin. W. II. 343. 1706. 1746, 1873. Ranojevic, X. 37. Rant, A. 1458. Rapaics, Rayniund 201, 202, 203. Ravaz, L. 1459. Ravn, F. Kölpin 15, 1460, 1935. Rawitscher,F. 1807, 1808. Rays», Mlle. 767. Rea, C. 122, 123, 124. 125, 126, 127, 128. Reddick. D. 343. 1461, 1462. Reed, G. M. 1463. 1747. 1748, 1809. Reed, H. S. 836, 1464, 1465. Reekei-, H. 1082. Rees, C. C. 344. Rees, H. L. 335. Reganiey, R. 1466. Reh 129. Relun, H. 432. 433, 521. 522, 1749. Reif, A. 1868. Rendle, A. B. 2028. Reuni, W. 1083. Rhodes, H. T. F. 637. Richards, A. E. 919. Richaud, A. 1084. Richter, 0. 1588. Ricken. A. 1921. Riehni, E. 1169. 1467. 1785, 1786, 1787, 1810. 1811. Ripper, Maximilian 204. Ritter, G. G. 837. Ritzema Bos, J. 135. 1468, 14()9, 1672. Robert, E. 1470. 1471. Robert.s. John \V. 336. 337. Robinson, Wilfrid 1869. Rochaix, A. 554. Rockey. K. E. 1750. Rockstroh 165. Rogers. A. G. L. 1472. Rolfs. P. H. 338. Rotnniel. W. 1004. 1005. Ro;ui. P. 960. 961. 1006. 1007. Rorer. .1. B. 1473. 1474. Rose, R. C, 1507. Rosenbauni. J. 343. 344. 1673. Rosenberg, 0. 2029. Rosenblalt. M. 860. 861. 1008. Rosenblatt. Mnie. 1008. Rosenthal, P. 983. Ross, C. 502, 503. Ross, Hermann 1085. Rostrnp, S. 15. Rota-Rossi. Guido 61. Rot her 1475. Rousseaiix. Iv 1476. Rubner, Max 1009. Ruhmwerth. R. R. von 203. 205. Rumbold. Caroline 339. Russe!. Henry Lumaii 340. Rüssel, L. 80. Rutgers. A. A. L. 434. 435, 436, 437. Rutter, W. R. 1477. Saccardo, P. A. (52. 478. 638, 1751. Sack 1957. Sackett, Walter G. 1752. Sadler, W. 1283. Salkowski,E. 1010. 1011. Salmon, E. S. 1478, 1479. 1698. 1699. 1700, 1781, 1 986. Sartory, A. 81. 838. 839. 840. 1086. 1589. 1590. 1591. 1987. Sauiuier.-^, J. 1480. Savelli. .M. 63. 64, 1682, 1988. Sawada. K. 438, 1674, 1675. Sawjalow. \V. 841. Sazyperow. Th. 1481. Schaefer, A. 866. Schaefer, Albert 1482, 1483. Schaefer. E. A. ()39. (i40. Schaff nit. E. 166. Schander, R. 167. 168, 1484, 1485. 1812. Schembel. S. 27. Scheiffe', A. 206, 207. Scheuchenstuel, W. von 1012. Schiemann. E. 768. Schimon. (). 782. Schindler, U. 1486. Schinz. H. 227, 1632. Schlesinger, J. 1013. Schlösser, ,1. 1487. Sclilumbeiger, Otto 1170, 1639. 167(). Schmid. B. 641, 642. Schmidt 1957. Schmidt, Hugo 643. Seh och, E. P. 1613. Schoen, M. 891, 892. Schoenfeld.F. 1014,1015, 1016, 1017, 1018, 1019. Schoenf eider. G. 1019. Schoevers, T. A. C. 136, 137, 1488, 1489. Schonten, S. L. 7(i9. Sehramm. R. 770. Schreiber. R. 1020. Schrenk. H. von 1614, 1615. Schröder, Br. 771. Schneie 1490. Schüler, C. 1592. Schütze, H. 644. Schulte im Hofe, A. 645. Schulz, R. 169. Schwartz. E. J. 1677. Schwarze, €. A. 344. Scott. VV. M. 1491. 7* 100 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [11 Seaver, Fred .1. :U1, :U2. 1753, 1754. Seniper. L. !)58. Senft, Einanuel 208. 842. Öergent, J.i. 84:J. Serger, H. 1492. Severini, G. (>5. Shapovalov, M. 1409. Sharples, A. 1493, 1897. Shaw, F. J. F. 439, 1989. Shear, (\ L. 343, 344. Sliear, W. V. 345. Shedd, P. M. 991. Sherbakofi. ('. I). 343, 1494. ShuU, (i. H. 772. Sidersky, I). 1021. Sieniaszko, V. 28. Simon. .1. 802. Simon. K. 149Ö. Sirrine, F. A. ]49(i. Sjusew, P. W. 29. Skrau]). ^. 8(>S. Slaglei'. ^^ 14.-)4. Slaus-Kant schied er. .lo hann 209. Small, W. 479. Smith. A. L. 130. Smith. K. F. 1497. 149S. Smith, (i. 1(579. Smith. L. 389, 390. Smith. K. E. 1499. SmoliVk, .1. 1.100. löOl, H)78, 1870. Söhngen, N. L. (i4(>, 844. Soraner, Paul 1502. KiKl. 1755, 175(i. 1990. Soul t er. R. F. 504. Spaulding, Perley 343, 344. 340, 347, 1871. 1991. Spegazzini, C 391. Spieckermann, A. 845, 1503, 1504. 1505. 1702. Spratt, F. Pi. 801. Sprenger 150(i. Stakman. F. V. 287, 344. 1507, 1872. Staniszkis, W. 1813. Starilz, R. 170. Stark, P. 171. Stehler, F. (;. 228. Steenbrock, H. 984. De Stefani, T. 1087. Steifen 1508. Step, E. 1593. Stevens. F. L. 344. 1509 Stevens. 11. F. 348, 349. 350. Stewait, Albaii 1757. Stewart, F. C. 343. 1510, 1873. Stewart, II. 250. Stewart, V. B. 344, 1511. 1512, 1992. Stewart, W. 1513. Stift, A. 1514. 1993. Stitz, II. 047. Stoc'kda'e. F. A. 480. Stockhausen 1022. Stoklasa. 3. Stone, G. E. 1515, 1080. Stranak, F. 210, 211. Slromeyer, A. 1510. Stuart, William 1517r Studer-Steinhäuslin, I>. 229. Studhalter. R. A. 343. 344, 1720. 1721. 1903. Sumsline, I). II. 351. Sundararaman. S. 439. Sutherland. G. II. 1758. Swanton, E. W. 1922. Swingle. D. B. 352, 1518. Sydow, II. 399, 440, 441. 442.443. 444. 481, 523, 524, 048, 1705. 17(iO. 1874, 1875. Sydow. P. 441, 442, 443, 444, 481, 048, IS74. 1875. ■ Tafner 1923. Takamine. .1. 840. Tarozzi. G. 1994. Taubenliaus. .1. .1. 343. 344, 1519. 1520, 1995. 1990. Tcliernoroutzky, Mme. II. 827. Teichel, .1. M. 1521. Temi)any. H. A. 392. Temple, G. F. 1522. Thausing, .1. F. 1023. Tha.\ter. R. 1088, 1081, 1759, 1997. Thaysen, A. 049. Theissen, F. 445. i7()0. 1701. 1702, 1703. 17(i4. 1705. 1700. Thesing. G. 042. Thiiy, G. 1089. Thöni. .7. 049. Thom, Gii. 1998. Thoniaim. O. KU 7. Thomas. Pierre 847. I(»24. Tidswell. Frank 050. Tiesenhausen. M. X. 1485. Tischler. G. 1870. 1877. Tisen, A. 774. Toeplfer. Ad. 18. Tonghini. ('. G. 1707 Topf, K. 1523. Torrend, G. 525. Toussain(, H. 1524. Tovar, Walter Gevaiios 1708. Townsend. G. O. 1525. Traaen. A. F. 19. Trabut. L. 471. Trcägärdt. .1. 051. Tranzschel, W. 1878. Traverso. G. B. 59. (>(), 159. Treboux. O. 30. 775. 1879. Tielease. W. 1595. Trinchieri, G. 1520. 1937. Tritschler-Echendorf 1999. Trott er. A. 07, (552. 1527. Troup. R. S. 1880. Truax. H. H. 1290. True. R. H. 2000. Trzebinski, C. von 31. Tubeuf. G. von 353, 053, 770, 1709, 1881. 1882, 1883. Tucker, E. S. 1528. Tunniann. (>. 847. 12] Autorenverzeichnis. 101 Tniistall, A. C. 44(j, 447, 448, 449, 450, 451, 452. 453, 454. 455. Tureoni. M. 2001. Ulrich, Th. 172. Usaiui, K. 1025. Van Banibeke. Cli. 1924. 1934. Van der Byi. P. A. (i54. Van der Lek. A. A. 1568. Vanderyst, Tl. 137a. Van F]eet. W. 1770. \'an Ha]]. ('. ,1. J. 450. 457. \'an Home, A. 354. Vas, K. 594. Vaudrenier. Albert 1090. Vauglian. R. E. 655. Vavilov. X. J. 1529. Veihmeyer. F. J. 1530. \>lenovsky, .1. 656. Ventre, J. 1026, 1027. Vera, Ch. K. 1531. Verhulst. A. 137b. Vernioesen 482. 483. 484. 485. Vermorej. V. 1532. Vernier, P. 1060. Verrill. A. E. 1596. Vestergren. T. 526. 527. 528. Vionolo-Lntati, Kar] 1091. Viguier, R. 2032. Vill, K. 173. Voeltz. Wilhelm 1028, 1029. Voges. E. 1533, 1771, 1772. Vogiino. P. 68. 1682. 1773, 2002. Voisenet, E. 1030. Volck, W. H. 238. 1180 Vosler, E. J. 1534 Vouaux (i57. Vouk, V 777, 778. 901 Vuilieniin. P. 1925. Vuyk, L. 138. Wagenaar. M. 1031. Wager. H. A. 1535. Wagnei 1703. Wahl, B. 779. Wahl. C. von 174. Waite, M. B. 1536, 1537. Wakefiel d. E. M. 131. 486. 1926. 1927. Walker. J. 487. Wallace, E. 1538. Wallnio, U. 20. Walsh. S. B. 1539. Walton. R. C. 343. 780, 1722. Warren, Ernest 1540. Watennan, H. .1. 781, 849, 850, 851. Watson. J. R. 1092. Wat^^on. W. 1774. Wa^ts, F. 658. Weatlierwax. P. 1683. Webb. J. L. 1093. Webb, T. C. 505. Webber. H. .1. 1541. Weber, C. A. 2036. Weese, Josef 1542, 1775, 1776, 1777, 1778, 1779. Wehnier, C. 555. 1618, 1619, 1620. 1621, 1622. 1623, 1624, 1625, 2003. Weir. J. R. 1626. 1627. 1780, 1928, 1929. Weide, F. 985. 986, 987. Welsford. E. .1. 6,81. Welten. H. 1543. Wenner. .1. J. 2004. Werth, E. 1814. Wheldon, H. .1. 132, 659. ^^^^etzel, H. H. 1544, 1545. White, C. P. 1546. Whitford. A. C. 2037. Wiegert, Elisabeth 1032. Wierzschowski, .1. 1033. Wilcox. E. M. 355, 1447. Wildenian, E. de 488. Will, II. 782. 989. 1034, 1035. 1036. 1037. Willis. K. L. 1225. Wilson. G. W. 343, 356, 357, 358, (524, 1953. Wilson. M. 109. 1884. Wiltshire, S. P. 783. 1548. Winuner. (1. 1348. 1349. Winge. O. 5, 1647. Winkler. Hans 784. Woeltje. W. 2005. Wösthoff, 0. 660. Wohlgeniulh. .luliiis 1038. Wolf. Frederick A. 343, 344. 1549, 1550, 1551, 1552, 1885. 2006. Wolf, J. 1553. Wolf f. H. 1039. Wolff. Max 1554. Wölk, P. ('. van der 1555. 1556, 2007. 2008. Wollenweber, H. W.2009. Worniald, H. 1479. Woronichiii, X. 32, 33, 34, 1781. 1782, 1783 Wortmann, ,1. 175. Wröblewski, A. 212. 213. Wüst, G. 952. Wüstenfeld. H. 1040. Yates, M. A. 1557. Yates. W. 1557. Yonng. V. H. 556. Zachaiewicz, P^d. 102. Zacher, Friedrich 506, 1558. Zahlbruckner, A. 529. Za'eski. W. 852, 1041. Zavitz. C. A. 1815. Zeller, 8. M. 785, 1930. Zenoni. C. 1094. Zikes, Heinrich 557, 786, 1042, 1043, 1559. Zimmermann. H. 176, 1886, 2010. Zninda. A. .1. 2038. Zobel 1560. Zschokke 1561. j^02 P« Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [13 I. Geographische Verbreitung. 1. Arktisches Gebiet, Norwegen, Schweden, Dänemark. 1. AkonnaiJ, A. Nägra iiitressa iit a swampfynd i Skäue. (Bot. Notiser 1914, p. 233-284. Verf. fand im Oktober folgende Pilze: Cordyceps militaris (L.) Link, Copriniis rnicaceiis (B\\\\.)Fy.. Pholiota adiposa Fr. und Polyporus frondosus Fr. 2. Esrelaiul, .1. Xorske resupinate poresopper. (Xorwegische resupinate Polyporacecn.) (Nyt. .Magaz. Naturvid. LH, 1<>14. ]). 123—171.) N. A. Systematische nnd kritische Bearbeitung der bisher in Norwegen ge- fundenen Arten von Poria, mit genauen Angaben ihrer mikroskopis.;hen Details. Ferner werden die resupinaten Formen von Polyporus, Trametcs usw. aufgeführt, in Summa 47 Arten. Als neup Art wird Trametessalicina J^res. in litt, beschrieben. 3. Egolaud. J. Meddelelser om norske Ily menomyceter. 111. (Mitteilungen über norwegische Hymenoinyceten. III.) (N. Mag. Xat. LI, 1913, p. 363-383 ) Verzeichnis neuer, vom Verf. in der Umgegend von Kristianssand und Kristiania gefundenen Agaricaceae, Polyporaceae und Clavariaceae. Neue Arten sind niclit darunter. Peinige Richtigstellungen früher vom Verf. als neu beschriebener Arten werden gegeben. So ist Inocybe echinospora Egel. = /. calospora Bresad., Poria clirysella Egel. = P. vitelliniila Karst.. P. varic- color Karst, und P. piilcfiella Scliw. 4. Eriksson, J. La lutte contre les maladies des plant es en Suede. (Bull. Rens. Agr. Malad. Plantes V. 1914, p. 1786 1793.) .5. Ferdinaiulsen, ('. and Win«o, 0. Studies in the genus Entonhiza Weber. (Dansk Bot. Ark. II, 1, 1914, 14 pp. 8 fig.) N. A. Kritische Revision der bisher in Dänemark gefundenen Arten von Entorrhiza. Es sind dies: E. Asclicrsoniana (P. Magn.) De Toni auf Junciis bufoniiis, E. digHata Lagh. auf Jiuiciis alpinus, E. Raunkiaeriana n. sp. auf Scirpiis fliiitans. E. caricicola n. sp. auf Carcx linwsa. Die Verff. fanden stets, dass die Entorrhiza-i^poren an der Spitze zweier epiralig gedrehter, sich einander umschlingender, fusionierender Hyphen ent- stehen. Mitunter sitzen 2 Sporen Pntc;/.'/(7-iihn]ich oder sogar 3 Sporen Tri phragmi um-äliuWch aneinander. Ü^ber die Stellung der Gattung im System bestehen Zweifel. Bretelds Meinung, dass Entorrhiza ebenso wie Sclirocteria zu den Ascomyceten ge- hörige fungi imperfecti darstellen, halten die Verff. trotz der vorkommenden ,,Acrostalagnms''' -urtigen Keimungsweise, welcher nur sekundäre Bedeutung zugesprochen wird, niclit für richtig; sie sehen vit-linehr in beiden Gattungen primitive Ustilagineen-Vormen. 6. Fries, Thore (". E. Öfversikt öfver Sveriges Geaster- Arier. (Übersicht der schwedischen Geüs/n -Arten.) (Svensk Bot. Tidskrift VIT, 1913, Nr. 3, p. 574-588, 2 Tai.) Verf. gibt einen Bestimmungsschlüssel der 11 in Schweden bis jetzt gefundenen Geasf er -Arten und beschreibt jede derselben. Die beiden Tafeln bringen gute Photographien der Arten. 14] Arktisches Gebiet, Norwegen, Schweden, Dänemark. 103 7. Fries. Thore C. E. Zur Kciiii uis ('er (Jcistcromycctcn- Flora in Tornc Lappniark. (Övensk Bot. Tidskr. VIII. 1914, p. 235 — 243, 1 tal).). N. A. Verzeichnis und Beiuerkuiiii;eii über die l)is jetzt in Toinea l.appin;irk gefundenen 10 Gasteromyceten-Arteu, näinlidi: Calvatia Morg. 2. Lycopcräoii 4. Bovista 2. Bovistclla Lloyd 1, Cnicihiilum 1. S. Hauch, L. A. Buchen- und K icheuk ult ureu in H regen t vel d, Dänemark, (('eutralbl. f. d. ges. Forstwes. Wien XXXIX, H)13. 4. Heft, p. 149-164. 5. rieft, p. 205-222, ui. Abbild.) Hier interessieren nur die Angaben über den Eicheiiniehltaupilz und Myxosporium lanceola. 9. Hedboin. K. Diderma cffiisiim (Seliwein.) Aiorg. oeli Badhainia nibiginosa (Chev.) Rost, anträffede i värt land (in Schweden an- zutreffen). (Sven.sk Bot. Tidskr. VII, 1913, p. 305 — 306, 1 Textabb.) In der Provinz Södernianhuid hat Verf. die genannten Myxoinyoeten, welche beide neu für Schweden sind, yefunflen. Skottsbere. 10. KiitKiKff. H. Phytopathologische Mitteilungen au.s Däne- mark. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 469 — 471.) 11. Laserbert;-. TcM'stei:. Studier öfver den norrländska tallens sjukdomar, särskildt med Jiänsyn tili dess föryngring. (^leddeland. frän srat. Skogsförs. Stockholm Anst. IX, 1912. p. 135-170, 24 Fig.) 12. Lagerbprsi, T. (rranens tojiptorka. (Eine Gipfeldürre der Fichte in Scliweden.) (Mitt. d. Forstl. Versuchsanst. Schwedens XI, Stockholm 1913. j). 173 — 208. 19 fig.) (Schwedisch mit deutscher Zusammen- fassung.) X. A. Eingehende Schilderung einer vom Verf. in Schweden zuerst im Jahre 1910 beobachteten Krankheit, die mit keiner der schon bekannten Erschei- nungen der Gipfeldürre von Picea cxcclsa identisch ist. Der die Krankheit erregende Pilz triti nur iu der Rinde im Gebiete des Harzflusses auf. Der Gipfel wird durch Xalirungsmangel getötet. Die getöteten Partien der Zweige werden durch Korkschichten gegen die lebenden abgegrenzt. Wurde das Cambium mit getötet, so bilden sich innere Überwncheriings- gewebe, durch welche die Aussenrinde gesprengt wird. Da die Pilzwunden regelmässig an 2 Jahre alten Sprossteilen auftreten, so meint Verf., dass der Pilz zu seiner Entwicklung 2 Jahre gebraucht. Wahrscheinlich werden schon die zarten Ja-hrestriebe befallen; die völlige Ausbildung des Pilzes erfolgt dann im Herbst des nächsten Jahres. Er beschädigt das Gambium und der (^ipfel vertrocknet. Das parasitisch lebende Mycel bildet Gonidien, welche mit Brnncliorstia dcstriiens Erik.ss. übereinstimmen. In genetischem Zu- sainmeidiang mit der Brunchorstia entwickeln sich die Perithecien einer CnunciiuUu die Verf. als C. abietina n. s]). beschreibt. Von Schwarz war Brun- chorstia äestriwns als Conidienform von Cenangiiim Abietis gehalten worden; derselbe bemerkt aber, dass es ihm nicht gelungen sei, beide Pilze in direkter Verbindung zu finden. Abgebildet werden befallene Gipfel und Sl anunstücke der Fichte. Gonidien, Asci und Sporen der Pilze. 13. Lagerheru'. T. En abnorm barrfällning hos tallen. (Eine Schütteepidemie der schwedischen Kiefer.) (.Mitl. d. Forstl. Ver- suchsanst. Schwedens X, Stockholm 1913. 41, VI pp.) (Schwedisch niil «leutscher Zusammenfassung. ) Verf. gibt eine sehi' eingehende Schilderung der im Frühjahr 1913 an mehreren Orten Südschwedens durch Lophoderminm Pinastri (Schrad.) Chev. ]^Q4 P. Syddw: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [15 veiuisachlc'ii Scliütteepideniie der schwedischen Kiefer. Man vergleiche das Orisinal. 14. liiinyc. .liikol» E, Sludics in tlie Agarics of Den mark. I. (leneral 1 n t roduction. The (Jeiius Mycena. (Dansk Ilotanisk Arkiv L Nr. 5, 1914. j). 1-40, 2 Tab.) N. A. Verf. beabsichtigt, nach eigenen Untersuchungen eine Synopsis der dänischen Agaricaceen zu geben. Der vorliegende erste Teil enthält nach der Generaleinleitung die Beschreibung der (lattung Mycena und einen dichoto- niischen Schlüssel zur Bestimmung der Arten. Im folgenden .systematischen Teil vi^erden die in Dänemark vorkommenden Arten vcui Mycena beschrieben, und zwar namentlich hinsichtlich ihrer mikroskopischen Merkmale (Sporen. Cystiden, Basidien). Uerade diese speziellen Angaben sind sehr dankenswert. Aufgeführt werden 55 Arten, gewiss eine grosse Zahl für die dänische Pilz- flora. Die eine farbige Tafel ist ])rächtig ausgeführt, auf der zweiten Tafel werden die S2)oren, Cystiden und Basidiei\ aller Arten abgebildet. Als neu werden beschrieben: Mycena plicosa Fr. vai-. marginaia. M. Iiaematopoda Pers. var. marginata. M. alcalina var. clilorinella et var. nivea. M. pseiido- galericnhüa, M. fellea. M. pinetornm. M. tcnerriniu Berk var. carpophila. M. osmnndicola, M. margariiispora. 15. Lind, J.. Rostrup. S. und Havi:. Kölpir.. O versigt over Land- brugsplanternes sygdomme i 1 i» 1 .S. (Tidskr. for Planteavl. XXI, 1914, p. 188-222.) Behandelt werden z. B. Typhula graminam auf Hardenm safivnm. Fusarium avcnaceum an Haferstoppeln, eine ,,(4elbspitzkranklieit" des Ilafeis, Actinomyces Scabies an Kartoffeln. Wurzelbrand der Rüben usw. Auf die Bekämpfung wird eingegangen. 10. liiiidberg, F. Thelephora laciniata, flikig barksyam]) och Phacidium infestans, snöskytte, tvä stora skadegörare i de norr- ländska plantskolorna. (Ökogsvärdsföreningens Tidskr. 12. arg. 1914, p. 568-574, 5 Textfig.) 17. Löniiogroii. A. V. Nordisk svamiibok. 4 de uppl. 1913. 8(i pp., 4 tab. 18. Toepffer. Ad. Zweiter Beitrag zur Kenntnis arktischer und russischer VVeidengallen. (MarcelÜa XII. 1913, p. 236 — 240.) Hier interessiert nur folgende Notiz: Fusarium bewirkt speziell bei Salix pentandra ein Absterben und Verfärben der ^prossspitzen ins Dunkle. Tritt der Pilz an älteren Blättern auf, so ruft er eine Rollung des Blattrandes nach unten hervor. Dies kann zu Verwechslungen mit der durch Pontaniu- Arten verursachten Blattrolhing Anlass geben. 19. Traaeii. A. F. Untersuchungen über Bodenpiize aus Norwegen. (Nyt Magaz. Naturvid. LH. 1914, ]>. 19-121, 1 tab.) N. A. Die Arbeit zerfällt in 2 Kapitel. In Kai)itel I gibt Verf. zunäch.-t eine geschichtliche Einleitung und bespricht dann die Versuchsmethoden. (Dünstigste Nährböden für Reinkulturen waren VVürze-Agar und Würze- (ielatine. Im ganzen kr)nnten 120 Pilze isoliert werden, aber nur 7 traten häufig auf. Von diesen werden als neu beschrieben: Geomyces nov. gen. der Mucedinaceae und luihe Monosporium oder Verticillium stehend, mit den Arten 0. vulgaris, sulpliureus, auratus, creiaceus, Humicola nov. gen., Sepedonium. Zygodesmus und Mycogonc nahe stehend, mit H. fuscoatra und H. grisca, Cliaetomidium barbatum. — Ausser diesen traten noch Triclwderma lignorum (Tode) und 6] Finnland, Rußland, Polen 105 Actinomyces spec. häufiii auf. Alle Pilze in Knl])i'«)l)eii aus Xorwejrpii. — Im 11. Kaj)itel geht Verf. auf die l'hy!'. A. Beschreibung und lateinische Diagnose von: Exoascus Cerasi-micro- curpae. Melanconiiim Pterocaryae und Steganosporiiiin Daplincs u. sp. auf Dapline olcoides. 23. Muraschkiiisky. K. und Burow. S. Beiträge zur Kenntnis von Pilzschädlingen der Kulturpflanzen des Gouvernements Moskau. (Ausgabe der Moskauer Gouvernements-Landschaft. Lief. 3, 1914.) ( Russisch. ) Behandelt werden Sphacrotheca mors-iivae und Plasmodiophora Brassicae. Namentlich wird auf die Bekämpfung eingegangen. 24. Naoumot't, N. Materiaux pour la flore mycologique de la Russie, Fungi ussurienses I. (Bull. Soc. iMyc. France XXX, 1914, p. (>4-83, tab. 1-V.) >'• •^• Liste von 103 Pilzen aus Ussnrien, nämlich: Myxomycctae 5. Pcrono- sporcae 11, Exousci 2, Pyrcnomycctes 16. Discomycetes 2, Uslilagineae 3, Ure- dineae 20, Aoaricincac 11, Sphacropsideae 16, Melamonicae 4, Hypfiomycetes 13. Als neu werden beschrieben: Peronospora cffusa (irev. var. inansliiirica, P. trifoUonim De By. var. manshurica, Mycosphaerella arthraxonicola, Tri- phragmiopsis Jeffersoniae (nov. gen.), Stagonospora neglecta (West.) Sacc. var. arthraxonicola. St. gniminella Sacc. var. artliraxonicola. Marsonia manshurica. Ramiilariü Hylomeconis, Cladosporiiim Cladrastidis. Septocylindrium Poly- gonati. - Kritische Bemerkungen werden noch gegeben zu: Spliacrotlicca mors-iivac B. et C, Microspliaeru Evonymi (D(\) Sacc, Piiccinia Hemero- callidis Thueni., Tripliragmium anonialiim Tranzsch.. Septoria Xatitliii Dcsm. — Die neue Gattung Tripliragmiopsis unterscheidet sich v(»ii Tri phragnii um durch die Anwesenheit der Äcidiengeneration. 25. Naoumolf, N. Materiaux pour la flore mycologi(iue de la Russie. II. Liste des cha mjjignons du gou vernernent de Petro- 10(3 P. Sydüw: Pilze (ohne die Schizoinyceten und Flechten). [17 grad (St. Peteisbourg). (Bull. appl. Hot. Petrograd Vll. 1914. p. 728 bis 734.) (Russisch lind deutscli".) Verzeichnis neuer Pilzfunde a\is dem (iouvernenient St. Petershurii. umfassend die Nunmiern 184 — 283. 26. Naoumoff, >'. Materiaux })(>ur la flore iny cologique de 1 a Russie. — Sur quelques especes nouvelles ou peu connues. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 382-390, 3 tab.) N. \. Neue Arten sind: Gyrostroma siniwsiim nov. gen. et spec. der Nectrioideae, auf der Rinde von Abies sibirica. Miicor pallidiis, Pleosphacriilina iilmicola. Melanconis Cytisi, Phoma Adonidis-apenninae, Rhizosphacra iudicata, Diplodina iiralensis. D. Chelidonii, Stagonospora Adonidis, Gloeosporium Adonidis. Lepto- sphacria doliolum n. var. Cacaliae, Cclidiiim proximellum n. var. iiralensis. 27. Schonibol. S. Contribution ä la flore niyeologique du gouvernenient de Minsk. (Bull, angew. Bot. St. Petersburg VI. 1913. p. 697 — 709. 2 Fig., l Phototyp.) (Russisch mit französ. Resümee.) N. .V. Aufzählung von 113 Pilzarten aus dem Gouvernement Minsk. Neue Arten sind Vcntiiria maciüicola auf lebenden Blättern von Vacciniiim Vitis idaea und Diplodia Viciac auf Vicia Cracca. Eigentümlcih ist die Angabe, dass Pliyllosticta primicola Sacc. auf Blättern von Pinis Malus, die von Ph. Briardi Sacc. befallen waren, auftrat. . Ausser den neuen Arten sind auch Fusarium Pini (Rostr.), Plowrightia virgultorum Sacc, Ascochyta ribesia Sacc. und Septoria glumarum Pass. abgebildet. 28. Sioinaszk«, \. Liste de ch am])igiions trouves par Mr. Garbowski ä Smiela dans le gouvernenient de Kieff, en 1912. (Bull, angew. Bot. St. Petersburg Vf. 1913. Nr. 11. p. 710-719, 7 Fig.. 1 Photogr.) (Russisch mit französischem Resümee.) N. A. Aufzählung von 44 Pilzarten. Neue Arten sind: Mycosphacrclla Robini ac. Gloeosporium Saponariae, Ascochyta Hyoscyami Pat. uov. var. rossica. Die- selben sind abgebildet und ferner auch noch Septoria polygonoriim Desm. und S. Robiniae Desm. 29. Sjuseu, I*. W. nachodke disconiiceta Burkardia globosa Öchmiedel na Ural. (Über das Auffinden des Discomyceten Burkardia globosa Si-hm. auf dem Ural.) (Bull, angew. Botanik VII. 1914, p. 97-100.) Verf. fand in einem gemischten P^spen- und Kiefernwalde bei den Dobrjanschen Eisenwerken im Gouvernement Perm ca. 30 Exemplare dieses Pilzes. 30. Treboux, 0. Verzeichnis parasitischer Pilze aus dem Gouvernement Charkow. (Arb. Naturf. Gesellsch. Univ. Charkow XLVI, 1913, p. 1-16.) (Russisch.) Verzeichnis von 186 parasitischen Pilzarten aus dem genannten (Jebiet. Verschiedene Pilze wurden auf neuen Nährpflanzen gefunden, so: Syncliytriiim Jaetum Schroet. auf Tiilipa silvestris, Uroptilyctis major Schroet. auf Rumex confertus, Peronospora Ficariae Tul. auf Ranunculus pedatus, R. illyricus, P. Myosotidis De By. auf Echinospermiim Lappula, P. Ononidis Wüs. auf Ononis hircina. P.parasitica (Pers.) auf Cliorispora tenella, P. Potentillae De By. auf Potentilla recta. Plasmopara nivea (Ung.) auf Sium lancifolium, Piiccinia Arenariae (Schum.) auf Dianthus deltoides, P. dispersa P^rikss. et Ilenn. auf Seeale fragile. Uromyces Scliroeteri De Toni auf Silene Otites. 18] lUükanländer (Serbien. Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland). I(i7 31. Trzebiiiski. ('. von. Beriiiit über die Tätigkeit der rUaiizcii- schutzstatioii zu Warschau für das Jahr 1 9 1 .S. Warszawa 1Ü14. 42 pp., 2 tab. (Russisch.) 32. Woronichiii. X. Mycoflorae ('aucasicae intvitates. (Mouit. Jard. Bot. Tiflis XXVIIl. 1<>13, p. 10-2«. 1 Taf.) (Russisch mit lateinischen Diagnosen.) >'. A. Als neu werden beschrieben: MycosplwerclUi Cutiningliumiac, M. yiiccina. M. silenicola, M. Angelicae,- Leptosphaeria Coniotliyriuni Sacc. n. var. foliicola. L, Pnini, Exobasidium Magniisii auf Rhododendron flavuni, Phyllosticta Araucariae, Pfi. Woronovii. auf Polygonum vulgare, Macrophoma Alni, Dendro- plionia corticalis auf Lindenholz, Fusicocciirn Srnilacis, Ascocliyta Fagi, Diplo- dina Dioscoreae, Septoria Arnygdali, Plileospora Tremulae, Plilyctaena Lyco- persici, Camarosporium Kalidii, C. pnklirum auf Magnolia grandiflora, Colleto- tricliiim Mali, Monilia foliicola. Echinosporium nov. gen. der Dematiaceae, mit der Art £. Aceris. 33. VVoroiiichiii, >'. Spisok gribow, sobrannich v Bugurus lauskom uzd Samarskoj gub K. .). Ispolatovyni v 11)10 g. II. Part. (Verzeichnis der Pilze, gesammelt 1910 von K. ,1. Ispolatow im Gouvernement 8amarsk.) (Trav. Mus. Bot. Acad. lm])er. Sei. St. Peters- bcmrg XI, 1913, p. 1-4.) (Russisch.) N. A. Standortsverzeichnis der gefuiulenen Pilze. Neue Art ist Aecidium Steveni auf Campamüa Steveni. 34. Woroiiichin, N. Beiträge zur Pilzflora des Bezirks Ssotschi (Arb. Gartenb. u. Landwirtsch. Versuchsstat. Ssotschi. St. Petersburg 1914. 26 Abb., 7 Photogr. im Text.) (Russisch.) 3. Balkaniänder (Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland). 35. Bramlza. M. Myxomycetes de Roumauie. (Ann. Scientif. de rUniversite de Jassy VIII. 1914, Fase. 3.) 36. Keissler. K. v. Fungi in K. Rechinger: Beiträge zur Kryptogamenflora der Insel Korfu nebst einigen Standorten von der albanischen Küste. (Verhandl. k. k. zool.-bot. Ces. Wien 1914, p. 143-149.) -^'- -^• Standortsverzeichnis für 31 Pilze, meist Ascomyceten und Fungi imper- fecti. Seltenere, bisher nur aus anderen Florengebieten bekannte Arten sind: Capnodiurn Lentisci Thuem., Coniotlieciuni Sopliorae Pass., Laestadia Mespili Fautr., Metasphaeria nervisequa Berl. et Vogl.. Plwma Srnilacis Boy. et Jacz., Phyllosticta consimilis Ell. et Ev., Sphaerella scopulorum Sacc et Cav. - Neue Art ist Septoria Eriobotryae Keissl. - Phyllosticta Eriobotryae Thuem. muss zu Coniothyrium gestellt werden, also C. Eriobotryae (Thuem.) Keissl. und Sphaeropsis ocellata Lev. gehört zu Gloeosporium und muss G. ocellaium (Lev.) Keissl. heissen. 37. Rano,jpvio. X. Dritter Beitrag zur Pilztlora Serbiens. (Annal. .Mycol. XII, 1914, p. 393-421, 5 Fig.) N. A. Verzeichnis von 271 serbischen Pilzen, die sieb auf folgende Famihen verteilen: Peronosporaceae 11, Exoascaceae 4, Geoglossaceae 1, Mollisiaceae 5, Perisporiaceae 16, Hypocreaceae 3, Dotliideaceae 2, Sphaeriaceae 1. Myco- sphaerellaceae 5 (Stigmatea Cephalaricw n. sp.), Pleosporaceae 3, Gnomoniaccae 1, Melogrammaiaceae 2, Ustilagineae 4, Tilletiineae ö (7". serbica, hordeina. tritt- 108 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Hechten). []9 iiiiii II. s|).). Hxohif^idiiiCL'ac Urcdincac so (Uromyccs Tropacoli, Piiccinia Crupinac u. sp.), Spliaerioidaceae 57 (Pfioiiiu olHiisispora, Ascochyta Homogynes, A. Boni-Hcnrici. Septoria cratae-gopliila. S. Ajugae, S. KentrophyllL S. Niipliaris, S. Ranojcvici Bub. n. s]).), Leptostromatuccae 1. Mclanconialis (i (Myxosporium Omorikac u. >sp.), Mucedinaceae 85 {Ramiiluriu Cliamacpcucis ii. sj).), Dematieac 22 (Microbasidium Sorglii [Passer.] iiov. gen., basiert auf Fiisidadium Sorglii Passer., DcndryphicUa i lUcrscmi nata [Berk. et Rav.] nov. gen. [syn. Helmintho- sporiiim intersemiiiatiini IJerk. et Rav.], Heterosporium Sorglii, Macrosporiiim JiirJsicii, Alternaria Onobrychidis \\. sp.). Tiibcrculariaccac 4. ~ Kiitisclie I>eiiierkungeii, ergänzende Diagnosen sind eingeflocliten. 4. Italien, mediterrane Inseln. 38. I>. >L l.e muffe. (II Seoolo XX, anno XII, Milano 1913, ]). 753 bis 756, fig.) 39. Bacoariiu, P, Süll" ,,inc'appuecianient o" del trifoglio. (Bull. Soc. Bot. Ital., Firenze 1913, ]>. 118-122.) In Toskana, besonders im Elsa-Tale auf einer Fläche von 40 qkm, machte sich in letzter Zeit eine Krankheit des Wiesenklees geltend, deren nähere Ursache wahrscheinlich auf Bakterieninvasion zurückzuführen sein dürfte, doch ist das Studium derselben noch nicht abgeschlossen. Die Krank- heit wird als incappiicciamento (,,Yerkappung"') bezeichnet. Sie besteht hauptsächlich in einer übertriebenen Zweigbildung, mit Ausbleiben der Sanien- entwicklung. Die von der vielköpfigen Winzel massenhaft austretenden Zweige sind senkrecht aufgerichtet und stehen in dichten Büscheln. Die Blätter sind zart, chlorotisch mit reduzierter Spreite und dünnen Stielen. Das Palisaden- gewebe ist meist einreihig, das mechanische rudimentär. Die Pfahl- und die Seitenwurzeln erscheinen normal, ebenso die daran entwickelten Wurzel- knölichen. Da und dort treten jedoch auf den Wurzeln braune Flecke auf, wo in der Rinde Bakterienkolonien nachweisbar sind, welche selbst durch je eine Korkschicht von den übrigen Geweben isoliert sind. .Auf den Kleefeldern wurden die gewöhnlichen Feinde: Hylastis. Antlio- rwmiis, Apion, dann auch Sclerotinia trifoUorum vorgefunden, jedoch nicht über ein Durchschnittsmass hinaus; stellenweise wurde sogar häufig das Myceliuni von Sclerotinia Lihertiana. welche die nebenanstehenden Kulturen von Runkelrübe und Tabak schädigt, bemerkt: doch können diese Feinde nicht als die Urheber der so ausgedehnt aufgetretenen ,,Verka]>pung"' gelten. Als Saprophyten wm'den Fusarium roseum, Helotium vitigenum und Dasyscypha caulicola beobachtet. — Einige den kranken Pflanzen entnommene Bakterien dürften als die eigentlichen Krankheitserreger aufgefasst werden; deren Kulturen und Imjd'versuche mit denselben sind noch im Gange. B argagli-Petrucci bemerkt dazu, dass die verdächtigten Bakterien durch ( "ecidonn^en verschleppt werden dürften. Solla. 40. Barsall, E. Appunti sul male d eil' i nchiostro nej Castaguo. (Riv. Fatol, veget. VI, 1913, p. 107-110.) 41. Beraamasco. 0. Specie dei generi Clitocybe Fr., Laccaria Bk. et Br. e Paxillus Fv. che creseono nel bosco dei Camaldoti di Xapoli. (Bull, ürto botanico III. Xai)oli 1913. p. 343-347.) Unter einigen Hymcnoinyceten. welche aus einem Wald bei Neapel aufgezählt werden, erscheinen für das (lebiet \wn: Clitocybe cyathiformis 20j Italien, mediterrane Inseln. j^qo (Bull.) Fr., C. frai>n,ns (S,,\v.) F,-.. C. infiindihtiliformis ( Sdiacff ) Fr C odora (Bull.) Fr. ,,,„;^ 42. Biaiächi. <{iovai!i:i. Micoiooja ,1^11;, Fr,, v iucia di Maiitova. (Atti Istit. bot. Uiiiv. Favia XIll, l!»l+. j). :!(i<)- .342.) Referat nocli nirlit eingegaii'üen. 43. Briosi. V.. La Sfazioiie ili Hotaiiica «'rittoffamica in Pavia dalla sua foudazione (1871) sin,, airanno I <) 1 o (Atli L^i. Bot. Univ. Pavia XI li, ]<)14. p. 412-440.) 44. Briosi. (;. Rassegiia crittogaiuica dellaniK, l!»i:}. cm notizie .sulle nialattie delFerba niedica causale da i)ara.<.siti vegetali. (Atti Istit. Bot. Univ. Pavia XIII. 1914, p. .387-411.) 4.5. Briosi. (J. Kassegna crittogamica d eil" anno 1 !) 1 ;{ con notizie sulle malattie delle conifere dovute a parassiti vegetali. (Bollett. del Ministerio di Agric, Industr. e ('omni. XIV, B., Pasc, ö, 1914.) 4(). Briosi. (i. ,^ Farr.oti. R. Sulla inoria dei Castagni. (Mal dellincliiostro.) Prima Xota. (Atti Istit. bot. Univ. Pavia. 2. .^er., XIII,, 1914. j). 291-298. 1 tab.) 47. Ferraris. T. I Parassiti vegetali delle piante colrivate od utili. Trattato di patologia e terapia vegetale od uso delle scuole di agricoltura. 2. Kd. con' apiieudioi. Milano 1914, 8". XII et 1(»52 pp., 1 tab et fig. 48. Ferraris. T. Fungi Hypliale.s. Flora Italica Cryptogama, Pars I, Fase. 13, Rocea 8. Casciano, 1914, p. 847 — 979. 49. Ferraris. I . e Massa. (Vsare. Materiali per una flora mieo- logica del Pienionte. II. (.Malpigliia XXV, Catania 1912. p. Ufi- 1.5.3. 347-370.) Zweiter Beitrag zur Pilztlora der Umgebung von Alba in PieuKuit (]. Beitrag 190(i). Ein Verzeichnis von 129 Arten, mit gelegentlicher Anführung neuer Staudorte zu bereits mi^eteilteu Arteu. U. a. : Pcronospora Linan'ac Fuck. neu für Italien. Phyllosticta Julia 8j)eg. fa. italica auf Blättern von Datiira fastiwsa, Macroplwma criicnta (sub Phyllosticta [Fr.] Kx.), Ralwn- horstia Mattiroliana Massa, Coniothyriiim olivaceum Bon.. .Mycelium und Conidieu in Blättern von Curniis sanguinea gemengt mit den Vegetations- und Fruktifikationsorganen von Sarcinella hetcrospora Saco.. Septoria alnicola Cook. .s,)lla. 50. Fiori, Adr. -Sopra un oaso di vasta carie leguosa prodotta da Rosellinia necatrix Berl. (Xuov. Gioru. Bot. Ital. XX, Firenze 1913. p. 40-44, m. 1 Tai.) Zu Vallombrosa (Toskana) wurde ein alter Acer Pseudoplataniis von (i3 cm am Grunde abgehauen welcher weitgehende Spuren einer von Rosellinia necatrix Berl. verursachten Fäulnis zeigte. Auf den nach dem Bersten der Rinde freigelegten Ilolzflächen waren die Fruchtkörperchen des Pilzes zu kohlenähnlichen Krusten angesammelt. Das Mycelium lebte zentri]>etal im Holze. Die noch am wenigsten von ihm alterierten Elemente zeigten eine Veränderung des Inhaltes zu ungleichen krümelichen gelbbraunen Massen. Die nächsten Holzteile zeigten eine vor.schreitende Aufhisung der ^litlel- lamelle. In den mehr peripheren Partien füllte ein fädiges, l)raun('s. hyalines Mycelium das Innere der Holzelemente ganz, während ausserhalb zwisclien den Holzschichten schwarze kohlenartige Rhizonuirphastränge verliefen, welche einerseits mit den Mvcelfäden im Innern der Zellen, andei'scits mit wo P. Sydow: Pilze (ohne die Schizoniyceten und Flechten). r21 der Lage der Fiiichtkörperchea auf der Aussenseiie des Htaimiies in Zu- saiinnenhan^ standen. Solla. 51. («aja. Leandro. Prospetto della flora niicologica della provincia di Padova. (Atti Accad. Sei. Veneto-'irentino-lstriana, Ser. 3. V. HM 3, p. 222-241, 15 fio.) \. A. Die Zahl der aus der Provinz Padova bekannten Pilze beträgt lölXi Arten. Als neu beschrieben und abgebildet werden: Diaporthe chamaeropina, Cerato- spliiwna macrorhynchQ. Trematosphaeria euiianea, Phomopsis Roiana, Ph. Tommaseana. Ph. Kochiana, Sphaeropsis liippocastanea. Diplodia mespilina, Ai'oerita Travel siana, Triposporium patavinum. Coniosporiiim micans, C. Bizzozerianum, C. triticinum, Hormisciiim Leonardianum, Sarcopodium Saccar- dianiim (Referat nach Bot. Centralbl.). 52. Huyues. ('. Xuove tungaie autunnali sul gesso. (L'Italia agric. XLIX, Piaceuza 1912. p. 47ß-478.) 53. Llssoue, E. G. Sul mal dell" inchiostro del Castagno esui niezzi per conibatterlo. (Ann. Accad. Agric. Torino LYI. 1913, ]>. 181 bis 204. c. fig.) Verf. gibt eine geschichtliche Einleitung über das Auftreten der ,,Tinteu- krankheit" der Edelkastanie seit 1868 auf den Voralpen von Biella, dann anders- wo in Italien, in Frankreich usw., erwähnt die ersten und alle die späteren Studien derselben, bis auf Briosi und Farneti, welche dieselbe dem Coryneiim perniciosiim zuschreiben und als eine von den ober- zu den unterirdischen Organen verlaufende Krankheit, nicht umgekehrt, erklären. In Piemont versuchte man durch Desinfektion des Bodens mit .Schwefel- kohlenstoff und Auswaschen der Wurzeln der einzusetzenden Stämmchen mit 2proz. Kupfervitriollösung dem Übel vorzubeugen, doch erzielte man damit keine Erfolge. Auch das Aussäen von Kastanien in einen desinfizierten Boden blieb erfolglos, insofern als von 2(io Kastanien, wovon 178 aufgegangen waren, nach wenigen Monaten kein einziges Pflänzchen mehr am Leben war. Einigermassen hoffnungerweckend war der Vorgang, an kranken Bäumen alle die oberen vom Pilze angegriffenen Äste wegzuschneiden und die Schnitt- fläche mit F^isensulfat kräftig abzuwaschen. Nach einem Besuche eiuiger Kastanienwälder in Frankreich kommt Verl. zu dem Ergebnisse, dass auch in Italien die Einführung japanischer Kastanienarten zu versuchen wäre. Ferner mittelst des Schewyrew'schen Manometers ver.schiedene pilztötende Lösungen in das Splintholz der Bäume einzuträufeln, damit diese mit den Baumsäften im Stamminnern weiter kreisen. Solla. 54. Lissoiie. E. G. La moria dei Castagni in Italia ed in Francia. (Giorn. Agric. della Domenica XXIII, Piaceuza 1913, p. 76—77, fig.) 55. Maiuoli, E. Sulla flora micologica della Sardegna. Prima coutribuzione. (Atti Istit. Bot. Univ. Pavia, II. Ser. XIII, 1914, p. 153 l)is 178.) — Referat noch nicht eingegangen. 56. Mango, A. Intorno agli effetti della folgore sulle Coiiifere del Real Parco di Caserta. (Atti Ist. Incorragg. Xapoli 6a, LXIV, 1913, p. 29 — 46, 1 tab.) — Referat noch nicht eingegangen. 57. 3Iassa. ('psaro. Reliquie Cesatiane. Funghi del Piemont^. Seconda Coutribuzione. (Ann. di Bot., vol. X, Roma 1912. p. 417 — 430, m. 1 Taf.) >". A. 22] Italien, mediterrane Inseln. 11| Aus dem Xaclilasse Cesat i« mit Beiträueii von Hoslau und (aiestia werden lüer einige 50 Pilzarten Piemont.s und 'M) Sclcrotiiiin-VuvwH'u mit- geteilt. Darunter sind viele Bauehpilze mit interessanten Gcastcr- Bovista- nnd Lycoperdon- Arten; sodann aueli in ziemlicher Anzahl die l'x icnomyceten mit u. a. Metasphaeria Diilcaniarae Massa n. sp.. Lasiosphaeria füj^inca Massa, auf faulendem Buehenholze. Claviceps purpiirca Tul. mit Skleioticn von ver- schiedener J.änge je nach dem Vorkommen auf Secalc. Brachypodiiuu. Festuca, Agrostis, Phalaris. Holcus. Lolinm. — Auf Agropyrum ein Sclerotium ciilmicola Massa n. sp.. auf Lychnis ein S. sphacroides Massa n. sp. Solla. .08. Massalont^'O. V. Piigillo di funghi nnovi per la Flora deir Agro Verouese. (Malpighia. vol. XXV. Catania 1912, p. 47 — 60.) X. A. X'ach einer kurzen Illustration der Pilzflora um Verona. wol)ei auf das vereinzelte Vorkommen einiger Arten (Lactariiis dcliciosiis. L. sangiiifliius. Boletus granulatus, Hebeloma mesophaeum.. Lactarius torminosus, Russula vesca, R. olivacca. Hygrophorus Colemannianus. Boletus variegatus) aufmerksam gemacht wird, folgt ein Verzeichnis von 60 Arten, welche im Oktober hei Badia Talaveua und bei Cogolo gesammelt wurden. Die Zahl der Pilze für das (iebiet von Verona beläuft sich derzeit auf 1.500 Arten (mit Ausschluss von Varietäten und Formen), worunter die Hutpilze vorherrschen. Das vorliegende Verzeichnis bringt nicht nur für das (lebiet neue Vor- kommnisse, sondern auch 2 neue Arten: Cercospora propinqua auf Osterluzei- hlättern und Ramularia Borghcttiana auf Blättern von Scrophularia venia. Solla. 59. Mij^liardJ, V. e Traver^o. I. La Unciniila spiralis ])resso Aosta. (Bull. Soc. Bot. Ital. 1912, Firenze 1918, p. 267.) 64. SavclJi, M. Prima contribuzione alla conoscenza della Flora micologica della Provincia di Forli. (Malpighia XXVL 1914, p. 527-544.) X. A. Standortsverzeichnis von 101 Pilzen mit eingeflochtenen kritischen Bemerkungen. Neue Arten sind: Septoria Gardeniae und Hendersonia Viciac- Fabae. 65. Sevoriiii. G. Secondo contributo alla conoscenza della. Flora micologica della ])rovincia di Perugia. (Ann. di Bot. XL Roma 191.3. ]>. 191-207.) X. A. 24] Portugal, Spanien. 113 Verzeicliiiis von KM) Pilzartcn. Xou sind: Apio<;poia Riihi friict'cosi, Pleosporu Coronillac, Macrophoma iwriicola. Scptoria cvonymiiui. Pcstaloz-.ia Helichrysi. 66. Traverso, G. H. Sui)|»l("nu'n t o II aUCIciiUo 1> i 1» I iojiia fico (lella inicologia italiaiia. (Flora Ital. cryptoii. I. Funj^i: Kocca S. Casciana [Tipo.y;. Cappelli] 1914. 51 pp.) Ergänzendes Verzeichnis der Italien betreffenden nivkologisclien Lite- ratur, reichend bis Ende des Jahres 1911. 67. Trottor, Alex. Fredinales in Flora Italica ciy pt oga niica, (Pars I. Fuiigi, Fase. 12, 1914. )). :5:n-öl9, Fig. Sl 1(I9.) Fortsetzung und Sehluss. 68. Voff!in<>. Pier«. 1 funghi parassiti delle plante osservati nella provineia di Torino e regioni vioine nel 19 12. (Annali R. Accad. di Agncoltura EVI, Torino 1913. )>. 11.5-138.) Wie in früheren .lalireii lässt Verf. dem Verzeichnisse der beobachteten, auf Pflanzen seliniarotzenden Pilze eine i'bersicht über die Witterungs-. be- sonders die Xiederschlagsverhrdtnissf in Turin und Fnigebung im Jahre 1912 vorangeljen. — unter den angelührten Arten sind mehrere wichtig und für das (iebiet zum ersten Male angegeben. Darunter ein Bactcrium. welches eine Kiebskraukheit des Neriiim Oleander verursacht. Phyto phUiora Cactonim (Colin et Eeb. ) Seh., den Beissbeeren sehr schädlich. Pytliiiiin de Baryaiiuin IE. die Eohnensaaten verderbend. Sclerotinia Libertiana Fuek. auf Fisolen un'• A. Aufzählung interessanter seltener oder neuer Pilze aus der Flora Spaniens. Als neu beschrieben werden: Piiccinia Centaureae (.Mavt.) DC. n. fa. Centaureae piillalae, Aecidinni Montagnei nov. \\o\\\. (syn. Ae. Composi- tarum var. Bellidis Dur. et :\Iont., nee. Ae. Bellidis Thuem.), Dendrophoma hispalensis. Phoma cupulicola. Diplodia Teucrii. Rhabdospora Convolvuli. Neu für die Pilzflora Spaniens sind: Piiccinia canariensis Syd. auf der neuen Nährpflanze Thrincia tiiberosea (bisher nur von den Canaren bekannt). P. Rumicis-scutati (DC.) Wint., Uroniyces renovatus Sy-. A. Liste mikroskopischer Pilze, aus verschiedenen (reuenden Spaniens, vom Verf. und Hariot bestimmt. Es sind 15 Piiccinia-. 4 Üromyces-, 2 Coleo- sporiiiin-, I Melampsora-, 2 Accidiiini-. 1 Roesiclia-. 1 Ustilago-, 1 Valsa-, 1 SphaereUa-, 2 Pleosporu. 1 Tcicliospora-. 1 FenesicHa-. 2 Ncctricllu-. 1 Acro- spermiim- , 1 Peronospora-. 1 Cystopiis-. 1 PhyUosticta-. .3 Phoma-. 2 Macro- phoma-. 1 Coniothyriiiiu-. 1 Cliuctornella-. 4 Diploäici-, 2 Camarospoiium-, 4 Scptoria-. 1 Gloeosporiiiin-. 1 Marsonia-, 1 Pestaloz:ia-, .3 Oidiitm-. 1 Conio- sporiiim-, 2 Volutella-. 1 Alternaria-. 1 Aiierswaldia-. 2 Microdiplodia- sowie' 2 rorf;/fl-Arten. davon eine neue: 7. Hariotiana. auf Zweigen der Acflc/a Farnesiana in Sevilla gefunden. "N'on diesen Pilzen sind 4S Arten neu für die Flora Spaniens. 71. Fragoso. Gonzalez Romuahio. Xueva Cont rib nciön a la Flora Micologica del Guadarrama. Teliomicetos y Deuteromicetos. (Adiciones.) (Trabajos del Museo Nacion. de Ciencias Naturales, Serie Piot. Xr. 7. 1914. }.. 1-80.) >'. A. Aufzählung von 11.5 Pilzarten, nämlich .35 Uredineae (Piiccinia Nardurii, Uredo Plantaginis-mediae. Aecidiiim Biibakii n. sp.), 3 Ustilagineae (Urocystts Colciuci n. fa. Narcissii). 2 Valsaceae. 11 Spluwriaceac. 4 Erysipliaceae. 3 Dotlii- deaccae (Phyllactiora Bromi Fuck. n. ta. Poac nemoralis). 1 Hypucreaceae, I Hysteriaceae, 2 Pfiacidiaceae, 1 Patellariaccae. 1 Gyninoaseaceae. 37 Sphaerioi- daceae {Phyllosticta Violae Desm. n. fa. Violae-sylvaticae. Phoma herbar um West. ■ n. fa. Verhasci. Vermicularia Schoenoprasi Awd. n. fa. Endymionis, Diplodia herbaram (Cda.) Sacc. n. fa. Centaiireae. D. Adenocarpi n. sj)., Hender- sonia Santolinae llollös n. fa. macrospora. Scptoria Calaminthae ('. .Mass. n. fa. alpinae. S. Jasiones n. sj).. S. Caballeroi n. sp., Rhabdospora Bolivarii n. sp.), 1 Leptostromataceac. 1 Excipiilaceae. 4 Melanconiaceae {Colletotrichum cereales Manns n. fa. Avenac-sulcatae). 1 Tuberculariaceae. 2 Dcmatiaceac. 4 Muccdinaceac Oidiiim erysiphoides n. fa. Adenocarpi). Von den aufgeführten Pdzen sind ausser den neuen Formen 38 Arten neu für die Iberische Halbinsel. Für Spanien sind neu: Piiccinia Criiciancllac, P. Acetosae fa. Acetosellae. Peridermium oblongisporum. Valsaria insitiva, Didymosphaeria epidermidis, Leptosphacria culmifraga var. propinqua. Erysiphe Cichoracearum. Phyllosticta maciiliformis. Phoma hcrbarum fa. Dipsaci. Micro- diplodia microsporella. Scptoria Epilobii. S. Violae. Voliitella Buxi. Verti- cillium Buxi: 72. Fragoso, Gonzalez Roniualdo. Cont rib ucion a !a Flora Mico- logica del Guadarrama. Uredales. (Trab. Mus. Nac. de Cienc. Natur. Ser. Bot. Nr. 3." 1914. p. 1-44. 12 fig.) N. A. Aufzählung von 43 spanischen Uredineen. darunter auch einigen über- haupt neuen Formen, nämlich Piiccinia Centaiireae DC. fa. Carpetanae auf Centaurca carpetana P. Beltranii auf Centaurca lingulata. P. Campanulae- Herminii. P. rumescicola auf Rumex papillaris, P. Caricis-Linkii. Uromyces Feslticoe-nigricantis. Peridermium carpetanum. auf Piniis silvestris. 26] Portugal. Spanien. 115 73. Frasioso. (Joiizaloz H(»iniial(l(». (Out ri hucioii a la Flora Mico- löuica del G uadar rain a. 1' i ich ia I es. H ist (Mia Ic.-^, Discalets. (Trabaj. d. Mus. Xac. de Cienc. Natur. Ser. Bot. Xr. 4, U»I4. p. 1-39. 10 Fig.) X. A. Die hier verzeichneten ö4 Pilzarten verteilen sich auf folgende Familien: Vcüsaceae 5, Ceratostomaceae 1. Spliacriaceae 28. Erysiphaceae fi. Dothideaceae 2, Hypocreaceae 3, Hysteriaceae 7. Stictecw 1. Pliacidiaceae 2. — Xeu für die \Vi.'. 228-232.) 84. Capus,.!. Invasions du niildiou dans le vignoble fran^ais en 1913. (Reviu- de Viticult. XXl, 1914, p. 398-403 428-433. 479 483, 508-513.) 85. Chiverie. Sur quelques Champignons recueillis ä Cazeres- sur-Adour. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVIl, 1913, ]>. 101.) 86. Doinet. Excursion mycologique ä Laf oii - Feline. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVII, 1913. Proc. verb.. p. 50.) 87. Doinet. Recoltes mycologiques dans Bordeaux. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVll, 1913. Proc. verb., ).. 119.) 88. Doinet. Liste de Champignons recoltes le 5 octobre 1913 ä Canejan. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVII, 1913, Proc. verb., p. 129.) 89. Doinet. Sur Tarret de croissance d'un holet a ete vu. (Ad. ^'oc. Linn. Bordeaux LXVII, 1913, Proc v(rb. p. 133.) 90. Doinet. Recoltes mycologiques du mois de de.cembre. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVII, 1913, Proc. verb.. p. 154.) 91. Duconiet, V. Travaux de la Station de Physiologie et Pathologie Vegetales. I. Observations sur le vitriolage du ble. II. Recherches sur le pietin des cereales. III. Sur le cancer des plant es. (Ann. dePFcoIenat. d'Agric. deRennesXII (1913), 1914. 78 pp.. Ufig.) 28 j Frankreich. Grossbritannien. II7 92. hufour, L. Xote sur los A >iar ic i lu-cs de 1 a tOrel de Foii- tai neble an. (Revue gen. de Bot. XXV bis. 1914, p. 229 24().) Verzeichnis der Arten mit einüeflochtenen Benierkungen. 93. Dumee, P. Essai de de t erni in at ion des ( ; a s t 1 n niy cet es de France. (L'Amateur de ('liani])i epinards. (Rev. hortic. 1914, X^r. 5, p. 114.) Im Gemeindegebiete von Chambourcy wird im allgemeinen Karfiol im Wechsel mit Spinat in der Weise gebaut, dass vom Mai bis Juli der Karfiol, vom August -September bis zum Frühjahr Spinat die Fläche bedeckt. Plasnio- diophora Brassicae tritt nicht auf. Dagegen zeigt seit 1911 der Spinat eine Erkrankung, die sich in Ge\h- und Welkwerden der Blätter und Abfallen derselben äussert; häufig zeigt sich bei denselben ein jauchiges Zerfliesseii des Grundes. Die Ursache der Krankheit ist unbekannt und wird in einem Bakterium vermutet. 98. PatoulHard, X. Cout ri but ion ;i la flore mycologique hy- pogee du Jura. (Bull. Soc. .Mye. France XXX, 1914, p. 347-354.) X. A. Verzeichnis verschiedener im Jura gefundener hypogäischer Filze. Als lUMi wird beschrieben: Hymenogaster Spictensis. gefunden im Tal von Ain und mit H. teuer und H. vulgaris zu vergleichen. Hyclnangiiirn crataecolor B. et Br. ist Typus der neuen (Gattung Stephanospora Pat. Die übrigen Arten gehören zu den Gattungen: Endogone, Mclanotaeniuni. Ociaviniania, Hyd- nangium, Hymenogaster. Gautieria, Hysterangiiim. Melanogaster. Elaphomyces, Genea, Hydnotria. Hydnobolites, Pachyphloeiis und Tuber. 99. Prunet, A. Sur les Champignons qui caust-nt en France le pietiu des cereales. (Gompt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris, 1 er decembre 1913, lome 157. p. 1079.) Drei Pilze sind als Ursache der Halmkrankheit des (Jetreides anzu- spreclien, die in Frankreich als .,pietin-- bekannt und gefüiclitet ist: Ophio- holüs graminis Sacc, O. Iierpotriclws (Fries) Sacc, Leptosphaeria lierpotriclioides de Xot. Veri. stellt Beobachtungen über diese drei Pilze aus verschiedeneu Gegenden Frankreichs zusammen. 102. Zacharewicz. Ed. Le mildiou en 19 13 dans Ic \'auf!use. (Revu de Viticult. XX. 1913. p. 171-174.) 7. Grossbritannien. 103. Anonym. Suppression of plant diseases Ireland and international action. (Dept. Agr. and Tech. Instr. Ireland Journ. XIII, 1913. p. 661-664.) 113 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [29 104. .\iioiiYin. Rpi)()if oii Mm' prcva Iciice of j)()tiiti) l)lijiiit in Ireland iij» In iiiid-.liily I '•> 1 ."}. (Dept. An'iic. and 'IV'cli. Iiistr. licland .louni. XllI, ini.3, ]). 732-734.) lOf). ,1. M. H. (Jrove, W. B. Tlie Britisli Rusi Fniini- (TJard. Cliron. :\. 8er. LV, 1914. p. 391-393.) - Kritisclies Reteiat. 106. Bift'pi!, R. H. Plaut diseases in Eiifilaiid. (.louin. Roy. Agiif. Soc. England J.XXiV. 1913. p. 374 37dinburgh auf der neuen Nährpflanze Chionodoxa Liiciliae Boiss. auf. • 110. Elliot, Bayliss J. S. A new variely of Sepedoniuni miicorimaii Harz. S. mncoriniim Harz var. botryoides. (Transaet. British Mycol. Soc. IV. 1914, p. 296-297, 1 tab.) Die nene A^arietät wurde aus dem Erdboden isoliert. 111. Ellis, .1. W. Puccinia Soiichi in Cheshire. (Lancashire and Cheshire Nat. VII, 1914. p. 44.) 112. Ellis. .1. W. New British Fungi. (Transact. British .Mycol. Soc. IV, 1913, ersch. Juni 1914, p. 292-295.) N. A. Aufzählung von 11 Pilzen. Neue Arten sind: Ascochyta Spar<^anii, Septoria Taraxaci, Glocosporiiim Lonicerae. 113. Ellis. J. W. New British Fungi. ('rransact. British Mycol. Soc. V, 1914, n. 135-137.) 114. (Jrovo. VV. B. The British rust fungi ( Uredinales). Their biology and Classification. (Cambridge. University Press 1913, XII u. 412 pp., 290 fig.) Im Jahre 1889 ist bereits eine Bearbeitung der britischen Uredineen durch Plowright erschienen. Wenn also schon 24 Jahre später eine Neu- bearbeitung dieses Gegenstandes wünschenswert erschien, so müssen ge- wichtige Gründe dafür vorgelegen haben. Und in der Tat lässt ein Vergleich des vorliegenden Buches mit der älteren Bearbeitung erkennen, welche be- deutenden Fortschritte die Wissenschaft auf diesem Gebiete in so verhältnis- mässig kurzer Zeit gemacht hat. Das Buch gliedert sich in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Im ersteren wird zur Einführung Puccinia Caricis genau beschrieben. Das klassische Beispiel der P. "raminis \\ urd<' deshalb nicht gewählt, weil ihr Acidium in England nicht liäufig ist. Schon bei dieser einleitenden Be- schreibung finden die Kernverhältnisse des Mycels und der Sporen, die neuer- dings so bemerkenswerte Einblicke in die Entwicklung dieser Parasiten er- möglicht haben, eingehend Berücksichtigung. Insbesondere hat das Studium dieser Verhältnisse Aufklärung gebracht über die Sexualität der Uredineen, die in Kap. II behandelt wird. Sodann werden die verschiedenen Spcu^enforinen eingehender bes])rochen und die Gruppierung der Arten nach biologischen Sektionen. Kap. 1 wird in Kap. TV ergänzt durch Darstellung des Entwick- lungsganges von. Puccinia t^raminis. P. Poarum. P. Malvucearum. Gynino- 30] Grossbrit:iniiien. l][f) sporan. 9-17.) 128. Rea. ('. New and rare Britisli Fuiigi. ('riansact. British Mycol. Soc. V, 1914. p. 307-317.) N. A. Aufzählung neuer oder seltener Pilze für die britische Flora. Neue Art ist Clitocybe albucinerca Rea. 129. Roh. Pflanzenkraiikheiteii in England 19 12-1913. (Zeitschr. f Pflanzenkrankh. XXIY, 1914. p. 344-34.5.) 130. Smith. .V. L. and Rainsbolloin. .1. Xew or rare Microfungi. (Transact. British Mycol. Soc. IV. 1913, ersch. .luiii 1914. p. 318-330.) N. A. Aufzäh hnig neuer oder seltener britischer Pilze. Neue Arten sind: Ceriosporella Polygon;, Apospliacria popiilca. Phonui Ortlwtn'clii. Coniothyriiim Peplis. Raiuulana Arcnariac, Chaeiospcrmiim chactosporum nov. comb. (= Tiibcrciilaria chaetospora Pat. = Clwelospernnim tubcrciilarioides Sacc). 131. VVakel'ield, E. >1. Sonie new British Ily nienoniycetes. (Transact. British Myco!. Soe. V. 1914. ]>. 126-134.) 132. VVheldoiä, H. J. The fuiigi of the sand dune formation of the Lancashire Coast. (Lancashire and Cheshire Nat. VII. 1914, p. 5-10, 01-64, 88-90, 131-134, 193-196. 217-219.) Verzeichnis der auf den Saiuldünen an der Küste Lancashires ge- fundenen Pilze. 8. Belgien, Niederlande, Luxemburg. 133. >Iarchal. 1-]. Rapport snr les observations effectuees pendant les annees 1911 et 1912. ( Aiinuaire de la Stat. agron. de FF^tat ä aembloux II. 1913, p. 367-383.) 1911. Urocystis occulta. Piiccinia gliunarnm. P. Caricis, Exobasidiiun Azaleae, Spliaerothcca mors-iivae. Septoria piricola. 1912. Ustilago Hordei, U. Jcnseiii, Pliytophthora infestans, Macrosporiinn Solaiii. Chrysonhlyctis cnüobioticti, Piiccinia Endiviae, Sphaerothccu nwrs-iivac. Lopliodcnniitm brachy- sponim, Pyrenochacta Bergevini Roll. 13-1. Paque, K. S. Note sur le Morclicllu rimosipes DC. Espece nouvelle pour la llore beige. (Bull. Soc. r. bot. Belgique LH, 1913, p. 125-126.) 135. Rit/eiiia B(»s. .1. Instituut voor ])hy t opat hologie te Wage- ningen. Verslag over onderzoekingen. gedaan in en over in- lichtiiigen, gegeven vanwege bovengenoenid Instituut in het jaar 1912. (Med. R. H. L. T. en B. school Wageningen VII, 1914, p. 25 bis 100. 1 PI.) 32] lielgieii, Niederlande. Liixembiirg. Deutschland. 121 186. Schopvors. T. A. ('. De K laverst enjiellriiiul (A in li i acHose de Klaver), eene tot du.sver in Xedeilaiid nog oii Ix'kcndc Klaver- ziekte. (Der Stengelbreii iiei de.s Klees, eine in Holland i>islier unhekannte Krankheit.) (Tijdschr. Planten/,. \X. litll. p. si !(u.) Verf. fand den durch Gloeosporiiim caiilivoriim Kirch ncr vcrnrsachten Stenuelbrenner des Klees auch in der Provinz (ironingen. Die Krankheit ist dort vielleicht lauge aufgetreten, wurde aber von Klecziiehtern auf andere Ursachen, so Frost, Hagel usw. zurückgeführt. Hauptsächlich wurde roter amerikanischer Klee befallen; schwedischer Hybridklee blieb ganz gesund. Zur Bekämpfung wird besonders empfohlen: Aussaat immuner Kleerasseu, Beziehung der Saat aus krankheitsfreier (legend. Desinfizierung des Saatgutes. 137. Ritzema Bos. .1, Xaschrift bij het voorgaande artikel. (Nachschrift zu der vorstehenden Arbeit.) (Tijdschr. Plantenz. XX, MIU. ]). 91.) Verf. weist auf vorkommende Verwechslungen des von Sclerotinia Trifolioi'iirn verursachten Kleekrebses und des Stengelbrenners mit den Kr- scheiiiungen des Auswinterns und die Wichtigkeit der Unterscheidung hin. 137a. Vanderyst. H. Pero nosporees recoltees en september MIO!» ;i Wächter et ä Loiirdes. (Bull. Soc. Roy. Fol. Belgiipie LH. Uti:]. p. 13-U.) Aufzählung von 17 Aten Peronosporceii. welche \'erf. im September 1911!! fand. Xeu für Belgien ist Pcronospora Epilobii (Kabh.) Schroet. 137b. Verhuist. A. Le Psalliota arvensis dans les environs de Virton. (Bull. Soc. Roy. Bot. Belgique Uli. H»13, }>. l.i- 17.) Bemerkungen über die Unterschiede der Psalliota arvensis von Ps. campestris. 138. Vuyk. L. Flora Batava. Afbeelding en beschrij ving \aii X'ederlandsche gewassen. (Abbildung und Beschreibung niederländischer Gewächse.) (Afl. 37ti — 379. 2<) Tafeln. s'Gravenhage [Martinus Xijhoff]. IDU.) Die neuen Lieferuimen enthalten auch farbige Abbildungen folgender Pilz.-: Hypholoma lacrymabnndnm (Fr.) Quel., Tremellodon gelatinosuni (Scop.) Pers., Polyporus amorphus Fr., Mernlinstremellosns Schrad.. Hydnum vehüinum Fr.. Russüla pectmata (Bull.) Fr.. Daedalea unicolor (Bull.) Fr., Polyporus rufescens (Fr.) Quel.. Matinus caninns (lliids.) PV.. Fluninmla penetrans (Fr.) Quel.. Ceratiomyxa mucida Schrot. Die Beschreibungen sind lateinisch, holländisch und französisch gegeben; ferner finden sich Angaben über den Verbreitungsbezirk und das Vorkommen der Arten in Holland. 9. Deutschland. 139. Anonym. Krankheiten und IJeschädigungen der Kultur- pflanzen im Jahre 1911. Zusammengestellt in der Kais. Biologischen Anstalt für Land- und Forstwirtschaft. Berlin 1914, 8«, VIII, Heft 30. 340 pp. 140. Anonym. Bericht der Königl. Lehranstalt für Obst- und Gartenbau in Proskau für das Etatsjaln 1 '.M 3. Froskan 1914, 173 i)p., 55 Abbild. Folgende PUze werden behandelt : Cronartium ribicola. Pseudopeziza Ribis Kleb.. Fusicladium pirinitm und Mycosphacrrlla scntina Kleb. J22 ^- Sydow: Pilze (nhne die Schizomyceten und Flechten). [33 141. I). .M i1 1 eil uiint'ii der Ahtciluiiji für 1* fl an zeii k ra iik - heitcii am Kaiser - Williel in - 1 ii.st i t u t iu Uroiii herg. (Zeitschr. f. Pflanzeiikraiikh. XXIV, 1914. p. 148-14!».) 142. X. E. KraiiklHMten in den Fürsten tu nifrn HtMi.ss. (Zeit- schrift f. Pflanzenkrankli. XXIV, h»14, p. 4(i7-468.) 143. Bohrens. .). Bericht über die Tätigkeit dci' Kai.'^. Bio- logischen Anstalt für Land- und Forstwirt sclia f1 im .lalirc 1 '.M S. (Mitteil. d. Kais. Biolog. Anst. f. Land- u. Forstw. Heft XV. .Vpri! li)U.) In diesem intere.'^sieren hier die anf Pilze sich beziehenden Mitteilungen. Es berichten: Appel und Riehm über günstig ausgefallene Vers\udie von Gersten- und Weizenflugbrand mittels Hejsswasserbehandlung mit und oiine nachfolgeiule Sublimatbeize und dass die im Erdboden überwinteiten Sporen von Tilletia Tritici nicht mehr keimfähig und schädlich sind; Riehm über die Wirkung verschiedener Chemikalien bei Verwendung als Beizmittel zur Bekämpfung von Tilletia Tritici; Ap.pel und Öchlumberger über die BlaU- rollkrankheit der Kartoffeln und über Versuche zur Bekämpfung der Plasnw- äiophora Brassicue; Krüger über die Schwierigkeiten bei der Unterscheidung verschiedener Glocosporiiim- Arten und über Corynespura Mclonis (Cke.) Lind. 144. Brick. ('. Bericht über die Tätigkeit der Abteilung für Pflanzenschutz für die Zeit vom 1. .luli 1012 bis 30. Juni 1 !» 1 .S. (Station f. Pflanzenschutz zu Hamburg XV, 1912 13. ]>. 1 — 27.) Auf eingeführten Äpfeln aus Virginia wurde besonders häufig Roestclia piiata Thaxt. gefunden. Obst war oft von Fusicladiiim dendriticiim befallen. In dem Abschnitt: Pflanzenkrankheiten aus dem hamburgischen Staats- gebiete und den X'achbargebieten werden von Pilzen behandelt: Cladosporiiim fulviim Cke., Fusicladiiiin dendriticiim Phyllosticta pirina. Oiäiiim Tücken Berk.. Moniliu Lintiartiana Sacc, Pythium De Baryanunu Aspergillus s])ec. (trat .schädigend in Champignonkulturen auf), Kohlhernie. 145. Briiikmaiu:, W. Pilze im Winter. (42. Jahreslier. d. Botau. Sekt. d. Westfäl. Ver. f. Wissenschaft u. Kunst 1913/14, ersch. 1914. p. 230 bis 234.) Im westlichen Deutschland treten im Spätherbst bei frostfreiem Wetter noch essbare Pilze auf. z. B. Hallimasch und echter Reizker. Pleurotiis ostreatiis (Jacij.) erscheint überhaupt erst im Dezember. Von Collybia velutipes (Ciirt.) kommen selbst nach starkem Froste immer neue Fruchtkörper hervor. Naiicoria pelliicida (Bull.), Mycena lüeinalis ^Osb.), Ciavaria fistiilosa Fl. dan. treten mitten im Winter auf. ebenso auch Theleplwraceae, Hydnaceae, Polyporaceae, so z. B. Trametes suaveolens (L.), T. odorata (Wulf.), T. gibbosa (Pers.). Poly- porus betulinus (Bull.) Uvsw. 14(i. Bufdr.ii-. H. Bericht über den Weinbau in den Bezirken des Ostdeutschen Weinbau- Vereins, speziell über die beob- achteten Rebkrankheiteu im Jahre 19 13. (Mitteü. (iarten-. Ohst- u. Weinbau XIII, 1914, p. öO — 52.) 147. Dotniani:. H. Mitteilungen über Pf lanzenkrankheit en i n der Rheinprovinz. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankli. XXIV. 1914, p. 464-466.) 148. Dowitz, .1. Bericht über die Arbeiten der Station für Schädlingsforschungen in ]\Ietz. (Bericht d. Kgl. Lehranstalt f. Wein-, Obst- u. Oartenbau in (reisenheim a. Rh. 1913, ersch. 1914, p. 170- 183.) 149. Diodicko. H. Pilze in ..Kryptogamenflora der ^lark Brandenburg". Bd. IX. Heft III. Leij.zig 1914. j). 417 ()4(i. N. .V, 34] Deutschland. 128 In (lieseni Heft gelaiijien toliacG., 2 Arten; CryptostictisFuek., 3 Arten; Prosihemiiini Kze., 2 Arten; Hcndersomila Speg.. 1 Art (H. Pini n. sp.). - VII. Abt.: Diciya- sporae. Gattungen: Camarosporium Schulz.. 51 Arten (C. hctuliniun, Cepha- "lanthi, Siliquaslri, Polygoni-Sieboldi, Kirchneri. rhaphiolepidis n. sp.); Dietw- mera Cke., 4 Arten. Tl. Familie: Nectrioideac Sacc Ein Bestinimungsschliis>el Typen erkennen, auf welche Verf. an aiuh'rer Stelle näher eingegangen ist. l^ine Hestiniiiuingstabelle der für das Gebiet in Betracht kommenden Gattungen ist vorangestellt. Cattungen: Lcptoihyriiim Kze. et Schm., 21 Arten (L. Plira»n!itis u. sp.); Schizotliyrella Tliüni., 1 Art; Pi'^ootia Herk. et Br., 1 Art; Lcptostroma Fr.. l(i Arten (L. Eqiiiseti ,Iaaj) n. sp.); LabrcUa Fr., 2 Arten; Melasmia Lev., 2 Arten; Discosia lAb., 5 Arten (D-splcndiäu \\. Kirsclist. n. sj).); Entomosporiiim Lev.. 2 Arten; Leptostromella 8acc., 4 Arten. TV. Familie: Pycnotliyrieae v. Höhnel. (iattungen: Pyciwtliyriiim Died.. ! Art; Thyriostrorna Died.. 2 Arten; Sirothyriella v. Ilcihn., 2 Arten; Actiiwthyriiiru Kze., 1 Art. V. Familie: Excipiilaceae Saoc. Gattungen: Godroniclla Karst., 1 Art; Crocicreas Fr., 1 Art; Amerosporiiim Speg., 2 Arten (A. grciminum n. sj).); Thysanopyxis Ges., 1 Art; Dincmasporinm Lev., 5 Arten; Sporonema Desm., 2 Arten; Excipiüa Fr.. 6 Arten; Dothichiza Sacc, 5 Arten; Psilospora Rabh., I Art; Diiicniasporiopsis Bub. et Kab., 1 Art; Discella Berk. et Br., 5 Arten, (D. Rihis, D. dulcamarae ii. sp.); Excipiilina Sacc, 1 Art; Pilidium Kze., 1 Art: Psilosporina Died. nov. gen. mit P. Qiierciis /Rabh.) Died.; Taenio- pliora Karst., 1 Art; Pseudoccnanginm Karst.. 2 Arten; Hetcropatella Fuck., 2 Arten; Oncospora Kalchbr., 1 Art. IL Ordnung: Melanconieae Berk. mit der einzigen Familie Mclan- coniaceae. (Jattungen: Gloeosporiiim Sacc, 59 Arten (G. Cinnamomi. Gncti, Myristicae u. sp.), Myxosporiiim Tjink. Hier werden 24 Arten aufgeführt. Damit schliesst das Heft. 151. Dittricli. G. Nachträge zni' l'ilzflora Schlesiens (im An- schluss an die Ausstellung in der Gartenkuusthalle). (91. Jahresber. d. Schles. Gesellsch. f. vaterl. Gultur 19i:^, erscli. 1914. 1. Bd., II. Abt., 'Sekt. f. Obst- n. Gartenbau, p. 8—13.) Standortsverzeichnis für 4 Helvellacccn. :? Pezizacecn, 2 Tlielcplioracecn, (i Clavariaceen, 3 Hydnaceen. 16 Polyporuccen. (55 Agaricaceen, 1 Pliallacee, (i Lycoperdaceen, 2 Sclerodcrmaceen. Neu für Schlesien sind: Boletus regius Kronibh., Riissula sardonia Fr.. Lactaria blcnnia Fr., Psallioia coronilla Bull., Anianita junqiiillca Quel. 152. Eutiolke. J. Die Ascomycetcn. Heiiübasidii und Ooinycctende» Oberharzes und seines nordwestlichen Vorlandes. Göttingen 1913, S". 102 ])p. — Nicht gesehen. 153. Grosser. W. Krankheiten und Beschädigungen der Kulturgewächse in Schlesien im Jahre 1912. (91. Jahresber. d. Schles. Gesellsch. f. vaterl. Cultur, 1. Bd.. 1913, ersch. 1914, II. Abt., Zool.- l).)t. Sekt., p. 76-88.) Verf. schildert die pilzlichen Scliädiger au Getreide, Rüben, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Futter- und Wiesenpflanzen. Handels-, Öl- und Gemüse- pflanzen, Obstgeliölzen inkl. Weinstock und Forstgehölzen. 154. Grosser, VV. und Obersteil!. 0. Die Schädigungen der land- wirtschaftlichen Kulturpflanzen in Schlesien im Jahre 1911. (90. Jahresber. d. Schles. Gesellsch. f. vaterl (Hiltur 1912, ersch. 1913. I. Bd., II. Abt., Zool.-bot. Sekt., p. 34-41.) Besprochen w^erden pilzliche Schädiger an Getreide, Rüben, Kartoffeln, Hülsenfrüchten^ Futter- und Wiesenpflanzen, Handels-, Öl- und Gemüse- pflanzen, Obstgehölzen inkl. Weinstock, Forstgehölzen, Zierpflanzen. 36] üeiitschland. ^25 155. Jaai». Ofto. Hin kleiner Ueitraj; zur 1' il /. f I (irii von 'riiii ringen. (Anna!. Mycol. Xll. 1914, p. 42:} 4."n ) N. A. Verzeichnis der Pilze mit Angabe des FnndoricN und des Substrats. die Verf. 1906 und 1911 an mehreren Orten in 'riiinin<;('n. haupl säclilidi bei Oberhof, gesammelt hat. Dieselben verteilen sjcli auf tolgendc Familien: Myxomycetes 9. Schizonivcetes 1. Peronosporincae 14. Entomophtliori iicac I {Entomophthoia Jaapiana Btibäk auf Euacuiithiis interriiptus an (aasblättern). Hemiasceinae 3. Protoäiscineae 8. Helvellineac 1. Pezizineae 23, Phacidüncac 5. Hysteriineac 1, Plectascineae 1, Pcrisporiaics \:>. Hypocrealcs 7, Dotliideales 4. Spliaeriales 16, Ustilaojneae 14. Urcdineae 48. Dacryornycetineac 2. Exobasi- äiineae 2. Corticiaccac 3, Thelephoraceae I Polyporaceae 10. Aoaricaceac 39. Nidiilariineae 1, Sphaeropsidalcs 22, Melanconialcs ^^. Miicedinaceae 28, Deinu- tiaceae 9, Stilbaceae 2, sterile Myeelien 4. — Neu für .Mitteldeutschland oder doch für Thüringen sind 18 Arten. 156. Jaap. Otto. Pilze bei Bad Nauheim in Oberhessen. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 1-32.) N. A. Zusammenstellung der vom Verf. in 3 verschiedenen .laliren bei Bad Nauheim gefundenen Pilze. Dieselben verteilen sich auf folgende Familien: Myxomycetes 8, Scfiizomycetes 1, Chyiridiincae 1 (Synchytrium Jaapiaiuun P. Magn. u. sp.), Peronosporineae 36, Hcmiascineae 2, Protodiscineae 12, /Yc/- vellineae 2. Pezizineae 28, Phacidiineae 5, Hysteriineae 9. Pyrenomycetiiwae l. Perisporiales 14, II. Hy poereales 9, III.' Dotliideales 6, IV. Sphaeriales (i(> (Mycosphaerella Coymiana n. s]). auf Vu'/t; pisiformis). Ustilagineae 26, f^rc- dineae 103, Aiiriculariales 2. Tremellineae 1. Dacryomyeetineae 3. Exobasi- diineae 2, Corticiaceae 18. Tluieplwraceae 5. Hydnaceae 5, Polyporaceae 27. Agaricaceae 58. Phallineae 2. Hymenogastrincae 1, Lycoperdineae 3. Nidii- lariineae I, Sclerodermineae 1. Sphaeropsidalcs 60 (Pliyllosticta priinicola Sacc. n. var. Priini avii, Ascochytiila Syrin^ae n. sp.).'Melanconiales 8 (Septogloeiim. Querciis Died. n. sp.), Muccdinaceae 5(». Dematiaceae 25. Stilbaceae 1. Tiiher- ciilariaceae 5. Neu für Deutsehlands Pilzflora sind: Discina ocliracea (Boud.) Kehni. Botryospliaeria Hoffmanni v. Höhn., Puccinia Lc Monnieriana Maire, /\sfo- (7z\'fo asclepiadeanim Trav., Ramiilaria melampyrina .Massal. 157. Klebahr. H. Pilze III in Uredineen in Kryptogamenflora. der Mark Brandenburg. Band Va. P'ünftes Heft. 1914. p. 801-904. mit Textabbild. ^'- ■^• Schluss dei' Bearbeitung der Uredineen der Provinz Brandenbuig. enthaltend den Abschluss der Melampsoraceae und als Anhang die Uredineae imperfectae., also die Gattungen Aecidium. Caeoma, Uredo. Als neue Arten werden aufgestellt: Aecidium Anemones silvestris. Uredo ammoplu'lina. U. Lamarckiae, U. Hyperici liumifiisi. — Leider sind wieder verscliiedent lieh Arten aufgenommen worden, die absolut nicht im Gebiete vorkommen können. In einem Anhang werden noch Nachträge gegeben. 158. Laui)ort. R. E ine bemerkenswerte Pilzkrank heit unserer (Härten. - Arabis. (Gartenfh.ra LXIII, 1914, p. 303-304.) Cystopus Candidas (Pers.) Lev. trat bei Berlin schädigend auf den in Gärten kultivierten Arabis auf. 159. Lindau, (il. Pilze \\\ , Auriculariineae \n Kryptogamenflora der Mark Brandenburg. Band Va. Fünftes Heft, 1914, p. 904-910.) Nach einleitenden Bemeikungen folgt eine Bestimnningstabelle der X2(j i'- iSydow: Pilze (ohne die Schizoiuyceten und Flechten). [37 l'^amilic Aiiriculuriaceac und Pilacraccae — und der Gattungen: Platy- <^lora, Aiiriciilaria. Pilacrella, Pilacrc. Die im (Jebiete vorkonnnendeii Arten werden olme unnötiji'es Beiwerk gul heschrieV)en. Zu loben ist, dass Verf. sich darauf beschränkt hat. nur solche Arten aufzunehmen, die vvirklicli im Gebiete vorkommen oder wohl sicher noch gefunden werden können. Kid. Lindau, ii. Pilze III. Trcmetlineac in Kryi)t()]eus>.seu. (Mitteil. (l. Dfutsdi. I.aiierichte von Schaffnit (Untersueliungen über das Answinlern des Getreide«), Tieseuhausen (Zur Anatomie der Kartoffel), Fi.selier (Feld- versuche mit Zucker- und Futterrüben; Versuche über die Physiologie von Phonui Bctae), Krause (Über das Auftreten von Pilzen in Kartoffeln). 169. Schulz, R. Mitteilungen über Pilüe aus der ITnigebung von Stettin. (Verhandl. Bot. Ver. Prov. Brandbg. LIV. 1912. erseh. 1913, p. 124-139.) .\. A. Verf. sammelte in der Buchheide bei Stettin im Herbst 191 o Basidio- niycctcii. und zwar: Thelephoraceae 1, Clavuriaceac I. Polyporacccw 14. Hygro- phoraceae 1, Lactariaceae 15, Marasmiaceac r>, Agaricaceae 58. Plialluccae 1, LvcoperdaciGC 2. Scleroäermataceac 1. Als neu werden beschriel)en.: Boletus cliryscntcron Bull. var. mutatiii> und Lcntiniis cornucopioiäes (Boh.) var. albicans. Eine Anordnimg der von Rostkovius aufgestellten ßo/^/u.s-Arten wird gegeben. Zu einer Anzahl schon bekannter Arten werden ergänzende Beschreibungen gegeben. 170. Starit/. R. Zweiter Beitrag zur Pilzkunde des Herzog- t ums Anhalt. (Verhandl. Bot. Ver. Prov. Brandenbg. LV, 1913, p. 55 bis 86.) N. A. Liste w^eiterer Pilze aus Anhalt. Bis jetzt k'dmte Verf. 854 Arten für ach te! en Krankheiten der Gerste. (Mitteil. d. nuihrisch. Landwirlsch. Landes- versuchs-Anst. Brunn. 1913, p. 39-44, 3 Taf.) 178. Appl, .!. Über die im Jahre 1914 beobachteten und untersuchten Krankheiten und Schädlinge der Kulturpf lauzeü (Mitteil. (1. niähiisch. Laudwirtsch. Landesversuchs-Anst. Brunn, 1914, p. 39 bis 4(1.) 1. Schädigungen des Getreides. Piiccinia (^liunanim Erikss., P. dispersa Erikss., Erysiphe graminis DC, TiUetia Tiiiici Wint., Ustilago Hordei Bref.. U. Jensenii Rostr., Helminthosporiuw gramineiim Ph-ikss., Fusarium nivalt IL Srhädiguugen der Hackfrüclite. Wurzelbrand der Zuckerriibe. Rhizoctonia an Kartoffeln, Welkekraukheit {Fusarium) an Phaseolus Mungo. Vigna, Dolichos Lablab. — Plasmopnra cubensis verbreitet sich auf (Jurkeii in Mähreu immer mehr. III. Schädigungen der Futterpflanzen. Sclerotinia trifolioriun Erikss. Pseudopeziza Medicaginis und Pcronospora Trifoliorum auf Luzerne. IV. Krankheiten und Beschädigungen der Obstbäume. Tierische Schädiger. V. Krankheiten und Beschädigungen des Beerenobstes. Spliacrotlwca mors-uvae Berk., Botrytis (Erdbeeren), Gloeosporium Ribis. VI. Krankheiten und Beschädigungen der Waldbäume. Chrysomyxa Abictis Wallr., Peridermium Pini acicola, Eichenmehltau. Agaricus mellcus. 179. Baudys, E. Beitrag zur Kenntnis der Micromyceten-Y\o\-A. vou Österreich -Ungarn, insbesondere von Dalmatien. (Österr. Bot. Zeitschr. LXIV, 1914, p. 482-486.) X. A. Standortsverzeichnir mit Angabe der Xährpflanzeu für 51 Pilze aus Dalmatien (34). Oalizien (1). Kärnten (S), Kroatien (.5) und Tirol (3). Als 40] r)sterreich-rngarn. 129 neu beschrieben weiden Scptoria Antliylliäis iiiitl Ccrcospora radiata ii. \;ii-. dalmatica. 180. Handys, E. Pflanzeiik raiiklieit en und Sc li a d l i iigc . die in Böhmen im Jahre 191.'? beobachtet worden sind. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankii. XXIV. 11)14, ]). :U(>-:}44.) V 181. Brtudys, E. Beitrag- zur Verbicitung der .M ikroparasiten bei Traiskirchen in N iederösterreich. (Österr. Bot. Zeitschr. LXIV. 1914, p. 254-250.) Verzeiclmis der vom Verf. 1912 bei benanntem Orte autikeit, Organisation des PfJanzenschutzei* und die wissenschaftlichen Arbeiten. Auf p. 410 wird zur Bekämpfung von Exoascus dcformans Fuck. dem Erreger der Kräuselkrankheit der Pfirsiche, eine Behandlung der erkrankten Bäume während der Winter- monate mit einer 5— lOproz. Lysollösving empfohlen. 185. üemclius, P. Die Auffindung von Tricliurus goroonifer Bainier in Mitteleuropa. (Verhandl. k. k. zool.-bot. Ges. Wien LXIV, 1914, p. [78]-[79].) Der Pilz wurde an der Aussenwand einer unglasierten Tonschale, in welcher Pferdemist längere Zeit gehalten wurde, in Wien gefunden, auch auf Papier traten die Coremien auf; er war bisher nur aus Frankreich bekannt. 18(>. Fallada, 0. Über die im Jahre 1913 beobachteten Schä- diger und Krankheiten der Zuckerrübe. (Östcrr.-ungar. Zeitschr. f. Zuckerind. u. Laiidw. XLIII, 1914, p. 1-12, 1 Fig.) Behandelt werden: Herz- und Trockenfäule. Rhizoctonia violacea, Eiibenschorf, Rübenkropf, Rübentäule usw. 187. Hollös, L. Kekskemet videkenek goml)ai. (Ein Verzeich- nis der Pilze ammi Kekskemet.) (Math, es termesz. Közlemen. XXXIl, Budapest 1913, 'p. 1-179.) (Magyarisch.) N. A. Aufzählung von 1934 Arten von Pilzen aus der Umgebung von Keks- kemet. Neue Art ist Phoma Battarrcac. 188. Hollüs. L. Über die Scptoria-Kr Rnkheit der Paradies- pflanze. (Magyar bot. Lapok XIII, 1914. ]). 274 — 275.) Verf. fand die Septoria Lycopersici schon Ut(l5 bei Kekskemet; 1914 trat der Pilz bei Szekszärd auf. 189. HolJös, L. Szekszärd földalatti gombai. (Die hypogaeen Pilze von Szekszärd. (Tolnavärmegyei Közlem. F^gyesül. evkön. 1913, ersch. 1914, p. 11 — 16.) (Magyarisch.) Aufzählung von 16 Arten. Stcpliensia bombycina (Vill.) Tul. ist neu für die Pilzflora Ungarns. 190. Hollös, L. Amerikäböl szärinazö növeny betegsezek Özekszärdon. (Aus Amerika stammende Pflanzenkrankheiten in Szekszärd.) (Tolnavärm. Közerd. 1914.) Verf. beschreibt die importierten Sv-hädlichen Pilze, wie z. B. Sphaei'O- theca rnors-uvae (Schw.)Berk., Septoria Lycopersici Speg., Peronospora cubensis B. et C. und geht auf deren Bekämpfung ein. 191. Kavhia, K. Lepiota cepaestipes Sow. (Pfiroda 1914, p. 241.) Die Art wurde im Garten der Böhmischen Universität zu Prag ge- funden. Verf. gibt eine Beschreibung derselben. 192. Keissler, Karl von. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora von Oberösterreich. (Beihefte Bot. Centralbl. XXXI, 2. Abt., 1914, p. 429-462.) Verzeichnis der vom Verf. in Oberösterreich gesammelten 141 Pilze, die sich auf folgende Familien be'^iehen: Asconiyceten, Fiiugi iinperfecti, Hymenomyceten, Gasteromyceien, Myxomyceten, Ustilagineeu, Uredineen. 15 Alten wurden auf neuen Wirtspflanzen gefunden. Einige Namensänderungen wurden vorgenommen, so werden genannt: Gyrocephaliis riifiis Bref. (syn. 42] Österreich-Ungarn. J3j Giiepinia liclvclloidcs Fr.) = Gyroccpluiliis liclvclloides (Fr.) Koissl.. EiUoino- sporinm Mespili Sacc. = E. braclüaiuin Löv., Plualca Urlicac Sacc. = P/i. sfr/aia (Fr.) Keissl., Diplodina pallor (Berk.) Allescli."= Rliabdospora pallor (Berk.) Keissl. P/2o//ui Aqiiifolii P. Bniii. = Phonwpsis Aquifolü {V. Brun.) Keissl., Phyllosticta discosioides (.^aco.) AUesch. = Leptothyriiim discosioides (f>acc.) Keissl. Xeue Arten werden nielit aufgestellt. Als seltenere Arten werden 25 anfgezälilt. 193. Kirchmayr, H. Hin Beitrag zur Pilzil.na Südtirols. (Leipz lUustr. Ztg. Xr. .3619, 7. Xov. 1912. 2 Fig.) Verf. bildet Polyporiis frondosus ab und deutet au. dass dieser in Süd- tirol als ,.Kastanienscliwanini'- bekannte Pilz liöclistwahrseheinlich ein Baum- parasit ist. Auch der Umstand, dass Sparassis ramosa stets in der Nähe von Baumsjtänimen wächst, scheint auf Parasitismus hinzuweisen. 194. Kornauth. Kar!. Bericht über die Tätigkeit der k. k. land- wirtschaftlich -l)akteriologisclien und Pflanzenschutzstation im .lahre 1913. (Zeitschr. f. d. landwirtsch. Versuchswesen in Österreich XVH, 1914, ]). 39.5 ff.) Von pilzlichen Schädigern werden z. B. behandelt: Fusarium nivciun, Pliytoplitliora infestans, Plasmodiophora Brassicae, Fusicladium dcndriticum, F. pirinum. Exoasciis dcformans, Polystigma rubrum. Gymnosporangium Sabinae, Sclerotinia fructigena. Podosphaera leucolriclia, Uncinula nccator Burr. {= Oidium Tucl'. Notes mycologiques. (Bull. Soc. Xeuchätel Sei. Xat. XLI, 1914, p. 17-31.) Standortsverzeichnis parasitischer Pilze aus dem Kanton Neuenbiirg und einiger anderer schweizerischer Gebiete. Aufgezählt werden Peronosporeen, üstilagineen, Uredineen und Erysiphaceen. Für manche Arten konnten neue Wirtspflanzen nachgeAviesen werden. Über Pfiytophtlwra erytliroscptica Pethybr. werden längere Bemerkungen gegeben. 46) Schweiz. Amerika. 135 225. Moylan, ('. M yxomycetes du .Iura. (Bull. Soc. Hot. (ieueve, 2. Ser. VI, 1914, p. 86 96, c. fig.) \, \ ' Verzeichnis der vom Verf. 1913 im .Iura gesammelten Myxumycctcn. Eingeflocliten sind kritische Bemerkungen. Neu beschrieben werden Pliysurum niitans Pers. n. var. ovicarpum und Barbeyclla ininutissima nov. gen. et spec. Stemonitaceanim. Es ist dies einer der kleinsten Myxomyceten. Neu für Europa ist Pfiysariim fiilviim Lister. 226. Osterwahler. \. Die neue A prikosen krankheil im Wallis. (Schweiz. Zeitschr. f. Obst- u. Weinbau XXlll, 1914, p. 113-116.) An den Aprikosenbäumen trat im Frühjahr 1914 im Wallis eine ver- heerende Krankheit auf, welche das Absterben der Zweige veranlasste und durch Sclerotinia laxa hervorgerufen wurde. 227. Schill/, H. Der botanische ('.arten und das Ijotanische Museum der Universität Zürich im Jahre 191.3. (Mitteil. a. d. botan. Museum d. Univ. Zürich im Jahre 1913. Zürich 1914, p. 1—44, 2 Fig.) Auf p. 13 17 werden Angaben über die Kontrolle des städti.schen Pilzmarkts gegeben. Das Gesamtgewicht der zum Verkaufe gelangten Pilze betrug 10 321 kg, wofür ein Preis von 15 382, ,55 Fr. erzielt wurde. Im Au- scliluss hieran folgen Mitteilungen über (xesundheitsstörungen infolge (ienusses auf dem PUzmarkte gekaufter Schwämme (nur 1 Fall). In einer tabellarischen Übersicht werden die Unterscheidungsmerkmale des Knollenblätterschwamms von dem Champignon gegenübergestellt. 228. Stehler, F. G. Sechsuuddreissigster Jahresbericht der schweizerischen Sanienuntersuchungs- und Versuchsanstalt in Zürich. (Landwirtschaftl. Jahrb. f. d. Schweiz XXVIII, 1914. p. 187-210.) Von pilzlichen Schädigern werden behandelt Sclerotinia Trijoliorum auf Klee, Phytophthoru und Fusarnim auf Kartoffeln, Ophiobolus auf Korn. 229. Studer-Steiiihäusliiä, B. t- Ui? Hymenomycetcn des bernischen Hügellandes zwischen Alpen und Jura. Mit Vorwort von Ed. Fischer. (Mitteil, naturf. Ges. Bern 1914, p. 136-^167.) Der verstorbene Bernhard Studer-Steinhäuslin hatte eine Sammlung von Aquarellbildern von Hymenomycetcn liinterlassen, die etwa 1200 Blätter umfasst. Diese Samnüung hat das Botanische Institut in Bern als Geschenk erhalten. Von Ed. Fischer wird nun ein Verzeichnis der in dieser Sanunlung abgebildeten Pilze gegeben. Die Arten verteilen sich auf die Dacryomycctaceae, Thelephoraceae, Clavariaceae, Hydnaceae, Polyporaceae und hauptsächlich Agaricaceae. 12. Amerika. 1. Nordamerika. 230. .\iionym. Citrus cankcr. 11. (Florida Agric. Exper. Stat. Bull. CXXIV, 1914, p. 25-53, 9 fig.) 231. Anonym. Report of the fifth aniiual meeting of the American phy topathological Society. (Phytopathtjlogy IV, 1913, p. 36-54.) 232. Anderson, J. P. A partial list of the parasitic fuugi of Decatur County, Jowa. (Proceed. Jowa Acallaiizeii vfui HVÖ Arten, nämlich: Bacteriaceae 4, Synchytriaceae 1, Peronosporaceae 10, Exoasceae 2, Helotiaceac 1. Mollisiaceae 1. Phacidiaceac I. Spliacnaccuc 6, Hypocreaceae 1, Dothideaccac 5, Sphaerioiäaceoe 18. Mclanconiaccuc 5, Miiceüineae 5, Dema- ticae 12, Erysiphaceae 21. Üredincae 65, Usiilagineae 8. 233. Arthur, J. ('. aiul Kon:. F. D. Xorth American .species of Peridermiiim on Pine. (Mycologia VI, 1914. j). 109—138.) N. A. Eine Revision der auf P///»s-Arten lebenden Peridermien Nordamerikas hat das Bild der zu iintersclieideudeu Arten ziemlich erheblich verändert. Danach sind zurzeit folgende Species zu unterscheiden: a) auf Nadeln: P. delicatuliim Arth. et Kern auf Pinus rigidu: P. inconspiciiiim Long auf Piniis virginiana; Teleutosporen auf Coreopsis; P. Fischer i Kleb, auf Pinus silvestns, zu Colcosporium Sonciii-urvensis gehörig; P. montanum Arlh. et Kern, auf Pinus Murrayana und P. scopulorum; P. californicum s]). nov. auf Pinus radiata; P. acicolum Underw. et Karle auf Pinus pungcns, zu Colcosporium Solidaginis gehörig; P. gr acile ArÜi. et Kern auf Pinus filijolia; P. intcnncdium Arth. et Kern auf Pinus ccliinata {= P. niitis); P. Rostrupi Ed. Fisch, auf Pinus rigidu. zu Colcosporium Campanulae gehörig; P. guatcmalense sp. nov. auf Pinus filifolia; P. carneum (Bosc.) Seym. et Earle auf Pinus Elliotii, P. palustris, P. Taeda. zu Colcosporium Vcrnoniac gehörig; b) rindenbewohnende Arten: P. filamentosum Pk. auf Pinus pondcrosa. P. scopulorum, P. contorta, P. Jcffreyi, P. Murrayana, zu Cronariium Castillciac gehörig; P. pyriformc Pk. auf Pinus Banlt. of Agric. Bull. 10 B.. 1912.) 235. Atuood, (i. (i. New European ]»otat() diseases. (X. York Dept. Agr. Bull. Xr. 57. 1914. ]). 1088-1094.) 236. Baiiey, F. \). Diseases of vegetable crops. (Oregon AgTJc. Exper. Stat. Biennial Crop, Pest a. Hort. Rept. I, 1913, p. 271-291, c. fig.) 237. Baiiey, r. D. Notes on potato diseases from the North- west. (Phytopathology IV, 1914, p. 321-322, tab. XX.) Kurze Bemerkungen über Spondylocladium atrovirens Harz, Stysanus stcmonitis (Pers.) Cda., Armillaria mcllea Vahl an Kartoffeln. 238. Ballard, W. S. and Volek. W. H. Apple powdery mildew and its control in the Pajaro vallej'. (U. S. Dejit. AgTic. Bull. Nr. 120, 1914, 26 pp., 6 tab., 5 fig.) Behandelt werden: Podosphacra Oxyacontliac und Plcucotricha = Sphacrotheca Mail (Duby) Burr. 239. Barre, H. W. Report on Ihe Ixitany division. (South Carolina Stat. Rept. 1913, ]). 14-20.) 240. Barre. H. W. Report of the bot anist and plant patho- logist. (South Carolina Stat. Rept. 1914. p. 20-25.) 48] Nordamerika. -^^-^ 241. Barrus. >I. F. l'otato diseases in New ^Ork State. (New York Dept. Agr. Bull. Xr. 07, 11)14. ]>. 1121 1124.) 242. Barss. H. 1*. Diseases of mit er()i)s. (Oregdii Agri<'. K.xper. Stat. Bieimial Crop, Pest a. Hort. Hej)). I. 10]:}, p. 200 -201, 1 fig.) 243. Barss, H. P. A uew fill)ert disease in Oregon. (Oregon Agric Exper. Ötat. Bienii. Crop. Pest a. Hort. Kept. l'il.'J. eiscli, l]ight. Anthracnose of Blackberries, Rasplierries and Dewberries, Double blossom of Dewberries. 26.5. Cook, >I. T. and .Martin. (^ W. Potato diseases in Xew Jersey. (Xew Jersey Agr. Exp. Stat. Cirr. Xr. 33, 1014. j.. 3 24 14 fig.) J40 P. "Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten i. [51 Hehandolt werden: Oospora scahics. Spon>>ospora siibtcrraiwa. Syn- chytriiiin cndobioticiinu Corticiiini vagiiin vai. Soluiii. Spondylocladium atro- virens, Fiisariiini oxysponim, F. tuberivorii/n. F. trichothccioides. Verticiüium (tlhoalniin. Alternaria Solani und Pliytoplitlwra infcstaiis. 2()(). ('(MMEs, («. H. The potato diseases oi .Miehij;aii. (P)ull. 06 Michigan Agiie. Kxper. Stat. 1914, p. 1-31, üg. 1-3.) 2B7. Davis, .1. .1. A ]>r()visi()iial lisl of tlie ])arasitic fuiigi of Wisconsin. (Transact. Wisconshi Acad. Sc. Arts, Letters XVII, 1914, p. 846 bis 984.) — Liste der parasitisclien Pilze ans Wisconsin mit Verzeichnis der Nährpi'lanzen. 268. Davis. Siiuoit. Some l'lesliv Fniiiii of Stow, Massachnsetts. II. (Rhodora XVI, 1914, p. 45-52.) Notizen über nen beobachtete Agaricaceen. 269. Dean, A. F. The Myxomycetes of Wisconsin. (Transact. Wisconsin Acad. Sei.. Arts a. Letters, XVII, 1914, p. 1221-1299.) 270. Dearness, .1. The niyxos of Middlessex. (Ontario Nat. Sei. Bnll. Xr. 7, 1912, p. 3-10.) 271. Detinaiin, H. Arbeiten der landwirtschaftlichen Ver- snchsstation Geneva, Xew York. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914. p. 81-82.) 272. Detniar.n, H. Arbeiten der landwirtschaftlichen Ver- suchsstation in ^lassachusetts, (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV. 1914, p. 82-85.) 273. Detmaiii!, H. Pflanzenkrankheiten in ('onnect icn t. (Zeit- .schrift f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 350-351.) Zusannneustellung aus der Literatur. 274. Dodjg'e, B. 0. A list of fungi, chiefly sapropliy tes, from the tregion of Kewaunee Connty. Wisconsin. (Transact. Wisconsin Akad. Sei. XVII. 1914 p. 806-845) Liste von 400 Pilzarten aus dem Kewaunee Connty nnd 40 Arten aus benachbarten Gebieten. 275. Dodsic, B. 0. Wisconsin Discomycctcs. (Transact. Wisconshi Acad. Sei. XVII, 1914, p. 1027- 1056.) N. A. Verzeichnis der Discomyceten aus Wisconson. Xeue Form ist SepiiUaria arcnosa var. Dodgei Relini. 276. Eastham. J. W. Powdery scab of Potatoes {Spongospora sübterranea [Wallr.] Jnhns.). (Dom. of Ganada Dept. of Agric. Div. of Bot., Farmer's Gircular Nr. 5, 1914.) ' 277. Edscrton, C. W. Disease of the fig free and fruit. (Bull. Louisiana Agric. Exper. Stat. Xr. 126, März 1911.) Glomerella fnictigena, Tiibercularia Fici, Rhizopiis nigricans, Physopella Fici und Cercospora spec. werden besprochen. 278. Edsiei'toii, ('. W. The rots of the cotton boll. (Bull. Louisiana Agric. Exper. Stat. Nr. 137, 1912, 113 pp., 13 PI.) Bericht über Bacteriam malvacearum. Glomerella Gossypii (= Colleto- trichnmGossypii), Diplodia gossypina. ? Fusarium roseum, Olpitrichum carpo- plUlum, Botryospliaeria fuliginosa. Schizophyllum alneuni, Sclerotium Rolfsii. 279. Edaertoii, ('. W. and Morelaiid, ('. ('. Diseases of the tomato in Louisiana. (Louisiana Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 142. 1914, 23 pp., 3 fig.) 52] Nordamerika. i^\ 280. Fancott. H. S. (^itriis caiikev in Florida and llio r,u\i States. (Monthly Bull. .State Comiii. Hort. California III, 1914, p. r)12-.")13.) 281. Fawcott, H. S. Two fungi as causal ao;ents in guniniosis of lemon trees in California. (Mo. Bull. Com. Hort. Calif. II. l'.ti.). p. 601 — 617, 12 fig.) 282. Fräser, \V. P. Notes of .<;onie plant disea.ses of 1 9 1 ."i. (Ann. Rep. Quebec .See. for tlie Protection of Plauts froiu Insocts and Fuugoui« Diseases VI, 1914, p. 45 — 50.) 283. Fräser, W. P. Storage rots potatoes and otlier vcget a bles. (Ann. Rep. (Quebec See. for tlie Protection of Plauts froui Iiisecls aiid Fungous Diseases VI, 1914, p. .50-51.) 284. Free, 31. Insect and fungous pests in tlie gardcii during 1914. (Brooklyn Bot. Gard. Record III, 1914, ]>. 11.3-116.) 285. Freemaii, Edward Moitroe. Report of the divisiou of plant pathology and botany. (Minnesota Agric. Exper. .Stat.. 21. .Vnn. Rept. 1912/13, ersch. 1914, p. 44-53.) 286. Freeiuan, E. >I. Disease survey. (Minnesota Agiic. Expc-r. Stat., 21. Ann. Rept. 1914, p. 44-50.) 287. Freemaii. E. >I. and Stakinan. E. ('. Smuts of grain croji-s. (Minnesota Agric. Exper. State Bull. Nr. 122, 1914, 35 pp., 11 fig.) 288. Fultoii, Harry R. Some importaut diseases of toniato iu North Carolina. (North Carolina Agric. Exper. Stat. C^t-c. Nr. 19, 1914, 8 pp.) 289. Barrett. A. 0. The snuits and riists of Utah. 11. (Myco- logia VI, 1914, p. 240-258.) X. A. Ergänzendes Standortsverzeichnis mit Angabe der Nähr])flanzen aus Utah. (Tenannt werden 4 Ustilagineen und 65 Uredineen. Als neu werden beschrieben: Piiccinia Clementis, P. Rydbergii, P. tardissima. 290. (iravatt, Fl. The chestuut blight in Virginia. (9. Rcpt. State Eat. and Plant Path. Va. 1912 13, publ. 1914, p. 21-25.) 291. (iraves, A. H. A preliniinary note on a new bark disease of the white pine. (Mycologia VI, 1914, p. 84-87, tab. CXX.) In Connecticut und New-Iianipslr''-e ist neuerdings mehrfach eine Krankheit von Pinus Strobus beobachtet worden, die grosse Ähnlichkeit hat mit der von Hartig beschriebenen Einschnürungskrankheit der Fichte. Der Veru^'sacher der Krankheit konnte noch nicht sicher ermittelt werden. Unter den aus der erkrankten Rinde isolierten Pilzformen befand sich auch ein Fiisicocciini. 292. Graves, A. H. Notes on diseases of trees in tlic southern Appalachiaus. II. (Phytopathology IV, 1914, p. 5-10, I fig., tab. II.) Behandelt werden: Cronartiiim Qiicrcus (Brond.) Schroet., und zwar in der Äcidienform auf Pituis viroiniana Mill. == Pcridermiiim cerebnim Peck; Trametes Pini (Brot.) Fr.; Gallowaya Pini (Call.) Arth. ; Coleosporium in- conspicuum Long. - Die Figur und die Tafel zeigen gut die von Pcridermiiim cerebnim verursachten charakteristischen Anschwellungen von 3—12 cm Durchmesser. Das Mycel des Pilzes erhält sich in der Canibiumzone dieser Anschwellungen mehrere Jahre lang lebensfällig. 293. Graves, A. H. Notes on diseases of trees in the southern Appalachiaus. III. (Phytopathology IV, 1914, p. 63-72, 10 fig., tab.V.) I. Some diseases of Spruce [Picea Abies [L.] Karst, and P. riibens Sarg.). |l. Blight of seedlings. Behaiulelt werden: Ascocliyta pinipcrdci Lindau 142 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizoniyceten und Flechten). [53 Sclerotinia Finkcliana De By. und Phoina spec. — 2. Tvvig Bli of Hemlock (Tsnga canadensis [L.] Carr. and T. curoliniana I^ngehn.). Notizen über Fornes pinicola Fr., Piicciniastruni Myrtilli (Schum.) Artli. und Rosellinia spec. 294. Graves, A. H. Fomes Laricis in California. (Phytopathology IV. 1914, p. 3.3.) Fomes Lands (Jacq.) Miirrill wurde an Abies magnifica Murr, gefunden. 295. (iravos, A. H. The future of the Chestnut tree in North America. (Populär Science Monthly LV, 1914, p. 551 — .566, 4 fig.) 296. (lüssow. H. T. Smut diseases of cultivated plants. Their cause et control. (Bull. Nr. 73 Central Exper. Farm, Dept. Agric. Otawa 1913, p. 5-54, 8 pl.) Bericht über in Canada auftretende Brandpilze. Behandelt werden Tillen a Tritici Wint.. U. Tritici Rostr., U. Hordei Kellerm. et Sw., U. Avenae Jens., U. levis P. Magn., U. Zeae Unger, Sphacelotheca Sorghi Clint. und Ustilago Crameri EDern. Auf die Bekämpfiing wird eingegangen. 297. fiJüssow. H. T. and Eastham, J. W. Report on the division of botany. (Canada Exper. Farms Rept. 1913, p. 480-492.) 298. Harper, E. T. Cantharelliis clavatiis from Duluth. (Mycologia VI, 1914, p. 40-41.) 299. Harper, E. T. Species of Plioliota and Stropharia in the region of the Great Lakes. (Transact. Wisconsin Acad. Sei., Arts, and Letters XVII, part II, 1914. p. 1011-1026, tab. LIX-LXVII.) Genaue Beschreibung von Pholiota blaüaria Fr., fiilvosquamota Peck), marginata Batsch, discolor Peck, Stropharia depilata (Pers.), aeruginosa (Curt. coronilla Bull., obturata Fr., siibmerdaria Britz., stercoraria Fr., semiglobosa Batsch. nmbonatescens Peck, siccipes Karst. Die Arbeit ist durch die bei- gegebenen Tafeln, auf denen sämtliche Arten prächtig abgebildet sind, wertvoll. 300. Harper. B. A. Proposed Work on the Cryptogamic Flora of the Region about New York. (Torreya XIV, 1914, p. 133-135.) 301. Hed^cock, G. G. Notes on some diseases of trees in our national forests. IV. (Phytopathology IV, 1914, p. 181-188.) Die Mitteilungen beziehen sich auf folgende Pilze: 1. Herpotrichia nigra Hart/g und Neopeckia Coulteri (Peck) Sacc. Aufzählung der Nährpflanzen und Angabe der Verbreitung beider Pilze in den einzelnen Staaten Nord- amerikas. 2. Fomes pinicola Fr. Aufzählung von 47 Arten von Abies, Pinus, Larix, Picea, Pseudotsuga, Tsuga, an denen der Pilz gefunden wurde. 3. Fomes, fomentarins (L.) Fr. Wurde bisher an 11 verschiedenen Bauniarten (Acer, Betula, Fagus, Populus, Prunus, Quercus) gefunden. 4. Fomes applanatus (Pers.) Wallr. Kommt an 12 Baumarten (Abies, Acer, Betula, Crataegus, Nyssa, Populus. Pirus, Quercus) vor. 5. Polyporus Scliweinitzii Fr. Wiirde an 18 Baumarten (Abies, Larix, Picea, Pinus. Thuja) beobachtet. 6. Fomes roseus (Fr.) Cke. (= Polyporus carneus Nees). Kommt an 31 Baumarten (Abies, Acer, Juni per us, Larix. Picea, Pinus, Amygdalus, Pseudotsuga, Tsuga) vor. 302. Hesler, L. R. The New York apple tree canker. (Proceed. Indiana Acad. Sei. 1911. p. 325-339. 7 fig.) 54] Nordamerika. j^^g 303. Hewitt, J. L. An unkiiowii disease ol 1 h e ai»i)le. (Pioc. ArkaiLs. St. Hort. Soc, 31/32. Ann. Meetiiifi' 1912 13, 1914. p. 25.) 304. Hook, J. 31. van. Indiana Funjji. III. (Proceed. Indiana Acad Sei. 1912, erscli. 1913, p. 99-101.) 305. Howitt. J. E. Notes on tlie apotliccial sta^c ot Sclerotinia cinerea in Ontario. (Ottawa Natural. XXVII, 1914. ]>. 158— KJO.) 306. Howitt, J.E. Plant diseases in Ontario. (Ann. Rei)t. Ontario Agric. Col. and Exper. Farm XXXIX. 1913. p. 3ö-38, 45 — 49. 3 Fig.) 307. Jones. B. .1. The natural modes of distri hn1 ion of pear hlight in California. (Monthly Bull. ,^tate ('omni. Mort. Caiitoinia III, 1914, p. 505-511, 2 fig.) 308. Jones, L. R. Control ol potato diseases in Wisoonsi?». (Wisconsin Agi-ic. Exper. Stat. Circ. LH, 1914. ]>. 1 — 19, Fig. 1—4.) 309. Kern, F.D. Notes on some puff-balls of Indiana. (Proceed. Indiana Acad. Sei. 1912, ersch. 1913, p. 105—112, 4 fiq-.) 310. Longyear, B. 0. Some Colorado mushroonis. (Colorado Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 201, 1914, p. 1 — 34, Fig. 1 — 25.) 311. Macbride. T, H. Mountain Myxom va'/cs. (:\lycologia VI. 1914, p. 146-149.) Verf. weist auf die Verschiedenheiten hin. die die M y xomyceten-F\ora verschiedener Gebiete, besonders in den Gebirgen, aufweist und erläutert dies an einem Vergleich der Floren von Puget Sound und der Rocky Mountains. Diese Verschiedenheiten werden zweifellos durch die Verschiedenheit der klimatischen Faktoren bedingt. 312. Me Cubbin, W . A. Report from the brauch laboratory of the divisiou of botany. (Canada Exper. Farnis Rept. 1913, p. 497 bis 498.) ^ 313. Mo >Iurran, S. >I, The anthracnose of the Mango in Flo- rida. (Bull. U. S. Dept. Agric. 1914. 15 pp., 4 PL. 4 Fig.) Betrifft Colletotricliuni gloeosporioides. 314. 3Ieinecke, E. P. Forest tree diseases common in Cali- fofuia and Nevada. (U. S. Departm. Agric. Forest Serv. Forest Tree Diseases Common in California and Nevada 1914, p. 1 — 67, 24 PI.) 315. Melhus, J. E. Powdery scab {Spongospora subterranea) of potatoes. (U. S. Dept. Agric. Bull. Nr. 82, 1914, p. 1-16. 3 tab.) Diese in Europa seit 1841 bekanntg Krankheit trat 1913 auch in Canada auf und wurde auch jetzt in Maine, Massachusetts und Nebraska beobachtet. Verf. geht auf die geographische Ausbreitung der Krankheit in Europa und Amerika ein, bespricht ihr Verhalten und die Bekäm])iangsmittel. Als Anhang wird eine Übersicht der einschlägigen Literatur gegeben. 316. 3Ielville, E. The downy mildews. (Ann. Rep. Quebec Soc. för the Protection of Plauts from In.sects and Fungous Diseases VI. 1914. p. 33-38.) 317. Mercer. W. H. I nvestigations of Timothy rust in North Dakota during 1913. (Phytopathology lY, 1914, p. 20-22.) In den letzten Jahren trat Pnccinia Phlei-pratcnsis Erikss. et Heun. sehr stark auf dem Timotheegi-as auf. und zwar erst Ende Juli. Da in der Nähe häufig auch Pnccinia graminis vorkam, so stellte Verf. LTjifersuchungen an, ob etwa ein Zusammenhang zwi.schen diesen beiden Rostarten bestehen könnte. Die Versuche sowohl mit Teleutosporen als auch Äcidieusporeu von 144 ^- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [55 Berberis ergaben, dass eine Beziehung zwischen dem 8chwarzro«t und dem Thimotlieerost nicht besteht. P. Phlei-pratcnsis ist selbständige Art. 318. Muiu'io, .1. H. Two Michigan bean diseases. (Michigan Agric. Kxper. Stat. Special Bull. Xr. (iS, 1014, p. 2-12, 1 PI., 2 Fig.) Betrifft Glomerella {Colletotrichum) Lindennithianum und Bacteriiiin Phaseoli. Aiif die Bekämpfung wird eingegangen. 319. Miirrill. W. A. (Agaricales) Agaricaceae (Pars.). Xorth American F^lora X, li)U, p. 1-76.) 32U. 3Iiiriill, W. A. American Boletes. New York 1914, p. 1 — 4('. Aufführung . 1 bis Ü4. X. -V. Verf. beschreibt die in dem nördlichen Te'' der Vereinigten Staaten (Virginia, Kentucky, Missouri, Kansas. Nebraska. Dakota) inkl. dem öst- lichen Teil \^on' Canada vorkommenden pileaten Polyporeen. Xeu suid: Corioliis molliuscüliis, Grifola Peckiana. Fulvifomes nov. gen. mit F. Robiniae (syn. Pyropolyporiis Robiniae Murr.), F. Everluirtii, F. Ribis, F. jiiniperinus, Elfvingiella nov. gen. mit E. foinentaria (syn. Elfvingia fomentana ,Murr.). 322. Norton, J. B. S. ^Maryland plant diseases. (Re]>. Maryland Hort. Soc. XVI [1913J, 1914, p. 164-168.) 323. Oberly, E. R. Literature on American Plaut diseases. (Phytopathology IV, 1914, p. 388-391.) Nach Autoren alphabetisch geordnetes Schriftenverzeichnis. 324. O'Gara, P. .1. Occurrence of bacterial blight of alfalfa in the Salt Lake ^'alley, Utah. (Science, N. Ser. XXXIX, 1!)14, p. 905 bis 906.) 32,5. Ortoi!, ('. K. Prevalence and preventi^ of Eocronartium typhuloides Atk. F. D. Fromme. Negative heliotropism of the nrediniospore germ- tubes of Puccinia Rhamni. A. G. Johnson. The ascigerous stage of Helminthosporiiim teres Sacc. J. C. Arthur. A Gymnosporanginm with repeating spores. G. W. Keith. A preliminary report on twig and leaf infection of the peach by means of inoculations with Cladosporium carpopliiluni Thüm. Perley Spaulding. Notes on Cronartiuni Comptoniae and C. ribicola. W. A. Mnrrill. IIow to know the Polypores. F. L. Stevens. Somo problems of plant pathology in reference to transportation. ' P. J. O'Gara. A disease of red elover and alsike clover caused by a new species of Collctotriclmm. Colletotrichum Trifolii Bain. auf Trifolium pratense und T. hybridum ii. Utah. P. J. O'Gara. An anthraenose of Asclepias speciosa caused by a neW Bpecies of Colletotrichuni. Ein Name der neuen Art ist nicht genannt. P. J. O'Gara. A disease of the Underground stems of Irish potato caused by a new species of Colletotrichum. Der Pilz ist nicht näher benannt. E. C. Stakman. A preliminary report on the relation of grass rust in the cereal rust problem. Frank J. Piemeisel. Some facta of the life history of Ustilafio Zeae (Beckm.) Unger. 345. Shoar. W. V. Potato growing on the San Joaquin and Sacramento deltas of California. (Galiforn. Agric. Exper. Stat. Circ Nr. 120. 1914, 11 pp.. 7 fig.) Behandelt werden: Rhizoctonia, Fusarium oxysporum, Scab. .346. Spaulding'. Perley. Diseases ot the eastern hemlock (Proceed. Soc. Amer. Foresters IX, 1914, p. 245-256.) 347. Spauldiiis'. P. Undiserable foreign plant diseases. (Trans- »ct. Massachusetts hört. Soc. 1914, p. 153—179.) 348. Stevens, H. E. Citrus canker. (Florida Agiic. Exper. Stat. Bull. N.r. 122. 1914, p. 113-118, fig. 44-46.) Phyllosticta sj^ec. auf Citrus trifoliata. 349. Stevens, H. E. Studies of Citrus canker. (Florida Agric. Exper. Stat. Bull. 124, 1914. p. 31-43, fig. 6-11.) ] 350. Stevens, H. E. Report of the plant pathologist. (Florida Agric. Exper. Stat. Rept. 1912/13, ersch. 1914, p. LXXII-LXXXVI.) Inhalt: Melanose, Stem-end rot, Guramosis, Fruit rots, Scab. 351. Sunistino, D. R. New or interesting fungi. (Mycologia VI, 1914, p. .32-36, tab. CXV-CXVII.) N A. Verf. beschreibt folgende Arten: Hormisciopsis gelatinosa nov. gen. et spec, Arihrosporium album n. sp., Phyllosticta Atriplicis Desm., Streptothrix pereffusa n. sp., Oidium album n. sp., Polyscytalum flavum n. sp., Vaginata umbona*a, Marasmtus Morgauianus n.- sp. Mit Ausnahme der letzteren Art Bind alle anderen abgel)ildet. 62] Nordamerika \^\ 352. Snir.glc. I). b. Fruit diseases iu Mouiaua. (.Montana Agric Exp. Stat. Circ. Nr. 37, 1914, p. 263-330, 21 fig. 1 tab. col.) 353. Tnbcul*, V.^\ Pflauzenpathologische Bilder und Notizen aiis den nordamerikauischen Wäldern. 1. Caeoina au Pseudotsuga Douglasii und Uredo an Cliamaecyparis nutkacnsis. (Naturw. Zeitschrift. Forst- u. Landwirt seh. XII, 1914, p. 89- 91. N. A Auf der in Europa und bisher auch in Amerika von Uredineen als frei bezeichneten Douglastanne (Pseudotsuga Douglasii) und Nutkacypresse {Cliamaecyparis nutkcensis) hat Verf. in Amerika solche Parasiten beobachtet. Auf Pseudotsuga Douglasii wurde ein Caeorna, als C. Pscudotsugae-Douglasii beschrieben, gefunden, zu dem eine auf benachbarten Populus triclwcaipa vorkommende Melampsora gehörig erkannt wiu'de, die als Melampsora Pseudo- tsugae bezeichnet wird. An Cliamaecyparis nutkacnsis fand sich eine Uredo - form, die vorläufig als Uredo Chamaecyparidis-niitkaensis benannt wird. Ferner bemerkt Verf., dass er auf Populus trichocarpa auch Blasen be- obachtete, die yonExoascus aureus verursacht zu .sein schienen. Sehn egg. 354. Van Horr.e, A. Some rare fungi found at .St. Andrew'a N. B. (Canadian Rec. Sc. IX, 1914, p. 328-338.) 355. Wiloox, E. M. Control of crop diseases in Nebraska. (Ann. Rept. Nebraska Corn. Improvers. Assoc. V, 1914, p. 69 — 84, 8 Fig.) 356. Wilsou, G. W. Stixdies in North American Peronosporales. — V. A Review of the Genus Phytoplitliora. (Mycologica VI, 1914, p. 54 bis 83, tab. CXIX.) Verf. behandelt: Phytoplitliora parasitica Dastur, Pli. Colocasiae Racib., Pli. Arecae (Colem.) Pethyb., Pli. Pliuseoli Thaxt., Ph. erytliroseptica Pethyb., Ph. infestans (Mont.) De By., Ph. Thalictri Wilson et Davis, Ph. Fagi Hartig, Ph. Cactorum (Leb. et Cohn) Schrot., Ph. Syringae Kleb., Ph. Nicotianae Van Breda de Haan, Ph. Faber i '^\a\\h\., Ph. omnivora de By. Zweifelhafte Arten sind Ph. Agaves Vil'af^a, Ph. Jatrophae Petersen. Eine Liste der ein- schlägigen Literatur ist angefügt. 357. Wilson, G. W. Studies in North American Perono» per ales. VI. Notes on miscellaneous species. (IMycologia VI, 1914, p. 192 — 210, tab. CXXXV-CXXXVI.) N. A. Behandelt werden hauptsächlich: Kawakamia Cyperi Miyabe, welche Verf. für ehie mit Basidiophora nächstverwandte Form erklärt, doch fehlt den Conidien trägem die keulen- förmige apikale Verdickung, so dass sie nur eine statt melirere Conidien ab-' schnüren. Peronospora Borreriae Lagh. wiid zu Rhysotheca gestellt, die Nähr- pflanze ist nicht Borreria, sondern Mitrocarpus hirsutus. Rhysotheca Heliocarpi (Lagh.) Wils. kommt nicht auf Heliocarpus, sondern auf Triumfetta vor. Peronoplasmopara Humuli Miyabe et Tak. wurde a\u'h in Wisconsin gefunden. Der Pilz wird zu Pseudoperonospora gestellt. Peronospora Erodii Fuck. gehört ebenfalls zu Pseudoperonospora. Peronospora megasperma Berl. wird als Typus der neuen Gattung Bremiella betrachtet, die wie folgt charakterisiert wird: Conidienträger einzeln odei m Büscheln aus den Spaltöffnungen hervorbrechend, dichotom oder pseudomonopodial verzweigt. Endzweige lang, an der Spitze apophysenavtig angeschwollen. Conidien hyalin, birnförmig, an der Spitze mit Papille, mittels J^52 P- Sytlow: Pilze (ohne die Scliizomycoteu und Klecliten). l^^ Zoosporen keimend. Oosporen deutlich gefurcht. Auf Viola scheint in Nord- amerika nur diese Art vorzukommen, nicht P. Violae De By. Peronospora destructor (Berk.) Casp. = P. Schleidenl Ung. Peronospora Arenariae var. rnacrospora Farl. wird als eigene Art P. Silencs Wils. aufgestellt. Peronospora parasitica (Pers.) Fr. wird in 3 Arten zerlegt: a) P. parasitica, die typische Foirn auf vielen Cruciferen — P. Den- tariae Rabh. b) P. Niessieana ßerl. auf Alliaria. c) P. Lepiäii (McAlp.) Wils. = P. parasitica var. Lepidii Mc Alp., ebenfalls auf vielen Cruciferen in Nordamerika und Europa sehr h<äufig. Ver- schieden von der typischen P. parasitica durch die verhältnismässig einfachen Conidienträger mit mehr offenem Köpfchen. Peronospora Schacfitii Fuck. wurde jüngst in Califoruien gefunden. Peronospora effusa (Grev.) Ges. besteht bekanntlich aus zwei Formen, major Casp. und minor Casp. Beide Formen stellen jedoch ganz verschiedene Arten dar, die wie folgt bezeichnet werden: a) P. effusa (Grev.) Ces. (= var. major Casp., P. Spinaciae Detm.). 1)) P. farinosa (Fr.) Keissl. (= var. minor Casp., P. epiphylla Pat, et Lagh.) Die erstere Art kommt namentlich auf Spinacia, die letztere auf Ciienopodium und Atriplex vor. Peronospora Chamaesycis n. sp. auf mehreren Chamaesyce -Arten in Nordamerika muss als eigene Art von P. Cyparissiae unterschieden werden. Peronospora Planta^inis Underw. ist von P. alta ganz verschieden. Peronospora phlogina Diet. et Holw. und P. Giliac Ell. et Ev. sind identisch. Peronospora Potentillae De Bary lebt auf Agrimonia, Geum und Potentilla. Verschieden sind P. Ruhi Rabh. und P. Fragariae Roze et Cornu. Peronospora Arthnri Farl. ist deshalb besonders interessant, weil ihre Oosporen die Charaktere der Calotliecae und Leiotliecae in sich vereinigen. Peronospora tricliomata Massee ist wahrscheinlich zu streichen, da die vom Autor beschriebenen Conidienträger einem Hyphomyceten, seine ,, Oosporen" irgendeinem anderen Pilze angehören dürften. Peronospora minima Wils. n. sp. auf Saxifraga cerniia in Norwegen. 358. VVilsiti;, dJ. W. The identity of the Anthracnose of grasses in the United States. (Phytopathology IV, 1914, p. 10(5- 112.) N. A. Verf. untersuchte an der Hand von Herbarmaterial die in den Ver- einigten f^taaten vorkonuneuden Authraknoseu der (rräser. Er kommt zu der Überzeugung, dass D'cladium gramlnlcolum Ces., Psilonia apalospora Berk. et Curt.. Steirocfiaete graminicola Saoc, Vermicularia culmigena Cooke, V. Holci Syd.. V. Lolii Rouni.. V. sanguinca Ell. et Halst., CoUctotricIium Bromi Jenn.. C. sangainenm Ell. et Halst., C. lineola Corda, C. lineola pacliy- sperma Ell. et Kellerm.. C. cereale Manns identisch sind. Verf. nennt den Pilz Colletotriclium graminicolnm (Cesati) nom. nov. und gibt an, auf welchen Wirtspflanzen er bisher gefunden worden ist. Riehm. 2. Mittel- und Südamerika. 3.59. .Vnoityni. Potato dieseases. (Hol. Agr. Ter-, y Er.oii. VI, 19U, }). 1031-1041».) 64] Mittel- und Südamerika. 153 360. Anonym. Molestias da batata iugleza. (Bol. de Agricult. Sao Paulo XV, 1914, p. 214-221.) Betrifft Chrysophlyctis endobiotica. 361. Anonym. Cancro das batatas inglezas. (Bol. de Agricult. Sao Paulo XV, 1914, p. 701-704, 1 fig.) 362. .\n')!iiyni. Cancro das Batatas inglezas (Bol. Agric. Sao Paulo XV a, 1914, p. 390-391.) - Betrifft Ch-ysoplüyctis endobiotica. 363. .Vuonym. A parasite of toraato. (Bol. Min. Agric. Indust. e Com. Brazil II, 1913, p. 165.) 364. 0. Moleätia.s das laraujeiras e outra.s aurantiaceas. (Bol. de Agricultura, Sa;) Paulo XV, 1914, p. 1064-1086.) 365. Avprua-Siiircä, R. Pacclnia Capsici n. sp. auf spanischem Pfeffer in Sao Paulo (Intern. Agrarteclin. Rundschau IV, 1913, p. 1477.) Der Pilz tritt im Staate Sao Paulo immer häufiger auf, namentlich bevorzugt er schattige und feuchte Orte. Er befällt alle Organe der Pflanze, besonders aber die Eudtriebe, welche deformiert werden und schnell ver- welken Bei den Blüten werden hauptsächlich Stiel xmd Kelch befallen, in- folgedessen reifen die Früchte nicht. Siehe auch Jahresbericht 1913, p. 165^ Ref. Nr. 380. 366. B;incrol"t, C. K. Pungns notes. (.Tourn. Board Agric. Brit. Guiana VII, 1914, p. 141.) Betrifft Uredo Orchidis und Spliaerotheca pannosa. 367. Cayla, V. Maladies cryptogamiques des feuilles de l'H^vöa en Amerique. (Journ. Agricult. Trop. XIII, 1913, p. 186-188.) Einige Bemerknugeu zu Fm'clai'nm macrosponim und Dothidella Ulci auf H^i't'a-Blättern in Amerika. 368. Faul!, J. H. and Graham, G. H. Bark disease of the ehest nut in British Columbia. (BWestiy Quart. XII, 1914, p. 201-203.) 369. Fawcett, G. L. Report of the plant pathologist. (Porto Rico Agr. Exp. Stat. Ann. Rept.. 1913, publ. 1914, p. 26-29.) Inhalt: Black pod disease of Cacao; Citrus diseases - Ciados pari um', Coffee disease — Cercospora coffeicola. 370. Fawcett, G. L. Some notes on the scab of grapefruit. (Porto Rico Progress VI, Nr. 22, 1914, p. 6-7.) 371. Pawcatt, G. L. The rot of Citrus fruit. (Porto Rico Progress Vril, 1914, p. 5-7.) 372. Pawc3tt, G. L. PeUicnlaria koleroga on coffee in Porto Rico. (Journ. Agr. Research II, 1914, p. 231-233, 3 fig.) Die zuerst aus Indien bekannte, durch PeUicnlaria koleroga hervor- gerufene Kaffeekrankheit wurde nun auch in Porto Rico beobachtet. Es werden die Stämme, Zweige, Blätter und Beeren angegriffen. Die m Sud- amerika als „cMidelillo" bekannte Krankheit des Kaffees ist ohne Zweifel mit P. koleroga identisch. 373. F-'rrer, A.l.>lfo and Gnina.los, E. X. No existe enfermedad alguna en los plantios de banano en Tabasoo. (Bol. Soc. Agi-ic. Mexicana XXVIII, Nr. 9, 1914, p. 168-170.) .374 Poster, Luther. Report on plant pathological work. (N. .Met. Agric. Exper. Stat . 24. Ann. Rept. 1912/13, ersch. 1914, p. 34-36.) 375 Fuhrmann, 0. et Mivor. Eii>?. Voyage d' exploration sciouti- fique en Colombie. Premiere Partie. Quelques mois en Colombie. (Mem. S»c. neuchätel. de^ Sei. Natur. V, Neiichätel 1014. p. 1 ^116.) J54 ^'- Sydow: Pilze (ohne die Scliizomycetcn und Flechten). [65 lleisobericht. Die in den bereisten Gebieten gefundenen neuen Pik- arten werden aufgezählt. Hingehender werden zwei wichtige Krankheiten des Kaffeebaumes im Tale von Viota besprochen: 1. Die „Mancha", verursacht durch Omphalia flavida Maubl. et Rangel. 2. „L'amarillamiento", hervor- gerufen durch Plitliora vastatrix. 376. Gandiira. U. Les Fusarios considerados en patologia vegetal. (Meni. y Rev. Soc. cient. „Antonio Alzate" XXXII. 1914, p. 415 bis 426.) ;n6a. Gaiadara, (». Pleospora y Cladosporiiim considerados en parasitologia agricola. (Mem. y Rev. Soc. cient. „Antonio Alzate'' XXXIT, 1914, p. 383-391, 9 fig.) 377. Hariot. l*. Les maladies du bananier a la Jamaique. (Journ. d'Agric. trop. XIV, 1914, p. 166-169.) 378. Haumar.ii-Morok, L. Contribution ä l'etude des alte- rations niicrobiennes des organes charnus des plantes. (Anii. Inst. Pasteur XXVII, 1913, p. 501-522.) Rhizopus nigricans auf Wurzeln von Ipomoea Batatas in Argentinien. 379. JohiistoiJ, J. R. Report of the pathologist. (Ann. Rept. Sugar Prod. Assoc. Porto Rico 1911-1912, 1912, p. 23-28.) 380. Johustou. J. K. The relacion del cultivo de cana cou el oontrol de las enfermedades fuugosas. (Progreso [Tabasco] X, 1914, p. 135-138, 153-155, 248-254.) 381. Johustou, J. R. The important/ cane fungi in Santo Do- mingo. (Rept. Bd. Com. Agric. P. R. II, 1912/13, p. 29-31.) 382. Kuijper, .1. Notizen über einige Pflanzenkrankheiten erregende Pilze Surinams. (Reo. Trav. Bot. Neerland. XI, 1914, p. 44 bis 53, 9 fig.) N. A. Cercospora coffeicola Berk. et Cke. hält Verf. für identisch mit C. Coffeae Zimm. Wenn auch die mikroskopischen Details variabel sind, so gehen die- selben doch so ineinander über, dass liier nicht zwei gesonderte Arten an- genommen werden können. — Mycosphaerella Coffeae Noack und Sphaerclla coffeicola Cke. sind auch identisch. Neue Art ist Mycosphaerella Eriodendri auf Blättern von Eriodendron anfractuosiim. Der Pilz vernichtete fast sämtliche Blätter der jungen Pflanzen. — Leptosphaeria coffeicola Delacr. befiel in einer Liberia-Pflanzung besonders die Robusta-F^xemplare. Die vom Pilze verursachten Blattflecken zeigen sehr unregelmässige Form und gleichen den von Miuierlarven gebildeten. 383. Laat. J. E. vaii der. Las enfermedades del Banano. (Bpl. Fomento IV, 1914, p. 11 — 20 and english translation, p. 21 — 27, c. fig.) 384. Laat. J. E. van der. The diseases of the banana. (Laa Enfermedades del Banana, San Jose, Costa Rica, Dept. Agric. 1914, 19 pp., 3 Fig.) 385. Martinez. L.. La iufermedad del plätano en Tabasco. (Bol. Soc. Agric. JVlexicana XXVIII, Nr. 2, 1914, p. 26-27.) 386. Martsroz, R. S. Plant diseases in Jamaica, 1913. (Ann. Rept. Departm. Agric. Jamaica 1913, p. 16.) 387. Nowoll, W. Fungus diseases in Barbados. (Rept. Dept. Agi-ic. Barbados 1912/13, |p. 44-45. - Agric. News Barbados XIII, 1914, p. 158.) 66] Asien. I55 388. Raiiüol. Eusier.io. Tiagas dos poinuies e das hüitas. (Lavoura XVII, 1913, erscli. 1914, p. 308-312.) Betrifft von Pilzen: Plasmodiophora Brassicae nndOidium erysiplioides. 389. Smith, L. Diseases of sugar cane ou tUo Island of St. Croix, 1913. (Rept. Agi-ic. Exper. Ötat. St. Croix 1912— 1913, p. 45 — 46.) 390. Smith, L. Fungus diseases of cotton. (Rept. Agric. Exper. Stat. St. Croix 1912-1913, p. 59-60.) 391. Speü:azzini, (". Sobre algunas paräsitas f anerogäniicas de la Repüblica Argentina. (An. öoc. Cienc. Argentina LXXVII, 1914, p. 145-150.) 392. Tempany, H. A. Root diseases of lime trees in Dominica. (Imp. Dept. Agric. West Indies Rept. Agric. Dept. Dominica 1912/13, p. 9— 14.) 13. Asien. 393. Anonym. Crop Pest Handbook for Behar and Orissa. Issued by the Department of Agriculture, Behar and Orissa, Caicutta 1914, 4», 53 PI. color. 394. Anonym. Plant sanitation inMalaya. (India Rubber Journal XLVII, 1914, p. 19-20.) 395. .\|rekar, S. L. Fungus diseases of plants. (Poona Agric. Coli. Mag. V, 1914, p. 184-192.) 396. Bakor, ('. F. The lower Fnngi of the Philippine Islands. A bibliographic list chronologically arranged, and with localities and hosts. (Leaflets of Philippine Botany, vol. VI, Art. 102, 1914, p. 2065 bis 2190.) Verf. gibt ein systematisch geordnetes Verzeichnis mit Angabe der Literatur und der Nährpllanzen der bisher von den Philippinen bekannt gewordeneu Pilze. Den Schluss bildet ein alphabetisch geordnetes Verzeichnis der Nahrpflanzen und der in Betracht kommenden Pilzgattungen. 397. Bakor, C. F. First Supplement to the list of the lower Fungi of the Philippine Islands. (Leaflets of Philippine Botany, vol. VI, Art. 113, 1914; p. 2417-2542.) Ergänzendes Verzeichnis der bisher bekannten Pilze der Philippinen, 398. BanetI, 0. W. A Fungus parasite of the Coconut beetle. (The Philippine Agricult. Review VII, 1914. p. 133- 134.^ 399. Bresartola, G. and Sydow, H. Enumeration of Philippine Basidioniycetcs. (The Philippine Journ. ot Sc. Sect. C. Botany IX, 1914, Nr. 4.. p. 345-;^52.) N. A. Genannt werden giösstenteüs Polyporeen. Neue Arten sind Hymeno- chaeta subferruginea und H. defledens. Ferner wird Fomcs veliitiniis Eres, fa. microchaeta Bres. als neu beschrieben 400. Brown, William H. and (iratr, Paul VV. Factors influencing fungus succession on düng cultures. (The Philippinc Journ. of Sc. Sect. C. Botany VIII, 1913, Nr. 1, p. 21-29.) Die Pilzfolge bei Dungkulturen vollzieht sich in Manila in sehr ähnlicher Weise wie in gemässigten Zonen. Cewöhnlich entstehen zunächst Mucoracecn, darauf Oospora und schliesslich Cop/-/n«s. Mz/toracecn und Oosporo verschwinden Bchon in weniger als 10 Tagen, während Coprinus sich lange Zeit hindurch bildet. Die Reihenfolge des Erscheinens dieser Pilze hängt wahrscheinlich 156 P- Sydo»\': Pilze (ohne die Scliizoinyceten und Flecliten), [67 voll der verscLiedeneu Dauer ihres Wachstums ab, während das Verschwinden von Macoraceen und Oospora auf die G-egenwart von Mikroorganismen im Substrat zurückzuführen ist. Die genannten Pilze mögen giftige Stoffe aus- scheiden und auch wohl die Nährstoffe vermindern, aber es ist nicht aa- zuuehmeu, dass hierdurch die Reihenfolge des Erscheinens der Pilze bedingt wird. Werden die Macoraceen auf sterilisiertem Dung gezogen, so entwickeln sie sich sehr viel besser und haben auch eine weit längere Lebensdauer, an- scheinend bis das Substrat ganz ausgetrocknet ist. Bei gleichzeitiger Züchtung auch der anderen Pilze auf sterilisiertem Dung wird das Wachstum der Macoraceen zwar eingeschränkt; doch ist diese Einschränkung so geringfügig, dass nicht anzunehmen ist, dass der Wettbewerb der anderen Pilze die Ursache für das Absterben der Macoraceen in unsterilisierten Kulturen ist. Mit der Austrocknung des Substi-ats stellen alle Pilze ihr Wachstum ein. aber es hat nicht den Anschein, als ob dieser Faktor auf manche Art eher einwirkt als auf andere, so dass die Austrocknung für das Absterben der Macoraceen auf unsterilisierten Medien nicht verantwortlich zu machen ist. 401. Itiihä'i, P. Fungi in Wissenschaftliche Ergebnisse der Expedition nach Mesopotamien, 1910. (Annal. k. k. naturh. Hofmus. Wien XXVIIl, 1914, p. 189-218, 2 Tat) x\. A. Vei"f. be-itimmte die auf der genannten Expedition gesammelten Pilze. Aufgelührt werden: Pfiycomycetes 2, Hemibasidii (Ustilagineae) 5 (Ustilago Scliisini n. sp.), Uredinales 15 (Alveomyces vesicatorias nov. gen. et spec, Uroniyces Handeln, Pnccinia crassapicalis, P. lineatala, P. Schismi n. sp.), ThcLephoraceae l, Polyporaceae 4, Agaricaceae 3, Gasterornycetes 3, Pezizaceae 1, Terfeziaceae 2, Erysipfiaceae 1, Dotliideaceac 1. Sphaeriaceae 1 (Melanonima Bübäkii Rehm n. sp.), Amphisphaeriaceae 2 {Pleosphaeria Ancfionii, P. astra- galina n. sp.), Cacarbitariaceae 2 {Cacurbitaria AcanthophylU, C. kardica n. sp.), Mycospliaerellaceae 2 {Gaignardia Alhagii, Spliaerellu ArgyrophylU n. sp.), Pleosporaceae 22 {Didyrnosphaeria Prosopidis, Leptosphaeria Melicae, Pyreno- pliora convexispora, P. dabia, Pleospora carvasca, P. Gailloniae, P. kardistanica, P. mesopotaiuica, P. Pegani, P. Prosopidis, P. sororia, P. Stellerae n. sp., P. herbar am (Pers. ) Rabh. n. var. asper alina et Cleonies), Spliaerinideae 43 (Plioina bacteriosperma, P. depressitheca, P. linicola, P. Teacrii, Plenodornus Diantlü, Dendrophoma Podanthi, Sclerophoma Handeln, Placospliaeria ephe- drina, P. Tragii, Ascochyta kardistanica, Diplodina Polygoni-selosi, D. rliachidi- cola, Septoria Aperae interraptae, Rhahdospora ephedrigena, R. grossetexta, R. lanalata, R. Spodiopogonis, Sphaeropsis lieterogena, Sclerospbaeropsis Held- rcichiae nov. gen., Coniothyrium globiparam, C. grandisporam, C. niesopotainicum, C. Nitranae, C. rüde, C. sabcrustacearn, C. tenae, Microdiplodia Handeln, M. Noaeae, M. Pegani, Hendersonia Acanthopliylu, H. Gailloniae, H. Pegani, H. Spodiopogonis, Camarosporiam Noaeae, C. Onobrycliidis, C. Pegani, C. sarcinisporwn n. sp.), Ncctrioideae 1 [Roumegueriella Handeln n. sp.). Lepto- stromaceae 6 {Leptothyrium Podanthi, L. Thymi n. sp., Basiascella gallorum nov. gen. et spec), Excipulaceae 1 (Ramalariospora asperulina nov. gen. et Spec), Melanconiaceae 1 (Gloeosporiarn mesopotamicam n. sp.), Dematiaceae 6 (Coniotheciam corticolam, C. macigenam n. sp.). Die neue Gattung Alveomyces, die auf Blättern von Leontice Leonto- petalum vorkommt, ist ein äusserst interessanter Pilz. Obgleich die Teleuto- sporen desselben nicht in flachen, zur Epidermis nicht parallel orientierten Lagern ausgebildet werden und hierin von dem morphologischen Aufbau 68] Asien. j^^Y der anderen Ure di neen-iinitungau abweichen, .so liült Verf. trotzdem den l'ilz nicht nur für ehie echte Ureäince, sondern sogar für den Vertreter einer neuen Gruppe der Uredineen. der Alveomycet(:ceae. Der Pilz stellt ein Verbindungs- glied der Uredineen zu den Ustilagineae dar. 402. Bussy, L. P. de. Plant diseases in Java. (Mededeel. Deli- Proefstat. Medan VIII, 1913, p. 64-68 et p. 82.) 403. Butler, E. J. Ufra disease of rice. (Agric. Journ ol ludia VIII, 1913, p. 205-220, 1 Fig.) 404. Butler, E. J. Anniial report on mycology. (Ann. Pvept. Bd. Sei. Advice India 1911 — 1912, p. 124—127.) 405. Butler, E. J. Report on mycology. (Ann. Pej.!. Bd. .Sc. Advice India 1912—1913, p. 116— 122.) 406. Butler, E. J. Eeport of the Imperial Mycologist. (Report Agiicult. Research Institut and College, Pusa 1912—1913, Calcutta 1914, p. 55-69.) 407. Butler, E. J. Rotting of Pomegranat es. (Agric. Journ. India IX, Part 2, 1914, p. 205-206.) 408. Butler, E. J. Tikka disease and the in t roducl ion of exotic groundnuts in the Bombay presidency. (Agricult. Journ. of India IX, Part I, 1914, p. 59-70, tab. III.) Betrifft Septoglocuni Arachidis. 409. Butler, E. J. Notes ou some rusts in India. (Annal. MycoL XII, 1914, p. 76-82, 4 Fig.) N. A. Zu Uredo Fici Gast, fand Verf. die zugehörige Teleutosijorenform auf Ficiis glomerata. Die einzelligen Teleutosporen werden in Reihen gebildet, die aber bei der Keimung zerfallen. Der Pilz gehört zur Gattung Kuehneola und wird K. Fici (Gast.) Butl. genannt. Nach Auffindung der Teleutosporen- form zu Uredo Oldcrtlandiae Mass. ist dieser Pilz zu Coleosporium = C. Olden- landiae (Mass.) Butl. zu stellen. Die Teleutosporenlager sind sehr klein und brechen durch die Spaltöffnungen hervor. Der zuerst als Uromyces Kuehnii Krueger beschriebene Rost des Zuckerrohres stellte nur eine Uredoform dar. Die vom Verf. für diesen Pilz auf Saccharum spontaneiim gefundene Teleuto- sporenform ist eine Puccinia und wird P. Kuehnii (Krug.) Butl. genannt. Die drei PUze sind gut abgebildet. 410. Butler, E. J. and Khaii, Abdul Hatiz. Some new sugarcane diseases. (Mem. Dept. of Agricult. in India, Bot. Ser. VI, Nr. 6, 1913, p. 181 bis 208, 6 tab.) N. A. Neben Colletotrichum falcatum Went bewirkt auch das oft gleichzeitig auftretende, in Ostindien weitverbreitete Cephalosporium Sacchari Butl. n. sp. eine Rotfäule des Zuckerrohrs. Auf lebende Pflanzen konnte der Pilz leicht übertragen werden. In Kidturen auf Agar konnte eine andere etwa zugehörige Fruchtform nicht konstatiert werden. Eine anscheinend seltene Welkekrankheit des Zuckerrohrs wird durch Hendersonina Sacchari Butl. nov. gen. et nov. spec. hervorgerufen. Das Myoel des Püzes durchzieht die Wurzeln und unteren Stengelteile. Aus dem Mycel wurde auf Agar ein Pilz gezüchtet, der als Vertreter einer neuen Sphaeropsideen- Gattung angesehen wird. Die 1 — 2 mm grossen Stromata sind schwarz, von lederartiger Konsistenz, mit tief eingesenkten unregelmässigen Loculi versehen. Zweierlei Sporeuformen werden auf den gleichen verzweigten Basidien aus- gebildet, nämlich elliptische oder längliche, bräunliche, 1— Szellige von ;158 i*. Sydow: Pilze (ohne die Schizoniyceteu und Flechten). rß9 15 — 24 : 3%— 5 fx Grösse und fadenfönnige hyaline von 20 — 60 : 0,6 — 2 ^ Grösse. Intermediäre Sporenformen (Sporen gelblich, 18 — 30:2 — 3% «) wui'den manchmal beobachtet. Der Pilz erinnert demnach an Phomopsis. Genau die gleichen Fruchtkörper wie die in der Kultur gezüchteten wurden später auch direkt am alten Zuckerrohr aufgefunden. Versuche, die zugehörige Schlauchform zu erzielen, misslangen. Gesunde Pflanzen wurden mehrfach mit Hilfe von Reinkulturen des Pilzes infiziert. Eine Blattflecke erzeugende Krankheit wird durch Helnnntliosporium Sacchari Butl. n. sp., das sich leicht kultivieren und auf gesunde Pflanzen übertragen lässt, verursacht. 411. ßuiiron, H. van. The root parasites of the Bombay Deccan. (Poona Agric Col. Mag. V, 1914, p. 193-196, 1 PI.) 412. Duport, L. Notes sur quelques maladies et enuemis des plants cultiv^es en Extrßme- Orient (Suite et fin). (Bull. Ecpn. Indochine XVI, 1913, p. 947-1001.) 413. Graff, Paul W. Additions to the Basidiomycetous flora of the Philippines (The Philippine Journ. of Sc. Sect. C, Botany, VIII, 1913, Nr. 6, p 299-307, tab. VIII-X.) N. A. Genannt werden von Exidia 1, Pilacre 1, Polyponis 1, Fomes 1, Poly- stictus 1, Trametes 1, Favolus 1, Lascliia 3, Lepiota 1, Lentitnis 3, Volvaria l, Naucoria 1, Panaeolus 1, Didyophora 2, Ithyplialliis 1, Miitiinis 1, Simblurn 1, Cycloderma 1, Tiilostoma 1, Geaster 1, Bovisia 1, Lycoperdon 4, Scleroderma 1, Areolaria 1, Polysacciim 1 Art, darunter werden Exidia lagunensis, Laschia philippinensis, Lentinas Candidas, L. lagunensis, Volvaria pruinosa, Naucoria manilensis, Bovista Jonesii als neu beschrieben. 414. GrafF, Paul W. Fungi apud Merrill: ,,An enumeration of the plants of Guam." (Philippine Journ. Sc. Sect. C, Botany, 1914, Nr. 1, p. 37-40.) N. A. Ausser Phyllacliora Afzeliae Syd., Phoma lusitanica Thuena. und Clado- spurium Clemensiae Graff n. sp. auf Blättern von Eragrostis tenella werden noch 14 bekannte Basidiomyceien aufgezählt. 415. Graft', Paul W. Yh.iV\^^ine Basidiomycetes. II. (The Philippine Journ. of Sc. Sect C, Botany, IX, 1914, Nr. 3, p. 235-254, tab. II.) N. A. Aufgezählt werden von Hirneola 1, Guepinia 2, Stercum 1, Cladoderris 1, Polyporus 1, Fernes 8, Polystictus 10, Trametes 1, Daedalea 1, Laschia 1, Lepiota 7, Tricholoma 1, Marasmius 4, Lentinus 5, Naucoria 2, Galera 1, Aga- ricus 3, Stropliaria 1, Coprinus 7, Panaeolus 1, Cyathus 2, Tylostoma 1, Geaster 2, Bovistella 1, Calvatia 1, Lycoperdon 1, Scleroderma 1 Art, darunter werden Lepiota sulphopenita, Tricholoma lenuls, Lentinus Macgregorii, Agaricus luzo- nensis, Stropharia radicata, Coprinus flos-lactus als ueu beschrieben. Für die einzelnen Arten wird eine mehr oder minder grosse Anzahl von Standorten angegeben, auch wird ausführlich die Synonymie zitiert. Auffallend ist die grosse Anzahl Murrill'scher Arten, die Verf. wieder einzieht. 416. Hanzawa, J. Fusarium Cepae, ein neuer Zwiebelpilz Japans, sowie einige andere Pilze an Zwiebelpflauzen. (Mycolog. Centralbl. V, 1914, p. 4-13, 6 fig., 1 tab.) N. A. I. Vor einigen Jahren trat im Dorfe Sapporo, wo viele Zwiebeln gebaut werden, eine ziemlich grossen Schaden verursachende Zwiebelkrankheit auf. Dieselbe befällt die jungen Zwiebelpflanzen, verfärbt die Blätter, welche bald welken und sich über die verfärbte Seite zu Boden neigen. J)ie Zwiebel selbst 70] ''^^'®"- 159 wird sovyohl seitlich als auch von der Unterseite her von einer Fäulnis ert^riffeii. ■Die erkrankten Teile der Zwiebeln sind von Pilzniycelien erfüllt, die Gefäss- bündel verlieren das Wasserleitnngsvermögen, infolgedessen sich die Blätter der Länge nach von oben nach unten verfärben. In dem Gewebe der faulenden Zwiebel wurden stets Larven von Fliegen gefunden. An den erkrankten Stellen der Zwiebeln fand Verf. nun ein neues Fusarium, welches er als F. Ccpae n. sp. beschreibt. Bei Lifektionsversuchen wurde festgestellt, d.ass dies Fusarium in die unverletzte Zwiebel nicht eindringt; wurde dieselbe aber mit einer glühenden Nadel durchbohrt, so drang der Pilz hinein. Daraus ist zu schliesseu, dass das Fusarium kein strenger Parasit, sondern nur ein Wundparasit ist. Werden die Zwiebelpflauzen auf dem Felde verletzt (durch Fliegeumadeu), so kann das erdbewohnende Fusarium in die Zwiebel eindringen und die Zwiebelfäule erzeugen. Vorbeugungs- und Gegenmittel sind: I. 8terilisierung der Erde zwecks Vernichtung der Pilze 2. Fruchtwechsel, 3. Kultivieren der Zwiebelpflanzen unter Vermeidung von zuviel Dünger Und zu grosser Feuchtigkeit. 4 Vermeidung von Verletzungen der Zwiebeln. 5. Vernichtung oder Ausdrücken der Fliegen xuid deren Eier und Verhütung der Eiablage durch Streuen von Kalk mit Kus.-^, Kerosinölemulsion, Euss, Kainit, Sal- peter usw. 6. Baldiges Ausziehen und Vernichten der befallenen Pflanzen. Anschliessend hieran wird die Zwiebelkultur in Sappore beschrieben und eine Anah^se der Ackererde gegeben. IL Blattkrankheiten der Zwiebelpflauzen. Beschrieben werden: 1. Macro- sporium parasiticnm Thuem , 2. Claäosporium Alliorum n. sp. und 3. Alter- naria tenuis Nees. III. Krankheiten der aufbewahrten Zwiebeln. 1. Botrytis S]) , 2. Scle- rotium sp , 3. Penicillium canum Preuss (?), 4. Bakterienarten. Die kolorierte Tafel ist gut ausgeführt. 417. Hara, K. Ou Fungi parasitic on insects found in Gifu prefecture. (Bot. Mag. Tokyo XXVIII, 1914, p. [339]-[35l]. 1 fig ) (Japanisch.) 418. Harter. W. Phy topathologisches aus Indien. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 351-354.) 419. Ito, S. Kleine Notizen über parasitische Pilze Japans. (Bot. Mag Tokyo XXVII, 1913, p. 217-223.) N. A. Sclerospora Sacchari T. Miyake steht der aus Ostindien bekannten S. graminicola var. Andropogonis Sorglii nahe. Bei beiden keimen die Conidien wie bei Peronospora mittels Keimschlauches. Verf. zerlegt die Gattung Sclero- spora in Eusclerospora (Zoosporen produzierend) und Peronosclerospora (du-ekt auskeimend). Ustllago Rottboelliae Miyake 1913 ist mit U. Rotiboelliae Syd. et Butl. 1907 identisch. Die zum Aeddium Epidemii P. Henn, et Shirai gehörige Teleutosporeii- form, die auf derselben Pflanze lebt und kompakte Lager bUdet, wird als Puccinia Epimedii Miyake et Ito beschrieben. Man hatte, gestützt auf die Kulturversuche Shirai's. bisher allgemein angenommen, dass Roestelia koreaensis P. Henn. die Äcidienform von Gymno-^ sporangium japonicum Syd. sei, Nach der Meinung des Verfs hat aber Shirai mit zwei verschiedenen Formen (einer zweig- und einer uadelbewohnenden Art) operiert. Die vom Verf. mitgeteilten Kulturversuche scheinen zu be- weisen, dass wir folgende Arten zu unterscheiden haben: G. japonicum Syd., ■j^gA p. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Klecliten). [71 zweigbewohuend, Äcidien auf Photinia villosa (= Roestclia Photiniae P. Heim.); G. Haraearnini Syd., nadelbewohnend, Äcidien auf Pinis sinensis, Cydonia vulgaris, C. japoiiica (= Poestelia koreaensis P. Henn.). Syn. : G. asiaticiim Miyake. Schliesslich wird noch Brachysporium Phragmitis Miyake niil Napi- cladiiim arundinaceiini (Cda.) Sacc. identifiziert. 420. Kita, ü. Einige japanische Schimmelpilze. II. Mit- teilung: Über die Aspergillus -Arten aus ,,K atsuobushi" und Ver- gleichung von vier Aspergillus ochraceus- artigen Pilzen. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras. II. Abt. XLl, 1914, p. 351-363.) ,,K atsuobushi" ist getrocknetes Bonitofleisch (von Gymnusarda affinis), das in Japan allgemein als Genussmittel zur Zubereitung von Suppe, Sauce, jund beim Kochen mit Soja zusammen Anwendung findet. Beim Trocknen schimmeln die Fische, wobei verschiedene, meist zu Aspergillus gehörige Pilze eine Rolle spielen. Zwei neue Arten wiirden bereits von anderen Autoren als A. melleus und A. gymnosardae beschrieben. Ausserdem kommen darauf vor A. glaucus, A. albus, Verticillium glaucum, Penicillium glaucuru, Mucor racemosus, Aspergillus flavo-viridescens, Cladosporium herbaruni, Catenularia fuliginca, Aspergillus oelvaceus. Diese sind mit Ausnahme von A. glaucus alle ohne Nutzen. Verf. hat nun neuerdings noch einige Arten isoliert, nämlich A. Weutii, A. sulfureus var., A. oryzae. Ausser dem schon genannten A. glaucus, der bei der Katsuobushibereitung die grösste Rolle zu spielen scheint, wurde auch A. Wentii Avegen seiner enzymatischen Kraft als technisch wichtig erkannt. Mit Rücksicht auf die je nach den Kulturbedingungen grosse Varia- bilität der Arten wurde der gefundene gelbe Aspergillus nicht als eigene Art, sondern nur als Varietät von A. sulfureus angenommen. Schnegg. 421. Knischowsky, 0. Mitteilungen aus Holländisch-Indien. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 355 — 359.) — Literaturauszug. 422. Listor, G. Japanese Myeetozoa. (Trans. Brit. Myc. Soc. V, 1914, p. (J7-84.) 423. Massee, Ü. Fungi exotici. XIX. (Kew Bull. Nr. 10, 1914, p. 357-359.) N. A. Diagnosen folgender neuer Pilze aus Singapore: Lepiota semivestita, L. carneo-rubra, L. ochracea, L. ferruginosa, Collybia altissima, Marasmius aratus, M. papyraceus, Entoloma umbonatum, Flammula elegantula, Galera fluipes, Hydnum elatuni. 424. Massee, G. Fungi exotici. XVII. (Kew BuU. 1914, p. 72-76. Bestimmung der von Burkül im botanischen Garten zu Singapore gesammelten Pilze. Genannt werden: * Lepiota albida, *Schulzeria pellucida, *Collybia elata, *Clitocybe carnosa, *Russula aeruginosa, R. fragilis Fr., *Lactarius bicolor, Hygrophorus chlorophanus Fr., * Marasmius lanaius, *EniO' toma Burkillae, *Inocybe umbrina, *Pholiota hepatica, *Flammula bella, *Agaricus tenuiceps, *Stropharia minima, Hypholoma sublateritium Schaeff , Coprinus plicatilis Fr., C. niveus Fr., *Auricularia indica, Hirneola auriculae Judae Berk., *Boletus indecorus, *B. craspedius. — Die mit einem * be- zeichneten Arten sind neu. 425. Mc Rae, William. Fungus diseases of plants. (Madras Agricultural Calendar 1914-1915, p. 50-51.) 72] . Asien. iqi 426. McRap, William. Smut ou Cholam. (Madras Agricultural Calendar 1911-1912, p. 54-56, 2 fig.) 427. Mc Rae, William. Smut ou Cholam. (Madras Agricultural Calendar 1914-1915, p. 12-13, 1 fig.) 428. Miyake, Ichiro. Über chiuesische Pilze. (Bot. Mag. Tokyo XXVIII, 1914, p. 37-55, 1 tab.) N. A. Verf. gibt eine Aufzählung der von ihm im Sommer 1912 in China gesammelter Pilze. Genannt werden: Phycomycetes 4, Ascomycetes 22 {Pleo- spora Lcspedezae, Rehmiella iilmicola n. sp.), Ustilagineae 2, Uredineae 35 (Aecidium Callistepfii n. sp.), Fungi imperfecti 40 {Coniotliyrium Tiliae, C. Spiraeae, Scptoria Perillae, Scptogloeum Anemones n. sp.). Kritische Be- merkungen sind eingeflochten, so namentlich über die Überwinterungsweise der Sporen von Aecidium Mori Barcl. 429. 3Ioesz. di. Kisazsiav gombäk. (Pilze aus Klein- Asien.) (Bot. Közlem. 1914, p. 142—148, c. fig.) (Magyarisch mit deutschem Re- sümee.) N. A. Verf. bestimmte die von J. Andrasovszky in der kleinasiatischen Provinz Lycaonia gesammelten Pilze. Neue Art ist Tracylla Andrasovszkyi auf lebenden Blättern von Cytisus spinescens. Der Pilz ist von T. spartina (Peck) und T. ar ist ata (Cke.) durch kleinere Conidien und Sporen verschieden. Verschiedene Püze wurden auf neuen Nährpflanzen gefunden, so: Puccinia Achilleae Cke. auf Achillca santolina L., P. Biipleiiri-falcati (DC.) Wint. auf Bupleuriim croceum Fenzl, P. persica Wettst. auf Centaurea balsamita L., P. Epilobi-tetra- goni (DC.) Wint. auf Epilobium tomentosum Mill., Melampsora Helioscopiae (Pers.) Wint. auf Euphorbia tinctoria B. et Huet, M. Gelmii Bres auf Euph. lanata Sieb., Puccinia libani P. Magn. auf Ferulago pauciradiata B. et Heldr., Aecidium ranunculacearum DC. auf Ranunculus argyreus Boiss., Phragmidium tuberculatum J. IMuell. auf Rosa Rapini B. et B. Die Asci und Sporen von Erysiphe Pegani Sorok. sind bedeutend kleiner als die von E. taurica Lev. Erstere Art kann daher nicht, wie dies Salmon tut, mit letzterer identifiziert werden. Von Puccinia Achilleae Cke. werden die bis dahin unbekannten Uredosporen beschrieben und abgebildet. Puccinia Stizolophi Syd. soll nach Verf. mit. P. persica Wettst. identisch sein. 430. Patoulllard, N. Champignons des Philippines. I. Commu- niqu^s par C. F. Baker. (Leaflets of Phüippine Botany, vol. VI, Art. 104, 1914, p. 2239-2256.) N. A. Die aufgefülirten Pilze verteilen sich auf folgende Gattungen: Septo- basidium i {S. Bakeri n. sp.), Auricularia 2, Meter ochaete l, Guepiniopsis 1, Dacryomitra 1, Hymer ochaete 2, Podoscypha 2, Stercum 5, Cladoderris 1, Poro- gramme l, Leucoporus 4, Mclanopus 1. Microporus 4, Lenzites 3, Hexagona 6 (//. Thwaitesii Berk. n. fa. sinuata et resupinata, H. Reyesi n. sp.), Eimerina 1, Funalia 1, Trametes 6, Coriolus 5, Cyclomyces 1, Phellinus 1, Xanthochrous I, Ganoderma 7, Ungulina 4, Hydnum 2 (//. insulare, H. Copelandii n. sp.), Trogia \, Laschia 1 (L. simulans n. sp.), Favolus 4, Diciyopanus 1 (D. Copelandii n. sp.), Porolaschia 1 (P. Raimundsi n. sp.), Crcpidotus 1 (C. quitensis Pat. n. var. philippinensis), Nidula 1, Cyathus 2. 431. Petch, T. Leaf diseases of Hevea. (Trop. Agricult. XLIT. 1914, p. 268-269.) Botanischer Jahresbericht XLII (1914) 1. Abt. [Gedruckt 4. 6. 20.] 11 \Q2 !'• Sydow: l'ilzc (ohne die .Schizomyceten und Klecliten). |73 432. Rt'hm. H. Ascomycetes Philippinenses. V. Coinmunicati a dar. C. F. Baker. (Leaflets Philippiue Bot. VI, 1914, Art. 1(».S, p. 2191 bis 2237.) N. A. Verf. nennt in der Arbeit 140 Arten und Varietäten. Dieselben ver- teilen sich auf folgende Gattungen : Meliola 9 (M. callista, M. Uncariae n. sp.), Giügnardia4:{G. Sterculiae,G. fusco-coriacea, 0. Arengaen. sp.), Botryosphaeria 1, Anthostomella 6 (A. mindorensis Rehm n. var. verniciüosa, A. atronitens, A. Copelandi, A. lichenoides n. sp.), Rosellinia 2 (/?. racfiidis n. sp.), Myco- sphaerella 1, Massarinula 1 (M. Cordiae n. sp), Apiospora 2, Melanopsarnma 1 (M. nitens n. var. Taulaiimae), Amphisphaeria 2 {A. Clerodendri, A. coronata n. sp.), Neopeckia 1, Metasphaeria 5 (M. abundans, M. consociata, M. hibiscin- cola, M. Giganlochloae n sp.), Herpotrichia 1 {H. philippinensis n. sp.), Lepto- sphaeria 1 (L. simillima u, sp.), Clypeosphaeria 1 (C. Gigantochloae n. sp.), Julella 1, Hypoxylon 2 (//. culmonim n. var. Barnbusae- Bliimcanae), Kretzscli- maria 3 (K. gomphoidea n. var. microspora), Daldinia 1, Ustulina 1 ((7. placenti- formls et n. var. magnifica), Niimmularia 4 (N. papyracea n. sp., N. anthracodes •n. var. Gliricidae), Poronia 1 (P. hypoxyloides n. sp.), Xylaria 10 (X. bacillaris n. sp., X. pallida B. et C. n. var., luzonensis), Calosphaeria 1 (C. inconspicua n sp.), Elltypella 3 (£, Premnae n, sp.), Eutypa 4 (£. Alangii, E. Capparidis n, sp.), Diatrype (D. Clerodendri n. sp.), Anthostoma 1 (A. Flagellariae n. sp.), Valsaria 3 (V. discoidea, V. colliidens n. sp.), Holstiella 1 (H. eutypa n. sp.), Kalmiisia 1 (K. philippinarum n. sp.), Phyllachora 15 (P/z. congruens, Ph. atronitens, Ph. orbiciila, Ph. donacina u. sp., P/i. yapensis [P. Henn.] Syd. n, var. rhytisrnoides), Aiierswaldia 2 (^4. Gigantochloae n. sp.), Phaeodothis 1 (P/z. Gigantochloae n. sp. ), Scirrhia 1 (O. Gigantochloae n. sp.), Rhopographella 1 (P. Reyesiana n sp. et var. Gigantochloae), Gibberella 2, Megalonectria 1, Ep/- ^/z/oe 1 (£. Warburgiana P. Magn. n. var. Donacis), Ophionectria 1, Tricho- nectria 1 (7. bambusicola i\. sp.), Balansia 1, Seynesia 1 (S. Alstoniae n. sp.), Asterina 2 (A. Lophopetali n. sp.), Micropeltella 1, Micropeltis 6 (M. a^ru- ginascens. M. Pometiae n. sp.), Phragmothyriella 1, Tryblidiella 3, Merrillio- peltis 1, Lophodermiiim 3 (L. Passiflorae, L. Aleiiritis, L. Reyesianiim n. sp.), Humaria 2 (//. conformis n. !^p.), Plicaria 1 (P. bananincola n. sp.), Lachnea 1, Trichalenrina 1 (7. polytricha n sp ). Calopeziza 1, Orbilia 1, Haernatoniyces 1, Strigula 1, Linhartia 2 (L. luzonica, L. philippinensis n. sp.), Bilimbia 1 (ß. Rhaphidophylli n. sp.), Melittosporiopsis 3. 433. Rehm, H. Ascomycetes pliilippinenses. VI. Communicatia a dar, C, F. Baker. (Leaflets Philippine Bot., vol VI, 1914, Art. 105, p. 2257 bis 2281.) N. A. Die in dieser Fortsetzung genannten Arten verteilen sich auf folgende Gattungen: Balladyna 1. Meliola 5 (M. aciciilosa Wint, n. var. K't/c/s auf V/fe.r Negundo), Giiignardia (G. albicans n. sp.), Otthiella 1 (0. cyathoidea n sp.), Lentomita 1 (L. philippinensis n. sp.), Anthostomella 6 (/4. Donacis, A. Sacchari- ferae n. sp., A. mirabilis [B. et Br.] v. Höhn. n. var. obtecta), Rosellinia 2, Amphisphaeria 3 (A. Schizostachyi, A. notabilis u. sp.), Metasphaeria 2 (M. pseudostromatica, M. Schizostachyi n sp.), Massarina 2 (M. Raimiindoi, M. nigroviridiila n, sp.). Neopeckia 1, Acerbia 1 (A. Donacina n. sp.), Allescherina 1 (A. Strebli n. sp.), Eutypa 2 (£. megalosoma, E. inconspicua n. sp.), Eutypella 3 (£. Leucaenae n. sp.), Diatrype 3 (D. polygoneia et var. Strebli, D. Albizzie n. sp.), Peroneutypa 3 (P. discriminis, P. philippinarum et var. Gliricidiae n. sp.), Peroneiitypella 3 (P. adelphica, P. cyphelioides et fa ügnicola n. sp.) I 74] Asien. 163 Diaporthe 1 (D. Citrincola n. sp.), Valsaria 2 ( V. Strebli, V. Citri n. sp.), MerrilU- opsis 1, Hypoxylon 7 (H. niimmularioides u. sp ), Xylaria 2, Daldinia 1, Niimmu' laria 1, Auerswaldia 3 (A. Pandani, A. Lopliiostomacea n. sp.), Pliyllacliora 2 (Ph. circinnata Syd u. var. sanguinea), Phaeodothis 1, Nectriella 1 (N. Ptycho- spermaiis n sp.), Nectria 3, Hypocrella 1, Hypocrea 2 (H. md/ca n. sp.), Pseudo- irype 1, Asterina 2, Micropeltella 2, Gillotiella 1 (G. late-maciilans n. sp.), C^nan- ^(?//a 1 (C. Gliricidiae n. sp.), PropoUopsis nov. geu. Stictidearum 1 (P. Arcngac n. sp.), Coryn^" 1, Dasyscypha 1 (D. Cyatheae n. sp.), Macropodia 1, Urnuia 1 <(7. philippinarum n. sp.). 434. Rutgers, A. A. L. Stuifbrand bij rij st { r///d/o /lorr/rfa Taka- hashi), (Med. Labor. Planteiiziekten Batavia 1914, 11, 8 pp., 2 fig ) Tilletia horrida trat 1914 zum ersten Male auf Java auf der Reispflanze auf. Keimungsversuclie mit den Sporen hatten keinen Erfolg. 435. Rutgers, A. A. L. Ziekten en plagen der cultuurgewassen in Nederlandsch-Indie in 1913. (Meded. Labor, voor Plantenz. Buiten- 2org 1914, 9, p. 1-24.) Nach einer allgemeinen Einleitung folgt ein Verzeichnis der im Jahre 1913 in Indien erschienenen phytopathologischen Arbeiten. Dann folgen Mitteilungen über die 1913 neu aufgetretenen Pflanzenkrankheiten. Be- handelt werden die tierischen und pflanzlichen Schädiger. 436. Rutgers, A. A. L. Diseases and pests of Hevea in the Federated Malay States. (Dept. Landb. Nijv. en Handel [Dutch East Indies]. Meded. Afdeel. Plantenzieketn Nr. 4, 1913, p. 8-16.) 437. R'itgers, A. A. L. en Dammerman, K. W. Ziektenen be- schadigingen van Hevea brasiliensis op Java, (Med. Labor, voor Plantenziekten te Buitenzorg, Batavia 1914, 10, 46 pp., 12 tab. ) Mit der grösseren Ausdehnung der Hevea-Kultur auf Java nehmen auch deren Krankheiten an Intensität zu. Die Krankheiten werden eingeteilt in Wurzel-, Stamm-, Ast- und Blattkrankheiten, Krankheiten der Saatbeete und Abnormalitäten. Behandelt werden die tierischen und pflanzlichen Schädiger. In den Malaystates treten am häufigsten die Wurzelpilze auf; auf Java ist der grösste Schädiger der Krebs, verursacht durch Phytophthora Faberi. Auch Corticium salmonicolor Berk. = C. javanicum Zimm. tritt in den feuchten Tälern auf. — Thyridaria tarda Bancr., Gloeosporinm alboriibrum Petch, Phyllosticta Heveae Zimm , Pestalozzia palmarum Cke. sind auf Java kaum von Bedeutung. — Am Schluss wird noch auf einige durch Pilze ver- ursachte Schäden des zubereiteten Rubbers eingegangen. 438. Sawada, K. Some remarkable parasitic fungi found in Japan. (Bot. Mag, Tokyo XXVIII, 1914, p. [270]-[281], p. [307]-1314].) ■(Japanisch.) ^^' A. In dieser japanisch geschriebenen Arbeit behandelt Verf. die in Japan auf Insekten beobachteten Pilze, so besonders Myriangium Duriaei Mont. et Berk., Torrubiella bnmneola n sp., T. Psyllae n. sp., Aschersonia Aleyrodia Webb. syn. zu Hypocrella Aleyrodis nov. nom. 439. Shaw, F. J. F. and Sundararaman, S. The bud rot of Coconut Palms in -Malabar. (Agric. Journ. of India IX, 1914, p. 111-117, 3 PI.) 439a. Shaw, F. J. F. and Sundararaman, S. The bud rot of Coconut Palms in Malabar. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 251-262, 1 tab., 1 Textfig.) Für Westindien war als Verursacher der Knospenfäule der Cocospalme Bacterium coli angegeben worden; aber in Malabar und auch in anderen Ge- ll* 164 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [75 bieten Ostindiens wird diese Krankheit durch Pythium palmivorum Butl. hervorgerufen. Pythium palmivorum wurde zuerst als Verursach er der Knospenfäule der Fächerpalmen beschrieben. Die Verff. stellten mit diesem Pilze Reinkiüturen auf verschiedenen Nährmedien an und erhielten sowohl Sporangien als auch Dauersporen des- selben. Infektionen auf verletzten wie auch unverletzten Blättern waren erfolgreich. Je zarter die infizierten Teüe waren, desto schnellere Fortschritte machte die Krankheit. Bei einer Sämlingspflanze wurden die Blattbasen mehrere Tage unter Wasser gehalten und infiziert. Das Pilzmycel drang hier bis zur Basis des innersten Blattes vor; in 3 Wochen war die Pflanze völlig abgestorben. Der schnelle Fortschritt der Krankheit wird daher von der Wasseransammlung in der Knospe bedingt. In Malabar ist die Knospenfäule der Cocospalme erst seit 10 Jahren bekannt; im Grodavaridistrikt tritt sie schon seit 1890 auf. Möglich ist auch, dass die Krankheit in Indien überhaupt weit verbreitet ist und dass sie auch an der Westküste und auf den vorliegenden Inseln endemisch auftritt. Viel- leicht hat sie in letzterer Zeit aus irgendwelchen Gründen eine plötzliche grössere Ausbreitung erfahren. Die Zunahme der Krankheit an der West küste wird durch den hier vorkommenden grösseren Regenreichtum gegenüber der Ostküste begründet. 440. Sydow. H. Beiträge zur Kenntnis der Pilzflora desr südlichen Ostindiens. II. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 484-490.) N. A. Verzeichnis der von W. Mc Rae gesendeten Pilze, enthaltend 44 Arten, Neue Ai-ten sind: Aecidium Hedyotidis, Microthyrium annuliforme, Phylla- chorella Micheliae, Ephclis Oryzac, Septogloeum Acaciae, S. Poincianae, Ramu- laria Viticis, Cercospora Morindae. Eine Übersicht der zur Gattung Woronineüa Racib. gehörigen Arten wird gegeben. Die Arten derselben sind Leguminosen bewohnende Parasiten j sie erinnern in unreifem Zustande an Synchytrium, völlig reif sind sie Aec/di un- ähnlich, wurden deshalb auch als Synchytrium oder Aecidium, oder von Dietel als ,,Pseudoäcidien" beschrieben. Es kann aber jetzt kein Zweifel darüber herrschen, dass diese Pilze den Chytridiaceen zugehören, wie dies Raciborski zuerst erkannte. Folgende Arten werden genannt: W. aecidioides (Peck) Syd.. W. Dolichi (Cke.) Syd., W. Puerariae (P. Henn.) Syd., W. Psophocarpi Racib., W. vulcanica Wor., W. aequatoriensis Syd. n. sp., W. citrina Syd. Die Syno- nymie wird mitgeteilt. 441. Sydow, H. und P. Diagnosen neuer philippinischer Pilze. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 545-576, 7 Fig.) N. A. Die hier beschriebenen Püze wurden von E. D. Merrül eingesandt. Es sind folgende Arten: Septobasidium phyllophilum, Aithaloderma longisetum^ Balladyna uncinata, *Rizalia fasciculata nov. gen. (die systematische Stellung dieser Gattung ist nicht ganz klar, jedenfalls steht sie den Capnodiaccen nahe)^ Meliola subapoda, M. hamata, M. Sacchari, M. Fagraeae, M. Champereiae,. M. Linocierae, M. Canarii, M. Gliricidiae, M. bataanensis, M. Scaev.olae, M. rizalensis, M. Ramosii, M. panicicola, M. micromera, Mcliolina nov. gen. Perisporiacearum (zu dieser neuen Gattung werden die M^//o/a-Arten gestellt, die sich von den typischen Arten dieser Gattung durch den Mangel der charakte- ristischen Hyphopodien unterscheiden. Es sind dies Meliolina cladotricha [Lev.], M. pulcherrima Syd., M. arborescens, M. radians n. sp.), Physalospora bullata, Mycosphaerella ditissima, M. Aristolochiae, Chaetosphaeria meliolicola^ 76] Asien. 165 * Acantho Stigma vile, Asterina Anisopterae, A. camarinensis, A. densa, A. grammocarpa, A. oligocarpa, Asterinella Anamirtae, A. Dipterocarpi, A. gracilis, Morenoella anisocarpa, M. Anisopterae, M. lagunensis, M. Rarnosii, M. tenuis, Lembosia decolorans, Microthyrium Imperatae, Micropeltella camorinensiSy M. Rarnosii, Pycnocarpon nodulosurn, P. fimbriatiim, Pycnoderma nov. gen. der Trichopeltaceae mit P. bambusinum, Hypomyces sulphureus, Phyllachora Premnae, Telimena gramineüa, ElUsiodothis Pandani, *Uleopeltis bambusina, Angatia uov. gen. der Dothi'deaceae mit der Art *A. Eugeniae, Myriangium philippinense, Taphrina linearis, Odontoschizon nov. gen. der Discomyceten mit 0. parvulum (von Odontnema durch die mit breiter Basis aufsitzenden, nicht eingesenkten Fruchtkörper, von Heterosphaeria durch das dicke, überall paren- chymatische Gehäuse verschieden), Manilaea nov. gen. Pezizellearurn mit der Art *M. bambusina (mit Belonidiiini zu vergleichen, aber in mehrfacher Hin- sicht verschieden), Coccomyces Memecyli, Phyllosticta Sumbaviae, Macrophoma Euphorbiae, Exotrichum nov. gen. der Excipidaceae mit E. leiicomelas, Psalido- sperma nov. gen. der Excipulaceae mit *P. mirabile (die Sporen sind genau schere nförmig), *Pirostomella major (ist zweite Art der Gattung), Gloeosporium MerrilUi, Colletotrichum Sumbaviae, Cercospora Macarangae, Vermicularia Ananassae, Microcera MerrilUi. Die mit einem * bezeichneten Arten sind abgebildet. 442. Sydow, H. et P. Zweiter Beitrag zur Kenntnis der para- sitischen Pilzflora des nördlichen Japans (Annal Mycol. XII, 1914, p. 158-165, 1 Fig.) N. A. Weitere Aufführung der von M. Miura eingesandten Püze. Genannt werden 33 Uredineae (von Gymnosporangium Yamadae Miyabe wird die bis dahin unbekannte Teleutosporenform beschrieben), 1 Ustilaginee, 2 Pfiyco- mycetes, 7 Ascomycetes {Microsphaera Yamadai Syd. syn. M. Alni var. Yamadai Salm, ist besser als eigene Art aufzufassen, Nematostoma Artemisiae Syd. nov. gen. et spec), 12 Fungi imperfecti (Macrophoma Linderae Miura, Septoria obesa Syd., S. tatarica Syd , S. Crawfurdiae Syd., Discosia maculi- formis Syd , Clasterosporium degener ans Syd. n. sp.). 443. Sydow, H. and P. Fungi from Northern Palawan. (Philippin. Journ. of Sc. C. Bot. IX, 1914, p. 157-189, 10 Textfig.) N. A. Bestimmung der von E. D. Merrill in den Monaten April und Mai 1913 im nördlichen Teile der Philippinen-Insel Palawan gesammelten Püze. Die Arten verteilen sich auf folgende Gattungen: Anthracophyllum 1, Panus 1, Lentinus 2, Lenzites 1, Favolus 1, Ganoderma 1, Polystictus 1, Trametes 2, Hexagonia 2, Stereum 1, Septobasidium 1 (S. subolivaceum n. sp.), CVathus l, Physarum 1, Arcyria 1, Fuligo 1, Aecidium 2, Ustilago 1, Meliola 3 (M. Aglajae n. sp.), Parodieila 1, Balladyna 1 (B. Melodori n. sp.), Dimerosporina 1 (D. Dinochloae n. sp.), Henningsomyces 2 (H. philippinensis, H. pusillimus n. sp.), Eutypa 1, Eutypella 2, Peroneutypella 3 (P. graphidioides, P. Arecae n. sp.), Didymella 2 (D. acutata, D. pandanicola n. sp.), Merrilliopsis 2 (M. parvula n. sp.), Didymosphaeria 1, Ophiobolus 1 (0. Licualae n. sp.), Anthostomella 2 {A. bicincta, A. cocoina n. sp.), Rosellinia 3 (/?. truncata n. sp.), Amphisphaeria 1 {A. palawanensis n. sp.), Melanomma 1 (M. philippinense n. sp.), Nummularia 2, Hypoxylon 3, Loranthomyces 1, Gibberella 1, Phyllachora 10 (P/i. Connari n. sp.), Microdothella nov. gen. Dothideacearum 1 (M. cnlmicola n. sp.), Hetero- dothis nov. gen. Dothideaceaeum 1 (H. leptotheca n. sp.), Palawania nov. gen. Dothideacearum 2 ( P. grandis [Niessl] Syd.. P. Cocoes n. sp.), Stigmatodothis ig(^ P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten'und Flechten). [77 nov. gen. Dothideacearum 1 {St. palawancnsis n. sp.), Actinodolhis uov. gen. Dotliideacearurn 1 {A. Piperis n. sp.), Aulacostroma nov. gen. Dothideacearum 1 {A. palawanense n. sp.), Dictyothyriiim 1 (D. gigantcum n. sp.), Micropeltella 1 (M. Merrillii n. sp.), Stephanotheca nov. gen. Dothideacearum 1 (S(. micromera n. sp.), Asterina 6 (A. nodulifera, A. Dilleniae, A. lobalifera n. sp.), Asterinetla :i {A. palawancnsis, A. ramuligera, A. Calami n. sp.), Lembosia 2 (L. ncrvisequia, L. inconspicua n. sp.), Morenoella 1 (M. Memecyli n. sp.), Hysterostomella 1, Rhytisma 1, Aldona, Parmularia 1, Glonium 1, Thyridiella 1, Phomopsis 1 (P/2. Ar(?cae n. sp.), Diplodia 1, Ceuthospora 1 (C. Garciniae n. sp.), Phello- stroma nov. gen. Sphaeropsidearum 1 (P/z. hypoxyloides n.. sp.), Ischiwstroma nov. gen. Leptostromatacearum 1 (/. Merrillii n. sp.), Pycnothyrium 1 (P. Pandani n. sp.), Aschcrsonia 1 (A. macularis n. sp.), Colletotrichum 1 (C. Arecae n. sp.), Pestalozzia 1, Coniosporinm 1, Zygosporium 1, Cercospora 2 (C. Licualae n. sp.), Cercosporina 1 (C. Helicteris n. sp), Stigmella 1 (S^ palawancnsis n. sp.), Stilbella 1, Exosporium 1 (£. Calophylli n. sp.). Die neuen Arten sind mit lateinischen Diagnosen versehen. Kritische und. diagnostische Bemerkungeii zu bereits bekannten Arten sind ein- geflochten. Die neuen Gattungen sind abgebildet. Die hier mitgeteilten Arten lassen wiederum den ungeheuren Reichtum des Gebietes an Pyrenomyceten und gleichzeitig die Armut desselben an Uredi- neen, Ustilagineen und Discomyceten erkennen. 444. Sydow, H. et P. Beitrag zur Kenntnis der parasitischen Pilze der Insel Formosa. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 105-112.) N. A. Die grosse Insel Formosa ist in mykologischer Hinsicht noch eine terra incognita. Die hier verzeichneten Pilze sind daher von besonderem Interesse. Aufgeführt werden 44 Uredineae {Urornyces Kawakamii, Puccinia Diclipterae, P. Smilacinae, Diorchidium Lophatheri, Phragmidium Rubi- fraxinifolii, Schroeteriaster Glochidii, Phacopsora Pachyrhizi, Ph. formosana, -Cronartium Sawadae, Coleosporinm Knoxiae, C. Arundinae, Uredo Scolopiae, M. Fagarae n. sp.), 1 Phycomycetes, 2 Asuomycetes, 3 Deuter omycetes {Cerco- spora Evodiae, Tuber cularia phyllophila n. sp.). 445. Theissen, F. The Fungi of India. Part 1. (Journ. Bombay Nat. Hist. Soc. XXI, 1912, p. 1273-1303.) 446. Tuitstall, A. ('. A note on the treatmeut of blister blight. (Indian Tea Assoc. Sei. Dept. Quart. Journ. 1913, p. 50 — 53.) 447. Tunstall, A. C. Notes on tea diseases. (Indian Tea Assoc. Sei. Dept. Quart. Journ. Nr. 3, 1912, p. 79-80.) 448. Tunstall, A. C. Root disease of tea. (Indian Tea Assoc. Sei. Dept. Quart. Journ. 1912, p. 17-22.) 449. Tunstall, A. C. A root disease of Tea. (Indian Tea Assoo. Sei. Dept. Quart. Journ. 1913, p. 54—55.) 450. Tunstall, A. C. Fungi parasitic on the tea plant in North- east India. I. (Indian Tea Assoc. Sei. Dept. Quart. Journ. 1913, p. 100—103.) 451. Tunstall, A. C. Some diseases of tea. (Indian Tea Assoc. Sei. Dept. Quart. Journ. 1913, p. 104-106.) 452. Tunstall, A. C. Mycological notes. (Indian Tea Assoc. Sci< Dept. Quart. Journ. 1913, Nr. 4, p. 108-109.) 453. Tunstall, A. C. Mycologist's Notes. (Indian Tea Assoo. Sei- Dept. Quart. Journ. 1913, p. 30-32.) 78J Afrika. J67 I ea 454. 'ruiistuU. A. ('. Receul my culogiciil tours. (Iiidian Assoc. Sei. Dept. Quart. Jourii. 1912, j). lOö— 108. ) 455. Tur.stall, A. ('. Fiingi parasitic ou tea plant in uorth- east India. II. (ludian Tea Assoc. Sei. Departm. Quart. Jouru. 1914, p. 36-39.) 456. Vau Hall, ('. .1. J. Cacau caiiker and its contro! in Java. (Meded. Proefstat. Midden-Java Nr. VI, 1912, 17 pp.) 457. Van Hall, C. J. J. Operations against cacao eanker, (Meded. Proefstat. Midden-Java Nr. XIV, 1914, 10 jjp.) 14. Afrika. 458. Baccarir.l, P. Sopra alcuni Podaxon delle Somalia. (Nuovo Giorn. Bot. Ital XXI, 1914, p. 241-246, 1 tav.) N. A. Betrifft Podaxon laandensis Welw. et Curr., P. mossamedensis Welw. et Cun-. n. var. somale und P. Paoli n. sp. 459. Carvallo, d'Almeida, J. E. Mildew of cacao in the Islands of St. Thomas and Principe. (Bol. Offic. Sei. Agrie. Cuba XVII. 1914, p. 213-216.) 460. Cros, A. La mouche de l'olivier. (Bull. Agric. de 1' Algeria et de la Tunisie XIX, 1913, p. 467-468.) 461. Detinanu, H. Phytopathologische Mitteilungen aus der Südafrikanischen Union. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 218 — 220.) — Literaturauszug. 462. Doidge, E. 31. Some diseases oi the potato. IV. (Agricult. Journ. Union South Africa VIII, 1914, p. 205-211.) 463. Doidge, Ethol M. Some diseases of the potato. (Agricult. Journ. Union South Africa VIII, 1914, p. 698-708, 7 fig.) 464. Doidtic, Ethol M. Some disease of the potato. (Agricult. Joui-n. Union South Africa VIII, 1914, p. 879-882, 1 PI.) Verursacher ist Vermicularia varians Duc. 465. Evans, J. B. Pole. Division of plant pathology and inyco- logy. (Union South Afi-ica Dept. Agric. Rept. 1912-1913, p. 169-183, 19 PI.) 466. Farquarsuii, l'. (K Mycological work in Southern Nigeria, 1912, Nr. 6-9. - Abstr. in Agric. News, Barbados XII, 1913, p. 286.) 467. Herold. Neue Arbeiten über ostafrikanische Schädlinge. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 348-350.) 468. KiiisohoAvsky, 0. Pf lauzenkrankheiten in Ostafrika. (Zeitschr. f. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 345-348.) - Literaturauszug. 469. 3Ialre, R. Deuxieme contribution ä l'etude de la flore mycologique de la Tunisie. (Bull. Soc. Hist. nat. Afi-ique Nord VI, 1914, p. 254-260.) 470. Maire, R. La flore mycologique des forets de Cödreti de r Atlas. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 199-220, tab. VI bis XI.) N. A. Einleitend erwähnt Verf., dass die Pilzflora der Cedernwälder des Atlas im nördlichen Afrika (Cedrus Libani Barr. var. atlantica Man.) bisher noch sehr wenig bekannt war, berichtet dann über seinen Besuch des Gebietes und gibt eine Liste dort gefundener Hyrnenaniyceten (107 Arten). lt)8 i*' isytlow: Pilze (oiiue die äciiiüumycoteü imd Floclitcü/ [79 Im Auschluss hieran wcrdeu folgende Arten genau beschrieben: Tricho- lonia Cedroniin 11. sp., Lentinus omphalodes Fr., Lcptonia squalida u. sp., Corti- narius ccdrctorum n. sp., Hebeloma sordiduin n. sp., Nevropliyllum crassipes (Duf.) Maire, Clavarlclla cedretorum u. sp., Cl. versatilis (Qu6I.) Mah-e. — Die farbigen Tafeln sind vorzüglich ausgeführt, 471. Maire, R. et Trabut, L. La necrose des noeuds de la Vigue. (Revue de Yiticult. XLI, 1914, p. 537-541, c. fig ) N. A. Verursacher dieser Krankheit des Weinstocks in Algier ist Phorna Cookei n. var. rectispora. 472. Mattirolo, Oreste. Podaxon Ferr andi, nnova, specie della Somalia italiana. (Ann. di Bot., vol. IX, ß jma 1913, p. 453 — 458, mit 1 Taf.) Aus Lugh im italienischen Somalilande übersandte H. Ferr and (1897) eine Pod xon-Art, welche den Charakter der Familie als Sandbewohner offen- bart, 12—15 cm hoch ist, wovon ^/g auf deu Strunk entfallen. Die Art ist eiförmig-länglich, mit glatter Oberfläche von Hasel nussfarbe; die Peridie ist mit leicht abfälligen Schuppen bedeckt. Weniger entwickelte Schuppen decken den Fuss des Strunkes. Die Gleba ist fleischig, isabellfarben; die Basidien stehen gehäuft; die Sporen, 7 : 9/t, sind limoineuförmig, mit doppelter zarter, durchscheinender gelblicher Membran. Solla. 473. Molz, E. Über den Zuckerrüberbau auf der Azoreninsel S. Miguel. (Deutsche laiidwirtsch. Presse 1914, Nr. 21 'u. 23.) Verf. bereiste zum Studium der Krankheiten der Zuckerrübe die Insel S. Miguel und berichtet über die dort gefundenen schädigenden Pilze und Tiere. Bekämpf uugsmittel werden genannt. 474. Moroaii. F. Lesr ess our ces my c ol ogiqu es de 1 a S t a t io u de Biologie v6getale de Mauroc. (Bull. Soc. My.-. Fiance XXX, 1914, p. 122-130.) Bemerkungen über die Biologische Station und Verzeichnisse der auf verschiedenen Exkursionen beobachteten Püze, zumeist Hymenomycetcn. 475. Morstatt, H. Die Schädlinge der Baumwolle in Deutsch- Ost afrika. (Beul. I zum Pflanzer, Bd. X, 1914, 49 pp., 3 Taf.) 476. Patouillard, N. Quelques chami)ignons du Congo. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 336-346, 1 tab.) Die verzeichneten Pilze wurden 1912J13 von Baudon gesammelt. Als neu werden beschrieben: Riissula congoana, Polyporiis Baudoni, Lenzites pergamenea, Trametes iodes, T. ochroleuca, Coriolus subcalvus, Ganoderma piiberuliim, Sarcoxylon inflatnm, Phyllachora megastronia. 477. Pellegriu, Fraii^ois. Les collections botaniques rapportö par le Dr. G. Debeaux de l'Afrique occidentale fran9ai8. (Bull. Mus. nat. d'hist. nat. Paris 1913, ersch. 1914, Nr. 7, p. 524-527.) 478. Saccardo, P. A. Fungi tripolitani a R. Pampanini anuo 1913 lecti. (Bull. Soc. Bot. Ital. Firenze 1913, p. 150-156.) N. A. Eine Aufzählung mit Standortsangaben A^on 63 Pilzarten, welche R. Pampanin während der Monate Februar- Mai in Tripolis gesammelt hat. 48 derselben sind für das Gebiet neu. Zu den neu benannten 7 Arten, Rosellinia rhaccdioides. Sphaerella graminis, Leptosphaeria Pampaniniana, Phyllosticta perpusilla, Placosphaeria Coronillae, Camarosporiuni tarhiinense, Macrosporiurn lineare, werden lateinische Diagnosen gegeben. 80j Afrika. 169 479. Small. W. Coffee leaf disease. (Uganda Dept. Agric. Circui. ]. 1914. 8 pp.) 480. Stockdale, F. A. Plaut diseases in Mauritius. (Dept. Agric. Mauritius 1914, 3 pp.) 481. Sydow, H. und P. Beschreibungen neuer südafrikanischer Pilze. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 263-267, 1 Fig ) N. A. Lateinische Diagnosen folgender von J. B. Pole Evans gesendeter nov. spec : Microstroma Albizziae, Uromyces Regler ae Pole Evans, Uredo Kaempferiae, Ustilago pretoriensis Pole Evans, U. Regler ae Bubäk et Öyd., Mycosphaerella Loranthi, Rleomassaria grandis, R. gigantea, Oligostroina nov. gen. der Rliy Ilachor aceae (Sporen zweizeilig, hyalin bis subhyalin) mit der Art O. Protcae, Rerischizon nov. gen. der Coccoideaceae mit der Art R. oleifolium (Kalchbr. et Oke ) Öyd. (syn. Dotliidea oleifolia Kalchbr. et Cke.), Asterina loranthicola, Restalozzia caffra, Cladosporium Berkheyae, Cercosporella Eke- bergiae, Brachysporiurn piilvinitorme. Cercospora caffra. 482. Vermoescii. Rapport nur quelques maladies crypto- gamiques du cacaoyer at Mayumba. (Bull. Agric. Congo Beige V, 1914, p. 186-202, 1 fig.) 483. Vermoeseu. Pilzkrankheiten von Hevea im belgischen Kongo. (Bull. Agric. du Congo beige, V, 1914, p. 312-21.) 484. Vermoosen. Pilzkrankheiten des Kakaobaumes in May- umbe (Belgischer Kongo). (Bull. Agric. du Congo beige V, 1914, p. 186 bis 202, c. fig.) 485. Vermocsen. A propos des maladies cryptogamiques des H6v6as dans les plantatious de Bakusu (Coquilhatville). Distnct de l'Equateur. (Bull. Agric. Congo Beige V, 1914, p. 312-321.) 486. Wakefiold, E. M. Nigerian fungi. II. (Kew Bull. 1914, p. 253 bis 261.) N. A. Aufzählung von 31 Pilzen, meist Basidiornyceten. Neue Art ist Hymeno- chaete castanea. 487i Walker. J. A short note on the occurrence of Asper- gillosis in the Ostrich in South Africa. (Transact. Roy. Soc. South Africa III, 1913, p. 199-204, 2 PI.) Bericht über die durch Aspergillus fumigatus in Südafrika verursachten Krankheiten. 488. Wlldeman. E. do. Additions h la Flore du Congo. 1. (Bull. Jard. Bot. de l'Etat Bruxelles IV. 1914. p. 1-241, Fungi, p. 1-30.) N. A. In diesem Nachtrag werden folgende neue Pilze besclvrieben: Tricho- sphaerella similis Bresad., Lasiosphaeria araneosa Torrend, Ophionectria pal- rnariim Torrend, Megalonectria nigra Torrend, Hysterographiiim Vanderystii Bresad., Haplosporella Vanderystii Bresad.. Corynciim congense Torrend, Rrostheniiella africana Torrend. Aspergillus clavatus Desm. n. var. major Torrend, Haplaria lateritia Torrend, Volutellopsis Torrend (Mucedineae) mit V. sulfurea Torr., Didymopsis congoensis Torr., Gilletia Torrend nov. gen. (Mucedinaceae) mit G. cinnaharina, Stilbella cinerea Torrend, Chaetostroma arcuatosporum Torrend, Cli. Papayae Torrend, Lactarius velutinus Bresad., Fomes Allardi Bresad., F. pectinatus Kl. n. var. congoanus Bres., Epitliele interrupta Bresad., Lactinocladium Vanderystii Bresad., Lagerlieimia carboni- cola Torrend. ]^70 P- Sydow: Pilze (oline die Scliizmiiyccten und Flechton). |S1 15. Australien, polynesische Inseln, antarktisches Gebiet. 489. Aiioijyiu. Banauii disease ou thc Clareuce River. (Agric, Gaz. N. S. Wales XXV, 1914, p. 809-810.) 490. lijiiley, F. Mausoii. Coutributious lo the Flora ol' Queeus- land-Fimgi. (Queensland Agricult. Journ. XXX, Part 2, 1913, p. 114, 1 Fig.) — Genannt wird Antlnirus Muellerianus Kalchbr. 491. Brosadola, d. XacLträge und Berichtigungen in K. Ke- chinger: Butanisolie und geologische Ergebnisse von den Samoa- und Salomonsinseln. (Denkschr. d. Kais. Akad. d. Wissensch. Wien, Math.-Naturw. Kl. LXXXIX, 1914, p. 700^-701.) N. A. In diesen Nacliträgen interessiert liauptsächlicli die Beschreibung der neuen Art: Podocrea ossea Bres. 492. Brittlebank, C. V. (Kartoffelkrankheiten im Staate Vic- toria in Australien.) (Journ. Dept. Agric. of Victoria, Australia Xlf, 1914, p. 400-403.) 493. Cheel. E. Some F^ungi and Lichens of New Suuth Wales. (Brit. Ass. Handbook, N. S. Wales 1914, p. 453-458.) 494. Clevelaiid, J. B. and Cheel, E. The Hymenomycetcs of New South Wales. (Agric. Gaz. N. S. Wales XXV, 1914, p. 507-555, 885-888, 1045-1049, 2 PL) N. A. Die Arbeit ist gewissermassen der Anfang einer Jiymcnomyccten-FloTa, von Neu- Süd- Wales. Nach einer allgemeinen Schilderung des Baues dieser Püze folgt ein Schlüssel zu Bestimmung der vorkommenden Gattungen und dann eine Beschreibung der Arten von Amanita und Amanitopsis. Neue Art ist Amanitopsis Mc Alpiniana. 495. Fischer, Ed. Pungi (Gen. D/c/yop//ora) von Neu-Caledonien. F. Sarasin und J. Eoux, Nova Caledonia. Bot. Vol. 1, L. 1, Nr. 1, 1914, p. 3 — 4. Genannt wird nur Dictyophora indusiata (Pers.). 496. Frierterk'hs, K. Über Adoretus vestitus Boh. als Schädling in Samoa und seine früheren Stände. (Zeitschr. f. Wissensch. Insekten- biol. X, 1914, p. 41-47, 6 Fig.) Auf Sanioa schädigt der kleine Blatthornkäfer Adoretus vestitus besonders den Kakaobaum, Liberiakaffee und Hibiscus tiliaceus. Der Käfer ist durch Überseetransport von Pflanzenteüeu eingeführt worden. Da die augewendeten Bekämpfungsmethoden des Käfers anscheinend ohne Erfolg waren, so ver- suchte Verf., den Schädling durch den Erreger der ,, grünen Muscardine'', Metarrhizimn Anisopliae (Metsch.) Sor. zu bekämpfen. Dieser Pilz tritt auf dem schlünmsten Cocospalmenschädling Oryctes rhinoccros L. oft auf und wird mit bestem Erfolge zur Bekämpfung desselben verwendet. Aber weder dieser von Oryctes entnommene Pilz, noch die von Flawai bezogene Reinkultur desselben infizierte auf Samoa den Adoretus vestitus. Doch glaubt Verf., dass sich auch auf Samoa eine für diesen Schädling virulente Kultur des Pilzes wird züchten lassen. 497. Gelinuann, K. Krankheiten und Schädlinge der Kultur- pflanzen auf Samoa. (Arb. Kais, biolog. Anst. f. Land- u. Forstw. IX, 1913, p. 1-73.) 498. (lirove, W. B. Fungi from West Australia. (Hedwigia LV, 1914, p. 145-147.) N. A. Beschreibung von Puccinia Conostylidis n. sp., Pteroconium asteroides 82 j Sammlungen, Hilderwerkc. Kultur- und Präparationsverfahien. I71 nov. gen. et spec, Hendersonia oligoscptata 11. sp. utui Heiiierkungeii zu Hark- nessia uroniycoides Speg. 499. Jarvis, E. Notes 011 di.seases of citraccous plants. (Queensland Agric. Journ. N. Ser. I, 1914, p. 268 — 271.) 50U. Jarvis, E. Vegetable Pathology. (Ann. Rept. Dept. Agric. and Stock Queensland 1912 13, p. 98-100.) 501. Lyon, H. L. New or noteworthy Fungi on sugar canes. (Hawaiian Plantei's Record IX, Nr. 5, 1913, p. GOO-603, 4 Fig.) N. A. Beschrieben und gut abgebildet werden Lophodermiiiru Sacchari n. sp. und Spegazzinia ornata Sacc. 502. Ross, C. Report on some of the diseases of citrus fruits. (Queensland Agric. Journ., N. Ser. I, 1914, p. 48 — 54.) 503. Ross, H. Rust in wheat. (Agricult. Gazette of N. S. Wales XXV, 1914, p. 533.) 504. Soutter, R. E. Smut experiments at the State farm, Bungeworgorai. (Queensland Agric. Journ. XXX, 1913, i>. 162.) 505. Webb, T. C. Tomato diseases. (Journ. Agric. New Zealand VII, 1913, p. 46-52, 2 fig.) 506. Zacher, Friedrich. Die Schädlinge der Kokospalmen auf den Südseeinseln. (Arb. Kais. Biol. Anst. f. Land- u. Forstw. IX, 1913, Heft 1.) IL Sammlungen, Bilderwerke, Kultur- und Präparationsverfahren. 1. Sammlungen. 507. Bartholouiew, E. North American Uredinales. Centurie IX, "Nr. 801 — 900. Stockton, Kansas. 10. Januar 1914. 801. Aecidium Nesaeae Ger., 802. Coleosporiiirn Solidaginis (Schw:) Thüm., 803. Cronartiiirn ribicola Fisch, de Waldh., 804. Gymnosporangium Betheli Kern, 805. G. germinale (Schw.) Kern, 806. Melampsora Medusae Thüm., 807. Phragmidinm Americanum Diet., 808. Phr. Andersonii Shear, 809. Phr. montivagum Arth., 810. Phr. Potentillae (Pers.) Karst., 811. Phr. Rosae-Californicae Diet., 812. Pileolaria Mexicana Arth., 813. P. Toxicodendri (B. et R.) Arth., 814. Piiccinia Angelicae (Schum ) Fckl., 815. 816. 817. P. angustata Peek, 818. P. Asparagi DC, 819. P. Aster is Duby, 820. P. atrofusca (D. et T.) Holw., 821. P. Bartholomaei Diet., 822. P. Bomareae Henn., 823. P. Calthae Link, 824. 825. 826. 827. P. Caricis-Asteris Arth., 828. 829. P. Caricis-Erigerantis Arth., 830. P. Circaeae Fers, 831. P. Cirsii Lasch, 832. P. Cirsii-lanceolati Schroet., 833. P. Claytoniata (Schw.) Syd., 834. P. cognata Syd., 835. P. consimilis E. et E., 836. P. Crandallii Param. et Hume, 837. -:S38. 839. P. Cyperi Arth., 840. P. Eleocharidis Arth., 841. P. Erigerontis E. et E., 842. P. graminis Pers., 843. P. Grindeliae Peck, 844. 845. P. Grossa- lariae (Schum.) Lagh., 846. 847. P. Helianthi Schw., 848. P. Hemizoniae Ell. et Tracy, 849. P. Hencherae (Schw.) Diet., 850. P. Hieracii (Schum.) Mart., 851. P. holcina Erikss., 852. P. Impatientis (Schw.) Arth., 853. P. Menthae Pers., 854. P. obtecta Peck,^855. P. obtegens (Lk.) Tul., 856. P. Oenotherae Vize, 857. P. panicicola Arth., 858. 859. P. Phragmitis (Schum.) Koern., 172 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [83 860. P. poariim Niels., 861. P. Polygom-amphibii Pers., 862. P. punctataLmk, 863. 864. 865. P. Rhamni (Pers.) Wettst., 866. P. Silphii Schw., 867. P. Solida- ginis Peck, 868. 869. P. Taraxaci (Reb.) Plow., 870. 871. P. tomipara Tiel., 872. P. universalis Arth., 873. 87-i. P. Vernoniac Schw., 875. P. vertiscpta Traey et Gall., 876. Piicciniastrum arcticum amcricaniim Farl., 877. P. pustu- latum (Pers ) Diet., 878. Tranzschelia punctata (Pers.) Arth., 879. Uredinopsis Atkinsonii Magn., 880. U. mirabilis (Pk.) Magu., 881. U. Pteridis Diet. et Holw., 882. Uromyces Caladii (Scliw.) Farl., 883. U. Chenopodii (Duby) Scliroet., 884. ü. dictyosperma E. et E., 885. U. Eleocharidis Arth., 886. U. Fabae (Pers.) DeBary, 887. U. fallens (Desm.) Kern, 888. U. Glycyrrhizae (Rab.) Magn., 889. U. Holwayi Lagh., 890. U. intricatus Cooke, 891. 892." U. Lespedezae- procumbentis (Schw.) Curt., 893. U. perigynus Halst., 894. U. Polygoni (Pers.) Fckl., 895. U. proeminens (DC.) Lev., 896. 897. U. Scirpi Barr., 898. U. Silphii (Barr.) Arth., 899. U. Trifolii (Hedw. f.) Lev., 900. Uropyxis Petalostemonis (Farl.) De Toui. 508. Bartholoniew, E. North American Uredinales. Centurie X, Nr. 901 — 1000. Stockton, Kansas. 5. Februar 1914. 901. Aecidium hypnoideuni B. et C, 902. Ae. Hydrophylli Peck, 903. Ae. Physalidis Burr., 904. Ae. Ranunculacearum DC, 905. Bubakia Crotonis (Cke.) Arth., 906. 907. Coleosporium Elephantopodis (Schw.) Thüm., 908. C. Ipomoeae (Schw.) Burr., 909. C. SoHdaginis (Schw.) Thüm., 910. Gynino- sporangium nidus-avis Thaxt., 911. Melampsora Albertensis Arth., 912. M. Medusae Thüm., 913. Peridermium consimile Arth. et Kern, 914. Phragmidium Arnericanurn Diet., 915. Phr. disciflorurn (Tode) Jas., 916. Phr. Ivesiae Syd., 917. Phr. rnontivagum Arth., 918. Phr. Rosae-Arkansanac Diet., 919. Phr. Rosae-CalifornicaeDiet., 920. Physopella //cfna(Juel) Arth., 921. Pucc. Absinthi DC, 922. P. Agropyri E. et E., 923. P. amphigena Diet., 924. P. Arenariae (Schum) Wiüt., 925. P. Arundinariae Schw., 926. P. Asteris Duby, 927. P. Balsamorrhizae Peck, 928. P. Bartholomaei Diet., 929. P. Batesiana Arth., 930. P. Caleae Arth., 931. P. Caricis-Asteris Arth., 932. P. cinerea Arth., 933. P. Circaeae Pers., 934. 935. P. Cirsii Lasch, 936. 937. P. Convolvuli (Pers.) Gast., 938. P. Eleocharidis Arth., 939. P. Ellisiana Thüm, 940. P. Garrettii Arth,, 941. P. Glaucis Arth , 942. P. graminis Pers., 943. P. Grindeliac Peck, 944, 945. P. Grossulariae (Sehum ) Lagh., 946. 947. P. Helianthi Schw., 948. P. malvacearum Bert., 949. 950. P. Menthae Pers., 951. P. minutissima Arth., 952. P. montanensis Ell , 953. P. Oenotherca Vize, 954. P. patruelis Arth., 955. P. P('c/c// (De Toui) Kell., 956. P. Phryrnae (Halst.) Arth., 957. 958. P. poarum Niels., 959. P. Podophylli Schw., 960. 961. P. Polygoni-amphibii Pers., 962. P. punctata Link., 963. P. purpurea Cke., 964. P. pastulata (Curt.) Arth., 965. P. rubefaciens Johans., 966. P. Seyrnouriana Arth., 967. P. Sherar- diana Koern,, 968. P. Smilacis Schw., 969. P. SoHdaginis Peck, 970. P. Sorg/ii Schw., 971. P. Stipac Arth., 972. P. (7r/(ca£' (Schum.) Lagh., 973. P. Vernoniae SchAv., 974. 975. P. Wo/a? (Schum.) DC, 976. P. vulpinoides D. et H., 977. P. Windsoriae Schw., 978. 979. Pucciniastrum pustulatum (Pers.) Diet., 980. Ravenelia papillifera Syd., 981. 982. Uromyces albus (Clint.) D. et H., 983. U. Caladii (Schw.) Farl., 984. P. Commelinae Holw., 985. Uromyces Eleo- charidis Arth, 986. U. Fabae (Pers.) DeBary, 987. U. Glycyrrhizae (Rab.) Magn., 988. 989. U. Hedysari-paniculati (Schw.) Farl., 990. U. Lespedezae- procumbentis (Schw.) Curt . 991. 992. U. Polygoni (Pers.) Fckl., 993. U. proe- minens (DC) Lev., 994. U. Psoraleae Peck. 995. 996. U. seditiosus Kern, 997. 84] Sammlungen. j-yg U. Silphii (Barr.) Arth., 998. U. Sparaanii C. et P., 999. U. striatiis Schroet., 1000. U. siibstriatus Syd. 509. Brenckle, J. F. Fungi Dakotenses. Fase. XI, Nr. 251 — 275. Oktober 1914. Kulm, N. Dakota. 251. Diatrype tristiclia De Not., 252. Dinemasporiiim graminum (Lib.) strigulosiim, 25.3. Doassansia Sagittariae (West) Fisch., 254. Geastcr mammosa Chev., 255. Hetcrosporiiim tiibcrciilaris E. et E., 256. Hysterographium fraxini (Pers.) De Not., 257. Lophiostoma triseptatum Pk., 258. Macrosporiiim para- siticum Thüm., 259. Nigredo Polemonii (Pk.) Arth., 71a. N. proeminens (DC.) Arth., 260. Peroneutypa comiciüata (Ehrh.) Berl., 261. Puccinia Asparagi DC, 262. P. Silphii Schw., 263. Ramularia Armoraciac Fckl., 264. Schizoxylon decipiens Karst., 247a. Septoria BrenMei Sacc., 265. S. Convolvuli Desm.. 266. S. Helianthi E. et Kell, 267. S. Liatridis E. et Davis, 268. S. Oenothera West., 269. S. Pisi West., 270. S. Polygonorum Desm , 271. S. Ribis Desm., 272. S. Symphöricarpi E. et E., 273. S. Toxicodendri Curt., 274. Uromyces Rudbeckiae Arth. et Holw., 275. Usiilago neglecta Niessl. 510. Broncklo. J.,F. Fungi Dakoteuses. Fase. XII, Nr. 276 — 300. Dezember 1914. Kulm, N. Dakota. N. A. 276. Coleosporium Solidaginis (Schw.) Thuem., 277. Erysiplie Cichora- ceanim DC, 278. Gymnosporangiiim juvenescens Kern, 279. Hypocrea Richard- soni Berk. et Mont., 280. Microspliaera Alni (DC) Wint., 281. M. Ravcnelii Berk, 282. Nectria verrucosa (Schw.) Sacc, 283. Nigredo Trifolii (Hedw.) Arth., 284. Phomatospora Rosae Rehm n. sp., 285. Phragmidium Rosae-Arkansanae Diet., 286. Phyllactinia siiffiUta (Reb.) Sacc, 287. Phyllosticta criienta Kickx, 288. Podosphaera Oxyacanthae (DC) DeBy., 289. Puccinia Anemones-virginianac Schw., 290. P. asteris Duby, 291. P. Paar um Nils., 292. P. simillima Arth., 293. Pucciniastrum arcticum var. americanum Farl., 294. Puccinia Urficae (Schum.) Lagh., 295. Ramularia Taraxaci Karst., 296. Spfiaerotheca Humuli (DC) Burr., 297. Sph. pannosa (Wallr.) Lev., 298. Uncinula macrospora Peck, 299. U. necator (Schw.) Burr., 300. U. Salicis (DC) Wint. 511. Cavara, F. Fungi Longobardiae exsiccati (cur. G. Pollacci). Fase VI, 1914, Nr. 251-300.) - Nicht gesehen. 512. Jaap, Otto. Fungi selecti exsiccati. Serie XXVIII. Nr. 676 bis 700. Hamburg, September 1914. ^. A. 676. Dasyscypha conicola Rehm in litt., 677. Mollisia revincta Karst, var. albopallida Rehm, 678. Hymenobolus agaves Dur. et Mont., 679. HVpo- derma scirpinum DC, 680. Hysterographium fraxini (Pers.) de Not. f. oleastri Desm., 681. Antennularia Straussii (Sacc. et Roum.) v. Höhn., 682. Cerato- stoma juniperinum Ell. et Ev,, 683. Venturia pirina Aderh., 684. Anthostoma microsporum Karst., 685. Valsella Kirschsteiniana Jaap n. sp., 686. V. poly- spora (Nke.) Sacc, 687. Tilletia olida (Riess) Wint., 688. Entyloma Henning- sianum Syd., 689. Gymnosporangium confusum Plowr., 690. Uromyces ery- thronii (DC.) Pass , 691. U. Gürkeanus P. Henn., 692. U. Hymenocarpi Jaap n. sp., 693. U. Hausknechtii Tranzsch., 694. Puccinia vincae (DC) Berk., 695. P. gladioli Gast., 696. Caeoma pulcherrima Bubäk, 697. Septobasidium Miche- lianum (Cald.) Pat. f. phillyreae Sacc, 698. Myxofusicoccum fraxini Jaap n. sp., 699. M. rubi Died., 700. Septoria thelygoni Jaap n. sp. 513. Jaap, Otto. Afyxomycef^s exsiccati. Serie VIII, Nr. 141 — 160. (Hamburg 1914.) Enthält: Nr. 141. Ceratiomyxa fruticulosa (Muell.) Macbr., 142. Bad- 174 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [g5 hamia foliicola Lister, 143. B. nibiginosa (Chev.) Rost. var. globosa Lister, 144. Physariim didernwidcs (Ach.) Rost. var. lividum Lister, 145. Ph.siniiosum (Bull.) Weinm., 140. Ph. bitecturn Lister, 147. Fuligo cinerea (Schw.) Morg., 148. Diderrna spumarioides Fr., 149. D. Trevelyani (Grev.) Fr., 150. D. radiatum- (L.) Lister, 151. Diachea leiicopoda (Bull.) Rost., 152, D. subsessilis Peck, 153. Didymium dubiiim Rost., 154. D. anellns Morg., 155. Lepidoderrna tigrinum (Sclirad.) Rost., 156. Comatricha pulcliella Rost. var. tenerrima (Curt ) List., 157. Cribraria argillacea Pers., 158. Cr. aurantiaca Schrad., 159. Dictydium cancellaturn (Batseli) INIacbr., 160. Licea jlexiiosa Pers 514. Jaap, Otto. Sechstes Verzeicliuis zu meinem Exsiccaten- werk ,,Fungi selecti exsiccati", Serien XXI bis XXIV (Nummern 501 bis 600), nebst Beschreibungen neuer Arten und Bemer- kungen. (Verhandl. Bot. Ver. Prov. Brandenburg L VI, 1914, p. 77 — 92.) N. A. Kritische Bemerkungen zu den in den genannten Serien ausgegebenen Arten. Als neu werden beschrieben: Mycosphaerella Rehmiana auf Adiantum capillus vcneris, Pliysalospora Didickei auf Hex aquifoliurri, Didymella glacialis Rehm n. var. jiincicola, Hellcornyces niveus Bres et Jaap, parasitisch auf Diplodia inqninans aui Fraxlniis excelsior. Pseadopeziza campestris Rehm wird Drepanopeziza campestris (Rehm) Jaap benannt. 515 Kabdt et Bubäk. Fungi imperfecti exsiccati Fase. XVII, Nr. 801-850. Turnau et Tabör, 20. Dezbr. 1914 801. Pliyllosticta cheiranthicola Bub. n. sp , 802. P. Hamamelidis Peck, 803. P. Melissophylli Passer, 804. P. Sorbi Westend., 805. P. Visci (Sacc.) Allesch., 806. Vermicularia Liliacearum West , 807. Cytospora chrysosperma (Pers.) Fr., 808. Rabenhorstia Tiliae Fr., 809. Sphaeropsis Sambuci Peck, 810. Rhizosphaera Kalkhoffii Bub , 811. Ascochyta Aquilegiae (Rabh.) v. Höhn., 812. A. Impatientis Bresad , 813. A. Polemonii Cav., 814. A. Tiliae Kab. et Bub., 815. A. velata Kab. et Bub., 816 Stagonospora pulchra Bub. et Krieg., 817. Hendersonia sarmentosa West. var. Sambuci Sacc, 818. Septoria dubia Sacc. et Syd , 819. S. nigerrima Fuck , 820. S. Osmorrhizae Peck, 821. S. Ostryae Peck, 822. S. Ribis Desm , 823. PMeospora ulmicola (Biv. Bern ), 824. Lepto- thyrium vulgare (Fr.) Sacc , 825. Melasmia Rhododendri P. Henn et Shir., 826. Entomosporium maculatum L6v., 827. E. Thuemenii (Cke.) Sacc, 828. Sporonema Platani Baeumler, 829. Gloeosporium amentorum (Del ) Lind, 830. G. arvense Sacc etPenz , 831. G. Orchidearum Allesch., 832. Marssonia Coronariae Sacc et Dearn , 833. M. Delastrei (DeLacr.) Sacc, 834. Cylindrosporium Padi Karst., 835. Ovularia Nomuriana (Sacc ) Bub., 836 0. Schwa'ziana P. Magn., 837. Harzia acremonoides Cost , 838. Botrytis cinerea Pers , 839. ß. Epichloes Ell. et Dearn , 840. Dldymaria didyma (Ung ) Sacc , 841. D. Linariae Passer., 842. Ramularia Sparganii Rostr., 843. Septocylindrium Aspidii Bres , 844. Periconia Pusaethae v. Höhn, n sp., 845 Fusicladium Kaki Hori et Yoshino, 846. Coniothecium carpophilum Bub. n. sp., 847. Cercospora Rhynacanthi V. Höhn., 848. Tuber culina persicina (Ditm ) Sacc, 849. Fusarium avenaceum (Fr.) Sacc, 850. Cystodendron dryophilum (Pass.) Bub. nov. gen. 516. Krieger, W. Fungi saxonici. Fase 46, Nr. 2251 -2300. König- ßtein a. d. Elbe. Herausgegeben Anfang 1914. N. A. 2251. Entomophthora echinospora Thaxter, 2252. Phytomyxa Lupini Schroet., 2253. Corticium quercinum (Pers.) Fr., 2254. Phlebia aurantiaca (Sow.) Schroet., 2255. Trametes serialis Fr., 2256. Pleurotus applicatus Batsch, 2257. Pi. porrigens Pers., 2258. Psilocybe semilanceata Fr., 2259. Nectria di- I 8B| Sammlungen. I75 tissima Tul , 2260. 2261. Hcrpotricfüa Riibi Fckl , 2262. Gnignardia Lystmachiae Jaap n, sp , 2263. Leptosphacria cylindrospora Awcl. et. Niessl, 2264. L. Mille- folii (Fckl.) Niessl, 2265. Gnomonia misella Niessl, 2266. 2267. 2268. Valsa germanica Nke., 2269. Melanconiella spodiaea (Tul.) Sacc , 2270. Diatrypella drcuruvallata (Nees) Fckl., 2271. Diatrypc cerasina Rehm u sp., 2272. Phacidiiim Eryngii Fckl , 2273. Hypoderma commune (Fr.) Duby, 2274 Hysterogiaphium levanticum Relim, 2275. Dcrmatea eucrita (Karst.) Rehm, 2276. Tympanis Plri (Pers.) Schroeter, 2277. Belonidiiim priiinosum (Jerd.) Rehm. 2278 PyreuQ- peziza Plantaginis Fckl., 2279. Pirottaea gallica Sacc, 2280. Lachnum nidiilus (Schm et Knze.), 2281. Peronospora Lamii A Braun, 2282. Phoma Achillcae Sacc , 2283. Ph. Lampsanae Eres , 2284. Ph. Meliloti Allescher, 2285. Asteroma nervisequm (DC.) Fr., 2286. Vermicidaria Dematium (Pers.) Fr , 2287. Asco- chyta Hepaticae Died., 2288 Rhabdospora Campanulae Fautr., 2289. Camaro- sporium laburnicum Sacc, 2290. Gloeosporium Salicis West , 2291. Melanconiiim Pini Corda var. cirratum Corda, 2292. Septogloeum Hartigianum Sacc, 2293. Pestalozzia Guepini Desm , 2294. Botrytis cinerea Pers , 2295 Ramularia Hypochoeridis Magnus, 2296. Epicocciim purpurascens Ehrenb., 2297. Conio- thecium betiilinum Corda, 2298. C. complanatum (Nees) Sacc, 2299. Sphacelia typhi na (Pers ) Sacc, 2300. Spfx. typhi na (Pers ) Sacc. var. agropyrina Sacc. Nachträge: 1267b. Dermatea eucrita (Karst ) Rehm, 1858b. Nectria cosmariospora Ces et de Not , 2228b. Pezicula Coryli Tul. 517. Malre, R. Mycotheca Boreali- Africana Fase V, VI, VIT, Nr. 100-175. 1914. 518. Petrak. F. Flora Bohemiae et Moraviae exsiccata II. Serie 1. Abteilung: Pilze. Lief. XIX, Nr. 901-950. Mähr. -Weisskirchen. April 1914. 901. Ustilago Ischaemi Fckl , 902 U. Maydis (DC ) Tul, 903. U. utri- culosa (Nees) Tul , 904. Melampsora Rlbesii-Salicum Bubäk, 905 Phragmidium Rosae-alpinae (DC.) Wint., 906. Thecospora Galii (Lk.) De Toni, 907. Arcyria niitans (Bub.) Schrot., 908. Exobasidium Vacdnii Woron., 909 Ciavaria ligiila Schaeff , 910. Trametes hisplda Bagl., 911. Lenzites variegata Fr., 912 Paria sanguinolenta Alb. et Schw., 913 Meruliiis aurantiacus Kl., 914. Polyporus versicolor (L.) Fr., 915 Phyllosticta fraxinicola Curr , 916. P. coniothyrioides S.icc , 917. Ascochyta Ferdinandi Bab. et Malk., 918. A nebulosa Sacc et Berl., 919. Entomosporium maculatum L4v., 920. Septoria inconspicua Mass , 921. Napicladium anindlnaceum (Cda.) Sacc , 922 Colletotrichum Malvarum (Br. et Casp ) Southw , 923 Marssonia acerina (West.) Bres , 924. Gloeosporium Tiliae Oud , 925 Fusicladium saliciperdum (Allesch et Tub.) Ld., 926. Lepto- thyr'um alneum (Löv.) Sacc, 927. Septogloeum acerinum ^Pas.-;.) S»-c, 928. Oidium Tuckeri Berk , 929. O. leucocomium Desm , 930. Ovularia Stellariae (Rabh.) Sacc ,931. Cytospora ambiens (Nke.) Sacc . 932. Pestalozzia conigena L6v., 933. Diplodia sambucina Sacc , 934. D. Roumegueri Sacc var. santonensis Bnin., 935. Phomopsis aesculana Sacc , 936. P. foveolaris (Fr.) Trav., 937. P. püstulata Sacc, 938. P. sambucella (Sacc) Trav., 939. P. semiimmersa (Saoo ) T;-av. 940. Trichoderma lignorum (Tode) Harz, 941. Dendrophoma crassicollis Schulz et Sacc , 942. Exoascus minor Sadeb., 943. Taphrina Tos- quineti (We.st.) Wagn., 944. Epichloe typhina Tul , 945. Cucurbitaria Evonymi Cke , 946. Eutypa lata (Pers ) Tul , 947. Venturia ditricha (Fr.) Kavsi , 948. Phyllachora Angelicae Fr.) Fckl , 949. Scirrhia Junci (Fr.) Rehm, «'50. Dasy- scypha Willkommii Hart. 176 P.^Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten l. [87 519. Pctrak, F. Flora ßohemiae et Moraviae exsiccata II. Serie. 1. Abteilung: Püze. Lief. XX, Nr. 951 - 1000. Mähr.-Weisskirol en, April 19U. N. A. 951. Pliyllosticta dcutziicola Petrak n. sp., 952. Ph. hranicensis Fe lak n. sp., 953. Phoma leptographa Sacc. n. sp., 954. Ascochyta Bryoniae H Z[u m. n. sp., 955. Phomopsis opulana Sacc. n. sp., 956. Diplodina phomo des Süoc. n. sp., 957. Phleospora Hrubyana Sacc. u. sp., 958. Fusicoccum aesculamim Sacc. n. sp., 959 F. corylinum Sacc. n. sp., 960. F. ericeti Sacc. ii. f-p., 961. Coryneum loculosum Sacc. n. sp., 962. Didymosporium Petrakeanum Sacc. n. sp., 963. Perisporium Typharum Sacc, 964. Gibberella pulicaris (Fr.) Sacc, 965. Melomastia mastoidea (Fr.) Schrot., 966. Kalmusia epimelaena Sacc. n. sp., 967. Cerastotomelta cirrhosa (Pers ) Sacc. 968. Ceratostoma operculata (A. et Seh.) Petrak 969. Her potr i clii a moravicaTeU ak n. sp., 970. Lophiotrema vagabiindum Sacc, 971. Pleosphaerulina corticolaiFvck.) Heim, 972. Didymo- spliaeria accrina Rehm. 973. Enchnoa infernalis (Kze.) Sacc, 974. Massaria berberidicola (Otth) Jacz., 975. Gnomonia perversa Kehni. 976 Diaporthe contro- versa (Desm.) Fckl., 977. D. Helicis Niess). 978. D. pusilla S;uo. n. .sp., 979. D. recedens n. sp., 980. D. transiens Sacc. ii. sp. . 981. C. pustiüata (Desm.) Sacc, 982. Cryptosphaeria populina (Pers.) Satc. 983. Valsa leiicostoma (Pers.) Fr., 11. var. Rosarum Sacc. 984. V. populina Fi kl., 985. V. tenella H. Fabr., 986. V. tenella ia. Quercus. 987. V. venustula Sacc-., j). s=p., 988. Quaternaria moravica Saco., et Petrak r. ^p., 989. Calospliaena ^orylina Nke., 990. Dothidea natans (Tode) Za'v'br. 991. ülonium lineare (Fr.) De Not., 992. Phacidium repandum (Ab. e'. Sclivv.) Fr., 993. Pezizella leucostigmoides (Sacc.) Rehm, 994. P. leucostigmoides fa. juncella Sacc, 995. Lachnella corticalis (Pers.) Fr., 996. Pyrenopeziza Chailletii (Fckl.) Rehm, 997. P. ligni (Desm.) Sacc, 998. Hamaria applanata (Hedw.) Rehm, 999. H. salmonicolor (B. et Br ) Sacc, 1000. Melachroia xanthomela (Pers.) Boud. 520. Petrak, F. Flora Bohemiae et Moraviae exsiccata. II. Serie. 1. Abteilung: Pilze. Lief. XXI, Nr. 1001- 1050. Mähr. -Weisskirchen, Mai 1914. lOOl. Pnccinia Carlinae Jacky, 1002. P. Celakovskyana Bub., 1003. P. gratninisVer»., 1004. P. Mulgedii Syd., 1005. P. punctataLk., 1006. Copri- narius pronus (Fr.) P. Henn., 1007. Plasmodiophora Brassicae Wor., 1008. Coryneum eximium Sacc n. sp., 1009. Cytospora moravica Sacc n. sp., 1010. C. coenobitica Sacc, lOU. C. Fuckelii Sacc, 1012. Diplodia Amorphae (Wallr.) Sacc, 1013. D. a/röia (Desm.) Sacc. var. pseudoplatani Brun., 1014. D. mamillana (Fr.) Saco., 1015. Microdiplodia Frangulae AUesoh., 1016. Phoma herharum West, 1017. Phomopsis Pseudacaciae (Nke.) v. Höhn., 1018. Staganospora ' Lüzulae (West.) Sacc, 1019. Mycosphaerella conglomerata (Wallr.), 1020. M. Crataegi (F^uck.), 1021. M. latebrosa (Cke.), 1022. M. Oedema (Fr.), 1023. M. punctiformis (Pers.), 1024. M. sarracenica (Sacc. et Roum.), 1025. M. sentina (Fr.), 1026. M. septorispora (Sacc.) Petrak, 1027. Laestadia areola (Fckl.) Saoc, 1028. Cryptoderis melanostyla (DC.) Wint., 1029. Gnomonia petiolicola (Fckl.) Karst., 1030. Pleospora vagans Niessl, 1031. Apiospora chondrospora (Ces.) Sacc, 1032. Calospora platanoidis (Pers.) Niessl, 1033. Didymosphaeria Petrakiana Sacc n. sp., 1034. Didymella proximella (Karst.) Sacc, 1035. Leptosphaeria culmorum Awd., 1036. L. epicalamia (Riess) Ces. et De Not., 1037. L. maculans (Desm.) Ces. et De Not., 1038. L. Michotii (West.) Saco., 1039. L. Typhae (Awd.) Sacc, 1040. Amphisphaeria applanata (Fr.) Ces. et ^S] Sammlungen. j^'7'7 De Not., 1041. Pleornassaria rlwäostoma (Alb. et .Schw.) VViut., 1042. Valsa ambiens (Pers.) Fr., 1043. V. coenobitica (De Not.) Ces. et De Not., 1044. V. tenella H. Fabr., 1045. Diaporthe hranicensis Petrak u. sp., 1046. Trochila petiolicola (Fckl.) Rehm, 1047. Helotium herbar um (Pers.) Fr., 1048. Tricho- bclonium retincolum (Rabh.) Relim, 1049. Rutstroemia elatina (Alb. et Schw.) Rehm, 1050. Hiimaria Petrakii Sacc. n. sp. 521. Rehm, H. Ascomycetes exsiccati. Fase. LIV, Nr. 2076 — 2100. Neufriedendeim bei München, 15. März 1914. — Schedae (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 165-170). N. A. 2076. Meliola cylindrophora Rehm, 2077. M. Sidae Rehm, 2078. Pleuro- storua Candollei Tul., 2079. Bertiella Brenckleana Rehm, 2080. Leptosphaeria Onagrae Rehm, 2081. Massaria Sorbi Hazsl., 2082. Teicfiospora megalocarpa Rehm n. sp., 2083. Ceratostoma Avocetta (Cke. et Ell.) Sacc., 2084. Gnomoniopsis misella Niessl, 2085. Ophiobolas claviger Harkn., 2086. Hypoxylon stygium (Lev.) Sacc, 2087. Valsa decorticans (Fr.) Nke,, 2088. Eutypella Madurae (C. et E.) EUis, 2089. E. Stephania (Pass.) Rehm, 2090. Diatrypella Frostii Peck, 2091. Cryptosporella anomala (Peck) Sacc, 2092. Diaporthe acerina (Peck) Sacc, 2093. D. megalospora E. et Ev., 2094. D. Ontariensis E. et Ev., 2096. Botryosphacria Berengeriana De Not. var. Alni Rehm, 2096. B. Beren- geriana De Not. var. Weigcliae Rehm, 2097. Asterina Lawsoniae P. Heuu. et Nym., 2098. Clithris nigra (Tode) Keissl. var. Castaneae Rehm, 2099. Helotium moniliforme (Fuck.) Rehm, 2100. Geoglossum fallax Durand var. palu- dinum Pers. 522. Rohm, H. Ascomycetes exsiccati. Fase. LV, Nr. 2101 — 2125. Neufriedenheira bei München, 15. April 1914. — Schedae (Aunal. Mycol. XII, 1914, p. 170-175). N. A. 2101. Sphaerotheca mors-uvae (Schw.) B. et C, 2102. Dimer ium Agaves (Ell. et Ev.) Rehm, 2103. Meliola Acalyphae Rehm, 2104. M. Ipotnoeae Rehm n. sp., 2105. M. Maesae Rehm, 2106. Anthostomella phaeosticta (Berk.) Sacc , 2107. Didymosphaeria striatula Penz. et Sacc, 2108. Sporormia vexans Awd , 2109. Ophiobolus Vitalbae Sacc, 2110. Eutypella tiflisiensis Rehm n. sp., 2111. Thyridaria aurata Rehm n. sp., 2112. Fenestella canadica Rehm 11. sp., 2113. Botryosphaeria Hoffm'annii (Kze.) v. Höhn., 2114. Letendraea Rickiana Rehm, 2115. Trichosphaeria bambusicola Rehm, 2116. Paranectria luxurians Rehm, 2117. Merrilliopsis Höhnelii Rehm, 2118. Gilletiella latemaculans Rehm, 2119. Asterina Cassiae Syd , 2120. A. colliculosa Speg., 2121. Pyrenopeziza poly- morpha Rehm n. fa. Valerianae Rehm, 2122. Calopeziza mirabilis Syd., 2123. Helotium Calyculus (Sow.) Berk., 2124. Geopyxis alpina v. Höhn., 2125. Lach- nella setiformis Rehm n. sp. 523. Sydow, H. Fungi exotici exsiccati. Fase. V — VI, Nr. 201 bis 300. März 1914. N. A, 201. Marasmius caryotae (Berk. et Br.) Petch, 202. M. semipellucidus Berk. et Br., 203. Panus salicinus Peck, 204. Porta Ravenalae (B. et Br.) Sacc, 205. Hexagonia apiaria Pers., 206. Trametes incana Lev., 207. Bovista plumbea Pers, 208. Secotium acuminatum Mont., 209. Uromyces Bidentis Lagh., 210. U. Eriochloae Syd. et Butl, 211. U. Hewittiae Syd., 212. U. leptodermus Syd „ 213. U. linearis Berk. et Br., 214. Puccinia aestivalis Diet., 215. P. Ishikawai Ito, 216. P. Nakanishikii Diet., 217. P. orbiculata Syd., 218. P. purpurea Cke , 219. P. Ruelliae Lagh., 220. P. rujipes Diet., 221. Hemileia Chlorocodonis Syd. n. sp., 222. H. Holarrhenae Syd. n. sp., 223. Ravenelia Breyniae Syd., Botanischer Jahresbericht XLII (1914) 1. Abt. [Gedruckt 9. 6. 20.| 12 178 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [89 224. Uredinopsis Pteridis Diet. et Holw., 225. 226. Pucciniastrnm styracinum Hirats , 227. Aecidium flavidum Berk. et Br., 228 Ac. Paederiae Diet., 229. Ae. rliytismoideiim Berk. et Br., 230. Uredo Dioscoreae-alatae Rac, 231. U. Microglossae Petoh, 232. U. Operculinae Syd. n. sp., 233. U. Poiizolziae Syd., 234. U. Sissoo Syd. et Butl , 235. U. Spondiadis Petch, 236. Ustilago Andro- pogonis-aciculati Petch, 237. U. endotricha Berk., 238. U. spermoidea Berk. et Br., 239. Phytoplithora Colocasiae Rac., 240. Plasmopara Wildemaniana P. Heuu., 241. Albugo Iponioeae-panduranae (Scliw.) Sw., 242. A. platensis (Speg.) Sw., 243. Synchytrium collapsum Syd , 244. Phyllactinia suffulta (Reb.) Sacc, 245. Microspliaera Russellii Cliut., 246. Parodidla gramrnodes (Kze.) Cke., 247. Mcliola Groteana Syd. u. .sp., 248. M. lanceolato-setosa Syd. u. sp., 249. M. lanceolato-setosa Syd, 250. M. Mangiferae Earle. 251. M. Memecyli Syd 11. sp , 252 M pelllculosa Syd. n. sp , 253. Dimerium degener ans Syd. n. sp., 254. Physalosporina megastoma (Peck) Wor , 255. Giiignardia creberrima Syd. n. sp , 256. l^eptosphaeria Onagrae Rehm n sp., 257. Eutypa hambiisina Penz. et Sacc, 258 Xylana filiformis (Alb. et Schw.) Fr., 259 Phyllachora Ajrekari Syd, 260 Ph Co'.cis P. Heim, 261. Ph. Cynodontis (Sacc) Nieasl, 262. Ph Dalberglae Niessl, 263. Ph. Lespedezae (Schw ) Sacc , 264. Ph Sacchari- spontanei Syd n. sp , 265. Ph. Shiraiana Syd., 266 Ph. stenospora (Berk. et Br.) Sacc , 267. Diplochorella fertilissirna Syd nov. gen. et spec , 268. Par- mularia javanlca (Pat ) Sacc et Syd , 269. Asterina laxiusciila Syd. n. sp., 270. 271. A. pemphidioldzs Cke, 272. Englernlaster contimms Syd. u. sp., 273. Taphrina maculans Butl, 274. Rhytisma LagersV'oemiae Rabh., 275. Cenangium acuum Cke et Peck, 276, Calopezlza mirabilis Syd. iiov. gen. et spec, 277, Dasyscypha Oncospermatls (Berk et Br.) Sacc , 278. Phoma Barring- toniae Cke et Mass , 279. Spha'^ropsis pin'cola Speg , 280. Camarosporium Coluteae (Peck et Clint.) Sacc, 281. Septoria conspicua Ell. et Mart., 282. S. Dulcamarae Desm , 283. S. leptostachyae Ell et Kell , 284 S. Brencklei Sacc, 285. Leptothyriiim D.'arnessii Bubak n. sp , 286 Lasiothyrium cycloschizon Syd. iiov. geu et spec, 287. S?ptogloenm Ampelopsidis (Ell. et Ev.) Sacc. 288. Pestalozzia consocia Peck, 289 P. Palmanim Cke , 290. Ovularia lotophaga Ell. et Ev., 291. Cladosporium Triostei Peck, 292. Cercospora Ajrekari Syd. n. sp., 293. 294 C. Gllricldlae Syd., 295. C. Manihotis P. Henn , 296. Helmintho- sporium Ravenelii Berk et Curt., 297. Jsariopsis griseola Sacc, 298. Stilbum flavidum Cke , 299 Exosporiiim lateritium Syd. n. sp., 300, Endocalyx melano- xanthus (Berk. et Br ) Petch 524. Sydow, H. Mycotheca germanica. Fase XXV — XXVI, Nr. 1201 — 1300. Schöneberg-Berlin, November 1914. — Schedae (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 535-538.) N. A. 1201. Otnphalia pyx'data Bull , 1202. Crepidotas chimonophilus Berk. et Br., 1203 Panus stipticns (Bull ) Fr., 1204. Mernlius tremellosas Sebrad., 1205. Aleurodiscus polvgonius (Pers.) H. et L. 1206. Hypochnus Solani Prill. et Delacr., 1207. Exobasidium graminicolum Bres., 1208. E. Vaccinii (Fuck.) Wor., 1209. Uromyces Onobrychidis (Desm.) L^v., 1210. Puccinia argentata (Schultz) Wint., 1211. P. Cichorii (DC.) Beil., 1212. P. Cnici-oleracei Pers., 1213. P. Echinopis DC , 1214. P. Fergussoni Berk. et Br., 1215. P. Leontodontis Jacky, 1216. P. Riibsaameni P. Magn., 1217. P. simplex (Koern.) Erikss et Henn., 1218. Pucciniastrum Pirolae (Ka.Tst ) Sohroet. 1219. Melampsora Euphorbiae /Schub ) Ca'^t., 1220. 1221. Coleosporiiim Senec'onis Fr., 1222. Ustilago annmala Kze., 1223. Entvloma serotinum Scbroet., 1224. Peronospora ö §0] Sammlungen. 17 H Candida Puok., 1225. P. destrudor (Berk.) Casp., 1226. P. violacea Berk., 1227. Plasmopara viticola (Berk et Curt.) Berl. et De Toni, 1228. Cystopus Tragopogonis (Pers ) Schroet., 1229. Physoderma Hippuridis Rostr., 1230. Entomoplitliora Tipulae Fres., 1231. Mycosphaereüa Cruciferarum (Fr.) Lindau, 1232. M. hedericola (Desm ) v. Hoehn , 1233. M. lycopodina (Karst.) Schroet., 1234. M. punctiformis (Pers.) Schroet . 12c6 Leptosphaeria confcrta Niessl, 1236. L. modesta Anersw., 1237. L. Typharum (Desm ) Karst., 1238. Mamiania fimbriata (Pers) Ces. et De Not, 1239. Rosellinia pulveracea (Ehrh.) Fuck., 1240. Melanospora chionea (Fr.) Corda, 1241. Gibberella moricola (Ces et De Not ) Sacc, 1242. MolUsia benes '.ada (Tnl.) Phül , 1243. M. cinerea (Batsch) Karst , 1244. Lachniim controversum (Cke.) Rehm, 1245. Pyrenopeziza Planta- ginis Fuck., 1246. Naevia miniitissima (Auersw.) Rehm, 1247. Fabraea Ranun- culi (Fr.) Karst , 1248. Phacidiiim repandum (Alb. et Schw. ) Fr., 1249. Cocco- myces dentatus (Kze. et Schm ) Sacc , 1250 Pyronema omphalodes (Bull.) Fuck , 1251 Stamnaria Eqiiiseti (Hoffm ) Rehm, 1252 Rhytisma Andromedae (Pers.) Fr , 1253 Phyllosticta Aloidis Oud , 1254 Ph. hedericola Dur. et Mont., 1255. PIi. infascata Wint., 1256 Pliorna phaseolina Pass , 1257. Sphaeronaema minimum Died, n. sp , 1258 Ascochyta indusiata Eres., 1259. Stagonospora Fragariae Br. et Har., 1260. Septoria caricicola Sacc, 1261. S. Cirsii Niessl, 1262 S. corcontica Kab et Bubak, 1263. S. Drummondii EU et Ev., 1264. S. Ebuli Desm. et Rob., 1265. S. Meliloti (Lasch) Sacc, 1266. S. Scleranthi Desm., 1267. S. Scorodoniae Pass , 1268 S. Stachydis Rob. et Desm., 1269. Leptostromella aquilinc^C Mass , 1270 Gloeosporium acericolum Allesch., 1271. G. Robergei Desm, 1272. Gloeosporiiirri Salicis West., 1273. Melanconium juglandinum Kze, 1274. M Plni Corda, 1275 Septogloeim acerinum (Pass.), 1276. Cylindrosporinm Equiseti (Desm) Died, 1277. C. Heraclei (Lib ) v. Hoehn., 1278. C. Matricariae Died. n. sp., 1279. C. Pseudoplatani (Rob. et Desm.) Died., 1280. Entomosporium maculaium L6v. var. domesticum Sacc, 1281. 1282. Oidium Rubonim Rabh , 1283. Ovularia decipiens Sacc, 1284. O. haplospora (Speg ) P. Magn., 1285. 0. Villiana P. Magn., 1286. Ramularia acris Lindr., 1287. R. aequivoca (Ces) Sacc, 1288. R conspicua Sji., 1289. R. exilis Syd., 1290. R. Gei (Eliass.) Lindr., 1291. R. Lampsanae (Desm.) Sacc, 1292.^/?. Succisae Sacc, 1293. R. Ulmariae Cke , 1294. Gyroceras Planta- ginis (Corda) Sacc , 1295. 1296. Cladosporium Milii Syd. n. sp., 1297. Dendry- phiella interseminata (Berk. et Rav.) Bub. et Ran., 1298. Dendryphium nitidum Karst., 1299. Mystrosporiiirn piriforme Desm. var. miiltiseptatum Syd, 1300 Toxospo'ium camptospermum (Peck) Maubl. 525 Tori^nd, C. Fungi selecti exsicoati Centurie III, 1914. (Broteria, Ser. Bot XII, 1914, p. 169.) - Nicht gesehen. 526. VestergTPii, T. M'cromycetes rariores selecti. Fase 67 — 68. {Svensk Bot. Tidskr. VIII, 1914, p 89-92.) N- A. Schedae zu diesen beiden Fascikebi mit eingeflochtenen kritischen Bemerkungen. Neue Arten sind: Uredo Cryptostegiae und Cercosporella Tragopogi. 527. Vestergren, T. Micromycetes rariores selecti. Fase 67-68 adjuvantibus J. J. Davis, A. G. Eliasson, P. Hariot, G. Lagerheim, Th Lind- fors, B, Palm. - Beim Herausgeber, Stockholms Högskola (ä M. 17 pro Fase) zu beziehen 1651. Cronartium Comptoniae Arth., 1652. Melampsora lapponum Lind- fors, 1653 Melampsorella Cerastii (Pers.) Wint., 1654. Puccinia Andryalae 19* X80 f- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [91 (Syd.) Poirault, 1655. P. Bäurnleriana Bubäk, 1656. P. Epilobii tetragoni (DC.) Wint., 1657. P. Mentliae Pers., 1658. P. Polygoni Alb. et Scliw., 1659. P. Rhodiolae Berk. et Br., 1660. Uredo Cryptostcgiae Vesterg , 1661. Uromyces Eleocliaridis Arth., 1662. U. laevigatus Syd., 1663. U. monspessulaiius Tranzsch., 1664. U. tingitanus P. Herrn., 1665. Tolyposporium Junci (Schrot.) Woron., 1666. Peronospora Arenariae (Berk.) De By., 1667. P. coroUae Tranzsch., 1668. P. Linariae Fuck., 1669. 1670. 1671. P. Radii De By., 1672. P. ürticae (Lib.) De By., 1673. Synchyirium aureum Schrot., 1674. Ccratocarpia Cactorum Roll., 1675. Limacinia salicina (Tul. %) Arnaud., 1676. Eutypella parviila Sacc, 1677. Spliaerella hedericola (Desm.) Cooke, 1678. Lophodermium proximellum Mouton, 1679. Godronia Viburni (Fuck.) Rehm, 1680. Biatorella campestris (Fr.) Tli. Fr., 1681. Lachnella corticalis Fr., 1682. Richonia variospora Boudier, 1683. Catinula twgida (Fr.) Desm., 1684. Phyllosiicta coniothyrioides Sacc, 1685. Septoria Apii ehester, 1686. Coryneurn foliicola Fuck., 1687. Cylindro- sporium Pseudoplatani (Rob. et Desm.) Died., 1688. Steganosporium piriforme (Hoffm.) Corda, 1689. Cercospora Chenopodii Fresen., 1690. C. dubia (Riess) Wint., 1691. C. Mercurialis Passer, 1692. Cercosporella Tragopogi Vesterg., 1693. Didymaria Ungeri Corda, 1694. Fusarium vasinfectum Atkins , 1695. Monilia Seaveri Reader, 1696. Ovularia decipiens Sacc, 1697. Ramularia Barbareae Peck, 1698. R. Pastinacae (Karst.) Lindr. et Vesterg, 1699. R. Saxifragae (Scliröt.) Syd., 1700. R. variabilis Fuck. 528. Vestergreii, T. Micromycctcs rariores selecti. Fase 69 — 72, Nr. 1701-1800. Stockholm 1914. 529. Zahlbruokner, A. Schedae ad ,,Kryptogamas exsiccatas" editae a Museo Palatino Vindobonensi. Centui-ia XXII, Fungi: Decades 82-84, Nr. 2101-2130. (Anual k. k. Hofmus. Wien XXVIII, 1914, p. 121-129.) 2101. Puccinia Vincae Berk., 2102. P. Buxi DC, 2103. P. Asphodeli Moug., 2104. P. dispersa Erikss. et Henu , 2105. P. triticina Erikss , 2106. Lycoperdon hyemale Bull , 2107. Thelephora palmata Fr., 2108. Sarcodon imbri- catus Quel., 2109. Hydnum graveolens Fr., 2110. Coprinus micaceus Fr., 2111. Collybia radicata Sacc, 2112. Hygrophorus fornicatus Fr., 2113. Thiclavia basicola Zopf, 2114. Spliaerella sentina Fuck., 2115. Sphaerulina smilacincola Rehm, 2116. Ceriospora Dubyi Niessl, 2117. Gnomoniella tubiformis Sacc, 2118. Naemacyclus niveus Sacc, 2119. Bactrospora dryina Mass , 2120. Pyreno- peziza Araliae v. Höhn., 2121. Helotium herbarum Fr., 2122. Phialea rhodo- leuca Sacc, 2123. Bariaea Polytrichi Sacc, 2124. Tuber acstivum Vitt. var. mesentericum Fisch., 2125. Phoma torrens Sacc, 2126. NaernosTiora microspora Desm , 2127. Hormiscium Handelii Bub., 2128. Bispora effusa (Cda.) Keissl.,- 2129. Cercospora Rosae v. Höhn., 2130. Epicoccum neglecium Desm. 2. Bifderwerke. 530. Coupiii, H. Album g^n^ral des Cryptogames (Algues,- Champignons, Lichens). Iconographie möthodique contenant de tres nombreuses figures d'ensemble ou de detail de tous les genres et especes des Thallophytes avec texte explicatif. Paris 1914, 8», Fase 16-22. 100 Planches. 114 pp. de texte, Fungi Nr. 86—134. 531. Kirchner, 0. und Boltshauser, H. Atlas der Krankheiten und Beschädigungen unserer landwirtschaftlichen Kultur- f)2, Bilderwerke. 181 pflauzeu. I. Kraukheiten und Beschädigungen der Getreidearten. 2. Aufl. Stuttgart (E. Ulmer) 1914, 24 kol. Taf. mit kurzem erläuternden Text. In dieser 2. Auflage sind die Tafeln und auch der Text verbessert und ergänzt worden. Neu hinzugekommen sind 4 Tafeln: Zwergrost der Gerste, Streifenkrankheit der Gerste, Fusskrankheit des Weizens, Stockkrankheit des Roggens und der Getreidelaufkäfer. 532. Krieger, L. C. C. Observations on the use of Ridgway's new Colorbook. The color of the spores of Volvaria speciosa Fr. (Mycoliogia VI, 1914, p. 29 — 31.) — Besprechung des Ridgway'schen Buches. 533. >Ic Cubbiii, W. A. Photographing leaf spots. (Phytopatho- logy IV, 1914, p. 215, 1 fig ) Anleitung zum Photographieren pilzbesetzter Blätter, 534. 3IÜTich, F. Porstbotanische Bilder. (Naturw. Zeitschr, f. Porst- u. Landwirtsch. XII, 1914, p. 215-217, 4 Abb.) Hierin auch die Abbildung eines Kiefernstammes, aus welchem in Brust- höhe die Pruchtkörper von Agaricus melleus herauswachsen. 635. Münch, F. Über Hexenringe. (Naturw. Zeitschr. f. Porst- u. Landwirtsch. XII, 1914, p. 133-137.) An der Hand zweier Photographien beschreibt Verf. Hexenring büdungen von 30 m Durchmesser einer nicht näher bestimmten, aber zu Clitocybe gehörigen Agaricacee. Von anderen Hexenringbildungen unter- scheiden sich die beschriebenen dadurch, dass sie zwischen zwei Rändern mit üppigem Graswuchs, der namentlich besonders stark am äusseren Rande ist, einen ca. 40 — 50 cm breiten . trockenen Streifen aufweisen, der wie ein ausgetretener Pfad erscheint. Die Fruchtkörper des Pilzes treten im Sep- tember zu beiden Seiten der Trockenzone auf, besonders stark auf der Aussen- seite. Schnegg. 536. Murrill, W. A. lUustrations of fungi. XVII. (Mycologia VI, 1914, p. 1-4, tab. 113.) N. A. Farbig abgebildet und beschrieben werden: Venenarius rubens (Scop.) Murr., Hydrocybe caespitosa n. sp., H. pratensis (Pers, ), Melanoleuca sordlda (Schum.) Murr. (= Tricholoma sordidum [Schum.] Fr.), Hypholoma aggregatum Peck, Claudopus nidiilans (Pers.) Peck. 537. Murrill, W. A. Illustrations of fungi. XVIII. (Mycologia VI, 1914, p. 161-166, tab. CXXVI-CXXXIV.) Verf. beschreibt und bringt schöne photographische Abbildungen von Lycoperdon Bovista L., L. p yr/'/orme Schaeff , Sparassis Herbstii Peck., Asterophora Clavus (Schaeff.) Miu-rill (syn. Nyctalis asterophora Fries), Collybia maciüata (Alb. et Schw.) Quel., Hygrophorus eburneiis (Bull.) Fries, Lactaria piperata (L.) Pers, Lepiota naucina (Fr.) Qu41., Agaricus campester hortensis Cke., Psathyra disseminata (Pers.) Qu^l. 538. >Iurrill, VV. A. Illustrations of fungi. XIX. (Mycologia VI, 1914, p. 221-225, tab. CXXXVIII-CXXXIX.) Beschreibung und gute photographische Abbildungen von: Collybia radicata (Reih.) Qu^l.', Agaricus arvensis Schaeff., A. silvicola Vitt., Lepiota brunnescens Peck, Laccaria ochropurpurca (Berk.) Rck., Inocybe geophylla (Sow.) Quel., Scleroderma verrucosum (Bull.) Pers., Tremella lutescens Pers., Mvcena succosa Peck. ]^g9 P. Sydow: Pilze (ohne die Scliizoinyceten und Flechten). |93 3. Kultur- und Präparationsverfahren. 539. H. F. Die Kultur der Scliwarzmorchel oder Lorchel, (Gartenüora LXIII, 1914, p. 135.) 540. Boyer, G. Champignons de coucLe obtenus sur pots en carriere au moyen de blanc pur pr^pare par uu proc^d6 nouveau. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXV, 1911, Proc. verb. p. 48 — 49.) 541. Brooks, F. F. Observation» ou pure cultures of some Ascomycetes and Basidiomycetes. (Transact. British Mycol. Soc. IV, 1913, ersch. June 1914, p. 239-248.) Bericht über angestellte Keinkulturen von Chlor osplenium aeruginosum, Daldinia concentrica, Hydnum coralloiaes, Fomes igniarius, Pleurotus ostreaius, Coprinus spec. 542. Currie, J. N. Flavor of Roquefort cheese. (Joui-n. Agr., Research II, 1914, p. 1 — 14.) — Kvilturen mit Penicillium Roqueforti. 543. Dox, A. W. Autolysis of Mold cultures. II. Influence of exhaustion of the medium upon the rate of autolysis of Asper- gillus niger. (Journ. Biolog. Chem. XVI, 1914, p. 481-484.) 544. Dudgeon, Vi. A method of handling material to be im- bedded in paraffine. (Bot. Gaz. LVII, 1914, p. 70-72, 1 fig.) 545. Fischer, Hugo. Mikroskopisch-botanische Technik ein- schliesslich Anlage von Pilz- und Bakterienkulturen. (Handb. d. natui-gesch. Technik 1914, p. 76-113.) 546. Helyar, J. F. The culture of Didymium xanthopus (Ditmar) Fr. (Science, N. S; XL, 1914, p. 791-792) 547. Hilton, A. E. Noteß on the cultivation of plasmodia of Badhamia utricularis. (Journ. Queckettmicr. Club XII, 1914,p. 381 — 384, 1 fig.) 548. Jones, L. R. Perithecia in cultures of Venturia inaequalis. (Rep. 5th. Ann. Meeting Amer. Phytopath. Soc, Abstr. : Phytopathology IV, 1914, p. 52-53.) 549. Lindner, Paul. Eigenartige Lebensgemeinschaften. (Mikro- kosmos VIII, 1914, p. 1-3, 3 Abbild.) Bei der Kultur von in einem alten Bierfilze gefundenen Älchen traten nach einiger Zeit in der Petrischale viele Zellen von Protot he ca Zopfii Krueger auf, welche dicht mit Bakterien überzogen waren. Ferner stellte sich überall Penicillium ein. Es erweckte den Anschein, als ob diese 4 Organismen zu- sammengehörten und sich gegenseitig gute Daseinsbedingungen schufen. Näheres siehe Original. 550. 3Iarino, F. Culture aerobie des microbes dits ana^ro- bies. III. (Centrbl. f. Bakter. u. Paiaz. 1. Abt., Orig., Bd. 63, 1912, H. 2/3, p. 302-303.) In Bouülon, die mit verschiedenen Aspergillus- und Mucor-Arten ver- setzt ist, wachsen gut ani.erobe Bakterien. 551. Matruchot, L. Variations experimeutales du Tricholoma nudum, disp^rition progressive de oertains caracteres spöcifiques ou gdn^riques chez un Champignon basidiomycete charnu. (Revue g6ner. Bot. XXV bis, 1914, p. 503-509, 1 tab.) 552. Matruchot, L. Variations culturales progressives du Champignon basidiomycete charnu. {Tricholoma nudum.) (Compt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris 158, 1914, p. 724-726.) 94] Schriften über Pilzkunde im allgemeinen. ^33 Verf. kultivierte viele Jahre laug in einem dunklen Keller, dessen Temperatur Jas ganze Jahr hindurch 11" C betrug, ein Exemplar von Tricho- loma nudiirn. Dasselbe lieferte eine grosse AnziJil von Fruchtkörpern in allen Jahreszeiten. \yährend Psalliota campestris nur wenige Teilungen vertrügt, liess sich Tricholoma niidiim beliebig durch Abnahme jungen Mycels ver- mehren. Im Laufe der Zeit nahmen ,die Fruchtkörper gigantische Formen an (Hut 14, Fuss 15—18 : 4 — 5 cm), die Lamellen wurden lang herablaufend, sie verloren die für die Gattung Tricholoma charakteristische Einbuchtung, das violette Pigment verschwand, nur Geruch und Geschmack blieben die gleichen, Basidie und Sporen zeigten keine Verändei-uugen. 553. Mattirolo, 0. 11 rimboschimeuto e la cultura dei tartufi. (La Tribuua 1913, Nr. 356, Roma 1913.) 554. Rochaix, A. Nouveau niilieu vegetal pour cultures micro- biennes (agar ou jus de carotte). (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. LXXIV, 1913, p. 604-606.) Mohrrübenagar ist ein vorzügliches Nährsubstrat für Bakterien und Pilze. Zugabe von 10 % Glycerin begünstigt das Wachstum der Pilze. 555. Wohnier, C. Der Gang der Acidität in Kulturen von Aspergillus niger bei wechselnder Stickstoff quelle. (Biochem. Zeit- schrift LIX, 1914, p. 63-76.) 556. Touii«', V. H. Successful artificial cultures of Clitocybe illiidens and Arrnillaria mellea. (Bot. Gaz. LVII, 1914, p. 524-526, 3 fig.) 557. Zikes, Heiiirioh. Vergleichende Untersuchungen über Spliaerotiliis natans und Cladothrix dicfiotoma auf Grund von Reinkul- turen. (Vorl. Mitt.) (Österr.- Bot. Zeitschr. LXIV, 1914, p. 430-431.) Diese beiden Organismen spielen bei der Abwasserfrage eine grosse "Rolle. Es gelang, auch Sphaerotilus natans in Reinkxütur zu züchten. Beide Pilze können nicht zu einer Gattung vereinigt werden; ihre Unterschiede werden in einer Tabelle gegenübergestellt. Verf. schlägt vor, beiden Püzeu ihre alten Namen Sphaerotilus natans und Cladothrix dichotoma zu belassen. III. Schriften allgemeinen und gemischten Inhalts. 1. Schriften^über Pilzkunde im allgemeinen. 558. Anonym. Fungi exotici. XVIII. (Kew Bull. 1914, p. 156 bis 159.) ^^« A. Diagnosen folgender noc. spec. : Polyporus raphanipes Wakefield (Nigeria, Portugiesisch-Östafrika), P. australiensis Wakefield (Australien), Cyphella Heveae Massee (Malaya), Scirrhia Cyperi Wakelield, Sphaerella necans Massee, Aspergillus pusillus Massee (Sudan), A. cervinus Massee (Sudan), Botrytis necans Massee (Singapore), Ccrcospora Musae Massee (Fiji-Inseln). 559. Abt, G. Essais de Sterilisation des spores charbon- neuses. (Ann. Inst. Pasteur XXVIII, 1914, p. 149-180.) 560. Aielli-Donnarumma. Su due incrosi combinati di tabacchi pesanti. (BoU. tecn. Colt. Tabacchi Scafati XIII, 1914, p. 7-8.) 561. Becher, S. Über neue Mikroskopkonstruktionen. (Zeitschr. Wissensch. Microsc. XXX, 1913, p. 192-202.) jg4 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizom)Teten und Flechten). [95 562. Becher, S. und Domoll, R. E iuführuug in die mikrosko- pische Technik für Naturwissenschaftler und Mediziner. Leipzig - 1913, 182 pp., 14 Fig. .563. B!»sson, A. Technique microbiologique et seroth^rapique. 6. ed. (Paris 1914, 8», 700 pp., 395 fig.) 564. Beyer. Pourquoi les maladies cryptogamiques devi- ennent si redöutables? (Revue de Viticult. XX, 1913, p. 118-121.) 565. Biers. P. M. Notes generales sur les Champignons, Classi- fication, revue des principaux types (Suite). (Revue de Viticult. XXI, 1914, p. 59-63, 33 fig.) 566. Biffen, R. H. Studies in the Inheritance of Disease Resistance. II. (Joiirn. Agr. Sc. IV. 1912, p. 421-429.) Autor beschäftigt sich zunächst mit der Kreuzung von American Club (gegen Gelbrost sehr immun) x rostempfängliche Sorten. Fg zeigte 25% immun (— recessiv), 75% rostempfänglich, wobei der Grad der In- fektion sehr verschieden war. Die Immunität erwies sich als erblich, trotzdem die Pflanzen der In- fektion stark ausgesetzt waren. Einige der rostempfindlichen aus den Kreuzungen hervorgegangenen Formen züchteten auch rein, andere spalteten in empfängliche und immune Formen Die Pflanzen mit mittlerer Berostung erwiesen sich durch ihre Nachkommenschaft nicht alle als Heterozygoten. Wo Spaltung vorkam, verhielt sich die Summe der immunen und empfäng- lichen Individuen wieder wie 1 : 3 (276 : 849). Einige der homozygotisch empfänglichen Formen ebenfalls weiter kultiviert, schienen weiter dieselbe Rostempfindlichkeit zu besitzen. Hier vorgekommene Abweichungen werden dem Umstand zugeschrieben, dass — wie in anderen Fällen bewiesen ist — der Grad der Empfänglichkeit durch Veränderungen in ,,the plants metabolism" sehr beeinflusst wird. In den Kreuzungen American Club x Michigan Bronce (sehr rost- empfänglich) wurde eine stärkere Infektion als bei Michigan Bronce (es gibt analoge Fälle dafür) nicht erzielt. Immunität gegen Gelbrost scheint auf einem Faktor zu beruhen, aber nicht die gegen alle Krankheiten. Zum Schluss werden einige andere Arbeiten desselben Gebietes be- sprochen. In bezug auf den Gelbrost liegt die Schwierigkeit nicht darin, immune Sorten zu züchten, wohl aber die Immunität mit allen anderen wünschenswerten Eigenschaften zu erzielen. Der Gelbrost verursacht in Indien grossen Schaden. Viele englische Varietäten sind immun, können sich aber in Indien ihrer späten Reife wegen nicht bewähren. E. Stein. 567. Bokorny, Th. Einige orientierende Versuche über die Behandlung der Samen mit Giften zum Zwecke der Desinfektion. (Biochem. Zeitschr. LXII, 1914, p. 58-88.) 568. Bottomley, W. Microbes to ,,speed-up" plants. (Bot. Journ. II, 1914, p. 218-222, c. fig.) 569. Bresadola. .T. Fimgi nonnulli exotici ex Museo Bero- linensi. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 539-544.) N. A. Die verzeichneten Pilze stammen aus verschiedenen Gegenden, so z. B. Kamerun, Neu- Guinea, Amani, Japan usw. und verteilen sich auf folgende Gattungen: Lepiota 1, Omphalia 1, Hygrophorns 1, Cantharellus 1, Craterellus 1, Marasmins 1, Lcntiniis .•?. Schizophylliim 1, Lenzitcs 2, Polyporus 2 (P. canescens OGj Schritten über Pilzkunde im allgemeinen. -[g.") n. sp ), Polystictus 9, Trametes 3, Daedalea 1, Hexagonia 2, Favolus 2, Clado- derris 1, Thelephora 1, Stereum 1, Ciavaria 1 (C. Ledermanni n. sp.), Tremella 1, Hirmola 2, Podaxon 3, Lycoperdon 1, Terfezia 2, Pilocratera 1. — Zu vielen Arten werden kritische Bemerkungen gegeben, namentlicli werden die ge- nauen mikroskopisclien Merkmale mitgeteilt, auch wird auf die Synonymie eingegangen. So werden z. B. zu Polystictus incomptus Fr. als syn. gestellt P. Holstii P. Henn., P. pseudo-pcrennis Lloyd, zu Favolus spathulatus (Jungh.) Bres. als syn. Favolus teuer Lev., F. multiplex Lev., Polyporus vibecinus Fr., P. vibecinoides P. Henn., P. palensis Murr., Hexagonia pertenuis Murr, 570. Buchuer, P. Sind Leuchtorgane Pilzorgane? (Zoolog. An- zeiger XLV, 1914, p. 17-21.) Nach Pierantoni sollen die Leuchtorgane der Lampyriden Wohnstätten symbiotischer Pilze sein; es sollen demnach die Pilze die Phosphorescierung im Insekt bedingen. Verf. prüfte diese Angaben, konnte sie aber nicht be- stätigen. Bei dem Manteltiere Pyrosoma giganteum gibt es aber sicher ein durch Pilzorgane hervorgerufenes Leuchten. Von Julin war 1912 ausführlicher über die leuchtenden Zellgruppen der Pyrosoma berichtet worden, ohne aber au die Pilznatur dieser Organe zu denken. Verf. meint nun, dass die Angaben Julin's nur verständlich werden, wenn man annimmt, dass die leuchtenden Schläuche symbiotisch lebende Pilze darstellen. 571. Buller, A. H. R. The fungus flore of the G-reeks and Romans. (Trans. Brit. Myc. Soc. V. 1914, p. 21 — 26.) 572. Cohen, X. H. Over tabakfermentatie. (Med. Proefstat, Vorstenland. Tabak Z. j. 1914, 12, p. 1-21.) 573. CoUiuge, AValter E. Some observations on a peculiar soll disease. (Journ. Board of Agric. London XX, 1914, p. 875 — 879.) 574. Coopcr, C. A. Fungi found after severe frost. (Naturalist 1914, p. 98.) 575. Dale, E. On the fungi of the soll, Part. II. Fungi from chalky soll, uncultivated mountain peat, and the ,,black eartli" of the reolaimmed fenland. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 33—62, 5Pi.) Es ist dies eine Fortsetzung der von der Verf. in Annal. Mycol X, 1912, p. 452 ff. veröffentlichten Arbeit. Zur Untersuchung gelangten die oben ge- nannten drei Bodenarten also Kreideboden, unfruchtbare, nie in Kultur gewesene Hügelböden und schwarzer G-artenboden. Es konnten aus ihnen eine grössere Anzahl Pilze (aus ersterer Bodenart 29 Arten, aus zweiter 20, aus dritter 18 Arten) isoliert werden; leider aber war es nicht möglich, eine Anzahl dieser^Arten genau zu identifizieren. Kulturmedien waren Würze- gelatine, Agar, Brot und Kartoffeln. Gefunden wurden Arten der Gattungen: Mucor, Thamnidium, Absidia, Trichoderma, Oospora, Ccphalosporium, Asper- gillus, Penicillium, Scopulariopsis, Sporotrichnm, Gliocladium, Botrytis, Torula, Synsporium, Dematium, Periola, Cladosporium, Nematogonium, Macrosporium, Alternaria, Fusarium, Ozonium und sterile, wahrscheinlich zu Basidiomyceten gehörige Mycelien. Die gefundenen Formen sind imt den Tafeln gut abgebildet. Neue Arten werden nicht beschrieben. 576. Dalmasso, G. Rivista di Entomologia agraria e Pato- logia vegetale. (La Rivista, ser. 5a, XIX, Conegliano 1913, p. 330 — 332, 577. DJilmasso, G. Rivista di E ntomologia agr ar ia e P at o- logia vegetale. (La Rivista, Ser. 5a, XIX, Conegliano 1913, p. 443-445.) J,8ü P. Syilow: Pilzo (i)Iino diu Sc'hi/.(.iiiyct'tpn und Flechten). 197 578. DoiiU'l, LcM»|M>l(l. Note sur l'utililö- de prcoisfr Ic sciis de certaüies expressioiis usitöes en mycologie. (Actes Soc. Liun. Bordeaux LXV, 1911, Proces-Verb. p. 34-36.) 579. l)ox, \. W. A rcview of receut iuvestigations on tlie iniueral uutritioii of Fungi (Biocliem. Bull. III, 1914, p. 222 — 228.) 580. Drude, (). Die Ökologie der Pflanzen. (Die Wissenschaft. Einzeldarstellungen aus der Naturwissenschaft und der Technik Band 50.) Braunschweig, Friedr. Vieweg u. Sohn, 1913, 303 pp. mit 80 eingedruckten Abbildungen. Geh. 10 M., in Leinwand UM. In Kap. 55 des 1. Teiles des Werkes geht Verf. auch auf die saprophy- tisehen und parasitischen Pilze ein. 581. Edijertoiii, 0. W. An method of picking up Single spores. (Phytopathology IV, 1914, p. 115-117, 1 fig ) Beschreibung einer einfachen Methode, mittels deren man mit Capillaren einzelne Pilzsporen isolieren kann. 582. Eflroiit, J. Les catalyseurs biochimiques dans la vie et dans l'industrie. — Ferments proteoliques. Paris (Dunod et Pirat 1914, 8«, 772 pp. 583. Eiehlor, S. und Demoll, R. Einführung in die mikro- skopische Technik für Naturwissenschaftler und Mediziner. Leipzig (Quelle u. Meyer) 1913, 8", 182 pp., 14 Fig.) — Nicht gesehen. 584. Elliott, Bayliss J. S. Fungi in the nests of ants. (Transact. Brit. Myc. Soc. V, 1914, p. 138-142.) 585. Eulcr, H. und CrampF, H. Über die Anpassung von Mikro- organismen an Gifte. (Biochem. Zeitschr. LX, 1914, p. 25 — 31.) 586. Farr.eti, R. L'astenia e i disturbi funzionali e l'attacco dei funghi parassiti o saprofiti. (Rivista Fatol. Veget. VI, 1913, p. 97 bis 107.) — Referat noch nicht eüigcgangen. 587. Faure. G. Manuale di Micrografia Vegetale. I. Tocnica microscopica e fot omicrografica. Roma 1914, 8", VI et 164 pp., c. fig. 588. Foth, G. Die Sauerfutterbereitung mittels reingezüch- teter Milchsäurepilze. (Zeitschr. f, Spiritusindustrie XXXVII, 1914, p. 103.) — Beschreibung der Sauerfutterbereitung und jiraktisches Schema für zweckmässige Anlage einer Sauerfutterfabrik. 589. Fousek, A. Über die Rolle der Streptotricheen im Boden. (Mitteil, landwirtsch. Lehrkanzeln k. k. Hochschule für Bodenkultur in Wien I, 1913, p. 217 — 244.) 590. Gibbs. T. Notes on fungus habitats. (Naturalist 1914, p. 5-6.) 591. de Giroiicourt, G. Sur le fromage de Touareg. (Compt. rend. hebd. acad. sciences, Paris, CLIII, 1911, p. 191 — 194.) Aus einem Käse der Tuaregs vom mittleren Niger -wurden neben Cryptococcus gluünis, Micrococciis prodigiosus und Bacillus subtilis auch Schimmelpilze gezüchtet. 592. Goebe). K. Archegoniatenstudien. XIV. Loxso/na und 'das System der Farne. (Flora CV, 1912, p. 33-52, m. U Textabb.) Alle untersuchten Prothallien aus der Gruppe der Loxsomaceen waren schon sehr früh von einem Pilze mit ungegliederten Hyphen, also wohl den Phycomyceten zugehörig, befallen. Derselbe dringt durch die Rhizoiden eiii. Der Inhalt der befallenen Prothalliumzellen ist dichter, die Zellwände nehmen 981 Schriften über J'ilzkunde im allgemeinen. 187 oft eiiie gelblichbraune Farbe an, und die infizierte Region tritt manchmal als knöllchenförmiger Vorsprnng über die Unterseite der Prothallien hervor; sie bleibt aber beschränkt auf die Zone hinter dem Archegonienpolster. 593. Gratz, 0. und rä,cz. L. Studien über die B akterieuflora des Brinsen- oder Liptauer Käses (Centralbl. f Bakt ,2. Abt , Bd. 33, Nr. 17/19, 23. März 1912, p. 401-407.) Verff. schildern zuerst die Bereitung des Brinsen-, Brimsen- oder Liptauer Käses \ind gehen dann auf die gefundenen Mikroorganismen ein. Aus dem Käseinnern konnten 98, aus der Käserinde 60 Mikroorganismen isoliert w< rden, von denen der grösste Teil identisch war. Ausser Bakterien wurden Actinomyces odorificus in 1, sonst Oidium [actis und Hefen in je 3 Käsen gefunden. Die Frage, welches die Reif ungserreger des Liptauer oder Brinsen - käses sind, bleibt noch offen. 594. Gratz, 0. und Vas, K. Die Mikroflora des Liptauer Käses und ihre Rolle beim Reifen und Scharfwerden desselben. (Central- blatt t Bakter. u. Poyras., II. Abt., XLI, 1914, p. 481-545.) Ausser Bakterien der verschiedensten Art wurden von Pilzen Oidium {actis und einige typische Toru/a-Arten von Liptauer Käsen verschiedener Provenienz isoliert. Das Mengenverhältnis dieser Organismen gegenüber den Bakterien war ein schwankendes. Oidium ist auf jungem Käse immer vorhanden, in 5 — 6 Wochen alten Käsen gebt es stark zurück und fehlt bei noch älteren Käsen häufig ganz. Etwas länger scheinen die Sprosspilze sich zu halten, doch verschwinden auch diese in 8— 10 Wochen alten Käsen ebenfalls. Jedenfalls kommt sowohl den Sprosspilzen als vor allem den in der Rindenflora vorhandenen Enzymen (Proteasen und Lipasen), die besonders durch Oidium [actis erzeugt werden, eine besondere Bedeutung neben den Milchsäurebakterien zu. Das Oidium [actis spielt offen.bar durch starke Lipase- wirkung auch beim ,,ScharfR^erden" des Liptauer Käses eine Hauptrolle. Sehn egg. 595. Guesruen. Sur l'alteration dite piqlre des toiles de texte et des toiles ä volle. (Compt. reud. Paris CLXI, 1914, p. 781-782.) Nicht gesehen. Betrifft P[eospora, Rfiinoc[adium, Heimintiwsporium usw. 596. Harlot, P. Sur quelques Ur^dinees et Peronosporacees. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 330-335, 1 tab.) Uredo Hoioscfioeni Gast, ist synonym mit Uromyces Junci (Desm.) Tul. Meiampsora Petrucciana Gast, ist gleich M. Helioscopiae. Von Uredo Saturciae Gast, wird ergänzende Beschreibung gegeben. Peronospora sordida trat auf Buddieia g[obosa auf. Von Peronospora Herniariae, P. Cytisi, P. Pljyteumatis, P. Vaierianae, P. Poiygoni, P. Vincae werden die französischen Fundorte mitgeteilt. 597. Hariet, F. Sur quelques Ur^dinöes et Ustilagin^es nouvelles ou pcu connues. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914. p. 235 bis 238.) ^^- '^^ Zu Uredo Campliorosmae Gast, wurde die zugehörige Teleutosporenform gefunden -r Uromyces Campliorosmae (Gast.) Har.; von Uromyces tingitanus P. Henn. wird die bis dahin unbekannte Äcidiengeneration beschrieben. Neue Arten sind: Puccinia Heribaudiana auf To[pis barbata, Aecidium Stowardii auf Gastroiobium caiycinum 'aus Australien. Uredo Stowardii auf derselben \^g P. Sydow: Pilze (ohne die Schizoniyceten und Flechten). [99 Nähr pflanze, Ustilago bromivora n. i. Brachypodii. — Uredo mediterranea Lindr. gehört zu Piiccinia Crncianellac Desm. 598. Hoiir/e, B. Auffallende Verfärbungen der Butter. (Land- wirtsch. Mitteil. f. d. Provinz Sachsen 1914, p. 3 — 4.) Kote Flecken der Butter werden stets durch, eine Rosahefe verursacht. Blauschwarze, in Amerika beobachtete Flecken, ruft eine Schiramelpilzart hervor. G-elbe Flecken oder Überzüge ruft Saccfiaromyces flava lactis hervor. Braune Flecken entstehen durch einen aus dem Holz der B uttergef ässe isolierten Pilz. 599. Herrmann. Über den gegenwärtigen Stand der Kien- zopffrage in Wissenschaft und Praxis. (Sep -Abdr. aus 40 Vers. Preuss. Forstver. f. d. Provinzen Ost- u. Westpreussen zu Braunsberg am 9/10. Juni 1913. Im Auftrage des Vereins dargestellt vom Schriftführer. Königsberg 1914.) Die Kienzopffrage ist für den Forstmann von hoher Bedeutung. Diese Krankheit der Nadelbäume äussert sich in dreifacher Weise: 1. Kienzöpfe in der Baumkrone. 2. Krebs, Brand oder Räude des Stammes. 3. Kiefern- rindenblasenrost. Sie ist in den Kiefernforsten des nordöstlichen Deutschlands weit verbreitet. Es waren Fragebogen versandt worden, welche über den Umfang der Krankheit Aufschluss ergaben. Das Peridermium kann, wie z. B. im- Reusswalde, 40 — 50% des Altholzes befallen und 80 — 90% der jährlichen Trockenhiebe entfallen auf Kienzopfstämme. Die zugehörige höhere Frueht- form des Peridermium ist noch unbekannt. Oft stehen rostbefallene Bäume in Gruppen beisammen. — Das Holz der Krebsstämme wird meist durch Borkenkäfer, Blaupilze weiter entwertet. Vereinzelt kommt auf dem Peri- dermium die Tuberculina maxima Rostr. vor. 600. Hertor. W. Die Mikroorganismen in der Müllerei und Bäckerei. (Zeitschr. f. d. ges. Getreidew. VI, 1914. p. 143-144.) Bericht über eine Ausstellung in Leipzig. Pilze der Müllerei ;ind Bäckerei sind: Cladosporium herbarum, Alternaria tenuis (sog. ,, Schwärzepilze"), ferner Penicillium spec , Aspergillus spec, Rhlzopus nigricans, Trichothecium roseum, Fusarium nivale, Dematium pullulans, Oospora lactis. Mycoderma cercvisiae. 601. Heske, F. Die Spezialisierung pflanzlicher Parasiten auf bestimmte Organe und Entwicklungsstadien des Wirtes. (Centralbl. f d. gesamte Forstwesen XL, Wien 1914, p. 272-278.) 1. Dass sich gewisse pflanzliche Parasiten auf bestimmte Organe der Wirtspflanze spezialisieren, beruht auf der Abhängigkeit des Fermentes von seinem Substrate, in dem Sinne, dass die Parasiten mit spezifischen Fermenten arbeiten, und dass die Wirtsorgane chemisch eine konstante Verschiedenheit aufweisen. 2. Die Spezialisierung der Parasiten auf bestimmte Entwicklungsstadien des Wirtes beruht auf der Abhängigkeit der Fermente vom Substrat in dem Sinne, als sich das chemische Bild der Wirtspflanze in den verschiedenen Entwicklungsstadien verschieden präsentiert, und so nur jene Parasiten die Pflanze angreifen können, deren Fermente die für das Entwicklungsstadium charakteristischen Stoffe abzubauen vermögen. Verf. begründet diese Sätze an Hand der vorliegenden Literatur. 602. Heske, F. Die Gewohnheitsrassen pflanzlicher Para- siten. (Centralbl. f. d. gesamte Forstwesen XL, 1914, p. 369 — 375.) l(jOJ Schriften über Pilzkunde im allgemeinen. 1^9 Das physiologische Verhalten der Pilze zu ihren Nähri)tlauzeu lässt sich dadm'ch erklären, dass die Pilze die Fermente der Xührpflanzen angreifen oder nicht. Die physiologische Verschiedenheit von Pilzrassen (Gewohnheits- rassen) — trotz ihrer uioiphologischen Gleichheit - beruht also nur auf fermentaler Verschiedenheit. 603. Heske. F. Parasitäre Spezialisierung. (Zeitschr. f. Porst- u. Jagdwesen XLVI, 1914, p 281-289.) Versuch einer biochemischen Erklärung der parasitären Spezialisierung der Pilze. 1. Durch die Isomerenbildung der im Organismenreich bei weitem über- k wiegenden asymmetrischen C-Verbindungen ist die Möglichkeit einer individuellen Verschiedenheit gegeben dadurch, dass die hierzu nötige Zahl verschiedener chemischer Verbindungen theoretisch möglich ist. 2. Die Tatsache, dass ein jeder Organismus die von aussen aufgenommenen Nahrungsstoffe nicht unverändert übernimmt, sondern diese immer erst abbaut und aus den Elementarbestandteilen seine eigenen Stoffe formt, erhebt die sub 1 gegebene Möglichkeit zur Gewissheit. 3. Die Tatsache, dass die parasitären Pilze mit überaus von bestimmten Stoffen abhängigen Fermenten arbeiten, erklärt in Kombination mit der sub 2 dargestellten Spezifität der individuellen chemisch-physio- logischen Struktur der Wirte, die Spezialisierung der Pilze auf bestimmte Wirte. 4. Die Tatsache, dass Fermente bei Gebrauch stärker, bei Nichtgebrauch schwächer, schliesslich gar nicht entwickelt werden, erklärt die Tat- sache, warum die Parasiten um so mehr die Fähigkeit verlieren, ver- schiedene Wirte zu befallen, je länger sie auf einzelnen bestimmten zu parasitieren gezwTingen sind. 5. Die Tatsache, dass die Angriffsfermente wie alle anderen sehr spezifisch wirken (vgl. 3), verlangt es, dass ein sekundärer Wirt dem primären sehr ähnlich ist (stofflich), falls er befallen werden soll, und zwar um so ähnlicher, je länger der Parasit auf dem Wirte schmarotzt; dies folgt aus Punkt 4. 6. Die notwendige chemisch -physiologische Ähnlichkeit der verschiedenen AVixte (sub 5) eines spezialisierten Pilzes (Heteröcie) erklärt es wieder, dass die für den nächsten Wirt bestimmte Sporenform auch den sie erzeugenden zu infizieren vermag. 604. Höhiiel, Fr. V. Fragmeute zur Mykologie. (XVI. Mitteilung, Nr. 813-875.) (Sitzungsber. Kais. Akad. Wiss. Wien, math.-naturw. Klasse CXXIIl, 1. Abt., 1914, p. 49-155, 32 Fig.) ^- A. 813. Über Marasmius Rotula und Marasmius Wettsteinii. Verf. hält M. Wettsteinii Sacc. et Syd. (syn. M. tenerrimus Wettst., non M. tenerrimus ßerk. et Gurt.) für eine gute, von M. Rotula Scop. verschiedene Art und be- schreibt die Unterschiede beider Arten. Mit M. Wettsteinii ist M. Rotula var. phyllophila Schroet. identisch. M. Bulliardi Qu^l. ist nur die Form mit verzweigten Stielen von M. Wettsteinii. 814. Über Agarims lupulctorum und Marasmius porrens. Unter dem Namen Agaricus lupuletorum werden von den Autoren zwei voneinander ganz verschiedene Pilze verstanden. Derselbe ist gewöhnlich geruchlos, zeigt aber auch zuweilen einen schwachen Zwiebelgeruch. Verf. hält den Pilz für den echten Marasmius porrens (Pers.). ;19Q P. Syclow: Pilzo (uhne die Schizomyieten und Fluchten). [101 815. Coprinus nncrosporus Berk. et ßroome. Von T. Petch wurde dieser Pilz mit C. rubeciila B. et Br. identifiziert. Derselbe ist offenbar sehr variabel; es wird daher eine genauere Beschreibung desselben gegeben. C. aurantiaciis P. Henn. et E Nym. ist wahrscheinlich auch derselbe Pilz. 81G. Über Coprinus stenocolens Lindbl. und Coprinus diUctus Fries. Beide Arten sind nicht identisch, sondern voneinander verschieden. 817. Über Collybia zonata Peck, Collybia stipitaria Fries und eine nahe verwandte Form aus dem Wiener Wald. C. zonata und C. stipitaria sind von- einander gut verschieden. Nahe verwandt mit beiden ist Collybia vindobo- nensis n. sp. 818. Clitopilus bogoriensis P. Henn. et E. Nym. Ergänzende Beschrei- bung. Die Art steht Cl. orcella ganz nahe. 819. Zur Kenntnis der Gattung Mycena. II. Abbildungen der Sporen und Cystiden von 25 Myc^na-Arten. 820. Über die Mycena-Arten mit rauhen, stacheligen oder warzigen Sporen. Folgende Mycena- Arten haben nicht glatte Sporen: M. lasiosperma Eres., M. ventricoso-larnellata Britzelm , M. reccptibilis Britzelm., M. modes- tissima Britzelm , M. rhaeborhiza Britzelm., M. sphaerospora Massee. Alle diese Formen sind jedoch ungenau und unvollständig beschrieben, so dass Verf. zwei von ihm gefundene und hier näher beschriebene Formen nicht mit Sicherheit identifizieren kann. 821. Über Mycena marasmioidea Britzelmayr. Die Art ist nach den Abbildungen mit M. galericulata var. calopoda Fries identisch. 822 Mycena eucystidiata v. H n sp. Beschreibung des auf Baum- blättern in Buitenzorg gefundenen Pilzes. 823. Europäische Agaricineen in Java. Auf Java treten auch folgende in Europa sehr gemeine Arten auf: Clitocybe laccata, Mycena pura, Amanitopsis vaginata, Arrnillaria mellea. Von A. vaginala werden die beiden neuen var. pallido-carnea und angustilamellata beschrieben. Auf die Verbreitung der Gattung Russula in den Tropen wird näher emgegangen. 824. Volvaria apolotricha Berk. et Broome. Ergänzende Beschreibung nach dem in Buitenzorg gefundenen PUz. 825. Plwliota sanguinco-maculans v. H n. sp. Auf Erdboden in Buiten- zorg, durch die blut- und feuerrote Verfärbung bei Verletzung leicht kenntlich. 826. Psilocybe {Decanica) subaeruginascens v. H. n. sp. Auf Pferde- mist in Buitenzorg. 827. Stropharia aerugi neo-maculans v. H. n. sp. Auf morschem Holz bei Buitenzorg. 828. Micropsalliota n G. Verf. hält es für untunlich, die grossen, fleischigen Psa//?ofa-Arten mit den zwergigen, die einen häutigen Hut und fädigen Stiel haben, in einer Gattung zu belassen und stellt die letzteren daher in die neue Gattung Micropsalliota. Sicher gehören hierher Psalllota micro- cosmos B. et Br., Ps. arginea B. et Br., Ps. minima Ricken. Beschrieben werden Micropsalliota pseudovolvulata n. sp. und M. plumaria (B. et Br.) v. Höhn 830. Psathyra porphyrella Berk. et Broome. Ergänzende Beschreibung. 831. Über Corticium niveum Eres. Die Art ist von C. serum Pers. verschieden, jedoch sehr nahe verwandt. 832. Über Peniophora longispora (Pat.). Die Art kommt auch häufig bei Wien vor. Mit ihr kommt zusammen häufig ein kleiner, weißer, kugeliger t 102] Schriften über Pilzkiin'e im allgemeinem. l^\ Pilz vor., gleich Acgcrita turtiiosa Bourd. et Cialz. Die Untersuchung eines Originals ergab, dass diese kugeligen Gebilde keine Aegerita sind, sondern Bulbillen oder kleine Sklerotien. Auf die Sklerotienbildung anderer Corticium- Arten wird hingewiesen. Über die Zusammengehörigkeit von Peniophora Aegerita v. H. et L und Aegenta Candida kann kein Zweifel mehr herrschen. 833. Poronidulus bivalvis v. H. n. sp. Beschreibung der Art und Ver- gleich mit P. concfiifer (Schw. ) Murr. 834. Über Polyponis Fatavcnsis Reichardt. Die Art ist nur eine Form von Fomcs Kortlialsii (Lsv. ) Cke, 835. Saillus atroviolaccns v. H. n. sp. Auf Humusboden auf Java, besitzt äusseriich Ähnlichkeit mit Boletus ater P. Henn. 836. Boletus Junghuhnii v. H. n. sp. Der häufigste Boletus beiTjibodas, Java 837. Boletus obscurecoccineus v. H. n. sp. Auf Erdboden im Urwalde bei Tjibodas. 838. Pfiylloporus bogoriensis v. H. n. sp. Auf Erdboden in Buitenzorg mit der Typusart Ph. rhodoxanthus (Schw.) Bres. nahe verwandt, aber hin- reichend verschieden. 839. Über Mapea rad'ata Patouillard. Verf. hatte früher angegeben, dass dieser Pilz ein unentwickelter Marasmius sei. R. Maire kam 1913 zu der Ansicht, dass derselbe als aberrante Uredineengattung zu betrachten sei. Nach erneuter Untersuchung eines Originals glaubt nun Verf., dass Mapea, wegen der ganz eigenartig gebauten sporenbildenden Schicht, eine mit Hyme- nula verwandte Nebenfrucht form sei. 840. Über Schroeteriaster Elettariae Raciborski. Sowohl dieser Pilz als auch Klastopsora Curcumae v. Höhn, sollen zu Phacopsora gehören und werden daher Ph. Elettariae (Rac ) v. Höhn und Ph. Curcumae v. Höhn, genannt. 841. Über Microthecium Corda, Sphaeroderrna Fuckel und Guttularia Obermeyer. Zu Microthicium Cda wurden als synonym die Gattungen Sphaeroderrna Fuck., Nigrosphaeria Gardner und Guttularia Obermeyer gestellt. Folgende Arten s.ollea sicher zu Microthecium gehören: M. Zobelii Cda , M. argentinense (Speg.) v. H , M epimyces v. H., M. hypomyces v. H,, M. thele- boloides (Fuck.) v. H , M eplsphaerium (Phil, et Flow.) v. H , M. aculeatum {Hans ) V. H,, M. Sctchellii (Harkn ) v. H., M. Geoporae (Oberm ) v. H Ferner ' wird noch über die Zugehörigkeit vieler als Sphaeroderrna beschriebener Arten zu anderen' Gattungen berichtet; jedoch sind dies vielfach nur Vermutungen und daher noch zweifelhaft. 842. Über die Ascusfrucht von Pyrenochaeta Rubi-Idaci Cavara. Auf einem von Briosi et C^anara, Fg. parass Xr. 00 ausgegebenen Exemplar dieses Pilzes wurden auch nicht ganz reife Perithecien mit Asci gefunden, die jeden- falls zu der Pyrenochaeta gehören. Dieselben werden beschrieben und als Niesslia? Rubi-Idaei v. Höhn, benannt. 843. Trematosphaeria pe-siclno-tingens v. H. n. sp. Auf dürrem Holz auf der Palmyraiusel im Stillen Ozean. Das Holz wird vom Pilz rot gefärbt. 844. Über Enchnosphaeria pihetorum Fuckel und verwandte Formen. 1. Stuartella formosa Fahre (so von Bresadola bestimmt), Thyridaria aurata Sehm und ZignoeUa (Trematosphaeria) Ybbsitzensis Strasser sind der gleiche Pilz; derselbe ist aber von Enchn'^sphaeria pinctorum Fuck. verschieden. Die systematische Stellung des Pilzes ist äusserst, scliwierig: er wird vorläufig Melogramma Ybbsitzensis (Strasser) v. H. genannt. 2. Beschreibung eines 192 ^- Sydüw: l'iize (uhne die Schizümyceteü uud Flechten). fl03 sich ganz ähulicli verhaltendeu zweifelliafteu Pilzes auf hartem Fagus- Holz im Wienerwald. 3. Stuartella formosa Fahre. Die Gattung ist von Enchno- sphaeria ganz verschieden. 4. In der Gattung Lasiosphaeria stehen eine Menge Formen, die nicht zu ihr gehören. Es wird angegeben, zu welch eii Gattungen dieselben zu stellen sein dürften. 5. Ähnlich liegen diese Verhält- nisse auch bei der Gattung Leptospora. Fast alle behaarten Leptospora- Arten gehören zu Lasiosphaeria. 845. Über Leptospora spermoidcs (Hoffm. ) v. rugulosa Rick. Ist Nitschkea nigulosa (Rick) v. H. zu benennen. 846. Cryptospora alnicola v. H. n. sp. Auf Alnusviridis am Schneeberg. 847. Über Ophionectria ambigua v. Höhnel. Ist identisch mit Lasio- sphaeria depilata Fuck. und wird nun Ophionectria depilata (Fuck.) v. Höhn, genannt. 848. Mycosphaerella Veratri v. H. n. sp. Auf Veratrum album im Wiener- wald. 849. Über die Gattung Kusanoa P. Henn. et Shir. Bleibt als gute Gattung bestehen. 850. Über Yoshinagarnyces Quercus Hara. Ist identisch mit Japonia Quercus v. Höhn. 851. Über Enchnosphaeria (1) spinulosa Spegazzini. Gehört zur Flechtengattung Trichothelium Müll. -Arg. und muss T. spinulosum (Speg.) V. Höhn, genannt werden. Zu Trichothelium gehören vorläufig folgende Arten: T. epiphyllum (Fäe) Müll. -Arg., T. spinulosum (Speg.) v. Höhn., T. Ulei (P. Henn.) v. H. (syn. Asteropeliis Ulei P. Henn., Actiniopsis Ulei P. Henn), T. mirabilis (Rehm) v. H. (syn. Actiniopsis mirabilis Rehm), T. atro- violaceum (P. Henn.) v. H. (syn. Actiniopsis atroviolacea P. Henn.). 852. Rutstroemia clatina (A. et S.) var. acicola v. H. Besehreibung der neuen Varietät auf Föhrennadeln. R. elatina ist am nächsten mit Coryne Urceolus (Fuck.) v. H. verwandt. Die Peziza elatina A. et S. wurde von den Autoren in sehr verschiedene Gattungen gestellt. Winter schlug für den Pilz die neue Gattung Kriegeria vor. Verf. acceptiert jetzt diese zu den Bulgariaceae gehörige Gattung und gibt eine Charakteristik derselben. Zu ihr gehören K. elatina (A. et S.) Winter und K. Urceolus (Fuck.) v. H. — Die später von Bresadola aufgestellte Gattung Kriegeria muss neu benannt werden. 853. Lachnea ( Tricharia) nemorea v. H. n. sp. Von allen verwandten Arten durch die sehr langen, stumpfen, dünnwandigen Randhaare verschieden. Auf feuchtem Boden in Gebüschen bei Wien. 854. Hcrpotrichiopsis n. G. (Sphaerioideae). Wahrscheinlich die Neben- fruchtform von Her potrichi a- Äxten. H. callimorpha n. sp. auf Rubus fruticosus am Sonntagsberg. Die von Fuckel bei seiner Herpotrichia rhenana gefundene Nebenfruchtform, die später als Pyrenochaeta rhenana Sacc. aufgeführt ist, wird als Hcrpotrichiopsis rhenana v. H. bezeichnet. 855. Dothiorella Aceris v. H. n. sp. Auf Acer campestre im Wienerwlad 856. Pleurophoma n. G. Von Dendrophoma durch die Sporenträger verschieden. Typus der Gattung ist PI. pleurospora (Sacc.) v. H. 857. Über Phyllosticta Lysimachiae AUesch. Eine solche Art, die den Angaben Allescher' s entspricht, existiert nicht. 858. Über die Gattung Sirococcus Preuss. Bemerkungen über auf- gestellte Arten der Gattung, die zu den Leptostromaceae gehört. S. conorum Sacc. et Roum. ist gleich Zythia Resinae (Ehrb.) Karst.; 5. eumorpha (Penz, 104] Schriften über Pilzkunde im allgemeineru 19,i^ et ISacc.) Keissl. ist Typus der neuen (.Gattung PleuruphoinclUi. In dieselbii gehören ferner P. Coniferarum (Vestergr. ) und P. inversa (Fries). Die Arten von Pleuroplwrnella sind Pyknidenpilze von Tympanis-Arten. S. pulclier Sacc. muss Clinteriarn pulchcr (Sacc.) v. H. genannt werden. S. hrasHiensis Öpeg. ist wahrscheinlich eine Phyllosticta. S. Halesiae Ell. et Ev. hat Thyrsidium Halesiae (EU. et Ev.) v. H. zu heissen. S. Zahlbruckneri Baeuml. ist wahr scheinlich Phorna sphaerospora Sacc. 859. Peckia montana v. H. n. sp. Auf Blättern von Veratrum nigriim im VVienerwalde. 860. Über die Gattung Sclerotiopsis Spegazzini. Einige der beschrie- benen Arten können in der Gattung verbleiben, andere gehören zu anderen Gattungen. Sei. piceana (Karst.) Died. ist Cytospora Pinastri Fries. Auch Phoma aeiium C. et E. ist Cystospora Pinastri. 861. Über Pyenis sclerotivora Brefeld. Pycnis ist eine gute Form- gattung. Eine Beschreibung derselben und der genannten Art wird gegeben. 862. Über Sphaeronenia Spinella Kalchbrenner. Ist Typus der mit Cytospora nahe verwandten neuen Gattung Cytonaema mit der Art C. Spinella (Kalchbr.) v. H. 863. Über Dendrophoma pruinosa (Fries) Sacc. Ist eine eigene Form gattung, die Cytophoma genannt wird, mit der Art C. pruinosa (Fries) v. H. Die Gattungen Cytophoma, Cytonaema, Cytospora, Torsellia und Lamyella bilden in der Entwicklung der couidienführenden Höhlung eine kontinuierliche Reihe. Die Unterschiede werden kurz angegeben. Die Gattung Ceuthospora ist eine Mischgattung und umfasst ganz heterogene Elemente. 864. Über Mastigonetron fuscum Klebahn. Masiigonetron ist mit Harknessia ganz nahe verwandt, unterscheidet sich nur von derselben durch die mit einer hyalinen Borste versehenen Anhängsel. Auch Harknessia caudata Ell. et Ev. hat solche Conidien, muss also M. caudatum (Ell. et Ev. ) V. H. genannt werden. Harknessia liyalma Ell. et Ev. ist Typus der neuen Gattung Mastigosporella (Sporen hyalin), heisst also M. hyalina (Ell. et Ev. ) V. H. — H. antarctica Speg. und H. fuegiana Speg. bilden die neue Gattung Caudosporella, sind also C. antarctica und C. fuegiana zu benermen. 865. Über zwei angebliche Zythia-Avten. Zythia incarnata Bres. und Z. Trifolii Krieg, et Bub. sind miteinander identisch und müssen Myxosporiuni Trifolii (Krieg, et Bub.) v. H. benannt werden. 866. Über die Gattung Titaea Saccardo. "Von dieser Gattung sind bisher 5 Arten beschrieben worden. T. callispora Sacc, T. Clarkeae Ell. et Ev., T. Rotiila V. Höhn., T. ornithomorpha können bei derselben verbleiben; aber r. maxilliformis Rostr. ist Typus der neuen Gattung Maxillospora, ist demnach M. maxilliformis (Rostr.) v. H. zu benennen. 867. Über Zygodesmus Serbiens Ranojevik. Ist gleich Pliysospora rubiginosa Fries. 868. Didymotrichum v. H. nov. gen. (Hyphomyc.-Dematieae-Hyalo- didymae). Typus der Gattung ist Rhynotrichum chrysospermiim Sacc; die Art ist D. chrysospcrmum (Sacc.) v. H. zu benennen. 869. Über Stromatographium stromaticum (Berk.) v. H. Kommt ausser in Brasilien auch auf Ceylon vor. 870. Antromycopsis alpina v. H. n. sp. Auf den Fruchtstielen von Rhododendron ferrugineum in Niederösterreich. Botanischer Jahresbericht XLII (lüU) 1. Abt. fGedruckt 9. (!. 20.] 1"^ J9^ P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flocluen). | 105 871. Amphichaete echinata Klebahii. Ergänzende Besclireibimg. 872. Tubercularia minutispora v. H. ii. sp. Aul IIolz von Pinus silvestris im Wieuerwald. 873. Über Sphaeria inconspiciia Desm. fst Sclerotium iitconspicuum (Desm.) V. H. zu benennen. 874. Über Phylloedia, Scoriomyces und verwandte Gebilde. Phyllocdia faginea (Lib.) Öacc, Ph. punicea (Lib.) Saec, Scoriomyces Cragini Ell. et Sacc, Diaphanium serpens Karst, sind zu streichen, ebenso die Gattung Scoriomyces. 875. Über Endodromia vitrea Berk. Gehört vielleicht zur Gattung Echinostelium. 605. Istvaiifüy, 0. v. Neuere Arbeiten des Kgl. Ungarischen Centralweinbauinstituts in Budapest. (Internat. Agrartechn. Rund- schau V, 19U, p. 821-825.) Inhalt: I. Über den Essigstich der Weine. II. Über Reinheferassen. III. Das örtlich beschränkte Zugrundegehen von RebpÜanzungen. 606. Iszvsiiifly, Gy. Jahrbuch der königlich-ungarischen ampelologischen Centralanstalt. Jahrg. V, Budapest 1914. 8". (Ma- gyarisch.) Hierin interessieren folgende Arbeiten: 1. Ibos, J. Pathologische Fälle aus der Praxis der Ampelologen (Hendersonia sarmentoriim, Coinothyriiim diplodiella, Aureobasidium Vitis Viala et Boyer). 2. Requiuyi, C. Über die Ergebnisse der Edelhefen auf die Schnellig- ^keit der Vergärung des Mostes. 4. Gäspär, J. Über einige neue Schutzmittel des Weinstockes gegen die Angriffe der Peronospora. 5. Molnär, Gy. Über das Überwintern der Uncinala (Erysiphe) Tuckeri. 607. Jackisoa A, V.. The secret of mushroom growing simply explained. Practical handbook of the whole science of mushroom- culture. (Boston 1913, 8°, XI, 68 pp., 50 fig.) 608. Jennison. H. 31. Symbolsvs. terminology in ascomycetes (Phytopathology IV, 1914, p. 216 ) Verf. empfiehlt, auf den Pflanzenetiketten diä verschiedenen Ent- wicklungsstadieu der Ascomyceten durch hinter den Namen gesetzte römische Ziffern zu bezeichnen, also z. B. O/t/iuTz-Generation von Sphaerotheca pannosa = Sph. pannosa l, Ascus-Generation = Sph. pannosa II, Venturia pirina I ist also identisch mit Fusicladium pirinum. 609. Jensen, H. Proeven over tabaksf ermentatie in ,,Dewar'- sche vaten". (Med. Proefstat. Vorstenl. Tabak Z. j. 1914, 10, p. 22-:-38.) 610. Kayser. E. Microbiologie Agricole. 3. Edit. Paris 1914, 8», 500 pp., 85 Fig. 611. Koch, Allred. Über die Einwirkung des Laub- und Nadelwaldes auf den Boden und die ihn bewohnenden Pflanzen. (Centrbl. Bakter. u. Paras. 2. Abt. XLI, 1914, p. 545-572, Taf. I-IV.) 612. Kossowicz, Alexander. Mykologische und warenkundliche Notizen. (Zeitschr. f. d. landwirtsch. Versuchswesen in Österreich XIV, 1911, p. 20.) JOÜJ Schritten über Pilzkunde im allgemeinen. 195 1. Durch Bakterien verursachte Verfärbuugeu von Roque- fortkäse. II. Zur Mykologie des Sauerteiges. ' III. Über das Auftreten einer essigverzehreudeii Mykoderma im französischen Senf. Die Mycoderma verzehrt Essig und scheint Senföl zu zerstören. Sie fördert die weitere Zersetzung des Senfes durch Bakterien. IV. Die Fäulnis der Pfirsiche. Das Primäre ist eine Afu cor -Fäulnis, darauf setzt die Bakterienfäulnis ein, hervorgerufen durch eine stäbchen- förmige, bewegliche Bakterie, die auf verschiedenen Nährböden einen gelben Farbstoff hervorbringt. V. Über den Keimgehalt von Dörrobst. Getrocknete Birnen ent- alten 480 bis 3000 Keime pro Gramm. VI. Die Apfelsäuerung. Im östlichen Österreich, in Rumänien und Rusöland werden Äpfel dadurch haltbar gemacht, dass man sie ab- brüht und dann in 1 — 3 proz Salzlösungen legt. Hier findet eine Gärung statt. Verf isolierte aus derartigen Proben neben ellipsoiden Hefen verschiedene Bakterien. Vll. Aus verschimmeltem Mais isolierte Eumyceten. VIII. Über eine knorpelige Froschlaichbildung (Leuconostoc). Die aus einer ungarischen Zuckerfabrik stammende GaUertbildung besass grauweisse Farbe und Stärkekleistergeruch. Sie bestand ausser aus ellipsoiden Hefen, aus Leuconostoc Opalenitza und aus Cladothrix dicho- toma. IX. Über einen Benzoeharz zersetzenden Eumyceten. 613. KraiiiSky, A. Zur Frage der Zellulosezersetzung durch Mikroorganismen (Russ. Journ. f. exper. Landwirtsch. XIV, 1913, p. 255 bis 261, 7 Abb ) (Russisch mit deutscher Zusammenfassung.) Actinomyces alboroseus und A. melanocyclus werden beschrieben. 614. KüUmor. K. Untersuchungen zur näheren Kenntnis einheimischer Pilze. (Diss. Göttingen 1912, 8», 79 pp.) 615. Lafar, F. Handbuch der Technischen Mykologie. Bd.V, 1915. (Schlusslieferung.) Jena (G. Fischer), 689 pp., 1 Tal, 30 Textabb, 616. Lans^eron, M. Precis de Microscopie, technique, experi- mentation, diagnostic. Paris (Libr. Massen), 1913, 8". 751 pp., 270 Fig. 617. Liusbaner, L. Die Rolle der Mikroorganismen im gärtne- rischen Haushalt. (Verh. d. zweiten österr. Gartenbauwoche vom 15. bis 20. Dez. 1913, Wien 1914, p. 97-107.) 618. Lipman, C. B. The poor nitrifying power of Solls a pos- sible cause of ,,die-back" {Exanthema) in lemons. (Science, N. Ser. XXXIX, 1914, p. 728-730.) ! 619. Lla^ault. Observations mycologiques et sur la stabili- sation des plantes par les vapeurs d'alcool. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVII, 1913, Proc. verb., p. 119.) 620. Löhnis, F. Literaturliste der im 2. Halbjahre 1912 er- schienenen Arbeiten auf dem Gebiete der landwirtschaftlichen Bakteriologie. (Zeitschr. f. Gärungsphysiologie IV, 1914, p. 49-57.) 13* 196 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceteü und Flechten). [107 Alphabetisch geordnetes Verzeichnis, und zwar: A. Futtermittel- nud Molkereibakteriologie. B. Dünger- und Bodenbakteriologie. Es sind in dieser Übersicht auch manche über Püze handelnde Arbeiten enthalten. 621. Luraia, C. Azione dei concimi minerali snll" altivitä. di alcuni microrganismi del terreno. (Rend. R. Accad. Line, vol. XXTII Roma 1914, 1. Sem., p. 738-746.) 1902 hatte Verf. die Äusserung getan, dass die Düngung als eine Vor- bereitung für den chemischen Kulturboden der Mikroorganismen im Boden angesehen werden könne, und dass die letzteren, mit ihrer speziellen Wirkung, zum Gedeihen der Kulturgewächse weithin beitragen. Im vorliegenden sucht er experimentell nachzuweisen, welche Wirkung die Mineraldüngung auf die im Boden so verbreiteten Saccharomyceten ausübt, welche wichtige lösende Prozesse, namentlich bei der Gründüngung, vollzieht. Verf. kultivierte in geschlossenen, unter Quecksilberverschluss um- gestülpten Glasröhren, die zur Brotbereitung benutzte Bierhefe unter Zufuhr verschiedener Substanzen, im Thermostat bei 28" C. Die Versuchsergeb- nisse lauten: 1. Fehlt in den Kulturen die Phosphorsäure oder das Kalium oder Anion und Kation zugleich, dann bleibt die Tätigkeit der Fermente aus. 2. Monokalkphosphat sowie Bi- und Trikalkphosphat zusammen mit Kalium- sulphat üben die gleiche (oder nahezu identische) Wirkung aus wie das Kalium- biphosphat. 3. Thomasschlacke ist ein sehr nützlicher Nährboden für die Alkoholgärung. 4. Die Hyperphosphate hindern den Gärungsprozess; wenn sie aber in Gegenwart von Kalkkarbonat wirken, dann geben sie eine sehr nützliche Phosphatnahrung ab. 5. Chlorkalium hat analoge Wirkung wie Kaliumsuli)hat. 6. Die alkoholische Gärung dürfte ein wertvolles Mittel ab- geben, um vergleichsweise die Assimilationsfähigkeit der unlöslichen Bestand- teile in den Düngemitteln und im Boden anzugeben. Solla. 622. Mayer.P. Einführung in die Mikroskopie. Berlin (J. Sprin- ger) 1914, 8", 205 pp., 28 Fig. Preis 4,80 M. 623. Maze, P. L'affinage des fromages moisis et les ferments qui y President. (Journ. d'Agric. prat. LXXVIII, 1914, p. 44—47.) Junge Weichkäse bedecken sich anfangs mit Mycoderma- und Oidium- Arten, welche das Aroma hervorrufen. Die später auftretenden Schimmel- pilze unterdrücken die Aromaproduzenten, zerstören die noch vorhandene Laktose, Laktate usw. und greifen Fett und Kasein an. Diese schädliche Wirkung der Schimmelpilze lässt sich einschränken, indem man die Käse- oberfläche trocknet und die Entwicklung der die Rötung der Käseoberfläche hervorrufenden Bakterien begünstigt. Am Reifungsprozess der Käse wirken die Bakterien selbst nicht mit. 624. Mo Lean, H. C. and Wilson, G. W. Ammonifying-power of soll inhabiting Fungi. (Science, N. S. XL, 1914, p. 140-142.) 625. Meirowsky, E. Über das Wesen der Unnaschen Flaschen- bazillen und über den feineren Bau einiger Hautpilze. (Arch. f. Dermatol. u. Syph., Bd. CVIII, 1911, Heft 1 2, p. 129-140, 1 Tai). 626. Merz, J. L. Fehler und Krankheiten des Weines, deren Ursachen, Erkennung, Vorbeugung und Heilung auf Grund lang- jähriger Erfahrungen und der neuesten Ergebnisse der wissen- schaftlichen Forschungen. Wien u. Leipzig (A. Hartleben) 1914, VIII u. 108 pp.. 18 Abbild. — Nicht gesehen. 108] Schriften über Pilzkunde im allgemeinen. 197 627. Meyt'i-. Arthur. Die Zelle der Bakterien. Vergleichende und kritische Zusammenfassung unseres Wissens über die Bakterieuzelle. Für Botaniker, Zoologen und Bakteriologen. (Jena, G. Fischer, 1912, 8", 285 pp., 1 Tal u. 34 Fig. Preis 12 M., geb. 13 M.) In der Einleitung beschäftigt sich Verf. mit der Stellung der Bakterien im Pflanzenreiche. Die echten Bakterien besitzen so grosse Ähnlichkeit mit den Pilzen, dass Verf. sie in die Unterabteilung der Eurnycetes und hier in die Klasse der Ascomycetes stellt. Die unterscheidenden Merkmale von den fiemiasci und Euasci sind: 1. Hemias'ci: Sporangien mit grösserer und unbestimmter Zahl der Sporen; 2. Schizomycctcs: Sporangien normalerweise mit einer Spore; oft Schwärm- oidien; 3. Euasci: Sporangien mit bestimmter Anzahl von Sporen, meist in der Potenz von zwei, selten nur einer. 628. Miehe, H. Über die Selbsterhitzung des Heues. (Arbeit, der Deutsch. Landwirtschaftsgesellsch. Heft 196, 1911, 36 pp., 3 Abb.) Ergänzung zu des Verf. 's 1907 erschienener Monographie. Zu der dort gegebenen Liste der Pilze kommen als neu hinzu: Thermooidiiim sulfureum Miehe und Actinomyces monosponis Lehm, et Schuetze. 629. Müller, Arno. Literaturliste der im 2. Halbjahre 1912 erschienenen Arbeiten auf dem Gebiete der Mykologie der Ge- brauchs- und Abwässer. (Zeitschr. f. Gärungsphysiologie V. 1914, p. 133 bis 138.) — Alphabetisch geordnetes Verzeichnis. 630. Müller, A. Leitfaden für die chemische und bakterio- logische Untersuchung des Wassers. Strelitz 1913, 82 pp. 631. Neuwirth, Maraarete. Ein endoparasitischer Pilz in den Samenanlagen von Cycas circinalis. (Österr. Bot. Zeitschr. LXIV, 1914, p. 134-136, 7 Fig.) Verf. fand in den Fruchtblättern und Samenanlagen einer Cycas circi- nalis aus den Gewächshäusern in Schönbrunn eine Püzwucherung. Der Pilz zeichnet sich durch zwei besondere Eigentümlichkeiten aus, nämlich 1. dui'ch das geradlinige Wachstum der Hyphen, durch welche er sich von anderen endoparasitischeu Pilzen unterscheidet, und 2. durch das Verhalten der Wirts- pflanze gegen den Parasiten. Es liegt hier ein interessanter Fall von Selbst- schutz der Pflanze vor. denn das Auflagern der Zellulosehülle hat wohl keinen anderen Zweck, als das Plasma der Zelle vor der unmittelbaren Berührung mit der Pilzmembran zu schützen. Ein Name des Püzes wird nicht gegeben. 632. Nieuwenhuis, A. W. Wijze om microörganismeu uit een cel tekwee ken. (Versl. v. d. Gewon. Vergad. d. Wis en Natuurk. Afdeel. Kon. Akad. van Wetensch. Amsterdam, Deel XIX, 1, 1910, p. 522-534, PI. III -IV.) 633. Olive, E. W. Steven' s Fungi which Cause Plant Disease. (Torreya XIV, 1914, p. 46-47.) Kritik des gteven' sehen 1913 erschienenen Werkes. 634. Oppeuheinier, C. Der Zuckerumsatz in der lebenden Zelle. (Naturwissenschaften II, 1914, p. 49-52, 78-82.) 635. Peltrier, Rene. Les microbes des vins, cidres et poirös et les modifications qu'ils y produisent. (Rev. de Viticult. XX, 1913, p. 161-167.) 198 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [109 636. J*ozzi, V. Ritter von. Die iiiteriiatiouale Pflanzeiiscliutz- konfereuz in Rom und das neue Pflanzenschutzabkommeu. (Mitteil. d. Fachberichterstatt. , Beil. z. Wiener landwirtseli. Zeitg. 1914, p. 125-128.) 637. Rhodes, H. T. F. A «tudy of various specicK of Fungi. (Chem. News CIX, 1914, p. 28-29.) 638. Saccardo, P. A. Notae mycologicae. Series XVIII. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 283-314.) N. A. Püzverzeichnisse und Beschreibung neuer Arten aus verschiedenen Gebieten. I. Fungi Italici. A. Teleomycetae 5 Arten {Gloeopeziza tiirricula Sacc. et Peyronel n. sp.). B. Deuteromycetae 10 {Phoma gallicola Trott, n. var. melitensis Sacc, P. Pediaspidis Trott, n. var. Diastrophi C. Mass. et var. microspora C. Mass., Coniothyrium Fuckelii Sacc. n. var. cecido- pfiilum C. Mass., Leptothyriiwi Houardianuni C. Mass., Coryneum Trotterianuni C. Mass., Gloeosporium Camphorae Sacc, Cylindrosporium meliiense Sacc, Stigmella perexigua Sacc, Hyalopiis geopliilus Sacc. et Peyronel n. sp.). II. Fungi Hispauici 4 Arten (Phyllachora Bromi Fuckl. n. var. Andro- pogonis Sacc, Heteropatella umbilicata (Pers. ) Sacc. n. fa. minor Sacc. et Trav.). III. Fungi Lybici et Rhodienses 5 Arten {Macrophoma Malcolmiae (Sacc) n. fa. Farsetiae Sacc). rV. Fungi Moravici. A. Teleomycetae 34 Arten {Ampliispliaeria intermedia, Didymosphaeria Petrakiana, Sphaerella septorispora, Leptospliaeria Petrakii, Valsa venustula, Quaternaria moravica, Chorostate anceps, Diaporthe extranea, D. densa, D. pusilla, D. recedens, D. Petrakiana, Kalmiisia epimelaena, Humaria Petrakii, H. coprogena, Pezizella leuco- stigmoides n. var. juncella, Pezizella culmigena Sacc n. sp. B. Deutero- mycetae 18 Arten (Phoma leptographa, Fusicoccum ericeti, F. corylinum, Cystospora ambigens (Nke.) n. fa. betuligena, C. moravica, Diplodina pfiomoides, Hendersonia luzulina, Septoria ligustrina, Coryneum eximium, Penomyces cladosporiaceus Sacc. n. sp. ). V. Fungi Bohemici 10 Arten (Physoderma boliemicum, Phoma lupinella, Septoria Baudysiana, Cylindrosporium Baudysianum Sacc n. sp.). VI. Fungi Cauadenses. A. Teleomycetae W Ari^n (Didymosphaeria Linderae, Pleospora Dearnessii, Eutypella Laburni Allesch. n. var. Colnteae, Val- saria insitiva ('es. et De Not. n. var. Linderae et Colnteae). B. Deutero- mycetae 10 Arten (Phyllosticta Collinsoniae, Haplosporella insitiva nov. nom. (syn. Coniothyrium insitivum Sacc), Sphaeropsis Coluteae, Diplodia insitiva, Phleospora Dearnessiana, Cryptospornim fusarioides, Ramularia ontarienses Sacc. n. sp.). 'VlI. Fungi Mexicani 5 Arten (Pteruia angustata Lev. n. var. fodinaria, Asterina Verae-crucis Theiss., Engler ula mexicana Theiss., Phoma moreliana Sacc. n. sp.). VI Tl. Fiingi Indici. A. Teleomycetae 5 Arten (Didymella Kariana, Poronia gigantca, Dotliidella indica, Butleria Inaghatahani Sacc. nov. gen. et spec). B. Deuteromycetae 2 Arten (Tubercularia maculicola Sacc. n. sp.). TX. Fungi Philippinensis. A. Teleomycetae Q Arten (Dimerosporium lussoni- ense, Guignardia Manihoti, Rosellinia umbilicata, Didymella lussonienses. J^I^O] Schriften über Pilzkuiule im alli^emeinen. 199 Leptospluieria dryadea Sacc. u. subsp. lussonienses, Metaspimeria Reyesii, Ophiobolns Graf f i onus n. sp., Nectria Peziza (Tode) Fr. ii. subsp. Reye- siana). B. Deiiteromycdae 4:4 Arten {Phyllosticta circnmsepta, Phoma sesamina, Pfi. Bakeriana, Ph. fallaciosa, Phoniopsis niyriosticta, Cyto- spora aberrans, Vennicularia fallax, V. horridiila, V. breviseta, V. Merrilli- ana, V. sesamina, Pirosiomella Raimundi iiov. geii. {Lepiostromataceae), Diplodia ncinicola, D. Daturae, D. artocarpina, D. Coicis, D. phaseolina. D. Manilwti, D. soUmicola, D. Moringae, Hendersonia Coicis, Stagano- spora varians, Gloeosporium macrophomoides, 0. aleiiriticum, Colleto- trichum lussoniense. Pestalozzia pauciseta, Dendrodochiiim lussoniense. Cercosporella uredinophila, Goniosporium unilaterale, Dichotomella areo- lata iiov. gen. {Demaiiaceae), Sarcinella Raimundi. Helminthosporium caryopsidum, Cladosporium lineolatnm, Cercospora Bakeriana, C. lusso- niensis, Torula amsospora n. sp.). Zu den bereits bekannten sind vielfach kritische Bemerkungen gegeben; namentlich werden Siiorengrössen berücksichtigt. 639. Schäfer. E. A. Das Leben, sein Wesen, sein Ursprung und seine Erhaltung. Präsidialrede, gehalten zur Eröffnung der ,, British Association for the Advancement of Science" in Dundee, Sept. 1912. Autorisierte Übersetzung von C. Fleischmann. Berlin (Julius Springer) 1913, 8», 68 pp. 640. Schäfer. E. A. t^ber die Entstehung des Lebens. (Umschau 1913, p. 813-833.) Beide Arbeiten sind auch an dieser Stelle zu erwähnen, weil Verf. aucli auf die Krankheiten der Pflanzen und die durch die parasitischen Mikroorga- nismen erzeugten Reizungen und Einwirkungen eingeht. 641. Schmid. B. Handbuch der naturgeschichtlichen Technik für Lehrer und Studierende der Naturwissenschaften. Unter Mitwirkung von A. Berg (Berlin), W. Bock (Hannover), P. Clausen (Berlin). P. Esser (Köln), H. Fischer (Berlin-Friedenau), K. Fricke (Bremen), P. Kammerer (Wien), H. Poll (Berlin), R. Rosemann (Münster), B. Schorler (Dresden), O. Steche (Leipzig), T. Urban (Plan), E. Wagler (Leipzig), B. Wandolleck (Dresden) herausgegeben. Leipzig u. Berlin (B. G. Teubner), Gr.-8», VIII u. 555 pp , mit 381 Abbild, im Text. Preis geh. 15 M. Hugo Fischer behandelt im I. Teil des Buches auch die Anlage von PUz- und Bakterienkulturen. 642. Schmid, B. und Thesiusj, C. B iologen -Kalender. Erster Jähr- gang 1914. Mit einem Bildnis von August Weismann und 5 Abbildungen und 5 Karten. Leipzig u. Berlin (B. G. Teubner) 1914. 8°, IX u. 513 pp. Preis in Leinwand geb. 7 M. 643. Schmidt. Hu?»o. Einige Notizen über das Zusammenleben von Gallinsekten und Pilzen an einheimischen Pflanzen. (Fühling's landwirtsch. Zeitg. 1914, p. 143-146.) Verf. berichtet über das Zusammenleben von Pilzen mit Gallinsekten, so über die Symbiose der Gallmücke Rhabdophaga heterobia Low. mit einer Melampsora- Art, ferner verschiedener Blattlausarten mit dem Pilz Albugo Candida Kuntze auf Tnrritis glabra L. und Erysimum cheiranttioides L., ein Zusammenleben von Apius capsella Kalt, mit Albugo auf Capsella bursa dastoris L. und von Aphis brassicae L. mit Albugo auf Brassica-Arten und Raphanus raphanistrum L. 200 ^ Sydow: I'iizp (ohno die Scliizomyretou und Flechteu). Till 644. S«ihüti8t', H. Untersuchungen über die Häufigkeit be- stimmter Bakterien (aamentlicli Sarcinen) in der Luft und deren Herkunft. (Arch. f. Hyg., Bd. 76, 1912, Heft 7, p. 293-299.) Verf ermittelte die Zusammensetzung der Keime der Luft in ver- schiedenen Orten mit Hilfe von Fleischwasserpeptonagarplatten. Stets wurden Hyphomyceten und Saccharomyceten gefunden. Die Tierställe überragten alle anderen untersuchten Orte an Keimgehalt. Die Sarcinenzahlen zeigten keine Erhöhung bei Anwesenheit von Tieren. Im Kuhstall fanden sich nur <>.2% Sarcinen. 645. Schulte iiu Hole. A. Das Wesen der Tee-, Kakao- und Tabakfermentationen. (Zeitschr. Untersuch. Nahrungs- u. Genussm. XXVI 1. 1914, p. 209.) 646. Söhngon. H. L. und Fol. .1. G. Die Zersetzung des Kaut- schuks durch Mikroben. (Centralbl. Bakter. u. Paras., II. Abt. XL, 1914, p. 87-98, 3 Taf.) N. A. Die Verff. konnten aus Gartenerde und Kanalwasser zwei Aciinomyces- Arten isolieren, welche den Kohlenwasserstoff des Kautschuks assimilieren. Dieselben werden als A. dastica n. sp. und A. fusciis n. sp. beschrieben. A uf feuchtem Kautschuk des Handels vermögen sich eine grössere Anzahl von Mikroorganismen zu entwickeln. Um die Mikrobenentwickhmg zu verhüten, ist der Kautschuk sorgfältig zu trocknen. 647. Stitz. H. Ameisen und Pflanzen. (Die Naturwissenschaften I. 1913. p. 1281-1288.) Eine Aufzählung der verschiedenen, schon genug bekannten Beziehungen zwischen Ameisen und Pflanzen. Wenn Verf angibt, dass der in den , »Brot- krümeln" des Messor barbarus auftretende Pilz Aspergillus niger ,,bis dahin noch nicht bekannt" ist, so verrät dies eine geringe Kenntnis der vorliegenden liiteratur. 648. Sydow. H. et P. Novae fungorum species. XII. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 195-204.) N. A. Lateinische Diagnosen folgender nov. spec. : Septobasidium cinnabarinum (Deutsch-Ostafrika), S. mlnutulum (Philippinen), Odontia paulensis (Brasilien), Hemileia Holarrhenae (Ostindien), Kuehneola Gariigae (Philippinen), Coleo- sporium elongatum (Japan). C. Exacl (Philippinen), Uredo Herteri (Uruguay), Aecidiiim parile (Philippinen), Ustilago Antheptwrae (Deutsch-Ostafrika), Ent'yloma Oryzae (Philippinen), Prototnycopsis Hyoseridis (Sicilien), Meliola lanceolato-setosa (Deutsch-Ostafrika), M. Memecyll (Ostindien), Theissenula nov. gen. der Engleriilaccae mit Tti. clavispora (Philippinen), Mycosphaerelia Brideliae (Philippinen), M. Rcycsi (Philippinen), Gnomonia Litseae (Philippinen), Myiocopron conjimcUim (Philippinen), Engleriilaster conünuus (Japan), Loplio- dermiiim rotnndatum (Philippinen). Brachysporium Bakeri (Philippinen), Cerco- spora Ajrekari (Ostindien), C. Alpiniae. (Philippinen), C. Artocarpi (Philippinen), C. Baiihlnlae (Philippinen). C. Canavaliae (Philippinen), C. Lagerstroemiae (Philippinen), C. pachyderma (Philippinen), C. Pahiidiae (Philippinen), C. Pnerariae (Philippinen), Sporodesmiiim Bakeri (Philippinen). 649. Thöni. J. und Thaysen. A. Versuche zur Herstellung von spezifisch wirkenden Getreideantiseris für den Nachweis von Mehlverfälschungen. (Zeitschr. f. Immunitätsforschung u. exper. Therapie XXIII. 1914, p. 83-107.) 112] S(5hiifteti über Pilzkunde im ;illgenieinea. 201 Die Verff. zeigen, dass sich das in Roggen, Weizen und Gerste enthaltene Eiweisö in zahlreiche verschiedene Eiweisskörper zerlegen lässt. Die auf diesen drei Cletreidearten lebenden biologischen Rassen oder Arten der Uredineen und Ustilagineen verhalten sich, wie bekannt, hinsichtlich ihrer Empfänglich- keit sehr verschieden. Vielleicht lässt sich die Wirtswahl dieser Parasiten auf das Vorhandensein oder Fehlen gewisser für sie nötiger Eiweissstoffe ih den drei Getreidearteu zurückführen. 650. TIdswell, Frar.k. Researches on bacteria in milk. (Öecond report of the gov. bureau of microbiology, dealing with work performed during the years 1910 and 1911. Legislative Assembly New South Wales, Sydney, William Applegate Gullick, 1912, Originalref. von Baerthlein im Centralbl. f. ßakt., 1. Abt., Ref.. Bd. 58, Nr. U, 6. Aug. 1913, p. 432-433.) In der Marktmilch wurden ausser verschiedenen Bakterien auch zwei Schimmelpilze und zwei Hefearten gefunden. 651. Träsäv'lt, .1. Bidrag til kännedomen om Dipterlarverna. II. En swampätaude Anthomyidlarv {Egle [Anthomyia] spreta Meig.). (Arkiv Zoolog, Vlll, 1913, H. 5, p. 1-16, 1 tab.) Die genannte Insektenart legt ihre Eier auf Epiciüoe typhina ab. Die a,usgeschlüpfte!i Larven graben radienartig verlaufende Gänge in den Pilz. 652. Trotter, A. Bibliograf iae Recensioni (Marcellia XU Avellino 1913, p. I-XXIV.) 653. Tubeuf, C. v. Erkrankungen durch Luf t abschluss und Überhitzung. Schluss. (Naturw. Zeitschr. f. Forst- u. Landwirtsch. XII, 1914, p. 161-169, 2 Fig.) 654. Vau der Byl, P. A. The nature of fungi, with reference to the life-histories of some important parasites. (Agric. Journ. South Africa VI, 1913, p. 904-992. Populär gehaltene Schilderung. 655. Vau^hau, R. E. A method for the differential staining of fungous and host cells (Ann. Missouri bot. Gard. I, 1914, p. 241 — 242. Verf. beschreibt eine Methode, um die durch Pilze hervorgerufenen Blattflecken von anderen zu unter.scheiden. 656. Veleitovsky, .T. Über den Geruch der Pilze. (Priroda 1914 p. 168.) (Böhmisch.)* Verf. berichtet, wie, unter welchen Umständen, in welchen Alters- zuständen die PUze riechen. 657. Vouaux. Synopsis des Champignons parasites de Lichens ^cheviiel- g^nuszakl (Besitzt die Gattung Phaeomarasmius Scherffel Be- rechtigung'?) (Botan. Közlemenick Xlll. 1914. p. 15- 20.) (Magyarisch n. deutseh.) Die (iattung Phaeomarasmius Scherffel ist aufrecht zu erhalten. Ihr Platz befindet sich in der Sektio Marasmieae-Ochrosporae. Als Arten sind hierher zu stellen der braunsporige Marasmius (Marasmiopsis) subannulatus (Trog) Henn. \ind noch einige andere bratmsporige Mö/asm/us- Arten. 114] Morphologie. Physiologie. Kiologie, Teratologie. 203 Agareciis riinulincolaljUHch aber ist = Ag. horizontalis Bull. ß. creniilatus Schulzer = Phaeomarasmiiis excciüriciis SclierfM = Pli. rimulincola (Lasch) Scherffel in litt. 665. Peyroiiel, BeiHaiiiiiio. üsserva.zi()ni critiche e sperimentali 8u alcune specie del genere D/cyma Boul. e sui lovo siali ascofori. (Amial. Mycol. XII, 1914, p. 459-470, 3 fig.) X. A. Verf. gibt folgende Zusammenfassung: 1. Chaetomiuni Zopfii Boul. gehört zur Gattung Ascotriclia und ist A. Zopfii (Boul.) Peyr. zu benennen. 2. Der in Rabenhorst, Fungi europaei Nr. 1863 als Myxotriclnim ochraceum B. et Br. ausgegebene Pilz ist M. acruginosnm Mont. 3. Myxotriclnim ochraceum B. et Br. stellt offenbar eine Sammelart dar. 4. Die Arten der Gattung Dicyma stellen Conidienformen anderer Pilze dar, so ist D. ampullifera Boul. die Conidienform von Ascotricha Zopfii; D. chartanim Sacc. ist ebensolche von A. chartarum Berk. ; D. ambigua Peyi-. gehört zu Myxotrichiim aeruginosum Mont. 666. Ramsbottoiu. J. Notes on the nomenclature of some Rusts. (Transact. British Mycol. Soc. IV, 1913, erschien June 1914, p. 331 bis 340.) 667. Ramsbotton». J. The generic name Protascus. (Trans. Brit. Mye. Soc. V, 1914, p. 143.) 3. Morphologie, Physiologie, Biologie, Teratologie. 668. Allen, R. F. and Jolivetto. H. ü. iM. A study of the light reactions of Pilobolus. (Tran.sact. Wisconsin Acad. Sc. XXVII, 1914, p. 533-598, 21 fig.) 669. Amato, A. Über die Lipoide der Blastomycctcn. (Centralbl. f. Bakt. usw. II. Abt. XLII, 1914, p. 689^698.) Nachdem Verf. früher schon sich mit der feineren Struktur der Bakterien und Blastomyceten befasst hatte, sind seine neueren Studien den bisher allent- halben als Fett bezeichneten Inhaltsstoffen gewidmet. Als Versuchsobjekt wurde Saccharomyces ellipsoideiis gewählt. Die Untersuchungen zeigten, dass im Innern der Blastomyceten die Anwesenheit von Fettsämen, vorwiegend von Lecithin, höchstwahrscheinlich ist. In den in Reproduktion begriffenen Zellen nimmt dieses zu, ein Teil davon wird auch in die Spore mit eingeschlossen. Es wird dadurch die Bedeutung des Lezithins für die biologischen Prozesse bestätigt. Ausserdem wurden Granulationen beobachtet, die befähigt sind, das durch ein Alkali reduzierte Neutralrot wieder zu oxydieren, die Beziehungen zu den Fetttröpfchen ein- gehen, über deren Natiu- und Aufgabe sich Verf. aber vorläufig noch nicht aussprechen kann. ; Schnegg. 670. Arnaud, G. Sur la Cytologie du Capnodiiim mcridionale et du myc^lium des Fumagines. (C. R. Acad. Sei. Paris CLV, 1912, p. 726 bis 728, 1 fig.) Verf. untersuchte verschiedene Fumagineen, so Capnodiiim merixlionaU\ Limacinia Citri, Cladosporium herbarum, Alternaria tenuis, Dematium pulliilans. Die Zellen der Hyphen sind bei allen Arten, mit Ausnahme von Dematium pu//u/ans. einkernig. Bei Capnodium meridionale sind die Pykniden und Perl- 204 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten) 1115 thecieu iiomologeii Uisprimgs. Die Ejitwickeluug der ascogeiieu Hyphen konnte nicht verfolgt werden. Die Mitosen von Capnodiurn meridionale zeichnen sich durch ihre schmalen^ stark färbbaren Spindeln aus; die Chroniosomen- zahl ist 4. 671. Ariiaud. 0. ^n\ les su^oirs des Mcliola et des Asterina. (Compt. rend. Paris CLIX, 1914, p. 807-809.) Bemerkungen über den Aerschiedenen Bau der Hyphopodieii beider Gattungen. 672. Atkiiiso», Geo F. Iloniology of the „universal veil" in Agaricus. (Mycolog. Centralbl. V, 1914, p. 13-19, 3 tab.) Interessante Mitteilungen über das ,,Velum universale" hei Agaricineen. 673. Baecarini, P. Primi appunti intorno alla biologia del l'Exobasictium Lauri Geyler. (Nuov. Giorn. Bot. Ital. XX, Firenze 1913, p. 282-301.) Die von Baldini (1885) geschilderten anatomischen Verhältnisse der sonderbaren Auswüchse von Laurus nobilis in der Villa Borghese in Rom im ganzen bestätigend, hält Verf. diese Gebilde für Krebswucherungen, welche das Exobasidium Lauri Guj. hervorgerufen hat. Dieselben sind ausschliesslich am Fusse alter Stämme zu beobachten. Eine Besonderheit derselben sind die hornartigen Fortsätze an der Oberfläche, welche alljährlich im Herbste gebildet werden, im darauffolgenden Sommer aber eintrocknen und ver- schwinden. AVo die hornähnlichen Bildungen peripherisch gebildet werden, ist die Krebswucherung als veraltet anzusehen, im Innern teilweise von ab- gestorbenen Geweben erfüllt, teilweise von grossen Hohlräumen durchsetzt, welche sich bis tief in das gesunde Holz hinein ausdehnen. Im Frühjahre bedecken sich diese Auswüchse, sowie die rhytidomfieien Rindenteile am Grunde der die Wucherung durchziehenden Risse mit den Fruchtkörpern des Exobasidium. Das Mycelium des Pilzes durchzieht die Hornauswüchse im Innern und bildet zuletzt zwischen den Oberflächenzellen ein dichtes Geflecht, auf welchem sich die Basidienbündel dicht nebeneinander erheben. Die Hyphen sind nicht quergeteilt, 4,5 — 5,8 /^i dicht, sehr reich au Haustorien und führen viele winzige Zellkerne im Innern. Wie weit die Hyphen in das Holz ein- dringen, Hess sich an dem untersuchten Material nicht feststellen. Das E. Lauri ist ein echter Parasit von sekundären Organen und Ge- weben. Auf den Pflanzen, die er befallen, führt der Schmarotzer ein sehr langes aktives Leben; die ursprünglichen Infektionsherde breiten sich, auf derselben Wirtspflanze, immer mehr aus und fliessen ineinander. Dagegen ist es nicht bekannt, dass die Krankheit auf die zunächst liegenden Stämme übertragen werde. So IIa. 674. Baden. M. L. Conditions necessary for the germination of the spores of Coprinus sterquilinus Fr. (Rep. British Ass. Adv. Sc. Birmingham 1913, London 1914, p. 715.) 675. Beauverie, J. Sur la pretendue d^couverte d'une Sym- biose fongique des semences des Graminees. (Bull. Soc. Sei. Nancy ITI. S^r. XV, 1914, p. 192-196.) Betrifft das Vorkommen von Mucor Rouxianus in der Aleuronschicht der Gramineen und den Pilz von Lolium temuUntum. 676. Bezssonoff, N. Sur les pigments des Fusarium. (C R. Acad. Sei. Paris 159, 1914, p. 448-450.) 116] Morphi)Iogie, Physiologie. Biologie, Teratologie. 205 Bemerkungen über die Bildung zwei verschiedener Farbstoffe durch Fusarium Orobanchi. 677. Bezssoiud'f, N. Sur quelques faits relatifs ä la formation du perithece et la deliniitation des ascospores chez les Erysi- phaceae. (C. R. Acad. Sei. Paris CLVIII, 1914, p. 1123—1125.) Verf. geht ein auf Sphaeroiheca nwrs-uvae und Microsphaera Astragali. 678. BezssonoEf, N. Quelques nouveaux faits concernant la formation du perithece et la delimitation des ascospores chez les Erysiphac^es. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 406—41.5. 4tab.) Besprechung der Perithecienbildung von Spliacrotlieca inors-uvae und Microsphaera Astragali. Im übrigen siehe ,, Morphologie der Zelle". 679. Bisby, Guy R. Some observations ou the formation ot the capillitium and the development of Ptiysarella mirabilis Peck and Stenionitis fusca Roth. (Americ. Journ. of Bot. I, 1914, p. 274—288. PI. XXIV.) 680. Blaauw, A. H. The primary photo-growth reaction and the cause of the positive phototropism in Phycomyces nitens. (Proc. Kon. Akad. Wetensch. Amsterdam XVI, 1914, p. 774-786.) 680a. Blaauw, A. H. De primaire photogroeireactie eu de oorzaak der positieve krommingen van Phycomyces nitens. (Versl. kon. Akad. Wet. Amsterdam 1913, p. 706—719.) 681. Blackmaii, V. H. and Welsford. E. J. The development of the perithecium of Polystigma rubrum DC. (Ann. of Bot. XXVI, 1912, p. 761 bis 768, 2 Tai) Bei Polystigma rubrum, dessen Ascogone, Trichogyne und Spermatien frühere Forscher als echte Sexualorgane deuteten, gehen nach den Unter- suchungen des Verfs. die zuerst deutlich hervortretenden Ascogone später zugrunde. Die ascogenen Hyphen sollen ganz unabhängig davon aus vege- tativen Hyphen hervorgehen. Eine Kernverschmelzung im Ascus konnte beobachtet werden und eine früliere Kernverschmelzung in den ascogenen Hyphen wird als wahrscheinlich angenommen. Die Spermogonien und Sper- matien sind funktionslos. Polystigma rubrum würde sich also den Ascomyceten anschliessen, bei denen trotz ausgebildeter Sexualorgane kein Sexualprozess mehr stattfindet. 682. Blakeslee, A. F. A possible means of identifying the sex of ( + ) and (-) races in the Mucors. (Science, X. Ser. XXXVIT. 1913, p. 880-881.) Bereits früher hatte Verf. gezeigt, dass manche Mucroraceen nur dann Zygosporen bilden, wenn Rassen verschieden geschlechtlicher Art zusammen- kommen. Wenn damit auch, der Unterschied zwischen der -f - und — -Rasse gegeben war, so gelang doch nicht die Feststellung, welche Rasse männlich und welche weiblich ist. Dies lässt sich aber ausführen, wenn man eine herma- phroditische Art in Beziehung zu einer +- oder —-Rasse treten lässt. Sieht man nun den kleineren Kopulationsast als männlich an, so lässt sich dadurch auf die geschlechtliche Wertigkeit schliesseu. 683. Blochwitz, A. Entstehung neuer Arten von Schimmel- pilzen durch starke Lichtreize. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 100-10.5, 2 Fig.) Von Wehmer war unter dem Namen Aspergillus giganteus eine neue Aspergillus-Art beschrieben worden, welche mit A. clavatus Desm. eine auf 2Q(j P, Sydow: Pilze-(olme die Sohizoiiiyceten und Flechten). [117 falleiide- Älmlichkeit zeigte, sich aber durch riesige Dimensionen und einen aus- geprägten Heliotroijismus von derselben und anderen Arten weit unterschied. Verf. setzte nun Kulturen von A. clavatus einer längeren Bestrahlung durch eine Olühlainpe aus und erhielt nach Wiederholung des Verfahrens eine l'orm, deren ('onidienträger bis zentirneterlang waren, während die Träger des echten A. clavatus mir eine Länge von 1 — 2 mm erreichen. Verf. vermutet nun, das» A. giganteus aus A. clavatus hervorgegangen ist. Anschliessend werden noch interessante theoretische Bemerkungen gegeben. 684. Blochwil/, A. Heliotropische Riesenformen von Asper- gillen. 11. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 526-530.) Verf. berichtet über Missbildungen einer heliotropisch reizbaren Asper- gillus-Avt, wie solche ähnlich bei A. clavatus infolge Bestrahlung auftreten. 685. ßoudier, E. De l'importance que l'on doit attacher aux gouttelettes oleagineuses contenues dans les spores chez les Discomycetes. (Rev. g6n. de Bot. XXV bis, 1914, p. 51 — 54.) 686. Boyer, G. Sur la production en milieux st6rilises du mycelium de Trametes pini Broth. , de Polyporus applanatus Fers., de Rhizopogon luteolus Tul. et d'appareils sporiferes de Pholiota praecox Pers. (Act. Soo. Linn.' Bordeaux LXVll, 191.3, p. 102-103.) 687. Brocq-Rousseu. Etüde sur VAcremonium Potronii Vuill. (Revue gener. Bot. XXVI, 1914, p. 150-156.) Bespricht die Morphologie der Art. 688. Büren, G. V. Zur Cytologie von Protomyces. (Vorläufige Mit- teüung.) (Mycolog. Centralbl. IV, 1914, p. 197-198.) Kurze Mitteilungen über die Cytologie von Protomyces pachydermus Thuem. und P. macrosporus Unger. . 689. BuUer, A. H. R. The Organisation of the hymenium in the genus Coprinus. (Rep. British Ass. Adv. Sc. Birmingham 1913, London 1914, p. 715-716.) 690. Buller, A. H. R. The fruit -body mechanism of Bolbitius (Transact. British Mycol. Soc. V, 1914, p. 235-238.) Verf. berichtet über die Sporenbüdung und Sporenabschleuderung bei Bolbitius flavidns Bolt. 691. Bui-iteü. H. Untersuchungen über Variabilität, Sexuali tat und Erblichkeit bei Pfiycomyces nitens Kunze. (Flora CVII, 1914 p. 259-315, 4 Taf.) Ausführlichere Mitteilungen über den im Jahresbericht 1913, I. Abt. p. 226, Ref. Nr. 722 besprochenen Gegenstand. Interessenten werden auf das Original verwiesen. 692. Cool. ('. Over de sporenkieming et het kweeken van paddestoelen. (Über Sporenkeimung und Züchtung von Pilzen.) (Meded. Neederl. Myc. Ver. V, 1913, 23 pp.) Die Verf. gibt zunächst eine Übersicht der einschlägigen Literatur und beschreibt dann ihre eigenen Untersuchungen über Sporenkeimung und Püzzüchtung. Von den verschiedeneu Nährmedien erwies sich Pflaumen- dekokt als am geeignetsten; öfter keimten die Sporen auch in reinem Wasser. Gute Resultate wurden bei 15-20" C erzielt. Von 62 Holzpilzen keimten 45 (also 71%) und von 105 Humuspüzen keimten 15 (also 14%). Die zur Keimung gelangten Humuspilze waren: Amanita mappa, Lepiota meleagris, Collybia atrata, Russula nigricans, Marasmius mens, M. oreades, Galera hyp- 1 l8j Morphdlngie. Mhysioloj>ie, Hiologie. Teratologie. 207 noriini. Bolhitiiis VitcUiiius. Plioliota praecox, Stropliariii oeriioinosa, Phallus caninus, Morcliella csculcnta. M. rimosipcs, Vcrpa di'^italilurniis, Pcziza nigrella. Die Sporen keimten sofort, ohne Riiheperiode. EvS.wurde versucht, Eeinkiüturen anzulegen. Von (56 Versuchen ergaben 22 eine Reinkultur; von diesen gelangten 15 zur Fruktifikation. Polyporiis vcrsicolor brachte es schon am 18. Tage zur Fruchtbildung. V^erf. gelang (;,s, mit Brefeld's (lewebezüchtuugsincthode von 20 von den 150 untersuchten Arten von Humuspilzen Reinkulturen zu züchten; von diesen ergaben 6 Fruktifikation. Zuweilen wurden Nebenfrukti- fikationeu (Chlamydosporen) erzielt, so z. B. bei Lcpiota ihacoäes und Stereiim hirsiitnm. Bei Polyporiis betiiliniis und Lenzites flaccida trat eine reiche Kristall- bildung von Oxalsäure auf. Verf. hofft, dies Verfahren der Pilzzüchtung zu kulinarischen Zwecken benutzen zu können. 093. ('ooley. .1. S. A study of the physiological relatious of Sclerotinia cinerea (Bon.) Schröter. (Ann. Missouri Bot. Gard, I, 1914, p. 291 -32G.) 694. üodge, IJ. (>. The morphological relationships of the Florideae and the Ascomycetes. (Bull. Torr. Bot. Club XLI, 1914. p. 157 bis 202, 13 fig. in the Text.) Siehe , .Morphologie der Zelle'". 695. DoJiiiot. A'-comycete ä spores brunes et ä forme irre- guliere. (Acs. Soc. Linn. Bordeaux LXVll, 1913, Proc. verb., p. 30.) 696. Edi;ertoii, ('. W. Plus and minus strains in the genus Glomerella. (Amer. Journ. Bot. I, 1914, p. 244-254, 1 fig., 2 tab.) 697. Edwards, S. F. Fruity or sweet'flavor in Cheddar clieese. (Centralbl. f. Bakt. usw. II. Abt. XXXIX, 1913. p. 449-455.) Verf. hat als Ursache einer als fruity flavor oder sweet flavor an Cheddar- käse in Ontario beobachteten Käsekrankheit eine Reihe vou öprosspilzen erkannt, die mangels der Fähigkeit, Sporen zu bUden, als Torulaceen an- gesprochen werden. Die Sprosspilze, von denen 12 Varietäten isoliert wurden, wurden studiert in ihrem Verhalten in Milch und Käse, ferner ihr Euifluss auf das Zustandekommen des Käsefehlers bei kalter Lagerung. des Käses. Daneben wurden die physiologischen Eigenschaften der Pilze studiert, soweit sie sich auf die Bildung von Euzym3n, Säure, Reduktionsvermögen von Zucker- arten u. dgl. beziehen. Versuche über die Widerstandsfähigkeit der Organismen im Käse und ihre Tötungstemperatur beschliessen die Arbeit. Schnegg. 698. Faber, F. C. v. Die Bakteriensymbiose der Rubiaceen. (Erwiderung und ergänzende Mitteilungen.) (Jahrb. f. wissensch. Bot. LTV, 1914, p. 243-264, 3 Textfig.) 699. Fabre, G. Effects de l'activatiou de l'atmosphere par l'emanation de radium siir la germinatiou et la pouss6 de divers orgauismes vegetaux. (C. R. Soc. Biol. Pari.^ LXX, 1911, p. 187-188.) Es wird auch auf Pilze eingegangen. 1 microcurie per Kubikzentimeter Luft hemmt sofort das Wachstum von Sterigmatocystis nigra. Mucor Miicedo erträgt erhöhte Mengen von Emanation. 700! Foex, E. Les „Fibrinkörper" de Zopf et leurs relations avec les corpuscules m^tachromatiques. (C. R. Acad. Sei. Paris CLV, 1912, p. 661-662.) Verf. untersuchte die von Zopf in den Conidien und Conidienträgern der meisten Erysipheen gefundenen ,, Fibrinkörper". P> handelt sich hierbei 2()8 P, Sydow: Pilze (ohne die Sdiizomyceten und Flechten). [119 weder um albumiuoide noch unn zellulosehaltige Substanzen. Durch ihre intensive Pärbbarkeit mit Rosaziirin älmeln sie der ('allose, von der sie sich aber durch ihre Nichtlöslichkeit in Alkalien und durch ihr Verhalten gegen Ammoniak unterscheiden. Sie gehen aus metiichronialischen Köri)ern hervor, die alle Reaktionen des Volutins zeigen. Wie dieser Vorgang sich abspielt, ist allerdings noch nicht geklärt. Wir hätten also in den Conidienträgern der Erysipheen als Reservesubstanz Volutin, das sich in den Conidien zu den Fibrinkörpern umwandelt, die ihrerseits bei der Keimung der Conidien auf- gebraucht werden. 701. Gee, U. V. and 3Iassey, A. B. Aspergillus infecting malaco- soma at high temperatures. (Mycologia IV, 1914. p. 279—281.) 702. (ilräbnor, P. Dickenwachstuni un'd Stockfäule. (Bot. Jahrb., Festband, 1914, p. 209-214.) Verf. vergleicht die formationsbiologischen Verhältnisse in den ur- sprünglichen Wäldern mit denen in den modernen Kunstwäldern und fordert die Rückkehr zum Naturwalde. Im Kixnstwalde finden die neu angeschonten Pflanzen zunächst die günstigsten Vegetationsbedingungen, denn die Wurzeln der älteren Generation hatten während ihrer' Verwesung einen lockeren Boden bereitet, so dass die Wurzeln der neuen Pflanzen tief eindringen konnten. Sind aber die Wurzeln der alten Generation völlig verschwunden, so setzt sich der Boden, den tiefer liegenden Wurzeln der neuen Generation wird die Atmungsmögliohkeit er- schwert und die Pflanzen wachsen jetzt nur noch langsam. Häufiger wird hierdurch die Wurzeltiefe nach oben verlegt und die in die Tiefe wachsenden Pfahlwurzeln sterben ab. Fault nun eine derartige, aus weichem Holz bestehende Wurzel aus. so dringen die dabei tätigen Pilze leicht in das ebenfalls weiche Holz des Stammgrundes ein und veranlassen ein Ausfaulen des Banmkernes. Verf. beobachtete dies Verhalten häufig in den Nadelholzwäldern der Lüneburger Heide. 703. GHillionnoiid, A. Sur la participation du chondriome des Champignons dans l'elaboration des corpuscules metachroma- tiques. (Anat. Anzeig. XLIV, 1913, p. 337-342.) 704. Guillierinoiul. A. Etat actuel de la question de levolution et du role physiologique des mitochondries d'apres les travaux r^cents de Cytologie vegetale. (Revue gen. de Bot. XXVI, 1914, p. 129 bis 182, 16 fig.) 705. Hfiase-Bessel, Gertraud. Zur Erikssou'schen Mycoplaoma- theorie. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 393-403, tab. IX.) Die Verf. beschäftigt sich eingehender mit der Mycoplasmatheol^Ji Eriksson's. Die von Eriksson als ,, sekundäres Promycel" bezeichneten Bil- dungen entstehen nach äer Verf. aber nicht aus einem Mycoplasma, sondern aus alten Mycelien, in denen die Kerne anfangen, neue Teilungen einzugehen. 706. Hahmann, K. Über Wachstumsstörungen bei Schimmel- pilzen durch verschiedene Einflüsse. (Dissert. Leipzig 1913, 58 pp., 87 fig.) 707. Härder, R. Morphologie und Physiologie von Hyalopus heterosporus nov. spec. (Centrbl. f. Bakter. u. Paras., IL Abt. LXII, 1914, p. 27 bis 45, 1 Taf., 25 Fig.) In einer Normallösung von Chlorammonium hat Verf. eine zur Gattung Hvalopus gehörige neue Art gefunden. Diese wird zunächst morphologisch 1 20] '^ Morphologie, Physiologie, Biologie, Teratologie. 209 beschrieben und ihre Stellung im System erörtert. Dann wird die Keiniuni> der Conidien studiert und das Verhalten des Pilzes auf Xährbödcn verschiedener Reaktion und Zusammensetzung ermittelt, wobei beobachtet wurde, dass der Pilz, was sein Vorkommen in reiner Chlorammoniunilösung auch beweist, bezüglich seines Nährstoffbedürfnisses äusserst genügsam ist. Unter gewissen Bedingungen zeigte der Pilz ein merkwürdiges Farbstoffbildvmgsvermögen. Das Studium des Einflusses der Temperatur auf die Entwicklung des Pilzes hat ergeben, dass die günstigsten Temperaturen für die Sporenkeimung zwischen 19 und 27" C liegen. Über 28" C erfolgt überhaupt keine Keimung mehr. Das Myzel erwies sich als etwas widerstandsfähiger, doch fand auch, bei diesem von 32,5" C an kein Wachstum mehr statt. — Für die Gattung Hyalopiis ist das Schleimköpfchen ein konstantes Merkmal; dasselbe tritt auch bei trockener Kultur regelmässig auf. Die Gattungen Hvcilopiis und Cephalosporium dürfen nicht miteinander vereinigt werden. 708. Harpor. R. A. Physical factors in cleavage of coenocytes. (Science Soc. Ser. XXXIX, 1914, p. 295.) 709. Harper. R. A. and Doilsip, B. O. The formation of the Capillitium in certain Myxoinycetcs. (Ann. of Bot. XXVIII, 1914, p. 1 — 18, 2 tab.) Die Arbeit sollte eine Ergänzung zu der Untersuchung von Kränzlin bilden, welcher die Bildung der Capillltium-Fäden bei Arcyria und Oligonema beobachtet hatte, und erstreckt sich auf die Gattungen Trichia, Hemitrichia. Die Verff. fanden nun zwar anch an den jungen Capillitium-Faserii weithin reichende Strahlungen; von den diesem Vorgang vorangehenden Erschei- nungen, wie sie Kränzlin beobachtet hat, sahen sie nichts. (Ausstossung der Chromosomen aus der Spindel, Auflösung der Spindel usw.) Nach Harper und Dodge entstehen die Fasern aus Vaeuolen. die in Reihen auttreten, dann zusammenfliessen und zuletzt »während der Anlagerung der Verdickungen . .Alcyor. Rue\vargefäss in Wolle eingehüllt, so isoliert es sehr gut die Wärme. Werden frisch gepflückte Blüten in das Gefäss gelegt, so tritt nach 1-2 'i'agen eine Erwärmung l)is zur oberen (irenze des Lebens ein. Dann sterben die Blüten und die Temperatur sinkt. Nun siedeln sich auf ihnen Bakteriell und Schimmelpilze an. welche wiederum ein Ansteigen der Tempe- ratur zu einem zweiten Maximum, da!f> oft das erste übertriftt, verursachen. Dieses zweite Maximum wird durch die Atmung der Pilze erzeugt. Bei Hutpilzen ist die Wärmeerzeugung sehr verschieden. So beträgt der Temperaturunterschied zwischen Luft und Pilz im Maximum z. B. bei Hydniim imhiicatiim '•>. ]" (', bei Lactariiis piperatiis 23.8" (", bei Pleurotiis ostreiis 8" (". bei Agariciis spec. 18,1° (". 73.^. Morcjiu, F. Sur le de veloppemen t du perithece chez une Hy poereale, le Peckiella lateritia (Fries) Maire. (Bull. Soc. Bot. France LXL 1914. p. 1()() -KU. tab. II.) .\ngaben über die Cytologie der genannten Art. 739. Moreau. 3lnu'. F. La mitose homeotypiq ue che/ le Coleu- sporiiim Seneeionis Pers. (Bul). Soc. Bot. France LXI. 1914. p. 4—5.; In den keimenden Teleutosporen von Coleosporiiim Sniccioiiis und C. Soiuiii wurden auch Mitochondrien beobachtet. 740. Moreau, Mine. F. La mitose heteroty pi»! ne chez !es Ure- dinees. (Bull. Si,c. Bot. France LXI. 1914. p. 7'»- 74.^ Beitrag zin- Kenntnis der Kerne bei den Uredineen 741. Moreaii. Mine. F. Les mitochondries chez les Uredinee«. (Compt. Rend. Soc. Biol. LXXVI. 1914, p. 421-422.) Nachdem rruilliermond, Janssens, Vande Putte und llelsmortel bei den Pilzen Mitochondrien aufgefunden hatten, traf Beauverie dieselben auch im Myzel, in den jungen Teleutosporen und in ihren Stielzellen bei Puccinia Malvaeeariim an. Verf. prüfte die Angaben Beauverie"s nach und fügte neue Beobachtungen über diese Gebilde bei Phragmidiiim siibcorticium und Coleo- sporiiim Seneeionis hinzu. Bei Phragmidiiim siibcorticium fand Verf. die Mito- chondrien ebenso wie bei Puccinia Malvacearum, besonders in den älteren Teleutosporen. Bei Coleosporium Seneeionis traf Verf. sie in denÄcidiosporen an. Die Chondriorae waren fast stets von körniger Struktur. W. Heiter. 742. Morcau, >lme. F. Les phenomenes de la sexualite chez Jes Ur^dines. These. Paris 1914, 143 pp., 14 tab. - Nicht gesehen. 743. 3Ioreaii. Mnie. F. Sur le pretendxi trichogyne des Ure- dine^es. (Bull. S„c. Myc. France XXX. 1914. p. 308 372.) 216 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [127 Verf. möi'Ute die bei Caeoma am .Scheitel der Grametcii abgegrenzte, als Trichogyu oder auch als sog. „Piifferzelle" gedeutete Zelle, als rückgebildete Fortpflanzungszellen, als Prääcidiosporen",, deuten. Dieselben seien ursprüng- lich Gameten gewesen und wären von den Spermatien befruchtet worden, stellten also gewissevmassen die weiblichen Homologa der Spermatien dar. 744. Moreau, F. öur une explication recente de la diff6 renciation des sexes chez les Mucorin^es. (Bull. Soc. Bot. France LXl, 1914, ]). 6-8.) Burgeff hatte angegeben, dass bei den heterothallischen Mucorinen die (Teschlechtsbestimmung abhängig sei von dem Greschlechtscharakter der Kerne. Verf. wendet sich gegen diese Ansicht und weist darauf hin, dass manche Mucorineen, z. B. Phycomyces nitens, Sporen mit mehreren Kernen haben. 74.5. >[i)roau, F. Production de lignes de sporanges daus les cultures de Rhizopiis nigricans a la limite de certaines radiations du spectre et de robscurite. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 2.33-234.) 746. Moreau. F'\ Sur la formation de corpuscules möta- chromatiques dans les mitochondries gianuleuses. (Com])t. rend. hebd. Soc. ßiol. Paris LXXVII. 1914, p. 347-349.) Verf. untersuchte Sporodinia grandis. In der Zygospore fand er ein Chondriom, welches aus zahlreichen körnigen Mitoehondrien bestand, außer- dem zahlreiche metachromatische Körperchen. Zwischen Mitoehondrien und metachromatischen Körperchen fand Verf. in tJbereinstimmung mit Boauverie alle Übergänge. Mit Hilfe der Regaudschen Färbung stellte er ferner im Innern des körnigen Mitochondrion ein metachromatisches Körperchen fest. Mithin hält Verf. den Beweis der Behauptung Beauverie's, dass die metachromatischen Körperchen im Innern der körnigen Mitoehondrien ent- stehen, für erbracht. W. Ilerter. 747. Munk. M. Tiieoretisclie Betrachtungen über die Ur- sachen der Periodizität, daran anschliessend: Weitere Unter- suchungen über die Hexenringbildung bei Schimmelpilzen. (Biol. Centralbl. XXXIV. 1914, p. 621-641.) Verf. gibt folgende zusammenfassende Leitsätze: 1. Aus einem konstanten, d. h. stetig vor sich gehenden Geschehen kann nur durch Hinzufügen von für dieses Geschehen neuen Aussenfaktoren ein Rhythmus entstehen. 2. Diese Atissenfaktoren sind a) selbst periodisch, dann erzeugen sie einen sekundären Rhythmus, b) selbst nicht periodisch, dann erzeugen sie einen primären Rhythmus. 3. Damit ein primärer Rhythmus ungestört ablaufen kann, ist eine ge- wisse konstante Konstellation der ,, mitbestimmenden Aussenfaktoren" notwendig. 4. Es ist sehr wohl denkbar, dass gerade eine gewisse konstante Konstella- tion der Aussenfaktoren Ursache für eine .'Änderung im physiologischen Geschehen wird. .5. Begriffe wie ,, autonom", ,,selbstregiilatorisch", ,,Selbstdifferenzierung" sind relative Begriffe. Sie sind im Interesse einer einheitlichen Auf- fassung der Lebensvorgänge am besten zu vermeiden. Die Aussenwelt liefert iiiclil nur den VnstoSM zur Auslösung eines sog. ..selbstregnlato- 128] Morphologie, Physiologie. Biologie, Teratologie. 217 risclieir' G-eschehens, Süiideru muss auch währetid des Ablaufous dieses Grescheliens eine dauernde F^iuwirkuutr auf dieses (rescheheu ausüben. Die Untersuchungen wurden mit Penidllium variabile ausgeführt. 748. Murphy, P. A. Morphology and cytology iu the sexual Organs of Phytophthora erythroceptica Pethjhr. (Preliminary Note.) (Ann. of Bot. XXVITI, 1914, ]). 735-736.) - Vorläufige Mitteüung. ' 749. IV^sjer, F. W. Zur Frage der systematischeu Stellung der sog. Ambrosia -Pilze. (Ceutralbl. f. Bakter. u. Paras. IT. Abt. XLII, 1914, p. 45-49.) Der Pilz iu den Gallen von Vi'.rbasciim und Scrophularia canina ist sicher auch eine Macrophoma und höchstwahrscheinlich mit dem Pilze der Coronilla-, Emeriis- und Sarotliamniis-GaWe identisch. Beaurerie hatte die Ansicht geäussert, dass der Ambrosia-Vil/. des Holzborkeukäfers Tomicas dispar auch eine Macrophoma sei. Dieser Ansicht kann Verf. nicht beipflichten und begründet dies eingehend näher. Der Pilz gehört wahrscheinlich iu die Verwandtschaft von Endomyces, wofür aber noch weitere Beweise beizubringen sind. Die Pyknideu in den Larvenwiegen des Tomicas d'spar, ebenso wie die Hefezellen sind allem Anschein nach Ver- unreinigungen der , , /\fn/7ros/.a- Reinkulturen". 750. Xier.bursi', Wilhelm. Zur Entwicklungsgeschichte von Poly- stigma rubrum DC. (Zeitschr. f. Bot. VI, 1914, p. 369-400, 17 Abb.) Eingehende Darstellung der Sexualverhältnisse dieser Art. In seineu anschliessenden theoretischen Erwägungen weist Verf. darauf hin, dass ,,die Sexualorgane von Polystigma dieselbe Anordnung und einen ähnlichen Bau wie bei der Oomycetengattung Monoblepharis aufweisen" und kommt zu dem Schluss, dass das Archicar]) von Polystigma nicht mit demjenigen von CoUema zu vergleichen ist, sondern dass die hier vorliegenden Verhältnisse besser zu verstehen sind, wenn man von den Oomyceten ausgeht, ebenso wie dies Claussen bereits für Pyronema getan hat. Die Ascomyceten würden dem- nach nicht von den Florideen, soudern viel natürlicher von den Oomyceten abzuleiten sein. Ref. empfiehlt die Arbeit sehr eigenem Studium. 751. Okazaki, K. Beiträge zur Affinität eines neuen weissen Fadenpilzes {Aspergillus Okazakii). (Centrbl. f. Bakter. u. Paras. II. Abt. XLII, 1914. p. 225-240.) Verf. hatte schon früher eine auf altem, aus Reiskleie bereitetem ,,Nuka- Koji" weisse Aspergillus-Art morphologisch beschrieben und versucht, dieselbe technisch zur Herstellung von ,,Digestm" zu verwerten. Er gibt nun hier eine Vergleichung dieses Pilzes, A. Okazakii, mit zwei anderen weissen, von ihm als A. albus und A. cand'dus bezeichneten Arten in kultureller und physio- logisch-chemischer Beziehung. Diese drei Pilze werden als verschiedene Arten angesehen, obgleich ihre Merkmale nur wenig differieren. Näheres ist im Original einzusehen. 752. Passy, P. La Fumagine et les Psylles du poirier. (Rev. Hortic. 1914. p. 162-164, c. fig.) Verf. geht auf den Zusammenhang des Russtaus — Capnodium sali- cinum — mit dem ßirnblattfloh ein. Beide Schädiger werden beschrieben und durch Figuren erläutert. Bekämpfuugsmittel wie Tabakextrakt, Schmier- seife, Hypnol, Quassiaabsud werden genannt, aber dieselben wirken nur sehr wenig. 218 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [129 / ' ■;").■{. Piitoiiilliird, N. Lcs l'()ly])c)r('.s ;i cyslidcs ('loilc's. (Hn.ll. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 36-40, :i fig.) S.A. Verf. beschreibt und bildet ab die sehr eigenarl il;isina zu unter- scheiden. Du' Kernteilung ist nach Verf. amitotisch. .Metachromatische Kör))er lassen sich in geringen Mengen stets nach- weisen, aber der Nachweis der basophilen Formation gelingt nur Äusserst schwer. 7Ö0. Petri. I-. Siudi suUe malattie delTolivo. 111. Alcune ricerche sulla l)iologia del Cycloconium oleai>iniini Cast. (Memorie della R. Staz. di Patol. veget., Roma 1913, 13() i>p.) Cycloconium oleagimim Cast. lässt sieb auch auf künstlichen Nährböden kultivieren, nur dürfen diese nicht alkaliseh (Natriumkaibonat n.ö",,), noch sauer (Weinsäure 0.3",)) reagieren. In den Kulturen bildet der Pilz ('lilamy(to- sporen nur selten und ausnahmsweise Conidien, ähnlich jenen auf Olivenblättern. Sind jene nahrung.sarm, so entwickelt der Pilz kleine Sklerotien. In alten Kulturen erscheint das Stroma desto differenzierter, je reicher die Unterlage an Nährstoffen ist. Dabei bildet der Pilz Aveder Toxine noch Enzyme. Aus dem in einem Olivenblattabsude gewachsenen Myzelium kann man dagegen zwei Enzyme gewinnen: eines mit der gewöhnlichen Lipase verwandt, das andere mit Pektinase. Das Optimum für die Keimung der Conidien liegt bei , 14—18° C; setzt man diese einer erniedrigten Temperatur vorher aus, dann wird ihre Ruheperiode vor der Keimung verkürzt. Schwefel hindert die Kei- mung nicht; Lösungen von Sublimat. Silbernitrat, Goldchlorid, Kupfersulphat wirken wir Gifte in Konzentrationen, w^elche in direktem Verhältnisse zu dem Inhalte der Conidien an Reservestoffen stehen. Der Durch bruch der 130] Morphologie, Physiologie, Biologie, Teratologie. 219 ObeiliJiut der Oliveublätter erfolgt duick drei Kuzyiiie, welche v(»ii der sich entwickelnden Ilyphe des Cycloconiiirn tiusireschieden werden; das eine spaltet das Wachs der daran reichen (!nticularschiclite in Fettsäuren, ein zweites (eine besondere Lipase vermutlich) zerstört das Kutin, das dritte hydrolysiert die Pektiustoffe der Zellmembran, innerhalb w^elcher sich das Myzelium sodann ausbreitet und stellenweise Auswüchse bis zur Berührung mit den Protoplasteu aussendet, denen es lösliche Kohlenhydrate und .Stickstoff Verbindungen ent- nimmt. Dass einige Blätter gegen den Pilz immun verbleiben, rührt von einer geringeren Menge von Pektinstoffen in den ('uticularschichten der Oberhaut- zellen her. Das Alter der Blätter ist dabei nicht ailsschlaggebend. Die im ?"'rühjahr gebildeten Blätter besitzen die günstigsten Bedingungen zu einer AnsiedUing des Pilzes im Herbste und während des dorauffolgenden Winkers. Indirekter\veise können die Blätter dazu noch prädisponiert werden durch veränderte Absorptionskraft der Wurzeln infolge Mangels von Kalk im Boden, durch übermässige Bild\ing von Mykorhizen. durch zu .starke Düngung mit Stickstoffsubstanzen, durch Fäulnis der Wurzeln und Brj^.nd des Stammes, [n den daran erkrankten Stämmen erfolgt durch den veränderten Stoffwechsel, eine chemische Änderung in den Wandverdickungen nicht nur der Oberhaut- zellen, sondern auch der meisten Crewebe. Wo die Wurzeln oder der Stamm Fäulnisbddungen zeigen, bildet sich in den Gefässen und Tracheiden selb.st der jungen Triebe und der Blätter (4ummose, in grösserer oder geringerer Menge, welche dann den vorzeitigen Laubfall veranlasst. Diese letztere Er- Bchemuug ist daher öfters von dem Parasitismus des Cycloconiuiii ganz un- abhängig; doch wo bereits Gummosis vorliegt, fördert die Ansiedlung des Pilzes den Ablösung.sprozess der Blätter. In den toten Blättern entwickelt sich der Pilz nicht weiter; sein Myzelium gestaltet sich darin zu kleinen sterilen Skierotien. Die Nekrose der Oberhautzellen und des Palisadenparenchyms in den Blättern ist eine Folge der Abtrennung der Cuticula, und nicht auf gütige vom Pilze ausgehende Wirkung zurückzuführen. Die umgebenden Gruud- gewebszellen reagieren dagegen diirch Bildung einer isolierenden Korkschichte. Da die Conidien noch bei -f 2 " (,' zu keimen vermögen und das Myzelium einer Temperatur von — 15" C noch widersteht, ist eine Ansiedlung des Pilzes in den Wintermonaten, besonders in den südlichen Gebieten, möglich. Wird jedoch in diesen Gebieten während'' des Sommers infolge der Trockenheit die Vegetationstätigkeit der Pflanze gehemmt, so erfolgt zu jener Zeit auch keine Cycloconiiim-lidektion. So IIa. 757. Potri, L. .^tudi sulle malattie dellOlivo. IV. Osserva- zioni fisiopatologiche sullo stimma del fiore dell'Olivo. (Mein. R. Staz. Fatol, veget. Roma, Roma 1913, 4". 111. 24 pp.. fig.) Eingehendere Untersuchungen über das Verhallen der X;i.rbe in der O/cö-Blüte führten zu folgenden Ergebnissen: Die Narbenpapillen der Ölbaumblüte sind Sekretionsorgaue. Die unter- halb der Cuticula liegende Lamelle quillt und l)edingt ein Heben und Auf- reissen jener. Den mikrochemischen Reaktionen nach besteht die Lamelle aus Hemizellulose, die sich in 20i)roz. siedender Kalilauge löst und von ver- dünnten Mineralsäuren leicht hydrolysiert wird. Der Pollenschlauch findet darin ein vortreffliches Substrat zu seiner Entwicklung und empfängt davon einen starken chemotropischen Reiz. In ähnlicher Weise scheint der Pollen - schlauch auf die Zellen des leitenden Gewebes einen Reiz auszuüben, durch 220 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizoruyceten und Flechten). [131 (leren eiizymatische Tätigkeit die chemische Natur ihrer Zcllwand teilweise verändert wird. - Die reizende Wirkung von vegetativer Natur des Pollens bescliräiiki sich jedenfalls auf der Narbe. Der Fruchtknoten vermag samt den Samenknospen sich noch einige Tage nach der Anthese, unabhängig von der Bestäubung, zu vergrössern. im Zusammenhange mit den Vegetationsbedin- gungen der ganzen Pflanze. — Nebel und Regen machen die Narbe nass und veranlassen dadurch das Absterben der Papillen. Die Atmungs-, Verdunstungs- nnd Assimilationstätigkeit werden stark reduziert und in der Folge sammelt sich in den Zfllon viel mehr Oxalsäure an als der Protoplast vertragen kann. Solla. 7.")S. l'v'tri. L. Sülle condizioni anatomo-f isiologiche dei lametti dei castagni affetti dalla malattia dell'inchiostro. (Rend. R. Accad. Line, vol. XXIIl, 1. Sem., Roma 1014, p. 363-369.) Verf. betont seine Meinung, dass Coryneum modoniuni Griff, et Maubl. mit anderen Mikroorganismen das Vertrocknen der Zweige der Edelkastanie bedingt, deren Wurzelsystem bereits von der Fäulnis ergriffen ist (,, Tinten- krankheit' '). In solchen Zweigen stellte die anatomische Untersuchung fest, dass Kalk, Schwefel und Kali in geringerer Menge, Magnesium in grösseren Mengen als in gesunden Zweigen vorkommen. Ferner zeigen die Zellen des Rindenpavenchyms eine Zerstörung der Chloroplasten. was auf verminderte Lebenstätigkeit des Protoplasten, infolge des geänderten Stoffwechsels, zurück- geführt wird: oxalsaurer Kalk fehlt darin ganz, dagegen ist Gallussäure im Über.schusse vorhanden. Diese Veränderungen finden an der Spitze der normal belaubten Triebe statt. Die Rinde der Zweige erscheint dabei verdickt, die Zahl der Bastfasern ist sehr gering, die Holzringe sind sehr schmal. Die im Überschusse vorhandene Gallussäure ist — wie Versuche in vitro gezeigt haben ~ nicht durch Spaltamg der Gerbsäure durch Enzyme bedingt. Mit jener hängt die gleichzeitige Bildung von EUagsäure (schon von Gib eil i in tmten- kranken Kastanien nachgewiesen) zusammen. Solla. 7.^9. P'tri, li. Ancora sul significato patologico dei cordoni endocellulari nei tessuti della vite. (Rv^nd. R. Accad. Line., vol. XXIII, ]. Sem., Roma 1914, p. 154-161.) Weitere Gegenbemerkungen auf die Einwände der Eva Mameli (1913) über des Verfs. Erklärungen des Zusammenhanges der Balken im Inneren der Zellen mit der court-noue-Krankheit der Weinstöcke. Verf. setzte die äussere Temperatur bei einem Versiiche auf -}- 6° herab, und dieser rasche Wechsel vermochte bei den Untersuchungspflanzen die typische anatomische Anomalie hervorzurufen. Auch betont Verf. noch- mals, dass für das Auftreten der letzteren ein krankhafter Zustand wenigstens als in der Pflanze latent zugegeben werden muss. Mit zunehmender Kälte hört auch die wurzelbildende Tätigkeit des Cambiums auf. Die Gegenwart der Balken im Zellinnern bleibt .somit für die Weinstöcke ein Symptom eines pathologischen Zustandes. Übrigens vermag derselbe äussere Reiz bei ver- schiedenen Pflanzen und selbst bei verschiedenen Individuen derselben Art 7>athologische Zustände von ganz verschiedener Tragweite zu bedingen. Solla. 760. I'icrutitor.i. V. Struttura cd evoluzione delTorgano. simbiotico di Pscudococcns Citri Risso. c ciclo biologico dei Coccido- myces Dac>ylopii lUiclmcr. (Archiv f. Protistenk. XXXI, 1913, p. 3()(».) 132] Morphologie, Physiologie, liioiogie, Teratologie. 221 Tbl. l'otoKie. H. Beispiele zur Fiauc iiiu-li [»iit liologischen Erscheiniingen mit atiivistischeu .Monn'ii t cii. (Naturw. Wocheusclir. N. F. XI, 1912, p. 273-277.) Von die Pilze betreffenden Beispielen werden folgende genannt: Ustilago antherarurn veranlasst in den weiblichen Blüten von Melandryuni album die Ausbildung der sonst nur als KStaminodien entwickelten Staubblätter. üurcli Infektionen werden bei manchen Dipsacaceae vmd Conipositeu die Köpfe oft in Dolden aufgelöst, die als die ältere Form des Blutenstandes angesehen wird. Durch Infektion von Exobasiäium Andronicdac entwickeln die xero- phytiech angepassten schmalen Blätter von Andromeda poüfolia breite Flächen. Hexenbeseu an Pteris quadriaurita und Auswüchse an den Fiederu von Aspidium cristatum (beide durch Taphri na- Arten verursacht) zeigen überraschend ähnlichen Bau wie die Aphlebien fossiler Farne, und zwar ge- rade der geologisch ältesten Formen. I^ine Pilzin fektiou an den Blättern von Popiilus trcmula lässt die Neben- blätter zu Laubblättern auswachsen. 7fi2. Prlniishciin, E. G. Über den Einfluss der Nährstoffmenge auf die Entwicklung der Pilze. (Zeitschr. f. Bot.YI, 1914,5 fig.,p. 577- 624.) Verf. gelangt zu folgenden Resultaten: Bei ein und derselben Nähr- lösung entspricht die Pilzernte dem Volumen der Flüssigkeit, bei gleichen Volumen angenähert der Nährstoffmenge. Bei verschiedenen Mengen und Konzentrationen ist für die Geschwindigkeit des Zuwachses der Nälirstoff- vorrat massgebend. Je höher die Konzentration, desto steiler ist der zeitliclie Anstieg des Pilzgewichtes und desto länger hält die Vermehrung an. Die Proportionalität zwischen Erutegewicht und Nährst off menge gilt nur bis zu einer gewissen, für die verschiedenen Arten verschieden hoch liegenden Konzentration. Die günstige Wirkung von kleinen Giftmengen besteht darin, dass diese Grenze der Konzentration weiter hinaufgeschoben wird, so dass eine bessere Ausnutzung grösserer Nährstoffmengen möglich ist. Die Ver- minderung eines einzelnen Nährstoffes hat die Herabfetzung der Ernte zur Folge; das Verhältnis zwischen Änderung und Ernte ist aber von der Menge der anderen Nährstoffe abhängig. Eine bestimmte Vermehrung eines im Minimum vorhandenen Nährstoffes bewirkt eine grössere Steigerung der Produktion als die entsprechende eines blossen Reizstoffes, wodurch unter Umständen die Unterscheidung zwischen beiden möglich sein wird. 1 763. Ramsbottom, J. Guttulae in spores of Discomycetes. (Trans- act. British Myc. See. V, 1914, p. 144-140.) 764. Ramsbottom, ,1. Recent published results on the cyto- logy of fungus reproduetion (1913). (Transact. British Mycol. Soc. TV, 1913, ersch. Jui i 1914, p. 249-291.) Zusammenfassende Darstellung der Cytologie der Pilze im Anschluss an die vorliegende einschlägige Literatur. Auf Grund ihrer cytologischen Verhältnisse lassen sich die Pilze wie folgt gruppieren: Archimycetes, Phyco- mycetes, Discomycetes, Saccharomycetes. Pyrenomycetes, Uredinales, Ustila- Zineae, Basidiomycetes. 765. Ramsbottom, J. Recent published results on the cyto- l<^gy *>f fungus reproduetion (19 14). (Transact. British Mycol. Soc. IV, 1914. p. 85-125.) 222 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizorayceten und Flechten). [133 7()(). Jlainlow. G. BeiträI. The development of the carpophores of Ceriomyces Zelleri. (Mvcologia VI, 1914, p. 235-239, tab. CXL-CXLI.) 786. Zikes, Heinrich. Über Abwasserpilze und die biologische Abwasserreinigung mit Berücksichtigung ihrer Anwendung in der Brauerei. (Vortrag.) (AUgem. Zeitschr. f. Bierhr. u. Malzfabrikat. XLII, 1914, p. 135, 145, 157.) Im Abwasser treten einige Organismen oft äusserst massenhaft auf, so z. B. Sphaerotilus natans, Cladothrix dicliotoma, Beggiatoa alba, Zoogloea ramigera, Leptomitiis lactciis, Fusarium, Mucor-Arten, Oscillatorien, Carchesium Lehmanni. Verf. geht näher auf diese und auch noch andere Mikroorganismen ein und beschreibt dann die Methoden zur Reinigung der Abwässer. 4. Mycorrhizen, Wurzeiknöilctien. 787. Alois«. U. und Oiohaf.a, 31. Über das Verhalten von Per- chlorat und Chlorat, von Nitrat und Nitrit in einigen chemisch - biologischen Versuchen und über das Reduktionsvermögen von LeguminosenwurzelknöUchen (z. B. Vicia Faba). (Gazz. cliim. ital. 1912, XLII, p. 565.) Ref. i. D. 1912, LV, p. 172. 788. BartlK^l. Chr. Neuere Arbeiten der bakteriologischen Abteilung des schwedischen Zentralinstituts für landwirtschaft- liches Versuchswesen in Stockholm. (Internat, agrartechn. Rundschau IV, Wien 1913, p. 1317—1318.) — Versuche mit KnöUchenbakterien. 789. Boüouiley, W. B. The structure and function of the root- nodules of Myrica Gate. (Report brit. assoc. advanc. sei., Portsmouth 1911, p. 584.) 790. Ci^Hlii'r, R. Recherches sur les facteurs de la repartion et sur le röle des Mycorrhizes. Th^^e. Paris (Jouve et Cie.) 1912. 791. HiMZ. g, W. Die Orchideensämlingszucht mit Hilfe von Wurzelpilzreinkulturen. (IMöller's Deutsche Gärtnerztg. XXIX, 1914, p. 255 — 261. mit Abb.) Verf. bespriclit die Bedeutung der Wurzelpilze für das Keimen der Samen der Orchideen, die Methode der Reinkultur des Pilzes, die Aussaat der Orchideen-?>m\\ei\ in Pilzreinkulturen auf Agar und auf verpilztes Moos und die Entwicklung imd weitere Behandlung der jungen Orchideen-?>äm\mge. Die Abbildungen erläutern gut die Darstellung. 792. K?lI<'rma-'% K. F. The present Status of soil inoculation. (Centrbl. f. Bakter. u. Pavas. 2. Abt. XXXIV, 1912, p. 42-50, 2 pl.) In Amerika stellte J. F. Duggar im Jahre 1897 die ersten Inokulations- versuche mit Leguminosenknöllchenbakterien an. Jetzt werden dort die Vor- teile (\.4v Impfung mit Reinkulturen des Knöllchenbacilhi s allgemein an- erkannt. Bei Übertragung des Erdbodens von bakterienreichen Feldern auf bakterienarme Felder, die zwar sicherer zum Ziele führt, tritt jedoch der Nachteil ein, dass Unkrautsamen und Krankheiten eingeschleppt werden. Diese Nachteile werden bei der Impfung mit Reinkulturen vermieden. Die Reinzuchtmethode ist ferner billiger, die Reinkulturen sind leichter zu trans- portieren, ihre Anwendung ist einfacher. Der LeguminosenknöUchenbacillus ist als Bacillus radicicola Beijerinck zu bezeichnen. Auf den Tafeln sind Abbildungen von Knöllclien und von den peritrich 15* 228 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [139 begeisselten Bakterien gegeben. Die amerikanische Literatur über die Knöllchenbakteriologie ist am Schliisse zusammengestellt. 793. Klimmer, M. und Krüjier, R. Sind die bei den verschiedenen Leguminosen gefundenen Knöllclienbakterien artverschieden ? (Centrbl. f. Bakter. u. Paras. IL Abt. XL, 1914, p. 250-26.5.) Die Verff. prüften 19 Knöllohenbakterienstämme. Die Versuche er- gaben 9 verschiedene, selbständige Arten, die anf folgenden Pflanzen auftreten : 1. Lupinus perennis, L. Intens, L. angiistifolius, Ornithopiis sativus, 2. Melilotus albus, Medicago sativa. M. liipnlina, Trigonella foeniim graecum, 3. Lotus uliginosus, Anthyllis vulneraria, Tetragonolobus purpureas. i. Vicia satica, Pisum arvense. 5. Vicia Faba. 6. Trifolium pratense. 7. Ptiaseolus vulgaris. 8. Soja hispiäa. 9. Onobrychis sativa. 794. Köck, fJustav. Die Verwendung von Knöllclienbakterien zn Leguminosen. (Monatshefte f. Landwirtschaft 1914, p. 24.) 795. Krüger, R. Beiträge zur Kenntnis der Artenfrage der Knölichenbakterien einiger Leguminosen. Inaug. -Dissert. Dresden 1914, 60 pp. Verf. verwendete zu seineu Untersuchungen die serobiologische Methode (Agglutination, Komplementbildung), seltener die Präzipitationsmethode. Di(> gewonnenen Reinkulturen enthielten 19 verschiedene, von Leguminosen isolierte Knölichenbakterien. Versuchstiere waren durch einen Stamm des- Bacterium raäicicola vorbehandelte Kaninchen. Die Versuche ergaben folgende Verwaudtschaf tsgruppen der Knölichenbakterien : 1. Lupinus angustifolius, L. luteus, L. perennis. Ornitliopus sativus. 2. Vicia sativa, Pisum arvense. 3. Medicago lupulina, M. sativa, Melilolus albus, Trigonella foenum graecum. 4. Lotus uliginosus, Anthyllis vulneraria, Tetragonolobus purpureus.) Zwischen den Knölichenbakterien von Vi^ia sativa imd V. Faba zeigte sich keine Verwandtschaft. Die Knöllchenbe Verwandte -haftsverhältnisse werden aber nicht als besondere Arten aufgefaßt, sondern die Wurzelbakterien der Leguminosen sind als mehr oder minder konstante Anpassungsforaien der Species Bacterium radicicola aufzufassen. • — I iteres86n*:en seien auf das Original verwiesen 5. Chemie. 80.3. Bertraud, Gabriel. L'argent peut-il, ä une concentration convenable. exciter la croissance de V Aspergillus niger'i (Compt. Kend. Acad. Sei. Paris CLVIII. 1914, p. 1213-1216.) Siehe ,, Chemische Physiologie". 804. Boduar, J. Biochemische Untersuchung der W.urzelfäule der Zuckerrübe. (Bot. Közlem. XlII, 1914, p. 114-115.) 805. BiM-üand. M. Influence des metaux sur le developpement de V Aspergillus niger cultiv^ sur liquide de Raulin. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., 11. Abt. XXXIX. 1913, p. 488-496.) Verf. prüft zunächst das Verhalten des Aspergillus niger in Gefässen aus Silber, die mit Raulinscher Nährlösung beschickt waren, während Kontroll- versuche in Glasgefässen nebenher ausgeführt wurden. In einer zweiten Versuchsreihe wurden dann noch verwendet Gefässe aus Aluminium, Blei, 230 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [141 Zink, Kupfer, Nickel, Eisen, Zinn, Platin, ferner Glasgefässc mit Queck- eilberfüllung. Als Hauptergebnisse sind zu nennen: 1. Bei Kulturen in Öilbergefässeii verzögert sich die Entwicklung der Sporen. Das gebildete Mycel wächst nur selir laiigsam weiter, schreitet aber schliesslich doch zur Sporenbildung. Es war nicht möglich, den Pilz durch (xewöhnuiig unter den genannten Verhältnissen zur normalen Entwicklung zu bringen. Nach lOtägigem Verweilen der Eaulin'f-chen Nährlösung in dem Sübergefäss konnte Silber dmin chemisch nicht nachgewiesen werden. 2. Gefässe aus Schwermetallen eignen sich nicht für das Studium der Entwicklung des Aspergillus niger in Raulin'scher Lösung. Die Ent- wicklung des Pilzes wiid verhindert durch das in Lösung gehende Metall. Eine Ausnahme machen nur Aluminium \ind Platin. 3. Wenn mau die in der Raulin'schen Lösung vorhandenen Salze des Eisens und Zinks dadurch zu ersetzen sucht, dass man den Aspergillus iv.ger in einer Lösung ohne diese Salze, aber in Eisen- und Zinkgefässen kultiviert, so lässt sich keine normale Entwicklung des Pilzes erzielen. Schnegg. 806. Brei'.iier, W. Die Stickstof fnahrung der Schimmelpilze. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., IL Abt. XL, 1914, p. 555-647, 1 tab., 1 fig.). Verf. würdigt zunächst die umfangreiche Literatur über diesen Gegen- stand einer eingehenden Prüfung und kritisiert dabei die häufig auftreteriden, oft aber nur scheinbaren Widersprüche. Die Versuche wurden mit Aspergillus nigcr ausgeführt. Im Verlauf der Untersuchungen kam Verf. auch zu dem Ergebnis, dass mehrere physio- logisch verschiedene Rassen von A. niger existieren. Die Stickstoffverbindungen lassen sich, was ihre Ausnutzbarkeit durch A. niger betrifft, nach den Ergebnissen des Verfs. in 6 Gruppen einteilen: L Als sehr gut haben sich erwiesen: Ammoniumlaktat, Amm(miumtartrat, Ammoniumsuccinat, Asparagin und Ammoniumoxalat. 2. Gut wurden verarbeitet: Ammoniumsulfat, Ammoniumchlorid, Ammo- niumnitrat, Karbamidnitrat, Ammoniumacetat, Ammoniumformiat, Ammoniumphosphat, Karbamid. 3. Als mittelmässige Stickstoffquellen erAviesen sich: Forniamid, Nitio- sodimethylamin, Pyridinnitrat, Natriumnitrat, norm. Butylaminchlorid, Guanidinnitrat, Guanidinchlorid. 4. Schlechte Stickstoff quellen, die aber immerhin noch zum Teil ver- arbeitet worden sind: Iso-Butylaminchlorid, Iso-Amylaminchlorid, Hydroxylaminsulfat, Benzylauiinsulfat, Dicyandiamid, Iso-Diamyl- aminchlorid. 5. Untauglich sind: Tetramethylammoniumchlorid, Iso-Triomylamin- chlorid, Dibenzylaminsulfat, Nitromethan, Nitroguanidm, Acetonitril, Piperidiuchlorid, Pyridinchlond. 6. Giftig wirken: Natriumnitrit, Ammoniumvalerianat, Tribenzylamin- sulfat, Kaliumcyar.id. Schnegg. 807. Bu^:lia, G. e Costantiiio, A. Azoto aminico titolabile al formolo e azoto delle sostanze estrattive nel fungo Amanita cat'sar^fl all'inizio ed alla fine dello sviluppo. (Arch. di Fisiol., Firenze 1913, XL p. 125-129.) 142J <'hemie. 231 808. Biischmaiii:, E. Ein Beitrag zur Untersuchung der hasischen Bestandteile des Fliegenpilzes. (Pharmazeut. Post, Wien 1913. Xr. 43, p. 45:5-45+) Aus Amanlta muscaria wurde llypoxaiitliiu erhalten. 809. ('liu's. Actiou de l'argent sur la Vegetation de \' Aspci-'^lliis n.gcr. (Compt.rend.hebd. Soc. Biol. LXXIY, 1913, p. 749—750.) Argyrol- und CoUargolpräparate sind oft mit Aspergillus niger bedeckt. In Kvilturen, welelie derartige organische Silbersalze enthielten, entwickelte sich der Pilz normal. Aber auch anorganisches Silber ist ohne Emfluss auf die Entwicklung des Aspergillus. In Schalen aus gediegenem Silber, die mit Raiüm'scher Flüssigkeit gefüllt waren, wuchs Aspergillus gut und fruktifizierte mehrfach. Die Angabe Raulin's. das.- Silberzusatz sclion in geringer ^leuge das Wachstum des Aspergillus verhindert, ist demnach als irrtümlich zu bezeiclmen. 810. ("oupi.', Hei\ri. Zinc et SterigmatocystiS nigra. (Compt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris, tome 157, 22 decembre 1913, p. 1475-1476.) Verf. glaubt, dass sich seine Behauptung, das Zink sei für Sterigmato- cystiS nigra ohne Nutzen, mit den Ergebnissen Lepierre's sehr wohl vereinigen lässt. ' W. Herter. 811. Coupir, H. Sur une Muc6dinee croissant sur le liquide de Raulin. (Revue g^ner. de Bot. XXVI, 1914, p. 245-248, 1 tab. N. A. Auf Raulin' scher Flüssigkeit wairde ein Pilz beobachtet, welchen Verf. als Polyniornhomyccs Bonnuri nov. gen. et spec. beschreibt. 812. Deri:by, K. G. Über eine empirische Formel für die enzymatische Eiweissspaltuug. (Zeitschr. Physiol. Chem. LXXXIX, 1914, p. 425-431.) - Siehe „Chemische Physiologie". 813. D(x. A. VV. and Neirti'j'. R. E= The soluble Polysaccharides o f lower fnngi. I. MycodexM-an, a new Polysaccharide in PniicHl'nm expansam. (Journ. Biol. (.'hemistry XVTII, 1914, ]>. 167 — 175.) 814. Duraiidarrf. Maurice. La presure du Rhizopus nigricans. ((^ompt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris, v.»l. 158, 1914, p. 270-272.) Verf. wies im Myoe] des Rhizopus nigricans ein sehr aktives ,,Lab'' nach. Dasselbe war am wirksamsten bei 50", bei 10° hörte seine Aktivität auf. Bei 60° wurde die ,,Diastase'' völlig zerstört. Die Arbeit enthält einige Druckfehler und Irrtümer, von denen hier l'erichtigt werden soll, dass „Aspergillus niger'' und „SterigmatocystiS nigra'^ ein und derselbe Pilz ist! W. Herter. 815. Ehrlich, F. und Jacoltse*:. K. ('ber die Umwandlung von Aminosäuren in Oxysäuren durch Schimmelpilze. (Ber. Deutsch. Chem. Ges. XXXXIV, 191 1, p. 888^897.) Die .Schimmelpilze vermögen bei Abwesenheit von Kohlehydraten weitgehend abzubauen. Aber auch bei GegeuAvart von Zucker können einige Arten weitgehend abbauen, während andere unter diesen Bedingungen einen grossen Teil des Moleküls unverändert lassen. So baut z. B. Oidium lactis die Aminosäuren, die es als Stickstoffquelle gut ausnutzt, zu den ent- sprechenden Oxysäuren ab. Die näheren chemischen Ausführungen sind im Original einy.nsehen. 816. Eiirlich. F. und !.;!('.:!'. F. Über die Einwirkung von Mikro- organismen auf Betain. (Zeitschr. d. Ver. Deutsch. Zuckerind. 1914, p. 158-171.) 232 • P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [143 Weder Meusclieu uocli Tiere veriuö^eu das Betaiii der Zuckerrübe als iNTährstoff zu verwerten, wohl aber können dies verschiedene Mikroortjanismen. Bei Kulturversuchen auf einer Nährlösun«;-, die als einzige Stickstoffquelle 0,02% freies Betain enthielt, gediehen die meisten hautbildeuden Hefen, also die Kahmhefen, Willi a anomala. Picfiiu membranejaciens, P. fannosa. Ferner assimilierten ebenfalls das Betain: Aspergillus niger. Penicillinm glaiiciim, Citromyces Pfcfferianiis. — Näheres siehe , .Chemische Physiologie". 817. Fossi', R. Presence simultau^e de l'uröe et de l'ur^ase dans le m§me vegetal. (Compt. reud. Paris CLVIII, 1914. p. i:V74 - 1.S76.) Betrifft Aspergillus niger und Penciillium glaucum. 818. Friedrichs, 0. v. Über die Einwirkung von Schimmel- pilzen auf den Alkaloidgehalt des Opiums. (Zeitschr. physiol. Chem. XCIIl, 1914, p. 276-282.) Zur Untersuchung kamen folgende Pilze: 1. Penicillium viridicatum, 2. Citromyces glaher, 3. Aspergillus niger, 4. Aspergillus Oslianus. Von diesen übten 1 und 2 auf Narkotin und Kodein keinerlei Wirkung aus; 3 griff Naikotin und Kodein an, nicht aber Morphin; 4 (von levantischem Opium stammend) griff Narkotin, Kodein und unbedeutend auch Morphin an. 819. Gortiier, R. A. and Blakeslee, A. F. Observations on the toxin of Rhizopus nigricans. (Amer. .Tourn. Physiol. XXXIV, 1914. p. 353 bis 367.) 820. («oupil. R. Recherches sur les matieres grasses formees par V Amylomyccs Rouxii. (Compt. reud. hebd. Acad. Sei. Paris 158, 1914, p. 522-525.) Der ätherische Auszug von Kulturen des Amylomyces Rouxii enthält Fett mit organischen Phosphor Verbindungen gemischt, je nach dem Alter der Kulturen in wechselnder Menge. Die Lezithine verschwinden nach wenigen Monaten, dann besteht der Extrakt nur aus Glycenden. Verf. bestimmte den G-ehalt des Pilzes au Fetten, freier Säure und den Verseif ungsindex in sauerstoffreicher und sauerstoffarmer Atmosphäre. 821. Grimm, M. Flüchtige organische Verbindungen als einzige Kohlenstoff quellen. (Vorläufige Mitteilung.) (Centralbl. f. Bakter. ii. Paras., II. Abt. XLT. 1914, p. 647-649.) In Nährlösungen, die keine Kohlenstoffquelle enthalten und vor Ver- unreinigungen nicht geschützt sind, treten zuweilen Schimmelpilze auf, die nicht selten kräftige Mycelbildung und Hautbilduug zeigen. Dies Hess Verf. auf die Vei mutung kommen, dass flüchtige organische Stoffe, die sich zufällig in der Laboratoriumslut't befinden, als Kohlenstoff quellen in Frage kommen. Die in dieser Richtung vorgenommenen Versuche, flüchtige organische Ver- bindungen bei der Kultur von Schimmelpilzen als Kohlenstoff quelle zu be- nutzen, wurden mit Kulturen von Oospoui lactis und Aspergillus rcncns aus- geführt. Aus den Resultaten dieser Versuche sei folgendes hervorgehoben: 1. Zur Assimilation sind nur jene flüchtigen organischen Verbindungen verwendbar, die die drei Organogene C, H, und enthalten. Die Assi- milation des C geht gleichzeitig mit der von H und vor sich, doch scheint nur die Hydroxylgruppe ihren O abzugeben, nicht die Carboxyl- gruppe. 2. Die flüchtigen Kohlenwasserstoffe sind als Kohlenstoffquelle nicht aus- iiutzbar. Die Alkohole sind in verschieden hohem Crade assimilierbar. 144] Chemie. 233 3. Von den Fettsäuren ist nur Essigsäure assimilierbar, in hohem Grade werden ameisensaure und essigsaure Ester assimiliert, die Ester der zweiwertigen .Säuren geben negative Resultate. Die Aldehyde der drei ersten Fettsäuren sind ebenfalls nicht assimilierbar. Äthyl- und Propyl- ätlier sind eine gute Kohlenstoffquelle. +. Zwischen den verschiedenen Organismen bestehen zum Teil recht nennenswerte Unterschiede in der Ausnutzungsfähigkeit der ver- schiedenen flüchtigen Kohlenstoffverbiudungen. Schnegg. 822. Herrmauii, E. Pilzsäuren. (Chem. -Ztg. XXXVll, 1913, p. 206.) Verf. berichtet über das Vorkommen folgender Säuren in Pilzen: Oxalsäure (als oxalsaurer Kalk): bei Agaricacecn, Polyporaceen, Lycoperda- ceen, Pezizaceen, nicht bei Erysipliaceen, Uredinccn, Ustilaginceti; ist die verbreitetste Säure. Fumarsäure: bei Agaricaceen. Trüffeln, Morcheln. Apfelsäure: im Lärchen- und Feuerschwamm, Champignon, Knollenblätter- pilz, G-elbling, Trüffel, nicht im Fliegenpilz. Helvellasäure: in Helvella- und Morchclla-Arieu, ist Ursache der giftigen Eigenschaft. Palmitinsäure: im Fliegenpilz. Champignon, Pantherschwamm, Hexenpilz, Lohpilz. Ameisensäure: im wolHgen Milchling. Essigsäure: im Steinpilz. Buttersäure: im Grelbling und Fliegenpilz. Ergotin- und Sclerotinsäure: im Mutterkorn. Thelephorsäure : bei Thelephoreen und einigen Hydniim-kxicu. 823. Horsters, H. Über die Einwirkung von Milchschimmel auf Phenylaminoessigsäure. (Biochem. Zeitschr. LIX, 1914, p. 444^450.) 824. Ikeguchi. T. Über die Pilzsterine. L Über sterinähnliche Substanz aus Lycoperdon gcnimatum. (Zeitschr. f. physiol. Chem. XCII, 1!)]4, p. 2.57-260.) Verf. isolierte aus getrocknetem Lycoperdon ocmmatiim eine Substanz, deren Zusammensetzung mit derjenigen des Kampfers übereinstimmt. Näheres siehe Original. 82.5. Javillier. 31. Utilite du zinc ])(tur Ic developpement de V Aspergillus niger cultive sur milieux profonds. (Bull. Soc. chim. France 4, XV- XVI, 1914, p. 568-. 574.) 826. .Javillier. M. Utilite du zinc poiir la croissance de V Asper- gillus niger [Sterigmatocystis nigra\ . T gli.) cultive en milieux profonds. (Compt. rpnd. Acad. Sei. Paris CLVIIl, 1914, p. 1216-1219.) Lepierre erklärte, dass Aspergillus niger, in ., tiefen Nährlösungen" gezüchtet, wenn also das Verhältnis des Volumens der Flüssigkeit zu der freien Oberfläche grösser als 2 ist, durch das Zink nicht mehr günstig beein- flusst wird. Verf. weist nach, dass das Zh\k in flachen wie in tiefen Nähr- ( Volumen der Flüssigkeit , . ^\ . , , .. . x^. = 3,9 bis 6,/| einen ghcli gunsli.;eii Mn Ob eil lache / lluss auf das Wachstum des Aspergillus ausübt. 827. .Javillier. M. et Tchernorout/.kv, Mnie. H. Influeuce coiuparee du zinc. du cadminm et du glucinium sur la croissance de quelques Hypho m ycetes. (Compt. rend. liciid. Acad. Sei. Paris, tome 157, 8 dpcembre 1913. p. 1173.) 234 P- Svdow: Pilze (ohne "^o . spec." - - 3.73°., Agaricus campestris •■■-^~". *Lactariua spec. " '^,, Die mit vorgesetztem "* bezeichneten Arten wurden V!>m Verf. geprüft. Die AuiTÖl.t!! für die anderen Arten sind F. W •!<■+"- A'-'>-'ten entnonnu'^'i'. Ni^'.beres siehe Orisnnal. 831. Kfir.;:. A. Über einige basische Extraktivstoffe de* Fliegenpilzes. tAmanita muscaria) ^Zeitschr. f. physiol. Chem. XCf. 1914. p. 241 — 250J S32. Kvlin. H. Über Enzymbilduug und Enzymeregulation bei einigen Schimmelpilzen. ( l.ihrb. wissensch. Bot. LIII. 1914, p. 46.> bis .=)01.» YerL stndii-rte die Bildung von Diastase, Invertase und Maltase bei Aspergillus niger. Peniallium glaucum und P. b: forme. Näheres siehe Original. 833. Marlini. M. et Deribere Desiranles, P. Tur quelques pro- prietes chromogenes d'un Penicillium.. ^Compt. reud. hebd. Soc. Biol. Paris LXXV. 1913. p. 70.>- 706. Ting eines dem Penicillium glaucum verwaiidten Pilzes, welcher -.^^ -L^LiK.i .-...r-^ Mycel auszeichnet. Der gelbe Farbstoff diffniiditrt in da* Substrat. Von P. rubrum und P. purpurogenum Stoll unterscheidet sich das Penicillium durch die Sporen, von P. africanum Doebelt durch das Pigment. Das Pigment lä-sst sich durch Äther extrahieren. Die ätherische Lösung wirdurch das Pigment mit 146] Chemie. 235 roter Farbe gelü>t wird. Die aiuni(»niakali.'X-lie Lösuug wird teilweise eiu- gedainpft, augesäuert und vou neuem mit Äther versetzt. Nach Verdunstung des Äthers bleibt ein ziegelrotes Pulver zurürk, welches in Alkohol, Äther, Chloroform, Schwefelkohlenstoff mit gelber Farbe lösrlich, in den üblichen anderen Reagentien unlöslich ist. In Ammoniak löst es sich mit kirschroter Farbe. Auch in gelben Kristallen lässt sich das Pigment erhalten. 834. ö-itliiiir, (t. J. Über die Inversion von Rohrzucker durch Aspergillus niger. (Mycol. Centralbl. IV, 1914. p. 233—2:16.) Siehe ,, Chemische Physiologie'". 835. Ohfa. K. Zur Kenntnis der biochemischen Reduktious- vorgänge in Hefezellen. Die Umwandlung von Isobutylald ehyd in Isobutylalkohol und von Oenanthol in n -Heptylalkohol. (Biochem. Zeitschr. LIX, 1914, p. 183-187.) - Chemischen Inhalts. 836. Reod, H. S. The enzyme activities involved in certain fruit diseases. (Ann. Rept. of the Virginia Polytechn. Inst. Agric. Exper. Stat. 1911/12, Lynchbujy 1913. p. 51.) Verf. untersuchte die Enzyme von Glomerella rufomaculans. Näheres siehe Original. 837. Rittpr. G. E. Ammonnitrat und freie Salpetersäure als Stickstoffquelle für Schimmelpilze. (Biochem. Zeitschr. LX. 1914, p. 370 — 378.) — Siehe ,, Chemische Physiologie". 838. Sartory. .\. Localisation de la muscarine dans Amanita muscaria L. (fausse Oronge). (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. Paris LXXV, 1913, p. 607-608.) Verf. ermittelte folgenden Gehalt an Muskarin bei Amanita muscaria aus den Departements Vosges und Meurthe-et-Moselle: Cuticula 0,034%, Hut und Lamellen 0,026%, Stiel Spuren. Knollen (i,<»29%,. Cuticula und Knollen sind am giftigsten. Verf. stellt in einer Tabelle Analy.sen der Amanita muscaria aus den \'er.schiedensten Gegenden Frankreichs zusammen. Danach schwankt der Muskaringehalt des Pilzes zwischen 0,008 und 0.027%. 839. Sartory, A. et Bertrand. .ALction de Tammoniaque sur difierents Champignons et en particulier sur les Bolets. (Soc. de Biol., Reunion de Nancy. 17 fevrier 1914. Nr. du 6 mars 1914.) 840. Sartory, A. et Bertrand. Action de l'ammouiaque sur differents Champignons et en particulier sur les bolets. (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. Paris, vol. LXXVI, 1914. p. 363-364.) Bataille hatte bereits bei einigen Autobasidiomyceten Farben Verände- rungen durch Ammoniakdämpfe hervorrufen können. So wurde durch .\mmoniak das Fleisch von Flammula lenta gelb, der Hut, der Stiel und das Fleisch von Lactarius turpis violett, der Hut von L. lilacinus graugrün, der Hut von Panus stipticus rostbraun, die Poren und das Fleisch vou Boletus Intens und B. granulatns rot, Lenzites saepiaria schwarz gefärbt. Verff. verfolgten nun die Farbenveränderungen bei weiteren Boletus Arten. Sie fanden bei B. variegatus,_ B. chrvsenteron, B. scaber, B. appen- diculatus, B. viscidus und B. castaneus keine Veränderung. Das Fleisch von B. albiüus und B. Inridns, welches sich an der Luft blau färbt, wird durch Ammoniak wieder weiss. Fleisch und Röhren von B. flavus und B. clegans werden durch Ammoniak orangerot, sodann grün. Die Poren werden durch die Dämpfe orange gefärbt. Das Fleisch von B. grannlatus wird rosa, sonst ^36 P- ^ydow: Pib.e (ohne die Schizomycpten und Flechten). fl47 verhält sich der Pilz wie die vorigeu. Hut und. Fleisch von B. jusipes werden ,,mauve", Poren rostrot verfärbt. B. erytliropiis. B. calopns und B. satanas verfärben sich in derselben Wei^e wie B. Im i ans. Von anderen Pilzen iintersnchteii Vcrft'. Polyporiis nidulans und Gomphidius viscidiis, die beide Aniethyotfarbe annehmen. S-ll. Sawjalow, W. Über die Schwefelwasserstoffgärung im schwarzen Heilschlamme. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras.. II. Abt. XXXIX, 1913, p. 440-447, 5 Fig.) N. A. Als Erreger der HjS Bildung im schwarzen Heiisch wamnie wurde vom Verl. in Reinkulturen Actinomyces pelogenes n. sp. gefunden. Näheres siehe ..Chemische Physiologie". 842. Seiift,E. Beitrag zur Mikrochemie einiger Antrachiuone. Siehe ,, Chemische Physiologie". 851. W.atermaii, H. J. Analogie zwischen Nahrungswert ver- schiedener Körper für Pemcillium glaucum und ihrer narkotischen Wirkung. (Folia Microbio] ogic?. 11, 1914, Sep.-Abdr. 7 pp.) Siehe , »Chemische Physiologie". 852. Zaleski, W. und Pjukow, D. Über Elektion der Stickstoff- verbindungen durch Aspergillus. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXIl. 1914, p. 479 — 48.3.) — Siehe ,, Chemische Physiologie". 8. Hefe, Gärung. 853. Anonym. Hefe als Heilmittel in der Tierpraxis. (Allgem. Brauer- u. Hopfenztg. LIV, 1914, p. 1401.) Die Hefe eignet sich gut zur Bekämpfung verschiedener Hautkrank- heiten und Hautwunden, so z. B. bei Mauke, Mähnengrind, Russ der Ferkel, Glatz- und Ringflechte, Maulgrind, Schlempenmauke, Räude, ferner bei Wunden. Druckschäden, Hautabschürfungen. Die Hefe wird äusserlich an- 238 ^^- i^y'ow: Pilze (ohne die Schizoiuyceten iiiul Flechten). [149 gewendet. Verf. gibt genaue Vorschriften für die Verwendung der Hefe bei den genannten Leiden. 854. Anoj:yni. Verzeiclmis der Brauereiliteratur aus den Jahren 1894—191.3. (Allgem. Brauer- u. HoptVnztg. LIV, 1914, p. 1270.) 855. .Viioayni. Verzeichni.s der lirauereiliteratur aus den Jahren 1894—191.3. (Allgem. Brauer- u. Hopfenztg. LIV, 1914, p. 1294.) 856 Anonym. Verzeichnis der Brauereiliteratur aus den Jahren 1894 — 1913. (Allgem. Brauer- u. Hopfenztg. LIV, 1894, p 1310.) Die Literatvir ist wie folgt angeordnet : I. Adressbücher. IL Geschichte. III. Kalender und Jahrbücher. IV. Hand- und Lehrbücher, Brautechnik. V. Gärungswissenschaft. Chemie des Bieres. Heferenizncht. VI. Malz und Malzbereitung. Gerste. VIL Hopfen. VIII. Brau- und Malzsteuer. IX. Kauf- männische und wirtschaftliche Literatur. X. Kälte- und Kohleusäureindustrie. XL Verschiedenes. Xll. Zeitschriften. 857. Aüoiiyui. Verfahren zur Umzüchtung und Vermehrung von Bierhefe unter Zusatz von Kahmhefe. (Allgem. Brauer- u. Hopfenztg. LIV, 1914, p. 348.) 858. Aiiouym. Tätigkeitsbericht des chemischen Versuchs- und Hefereinzucht-Laboratoriums und des Institutskeller.s der k. k. höheren Lehranstalt für Wein- und Obstbau in Kloster- neuburg. Wien 1913, 57 pp. 859. Baragiola, W. J. und fiodet, €h. Die Vergärung des Trauben- mostes unter Paraffinöl. (Zeitschr. f. Gärungsphysiologie IV, 1914, p. 81-89.) 8G0. Bertraii<1, f«abiiel et Rosonblatt, M. Sur la thermorögene- ratioii de la sucrase. (Gompt. rend. Paris GL VIII, 1914, p. 1455-^1458.) 861. B'uM'trand, Gabriel et Rosenblatt, M. Peut-on etendre la thermoregeueration a,ux diverses diastases de la levure? (Compt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris, vol. 158, 1914, p. 1823-1826.) Untergärige Bierhefe wurde langsam bei 35'' getrocknet, pulverisiert, mit 10 Teilen Wasser verrührt, zwei Stunden lang bei 35° maceriert, zentri- fugiert und filtriert. Man erhält so eine an Diastasen reiche Flüssigkeit, welche mit grosser D.nitlichkcit die Ersciieinung der ,, Thermoregeueration" zeigt, d. h. welche ihre diastatischen Eigenschaften bei 80" verliert, bei höherer Temperatur aber wieder gewinnt. Für Sucrase war diese Thermoregeneration in früheren Versuchen nachgewiesen worden, in der vorliegenden Arbeit ver- suchen Verff., die Erscheinung auch für Maltase und Katalase nachzuweisen. Es gelingt ihnen nicht: weder Maltase, noch Katalase zeigen die Erscheinung der Thermoregeneration. W. Herter. 862. Bokoniy. Th. Bindungsvermögen lebender Hefe für Ammoniak, geringe Beteiligung wasserlöslicher Säuren. (Allgem. Brauer- u. Hopfenztg. LIV, 1914, p. 97.) 863. Boysen- Jensen, P. Die Zersetzung des Zuckers bei der alkoholischen Gärung. (Biochem. Zeitschr. LIX, 1914, p. 451-466.) 864. Brauer, J. E. Verwertung überschüssiger Hefe (Hefe- trocknung, Hefepräparate, Hefetherapie). (Die Brau- ii. Malzindustrie XV, 1914. p. 199.) Die Zahl der überschüssigen Hefe stellt sich allein in Deutschland auf ungefähr 100 Millionen Kilogramm. Früher wurde der grösste Teil derselben als nicht verwertbar den Abwässerkanälen zugeführt. Jetzt ist man dazu "^ö^ 150] Hefe, Gärung. 239 gekniiunen, diese licl'o zu verwerten, so lumieullioli zu Futterzweckeii. Verl gellt nälier liierauf ein. 865. Browü. H. T. Som c st udies ou yeast. (xVini. ot' Bot. XXVI 1!, 19U, ]). 197-226, 8 Fig.) 866. Jiroz. ()., K'"''''''"tä'" ^^« ii'id. Sehael'or, A. Vergleichende Unter- suchung österreichischer Presshefen. (Arch. f. Chemie u. Mikrosk. in ihrer AuAveiidung auf den öfi'entl. Verwaltungstlienst VII, 1914, p. 1 —23.) 867. liüchr.er, Ed., Liiii!,'heltl, K. und Skraup, S. Bildung von Acet- aldehyd bei der alkoholischen Gärung des Zuckers durch Luft- sauerstoff. (Ber. Deutsch. Chem. Ges. XLVII, 1914, p. 2550-2555.) Siehe ,, Chemische Physiologie". 868. Büchner, Ed. und Skraup, S. Ist die Enzym t heorie der Gärung einzuschränken? (Ber. Deutscli. Chem. Ges. XLVII, 1914, p. 853-870.) Die Veiff. nehmen Bezug auf Rubners Versuche, finden aber, dass vorläufig kein Anlass vorliegt, die Enzymtheorie einzuschränken. 809. Buchta, L. Über den Einfluss des Lichtes auf die Sprossung der Hefe. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XLI, 1914, p. 3tO-:!r>l.) ' Die Bedeutung verschiedener Einflüsse, wie Temperatur, Sauerstoff- gelialt, Besch?.ffenheit und Konzentration des Nährbodens u. a., für die Ver- mehrungsge.schwindigkeit von Hefen ist von einer Reihe von Forschern erkannt und auch experimentell bewiesen worden. Auch den Einfluss des Lichts kennt man, ohne dass aber exakte Versuche die tatsächliche Wirkungsweise des Lichtes näher studiert hätten. Die vürlieg:ende Arbeit, durchgeführt mit Einzelkuituren, beschäftigt sich eingehend mit diesem Punkte und studiert sowohl den Einfluss des weissen Lichtes, als auch der verschiedenen Spektralfarben, des ultravioletten und schliesslich ultraroten Lichtes. Diffuses Tageslicht hemmt die Zellvermehrung von Saccli. ccrcvislae und Saccli. Ludw'igii soweit, dass die belichteten Zellen sich nur ungefähr halb So rasch vermehren wie die im Dunkeln gehaltenen. Dieselbe Wirkung hat elektrisches Licht. Die Lichtintensität wirkt um so stärker hemmend, je näher die Kulturen der Lichtquelle sich befinden. Durch blaues Licht wird die Vermelirnug gegenüber den dunkel gehaltenen Kulturen verzögert. das rote Lieh t dagegeii hat eine gleiche, weuii nicht sogar grössere Vermehrungs- geschwiudigkeit zur Folge. Die ultravioletten Strahlen hemmen schon nach 10 Sekunden langer Wirkungsdauer die Vermehrung, bei länger als 3 Minuten dauernder Beleuchtung werden die Zellen abgetötet. Im Wärmesjiektrum, in welchem die ultravioletten Strahlen vorherrschen, findet die Vermehrung mit gleicher Schnelligkeit statt wie im Dunkeln. Schnegg. 870. Buromsiky, J. Üb'er den Einfluss der organischen Säuren auf die Hefe. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras.. II. Abt. XLII, 1914, p. 530 bis 557.) Verf. versuchte zunächst verschiedene Hefen in mineralischen Nähr- lösungen, die ]MgS04 und KH2PO4, ferner Asparagin bzw. Pepton als Stick- stoffquellen und organische Säuren, sowie Glycerin und Maunit als Kohlen - stoffquellen enthielten, zu kultivieren. Die einzelnen organischen Säuren — es kamen zur Anwendung China- säure, Zitronensäure, Weinsäure, Apfelsäure und Bern stein säure — zeigten 240 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten), [151 je nach den verwandten Ötickstoffquelleii ein ganz verschiedenem Verhalten. Weinsäure verhält sich immer am nachteiligsten, Bernsteinsäure am besten bezüglich der Hefevermehruug. Die Gärkraft der Hefe wird verschieden stark geschwächt, auch dann, wenn noch Vermehrung stattfindet. Zymase wurde in den auf organischen Säuren mit Pepton kultivierten Hefen nicht gefunden, dagegen wird die Menge der oxydierenden Enzyme besonders auf Bernsteinsäure vergrössert. Nach Verbringen in Lösungen, die Zucker als Kohlenstoffquelle enthalten, wird allmählich, bei den verschiedenen Hefen iu kürzerer oder längerer Zeit die Fähigkeit Zymase zu bilden wieder gewonnen. Es handelt sich also in den hier vorliegenden Ph'scheinungen \ni\ keine ^Mutation im Sinne von de Vries. - Sehn egg. 871. OIuss. Ad. Getrocknete Bierhefe als Nahrungs- und F'uttermittel, ein Beitrag zur Ernährungsfrage in Kriegszeiteii. (AUgem. Zeitschr. f. Bierbrauerei u. Malzfabrik. XLII. 1914, p. .377-380.) Die Hefe stellt ein äusserst gutes Nahrungs- und Genuss- und Kraft- futtermittel dar, das nur durch erstklassige Nahrungs- oder Futtermittel tierischer Herkunft übertroffeu wird. Ihre Stickstoff Substanz besteht aus 80 — 85% wirklichem, fast vollkommen verdaulichem Eiweiss. Die Hefe steht dem Fleisch am nächsten, denn I kg Nährhefe entspricht dem Nährwert von 3,3 kg Flei.sch. Die Herstellung von Trockeiihefe ist nach jeder Eichi-ung hin empfehlenswert. 872. Chiss, Ad. Die erfolgreiche Einführung der Nährhefe in Österreich. (AUgem. Zeitschr. f. Bierbrauerei u. Malzfabrik. XLTI. 1914. p. 455-458.) 873. Coehrai!, (". B. and Perklr.s. .J. H. Action of higher tempe- rature on Yeast. (Journ. Ind. Engin. Chem. VI, 1914, p. 480.) 874. Took, F. €. liepartition of nitrogen in plants, yeast and meatextracts. (Journ. Amer. Chem. Soc. XXXVI, 1914, p. 1551 — 1556.) 875. Coopor, E. A. Die Heilwirkung autolysierter Hefe gegen- über Vogelpolyneuritis. (Biochem. Journ. VIII, 1914, p. 250 — 252.) 876. Cruess, W. V. Über die Wirkung von schwefliger Säure- auf Gärungsorganismen. (Journ. of ind. and engin. ehem.. vol. IV, Aug. 1912, p. 581-585.) Schweflige Säure beeinträchtigt das Wachstum der wilden Hefen, ge- stattet aber das Wachstum der echten Weinhefe, Saccharomyces ellipsoideus. %11. Delbrück, M. Das Bier einst und jetzt. (Vortrag, geh. auf d. Brauertage in Dresden, Vers, der deutschen Brauer-Union; Wochenschr. f. Brauerei XXVIII, 1911, p. 289-292, 301-304.) Das hygienische Volksgetränk Bier ist ein uraltes Naturerzeugnis, die Gärxing ist ein natürlicher Vorgang. 878. Demuth, R. v. Über die Gewinnung von Spiritus aus Holz. (Zeitschr. f. Angew. Chem. XXXVI, 1913, p. 786-792.) Verf. gibt einen geschichtlichen Überblick nebst Kritik der einzelnen Verfahren zur Gewinnung von Zucker und Alkohol aus Holz. Eingehend wird das amerikanische Verfahren erörtert. Die Vergärimg des Holzsaftes wird mit continuierlich in der Fabrik erzeugter Hefe ausgeführt xmd zur Be- reitung der Hefemaische wird Roggen und Malz verwendet. In manchen Ländern ist die Alkoholgewinnung aus Sägespänen die gewinnbringendste Verwertung dieser Holzabfälle. Auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht ist die Erzeugung von Spiritus aus Holz von grosser Bedeutung. J521 Hefe, Gärung. - 241 879. Ehrlich, f. Über asymmetrische iiud symaietrische Ein- wirkung von Hefe auf Racemoverbinduugeu natürlich _vor- kommender Aminosäuren. (Biochem. Zeitschr. LXllI, 1914, p. 379 — 401.) Chemischen Inhalts. 880. Ehrlich, F. Neuere Untersuchungen über die Vorgänge beim Eiweissstof fwechsel der Hefe- und Schimmelpilze. (Österr. Chemikerztg. XVI, 1913, p. 323 u. ff.) 881. Eiser.heinicr, Adolf. Studien über Heugärung. (Diss. med., Würzburg 1912, 8», 33 pp.) 882. Engelhard, C. Aus der Praxis der Hefereinzuclit. (Zeitschr. f. d. ges. Brauwesen XXXVII, 1914, p. 345-347.) Bei der Hefereinzucht ist der Hauptwert darauf zu legen, die vorteil- haften Eigenschaften einer Heferasse nach Möglichkeit zu erhalten und nicht nur darauf zu sehen, durch Anwendung höherer T"eu\peraturen und über- mässige Lüftung in möglichst kurzen Zwischenräumen möglichst viel Hefe zu gewinnen. Hierzu gehört hauptsächlich enie möglichst gleichmässige Be- handlung und Ernährung und Fernhaltimg alles dessen, was irgendwie zur Degeneration führen könnte. 883. Euler, Hans. Beobachtungen über die Vergärung von Kohlehydraten durch lebende und getötete Hefezellen. (Zeitschr. f. G-ärungsphysiologie V, 1914, p. 1 — 4.) — Siehe „Chemische Physiologie". 884. Euler, H. Über die Rolle des Glykogens bei der Gärung durch lebende Hefe. (Zeitschr. Physiol. Chemie LXXXIX, 1914, p. 337 bis 344.) — Siehe ,, Chemische Physiologie". SJ-S. Euler, H. und Cramer, H. Zur Kenntnis der Invertase- bildung in Hefe. (Biochem. Zeitschr. LVIII, 1914, p. 467-469.) Invertase wird nicht allein nur durch Rohrzucker imd seine Spalt- produkte hervorgerufen. Es übt z. B. Mannase einen um etwa 20% grösseren Effekt auf die Bildung der Invertase aus. Der Gärungsvorgang an sich ist es, der als energieliefernde Reaktion die Bildung der Invertase bedingt. 886. Euler, H. und Cramer. H. Untersuchungen über die che- mische Zusammensetzung und Bildung der Enzyme. X.Mitteilung Einfiuss von Temperatur und Luftabschluss auf die Invertase- bildung. (Zeitschr. Physiol. Chemie LXXXIX, 1914, p. 272-278.) 887. Euler, H. und Derrby, K. G. Untersuchungen über die chemische Zusammensetzung und Bildung der Enzyme. XL Mit- teilung. (Zeitschr. Physiol. Chemie LXXXIX, 1914, p. 408-424.) 888. Euler, H. und Palm, ß. Über die Plasmolyse von Hefe- zellen. (Biochem. Zeitschr. LX, 1914, p. 97-111.) Siehe ,, Chemische Physiologie". 889. Fallet, B. La fermentation alcoolique. (Rev. de Viticult., annee 19, 1912, Nr. 974, p. 190-192.) 890. Feitier, S. Gärungstechnik. 1. Abt. Die Bierbrauerei. [Technologie der Landwirtschaftlichen Industrien. HL Teil.] Wien und Leipzig (A. Holder) 1914, 268 pp., 110 Abb. 891. Fcrubach, A. et Schoen, M. Nouvelles observati'ons sur la production de l'acide pyruvique par la levure. (C. R. Acad. Sei. Paris CLVIII, 1914, p. 1719-1722.) Botanischer Jahresbericht XLII (1914) 1. Abt. [Gedruckt 15. 6. 20.] 16 242 f- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten) [153 Verff. züchten die Üucliiuxsche ..Mycoliefe'" auf Kreidenährhoden folgender Zubammensetzung: Wasser 1 1 Ammoniuinphosphat 0,4 g Aminoniumnitrat 2 g Zinksulfat- 1 Magnesiumsulfat 0,5 g Eisensulfat- [ Spuren. Kaliuminonopliosphat 0,4 g Kaliumsilikat- j Hierzu wurde G-lykose oder Invertzucker gegeben. Es gelang den Verff., einen Teil der Brenztraubensäuve in reinem Zustande zu erhalten. W. Herter. 892. Fernbaeh, A. et Sehoou, M. L'acide pyruvique, produit de la vie de la levure. (Compt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris, vol. 157, 1914, p. 1478-1480.) Verff. kultivierten Champaguerliefe in mineralischer Nährlösung mit 1,5 g Pepton pro Liter und Kreidezusatz. Sie fanden, dass die Hefe 5,5 g (auf 100 g des verbrauchten Zuckers) mit Alkohol ausfallende Calciumsalze erzeugt hatte. Die Duclaux'sche ,,Mycohefe" ergab sogar einen Calcium- salzgewinn von 25% des Zuckergewichts. Die gebildete Säure wurde als Brenztraubensäure (aeide pyruvique, C.^HiOa) erkannt. W. Herter. 893. Feierstelii, G. Versuche über den Einfluss von Säure auf infizierte Brauereihefe im Laboratorium und in der Praxis. (Wochenschr. f. Brauerei XXVIIL 1911, Nr. 2, p. 16-18.) 894. Foth, /(ir. Bakterienfreies Gär verfahren. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXVII, 1914, p. 47.) 895. Fraucke, Otto. E inzellenreinhef en — oder ein Gemisch von verschiedenen Stämmen solcher — oder natürliche Misch- hefe? Eine zeitgemässe gärungsphysikalische Skizze über Lager- biere und Weissbiere und deren Hefen. (Wochenschr. f. Brauerei XXVIII, 1911. Nr. 45. p. 543-546.) 896. Glaja, J. Etüde des r^actions fermentaires accoupl6es. ((Jompt. rend. Paris CLIX, 1914, p. 353-367.) 897. Giaja, J. Sur l'action de quelques ferments sur lea hydrates de carbone de la levure. (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. Paria LXXVII, 1914, p. 2.) Wird gekochte Hefe mit Pankreassaft des Hundes vermischt und bei 38° stehen gelassen, so gibt sie erst nach 7 — 8 Tagen nicht mehr die Jod- Glykogenreaktion. Mit ,,Maltin" ist alles Glykogen nach 3 — 5 Tagen ver- schwunden. Mit dem Magensaft der Schnecke Helix pomatia verschwindet das Glykogen fast augenblicklich. Die Fermente des Helix-Magensaftes vermögen auch aus völlig glykogen- freier Presshefe reduzierenden Zucker zu erzeugen. So ergab die durch 24 stündigen Aufenthalt in destilliertem Wasser mit darauffolgendem mehr- maligen Waschen und Trocknen glykogenfrei gemachte Presshefe unter dem Einfluss des Helixsaftes pro 100 g Trockengewicht in vier Experimenten 15,8, 18,2, 18,4 und 20,7 g reduzierenden Zucker. 898. f»raf, G. Die Hefe als Nahrungsmittel. (Allgem. Zeitschr. f. Bierbr. u. Malzfabrikat. XLII, 1914, p. 54-55.) In Frage kommt hauptsächlich die Verarbeitung der Hefe zu Futter- mitteln und zu diätetischen Präparaten. Ihr Eiweiss ist bis zu 86% ver- daulich. Tadellose und völlig entbitterte Hefe ist nur zu verwenden. J54] Hefe, Gärung. 243 899. Orafe, V. Erzeugung alkoholfreier G-eträuke durch Hefe- gärung. (Die Umschau XVII, 1913, j). 377 — 378.) 900. Gräfe, V. Zuckerfreie Hefegärungen. (AUgem. Zeitschr. f. Bierbr. u. Malzfabrikat., Jahrg. 40, 1912, Nr. 7, p. 74_76.) 901. Gräfe, V. und Vouk, V. Das Verhalten einiger Saccharo- myceten zu Inulin. (Zeitsobr. f. Gärungsphysiologie IV, 1914, p. 327 — 333.) Inulin hl reinen Zugaben wird nur in wenigen Fällen vergoren, aber bei Anwesenheit von natürlichen Pflanzenextrakten — namentlich Lävu- lose — findet eine erhebliche Verarbeitung des Inulins statt. 902. Grossmann, H. Über zuckerfreie Hefegärung. (Prometheus XXV, 1914, p. 264-266.) 903. Gusgeuheimer, R. Vergleichende morphologische und physiologische Untersuchungen an einigen Kulturen des so- genannten Saccharomyces apiculatus Keess. Dissert. München 1913, 8", 148 pp., 17 Abb. — Siehe ,, Morphologie der Zelle". 904. Gullüermond, A. Monographie des levures rapportees d'Afrique occidentale par la.mission Chevalier. (Ann. Sc. Nat. IX. ser. Bot. XIX, 1914, p. 1-32, tab. I-V, 2 fig.) N. A. Verf. konnte aus mehreren Getränken der Eingeborenen Westafi'ikas folgende Pilze isolieren: Saccharomyces Chevalieri n. sp. (aus vin d'Elalis), S. Mangini (aus vin de Bili), S. Lindneri n. sp. (aus vin de Gingembre), Zygo- saccharomyces Chevalieri n. sp. (aus vhi de Bili) und Mycoderma Chevalieri (aus vin de Gingembre). — Die Arten werden ausführlich beschrieben. 905. Haasmaim, Th. R, Koloniale alkoholische Gärungs- erzeugnisse. (Zeitschr. f. Spiritusindnstrie XXXVII, 1914, p. 361 — 362 u. 374.) 906. Hägglund, E. Hefe und Gärung in ihrer Abhängigkeit von Wasserstoff- und Hydroxyl-Ionen. Stuttgart (F. Enke) 1914, 8", 46 pp., 8 Textfig. 907. Hardeu, A. Alcoholic Fermentation. New Edition. London 1914, 8». 908. Karden, A. and Norris, R. V. The enzyms of washed zymin ftud of the dryed yeast (Lebedew). (Journ. Pharm. Chim. IX, 1914, p. 327.) 909. Henueberff, W. Obstwein und seine Bereitung. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXVI, 1913, p. 385.) Im Schlusskapitel der Arbeit geht Verf. auf die Krankheiten der Obst- weine und ihre Bekämpfung ein. 910. Henneberar. W. Die ,, Schlagprobe" an abgepressten Hefen. Ein Beitrag zur Erkennung des physiologischen Zustandes der Hefezellen. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie 1911, Nr. 8—14, m. 1 Taf.) Die in gewöhnlicher Weise gelüfteten Hefen blieben unverändert, wenn sie durch Kahmhefen, durch Flockenmilchsäurebakterien oder andere ,, wilde" Milchsäurebakt,erien absichtlich infiziert waren. Siehe auch das ausführliche Selbstreferat des Verfs. im Centralbl. f. Bakter. u. Paras., 2. Abt. XXX, 1911, p. 614-619.) 911. Honnebers,W. Trockene oder flüssige Yoghurtpräparatel (Zeitschr. f. Spiritusindustrie, N. F. XXXIV, 1911. p. 556.) Verf. prüfte acht verschiedene Yoghurt-Trockenpräparate, kein einziges derselben enthielt lebende Yoghurtbazillen (ß. biilgariciis.) Sämtliche 16* 244 /P' öydow: Pilze (ohne die Schizomyceteu und Flechten). [155 Präparate sind also wertlos. Yoghurtpilze befinden sich nur in frischen Milch- Reinkulturen in lebenskräftigem Zustande. 912. Hermeberg', W. Der Grad der Hefevermehrung in der Maisbrennerei. Nach Untersuchungen von Janen. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXVL 1913, p. 59.) 913. Hennobersf, W. und Bode, G. Die Gärungsgewerbe und hre naturwissenschaftlichen Grundlagen. (Wissenschaft u. Bildmig, Bd. 110, Leipzig 1913, 16", 128 pp.) 914. Iwaiiolf, Lcoiiid. Zur Frage nach der Beteiligung der Zwischenprodukte der alkoholischen Gärung an der Sauerstoff- atmung. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 191-196.) Hauptsächlich Polemik gegen Kostytschew. 915. IwanoH, N. Über synthetische Prozesse der Hefeauto- lyse. (Biochem. Zeitschr. LXIII, 1914, p. 359-368.) - Chemischen Inhalts. 916. Jacqueniiii, G. et Gimel, G. Influence de la radioactivite sur les levures et sur la f ermentation alcoolique. (Revue de Viticult. XXI, 1914, p. 639-640.) 917. JaloAvetz, E. Über eine abnormale Gärungserscheinung, (Die Brau- u. Malzindustrie XV, 1914, p. 221.) Im Jahre 1913 wurde mehrfach auf die merkwürdigen Erscheinungen der sog. ,, kochenden Gärung" hingewiesen. Verf. hatte Gelegenheit, in einer Braiierei gewisse Gärungsbilder zu beobachten, welche in verschiedenen Merkmalen dieser kochenden Gärung gleichen. Man vergleiche das Original. 918. Jaiidin, J. Cl. Über den Kefir. (Bull. Sei. Pharmacol. XXI, 1914, p. 356-363, 400-409.) 919. Jones, W. and Richards, A. E. Partial euzymatic hydrolysi of Yeast-nuclein-acid. (Journ. Biol. Chem. XVII, 1914, p. 71 — 80.) Wurde Nucleinsäure einige Tage bei 40° und unter Zusatz von Chloro- form der Einwirkung von pulverisierter roter Hefe ausgesetzt, so resultierte ein weisses amorphes Pulver, das sich als guanylsaures Guanosin ergab. 920. Kita, G. Über die Asporogenität der Sojahefen. (Central^ blatt f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XLI, 1914, p. 364-365.) Entgegen den Feststellungen von Takahashi und Yukaiva, die unter bestimmten Bedingungen bei Sojahefen Sporenbildimg beobachteten, konnte Verf., genau nach den gleichen Angaben arbeitend, niemals Sporenbildung erzielen. Sehn egg. 921. Kita, G. Zur Frage der Assimilierbarkeit der Maltose durch Hefen. (Zeitschr. f. Gärungsphysiol. IV, 1914, p. 321-322.) Gereinigte Maltose ist schlechter assimilierbar als die imgereinigte. 922. Klöckcr, A. Methode pour reconnaitre de petites quan- tit^s d'alcool dans des liquides en f ermentation, et quelques r^sultats qu'elle a permis d'obtenir. (Compt. rend. du laboratoire de Carlsberg X, 1914, p. 99, 2 Textfig.) Verf. beschreibt ein verbessertes Verfahren der sog. Pasteur' sehen Tröpfchenreaktion. Es gelaug ihm dadurch nachzuweisen, dass SaccharomVces membranaefaciens (= Pichia membranaefaciens) sowohl bei Züchtung in Würze als auch in Dextrose- bzw. Lävulose-Hefewasser geringe Mengen Alkohol bildete. Hansen hatte dies bei Anwendung von 'Pasteur's Methode nicht gefunden. 156J .Hefe, Gärung. 245 Einige von Harden, Norris und A. Slator über Saccharoinyces Carls- bergensis Hansen gebrachte Angaben werden als unrichtig hingestellt. 923. Klöckpr, A. Recherches sur les organismes de fermeu- tation. I. Recherches sur quelques nouvelles especes de Pichia et remarques relatives aux descriptions spöcifiques des Saccharo- mycetes en g^n^ral. (Compt. rend. du Laborator. de Carlsberg, Bd. X, Heft 2, 1913, p. 207-226, 1 tab.) 924. Klöeker. A. Uadersögelser over G-äringsorganismer. I. Undersögelser over nogle nye Pichia Arter samt Bemärkninger om Artsbeskrivelser af Saccharomyceter i Allnindelighed. (Unter- suchungen über Grärungsorganismen. I. Untersuchungen über einige neue Pichia- Arten nebst allgemeinen Bemerkungen über Artbeschreibungen der Saccharomyceten.) (Meddelelser fra Carlsberg Laboratoriet, Bd. 10, Heft 2, 1913, p. 187-202, 1 Tab.) Der Verf. beschreibt und bildet ab 4 neue Pichia- Arten: P. suaveolens, P. alcoholophiln, P. polymorphaund P. calliphora*). Er diskutiert danach, in welcher Weise Saccharomyceten beschrieben werden müssen, um einen genauen Vergleich der neuen mit schon bekannten Arten zu gestatten. H. E. Petersen. 92.5. Klöeker, A. Recherches sur les organismes de fermen- tation. II. Recherches sur 17 formes du „Saccharornyces apiciilatus**. (Compt. read. Liborat. de Carlsberg X, Heft 4, 1913, p. 285-347, 7 Taf.) Verf. gibt zunächst eine Übersicht der früheren systematischen Unter- suchungen über Saccharoinyces apicuiatus, hauptsächlich betreffend die Form und Grösse der Zellen, Sporenbildung. Widerstandsfähigkeit gegenüber ver- schiedenen Temperaturen und Verhalten gegenüber den Zuckerarten. Dann werden die neueren eigenen Unteruchungen besprochen. Dieselben betreffen 16 nicht sporenbildende Arten, für welche der Gattiuigsnamen Pseudosaccharo- myces vorgeschlagen wird, und 1 sporenbildende Art, die Hanseniasporä valbyensis genannt wird. Zu Pseudosaccharornyces gehören folgende 7 nicht Invertin bildende Arten: Ps. apiculatus (syn. Saccliaromyces apiciilatus Rees), Ps. austriacus, Ps. africanus, Ps. corticis, Ps. Millleri, Ps. Lindneri, Ps. germanicus und folgende 9 Invertin bildende Arten: Ps. Jenseni, Ps. javanicus, Ps. malaianus, Ps. Lafari. Ps. Willi. Ps. antillarum, Ps. occidentalis. Ps. santacrnzensis, Ps. indicus. Zum Schluss wird ein ausführliches Literaturverzeichnis gegeben. Im übrigen wird auf das Original verwiesen. 926. Kloss, J. Über den Einfluss von Chloroform und Senföl auf die alkoholische Gärung von Traubenmost. (Zeitschr. f. Gärungs- physiologie IV, 1914, p. 185-193.) Beschreibung der angestellten Versuche nebst 2 Tabellen zu den Ver- suchsreihen. Dem Traubenmost wird, um ihn längere Zeit steril aufzu- bewahren, ChloTofftrm oder Senföl zugesetzt. Die Versuche ergaben, dass Senföl stärker als Chloroform wirkt. Für 1 Liter Most genügen 10 Tropfen' Senföl, während 2 ccm Chloroform hierin die Gärung nicht hinderten. *) Diese 4 neuen Arten sind bereits im Verzeichnis der neuen Arten in .lahrgang 1912 aufgeführt; vgl. auch dort das Ref. Nr. 1052, p. 244. 24(i P- Sydow: Pilze (ohne die Schizoruyffiten und Flechten). 115? 927. Knischftwsky. Olga. Fortschritte der (jräruiig8biologie im Jahre 1913. (Mikrokosmos VII, 1913/14, p. 274-279.) Übersichtliche Zusammenstellung. 928. Koegol. Anton. Zur Yoghurtkontrolle. (Centralbl. f. Baktev. ti. Paras. II. Abt. XLII, 1914, p. 449-479, c. fig.) 929. Eornauth. K. Anwendbarkeit der Methode ,,Bau" bei angefaulten Presshefen. (Arch. Chem. u. Mikrosk. 1913, 2 pp.) 930. Kossowlcz, A. Über das Verhalten von Hefen und Schimmelpilzen zu Nitraten. I. Mitteilung. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 400-419.) Aus den Versuchen ging hervor, dass Nitrat für Hefen eine schlechte, für Schimmelpilze eine gute Stickstoff quelle ist. 931. Kostytschow, S. Zur Frage der Bildung von Aoetaldehyd bei der alkoholischen Gärung. (Biochem. Zeitschr LXIV, 1914, p. 237 bis 250.) — Polemik gegen Neuberg und Kerb. 932. Kostytschcw, S. Über Alkoholgärung. VI. Mitteilung. Das Wesen der Keduktion von Acetaldehyd durch lebende Hefe. (Zeitschr. physiol. Chem. LXXXIX. 1914, p. 367-372.) Rein chemischen Inhalts. 933. Kostytschew, S. Über Älkoholgärung. VII. Mitteilung. Die Verarbeitung von Acetaldehyd durch Hefe bei verschiedenen Verhältnissen. (Zeitschr. physiol. Chem. LXXXIX. 1914, p. 402-415.) Chemischen Inhalts. 934. Kostytschew, S. und Brilliant, W. Die Synthese stickstoff- haltiger Stoffe im Maceratioushefensaft. (Zeitschr. physiol. Chemie XCI, 1914, p. 372-391.) 935. Krandauer. M. Bierbrauerei. 2. Aufl. Leipzig 1914, 330 pp., 45 Fig. 936. Krmer. K. Die Einwirkung der schwefligen Säure auf die Zusammensetzung der Mostflora. (Bericht d. Kgl. Lehranstalt f. Wein-, Obst- u. Gartenbau in Geisenheim a. Rh. 1913, ersch. 1914, p. 119 bis 122.) 937. Kühl. H. Über Beziehungen der Hefen und hefenähn- lichen Pilze zu unseren Nahungsmitteln. (Zeitschr. Öffentl. Chemie XVIII, f913, p. 241-244.) 938. Kufferath. H. Action de la gölatine ä diverses concen- trations sur les Bact^ries et les Levures. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XLII, 1914, p. 557-573, 6 fig.) Verf. prüfte das Verhalten verschiedener Mikroorganismen auf Gelatine von ver.'^chiedener Konzentration. Ausser einer Anzahl von Bakterien wurden von Heien folgende Arten herangezogen: Saccharomyces cerevisiae I Hansen, Prototheca Zopfii Krueger und Torula rosea. Die Versuche ergaben, dass 35% Gelatine die Gn iize des üppigen Wachstums und 70% Gelatine die Grenze des Wachstums überhaupt bilden. Die Abbildmigen lassen erkennen, dass sich diese Organismen auf 10, 20, 30. 43 und 70% Gelatine auch morphologisch recht verschieden verhalten. 939. KuUbem, S. Über die gleichzeitige Veränderung des Gehaltes an Glykogen, an Stickstoff und an Enzymen in der lebenden Hefe. (Zeitschr. Physiol. Chem XLIL 1914, p. 340-359.) Siehe ., Chemische Physiologie".. 158] Hefe, Gärung. 247 940. Kuuz, Kud(»ll[. Über das Vorkoiameii und die Bestimmung von Zitronensäure im Weine und der Nachweis der Zitronen- säure in Milch, Marmeladen und Fruchtsirupen. (Arch. f. Chemie u. Mikroskopie VII, Wien 1914, p. 285-299.) In wachsender und bei reichlicher Ernährung sich gut vermehrender Hefe befindet sich keine Zitronensäure. Dieselbe tritt erst auf, wenn die Nahrung entzogen wird; wahrscheinlich wird sie aus dem Glykogen der Hefe gebildet. Das Vorkommen der Zitronensäure in Presshefe ist als eine Er- 8ch>inung zu l)etrachten, die vorübergehend iii der sich abbauenden Hefe auftrii.t. 941. Kun7, Rudolt. Über das Vorkommen der Zitronensäure in Presshefe. (Arch. f. Chemie u. Mikroskopie VII, Wien 1914, p. 299— 303.) Für den Nachweis kleinster Mengen von Zitronensäure im Weine ist die Stahre'sche Reaktion am geeignetsten; auch die quantitative Feststellung der Zitronensäure gelang gut. 942. Lebedew. A. von. Notiz über zellenfreie Gärung der Poly- oxymonocarbonsäuren. (Ber. Deutsch. Chem. Ges. XLVII, 1914, p. 965 bis 967.) — Chemischen Inhalts. 943. Lebedew, A. von. Über den Mechanismus der alkoholischen Gärung. III. Zellenfreie Gärung der Polyoxycarboneäuren. (Ber. Deutsch. Chem. Ges. XLVII, 1914, p. 660-672.) Siehe ,, Chemische Physiologie''. 944. Lebedew. A. vor. Hefemacerationssaf t oder Hefeeitraktt (Zeitschr. f. Gärungsphysiologie V, 1914, p. 236-237.) Einspruch gegen die von H. Euler und Hille gemachten Ausführungen.' 945. Lerou, Jean. La fermentation des vins blancs. (Revue de Viticult. XXI, 1914, p. 660-662.) 946. Lindet. L. Sur le pouvoir ^lectif des cellules v^g^tales vis-ä-vis du dextrose et du levulose. (Compt. rend. CLII, 1911, p. 775.) Versuche des Verfs. mit Hefe zeigten, dass die Zellen derselben auf dem Dextrosenährboden mehr Zucker verbrauchen und sich dementsprechend stärker vermehren. Die Hefezelleu spalten die Dextrose leichter und verbrennen sie eher als die Lävulose. Dagegen dient die Lävulose mehr zum Aufbau der Gewebe. Dasselbe Verfialten zeigten Versuche mit Aspergillus niger, Penicillium glaucum und Leuconostoc. Zur reproduzierenden Fähigkeit der Pilze dient die Lävu- lose, ziir Respiration dagegen die Dextrose. 947. Lindner, Paul. Welche Aufklärungsarbeit bezüglich der Naturgeschichte der Gärung sollten die Brauereien ihren Be- suchern gegenüber leisten. (Jahrb. d. Vers.- u. Lehranstalt f. Brauerei XVI, 1913, p. 316-3.30.) 948. Lindner, Paul. Untersuchungen von Bottichholzspänen auf Infektionskeime. (Wochenschr. f. Brauerei XXX. 1913. p. 450 — 451, 1 Fig.) 949. Lindner, P. Ein einfaches photographisches Verfahren im Dienste der biologischen Analyse. (Wochenschr. f. Brauerei 1914, Nr. 9, 1 pp., 1 Taf.) Beschreibung von mit einfachem Gaslichtpapier gemachten Moment- aufnahmen; eine Photographie ohne Apparat. Die abgebildeten Aufnahmen sind von einer wundervollen Schärfe iind Zartheit. 248 ^^- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyreten und Flechten). 1159 9Ö0. liimliiiM-, l'. Die Mikropliotogiapliii' im Dienste der Biometrie, insbesondere bei der Unterscheidun«? in der Praxis verwendeter Heferassen. (Mitteil, aus dem biolog. Laborat. d. Inst. f. Gärungsgpwerbe.) (Woolienschr. f. Brauerei 1914, Nr. 49, 3 pp., mit 8 Bildern auf einer Kuusttafel.) Verf. beschreibt sein Verfahren und zeigt, welche Anwendung man von dieser Methode in der Praxis machen kann. Die 8 Figuren stellen sehr klare Wiedergaben von Momentpliotographien dar. 9.51. Lindupr. Paul. Das Wachstum einiger Hefen und Pilze in gleichp :;ozentigen Alkohol- und Zuckerlösungen. (Die Deutsche Essigindustrie 1914, p. 65-68, 4 Abb.^ 952. Liiidner, Paul und Wüst, G. Zur Assimilation des Harn- stoffes durch Hefen und Pilze. (Die Deutsche Essigindustrie 1914, p. 16-19.) 95.3. LühiiiM-, E. Ausbeute in geschlossenen Gärbottichen. (Z-itschr. f. Spiritusindustrie XXXVI 1, 1914, p. 275.) 954. Lvoff, S. Zur Kenntnis der Hef ereduktase. (Biochem. Zeitschr. LXVI, 1914, p. 440-466.) 955. Miirtiaand. V. Vinification ä l'oide de ferments que l'on trouve sur la vendange arrivee a maturite autres que les levures de vin. (Revue de Viticult. XXI, 1914, p. 29-34.) 956. Mayer, P. Bildung von Saligeniu aus Salicylaldehyd durch Hefe. (Bioehom. Zeitschr. LXII, 1914, p. 459-461.) Unterliefe ist gegen .Salicylaldehyd sehr empfindlich. Mit einer Ober- hefe konnte eine g.n'ingp Umwandlung des S ilicylaldehyds in Saligeniu erzielt werden. 957. >Iiiyt'shuii, J. Über die Resorption der Hef enucleinsäure nach ausgedehnter Resection des Dünndarmes beim Hunde. (Zeitschr. Piiy.^io!. Caemie LXXXVIl. 1913, p. 418-422.) Dar Dii'nidarm war bis 90" „ s?iaer ganzen Länge entfernt worden, trotzdem ging die R°s ^rption der Ilefeiiukleinsäure ohne wesentliche Störung fort. 958. >I'is;>i!ih,>lm>r, .1. und S «mp T. L. Einfluss der Temperatur auf den Invertaspg.^h a1 1 der Hefe. 111. ( Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 364-381.) - Siehe ..Chemische Physiologie". • 959. Mip'ia-^Us. li. Zur Theorie der elektroly tischen Disso- ciation der Fermente. (Biochem. Zntsi;hr. LX, 1914, p. 91 — 96.) 9ft'>. >[i(>ha»lis, L. und R').;ii. P. Die Wirkungsbedingungen der Malta^e aus Bierhefe, l. (Bioehem. Zeitschr. LVII, 1913, p. 75-83.) Siehe ..Chemische Physiologie". 961. Miehaflis, L. und Rum, P. Die Wirkungsbedingungeu der Maltas« ans Bierhefe. III. Über die Natur der verschiedenartigen Hemmungen der Per m ""ut Wirkungen. (BiochMn. Zeitschr. LX, 1914, p. 62-78.) 962. .Miksph. K. Der Einfluss des Brauwassers auf Hefe, Würze und Bier. (Die Brau- u. .Malzindustrie XV. 1914. p. 71.) 963. Minoiikow. A. R. Die alkoholische G-ärung höherer' Pflanzen. (Biochem. Zeitschr. LXVI, 1914. p. 467-485.) 964. Mohr, 0. Die Chemie der aärungsgewerbe. (Zeitschr. .\ngew. Chem. XXVIl. 1914. p. 361-368.) 160] Hefe, Uänmg. 249 965. Mohr, (). Die VVärmeeiitwickluug bei der (läriiiig und bei euzymatiscb.eu Vorgängen. I. Gär wärme. (VVochenschr. f. Brauerei XXXI, 19U, p. 394-400, 412-417.) 966. 3Iooser, W. Die Bedeutung der Hefe als Xälir- und Heilmittel. (Mitteil. Lebensmitteluuters. u. Hyg. V, 1914, p. 295—301.) 967. Mooser, W. Die Bedeutung der Hefe als Nähr- und Heilmittel. (Schweiz. Apoth.-Ztg. LH, 1914, p. 609-611, 625-628.) 968. Müller. R. Die Hefebereitung, im modernen Breuuerei- betrieb. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXVI, 1913, p. 534.) 969. Müller-Tliuryau, H. und Osterwalder, A. Einfluss der Schwef- ligen Säure auf die durch Hefen mit Bakterien verursachten Gär Vorgänge im Wein und Ob. st wein. (Landwirtsch. Jahrb. d. Schweiz 1914, p. 480-548.) 970. Miiller-Thuriiuu, H. und Osteiwalder, A. Über die Säure- abuahme in Schweizer Weinen. (Landwirtsch. Jahrb. d. Schweiz 1914, p. 449-469.) 971. Miirdnold, R. Über ein Verfahren zur künstlichen Alte- rung von Wein. (Zeitschr. f. d. Untersuch, d. Xahrungs- u. Genussm. XXVIII, 1914, p. 236-243.> 972. Xcubörst', ('. und Czapski, L. Über Carboxylase aus ober- gäriger Hefe. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 9-11.) Durch die Untersuchungen wird der Gehalt des Obersaftes der Hefe an Carboxylase bewiesen. 973. Neuberg-, C. und Czapski, L. Über Einfluss einiger biologisch wichtiger Säuren (Brenztrauben- , Milch-, Ajifel- und Weinsäure) auf die Vergärung des Traubenzuckers. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 51-55.) 974. Npiiberg', C. und Ki?rb, J. Über z ucker freie Hefegärungen. XV. Über Bildung von n-Propylalkohol bei der Vergärung von a-Ketobuttersäure. (Biochem. Zeitschr. LXI. 1914, p. 184—186.) 975. Nnubpr«', €. und Kerb, J. Über zuckerfreie Hefegärungen. XVI. Zur Präge der Bildung von Milchsäure bei der Vergärung von Brenztraubensäure durch lebende Hefen nebat Bemerkungen- über die Gärungsvorgänge. (Biochem. Z^ütschr. LXII, 1914, p. 489 — 497.) 976. iVeuber«, C. und Kerb, J. Über die Rolle des Acetaldehyds bei der Alkoholgärung. Bemerkung zur vorstehenden Mitteilung von 3. Kostytschew. (Biochem. Zeitschr. LXIV, 1914, p. 251-256.) Eatgsgnung auf die Mitteilung von Kostytschew. 977. Ne«b?r£r, C. und Kftrb, J. Zur Frage der Bildung von Acet- aldehyd bei Hefegärungen. (Ber. Deutsch. Chem. Ges. XLVII, 1914, p. 2730-2732.) Aldehyd stammt wahrscheinlich aus dem Eiweiss der Hefe. Siehe „Chemische Physiologie". 978. XiMibftrff, C. und Kerb, .1. Über Gärungen in der 3-Kohlen- stoff- Reihe. (Ber. Deutsch. Chem. Ges. XLVII. 1914, p. 1308.) Siehe ..Chemische Physiologie". 979. Neuberi?, C. und Nord, F. F. Phytochemische Reduktionen. IV. a) Über die Bildung von n- Amylalkohol durch Hefe, b) Be- obachtungen über natürliches Vorkommen von n - Amylalkohol. (Biochem. Zeitschr. LXII. 1914. p. 482-488.) 250 '^- Sydow: l'il/.f (dhiu' die Scluzoniyceten und Flei hteii). [161 lis gelaug den VeitL, tli<* rinwaiidluMg von n-Valeraldehyd in n-AinyU alkohol durch lebende Hefe. DSU. Neuber},', ('. und Nord, F. F. Über die Gärwirkung frischer Hefen bei (iegeuwart von Antisepticis. (Biocheni. Zeitschr. LXVII, J914. p. 12-18.) 981. Noubcrg, C. und Nord, F. F. Phy tochemische Eeduktiouen. VI. Bildung von u-Hexylalkohol durch Hefe. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 24-27.) 982. Neuberg, C. und Nord, F. F. Phytochemische Reduktionen. VII. Die enzymatiöche Umwandlung des Thioacetaldehyds in Äthylmercaptan. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 46-50.) 983. Neuberg, V. und Rosenthal, P. Über zuckerfreie Hefe- gärungen. 14, 15. Fortgesetzte Untersuchungen über die Carb- oxylase. (Biochem. Zeitschr. LXI, 1914. p. 171-183.) 984. Neuberg. C. und Steenboek, H. Über die Bildung höherer Alkohole aus Aldehyden durch Hefe. II. (Biochem. Zeitschr. LIX, 1914. p. 188—192.) — Siehe „Chemische Physiologie". 985. Neuberg, C. und Weide, F. Pliy tochemische Reduktionen. V. Zwischenstufen bei der Umwandlung der Nitrogruppe in die Amiuogruppe. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 18—23.) 986. Neubersj, C. und Weide. F. Phytochemische Reduktionen. VIII. Die Überführung des Formaldehyds in Methylalkohol. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 104-110.) 987. Neuberg, C. und Weide, F. Phytochemische Reduktionen. IX. Umwandlung von Thiosulfat in Schwefelwasserstoff und Sulfit durch Hefen. (Biochem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 111-118.) 988. Nies», (i. Die Hefetrockenanlage der Brauereigesellsohaft vorm. S. Moniger in Karlsruhe. (Zeitschr. f. d. ges. Brauwesen XXXVII, 1914 p. 241.) — Bechreibung der Anlage. 989. Noldin. J>itz und Will, H. Beiträge zur Kenntnis der so- genannten schwarzen Hefen. (Zeitschr. f. d. ges. Brauwesen, N. F. XXXVII, 1914, p. 13-18, 2 Fig.) - Autorreferat. 990. Nottin, P. Contribution ä l'etude de la fermentation alcoolique. (Bull. Assoc. Chim. de Sucr. et Di still. XXXI, 1914, p. 956-959. 991. Oosthuizei!, J. D. P. and Shedd. 0. M. The effect of ferments and other substances on the growth of Burley tobacco. (Journ. Biol. Chem. XVI, 1914, p. 439-453.) 992. Oppenheimer. 31. Über die Bildung von Milchsäure bei der alkoholischen Gärung. (Zeitschr. Physiol. Chem. LXXXIX, 1914, p. 45—62.) — Siehe ,, Chemische Physiologie"'. 993. Oppenheimer, 31. Über die Bildung von Milchsäure bei der alkoholischen Gärung. II. Mitteilung. (Zeitschr. Physiol. (JJhem. XCIII, 1914, p. 262-269.) - Siehe „Chemische Physiologie". 994. Oppenheimer, 31. Über die Bildung von Glycerin bei der alkoholischen Gärung. (Zeitschr. Physiol. Chem. LXXXIX, 1914, p. 63 bis 77.) - Siehe ,, Chemische Physiologie". 995. Oppenheimer, 31. Über Brenztraubensäure als Aktivator der alkoholischen Gärung. (Zeitschr. Physiol. Chem. XCIII. 1914, p. 235-261.) — Siehe ..Chemische Physiologie". 162] Hefe, Gärung. 251 990. ürtvt't. N. ('. Die Anwendung von Taka-Koji iu Brenne- reien. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXVII. 1914. p. 20—21.) Die Anwendung des Taka-Koji (Aspergillus Oryzae) dürfte sich als lohnender Ersatz des G-erstenmalzes erweisen. Näheres siehe Original. 997. Owen, W. L. The occurence oi Saccharoniyces Zopfii in cane syrups and Variation iu its resistance to high teniperatures when growu iu Solutions of varying deusities. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., IL Abt. XXXIX, 1913, p. 468-482.) Saccharomyces Zopfii wurde vom Verf. aus einer grossen Anzahl von Proben von Rohrzuckersirup isoliert und als der Hauptfaktor bei der Zer- setzung des Sirups erkannt. Die Tötungstemperatur der Hefe wurde unab- hängig von der Stärke des Sirups sehr hoch gefunden. Noch nach 10 Minuten langem Erhitzen auf 90 " C wurde eine schwache Fermentwirkung beobachtet. Während Temperaturen unter 70" C das Gärungsvermögen der Hefe, die in verdünntem Sirup gewachsen ist, nicht nennenswert beeinträchtigen, so lässt sich doch eine deutlich verzögernde Wirkung beobachten in sehr dickem Sirup. Sehn egg. 998. Paine Sidney. (w. The permeability of the yeast-cell. (Proc. Roy. Soc. London, Ser. B. LXXXIV, 1911, p. 289-307.) Alkohol dringt viel rascher in die Hefezellen ein als organische Salze. Aus 5 bis 20% Alkohollösung wird soviel aufgenommen, dass die Alkohol- konzentration im Innern der Zellen 85% der Aussenkonzentration beträgt- Es scheint, dass nicht alles Wasser, das sich durch Trocknen bei 90" C aus den Zellen entfernen lässt, zur Lösung von Alkohol yerwertbar ist; wahrschein- lich ist ein Teil des Wassers mit dem Protoplasma verbunden. Das Eindringen von Salzen findet sehr langsam statt. Wahrscheinlich handelt es sich dabei teilweise um blosse Adsorptionserscheinungen. Dies wird namentlich für Hexosephosphat wahrscheinlich gemacht. 999. Palladin. W. Über die Bedeutung des Wassers bei den Prozessen der alkoholischen Gärung und der Atmung der Pflanzen. (Biochem. Zeitschr. LX, 1914, p. 171-201.) — Siehe „Chemische Physiologie". 1000. Palladin, W. und Lowtschinowskaja, E. J. Über Oxydationen und Reduktionen auf Kosten des Wassers, bedingt durch die getötete Hefe. (Bull. Acad. St. Petersbourg, 1914, p. 749—760. (Biochem. Zeitschr. LXV, 1914, p. 129-139.) - Siehe ,, Chemische Physiologie". 1001. Palladin, W. und Millak, H. Über die Einwirkung des elektrischen Stromes auf die Fermenttätigkeit bei der Hefe- gärung. (Bull. Acad. Iper. St. Petersbourg 1914, p. 247-265. - Zeitschr. f. Gäiungsphysiologie V, 1914, p. 323—342.) - Meist chemischen Inhalts. 1002. I»anlaneUi, E. We'tere Untersuchungen über die Most- protease. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras. IL Abt. XLII, 1914, p. 480-502.) 1003. Pozzi-Eseot, M. E. Recherches sur le mecanisme de l'acclimatation des levures ä l'aldehyde formique. (Compt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris 156, 1913. p. 1851-1852.) Verf. suchte bezüglich der sogenannten Akklimatation der Hefen an Formaldehyd folgende vier Punkte aufzuklären: 1. Ob Formaldehyd tatsächlich verschwindet. 2. Durch welche Bedingungen dies begünstigt wird. 252 P Sydnw: Pilze (dhue die Schizomyceten und Fliciiten). [163 3. Ob tatsächlich Oxydationsprodukte des Formaldehyds entstehen, speziell Ameisensäure. 4. Auf welche Weise das Verschwinden des Formaldehyds zu erklären ist. Den ersten Punkt bestätigt Verf., den zweiten beantwortet er mit der Tatsache, dass das Verschwinden besonders stark in solchen Nä,iirböden nach- zuweisen ist, die reich an komplizierten stickstoffhaltigen Nährsubstanzen sind den dritten Punkt verneint Verl, zum vierten bemerkt er, dass Formaldehyd von der Hefe , »konsumiert" wird. 1004. Romuiel, W. Erfahrungen über die Verwendung von Keinzuohthefe beim Berliner Weissbier. (Jahrb. d. Versuchs- u. Lehranst. f. Brauerei, Bd. 16, 1912, p. 508-515.) 1005. Rommei, W. Die Verwendung von Nachgärungshef eu bei der Herstellung von Porter und ihre Erfolge in der Praxis. (Wochenschr. f. Brauerei XXXI, 1914, p. 88-89.) Englische Biere, besonders Porter, enthalten als Nachgärungshefen Arten von Brettanomyces. Dieselben ergänzen nicht nur die Tätigkeit der normalen Hefe, sondern sie beeinflussen in hohem Masse auch den Bier- geschmack. Durch Rainkulturen solcher Nacligärungshefen und Verwendung derselben bei der Bierbereitung ist es 8-;hon oft gelungen, auch ausserhalb Englands Porterbiere herzustellen, die an Güte den englischen Bieren nicht nachstehen. 1006. Rona, P. Über die Reduktionen des Zimmtaldehyds durch Hefen. IL Vergärung der Benzylbrenztraubeusäure. (Bio- chem. Zeitschr. LXVII, 1914, p. 137-142.) 1007. Roua, P. und Michaelis, L. Die Wirkungsbedingungen der Maltose aus Bierhefe. II. (Biochem. Zeitschr. LVIII, 1913, p. 148-157.) Siehe ., Chemische Physiologie". 1008. Rrtsenbhitt, M. et Mme. Action des acides sur la fermen- tation alcoolique. IT. (Ann. Inst. Pasteur XXVIII, 1914, p. 714-719.) 1009. Rubiier, Max. Über Hefeforschiing. Originalreferat von Robert Heuss. (AUgem. Zeitschr. f. Bierbr. u. Malzfabrikat. XLII, 1914, p. 72-75.) 1010. Salkowskj, E. Über die Bestimmung des Glycogens in der Hefe. (Zeitschr. Physiol. Chemie XCIl, 1914, p. 75-88.) Siehe ,, Chemische Physiologie". 1011. Salkowskl. E. Bemerkungen zu. der Arbeit von Kullberg ,,Über die gleichzeitige Veränderung des Gehaltes an Glykogen, an Stickstoff und an Enzymen in der Hefe". (Zeitschr. Physiol. Chemie XCIII, 1914, p. 336-338.) 1012. Scheuchonstuol, W. von. Aus den Geheimnissen der öster- reichischen Tabakregie. (Fachl. Mitteil. d. österr. Tabakregie XIII, 1913, p. 1-17.) Hierin auch Angaben über den , »speziellen Gärungspilz". Weitere Untersuchungen über denselben werden geplant. 1013. Sehlesinsyer, J. Trebertrocknung für mittlere und kleine Brauereien. (Die Brau- u. Malzindustrie XV, 1914, p. 182.) Der Pondorf'sche Trebertrocknmigsapparat wird näher beschrieben. Eine Kombination dicst^s Zwergtrockners mit der Pondorf-Mischmaschinei ermöglicht es. auch andere Abfallprodukte als nutzbringende Futtermittel zu verwerten. Eine derartige Anlage ist sehr nutzbringend. 164 1 Hefe. Gärung. 253 1U14. Scliöiifold. F. Der assimilierbare Stickstoff in der Würze und seine Beziehungen zur Hefe und Gärung (mit besonderer Berücksichtigung des Berliner Weissbieres. (Wochenschr. f. Brauerei XXXI, 1914, p. 197-199.) 1015. Schöiifeld, F. Die Mineralbestandteile der Hefe und ihre Bedeutung für den Lebenszustand derselben. (Wochenschr. f. Braue ei XXXI, 1914, p. 245-24?.) 1016. SchörJeld, F. Entziehungskuren bei Hefen. (Wochenschr. f. Brauerei XXXI, 1914, p. 257-261.) 1017. Schörfeld, F. Die Würzen dieses Jahres. (Wochenschr. f. Brauerei XXXI, 1914, p. 145.) Inhalt: I. Stickstoff- imd Zuckergehalt. II. Hefe und Gärung. 1018. St'hönfold, F. und Küi;zol, E. Die Glykogenbestimmimg in der Flefe. (Wochenschr. f. Brauerei XXXI, 1914, p. 9-12.) Einleitend wird eine Literaturübersicht gegeben, beginnend von Pasteur und reichend bis zur Gegenwart. Anschliessend hieran wird die analytische Methode zur Bestimmung von Glykogen in der Hefe, die eine Modifikation der Pflüger'schen Methode darstellt, besprochen. Näheres siehe Original. 1019. Schönfeld, F. und SchörJeldor, G. Die IMineralbestandteile der Hefe und ihre Bedeutung für den Lebenszustand derselben. (Wochenschr. f. Brauerei XXXI, 1914, p. 245.) 1020. Schreiber. R. Über die Fortschritte der Gärungsgewerbe in den Jahren 1911-1913. (Chem. -Ztg. XXXVIII, 1914, p. 629-631.) 1021. Sidersky, D. Brennereifragen. Continuierliche Gärung der Rübensäfte; continuierliche Destillation und Rectifikation. Brauuschweig 1914, 49 pp., 24 Fig. 1022. Stookhauser. Hefe und Gärung im verflossenen Jahre. (Jahresber. d. Versuchs- u. Lehranst. f. Brauerei XVI, 1913, p. 349—363.) 1023. Thausiiig-, J. E. Hefe und Acidität des Bieres. (Allg. Zeitschr. f. Bierbr. u. Malzfabr., Jahrg. 40, 1912, Xr. 49, p. 550-551.) 1024. Thomas, Pierre. Sur les rapports des. substances pro- teiques de la levure avec la sucrase. (Compt. rend. hebd. Acad. Sei. Paris, vol. 158, 1914, p. 1597—1600.) Verf. untersucht die Beziehungen der von ihm aus der Hefe isolierten Proteinsubstanzen ,, Proteid" und ,,Cerevisin" zu den Diastasen der Hefe. Er wusch sie zu diesem Zwecke mit heissem W^asser, trocknete sie bei 110", pxdverisierte und entwässerte sie. Diese Pulver liess er auf eine Saccharose- lösuug (0, 1 g auf 10 ccm 20proz. Saccharoselösung) einwirken. In den Röhrchen mit Cerevisin war Reduktion eingetreten, in denen mit Proteid nicht. Das Cer;vis^i:i scheint also Sucrasevermögen zu besitzen. 1025. Usaml. K. Mykologische Notizen über Awanwri-Koji- Pilze {Aspergillus) und Rhizopus Delamar. (Mycolog. Centralbl. IV, 1914, p. 193-196, 2 Fig.) Bei der Bereitung des Awamori-Koji spielt allein Aspergillus luchuensis eine Rolle; A. niger ist ohne Bedeutimg. Der Pilz wird beschrieben; er erzeugt eine wirksame Diastase. Die weiteren Angaben beziehen sieh auf Rhizopus Delamar und seüi Verhalten in verschiedenen Nährböden. 254 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Mcchten). [165 1026. Veiitro. J. lufluence des levures sur les variations de i'extrait sec et de la glycerine dans les vins. (Compt. reud. hebd. Acad. Sei. Paris 157, 1913, p. 304-307.) Einige Ellipticus-Heien vermögen den Extraktgehalt der Weine in derselben Weise zu beeinflussen, wie dies von einigen Brauereihefen festgestellt worden ist. Die vom Verf. untersuchten Hefen verhielten sich nicht alle gleich. Die Champagnerhefe verursachte eine merkliche Verminderung des Extrakt- gehaltes, die Medoohefe dagegen bewirkte eine Erhöhung desselben, ohne dass nicht verbrauchter Zucker zurückgeblieben wäre. Zusatz von .Schwefelsäure zum Most hemmte in erheblichem Masse die Fähigkeit der Hefen, den Extraktgehalt zu vermindern. Als Ursache der Verminderung der Trockensubstanz scheint die Glycerin. bildung der Hefen angesehen werden zu müssen. Dieselbe schwankte zwischen 3,2 und 4,1 Gewichtsproz. des anfänglich vorhandenen Zuckers bei weißen, und zwischen 3,6 und 4,2 G-ewichtsproz. bei roten Weinen. In Lösungen mit Zusatz von Schwefelsäure erhielt Verf. bei allen Hefen ganz ähnliche Mengen, nämlich 3,53 und 3,7% bei Weissweinen, 3,5 und 3,68% bei Rotweinen. 1027. Ventre, J. Influeuce des differentes espöces de Saccharo- myces sur milieux artificiels et naturels. II. (Ann. Inst. Pasteur XXVIII, 1914, p. 257-279.) 1028. Völtz, Wilhelm. Die Verwendung der Trockenhefe bei der Schnellmast des Schweines. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXV, 1912, p. 1.) 1029. Volt/, W., Dietrich, W. und Deutschland, A. Die Verwertung zweier Hefemischfutter (Strohhäckselhefe und Torfmehl- Holz- kohlenhefe) durch Wiederkäuer (Schaf e). (Landwirtsch. Jahrb. XLV, 1913, p. 113-127.) 1030. Voiseiiet, E. Sur un ferment contenu dans les eaux agent de deshydratation de la glycerine. (Ann. Inst. Pasteur XXVIII, 1914, p. 807-818, 2 Fig.) 1031. Wasrenaar, M. Anwendung von Hefe bei Bestimmung des Zuckergehaltes der kondensierten Milch. (Pharmac. Weekbl. LI, 1914, p. 173-178.) 1032. Wies?ert, Elisabeth. Zur Bereitung und Anwendung von Yoghurtmilch. (Molkerei-Ztg. XXIII, l913, p. 326-328.) 1033. Wicrzsohowski. J. Über die Einwirkung von Maltase auf Stärke. (Bull. Intern. Akad. Sei. Cracowie, Ser. A. 1913, p. 522-528.) 1034. Will, H. Einwirkung von Estern auf Hefen und andere Sprosspilze. Nach Untersuchungen von Robert Heuss. (Zeitschr. f. d. ges. Brauwesen XXXVI, 1913, p. 592-595.) 1035. Will, H. und Heinrich. F. Saccharomyces anamensis, die Hefe des neuen Arayloverfahrens. (Ceutralbl. f. Bakter. u. Paras. IL Abt. XXXIX, 1913, p. 26-53.) N. A. Verff. haben die heute im Brennereibetriebe mit Erfolg verwendete sog. Levure anamite einer eingehenden Untersuchung unterworfen und von morphologischen Eigenschaften zunächst die Fähigkeit der Sporenbildung auf und in verschiedenen festen und flüssigen Nährmedien studiert. Weiter 166] Hefe, Gärung. 255 war Gegenstand der Untersuchung die Fähigkeit der Ilautbildung und die Beobachtung der VVac'istumserscheinungen in verschiedenen feston und flüssigen Nährböden, wobei auch den Riesenkolonien die entsprechende Be- achtung geschenkt wurde. Von physiologischen Eigenschaften wurde ausser der Bestimmung der Gsnerationsdauer eine Reilie von Gärversuchen angestellt, das Verhalten in mineralischer Nährlösung studiert, ebenso wie die Widerstandsfähigkeit gegen Erhitzen, Gelatineverflüssigungsvermögen und Glykogengehalt. Verglichen mit den häufiger gebrauchten Brenn ereihefen Rasse II und XII ergeben sich deutliche Verschiedenheiten. Die Levure anarnitc ist demnach ein obergäriger Saccharomycet aus der Gruppe der wilden Hefen, der eme neue Art darstellt, die Saccharomyces anamensis Will et Heinrich genannt werden soll. Schnegg. 1036. Will. H. und Hpuss, R. Einwirkung von Estern auf Hefen und andere Sprosspilze. (Gentralbl. f. Bakter. u. Paras. II. Abt. XXXVIII, 1913, p. 539-576.) In einer umfangreichen Arbeit wurde der Einfluss von Estern auf Hefen studiert und dabei die Beobachtung gemacht, dass Ester in geringer Menge fördernd, in grösserer hemmend auf die Vermehrung der Organismen einwirken. Amvloster erweist sich dabei giftiger als Äthylester. Doch ver- hielten sich Kulturhefe und wilde Hefen sowie die hautbildenden Hefen ver- schieden voneinander. In den meisten Fällen konnten die Poster als Kohlen- stoffqusUe dienen und assimiliert werden. Schnegg. 1037. Will. H. und Noldiii, F. Beiträge zur Kenntnis der so- genannten schwarzen Hefen. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras. II. Abt. XXXIX, 1913, p. 1-26.) Die als schwärze Hefen bezeichneten Organismen sind ^noch selten Gegenstand ausführlieherer Untersuchungen gewesen. Verff. haben es daher unternommen, nach bewährten Methoden die Hefen morphologisch und physiologisch zu studieren, wozu ihnen drei von verschiedenen Instituten 2;ur Verfiigang gestellte Formen dieser Orgauismeugruppen dienten. Aus den Untersuchungen ergibt sich, dass die drei untersuchten Formen einander morphologisch und physiologisch sehr nahe stehen, so dass jelen- falls nur Varietäten der gleichen Ar vorliegen. Die systematische Stellung dieser zu den Hyphomycelcn zu zählenden Organismen zu ermitteln, reichen die gemichten Beobachtungen nicht aus. Soviel jedoch steht ohne Zweifel fest, dass die für diese Organismen bisher üblichen Bezeichnungen, wie Saccharo- myces nlger. Torula nigra und schwarze Hefe in keiner Weise gerechtfertigt sind und daher fallen müssen. Schnegg. 1038. Wohl«:pmuth, Julius. Grundriss der Fermentmethoden. Ein Lehrbuch für Mediziner, Chemiker iind Botaniker. Berlin (J. Springer) 1913, 355 pp. 1039. W»1H, H. Hefeextrakt und Fleischextrakt. (Pharm. Ztg. LIX, 1914, p. 432.) 1040. Wüstenfeld, H. Schweinemast mit Trockenkartoffeln und Trockenhefe. (Zeitschr. f. Spiritusindustrie XXXVII, 1914, p. 230.) Verf. gibt zahlenniässige Belege über die Erfolge einer Schweinemast mit Trockenkartoffeln, Trockenhefe und Gerstenschrot. 1041. Zaleski. W. und Israilsky, W. Über den Eiweissauf bau in der Hefe. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 472-479.) 256 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizoiiiyceten und Flechten). [167 Die Hefe bildet ihre Eiweissstoffe nicht aus Ammoniak oder aus den einzelnen Aminosäuren, sondern direkt ans einem bestimmten Gemenge der- selben. Die Aminosäuren oder die entsprechenden Stickstoff gruppen stellen die Zwischenprodukte desEiweissauJbaues dar. — Spezielleres siehe „Chemische Physiologie". 1042. Zikes, H. Moderne Anschauungen auf dem Gebiet der Reinzucht von Gärungsorganismen. (Allgem. Zeitschr. f. Bierbraurei u. Malzfabrikation XLII, 1914, p. 2.) — Historische Übersicht. 1043. Zikes. H. Über den Einfluss des Lichtes auf Bakterien und HefeA-ermehrung. (Allgem. Zeitschr. f. Bierbrauerei u. Malzfabrikatiou XLII, 1914, p. tOl.) 7 Pilze als Erreger von Krankheiten des Menschen und der Tiere. 1044. Ai:oi:ynu A fuugus parasite of the Coconut beetle (Philippine Agric. Rev. VII, 1914, p. 133-134.) Betrifft Chromostylium {Metarrhizium) Anisopliae Sorokin. 1044a. Anonym. Termietenschimmels. (Teysmannia XXIV, 1913, p. 670-672.) 1046. Arnaudon. M. L'actinomycose cerebrale. (These de Paris, 1912, 8«.) 1046. Bahes, V. Der Madurafuss. Kolle und v. Wassermann, Handbuch der pathogenen Mikroorganismen, 2. veim. Apfl., Jena (Gustav Fischer], Bd. V, 1912, p. 365, m. 3 Tai. u. 1 Fig. i. Text.) Die gelbe oder besser graugelbe Varietät des Madurafusses wird durch eine Streptothrix-Art, die schwarze Varietät durch den FadenpUz Madurella mycetori (Laveran) hervorgerufen. Eine dritte Form wurde in Rumänien gefunden. Dieselbe ist auch eine schwarze Varietät, deren Verursacher jedoch ein anderer Fadenpilz ist. 1047. Beauverle, .T. Les Muscardines. Le genre Beauveria Vuillemin. (Revue Göner. Bot. XXVI, 1914, p. 81-105, 15 Fig.) Berichtet hauptsächlich über Beauveria Bassiana. 1048. Beauverle, J. Les Muscardines. Le genre Beauveria Vuillemin. (Revue Gener. Bot. XXVI, 1914, p. 156-173, 4 Fig.) Historischer Überblick über die Muskardine der Raupen. Behandelt werden folgende Arten: Beauveria Bassiana (Bals.) VuilL, B. effusa (Beauv.) Vuill., P. densa (Link) Picard, B. globulifera (Spcg.) Picard, Spicaria farinosa (Fr.) Vuill. 1049. Berger. E. W. Whitefly control. (Florida Agric. Dept. Quart Bull. Nr. 24, 1914, p. 25-54.) 1050. Bernard, P. Noel. Sur un Rhizopus -pathogene de l'homme, (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 230-232, tab. XIV.) N. A. Beschreibung des pathogenen Rhizopus equinus n. var. annamensis aus Annam. 1051. Blakeslee, A. F. and Gortuer, R. A. On the occurrence of a tosin in juice expressed from the bread mould, Rhiz pus nigricans {Mucor stolonifer). (Biochemical Bull. II, 1913, p. 542-544.) Die Verff. experimentierten mit dem Pressaft von Rhizopus nigricans. Intravenöse Einspritzung des Pressaftes tötete ein Kaninchen in dem Zeit- raum von 2 Minuten. Es wird ferner die Vermutung ausgesprochen, dass 168] Pil^ß 3'ls Erreger von Krankheiten des Menscheii iimi lier Tiere. 257 die oigeiiartige ,,coni-stalk disease" der Kälber auf Vergiftung durch das mit Rhizopiis besetzte Futter herbeigeführt wird. Xälieres hierüber soll später mitgeteilt werden. 1052. Bobeau. Importance des affectious mycosiques en Cochinchine. (Compt. rend. Soc. Biol. LXXV, 1913, p. 69—70.) 1053. Borr.arid, M. Untersuchungen über die pflanzlichen Parasiten der Hühnereier. (Mitteil. Lebensmitteluuters. n. Hyg. V, 1914. p. 138-159.) 1054. Cag:rett<>. (i!. Di una varietä di Penicillium brevicaule idolata, dal cadavero di un arvelenato i)er arsenico. (Lo Sperimentale LXVII. Firenze 1913, Suppl. al fasc. 4, p. 210.) 1055. OastellaiiL Aldo. Observations on the fungi found iu tropical bronchomycosis. (Lancet 1912, vol. 1, Nr. 1, jj. 13—15, 3 Fig.) Bei Bronchomykosis wurden auf Ceylon ausser Endomyces, Saccharomyces und Aspergillaceen mehrere Actinomyces- und Streptothrix-ÄTten beobachtet. 1056. Castellani. A. Further observations on the fungi of the genus Endomyces found in man. (Arch. Parasitologie XVI, 1913, p. 184 bis 186. Avec tableau. ) Bericht über die vom Verf. isolierten und kultivierten Endomyces-Arten. Nur E. Knisei entwickelte Siioren. 1057. ("azalbou, L. Sur l'evolution culturale des dermato- phytes. (Ann. Inst. Pasteur XXVIII, 1914, p. 69-87, 5 Fig.) Bericht über Kulturversuch^ mit Achorion Serisei, Achorion spec, Microsporon cqiiiniim, Trichophyton equinum. 1058. (ialli-Valerio. B. Etudes sur les actinomycetes. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., 1. Abt., Orig., Bd. 63, 1912, p. 555-564, 7 Fig.) 1. 8ur la morphologie du genre Cory neb acter tum Lehm, et Neüm. 2. Sur la morphologie de M. tuberculosis. (Avec la coUaboration de Mr. Vourloud et de Mme. Popoff -Tcherkasky.) 3. Sur la presence de Mycobacterium dans les robinets d'eaii potable. (Avec la coUaboration de Mme. Popoff -Tcherkasky.) 4. Sur la morphologie de M. leprae. 5. Observations sur Actinomyces caprae. 6. Sur la fi-equence d' Actinomyces daus l'organisme de l'homme. 1059. Harbltz, Francis und (iJröndahl, Nils Backer. Die Strahlenpilz- krankheit (Aktinomykose) in Norwegen. Studien über ihr Vor- kommen, ihre Lokalisation und Bakteriologie. (Beitr. z. pathol. Anat. u. z. allg. Pathol. L, 1911, Heft 1, p. 193-234, 3 Taf. u. 4 Fig.) 1060. Jaiinln, L. et Veniier, P. A propos des genres Zymonem.a et Mycoderw.a (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. Paris LXXIV, 1913, p. 1134 bis 1136, Fig. A-F.) Verff. glauben, dass die von De Beurmann und Gougerot geschaffene, Dermatomykosenpilze enthaltende Gattung Zymonema nichts anderes als Mycoderma darstellt. Kulturen auf Mohrrübe ergaben septiertes Mycel mit Arthrosporen, ferner Oidium- und hefeähnliche Gebilde, sowie Dauersporen. 1061. Jones. Two cases of actinomycosis. (Med. report, vol. 78, 1910, Nr. 9, p. 363.) 1062. JoyeifX. ('. Contribution a l'etude des teignes afri- caines. — Trichophyton soiidancnse. (Arch. Parasitologie XVI, 1914, p. 449 bis 460, 1 tab., 6 Fig.) N. A. Botanischer Jahresbericht XLII (1914) 1. Abt. [Gedruckt 2. 7. 20.1 1*^ 258 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizorayceten und Flechten). 1169 Beschreibimg von Trichophyton Houdanense n. sp. ; die Art tritt häufig im Grind der Kinder in Ober-Guinea auf und ist von T. crateriforme hin- reichend verschieden. » 1063. KauJniiir.K. B. Coutribution chimique, histologique, biologique a l'etude de Tactinomycose; serodiagnosiic de l'ac- tinomycose. (These de Paris 1910, 8".) 1064. Kiiiif, H. H. On the use of poison in the contro] of locusts in the Anglo-Egyptian Sudan. (Cairo Scientif. Journ. A'^II, 1913, p. 251-254.) 1065. Klinger, R. Untersuchungen über menschliche Aktino- mykose. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., 1. Abt., Orig., Bd. 62, 1012, p. 191 bis 200, 1 Taf.) Bacteriuni actinomycetem comitans n. sp. wurde viermal in Aktino- mykosefällen im Innern der Drüsen, teils allein, neben Actinomyces, teils mit anderen Bakterien vergesellschaftet angetroffen. 1066. Lakon, G. Die insektentötenden Pilze (Mykosen). (In: Escherich, Die Forstinsekten Mitteleuropas 1913, p. 258—291.) Gedrängte, aber iimfassende Zusammenstellung der auf Insekten parasitisch lebenden Pilze. In Teil I wird die Systematik und Biologie, in Teil II die wirfcscliaftliche Bedeutung der insektentöteuden Pilze behandelt. Etwas eingehender geht Verf. auf die Isaria-Arten ein; über diese soll später ausführlicher berichtet werden. Am Schluss wird ein Verzeichnis der ein- sohlägigen Literatur, enthaltend 50 Arbeiten, gegeben. 1067. Le Blaye, R. et Fage, A. Note sur le parasite du Leptcthrix {Trichotnyces axillae). (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. Paris LXXTV. 1913, p. 1173-1174.) Die Krankheit der Haare der Achselhöhle wird neuerdings vielfach als Bakteriose aufgefasst. Verf. tritt für die pilzliche Natur des Krankheits- erregers ein. Er nennt ihn provisorisch Trichotnyces axillae. Das Haar wird seiner ganzen Länge nach von dem Pilze bewohnt. Sporen wurden nicht beobachtet. Kulturversuche fielen negativ aiis. ,1068. Le üanteo, A. Mycodermose intestinale dans divers ^tats pathologiques. (Compt. rend. Soc. Biol. Paris LXXIV, 1913, p. 414 bis 415.) 1069. Li)rd. F. T. Actinomycose experimentale produite chez le cobyae par l'inoculation du contenu de dents cari^es. (Boston med. and smg. journ. 1910, p. 82.) 1070. Majmoiie, Bartolomeo. Parasitismus und Vermehrungs- formen von Empusa elegans n. sp. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XL, 1914, p. 98-109.) N. A. An abgestorbenen und mumifizierten Larven von Porthesia chrysorrhoea hat Verf. Vegetations- und Vermehruugsformen eines zu den Entomophthora- ceen gehörigen Pilzes gefunden, der, da er mit bekannten Arten dieser Familie nicht zu identifizieren war, als eine neue Art, Empusa elegans, beschrieben wird. Der Pilz, der ein rasches Absterben der Porf/j^s/ö-Larven verursachte, erwies sich als der Erreger dieser Infektionskrankheit des Schädlings. Auffalleuder- weise gelang aber eine Übertragung der Krankheit auf gesunde Larven nicht, was übrigens auch bei anderen Entomophthoraceen früheren Forschern eben- falls nicht gelaug. 170] t*ilze als Erreger von Krankheiten des Menschen und der Tiere. 259 Das ra xphologischc und zytologische Studium von Empiisa elegans hat eiue Railie vou iuteressanteu Tatsachen zutage gefördert, von denen be- öonders die Rolle der metachromatischen Plasmagranulationen bei der Bildung der Sporen, ferner die Dausrzellenbildung und die grosse Neigung des Mycels zur Sproääung besondere Erwähnung verdienen. Sehn egg. 1072. Mt^yer, H?l!mut. Zwei Fälle von Aktinomykose des Coecums. (Diss. med. München 1912, 8«.) 1073. 3I)9re, Verauus Alva. Principles of microbiulogy , a treatise on bacteria, fungi and protozoa pathogene for domesti- cated animals. Ithaoa, N. Y. (Carperfcer et Co.) 1912, 506 pp., 101 flg. 1074. Müllsr, M. Beitrag zur Schwarzfleckigkeit des G-efrier- fleischcs. (Zsitschr. f. Fleisch- u. Milchhyg. XXIV, 1913, p. 97-98.) 1075. x>Iüat3r, F. Über Stickstof fumsetzungen einiger Actino- myceten. II. Mitteilung. {(Jjntralbl. i. Bakter. u. Paras., II. Abt. XXXIX, 1914, p. 561-583, 3 Fig.) Die Versuche wurden mit Actinomycis odorifcr, chromogenes albus I und II, Sa, Sb und Sc augestellt. Näheres siehe Original. 1076. Mar§;uia, Julian. Destrucciön del Melolontha con hongos parasitos. (Bol. Soc. Agric. Maxicana XXVIII, Nr. 6, 1914, p. 105-107.) Betrifft Isaria densa. 1077. Nainysiowski, Boleslaw. Beitrag zur Kenntnis der mensch- lichen Hornhautbakteriosen. (Centralbl. f. Bakter. u. Parss., 1. Abt., 0/ig., Bd. 62, 1912, p. 584-568.) N. A. Au? d3r V3r3ifc3rtea Hornhaut eines Kindes wurde Actinomyces albus ac'dus Neukirch isoliert. Verf. b aschreibt und benennt ferner folgende Arten: A. de Bi.adln's (sya. Streptothrix sp. de B.), A. roseus (syn. A. sp. Löwen - stein), A. zu" N^ddeni (syn. Str. sp. z. N. ) und Bacteriurn Rosenhauchi (syn. Keratophyton Rosehhauch). 1078. Nleuweahuis. A. W. ludividualiteit en Esfelijkheid bij eue lagere Schimmel {Trichophyton albicans). (Versl. v. d. Gew. Vergad. Wis- en Natuurk. Afdeel. XIX, 1910, 1 Gedeel, p. [504]-[522], PI. I-II.^ Siehe , .Variation usw.". 1079. Paoli, A. Un caso di tricosporia. (Giorn. Ital. Malattie veu. e della Pelle LIV, Milano 1913, p. 556 — 572, 1 tab.) 1080. Plehu, M. Fischkrankheiten. (Die Naturwissenschaften II, 1914, p. 1049-1053, 1065-1068, 5 Fig.) Die Verf. gibt eine Übersicht der von ihr in Bayern beobachteten Fisch- kraukheiten, die eutwader durch'Tiere oder durch Pilze hervorgerufen werden. B-anch'omyces sanguuiis {Phycomycet) erzeugt bei den Karpfen die ,, Kiemen- fäule", d3ii Salmoniden ist der ,, Fischmörder" Ichthyopliorus äusserst ßchädlioh. 1081. Pl?hu, M. Strahlenpilzkrankheit bei Karpfen. (AUgem. Fischer 3izeituag XXXVIIl, Nr. 24, 1914, p. 624-625.) Verf. fand d>ö Act l nj myces-Krankheit ausser bei der Goldkarausche auch beim Karpfen. Hauptsäshlich tritt der Actinomyces im Bauchfell auf, das spätsr eatziiudet und verdickt wird. Dadurch entsteht im Bauchfell, bai der Schwimmblase, in der Niere und in der Leber Fettanhäufung. Die Fische W3rd3u matt und sind W3nig widerstandsfähig gegen kleinste Schädi- gungen. Dar Pilz wird durch pflanzliche Nahrung aufgenommen. In Zucht- 17=^ 260 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [171 anstalten sind alle übermässig fett gewordejieu Karpfen zu eutferiieji. Für den Menschen soll der G-enuss solcher erkrankten Fische nicht schädlich sein, 1082. Rceker, H. Der Favuspilz bei der Maus. (41. Jahresber. Westfäl. Prov.-Ver. f. Wissensch. u. Kunst, Münster 1913, p. 16.) Der Favuspilz Achorion Schoenleinii hatte an einer befallenen Maus tiefe, bis auf die Knochen gehende Wunden verursacht. Verf. rät zur Vorsicht beim Anfassen erkrankter Mäuse, weil dadurch der Kopfgrind erzeugt werden könnte. 1083. Reuni, W. Der weisse Tod der ,,Musca domestica''. (Societ, Entomol. XXIX, 1914, p. 13-14, 4 Fig.) Genaue Beschreibung der durch Empusa muscae verursachten Ver- änderung des Hinterleibes der Stubenfliege. 1084. Richaud, A. Les parasiticides. Le9ous professöes ä las Facultö de m^decine de Paris. (Arch. ParasitologieXVI, 1914,p. 5— 133.) Behandelt werden: Dermatomykose, Mucormykose, Aspergillose, Endo- mykose. Näheres siehe Original. 1085. Ross, Hermanit. Über verpilzte Tiergallen, (ßer. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 574-597, 7 Teixtabb.) Verf. beschreibt unter diesem Namen eine Anzahl neuer Ambrosia- gallen, z. B. au Rosmarinus officinalis, Echiiim vulgare (beide diirch Asphondylia- Arten verursacht), Galiiim mollugo und G. silvaticnrri [Schizomyia galiorum), Cytisus leucotrichus {Asphondylia Cytisi), Lotus cornlculatus (Aspfi. melanopus), Pimpinella saxifraga (Lasiopiera carophila) iind einigen anderen Umbelliferen. Seine Ausführungen über die schon bekannten Ambrosiagallen bringen nicht nur nich ts Neues, sondern lassen eine genaue Kenntnis der vorliegenden Literatur vermissen. Höchst unglücklich ist der Name ,, verpilzte Tiergallen", denn einerseits gibt es, wie Trott er zeigte, zahlreiche Gallen, die verpilzt sind — durch zufällig eingewanderte Pilze — , bei welchen aber kein symbiotisches Verhältnis zwischen Tier und Pilz besteht, anderseits gibt es bekanntlich auch Gallen auf Tieren (z. B. auf dem Gehörn von Rehen usw.),. an die man bei dem Namen ,, Tiergallen" djenkt. Da wäre der von Baccarini vorgeschlagene Ausdruck Zoomycocecidien immer noch weit mehr vorzuziehen. Als direkt un- wissenschaftlich ist zu beanstanden, wie der Verf. die Frage nach der Species- uatur der beteiligten Pilze behandelt. Er spricht von ,, typischem Gallenpilz", hat aber in keinem Fall den Pilz zu der doch allein massgebenden Frucht- körperbildung verfolgt. Von der eingehenden Untersuchung des Referenten über die Natur der Ambro siagallenpilze nimmt er überhaupt keine Notiz. Dagegen behauptet er, den ,, typischen" Gallenpilz erhalten zu haben, wenn er ausgekrochene Mücken über Gelatine hüpfen Hess, was nach den Unter- suchungen des Referenten theoretisch unmöglich ist. Gleichzeitig gibt er ja zu, viel Verunreinigungen erhalten zu haben, daneben aber auch den „typischen" Gallenpilz. Den Beweis bleibt er schuldig. Die ganze Arbeit ist so unkritisch als möglich und bringt in das ganze interessante Problem der Ambrosiagallen mehr Verwirrung als Aufklärung. Neger. 1086. Sartory, Ph. et Lasseur, A. Contribution ä Fetude d'un Oospora pathogene nouveau; Oospora bronchialis n. sp. (C. R. Acad. Sei, Paris 159, 1914, p. 758-759.) N. A. Verff. gehen auf die Morphologie und Biologie der neuen Art Oospora bronchialis näher ein. %T2\ Pilze als Erreger vuu Krankheiten des Menschen und der Tiere. 261 1087. De Stefaui, T. La CavaUette ed alcuui loro parassiti. (Boll. Minist. Agric. Ind. e Coiuni. Ser. 6, XI, 1912, p. 30-52.) Verf. b'^liaudelt eiugi*heud die parasitischen Pilze der Heuschrecken, «ü: Enipusa Grylli {— Entomoplitliora Grylli), Lachnidiurn acridiorum, Alter- naria tenuis, Isaria destrnctor, I. ophioglossoides, I. farinosa. 1088. Thaxter, R. On certain peculiar f ungus-parasites of Hving insects. (Bot. G-az. LVIII, 1914, p. 2.35-253, tab. XVI-XIX.) N. A. Verf., der bekanntlich lange Jahre hindurch Tausende von Insekten nach Labouioeniaceen absuchte, fand hierbei auch einige Formen, die zu ganz &. ideren Pilzgruppeu gehören und die in vorliegender Arbeit beschrieben werden. Ks handelt sich durchweg um neiie, meist ganz merkwürdige Formen. Als solche werden beschrieben: Hormisciiim myrmecophilwn auf Pseudomyrmex im Amazonasgebiet. Muiogonc Chromopteri n. g. auf Cfiromopterus delicatiiliis. Kamerun, nahe verwandt mit Sporidesmiurn. , Miliaria n. g. mit 4 Arten {gracilis, Lonchaeana, armata, repens) in Kamerun und Borneo, mit Macrosporium sehr nahe verwandt. Cliantransiopsis n. g. mit 3 Arten {deciimbens, stipatiis, Xantholini) in Jiva und Carabridg3, ebenfalls zu den- Hyphomycetcn gehörig, von eigen- nriigiii Hibitus, ziemlich dichte Rasen von aufrechten, persistenten, dick- wandigan, hyalinen, zahlreich septierten, verzweigten Hyphen bildend, die an dsr Spitze successive einzellige Sporen abschnüren. Die Hyphen entspringen aus einem basalen schwarzen Teile oder Pusse, durch den der Pilz am Wirte befestigt wird. Amphoromorplia cntomophlla n. g. auf Diocfius nnd ? Labia, Philippinen, von ganz ungewisser systematischer Stellung. Der Pilz 'oesteht aus zwei übereinander stehenden, von einer gemeinsamen festen Hülle umgebenen Zellen. Die obere Zelle wird mit zahlreichen, amoeboidähnlichen Sporen augefüllt, die durch ein Loch nn der Spitze der gemeinsamen Hülle aus- schlüpfen. 1089. Thiry. G. Muguet spontane chez le singe. Langue pileuse brune. (Arch. Paiasitologie XVI, 1914, p. 1681 — 176.) Auf der Zunge des Affen Cercopithecus patus wurde Monilia albicans gefunden. 1090. Vaudremer, Albert. Action de l'extrait filtre d' Asper- gillus fiimigatus sur le bacille tuberculeux. Deuxieme note. (Compt. rend. hebd. Soc. Biol. LXXIV, 1913, p. 752-754.) Verf. behandelte mehr als 200 Lungenkranke mit Aspergillus fiimigatits- Kxtrakt. Die Injektion verursachte nie Fieber, bisweilen trat unerwartete Heilung, bisweilen vorübergehende Besserung ein, in zahlreichen Fällen nahm die Tuberkulose jedoch ihren Fortgang. W. Herter. 1091. V!{,^nolo-Lutati, Karl. Primäre Aktinomykose der Haut. (Dermatolog. Centralbl. XLI. 1911, p. 226-235. 1 Fig.) 1092. WatsoiJ, J. R. Whitefly control 1914. (Florida Agric. Exper. Stat: Bull. Xr. 123, 1914, p. 3-24, 5 fig.) Enthält auch Bemerkungen über die auf den Larven auftretenden Pilze. 1093. VVebb, J. L. Actinomycosis bovis (Lumpy jaw) in Xatal. (Agric. Journ. of the Union of South Africa II, 1911, p. 816-817.) 1094. Zenoni. V. Fisiopatologia delT infezion e oidioa nel- Tuomo e negli animali oon speciale riguardo ad un caso di 262 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [173 „Oidiomicüöi epatica coii ittero grave" da Oidium roseuni non liqiie- faciens. (Lo Speriment. LXVI, Fireuze 1912, p. 33 — 66.) 8. Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiten. 1095. Anonym. Die Fusekrauklieit des Kornes. (Mitteil. d. Schweizerischeii Laudwirtschaftsdepartements XIV, 1913, p. 12.) In den Kantonen Aargau und Zürich verursachte Ophiobolus graminis grossen Schaden und zwar in erster Linie an Korn (Spelz), hier und da auch an Weizen. Der PiJz tritt schädlicher meist nach trockenen Jahren wie 1893 und 1911 auf, so erschien er sehr schädigend 1894 und 1895 und 1912 und 1913. 1090. Anonym. Diseased toniatoes. (Agric. Gaz. N. S. Wales XXV, 1914, p. 26.) 1097. Anonym. The use of Burgundy mixture for Irish blight. (Agi'ic. Gaz. X. S. Wales XXV, 1914, p. 48-50.) 1098. Anonym. Black spot of the mandarin. (Agric. Gaz. N. S. Wales XXV, 1914, p. 684.) 1099. Anonym. Black spot of Rose leaves. (Agric. News Barbados XIII. 1914, p. 14.) 1100. Anonym. Sunimary of inforniation respecting plant diseases in 1913. (Agric. News Barbados XIII, 1914, p. 30.) 1101. Anonym. Diseases of Sweet Potato. (Agric. News, Bar- bados XIII, 1914, p. 110-111.) 1102. Anonym. Les bouillies fougicides mouillaiites. (Agi-ic. News Barbados XIII, 1914, p. 125-126.) 1103. Anonym. Leaf cut, or tomosis, a disorder of cotton seedlings. (Agric. News Barbados XIIL 1914, p. 126-127.) 1104. Anonym. Two Tomato diseases. (Agric. News Barbados XIII, 1914, p. 174.) 1105. Anonym. Base rot of Piue apples. (Agric. News Barbados XIII, 1914, p. 190.) 1106. Anonym. Decay of pine apples. (Agnc. News Barbados XIII, 1914, p. 222.) 1107. Anonym. Black root disease x)f limes. (Agric. News Bar- bados XIII, 1914, p. 364-365.) Betrifft das Auftreten von Rosellinia bunodes auf Dominica. 1108. Anonym. Black root disease of limes. (Agric. News Barbados XIII, 1914, p. 364-365.) 1109. Anonym. Spraying of peanuts for leaf rust. (Agric. News Barbados XIII, 1914, p. 380.) 1110. Anonym. White-heads or take-all of wheat and oats. (Board. Agric. and Fisheries London, Leaflet Nr. 273, 1913, 4 pp., 1 fig.) 1111. Anonym. Celery leaf spot disease or blight. (Departm. Agric. a Techn. Inst. Ireland Journ. XIV, 1914, p. 540- 543^ 3 fig.) 1112. Anonym. Ist die Kupferbespritzung der Beben für diese ein Gift? (Meinungsaustausch.) (Deutsche Landwirtsch. Presse 1913, p. 1105-1106.) 1113. Anonym. Graiu diseases. (Ediub. and East of Scot. Col. Agric. Rept. XXX, 1913, p. 15-19.) 174] I^ilze als Eneger von Ptlanzenkiankheiten. 263 1114. Anonym. ,,Grey Icaf" or ,,diT leaf" on oatf*. (Et.inb. and East of Scot. Col. Agric. Rept. XXX, 1912, p. 22-23.) 1115. Aror.yni. Welche :\Ii(tcl wenden Sie gegen den Rosen- rost an und welche haben den meisten Erfolg? (Erfurter Führer 1914, p. 116.) Zur Bekänipfuiig empfehlen: Sorauer: freien, luftigen Standort und Überstäuben der Pflanzen mit Kalk; Sortenwahl; Teschendorff: SbislUproz. Schwefelkalkbrülie; Lambert: Bestreichen der Rosen nach dem Schnitt mit 3proz. Schwefel- und Kupferkalkbrühe, vor dem Austrieb im März Kalk- streuung, Bodenlockeruug; auch 3proz. Lysollösuüg soll Erfolg bringen; Greuder: Be«piühuug mit K»- und Sproz. Obstbaumkarbolineiun im zeitigen Frülijahr; Betten: Sortenwahl, mechanische Mittel. 1116. Anonym. Leaf-Curl in Tomatoes. (The Garden LXXVIU, 1914. p. 348.) 1117. Anonym. Tomato Spot disease. (The Garden LXXVIll, 1914, p. 348.) 1118. Anonym. Bacterial rot of Oelery. (Gard. Chron., 3. Ser. LVI, 1914. p. 73. 1119. Anonym. Die Fleckenkrankheit der Bohnenhülsen. «'nng dsr verschiedenen Getreidekrankheiten, wie Brand, Streifen- j^76 I Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiten. 265 krankhcit, Schneeschiimnel, Fiisskrankheiteu des Getreides usw. samt An- gaben übar Herstelhius der Beizt'lüssigkeit sowie über die Vel-wendiing des Fonnaldeliyds zur D>si ifektion von Säcken, Tonnen, Speicliern usw. 1148. A. J. H. .Mildewon Roses. (Gard. Chron., 3. Sei. LV, 1914, ]). 207.) 1149. A. R. The O-ooseberry Rust. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 3.Ö9.) 1150. E. M. Canker in Fruit Trees. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 78.) 1151. F. (": Diseases of plants. (Nature XCIII, 1914, p. 226.) 1152. F. C. ('. Oarnation leaves diseased. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 348.) 1153. F. G. Peach leaf Curl. (The Garden LXXVIII, 1914, p. XVIII.) 1154. H. H. A. Diseases of the tomato. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 377.) 11.55. H.L. Violets diseased. (The Garden LXXVIII. 1914, p. XX.) 1158. J.F.B. Tulips diseased. (TheGardenLXXVIII, 1914, p. 311.) 1157. K. D. Zur Bekämpfung des Mehltaues der Rosen. {Zsitschr. f. Obst- u. Gartenbau 1914, p. 105.) Populäre Schilderung der Schädigungen, welche der echte Mehltau iSphacrotheca pannosa) au den Rosenstöcken verursacht und Anleitung zur Bekämpfung des Schädlings. Als chemisches Mittel wird Schwefeln emj)fohlen. Von Schwefelapparaten sind drei verschiedene Systeme abgebildet. fl58. P. K. Das Ergebnis der phytopathologischen Kon- ferenz in Rom. (Österr. Gartenztg. IX, 1914, p. 103-104.) 1159. S. W. H. Sweet William Rust. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 40.) 1160. T. W. Clematis diseased. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 348.) 1161. Aliliii'jfer, Hermann. Ein neues Mittel zur Bekämpfung der Pflanzenschädlinge. (Dsutsche Landwlrtsch. Presse 1914, Xr. 50, p. 620.) Das von der Kgl. Württemb. Anstalt für Pflanzenschutz in Hohenheim unter dem Xam3u ,,Hohenheirn3r Brühe" hergestellte Pflanzenschutzmittel hat sich in der Pi-axis gr>geu eine Reihe von Schädlingen gut bewährt. 1162. AUard, H. A. A review of investigations of the mosaic •disease of tobacco, together Avith a bibliography of the more important contr ibutions. (Bull. Torr. Bot. Club XLL 1912, p. 435-458.) C.ironologisch geordnete Übersicht der einschlägigen Literatur. Das Literaturverzeichnis nmfasst 64 Schriften. 1163. Allaril. H. .V. The mosaic disease oi Tobacco. (U. S. Dept. Agric. Bur. of Plant Industry, Bull. XL, 1914, p. 1-33, 5 PI.) 1164. Andor.son, H. W. Carnation stiMn rot. (In: Floricultiire Research at the Experiment Station Urbana Univ. III, 1912, p. 15 — 22.) 1165. App?l, Otto. Die Brennfleckenkrankheit der Bohnen und ihre Bekämpfung. (Mitteil. d. Deutsch. Landwirtsch.-Ges. XXIX, 1914. p. 249-251. 3 Abb.) Die durch Colletotrichum (Gloeosporium) Lindernuthianum hervorgerufene Blattfleckenkrankheit der Bohnen tritt in neuerer Zeit derart heftig auf, dass 266 P- Sydow: Pilze (oline die Schizomyceten und Flechten). 1177 der tV'kliuässigc Anbau von Bolmeii in nianclien Gegenden in Frage gestellt wird. Eine besondere Gefahr bietet die leichte Verbreitung der Krankheit durch infizierten Samen und die Ujizulänglichkdt der gebräuchlichen Beiz- mittel. Zur Bekämpfung wird empfohlen: Wahl gesunder Saatbohnjeu, Ver- nichtung der als krank erkennbaren jungen Pflanzen sowie aller Eeste von Bohnenpflanzen auf kranken Feldern, Wahl luftigen Standortes imd Spritzen mit ^ aPi"^^- Bordelaiser Brühe ein- bis zweimal vor der Blüte. 1166. Appel, 0. Der landwirtschaftliche Pflauzenschutz- dienst. (Arb. d. Deutsch. Landw.-Ges. Heft 245, 1913, p. 406-423.) 1167. Appel, 0. Der Kartoffelkrebs. (Flugblatt Nr. 53, Biol. Anst. f. Land- u. Forstwirtsch., Mai 1914.) 1168. Appel, 0. und Krueger, F. Der Blattbrand der Gurken und die gegen ihn zu treffenden Massnahmen. (Haudelsblatt f. d. Deutseh. Gartenbau 1914, Nr. 28, p. 448-450.) 1169. Appel. 0. und Riehm, E. Zur Bekämpfung der Streifen - krankheit der Gerste. (Mitteil. Kais. Biol. Anstalt Heft 14, 1913, p. 9.) Versuche über die Bekämpfung von Helminthosporiuni gramineum. Achtstündiaes Quellen in Wasser von 40" C oder vierstündiges Quellen in Wasser von 45" C beseitigte den Helminthosporiiim-BeiaW. 1170. Appel, 0. und Schlumberger, O. Zur Kenntnis der Blatt - rollkrankheit der Kartoffel. (Mitteil. Kais. Biol. Anstalt, Heft 15^ 1914, p. 8.) 1171. Ariiaud, Gr. Etudes sur les maladies du murier. (Annales des Epiphyties I, 1913, p. 220-227, fig. 53-55.) 1172. Ashby. S. F. Notes on the sereb diseases of sugar cane. (Bull. Dept. Agric. Jamaica, N. Ser. IL 1913, p. 239-240, 1 PL) 1173. Atwood, ff. G. Peach yellows and little peach. (New York Dept. Agric. Bull. LXI, 1914, p. 1719-1742, 35 PI.) 1174. Auchinleck, G. Plant diseases and pests. (Imp. Dept. Agric. West Indies Repts. Bot. Stat. Grenada 1912/13, p. 8-9.) 1175. Aujeszky. A. über die Bakteriose von Koeleria glaiica. (Bot. Közlem. XIII, 1914, p. 87—93, c. fig.) (Magyarisch u. deutsch.) 1176. Bailey. F. D. Potato spraying experiments. (Oregon Agric. Exper. Stat. Bienn. Crop, Pest and Hortic. Rept. 1913/14, p. 257-26«), 1 fig.) 1177. Baslly, Maurice. >>ur une Invasion de mildiou. (Rev. de Viticult. XX, 1913, p. 876-877, 2 Fig.) 1178. Bakke, A. L. Late blight of barley. (Proceed. Jowa Acad. Sei. XIX, 1912, p. 93-102, 1 PI.) 1179. Baliauz, A. Mehltau des Weines. (Prakt. Ratgeber im Obst - u. Gartenbau XXIX, 1914, p. 129.) Gewisse frühe Weiusorten sind sehr widerstandsfähig gegen den Befall durch Mehltau, wie z. B. früher Malinger, früher grosser Leipziger. Zur Ver- hütung des Befalles wird Kahlhalten der Wand empfohlen. 1180. Ballard, W. S, and Volck. W. H. Winter spraying with Solutions of nitrate of soda. (Journ. Agiie. Res. Washington I, 1914, p. 407 — 444, 2 PI.) 1181. BaiKToft, C. K. The ,,new disease" or ,,dry disease" of h e sugar cane. (Journ. Board Agric. Brit. Guiana VII, Nr. 4, 1914, p. 183- bis 187.) 178] Pilze als ErregfraVoii Pflanzenkraiikheiten. 267 1182. Biifkor. B. T. P. aiul (liiiuiüiihani,, (!. T. Further observations Oll the fuugicidal actiou of Bordeaux luixtures. (Rept. Brit. Assoc. Adv. Sei. 1913, p. 767. - Jouni. of Agric. Sei. VI, 1914, p. 220-232.) 1183. Barker, B. T. P. and (iinungham, C. T. Tlie action of Bor- deaux mixture ou i^lauts. (Ann. applied. Biol. I, 1914, j). 9—21.) 1184. Barre, H. W. and Aull, W. B. Hot Avater treatment for cotton autliracnose. (Science See. Ser. XL, 1914, p. 109—110.) 1185. Barss, H. P. Bacterial gummosis er bacterial canker of cherries. (Oregon Agric. Exper. Stal. Bienn. Crop, Pest and Hortic. Dept. 1913, ersch. 1914, p. 224-240, 7 fig.) 1186. Barss, H. P. Clierry gummosiö. (Oregon Agric. Exper. Stat. Bienn. Crop, Pest and Hortic. Rept. I, 1913, p. 218-226, c. fig.) 1187. Bartlett, H. Fields experiments with AVheat. (Agric. G-az. N. S. Wales XXV, 1914, p. 389-402.) 1188. Basu, S. K. The late bliglit r,i potato. (Agric. Journ. Bihar and Orissa, ludia, I, 1913, p. 142—149, 1 fig.) 1189. Beattie, R. K. The use of sulpliur lime wash as a remedy for Apple Scab. (Rep. 5 the Ann. Meeting Amer. Phytopath. Soc, Abstr. in Phytopathology IV, 1914, p. 42.) 1190. Beckett. Edwii:. Cure for Mildew on Roses. (Gard. Chron. LV, 1914, p. 188.) 1191. Beckett, Edwin. Mildew on Roses. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 2.) 1192. Behiiseu, Heiiirieli. Krankheitserscheinungen bei Azalea indica. (Gartenwelt XVII, 1913, Xr. 36, p. 499.) Für Azaleenstecklinge verderblich wird Fuligo septica L., die Lohblüte, welche die Stecklinge und jungen Pflanzen dicht überzieht. Das Entfernen der Schleimmasse und Überstreuen der befallenen und verdächtigen Stellen mit Salpeter wird angeraten. Septoria Azaleae Yogi, bringt die Blätter zum frühzeitigen Abfallen. Wiederholtes Spritzen mit 1 proz. Bordelaiser Brühe wird als Gegenmittel empfohlen. Blasige, hellgefärbte Stellen an den Blättern werden hervorgerufen durch Exobasiäium Azaleae. 1193. Bei;tley, Gordor. M. Suggestions for the control of in- jourious insects and plant diseases. (Teunessee Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 106, 1914, p. 123-148, c. fig.) 1194. Berthault. P. Contribution ä l'etude du pietin des cere- ales pendant l'annee 1913. (Revue gen. Bot. XXV bis, 1914, p. 29-34.) Als Verursacher der Fusskrankheit des Getreides wurden konstatiert: Ophiobolus graminis, Leptosphaeria herpotrichoides und verschiedene Fusarium- Arten. 1195. Betten. R. Monilia, Kräuselkrankheit und anderes. (Erfurter Führer 1914, p. 82.) Populäre Darstellung. Pfirsich und Aprikose sollen dann leicht von Monilia angegriffen werden, wenn sie trocken stehen. 1196. Betten, R. Was tut man gegen den Apfelmehltau? (Erfurter Führer i. Obst- u. Gartenbau 1913, 14. Jahrg., p. 83-84, 3 Fig.) Kiuzer, populärer Artikel über den Apfelmehltau und seine Bekämpfung mit besonderer Berücksichtigung des biologischen Verhaltens dieses Schädlings. 268 P- Sydow: Filze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [179 / Als Spiitzmittel wird Öcliweiellvalkbrühc im Vo.rhültuis 1 : 28 angegeben. Die Abbildungen illustrieren gut die Ausführungen. 1197. Böttcn, R. Der Rosenmehltuu im Herbst. (Erfurter Führer i. Obst- u. Gartenbau 1913, 14. Jahrg., p. 226.) Zur Bekämpfung des Rosenmehltaus im Herbst wird ein Anstrich der entblätterten Roseustöcke mit einer Lösung von 40~5U g Schwefelleber auf 1 1 Wasser emijfohlen. 1198. Bielcr. Heisswasserbeizversuche mit G-erste und Sommerweizen auf dem Versuchsgute Pentkowo 1912. (Illustr. laudw. Ztg. XXXIII. 1913, p. .533. - Landw. Centralbl. f. d. Prov. Posen XLT, 1913, p. 501.) 1199. Blake, M. A. Observations upon a disease of carnatious. (New Jersey Agric. Exper. Stat. Rept. 1913, p. 168-170, 1 fig.) 1200. Blin, Henri. Une maladie parasitaire du Cognassier {Juniperus Sabina). (Revue Horticole LXXXVI, 1914, p. 184-185.) 1201. Bloflu^ett, F. M. Experiments in the dusting and spraying of apples. (Bull. Nr. 340 Cornell Univ. 1914, p. 149-179, c. fig.) 1202. Blodsjett, F. M. Comparative dustiug and spraying experiments. (Phytopathology IV, 1914, p. 44.) 1203. Blunuo, M. On the proportion of iron sulphate used a,gainst white rot of grapevines. (Rept. Austral. Assoc. Adv. Sei. XIII, 1911, p. 562-566.) 1204. Boss. Blattfleckenkrankheit am Getreide. (Mitteil. Kaiser-Wilhelras-Inst. in Bromberg VI, 1913, p. 50.) 12U5. Bretschiieider, A. Perocid (Salze seltener Erden —Cerdi- dymsulfate), ein neues Präparat gegen die Blattfallkrankheit, Peronospora viticola De By. , des Weinstocks. (Allg. Wemztg. 1914, p. 1.32.) 12:»6. Bretschneider, A. Über neue Präparate zur Bekämpfung der Peronospora. (Koagres.sb3richt d3S Internationalen Weinbaukongresses in Lyan 1914.) 121)7. Brotschneider, A. Ein Beitrag zur Bekämpfung des roten Brenners (Pseudopeziza tracheiphila Müll. -Thurg.). (Allg. Weinztg. XXXI, 1914. p. 42-43.) 12i)8. Bretschiieider, A. Die Fleckenkrankheit der Bohnen {Gloeosporiwn Lindemuthianum Sacc. et Magn.). (Wiener Landwirtsch. Ztg. 1914. Nr. 46, 20. Juni, 2 pp.) Da sich die Angaben, dass die Bohnen durch den genannten Pilz schwer zu leiden haben, in letzter Zeit mehrten, so hält es Verf. für angebracht, auf denselben näher einzugslien. Er schildert das Krankheitsbild, beschreibt den Pilz mit Angabe der mikroskopischen Merkmale und geht auf die Be- kämpfung desselben ein. 1209. Bretschneider, A. Vergleichende Versuche mit einigen Spritzmitteln gegen die Blattfallkrankheit {Peronospora viticola De Bary) des Weinstockes. VI. (Zsitschr. f. d. landw. Versuchswesen in Österreich XVII, 1914, p. 106 — 118.) Die Präparate Kupferchlorid, Perocid, präzipitierter und gekupferter Schwefel, Schwefelkalkbrühe (1 : 30, 1 : 40) schädigten die damit bespritzten Pflanzen nicht. Dagegen verursachten die Präparate Cuprosulfid (sehr stark), Autiperouospora, Cupran und einmal auch Forbin Verbrennungen der Pflanzen. j^gO] Füze als Erreger von Pflanzenkrankheifen. 269 Die Peronospora tritt zuerst in den unbespritztfii. dann in den mit Cnpraii und später in den ni't Antipevonospora und (Uiprusulfid bespritzten Parzellen auf. Nach Bespritzung der Rebstöcke mit Kupferchlorid und Perocid trat die Peronospora in G-egendeu, in denen sie im allgemeinen scliwacli vor- kam, überhaupt nicht auf. In anderen Gegenden, wo die Peronospora stark aiifgetreten war, trat sie nach Bespritzung mit 30% Lösungen ziemlich spät und nur sporadisch auf. 1210. Brigham. E. S. Powdery scab, a new potato disease. (Bull. Vermont Dept. Agric. XVIII, 1914, 7 pp., 1 Fig.) 1211. Brittoii, W. E. and CÜJiton, G. F. Spray treatmeut etc. for orchards. (Bull. Connecticut Agric. Exper. Stat. New Haven 184, 1914, p. 3-12.) 1212. Brooks. Ch. Blossom-end rot of tomatoes. (Phytopatho- logy IV, 1914, p. 345-374, tab. XXIV-XXVI, 5 fig.) Verf. berichtet über die Fäule der Tomatenfi'üchte und gibt folgende- Zusammenfassung: 1. The blossom-end rot of the tomato is not due i^rimarily to bacteria or fungi. 2. Plauts are most susceptible when in a condition of great activity. 3. Either continued excessive watering or a sudden check in the water supply may produce the disease. 4. With liberally watered greeixhouse plants potassiuiu chloride increascs the disease and lime and sodium nitrate decrease it. Thes efacts have not been found to hold true under field conditions. 5. Ammonium sulphate, dried blood and cottonseed meal have increascd the disease more than sodium nitrate contaiuing an equivalent amount of nitrogen. 6. Heavy applications of horse stable manure have iucreased the disease out of Proportion to the increase in vigor of the plants. 7- When well supplied with water plants on a Sandy loam have develloped less disease than those on a clay loam. 8. Raising the soil temperature of greenhcuse plants lias iucreased the disease. 9. The writer is of the opiuion that the increase in the disease from heavy watering is due to the development of harmful humie and ammonium, Compounds and an aecompanying decrease in nitratcs. 10. Susceptible tissue has more starch and more oil than normal tissue and its cell sap has a higher osmotic value. 1 1 . The protoplasm in the cells from the fruit of the heavily water ed plants is more granulär and contains more oil than of the lightly watered ones. 1213. Brooks, F. T. Some apple diseases and their treatmeut. (New Hampshire Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 157, 1912, p. 3-32, Fig. 1-30.) 1214. Broz, Otto. Achtung auf die schwarzbeinigen Kartoff el - pflanzen. (Wiener landwirtsch. Ztg. 1914, p. 627.) 1215. Bruiiet, Raymond. Le milxliou. (Revue de Viticult. XX, 1913, p. 887.) 1216. Brunet, R. Maladies et insectes de la vigne. Parasites animaux et v^g^taux. Accidents m^teoriques et physiologiques. Paris 1914, XII, 12«, 288 pp.) 270 ''• Sydow: Pilze (ohne die Scliizomyceten und Flechten). 1 181 1217. Biirgcr, (). F. Cucumber rot. (Florida Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 124, 1914, p. 'J7-109, Fig. 37-42.) Betrifft Pseudomonas spec. auf Cucumis. 1218. Burg:er, 0. F. Cucumber and canialoupe bliglit. (Florida Agric. Exi)3r. .Stat., Pres:^ Bull. 221, March 1914, 2 pp.) 1219. Biis(5alioiii, L. Sopra uu curioso parasita di Rotalatenella. (ßoll. Accid. Gioenia Sei. Nat. Catania XXVIIT. 1913, p. 5-6.) 1220. Butler, 0. Bordeaux inixture. 1. Physico-cbemical ßtudies. (Phytopathology IV, 1914, p. 125-179, 2 PI.) 1221. Capsar. L. Orcliard diseases and treatmeuts. (Ann. Rept. Outario Agric. Col. and Exper. Farm XXXIX, 1913, p. 28-31.) 1222. Caesar, L. Peach diseases. (Outario Dept. Agric. Bull. 201, 1912, p. 33-59, 20 fig.) 1223. Caesar, L. Diseases of orcliard. (Ann. Rept. Fruit Growers' Assoc. Ontario XLIV, 1912, p. 22-25, 4 fig.) 1224. Caesar, L. The most important diseases of currants and gooseberries. (Ontario Dept. Agr. Fruit Brauch Bull. Nr. 222, 1914, p. 31-33, fig. 17-19.) 1225. Cathcart, C. S., Willis, R. L. and Pearson, W. H. Analyses of materials sold as insecticides and fungicides. (New Jersey Stat. Bull. Nr. 262, 1913. p. 3-11.) 1226. Chapmau, G. H, . ,,Mosaic" and allied diseases, with especial reference to tobacco and tomatoes. (Ann. Rept. Massa- chusetts Agric. Exper. Stat. XXV, 1913, p. 41-51.) 1227. Chavar.iie, .T. J. Sugar cane diseases. (Bol. Min. Agric. Buenos- Aires XIV, 1912, p. 738-756, 6 fig.) 1228. Childs. L. Root knot-cause and cou-trol. (Mo. Bull. Com. Hort. Cal. IL 1913. p. 737-765, 2 fig.) 1229. Chittenden, F. J. On beans damaged by beetles. (Journ. Roy. Hort. Soc. London XXXIX. 1913, p. 379-380.) 1230. Chlttenden, F, J. A note on celery leaf spot disease. (Ann. Appl. Biol. T. 1914, p. 204-206.) 1231. Chitteiidoi!, F. J. Sweet Pea Streak and other Diseases. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 79.) 1232. Clement, F. M. Winter injury in orchards. (Ann. Rept. Quebek Soc. Protec. PJants etc. V, 1912-1913, p. 24-26.) 1233. Cookayr.e, A. H. Apple leaf-spot. (Journ. Agric. Wellington VIII, 1914, p. 41.) 1234. Condelll, S. Gli antisettici organici attaccati dai micro- organismi. (Staz. Sperim. Agrar. Ital. XLVIT, 1914, p. 85-94.) 1235. Conner. S.D. Irish potato scab {Oospora Scabies) as affected by fertilizers containing sulphates and chlorides. (Proc. Indiana Acad. Sc. 1913, publ. 1914, p. 131-137, 5 fig.) 1236. Cook. M. Th. The diseases of tropical plants. London (Macmillan u. Co.) 1913, XI et 317 pp., 85 fig. Rezensionsexemplar nicht erhalten. 1237. Cook, M. T. Notes on economic fungi. (Phytopathology IV, 1914, p. 201-203, 2 fig.) 1. Crown gall on Poplars. Verursacher ist Pseudomonas tumefaciens an Pappeln. Die Bäume starben ab. 'IS2] (Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiten. 271 2. In einem Rhizoctoni a-Solaroiimn von Corticium vaguni B. et C. var. Solani Biirt wurden Asci mit Sporen augetroffen. Verf. kann es nicht erklären, ob diese Asci zu einem Parasiten der Rh'zoctonia Solani oder zur Rhizoctonia selbst gehören. Vielleicht gehört auch das Sclerotium überhaupt nicht zu der Rhizoctonia. 1238. Cooper, J. R. The control of cahker in the orchard. (Nebraska Hortic III, 1913, p. 1-2.) 1239. Covüle, F. V. The formation of leafmold. (Smithsonian Eep. for 1913, Washington 1914, p. 333-343.) 1240. Daniell-SmJth. Gt. P. Potato scab. (Agric. Gaz. X. S. Wales XXV, 1914. p. 869-872.) 1241. Davy, E. W. Plant diseases. (Nyasaland Dept. Agric. Ann. Rept. 1913, p. 23-24.) 1242. D?w, J. A. and Wolf. F. A. The Satsuma Orange, its Insect pests and diseases. (Insect Dep. van Antwerps seed störe, Mobile Alab. Bull. I. 1913, li pp.) 1243. Dierke, A. Erfahrungen über die Massnahmen zur Be- kämpfung der Obstschädlinge. (Mitteil. CVarten-, Obst- u. Weinbau XIII, 1914, p. 4-5.) 1244. Düke of B?(lfor(l and Pickering, S. ü. Potato spraying. (Woburn Exper. Fruit Farm Rept. XIV, 1914, p. 1-32.) 1245. Du Porte. E. M. The downy mildews. (Ann. Rept. Quebec Soc. Protect. Plauts etc. VI, 1913-1914, p. 33-38, 3 fig.) 1246. Eder, M. Erfahrungen über das Auftreten von Kar- toffelschorf nach Düngung mit Kalk. (Illustr. landwirtsch. Ztg. 1914, p. 149-152.) 1247. Edgerton. Claude Wilbur. Wilt-resistant tomatoes. (Rural New Yorker LXXIII, Nr. 4241. 1914, p. 173.) 1248. Edaerton, C. W. Citrus-canker. (Louisiana Agric. Exp. Ötat. Bull. X^'r. 150, 1914, p. 3-10. 2 tab.) 1249. Eduertoii, C. W. and Moreland. C. C. The beanblight and preservation and treatment of bean seed. (Bull. Louisiana Agric. Exper. Stat. 1913, p. 139.) — Betrifft Pseudomonas Phaseoli. 1250. Edwards. Johr.. Celery disease. (Gard. Chrom. 3. Ser. LV, 1914. p. 189.) 1251. Eriksson, J. Der Kartoffelkrebs. (Intern. Agrar. -techn. Rundschau V, 1914, p. 293-295.) Vou englischen Forschern war (in Board of Agriculture) eine Liste von Kartoffelsorten aufgestellt worden, die sehr stark, stark, wenig oder gar nicht vou Chrysophlyctis endobiotica befallen werden. Verf. weist aber darauf hin, dass die Wider.staudsfähigkeit einer Pflanze gegen einen bestimmten Pilz- schädling nicht immer dieselbe sei, sondern sehr verschieden nach verschiedenen Ländern und Breitegraden sein kann. Die vom Verf. mit ,,Up to date" und ,,Magnum bonum" in Stockholm angestellten Versuche ergaben, dass durch eine Iproz. Formalinlösung der Schädling getötet wird. Ist ein Boden stärker verseucht, so ist eine Lösung von 2 — 3°o zu verwenden. 1252. Essary, S. H. Notes on tomato diseases, with results of selection for resistance. (Bull. Tennessee Agric. Exper. Stat. Nr. 95, 1912.) 272 P- Sydcw: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [18-3 125;}. Ewart, A. J. Ou bitter pit and seusitivity Ui poisous. III. (Procecd. Roy. Soc. Voctoria, N. S. XXVI, I9U, p. 228-242, 1 P!.) 1254. Exner, F. Versuche zur Bekämpfung des Mehltaus bei Rosen. (Prakt. Ratgeb. Obst- u. Gartenbau XXIX, 1914, p. 105.) Zur Bekämpfung der Sphaerotlieca pannosa wird das Bespritzen der Rosen mit 2proz. Schwefelkaliumbiühe empfohlen. 1255. Faufliere, A. Maladies et ennemis des vers ä soie. (Agric. Prat. Pays Chauds XIV, 1914, p. 211-218.) 1256. Faueliere, A. Les enuemis du 3Ianioc. * (Journ. d'Agricult, trop. XIV, 1914. p. 62-63.) 1257. Fawcett, Howard S. Does Bordeaux paste cause injury when followed by fumlgation? (Calii. Com. Hort. Mo. Bull. 3, Nr. 1, 1914, p. 41-43. 6 fig.) 1258. Fawcett, H. S. Fungus gummöses. (Cal. Cult. XLIL 1914, p. 99-102.) 1259. Ferle, Fr. Das Saatgut unter Bezugnahme auf Mutter- korn, Brand und andere Erkraukungsf ormen. (Baltische Wochenschr. f. Landwirtsch. etc. 1914, p. 173—179.) 1260. Feirlngton. Tomato leaf disease (Sepforia Lycopersici). (Gard. Chron. 3. Ser. LV, 1914, p. 42.) Mitteilung über Bekämpfung mit ,,Strawsonit". Von 270 Pflanzen zeigte keine einzige die Krankheit. 1261. Fischer, W. Ergebnisse einiger im Sommer 1913 aiis- geführter Versuche zur Bekämpfung der Peronospora und des Oidinm. (Ber. Lehranst. f. Wein-. Obst- u. Gartenbau, Geisenhcim, für 1913, oisch. 1914, p. 14-16.) 1262. Franklit, Henry J. and Morse, Fred Winslow. Reports on experiraental work in connection with cranberries. (Massachusetts Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 150, 1914, p. 37-68.) Inhalt: Frost protection. Fungous diseases. Experiments with copper sulphate in the flowage. 1263. Frarklln, H. J. Fungus diseases (of cranberries). (Ann. Rept. Cape Cod Cranberry Growers Assoc. XXVI, 1913, p. 24-29.) 1264. Frassi, A. Azioni di alcuni disinf ettanti sul potere germinativo delle cariossidi di frumento. (Le Staz. Sperim. Agr, Ital. XLVI. 1913, p. 25.) Gequellter Weizen ist gegenüber Formaldehyd empfindlicher als trockener Weizen. 1265. Gaiii, F. Sur le« effets du parasitisme du brücke de la feve. (Rev. gener. Bot. XXV bis. 1914, p. 277-294, c. fig.) Bei a':delt Bohuenkr? nkhe iten. 1266. Garland, H. V. New Potato disease. (Journ. Agric. Wellington VIII. 1914, p. 42.) 1267. Gentner. Das Saatgut als Träger von Krankheits- keimen. (Jahresber. Vfr. augew. Bot. XII, 1914, p. 28-43.) Verf. geht auf die verschiedenen Möglichkeiten der Saatgutinfektion ehi; er unterscheidet Feldiufektion (z. B. Ustilagineen, Plioma Betae, Fusarium^ Ascoc/2yfa)undLagerinfektion(z.B. Peni ci Ui um. Asper gi II us .M iicor .BakteTieu). Die Lagerschädlingp können als Schwächeparasiten bezeichnet werden, da sie 1 84] VUzc als Erreger von Pflanzenkrankheiten. 273 vorwiegend geschwächte Individuen befallen; die Feldschädlinge befallen da- * gegen auch ganz gesunde Pflanzen. Diedurcli Fusarium- Arien verursachten Infektionen werden eingehender behandelt. Näheres siehe Original. 12G8. («himpietro. A. \V. Un niarciunie delle ci])olle dovuto ad un bacterio: Bacillus coli. Nota preliminare. (Riv. Patol. veget. V, Pisa 1911. 8". p. 29 — 52.) Der Erreger der Bakterienfäule der Küchenzwiebel ist ein Bacterium aus der Gruppe des Bact. coli. Die Bezeichnung B. cepivorus Delacroix ist nicht korrekt. 1269. Gilbert, W. W. Cotton wilt and root-knut. (C. S. Dept. Agr. Farmers Bull. Nr. 625, 1914, 21 pp., 15 fig.) 1270. fiiloyor. W. 0. The efficiency of f ormaldehy d e in the treatmeut of seed potatoes for Rhizoctonia. (New York Agric. Exper. Stat. Bull. Nr. 370, 1913, p. 417-431, 1 PI.) 1271. Gorham. R. P. Powdery scab of Ihe potato. fDepart. Agric. New Brunswick Hort. Div. Leaflet III. 1914. ß pp.. 3 Fig.) 1272. (iriniiM. De r (t ür t el sc horf de r R u n kel r ü b e n. (Piakt. Blatt, f. Pflanzenbau u. Pflanzenschutz, XII, 1914, p. lOQ- 102.) 1273. Grosser. W. Co/i'nt'spora - Blattfleckenkrankheit der Gurken. (Zeitschr. d. Landwk. f. d. Prov. Schlesien 1913, p. 988-989.) Die Krankheit äussert sich zuerst in kleinen, bleich-gelben Flecken auf den Blättern der Treibgurken. Bleiben die Blätter hängen, so entwickelt sich auf ihnen später ein schwärzlieh-olivengrüner Überzug, der aus den .Sporen von Corynespora Mazei besteht. Zur Desinfektion wird empfohlen: Aus- schwefeln des gut feucht gehaltenen und angeheizten Treibhauses; bei ver- dächtigem Samengut: Einquellen desselben in einer ^ 2P''<^*z. Formalinlösung durch 4 Stunden. Vielfach sollen Spritzungen mit 0,4 pro/. Bordeauxbrühe der Krankheit vorgebeugt liaben. 1274. Grove,- W. B. Pleospora y Cladosporiuni considerados en parasitologia agricola. (Journ. R. Hort. Soc. XL, 1914 p. 383 — 391, 9 fig.) 1275. Grovo. W. B. A cabbage disease. (Journ. Roy. hortic. Soc. XL. 1914, p. 76-77, 1 fig.) 1276. Guerrapain, A. et Demoion, A. Enquete et observations sur la maladie du pietin. (Pied noir des cereals.) (.Journ. d' Agric. Prat. LXXVIL 1913, p. 566.) Fusskrankheiten des Getreides traten nach den Beobachtungen der Verff. gleichmässig auf allen Bodenarten auf. 1277. Guerrapaiii, A. and Demolon. A. I n vest igat lon on foot disease of cereals. (Betterave XXIII, 1913. p. 386-388, 402-405, 1 fig.; XXIV, 1914, p. 7-8.) 1278. Güssow, H. T. Potato diseases transmitted by the use of unsound seed potatoes. (Canada Dept. Agric. Exper. Farms, Div. Bot. Farmers' Che 4, 1914, 4 pp., 12 col. fig.) 1279. Güssow, H. T. The systematic position of the organism of the common potato scab. (Science, N. Ser. XXIX, 1914, p. 401-433.) Botanischer .Jahresbericht XLII (1914) I.Abt. [Gedruckt 22. 7.20.) 18 274 P Sv'dow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten) [185 128(». (»unter, E. A. Cocoa. Dieback diseases. (.loiini. .laiuaiea Agr. Soo. XVllt-, 1914, y. 374-375.) 1281. Hall. F. H. To dorinaiit euriaii) jilaiits carry piiie rust? (New York State Stat. Bull. Xr. 374. 1!H4. populär ed., 4 pp., 1 Fig.) 1282. Hall. J. G. Fire bliglit of pear and apple. (Washington Agric. Exper. Stat. Populär Bull. LVl. 1914. 8 pp., 4 fig.) 1283. Harrison, F. ('. and Sadlor. W . A bacterial sott lot of turnips. (Proceed. and Transact. Eoy. Soc. Canada. 3. Ser. VII, 1913, Secf. rV, p. 91-106. 5 PI. - Ann. Rept. Quebec Soc. Protec. Plauts VI, 1913/14, p. 59-72. 15 Fig.) 1284. Hartley. ('. and Merrill. Th. V. Preliminary tests of dis- iutectants in Controlling damping-oft in various nursery soils. (Phytopathology IV, 1914, p. 89-92.) Zur Bekämpfung von Pythium Deburyuiuim und von Fusarien, die Keimliugskrankheiteu hervorrufen, eignet sich besonders schwefelige Säure, die auf den Boden der Saatbeete gegossen wird; Fornialin ist in seiner Wirkung nicht so sicher. Kiehni. 1285. Henderson, M. P. Sonie observations and experinients on the blackley disease of cabbage. (Phytopathology IV. 191-1. p. 40 bis 47.) 1286. Heiuies. >I. Jr. Zum Kapitel Pilzbekämpfung. (Handels- blatt f. d. Deutsch. Oartenbau XXIX, 1914, p. 354-356.) Die an Pelargonien, Fuchsien und ('hrysauthenien auftretenden IMiss- bilduugeu und Verkrüppehingen der Triebspitzeu hält Verf. für durch Pilze verursachte Krankheiten (! Ref.). P^in voller Beweis für die Richtigkeit dieser Angabe Avird nicht erbracht. Die weiteren IMitteilungen über die Be- kämpfung dieser Krankheiten dürften wohl anzuzweifeln sein. 1287. Horibcrt-Xilssoii. X. Bladrullsjuka hos fröplantor af potatis och dess orsak. (Tidskr. f. Lan. 481 491, fig. 1-14.) 1291. Hill. W. S. Blight -resistance in Potatoes. (.lourn. Agric. Wellington Vlll, 1914. p. 370-371, 1 fig.) 1292. Hiltner, L. Beobachtungen und Untersuchungen über die sogenannte Dörr fleck enk rankheit des Hafers (II af ersuch t). (Prakt. Blätter f. Pflanzenbau u. Pflanzenschutz XII. 1914. p. 28 41. 1 Abb.) Nach einer kurzen Beschreibung der bel«innten Krankheitssyni])tome weist Verf. auf hoS]dial enthalten, ist ein normales Wachsttim des Hafers oder anderer Pfhinzenarten nicht möglich, falls die Lösung mit nicht neutralisiertem, kalkhaltigem 18(3J Pilze als Erreger von Pflanzeakrankheiten. 275 Müiicheiier Leitungswasser hergestellt wird. Die Pflanzen gehen hier sehr l)ald unter chlorotischen Erscheinungen dadurch zugrunde, dass auf der Lösung" eine alkalisch reagierende Haut entsteht vind das Wachstum und die Funktion der Wurzel schwer geschädigt werden. 2. In K uop scher Lösung, die mit durch Schwefelsäure neutralisiertem Münchener Leitungswasser hergestellt wird, wachsen die Haferpflanzen v'erhältnismässig gut, die Blätter leiden aber an der Dörrfleckenkrankheit. Die Umsetzungen, die zur Auslösung alkalischer Reaktion führen, gehen in diesem Falle allem Anschein nach erst in den Blättern vor sich. Die Entstehung der Dörrflecken wird hauptsächlich verursacht durch alkalische ümsetzungsprodukte, wie sie dieser Einwirkung insbesondere von dopi>eltkohlensaurem Kalk entstehen können. Hafer, der infolge des Auftretens alkalischer Stoffe im Nährmedium chlorotisch wird, oder der, falls solche Stoffe in den Geweben der Blätter zur Geltung gelangen, an Dörr- fleckenkraukheit leidet, kann durch Bespritzen mit dünnen Lösungen von mineralischen oder organischen Eisensalzen geheilt werden. Verf. nimmt an, dass die im Voralpenlaud herrschende berüchtigte Hafersucht identisch ist mit der ,, Holsteinischen" Haferkrankheit, sowie mit der sogenannten ,, Moorkoloniale" oder der Dörrfleckenkrankheit uud ist der Ansicht, dass '^ie durch mehrmaliges Bespritzen mit 2- bis 5proz. Eisenvitriollösungen be- kämpft werden kann. 1293. Hiltner, L. Über die Wirkung von Chinosol und Form- aldehyd als Beizmittel gegen den FüSör///m-Bef all des Getreides. (Piakt. Bl. f. Pflanzenbau- u. Pflanzenschutz Xll, 1914, p. 77-80, i Textabb.) Auf Grund der an Roggen durchgeführten Beizversuche mit Sublimat, (Jhinosol, Kupfersulfat, Formaldehyd wendet sich Verf. energisch in erster Linie gegen die von Schaf fnit empfohlene Chinosolbeize als Bekämpfungs- niittel gegen Fusü-'/iz/n-Befall. SoAvohl im Laboratorium als auch auf dem Felde zeigte Chinosol eine schlechte Wirkung. Auch Formaldehyd bewährte sich nicht nur nicht, sondern wirkte sogar schädlich auf die Keimfähigkeit ein. Ähnlich verhielt sich die Kupfersulfatbeize. Als einzig brauchbares Beizmittel gegen Fusarium-BefaW ist bis jetzt nur die Sublimatbeize zu empfehlen. Versuche mit anderen Quecksilberpräparaten, s-peziell mit dem in letzter Zeit besonders angepriesenen Chlorphenolquecksilber sollen aus- geführt w^erden. 1204. Hiltner, L. Über die Beizung des Saatgutes von Winter- getreide mit sublimathalt igen Mitteln. (Prakt. Blatt, f. Pflanzenbau u. Pflanzenschutz XII. 1914, p. 85-89.) 1295. Hiltner, L. Neuere Beobachtungen über den Rostbefall des Wintergetreides. (Prakt. Blatt, f. Pflanzenbau u. Pflanzenschutz XII. 1914. p. 81-84.) In Bayern wurde starkes Auftreten des Gelbrostes an Wintergetreide beobachtet. Die verschiedenen Weizen- und Roggensorten zeigten sich aber S3hr verschieden befallen. Bei reichlicher Superphosphatdüngung trat der Rost weniger auf. Schroffe TemperaturAvechsei bei kalten Nächten und heissen Tagen sollen das Auftreten des Rostes begünstigen. 1296. Hininii'lbaur. Woll'üaiig. Die Fusar/»m - B la t trollkrankheit der Kartoffel. (Die Umschau XII. 1913. Nr. 50. ]>. 1(146-1(U7.) Folgendes Schema wird gegelien: 18* 276 1. Jahr II. Jahr I. pilz- bef allen P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). Pflanze o — m [187 Knol Ion II. gt' I schwächt III. gesund Buden verseucht Boden rein Boden verseucht Boden rein Boden verseucht Boden rein . pilzbefallen la. pilzbefallen 4. geschwächt 4a. geschwächt l>. gesund 6a. gesund 1 Y geschwächt y gesciiwächt Y pilzbefa'len Y geschwächt 1 y geschwächt Y gesund ^— y ge-nnd < gesund ^ gesund ■<-- y pil/.fiei -< . geschwächt _ 2a. geschwächt (,5). gesund {5a). gesund (7) geschwächt (7 abgeschwächt 1 Y pilzbefallon 1 Y geschwächt i Y geschwächt Y pilzfrei . gesund -< ge.'^und < y pilzfrei -< gesund ■< gesund -< (3). gesund (3 a). gesund Y geschwächt Y gesciiwächt pilzbeiallen Dies Schema soll die Möglichkeiten veranschaulichen, die voikommeu können, wenn eine blattrollkranke Pflanze entweder pilzbefallene oder infolge Erkrankung der Mutterpflanze vemmtlich geschwächte oder gar gesunde Knollen erzeugt. Es veranschaulicht auch, wie die Tochterpflanzen im Ver- laufe der Vegetationsperiode noch verschiedenen Modulationen unterworfen werden können; sie können z. B. das Pilzmycel sofort oder durch ein ,, Schwäche- stadium" verlieren, es können Pflanzen aus ,, geschwächten" oder aus gesunden Knollen infiziert werden usw. Die selteneren Vorkommen sind im Schema durch gestrichelte Linien gekennzeichnet. Alle diese Möglichkeiten wurden durch Versuche oder Experimente bewiesen. Bei der Fi/sar/jim-BlattroU- krankheit gibt es zur Bekämpfung derselben nur ein züchterisches Vor- beugungsmittel. 1297. Hnnnielbaur, W. Beiträge zur Pathologie der Drogen- pflanzen. III. Eine /?/i/20don/a -Er krankung des Süssholzes. (Zeitschr. f. d. landw. Versuchswesen in Österreich XVII. 1914. p. 671-683, 9 Fig.) Beschreibung der durch die Rhizoctonia an Wurzeln und Stolonen der in Mähren kultivierten Glycyrrhiza verursachten Krankheit. 138] ^'Ize als Erreger von Pflauzenkiaikheiteii. 277 12J)8. Hiiiiinolhiiiii'. \V. IJtiträ)i<' zur 1' a t li ol oi; ic ilci Drotfeii- ptlaiizeii. II. Kiiie Sc li wäc h u ii u und dara u 11 <•! jio iid c K rk ra n k u iig von Metitlia-Ku\\ nvcu. (Zeitsolir. f. d. laiidw. X'cisucliswcsrn in Österreich XVII, 1<»14. Hett 3 4. Kl i))... S Textal»!).) Auf PfpffprininzkulturiMi trat Puccinia Mentliue sein scliiidigi-nd auf. 12119. Hitlci', H. et Duiiiout. R. Lattaque aetucllc du pietin sur les bles. (Joiirn. d"A,i,n-ic. Prat. LXXVII. H)i:^. p. 4:'..) Der im Dezember und .lanuar gesäte Weizen hlicli ijcsund. hei früher gesätem WeiztMi tiat die Fusskrankheit auf. 13(M). Hoffer, (i. N. A test of Indiana varieties of wheat seed for fiingous infection. (Proc. Indi ma Aead. Sc. 1013, ])ubl. 1914, I). 97-98.) 1301. Hollrurii;. 31. .1 a In esherich t über das Gebiet der Pflaiizenkrankheiten. 1 ä. Bd. Das Jahr 1912. Berlin (P. Parey) 1914, 8", VI II et 448 pp. 1302. HollriiiJ!''. M. Gedanken über einige neuzeit liclie Er- krankungen an tropischen X utzgewächsen. (Der Tropenpflanzer 1914, p. 136-151.) 1303. Hollrur.u. 31. Die .Mittel zui- Bekämpfung der Pflanzen- krankheiten. 2. Aufl. des ,. Handbuches der chemischen ]\Iittel gegen Pflanzenkrankheiten-. Berlin (P. Parey) 1914, S". Vlll. 340 pp., 30 Fig. 1304. Honiiiu-. J. \. Bacterial forins olMained from tobacco and other plants showing gnnimosis. (.Meded. Deli-Proefstat. Medan 1912. p. 223-253, 1 fig.) 1305. Honina-. .1. A. Production of tobacco varieties resistant to slime Bacteria. (Meded. Deli-Proefstat. Medan 1913, p. 12-21.) 1306. Honinu. .1. .V. De ..zvvarte roest" der Deli-Tabak. (Meded. Deli-Proefstat. Medan 1914, p. 107-111, 1 PL; Bull. Deli-Proefstat. I, 1914. 16 pp. , 2 PI. ) — Verursacher ist Bacteriiim pseiidozoogloeae n. sp. 1307. Horr.o. A. S. Potato diseases. (Ann. Apj)!. Biol. I. 1914, p. 183-203, 8 Fig.) 1308. Hörne, A. S. Blotcli and streak in potatoes. (Jo\nii. Roy. Hort. Soc. L(.ndon XXXIX, 1914. p. 607 6U, 1 PI.) 1309. Hörne. A. S. Leaf blotch in the potato ,, President". (Journ. Roy. Hort. Soc. London XXXIX. 1914, p. 596-606, 6 PI., 1 Fig.) 1310. Howitt. .T. E. Raspberry yellows and cane blight. (Canad. Hort. XXXV 1. 1913, p. 237-238.) 1311. Hudia. .J. Over het o]>tre(len der zoogen aamde ,,Veen - koloniale H a verziekt e" op zand- en kleigronden. (Versl. landbk. Onderz. Rijk.slandbouwproefstat. XV. 1914. p. 74-86: mit deutsch. Res.) 1312. Humann. A. Die Bekämpfung des Mcliltaus. (Mitteil. Garten-. Obst- u. Weinbau XIII, 1914, p. 142-145.) 1313. Jacher. F. Die wichtigsten Krankheiten und Schäd- linge der tropischen K iil t u i pflanzen und ihre Bekämpfung. Bd. 1: Einleitung, allgemeine Schädigungen der Kulturpflanzen, Krankheiten und Schädlinge der Banmwoll pf la nze. des Kakao- und Kaffeebaumes, des Teestrauches. Hamburg 1914. S" VIII, 152 pp., 58 Fig. 278 ^ Sydow: Pilze (ohne die Schizoiuyceten und Flechten). [189 1314. .Iiwk. R. W. Diseases of I li e pdlato liilx-r aiid \hv selectioii mi souiid seed. ( Rhodesia Auric. .loiiin. XI, 1(114. j). .309-407. 5 PI.) 1315. .laekson, H. S. Fire blight of peav and ai)i>le. (('irc. Bull. Oregon Agric. Exper. Stat. 1913, Nr. 7.) — Betrifft Bacillus umylovorus. 1316. Jel'l'erios, A. Peacli leaf eurl or blister. ((iard. Cliron., 3. Ser. LV, 1914, ]>. 33().) 1317. Johle, R. A. Peacli cankers and their treatnienl. (Tire. Cornell Agr. Exp. 8tat. Xr. 2(). 1914, p. 53- (54. 8 tal>.) 1318. Jeiiklits, E. H. Fimgoiis and other diseases of tohacco. (Conn. Agr. Exp. Stat. Bull. Nr. 180, 1914, p. 46-57, Fig. 9-15.) 1319. Jeiikins, E. H. Fuugovis and other diseases of (obacco. ((%)nn. Agr. Exp. Stat. Bull. Xr. 182, 1914, 35 pp., 11 Fig.) 1320. Johnson. A. («. Experiments on tlie control of eertain barley diseases. (Phytopathology IV, 1914, ]>. 46.)- 1321. Johnson. J'-inies. The control of dani])ing-of f disease in plant beds. (Wisconsin Agr. Exp. State Research Bull. Nr. 31. 1914, p. 29 bis 61.) — Betrifft Pythium Dcbaryanum und Rhizoctonia. 1322. Johnson, James. Diseases of tobacco. (Wi.sconsin State Bull. Nr. 237, 1914, p. 1-27, 7 Fig.) 1323. Johnson. James. The control of diseases aiid insects of tobacco. (\Vis3onsin Agric. Exper. Stat. Biill. Nr. 237. 1914, 34 pp., 10 Fig.) 1324. Joiir.sors, James. Disease resistance in tobacco to root rot. (Phytopathology IV, 1914, ]). 48.) 1325. Johnston. (weorgo. ('anker in Fruit Tre<'s. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 115.) 1326. Jones, L. R. Progress in developing disease-resistant cabbage. (Phytopathology IV, 1914, p. 47-48.) 1327. Jones, L. R. Problems and progress in ])lant pathology. (Amer. Journ. Bot. I, 1914, ]). 97-111.) I. The pioblems of parasitisui. II. The culture ]>roblenis. III. Bacteria in relation to plant disease. IV. The relation of parasite to host and environ- ment. V. The uon parasitic diseases. VI. The ]n()blenis of, disease control. 1328. Joossens. La maladie ä sclerotes de la chicoree Witli- loof. (Journ. Soc. Agric. Brabant Hainaut LVIII, 1913, p. 229.) 1329. Jordi. E. Die wichtigsten pilzparasitären Krankheiten unserer Kulturpflanzen. (Mitteil. Naturf. Ges. Bern 1913, ersch. 1914, p. VII -VI II.) Verf. geht auf den durch Pilzkrankheiten verursachten Schaden und auf Bekänipfungsverfahren ein. 1330. Käppoli, J. und Mori;enthaler, 0. Die Ilerzfäule der Rüben. (Landwirtsch. .lahrb. d. Schweiz 1913, p. 432-435, 1 Tai.) 1331. Kaiuerlini;-. Z, Preliniinary Report on a disease of melons and cucunibers. (Bull. ^fin. Agric. Industr. e Vom. Brazil II, 1913, p. 157-161, 2 PI.) 1332. Kamorlinsf, Z. I>e groote problenien der cof f iecultuur. (Die wichtigsten Fragen der Kaffeezüchtung.) (Meded. R. H. L. T. B. S. Wageningen VII, 1914, ]). 122 147.) Hierin auch Angaben über Hemileia vastatrix. 190] Pilze als Enegcr von Pflanzenkrankheiten. 279 1333 Keilt, T. W. Aster Disease. (The Gardon LXXVIII, 1914. p. 1()7. 1 334 . Kern , T. W. S w e e t P e a d i s e a s e. (The Cxardon LX X 1 1 1 , M14. p. 1157.) 1335. KerkhoveiJ, A. R. W. Eenige observaties betreffende de ,,red rust" op theeheesters. (Meded. Proefstat. Thee, Buiteuzorg 1914, p. 35-40.) 1336. Kerry, 31. A. Co. Celery disease. (The Garden LXXVIII, 1914, p. 150.) 1337. KetthoH, P. Die B akterieur iiigf änle der Kartoffel. Münster 1914, 8", 71 pp., 1 Tai 1338. Kiese. Der Mehltau. (Rosen-Zeitung XXIX, 1914, p. 14.) Mitteilungen zur Bekämpfung der Sphacrothcca paniiosa. 1339. Killer. .1. Der Wurzeltöter, eine Gefahr für unseren Luzernebau. (Landw. Zeitschr. f. Elsass-Lothringen 1913, p. 285—286.) Verf. weist auf die zunehmende Verbreitung der Rhizocionia violacea auf den Luzernefeldern im Ober- und Unterelsass hin und nennt die Be- kämpfimgsmassregeln. Bemerkenswert ist die Beobachtung, dass auf den befallenen Feldern gleichzeitig die Unkräuter überhandnehmen. 1340. Kitley, Fred. Magnesia and Roses. (Gard. Chron., III. Ser.- LIV, 191.3, p. 50-52.) Die angestellten Versuche nahmen Bezug auf die Immunisierung kultivierter Rosen gegen Mehltau und andere Pilze. Beste Wirkung hatte ein Zusatz von je 1 Teelöffel voll Eisenkarbonat, Magnesiumkarbonat. Ammo- niumsulfat und Oxalsäure auf 2 — 3 Gallonen Wasser zum Boden (= 9 — 13,6 Liter). 1341. Kittel. Pflanzenschäden und ihre Ursachen. (Die Garten- welt XVIII, 1914, p. 367-370, 384-386, 3f2-394, 410-411, 427-429.) 1342. Köek. G. Ergebnis der Umfrage über Apfelmehltau im Jahre 1913. (Der Obstzüchter 1914, p. 31.) Zusammenstellung der Resultate der von der Österreichischen Obstbau- und Pomologen-Gesellschaft veranstalteten Umfrage über Verbreitung und Bekämpfungsmöglichkeit Jahre hindurch keine Kartoffeln gebaut werden. Saatgut darf nur von gesuiulen Feldern .entnommen .werden. Sarhgemässe Düngung ist vorzunehmen. Blat trollkranke Stauden sind sogleich zu entfernen. 192] Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiteii. 281 1347. Korl'l'. Mitteilungen aus der Abteilung tiir IMlanzen- schutz. (Prakt. Blätter f. Pflanzenhau u.PilanzeiiSfliutz XII, 1914, p. 58-59.) 1348. Ivriioyer, W. und WiinimT. (». Über die Anwendung von öaatschutzmit t ein bei Rübensaal zur Bekämpfung de.< Wurzel- braudes. (Zeitschr. d. Ver. d. Deutsch. Zuckerindustne 1914, p. 845 — 847.) Die Verff. prüft'.'n die zur Bekämpfung des Wurzelbrandes empfohlenen Mittel (Jorbin, Cuproeorbin und Ant'mycel im Vergleich zu der Behandlung mit ^ 2 % ('arbolsäure im Keimversuch. Verwendet wurden 3 Proben von Rübensaat; sie lieferten nach der Aussaat in Saiidtorf an kranken Keimen: Osiuarsleben Hohenerxleben Bernburg Ungeheizt 90,38 91,25 82,14 1 2 "o Carbolsäure 10,45 5,56 - t'orbin 89,47 93,33 - Cuproeorbin 95,92 92,31 88,68 Antimycel 100,00 86,76 — Hieraus ergibt sich, dass die (^"arbolsäure das Saatgut fast ganz zu 'schützen vermag; die anderen Mittel versagten dagegen vollkommen. 1349. Krüi.^er. >V. und Wimiaer. (li. Über Ursache und Abwendung der Dörrf leckenkraukheit des Hafers. (Mitteil. d. Herzogl. Anhalt. Versuclisanst. Bernburg 1914, p. 43-81, 9 Taf.) 1350. Kuiisch, l*. Versuche betreffend Bekämpfung der Perono- sporü durch Bespritzung der Unterseite der Blätter. (Landw. Zeitsch]. 1. Klsass-Lothringen 1913, p. 369 — 371.) Die angestellten Versuche ergaben, dass zwischen den Teilstücken, die Aoii oben oder von unten gespritzt worden waren, ein nennenswerter Unter- schied in der Bekämpfung der Peronospora nicht zu erkennen war. 1351. Laberserie. La lutte contre la grele. (Revne de Viticnlt. XXI. 1914. p. 355-356.) 1352. Laberiforie. Xouveau moyen d«' i)rot('ction contre la grele. (Revue de Vitieult. XXI. 1914. p. 60-62.) 1353. I.al'forgue. Le.s traitenients dhiver des parasites de la vigne. (Revue de Viticnlt. XXI. 1914, p. 259-263.) 1354. Laibach. Fr. Pilzki a nkheit en doldenblüt iger Gemüse- pflanzen. (Beilage z. Programm des Wöhler-Realgymnasiunis zu Frank- furt a. M. Xr. 577, Ostern 1914, 8«, 25 pp.. 7 Fig., 1 Taf. >'. E. In der Umgebung von Frankfurt a. M. werden neuerdings die Sellerie- kulturen durch die Schorfkrankheit Phoma upiicola Kleb, sehr geschädigt. In den letzten Jahren wurde auch ein aussergewölinliches Kleinbleiben der Knollen beobachtet, und zwar infolge Befalls der Blätter durch eine Septoria. Die Septorien der Sellerie und Petersilie zeigen zwar manche Ähnlichkeit, sind aber nicht miteinander identisch. ^lit Septoria Pctroselini Desm. ist Rhahdospora nebiilosa (Desm.) Sacc. synonym. Der Selleriepilz ist Septoria Apii ehester (non S. Apii Rostr.); die Conidien desselben vermögen zu über- wintern. Xeue Art ist Pyrenochaeta apiieola Laib., saprophytisch auf ab- gestorbenen Selleriestengeln. Die ^eWer'ie- Septoria wird durch die Sellerie- früchte weiter verbreitet. Es darf daher nur von gesunden Pflanzen stammendes Saatgut verwendet werden. Auf Bekämi>fungs- und Vorl)eugungsmittel wird eingegangen. Die Septoria von Petersilie lässt sich nicht auf Sellei ie und ebenso umgekehrt übertragen. 2^2 P- SydowJ Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [193 I.Sör). liiUi^i. W. l->ic iK'iu' H lal t f Icc k cnkia nkli t'il der Liurkeij. (Siultlcutschc Gärdicrztg. U)14, Xr. 2, 2 Abb.) 135(i. LiUihcrf. K. f'bcr ciiic P/?o//m - K la ii k h c i t des ( 1 r ü n k oli 1 s. (Deutsche Landwirt schafll. Presse XLI, 1!)14. ]>. l();i() l():n.) LS")?, liiiiibcrt, R. Neues über Pfia iizfii km n k li ei t en. (Carten- llora LXIll, 1!J14. p. 415^-H().) 1358. liiiuhert. R. Die S<'p/o/'/a - Kra ii k heil des Selleries. (Haiidels- blatt f. d. Deutsch. Garteubau XXIX. 1914. p. 428-429.) Populäre Bemerkungen über das Auftreten und die Bekämpfunf; der Septoria Apii (-best, auf den Sellerieblättern. 1.3r)9. I.snvrcüce, W. H. Black spot canker or a])ple tree an- thracnose. (Bicnn. Rept. Board Hort. Oregon XII, 1911 12, p. 93-97.) 1360. riaHTOiice. >V. H. Tlie control of fire or porne bliglit. (Bienn. Re])t. Board Hort. Oregoiv XII, 1911/12, p. 107-109.) 1361. Leniee, E. Les ennemis des plantes. — Baiais de sor- cieres. (Jouru. Soc. Nation. Hort. Frauce, 4. Ser. XV, 1914. p. 229-246. 15 fig.) Verf. geht auf die Erzeuger der Hexenbesen ein und gibt folgende Gruppierung: A. Erzeugt durch Kryptogamen : 1. Urcctincen. Auf Abics pectinatu, A. Pinsapo, A. Nordiuamuana durch Peridenuium elaüniim. Auf Ribcs rubrum durch Cronartiuin ribicola. 2. Exoasceen. Auf Alnus-. Bi'tula-, Carpinus-, Cerasus-, Pirus-, Prunus-Arten erzeugt durch ExoascusArieu. B. Erzeugt durch Insekten: 1. Aphiden. 2. Dipteren. 3. Eriophyiden. C. Er- zeugt durch Phanerogamen. D. Teratologischen Ursprungs. 1362. Lewis, D.E. The control of apple blotcli. (Kansas Agr. Col. Exp. Stat. Bull. Nr. 196, 1913. ]>. 521-574, 20 fig.) 1363. Lewis. J. M. A bacterial canker of pluni twigs. (Transact. Anier. Mikrosk. Soc. XXXI, 1912. p. 145-149. 1 PI.) 1364. Lewis. J. M. A bacterial disease of Erodinm and Pclar- gonium. (Phytopathology IV, 1914, p. 221 — 231, 1 PI.) Verursaclier der Blattkrankheit ist Bactcriuni ( Pseudomonas) Erodii n. sp. 1365. Liebreich. E. Rost und Rosenschutz. Braunschweig (Vieweg u. Sohn) 1914. 1366. Lindner. Bekämpfung der beiden R c heii kr a n kli cit en : 1. Blat tfallkrankheit (Peronospora viticola) und 2. Samenbruch (Oidium Tuckeri); K.-jy. Zur Bekämpfung des Mehltaues der Rosen. (Zeitschr. Obst- u. (rartenbau XL, 1914. j). lol 104. loa- 106.) •Verf. bes])iicht die durch Peronospora viticola. Oidium Tuckeri und Sphaerotfieca paunosa verursachten Krankheiten der Reben und Rosen und geht auf die bekannten Bekämpfungsniethoden ein. 1367. liiitshauer. L. Neueiungen im Pflanzenschutz. Vortrag. AVien (K. K. (lartenbaugesplJKcliaft) 1913. 8«, 19 p]). Behandelt die Bekämpfung der Pflanzenkrankheiten. 1368. Lliishauer, L. Neuere Ergebnisse in der Bekäm])fung von Pflanzenkrankhoit en. (Jahrb. d. (Iartenbau-iiü:i'ua. G. Las enfermedades de la vid y niedios j^ara comba tirlas. (Rsv. Min. Indus. Uruguay II, Nr. 8, 1914, p. 18 — 23.) Betrifft Peronospora viticola. Oidiiim und Anthracnose auf Weinreben. 1372. Loreiia, B. A ferrugeni das Batatas. (Bol. Agric. ^ao Paulo XV a, 19U, p. 113-114, 1 Fig.) 1373. Low, H. Silver-leaf disease. (rrard. Chron., 3. Ser. LV, 1914, p. 42.). 1374. Ludwisis. K. Zur Frage nach dem Zusam meuhang zwischen Braunfäule und Kakaokrebs. (Tropenpflanzer XVIII, 1914, p. 333-341, 7 Fig.) 1375. Lüstner, (i. Der Rost uird die Blattfleckenkrankheit des Sellerie. (Erfurter Führer i. Obst-u. (rartenbau 1913, 14. Jahrg., p. 234.) Der Rost der Sellerie ist eine Krankheit der Knolle und wird nach den Untersuchungen Kleb ah u' s durch den Pilz Plioma apiicola hervorgerufen. Der Pilz kann aber auch auf den Samen auftreten und durch dieselben ver- breitet werden. Bekämpfungsmittel sind noch nicht bekannt. Die braunen Blattflecken werden durch Septoria Apii verursacht. Bordelaiserbrühe ist hier Bekämpfungsmittel. 1376. Lüstijor. O. Zum Kastaniensterben. (Möller's Deutsche Gärtner-Ztg. XXIX, 1914, p. 113-114.) 1377. Lüshier, 0. Ergebnisse einiger im Sommer 1913 aus- geführter Peronospora-, Oidiiiin- und Heu- und Saiierwurm -Be- kämpfungsversuche. (Bericht d. Kgl. Lehranstalt f. W^ein-, Obst- u. Garten- bau in Geisenheim a. Rh. 1913, ersch. 1914, p. 97-100.) 1378. Lutmaii, B. F. and Cur.niKiihain, (ir. C. Potatoscab. (Veimont Agric. Exper. Stat. Bull. CLXXXIV, 1914, 64 pp., 12 PI., 7 Fig.) 1379. 3Iader. J. Zur Bekämpfung des Steinbrandes. (Badisches Landw. Wochenbl. 1913, p. 875-876.) Verf. berichtet über die äusserst guten Erfolge, welche mit der Form- aldehydbeize gegen Steinbrand erzielt wurden und empfiehlt dringend den Landwirten die Anwendung dieser Beize. 1380. Mährlei!. Ein Ersatz des Kupfervitriols für die Perono- spora-Bekämpfung. (Der W^einbau XIII, 1914, p. 164.) 1381. Magnus, P, Einige Beobachtungen über durch para- sitische Pilze verursachte Pflanzenkrankheiten. (Jahrber. Ver. angew. Bot. XI, 1914, p. 14-18.) Verf. beobachtete in einer Baumschule bei Nauheim das Auftreten des Eichenmehltaus auf Quercus rubra. Auf Coliitea arborescens wurde Oidium Coluteae Thuem. gefunden. Daedalea unicolor Bull, tritt zuweilen als Wund- parasit an lebenden Bäumen auf. so an Acer, Betiila. Aesculus, Fagus, Robinia. Ein solcher Angriff des Pilzes auf Acer platanoides wud näher beschrieben. 1382. Mahoux. J. Essai de differentes bouillies cupriques contre le mildiou. (Revue de Viticult. XXI, 1914, p. 91-94.) 1383. Main, F. Un Champignon parasite de TOryctes du Cocotier. (Journ. Agric. Trop. .XIV, 1914. p. 114.) 284 P. Sydtiw: Pilze (ohne die «chizomyceten und Flechten). [195 1.5S4. MiiiM'V. T. J. l'lic eftec-1 ol potato stal) t lea t iiieii t s on scfd vitality. (.Iowa Agr. Exj). Stat. Bull. Xr. 148, 1914, p. 39-60, i;} iig.) {."iS"). Miinu-in. [-. Lcs maladics paiasitaires des ('(»inposees pnta«;(rt'.s. (Revue Hort icole LXXXNI. 1014, p. 205-2(»7, 2 Fig.) \()U (Leu durch Pilze iK^rvorgerufeueu Erkrankungen der al.s Uemüse verwendeten Compositen werden erwähnt und zum 'Peil abgebildet: Auf .Salat: Breinia Lactiicae, auch auf Artischocken, Cinerarien usw. iiuftretend. Zur Bekämpfung wird empfohlen, die erkrankten Blätter zu (Mit lernen und zu verbienneu. ebenso die Erde der Mistbeete zu erneuern und durch Begiessen mit 3% Kupfervitriollösung zu sterilisieren. Septoria Lactiicae richtet keinen Schaden an. Auf Cichorium Ititybiis und C. i'iidivia: Piiccitiia Ciclwrii. P. Endiviae. Phoiuu albicans und Sclerotinia Liber- iiana. Die Eostpilze sind bedeutungslos. Phoma albicans erzeugt auf den •Stengeln bleiche Flecken, die sich in feuchten und warmen Jahren rasch ausbreiten und die Stengel töten. Aussuchen der kranken Stengel und Spritzen mit emer schwachen Kupferkalkbrühe werden empfohlen. Die Sclerotinia Libertiana macht sich besonders beim Bleichen der Endivien bemerklicli. Viele Pflanzen werden braun und dadurch unbrauchbar. Keine kranken Pflanzen in den Bleichraum bringen; ist die Krankheit bereits vorhanden, müssen die kranken Pflanzen verbrannt uud die Erde ausgewechselt werden. Xickelsulfat (2 g auf I(t 1 ^Vasser) zum Bespritzen der zu bleichenden Pflanzen ist empfehlenswert. Auf Scorzonera liispqnica und Tragopogon porrifolins: Albugo Trago- pogonis. Kupferkalk ist nicht sehr wirksam; bei starkem Befall Verbrenueu der kranken Pflanzen. Piiccinia Tragopogonis wird nicht gefährlich. Ustilago Tragopogfliiis wird nur dann gefährlich, wenn Samen herangezogen werden -sollen. Auf Cynara scolyrnus und C. cardunculiis: Breinia Lactiicae und Rainu- laria Cynarae. Bei stärkerem Befall und warmem, feuchtem Wetter Be- spritzungen mit Kupferkalkbrühe. 138(5. Maimiii. L. Parasites vegetaux des plantes cviltivees. 1. Cereales, plantes sarclees, fourrageres et potageres. Paris !(' Clintock. J. A. Somc notes on the black kiiot ot pluins and cheiries. {Pve])t. .Michigan Acad. Sei. XV. 1913, p. 142— 144.) 1394. Meissner. Zur Bekämpfung der Rebschädlinge. (Der Weinbau XII, 1913, p. 100-102.) 1395. Meissner. Die Bedeutung der Blatt ätigkeit der Reben uuter besonderer Berücksichtigung der Schädlingsbekämpfung. (Der Weinbau XTTI, 1914, p. 91-94.) 1396. Meichers, L. E. The niosaic disease of the toniato and related plants. (Ohio Xat. XIII, 1913. p. 149-175, 3 Fig.) 1397. Meichers. L. E. A preliniinary report on raspberry curl or yellows. (Ohio Xatur. XIV, 1914, p. 281-288, 5 f^g.) 1398. MIehe. H. Über die Bakterienknoten an Blättern. (Verh. d. des. deutsch. Xaturf. 84. Vers., Münster 1912, 2. Teil, 1. Hälfte, p. 242-243.) 1399. Miehe, H. Über die Bakterienknoten in Blättern. (Chem.-Ztg., Bd. XXXVI, 1912. p. 1110.) Ardisia crispa lässt schon auf dem Vegetationspunkt schleimige, die jungen Blattanlagen einhüllende Bakterienmassen erkennen. Die Bakterien gelangen in die Spaltöffnungen der jungen Blätter. Die Pflanze schliesst hierauf die Spaltöffnungen durch Zellwucherungen. Auch in der Blüte werden die Bakterien von dem Fruchtknoten eingeschlossen und gelangen so in die Samen. Ardisien wurden bisher noch nie ohne Bakterien angetroffen. 1400. Miehe, H. Über Symbiose von Bakterien mit Pflanzen. (Biol. Centralbl., Bd. XXXII, 1912, Xr. 1, ]). 46-50.) Bei Ardisia crsipa DO. und allen Arten des Subgenus Crispardisia. ferner bei Amblyantlius und Amblyantliopsis, insgesamt bti 30 Arten, kommen Bakterienrandknoten vor. Die Annahme liegt nahe, dass die Bakterien Stick- stoff assimilieren, ,,dassdassymbiontische System ähnlich wie die Leguminosen den freien Stickstoff binden kann". Die Reinzucht der Bakterien aus den Bakterienknoten der Myrsinaceen gelang bisher nicht. Bakterienfreie Pflanzen dürften kaum zu erhalten sein, da schon die ruhende Achselknospe infiziert ist. 1401. 3Iilburn, T. and Gaut, R. C. Spraying i)otatoes for the prevention of potato disease or late blight. (County Council Lan- caster, Ed. Com. Agric. Departm. Farmer's Bull. XXVII, 1914, 25 pp.) 1402. Mollnas,E. Les parasites des Melons. I. Maladies crypto- ganiiques. (Le Jardin XXVIII, 1914, p. 215-216. 1 fig.) 1403. Molliard, Marin. Sur la nature pathologique de V Alyssum densiflorumLunge. (Revue gener. Bot. XXVI, 1914, p. 177- 181, PI. II -IV.) 1404. Morgenthaler, 0. Die Pilze als Erreger von Pflanzen - krankheiten. (Mykolog. Untersuchungen u. Berichte von R. Falk I, 1913. p. 21-46.) 1405. Morris, H. E. A con tribut ion to oui knowledge of apple scab. (Mont. Agr. Exp. Stat. Bull. Nr. 96, 1914, p. 69-102.) Verf. geht ausführlich auf die Lebensgeschichte der Ventiiria inaequalis ein. Auf p. 82—102 ist ein Verzeichnis der einschlägigen Literatur gegeben. 2g(^ P. ijyilow: Pilze (ohne die Sclüzoiuyceten und Fiechtenj. [197 !4()(). M(»rris. It. K. und ['iirkcr. J. K. Fungicides and ill^sect ieides t(.r Montana. (Montana Agric. Exper. ^tat. Circ. Kr. 3(5, 1914, p. 208-261.) 1407. .>lors(>. \\. ,1. Spiaying experiments and studies on (•«•Itain ai.plc tli.-^oascs in 1 !ll .S. (.Maine Agr. Kx]). Stat. Bull. Xr. 223, l!tl4. 1». 1-24. 4 lig.) 1408. Morse. \V. .1. Powdt'ry scab of potatoes. (Maine Agr. Hxp. Stat. Bull. Nr. 227, 1914, p. 87-104, fig. 44-52.) 1409. Morse. W. J. and Shapovalov, M. The Rhizotonia disease of polatoes. (MaiueAgr. Exp. Stat. Bnll. Nr. 230, 1914. p. 193-216, fig. 61-73.) 1410. Morstatt. H. Die wichtigsten eheniitilzliche Schädlinge nebst Angabe ihrer Herstellung und Yerwendungsart. Ais Mittel gegen Pilzkrankheiten werden hervorgehoben: Kupferkalk brühe, Kupfersodabrühe. Schwefel. 1411. 31üller, H. ('. und M<>lz, E. Versuche zur Bekämpfung der durch Pleospora triclwstoma hervorgerufenen Streifenkrankheit der Gerste. (Deutsche Landwirtsch. Presse 1914. Nr. 17, p. 205-206, 1 Fig.) Die Verff. berichten über die Ergebnisse ihrer Versuche, Pleospora trichosioma zu bekämpfen. Dieser Pilz ruft die oft grossen Schaden hervor- rufende Streifenkrankheit der Ger-ste liervor. Die Versuche wurden mit 2 ver- schiedenen Gerstensorten gemacht. Der erste Versuch mit der Kühn'.sclien Kuj)fervitriolbeize (16 Stunden in \^;)roz. Kupfervitriollösung) hat bei Winter- geiste die Streifenkrankheit vollkommen beseitigt. Dei zweite Versuch mit Heisswasserbeize hatte sowohl bei Sommer- als auch Wintergerste unbe- friedigend gewirkt, dagegen hat die intermittierende Heisswasserbehandlung üut gewirkt. Der dritte Versuch, eine Kombination des Heisswasserverfahreiis mit der Kupfervitriolbeize, hat die Streifenkrankheit bei Wintergerste be- seitigt. Das Formaldehydvei fahren hat gegen die Streifenkrankheit der Sommergerste A^ersagt. Bei Heissluftbehandlung im Thermostaten hat der Befall der Gerste mit Streifenkrankheit sich wesentlich vermehrt. Aus diesen Versuchen ergibt sich, dass für das Auftreten der Streifenkrankheit die Temperatur während der Keimung und der Anfangsentwicklung der jungen Gerstenpflanzen von grosser Bedeutung ist. Die Streifenkrankheit muss durch Beizung bekämpft werden. Bei Gerste, die ausserdem Flugbrandbefall aufweist, dürfte die Heisswasserbehandlung anzuwenden sein. Die Versuche sollen weitergeführt weiden. 1413. Müller. L. Die Blattfallkrankheit der Johannisbeeren. (Handelsbl. f. d. Deutsch. Gartenbau XXIX, 1914, p. 39.) Verf. geht auf die durch Gloeosporiiim Ribis verursachten Schädigungen der Johannisbeersträucher ein. Bekämpfung: Alle 14 Tage Bespritzen mit Kupferkalkbrühe und im Frühjahr Umgraben des Bodens, um die noch vor- liandenen alten Blätter zu vernichten. 1414. Müller-Thur^au, H. Die Überhandnähme der Blattbräune oder Gnomoniakrankheit der Kirschbäume. (Schweiz. Zeitschr. f. Ob.st- u. Weinl)au XXllI. 1914. p. 116-118.) Die Krankheit tritt neuerdings weiter auf. Verf. weist auf die Bedeutung derselben hin und r)espricht die Mittel zu deren Bekämpfung. 14!.'). >luri(M!iti. {). Sulla recettivitä dei Frumento ]>er la <'arie in Ta)»porto al tenii)o di semina. (Rend.. Accad. Lincei cl. Sc, 198] fi'ze als Kireger von Pflanzenkrankheiten, 287 ser. ö;i, XXI, 2. Roma 1913. ]). 875—878. - L'Italia aj^ric. L, Piaceiiza 191.3, |>. 42-43.) 1416. Muth, F. Die K iiuspeumil be (Eriophyes Loewi Xal.) un«l der Heterosporimnpilz (Heterosporinm Syringae Oud.), zwei Schäd- lin. 22 bis 27.) 1417. Naiiniaiiii, A. Das Unglück mit meinen (rartenlilien. {Liliuin candiäiun). (Erfurter Fülirer i. Obst- u. (Gartenbau 1913. 14. Jahrg., !>. 93.) In weissverbleichendeu Blattflecken von Liliiim candio.iim fand ^'erf. ein Mycel, welches dem falschen Meliltaui)ilz. Peronospora elliptica Sm.. .inueliören dürfte. 1418. Xoidig. 11. E. The eflect of acids and alkaiies upon the katalase of Taka-diastase. (Jourii. Amer. Chem. Soc. XXXVI, 1914. 0. 417-429.) 1419. Neuhaus. Wilh. Zur Bekämpfung des Mehltaues im Ge- müsebau. (Die (lartenwelt XVIll, 1914, p. 468.) 1420. Xichols, H. M. The black spot of the apple and pear. (Agric. G-az. Tasmania XXI, 1913, p. 387-401, 6 Fig.) 1421. Xichols, H.M. Apple rust and die-back. (Agric. Gaz. Tas- mania XXII. 1914. p. 351-360, 6 fig.) 1422. Nielsen. N. .1. og Christenseii. C, J. Forsoeg med Turnips- stammer paa kaalbrokbef aengt Jord. (Tidsskr. f. Landliugetsplanteart XXI, 1914, p. 87-96.) 1423. Norton, J. B. S. Tomato diseases. (Maryland Agric. Exper. Slat. Bull. Xr. 180, 1914, p. 102-114.) 1424. Oehniichen. Einige Betrachtungen über die Blattroll- krankheit der Kartoffeln und die Mittel zu ihrer Bekämpfung. (Zeitschr. d. Landwk. f. d. Prov. Schlesien 1913, p. 1265-1267.) Starkes Auftreten der Blattrollkrankheit in Schlesien und speziell in der Oberlausitz gibt Verf. Veranlassung, auf Grund der allgemeiiren und eigenen Erfahrungen über diese Krankheit folgende Bekämpfungsratschäge zu erteilen: Sorgfältige Reinigung der Felder, Achtung auf richtige Ernährung der Kartoffelpflanzen und Saatgutwahl. 1425. O'Gara, P. J. A rust new on apples, pears and otlier jiome fruits. (Science II. Ser. XXXIX. 1914, p. 620-621.) 1426. O'KaiJc. W. ('. Wh ite pine blister. (Country (Vent. EXXI X, 1914, p. 251. 3 Fig.) 1427. Olive, Edgar W. Gonferences for the better under- standing of Potato diseises and Potato improvement. (l.rooklyn Bot. Garden Record III. 1914, p. 116-120.) 1428. Ordiiuusj, H. Immune Pf lanzen. (.Mitteil. Deulscli. Dendridog. Gesellsch. 1913. er.sch. 1914, p. 172-176.) Es werden Beispiele verschiedene! Widerstandsfähigkeit der W'irts- ])flaiizen verschiedener Länder gegen Pilzkrankheiten vo. geführt. 1429. Orton.CR. Some orchaid diseases and their trealment. (Proc. State Hort. Assoc. Pennsylvanii 55, 1914. p. 43 — 56 tab. 5 — 9.) 1430. Orton. W. \. The biologieal basis of international Phytopathology. (Phyto). athology IV. 1913, p. 11 19.) Es ist lu'lnfacli [199 Vereiiibariiii<,'(Mi Pflaiizt'iikiiiiikheiten zu bekäiiipteii. Verf. weist nun darauf Ijiii, dass das Auf(i('l<^ii d<'r Pflanzenpaiasilen in den verschiedenen Ländern und Staaten ein sehr verschiedenes ist. Ks ist z. B. Sphaerotfieca mors-uvae in Nonhmierika bedeutungslos, während der Pilz für Europa äusserst ge- fährlich ist; Glomcrella cingalata richtet in Amerika grossen Schaden an. in Knropa ist derselbe nicht nennenswert. Der gesetzliche Schutz nuiss hau])t- särhlicdi gegen die Einschleppung überseeischer Parasiten gerichtet sein. Auf einem und demselben Kontinent breiten sich die Schädlinge, soweit dies die klimatischen Verhältnisse gestatten, unabhängig von den politischen Grenzen aus. Hier hat sich also ein gewisser Gleichgewichtszustand herausgebildet, welcher aber durch Schädlingseinschleppung aus anderen Kontinenten gestört werden kann. Die überseeische Einfuhr von Pflanzen ist daher scharf zu kontrollieren. Verf. empfiehlt: Internationales Zusammenarbeiten in phyto- l)atho]ogisehen Fragen. Austausch von Phytopathologen, Einrichtung von Pflanzeuschutzorganisationen in den einzelnen Staaten und Aufstellung eines i nternationalen Pflanzenschutzabkommens. 1431. Orton, W. A. The potato quarantine and the American potato industry. (U. S. Dept. Agric. Bull. 81, 1914, p. 1-20, 1 fig.) Hierhin auch Angaben über Kartoffelkrankheiten. 1432. Orton, W. A. Potato-tuber diseases. (U. S. Dept. Agric. Farmers's Bull. Nr. r>44, 1913, 16 pi>., 16 Fi^.) 1433. Orton, W. A. Environmental influences in the patho- logy of Solanum tuberosum. (Journ. Washington Acad. Sei. III, 1913, p. 180 bis 190, 3 fig.) 1434. Ortorj, W. A. and Rand, F. V. Pecan rosette. (Journ. Agr. Research III, 1914, p. 149-174, tab. XXIV-XXVIII, 1 fig.) 1435. Osboru, T. G. B. Bacterial disease of potatoes. (Journ. Dept. Agric. South Australia XVII, 1913, p. 19-21, 1 fig.) 1436. Osborii, T. G. B. Lucerne leaf spot disease. (Journ. Dept. Agric. South Australia XVII, 1913, p. 294-296, 4 fig.) 1437. Osborn, T. G. B. Botany and plant pathology. (Handbook of South Australia, British Association Visit, Adelaide, E. E. E. Rogers, 1914, 27 pp., c. fig.) 1438. Oster« alder, A. Vom Rotbrenner der Rebe, seinem dies- jährigen späten Auftreten und seine Bekämpfung. (Schweiz. Weinztg. 1913, p. 347-349.) 1439. Pamniel, L. H. Recent literature on fungous diseases of plants. (Rept. Jowa Hort. Soc. 48 (1913), 1914, p. 211-224.) 1440. Päcjue, E. Notes de Phytopathologie pour l'annee 1913. (Bull. Soc. roy. Bot. Belgique LH, 1913/14, p. 179-184.) 1441. Pavarino, L. Ricerche sul Roncet. (Riv. Fatol, veget. VI, 1913, Nr. 6-7, 17 pp.) 1442. Pavarino, L. Ulteriori ricerche sul ,, roncet". (Riv. Patol. veget. V, 1913, p. 193-203.) 1443. Pes?llon, V. 11 cancro delle plante. (Italia agric. XLIX, Piacenza 1912, 8«, p. 135-136, figg., 1 tav.) - Betrifft Bacillus tumefaciens. 1444. Peltier, George L. Carnation diseases. (Amer. Florist XLII, Nr. 1345, 1914, p. 432-434.) — Betrifft: Rhizoctonia spec. branchtot (Fusarium), yellows, Puccinia Antirrhini. 2001 Pj'ze al« Erreger von Ptlanzenkrankhi iten. 289 1445. Perroiuu', P. Treatnieiits for fruit tree diseases. Progres Agric. et Vitic. [P:d. rEst-CeutreJ XXXV, 1914, p. 57- 6U.) 1446. Petch, T. Gresetzliche Massnahmen zum Pflaiizeuscliutz in Ceylon. (Intern. Agrartechn. Rundschau V, 1914, p. 407-438.) 1447. Pezza, F. Contributo all' epidemiologia e profilassi di una dermatite dei risaiuoli ad esplosione colettiva simultanea (Erba grata). (Atti IV Congv. risic. internaz. Vercelli 1913, p. 358—370.) La malattia e causata dalla Najas minor. 1448. Pfeiffer, F. Versuclie zur Bekämpfung von Peronospora und Oidium im Jahre 1913. (Hessische Obst-, Wein- u. Oemüse-Ztg., Beil. z. Hessisclien landw. Zeitschr. 1914, p. 39-42, 3 Fig.) 1449. Pierce, R. (i. Some problems in the treatment of diseased chestnut trees. (Xorth Nut Growers Assoc. Proceed. III, 1912, p. 44-48.) 1450. Poihieei. G. Le principali malattie delle plante colti- vate per il commercio der fiori recisi. (Boll. Uff. Assoc. Ortic. Profess. Ital. II, 1914, p. 9-12, 2 Fig.) 1451. Poniin.M-, G. Frühreife rostwiderstandsfähige Weizen - Sorten. (Wiener Landwirtsch. Ztg. LXIII. 1913, p. 743.) Nur einige Angaben über frühreifende, rostwiderstandsfähige, öster- reichische Weizensorten. 1452. Poiisart, Ch. Le traitement du jnildiou. (Revue de Viticult. XXI, 1914, p. 209-210.) ■ 1453. Pulsj' y Xatlino, Juan. Sobre le mejor manera de contribuir al conacimiento de las enfermedades de los vegetales. (Rev. Min. Ind. [Uruguay] II, 1914, p. 121-123.) 1454. Quanjer, H. >I. en Siaü;ter, N. De roest of schurfziekte van de sellerieknal en enkele opmerkingen over andere sellerie- ziekten. (Tijdschr. over Plantenz. XX, 1914. p. 13-27, 1 PI.) Die Verff. berichten übei die Rost- oder Schäbekrankheit der Sellerie- knolle (Phoma apiicola) und knüpfen daran noch Bemerkungen über andere Selleriekrankheiten. 1455. Quinn. Geo. Spraying tests against potato blight. {Phytophthora infestans De By.). (Journ. Agric. South Australia XVII, 1913, p. 301-300.) 1456. Rahlfs. Pflanzenkrankheiten. (97. Jahresber. Naturf. Ges. Emden 1912, ersch. 1913, p. 17-20.) - Berichtender Vortrag. 1457. Ransjel.E. Preliminary uote ou a disease of Basella rubra. (Bol. Min. Agric. Indust. e Com. Brazil IT. 1913, p. 177-180, 2 PI.) 1458. Rant, A. De Ziekten en Schimmels der Kina. (Teys- mannia XXV, 1914, p. 438-439.) 1459. Ravaz, L. Reclierches sur le mildiou de la vigne. (Aunal. du Service des Epiphytes Tome I, Paris 1913.) 1460. Ravn, F. Kölpin. Smitsomme sygdomme hos landbrugs- planterne. (Pilzparasitäre Krankheiten der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen.) Köbenhavn (A. Bang) 1914, 270 pp., 111 fig. Ausführliche Beschreibung der durch parasitische Pilze verursachten Pflanzenkraukheiten und ferner der Krankheiten, die anorganischen oder noch unbekannten Ursprungs sind, wie z. B. Dörrfleckenkrankheit, Mosaik- krankheit usw. Die Textfiguren sind gut auseeführt. Botanischer .Jahresbericht XJJI (1914) 1. A.bt. [Gedruckt 31. 7. 20.] 19 290 P. Svdow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [201 14()l. Rt'ddick. I). Diseases ot i lic vioUt. (Anier. Florist XLII, li»U. )). 4{)()-r>(H.) - Thielavia. Sclerotinia, leaf spots. U()2. Kcddick. I». Dead-aini (liseas(> o* grapes. (X. York Aor. Exp. St:it. Uull. Nr. .'{«i». ütU. p. 463-490. (i tab.. 3 fifj.) 1463. Ro(mI, (i. 31. An uuusual onlbreak of apple blossom blight. (PliytopatholotiV IV. H»14. p. 27 30.) Rrreiat ions. (Kept. ^tate, Knt. and Plant. Pathol. Va.. IX, 1912/13. p. 20.) 1465 Reed. H. S.. Cooley. J. S. and Crsibill, ('. H. F^xperiments on the control of the cedar rust of apples. (Virginia A-gr. Exp. Stat. Bi-'l. no. 203. 1914. )). 3-28, 11 fig.) 1466. Reaaniey, R. Sur le cancer ehez les vegetaux. (Conipt. read. Paris CLIX. 1914, p. 747-749.) 1467. Riehni. E. Prüfung einiger nener Beizinittel. (Mitteil. Kais. Biol. Anstalt. Heft 15, 1914, p. 7.) Durch Behandlung des Saatgutes mit Antiavit wurde der Steinbrand- befall bedeutend vermindert. Ähnlich wiikteu Viktoriablau. Methylgrün und Säureviolett; auch Chinosol und Clilorphenolquecksilber scheint geeignet zu sein. Mit letzterem Mittel konnte auch Helminihosporium "raniinciim erfolg- reich bekämpft werden. 1468. Ritzema. Bos J. Xaschrift bij het voorgaande artikel. (,,Winter vastheid van de klaver"). (Tijd.schr. over Plantenziekten XX, 1914, p. 91.) 1469. Ritzenia Bos. .1. end Quanjcr. H. M. Het La ngendijker Kool- ziektevraagstuk. (Tijdsdir. ov Plautenziekt. 1911, p. 101-148.) Berichtet auch über Pseudomonas als Verursacher der Schwarzfäule des Kohles. 1470. Robert. E. Encore quelqiies mots sur la ])ietin du ble. (Journ. d'Agric. Prat. LXXVII, 1913, p. 715.) Verf. beobachtete, dass Fusskrankheiten des Getreides besonders auf gut gelockerten Böden auftreten. 1471. Robert, E. Foot disease of wheat. (Journ. Agric. Prat.. X. Ser. XXVI, 1913, p. 715-716.) 1472. Rogers, A. H. L. Proceeding under the destructive in- sects and pests act. 1877 and 1907, and the Board of Agriculture act. 1889. (Board Agric. and Fisherie.s [London]. Ann. Rept. Hort. Brauch 1912-1913, 57 pp., 8 maps.) 1473. Rorer, J. B. Bed-rot of the cocoanut ])alm. (Dept. Agric. Trhiidad and Tobago Bull. Xr. 11, 1912, p. 68-69.) 1474. Rorer. J. B. Some fruit diseases. (Dept. Agric. Trinidad and Tobago Bull. Nr. 11. 1912. p. 75-76.) 1475. Rother. Wissenswerte Krankheitserscheinungen und Kulturfehler bei Kakteen. (Prakt. Ratgeber im Obst- u. Gartenbau XXIX, 1914. p. 86.) 1476 Rousseaux, E. Le controle des ant i cry ]) t og am i q ues et des insecticides. (Journ. d'Agric. Prat. LXXVIII, 1914. p. 431- 133.) 1477. Rutter. W. R, Disease of Para rubber trees. (Ann. Rept. Bot., Forest ly and Sei. Dept. F^ganda 1913. p. 5-6.) 202] Pilze als Erreger von Pflanzenkrankheiteii. 291 • 1478. Saliaoii. E. S. Tlie ., Brown rof Caiiker of tlie Apple. (Gard. Chroii., 'S. Ser. LVI. 19U, p. 58. 3 Fiy.) 1479. Salinoii. E. S. aiul »ormsild, H. A iiew disease of apple l)uds. (Jouni. Öouth-Eastern Agric. Coli. Wye, Kent 1913, ersch. 1914, p. 450 bi.s 452.) — Betrifft ein Fusarium auf Apfelknospen. 1480. Saimders, J. Witches broom on the beecli. (Transact. Ilertfordshire Xat. Hist. Soc. XV, 1914, p. 182.) 1481. SazyinM'O«. Th. Versuche und Beobachtungen über Heliantliiis anniius L. auf dem Versuchsfelde. (Bull. Angew. Bot. VIT, 1914, p. 543-600.) (Russisch und deutsch.) Die hauptsächlichsten pilzlichen Schädiger sind Pnccinia Heliantlii Schw. und Sclerotinia Libertiana Fuck. 1482. Schaefer, Albert. Einiges über die Untersuchung der Pflanzenschutzmittel Lohsol, Creolinum vienense und Lyso- kresol. (Zeitschr. Landwirtsch. Versuchswes. in Österr. XVII, 1914. p. 702 bis 708.) 1483. Schaeler. Albert. Über Pflanzenschutzmittel. (Der übst- züchter 1914. p. 146.) 1484. Schander, R. Durch welche Mittel treten wir der Blatt- rollkrankheit und ähnlichen Kartoffelkrankheiten entgegen? (Fühling's laudwiitsch. Zeitg. 1914, Heft 7, p. 225.) Unter dem Begriff ,, Blattrollkrankheit" werden von dem Verf. alle diejenigen Krankheitserscheinungen verstanden, welche ein mehr oder weniger typisches Blattroilen veranlassen, so die Kräuselkrankheit, Welkekraukheit, Bakterienringkrankheit, Bakterienringfäule, Barbarossakrankheit. Bukett- krankheit und die Fusskrankheit. Die Blattrollkrankheit soll ein erblicher Sortenfehler sein ( ? Referent). Vorbeugungsmassregeln werden gegeben. Möglichst sorgfältige Heranzüchtung geeigneter Sorten und sorgfältige Aus- wahl des Saatgutes werden empfohlen. 1485. Sehander, R. und Tlesenhausen, M. V. Kann man diePhloem- nekrose als Ursache oder Symptom der Blattrollkrankheit der Kartoffel ansehen? (Mitteil. d. Kaiser-Wilhelms-Inst. f. Landwirtsch. in Bromberg VI. 1914, p. 115—124, 4 fig.) 1486. Schindler, 0. Kräuselkrankheit des Pfirsichbaumes. (Deutsche Obstbauztg. 1914, p. 258-259.) 1487. Schlösser, J. Der Schutz unserer Obsternten gegen tierisclie und pflanzliche Schädlinge. (Deutsche Obstbauztg. 1914, Heft 6, p. 349-355.) 1488. Sehoevers. T. A. C. Hiltner's botrij dingsmiddel van de .,Veenkol()niale H a verziekte". (Tijdschr. over Plantenz. XX, 1914, p. 69-73.) 1489. Sehoevers, T. A. C. Ken geval van overlreuging eener Plantenziekte door verpakkingsznat eriaal. (Ein Fall vo'n Ver- schleppung V o n P f 1 a n z e n k r a n k h e i t e n durch \' e r p a c k u n g s m a t e r i al . (Tijdschr. Plantenz XX, 1914, p. 92-93.) 149(». Schuele. Im Winter anzuwendende Vorbeugungsmittel ^egeu bst baumkrankheiten und Schmarotzer. (Laadw'rtschattl. Zeitschr. f. Elsass-Lothringen 1914. p. 62 — 64.) 1491. Scott. \V,. M. Cedur rust on the apple. (Rept. 3Id. State Hort. S,,c. XV. 1912. p. 91-1(15.) 19^^ 292 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizorayceten und Flechten). [203 I4i»2. Scruor. II. Die c liem i.sch eii K on ser vierungsm it tel. (Clieni. Zl^^ XXXVIII, 1914, i». 209, 244, 354, 370.) N'erf. bringt hier einen Nachtrag zu seiner 1911 veröffentlichten Zu- sainiuenstellung der chemischen Konservierungsmittel in flüssiger, fester und "asförmiger Form, ihre Anwendung, Bestimmung usw. — Dann werden die eioenen V^er.suclie mit Zimtsäure l)es])rochen. Bei Versuchen mit Margarine lind Butter wurde Schimmelbildung durch 0,02% reine Zimtsäure ver- lii iidcrt . 1493. Sharples, A. The Spotting of prepared plantation rubber. (Hüll. Dopt. Agr. Ted. Malay States 1914, -29 pp., 4 tab.) 1494. Sherbakolf, C. D. Potato scab and sulphur disinf ection. (Cornell Agr. Exp. Stat. Bull. Nr. 350, 1914, p. 709-743, 1 fig.) 1495. Simon. R. Peut-on provoquer artif iciellement le para- sitisme chez les plantes superieures? (Act. Soe. Linn. Bordeaux LXVJI, 1913, Proc. verb., p. 147-153, 4 fig.) 1496.. Sirrine, F. A. Some causes of poor Stands of potatoes. (New York Dept. Agr. Bull. Nr 57, 1914, p 1077-1087, 3 fig.) 1497. Smith, E. F. Le cancer est-il une maladie du regn»« vegetal? (1. t'ongres Internat. Pathol. comparee 1912, 19 pp.) 1498. Smith, E. F. Identity of the American and Freiich mulberry blight. (Phytopathology IV, 1914, p. 34.) 1499. Smith, R.E. Plant pathology. (California Agric. Exper. Stat. Rept. 1914, p. 139-142.) 1500 Smol4k, .1. Phytopathologie. (Rostlinucä pathologie.) (Unie, Prag, 1911, 209 pp., 131 Abbild. Mit einer Einleitung von Prof. B. Nemec.) (Böhmisch.) Ein Lehrbuch der pflanzlichen Pathologie. — Rezensionsexemplar nicht erhalten. 1501. Smolak, J. Das krankhafte Zusammenrollen der Kar- toffelblätter. (Chorobne svinovani listü bramborovych.) Pra2ske hospodÄfske noviny 1912, p. 2, 1 Fig.) (Böhmisch.) 1502. Sorauer. Paul. Was bringen wir mit den Samenrüben und Samenknäueln der Zuckerrüben in den Boden? (Zeitschr. t. Pflanzenkrankh. XXIV, 1914, p. 449-462.) 1503. Spieckermaiin, A. Bemerkungen zur Bekämpfung des Kartoffelkrebses. (Illustr. Landwirtsch. Ztg. XXXIV, 1914, p. 7-9 u p. 16, 4 Fig.) Verf. gibt eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes und des Er- regers der Krankheit Chrysophlyctis endobiotica Schilb. und geht dann auf die Bekämpfung ein. 1504. Spieckermann, A. Beiträge zur Saatgutbeize. (Illustr. Landw. Ztg. XXXIV, 1914, p. 665-666.) 1505. Spieckermann, A. und KotthoH, F. Untersuchungen über die Kartotfelpflanze und ihre Krankheiten. 1. Die Bakterien- ringfäule der Kartof telpflanze. (Landwirtsch. Jahrb., Bd. 46, 1914. Heft 5, p. 659-729, Taf. III -IX.) 1506. Sprens{;er. Zur Frage der Krankheiten und Feinde der Chrysanthemen. (Gartenwelt XVII, 1913, p. 410-412.) Trotz der im Süden in grösserem Masse auftretenden Schädigungen durch Mehltau und Rost fand Verf. in Florenz die C hrysant hemum-Püanzen 204] Pi'zc als Erreger von Pflanzenkranklieiten. 293 hl tadellosem Zustand und schreibt dies dem BestäulxMi mit Tabakstaub zu. dem eiuzigeu Mittel, welches dort angewendet whd. Der Tabakstaub wird durch Aussieben des Kehrichts der Tabakfabriken erhalten und von der frühesten Zeit an, schon bei den Stecklingen, alle Wochen einmal angewendet. 1507. Stakinan. E. ('. and Rose, R. r. A fruit spot of the wealthy apple. (Phytopathology IV. 1914, p. 333-336, tab. XXIII.) Beschreibung der sogenannten ,, Jonathan-Krankheit" der Äpfel. In fast allen Blattflecken wurde ein dunkles Mycel gefunden mit Alternaria- FruktifikatJon. Wurde der Pilz durch Stichwunden eingeimpft, so entstanden wieder die typischen Flecken. 1508. Sti^ff^^ii. Der Apfelraehltau befällt nicht nur die Blatt- triebe. (Prakt. Ratgeber im Obst- u flartenbau XXIX, 1914. p. 129 1 Fig.) Der Apfelmehltau befällt auch die Blüten und kann dort leicht übersehen werden. 1509. Stevens, F. L. A destructive strawberry disease. (Science See. Ser. XXXIX, 1914, p. 949-950.) - Botrytis. 1510. Stewart. F. ('. Potato spraying experiments at Rush in 1913. (Bull. 369 Xew York Agric. Exper. Stat. Geneva, N. Y. 1914, p. 3-9.) 1511. Stowart, V.B. Specific name of the fire blight organism. {Phytopathology IV, 1914, p. 32-33.) 1512. Stowart. V. B. The fire-blight disease and its control in nursery stock. (Circ. Cornell Univ. Agric. Exper. Stat. 1913, Nr. 20.) Betrifft Bacillus amylovorus. 1513. Stowart, W. Disease resistance of potatoes. (Vermont Agric. Exp. State Bull. Xr. 179, 1914. p. 147-183.) 1514. Stift, A. Über im Jahre 1 9 1 3 veröffentlich te bemerkens- werte Arbeiten und Mitteilungen auf dem Gebiete der tierischen und pflanzlichen Feinde der Zuckerrübe. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras. II. Abt. XL, 1914, p. 518-535.) 1515. Stone. (J. E. The control of onion smut. (:\Iass. Agr. Exp. Stat. Circ. Xr. 41, 1914, 4 pp., 4 fig.) 1516. Stromoyor, A. Pflanzenschädlinge. (Gartenwelt XVIII, 1914, p. 557-562.) 1517. Stuart, William. Disease resistance of Potatoes. (Vermont Agric. Exper. Stat. Bull. Xr. 179, 1914, p. 147-183, c. fig.) 1518. Swinylo, D. B. The Status of investigat ional work on pear and apple blight. (Montana Stat. Circ. XXXIX, 1914.. p. 13-16.) 1519. Taubonhaus, J. J. The problem of plant diseases which confronts the gardener. (Gard. Chron. XVII, 1913, p. 301-304.) 1520. Taubonhaus, J. .1. Disease of the sweet pea. (Delaware Agric. Exper. Stat. Bull. 106, 1914, p. 1-93, 43 fig.) 1521 Toichol J. M. Weinbau- und K äbschädlinge (Das Wein- blatt. - W^einbau und Kellerwirtschaft 1914, Xr. 21, p. 81 u. 86.) 1522. Tomple, 0. E. Diseases and insect pests of the potato. (Idaho Agr. Exp. Stat. Bull. Xr. 70. 1914, p. 40-67, 14 fig.) Populäre Bemerkungen. 1523. Topf, K. Zur Rostfrage des Sellerie. (Erfurter Führer i. Obst. u. Gartenbau 1913, 14. Jahrg., p. 236-237.) 2QJ |>. Sydow: Pilze (ohne die Schizoiiiyceten und- Flechten). [205 Die SoiMc .,.Scliiiecl)all"' ist t'üi- Kost cinpfäiiglicher als die .'^ortc , .Prager Riesen". 1524. Toiissaiiit, H. \)iv B ck ä m j) t u ii u des Mehltaus oder des ÄBcliers des Weiiistocks (Oiäiiim Tuckcri). (Laiuhv. Zeitschr. f. Elsass- Lothriiijicii l!li+. )). ")!>:!) l'ojjiiläre Beschreibung des 0/£//jim, seiner Lebensweise und Bek<äni])iung. Als Bcl<änii)i'ungsnnt1el wird genialilener und Ventilatoi'schwefel angegeben. Iö2ö. Tonnseiid, ('. 0. Leaf spot, a diseas^e of the Sugar Beet. (U. S. Dept. Agrie. Fanners Bull. Xr. (ilS, 1914. p. 1-18, 10 P^ig.) 152r). Triucliieri. (J. La conferenza in ter nazionale di fito- patologia e le sui decisioni. (Riv. tecn. e col. Sc. appl. Xapoli IV. 1014. p. rv-li.) 1.'327. Trottor, A. Per un prograinnia didattico di patologia forestale. Avellino Uli:?. 8", 6 pp. 1528. Tuekor.E.S. Notice relating to citrus canker. (Louisiana Stat. Oop. Pest Xotice I, 1914, 2 pp.) 1529. Vavil'. J. Ininiunity to fungous diseases as a pliysio- logical test in genetics and systematics exeniplified in cereals. (Journ. ot Genetics IV, 1914, p. 49-65.) Verf. untersuchte gegen 800 Weizenrassen bezüglich deren Lnmunität gegen Puccinia triticina Eriks, und Erysipfie graminis DC. und ebenso zahl- reiche Hafer- und Gerstensorten in ihrem Verlialten gegfnüber Puccinia coronifera Kleb, und P graminis Pers. Näheres ist im Or'ginal zu ersehen. 1530. Veihiiioyer, F. J. The Mycogone disease of musliroouis, and its control. (U. S. Dept. Agiic Bull. Xr. 127. 1914. 2-1 ]>]>.. tal). ITT 5 fig.) 1531. Vera, Ch. K. and .loükii'.s, A. E. A tungous disease of Hemp. (Journ. Agric. Research IIL 1914, p. 81-84, 1 PI., 1 Fig.) 1532. Voriuorel. V. et Daiitoiiy, E. La defense de nos jardins contre les insectes et les parasites. Paris 1914, 8", 224 pp., 12tab.col. 1533. VoneSjE. Erkrankungen der j ungen Hafersaat. (Deutsch. Landwirtsch. Presse XLT, 1914, p. 773-774, 3 Abb.) 1534. Vosler,E. .1. Calendar of insect pests and plant diseases. (State Comm. Hort. Monthly Bull. Calif. III, 1914, p. 44-46. 7 fig.) 1535. Wäger, H. A. Root knot in the tomato. (South African Journ. Sei. X, 1913, p. 51-53, 1 PI., 1 Fig.) 1536. Walte, M. B. Cedar rust of tlie apple. (Vermont State Hort. Soc. Rept. XVIII [Bull. 2], 1914, p. 37-54.) 1537. Waite, M. B. The diseases of nut trees. (North. Xut Growers Assoc. Proceed. IV, 1913, p. 50—59.) 1538. Wallaee, E. Scab disease of apples. (New York Cornell. Stat. Bull. Nr. 335, 1913, p. 541-624, 11 PL, 4 Fig.) 1539. Walsh, S. B. Town dust and disease. (Jourii. of State med. XXI, 1913, p. 745-755.) 1540. WarreiJ, Ernost. The ])rickly pear pest. (Agric. Joia'n. South Africa VII, 1914, p. 387-391, 2 fig.) 1541. Webber, H. J. I nvestigations of plant diseases. (Cali- fornia Agric. Exper. Stat. Rept. 1914, p 67-72.) 1542. Weese, Josef. Literaturliste der im 1. Halbjahre 1912 erschienenen Arbeiten über durch Pilze verursachte Pflanzen- 20i3] i^'^z^ ais E'reger von Pflaiizenkrankheiten. 295 kraiiklroit eil uiid .Systematik der Pilze. (Zeitschr. f. Gäruugt'pliysio- l()<«;ie {V, li»14, p. i>7— 69.) ^ Alpliabetisch geordnetes Verzeichnis. 1543. WoltoiJ. H. Kranke Pflanzen. (Pronietlieuf; XXV, 1011, p, 03^-542.) 1544. Whetzel, H. H. ('()(t])erat ion in tlic control of fruit diseases in New York. (XIl. Ann. Ilept. (Jonnn. Agric. State of Maine, W., 1913, p. 3-15.) 1545. Whetzel, H. H. (rinseng and its diseases. (Ontario Nat. Sei. Bull. VII, 1912, ]>. 22-28, fig. 1-4.) 1546. White, ('. P. The Pathology of Growth Tumour. London 1913, XII and 235 pp. 1547. Wilcox, E. M., I-iiik, U. K. K. and Pool, V. W. A. A dry rot of the Irish potato tuber. (Bull. Agric. Kxper. Stat. Lincoln 1913, 96 pp., 31 PL, 16 Fig.) 1548. Wiltshire, S. P. Apple canker. (trard. Cliron., 3 Ser. L^'l, 1914, p. 401.) 1549. Wolf, F. A. Leaf si)ot and sonie fruit rots of peanut. {Arachis hypogaen L.) (Alabama Col. Sta. Bull CLXXX, 1914, p 127-150, 5 PL) 1.550. Wolf. F. .^. Strawberry leaf bliglit. (Proc. Alabama State Hort. Soc. XI, 1914, p. 56-58.) 1551. Wolf, Frederick A. A leaf disease of Walnuts. (Mycol. CentralbL IV, 1914, p. 65-69, 1 Pbotogr. et 6 Textfig.) N. A. Beschreibung des auf den Blättern von Juglans regia in Alabama auf- tretenden neuen Pilzes Cylindrosporiiim Juglandis. Die Art ist von C. caryo- geniim deutlich verschieden; sie erzeugt zahlreiche braune, in der Mitte graue Blattflecken. 1552. Wolf, F. A. and Massey, A. B. Citrus canker. (Alabama, Agric. Exper. Stat. Circ. XXVII, 1914, p. 97—101, 6 fig.) — Phorna spec. 1553. Wolf, J. Der Tabak. (Aus Natur und Geisteswelt, Nr. 416, Leipzig u. Berlin [B. G. Teubner] 1914, K1.-8", IV u. 103 pp., mit 17 Abb. im Text.) Im 3. Kapitel wird auf die pflanzlichen und tierischen Schädiger der Tabakpflanze eingegangen. 1554. Wolff, Max. Fortschritte der Pflanzen patliologie im Jahre 1913. (Mikrokosmos VII, 1913/14, p. 269-272.) 1555. Wölk, P. C. van der. Onderzoekingen over de oorzaak van de ,,gele korrels'" in de rijst en hare bestrijding. (Cultura XXVI, 1914, p. 377-393, c. fig. - Auch: Groningen' 1914, 8", 17 pp.) 1556: Wölk, P. C. van der. Onderzoekingen over de bacterie- ziekte speciaal met het oog op hare beein vloeding door un- kruiden, met een aanhangsel, over de sereh ziekte, van het suikerriet. (Untersuchungen über die Bakterienkrankheit, l)e- sonders mit Rücksiclit auf ihre Beeinflussung durch Unkräuter, mit einem Nachtrag über die Serehkrankheit des Zuckerrolir s. (Ind. Mercuur XXXVII, 1914, p. 647-650, Sonderabdruck 25 pp.) 1557. Yates, W. and M. A. Celery disease (Septoria Petroselini). (Gard. Chron. 3. Ser. LV, 1914, p. 175.) Die Verff. widersprechen der Behauptung von Zobel (siehe Ref. Nr. 1560). 296 P. Svdow: Pilze (ohne die Schizornvceten und Flecliten). [207 Der Pilz dal bei «^leichci' T)iin<>('il>cliaiulluiitung. Bd. I. llaml.uro (F. W. Thaden) 1!>14, 8", 152 pp.. 58 Fig. 1559. Zikes. Heinrich. Über die Schädlinge der Gersl en wurzel. (Allg. Zeitschr. f. Bierbr. u. Malzfabr. XLH. 1014. p. 400 471.) 1560. Zobol. Celery disease (Scptoria Peiroselini). (Gard. (^liron. 3. Ser. LV, 1914. p. 95.) An dem Auftreten des Pilzes soll der Stalldünger schuld sein, da bei Düngung mil .Mineraldünger der Pilz nicht auftrat. 1561. Zsohokke. Pilzschäden an Reben. (\Veinbau der Rhein- pfalz II. 1914. ]). 161-163.) 9. Essbare und giftige Pilze, Ctiampignonzucht, Trüffeln. 1562. Anonym. Mushroom eulture. ((lard. Cliron.. .3. 8er. LY, 1914, p. 433.) 1563. Anonym. ChamiDignonkult ur in CTläseru, als Versuchs- und Lehrobjekt. (Gartenflora LXIII, 1914, p. 225-227, 3 Abb.) 1564. Bizot, Aniedee. Les Champignons. Sonnet. (Bull. .Soc. Myc. France XXIX. 1913, p. 445.) 1565. Boyor. (t. Sur les causes de la diminution de la pro- duction des principaux Champignons comestibles de plein air, et sur les remedes ä y apporter. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 89-94.) Behandelt werden Boletus ediilis, Amanita caesarea. Tiiber melanosponim und der Eichenmehltau. 1566. Boyor, dl. Sur le deprisement des truffieres. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVII, 1913, p. 132.) 1567. Bruhn. \V. Die Pilze und Pilzausstellungen. (Gartenwelt XVIII. 1914. p. 12-18, 1 Abb.) 1568. Cool, ('. en Van der Lek. A. A. Het paddenstoelenboekj e. (Das Pilzbüchlein.) Amsterdam (W. Versluys) 1913, XII et 350 pp., mit Abb. u. 5 Taf. — Populär geschriebenes Pilzbuch. 1569. Dittrich, 0. Eine Vergiftung durch Amanita viridis Pers., mit Bemerkungen über A. mappa Batscli. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 69-76.) Nach dem Genuss eines Pilzgerichts erkrankte in Ra witsch eine Arbeiter- familie von 4 Personen unter heftigen Erscheinungen von Gastroenteritis und trotz der Bemühungen zweier Ärzte starben ein alter Mann und ein vierjähriges Mädchen. Die vom Verf. angestellte Untersuchung ergab, daß Amanita viridis Pers. die Vergiftung verursacht hatte. Weiter werden interessante .Mitteilungen über Pilzgifte und über Tierfütterungsversuche gegeben. Amanita mappa ist keine Form von A. plialloides, sondern eigene Art. A. viridis Pers. gehört dagegen sowohl nach ihren morphologischen Merkmalen wie auch ni toxiko- logischer Hinsicht zu A. plialloides Fr. 1570. Faick. Anweisung zur Edelpilzkultur (Psalliota cam- pestris L.). (Zeitschr. f. Forst- u. Jagdwesen 1914. p. 639 — 645.J 2081 Essbare und giftige Pilze, Champi^aonzucht, Trüffeln. 297 1571. De Favori. S. La coli i vazioiie dei funglii iielle grotte di Custozza (Vicenza). (Giorn. Agric. della Domenica XXIII, Piacenza 1913, p. 284-285. 4 fig.) In den Grotten von Custozza werden Agaricns campesfris oder Psalliota pratensis kultiviert. Der Ertrag ist ein ziemlich guter. 1572. Fischer. Hugo. Essbare und schädliche Pilze. Vortrag. Gartenflora LXIII, 1914, p. 66-68.) 1573. Ford, W. W. and f'lark. E. D. A consideration of tlie pro- jicrties of poisonous fungi. (Mycologia VI, 1914. p. 167—191.) Einleitend wird eine historische Übersicht über Pilzvergiftungen ge- geben; dann werden Amanita phalloides und A. miiscaria eingehend besprochen. Eingegangen wird auf 1. die äusseren Merkmale der beiden Arten, 2. die Ver- giftungserscheinungen, 3. die Giftstoffe, 4. die Behandlung in Vergiftungs- fällen. Es folgen kürzere Angaben über: Amanita pantlierina, essbare Amanita- Arten, Lepiota Morgani Peck, Clitocybe dealbata sudorifica Peck, Lactarius torminosus Fries, Riissnla emeticaFr., Plioliota antnmnalis Peck, Inocybc infida (Peck) Earle,- V. infelix -Peck, /. decipicns Bres., Hcbeloma-, Entoloma- und Panaeolus-Xrif^n. Boletus Inridus Schaeff., B. satanas Lenz., B. miniato- olivuccüs Prost, Polyporiis offidnalis Fr. und Gyroniitra esculenta Fr. Die am i^chlusse gegebene Literaturliste umfasst 60 Nummern. 1574. Ford. W. W. and Clark, E. D. Deadly poisonous fungi. (Journ. New York Bot. Gard. XV= 1914, p. 159-168.) 1575. (liross. Pilzzüchtung. (Prakt. Ratgeber f. Obst- u. Garten- bau XXIX, 1914, p. 152.) 1576. Hollos, L. Szekszard piaczanak gombai. (Die Pilze des Marktes von Szekszard.) (Közerdek 1914, 8 pp.) (Magyarisch.) Auf dem Markte wurden 24 Pilzarten feilgeboten. Verf. gibt eine Beschreibung derselben und nennt die landläufigen ungarischen Namen der- selben. 1577. Macku, J. Pokusy s umelyni pestenim lanijzu na Morae va jejich oceneni v lesnim hospodafs tvi. (Versuche mit künstlicher Trüffelkultur in Mähren und ihre Bedeutung für die Forstwirtschaft.) (Ber. d. Komm. f. d. naturwisseuschaftl. Durchforschung Mährens. Brunn 1914, 8«, 38 pp., 5 Textabb.) 1578. Macku. J. Versuche mit Kultivierung von Tuber - KrXew in Mähren. (Zprävy komirie na lir zkoumäni Moravy, c. 6, 1914.) Kultur der Trüffel dürfte auch in ^lähren ertragbringend sein. 1579. MaiJsnehl. W. Poisonous Plauts. (Practical Druggist XXXL 1913, p. 24-27; XXXII, 1914, p. 12-13, 15. 58-59, c. lUustr.) Hierin auch Aufführung giftiger Pilze. 1580. Martelli, G. Coltivazione artificiale dei funghi com- meslibili. Catania, F. Battiato, 1912. 1581. Matthey, .1. E. Deux familles empoisonnees par le Triclio- lomatigrinum Öch. ä Neufchätel (Suisse). (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 373-381.) Tricholoma tigrinum (Schaff.) (syn. Agaricus tigrinus Schaff., Triclio- lonia pardinum Quel., Gyroptiila ligrina Quel.) ist von Hygrophorus niarzuolus Bresad. (-— Tricholoma tigrinum Quel.) verschieden. Letztere Art ist essbar, 293 F. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [209 «•islore (la;«Mi .uifli.ir. Verf. scliiIlc Ciibhii!, W. A. The edible toadstools — tlie smootli Lepiota. (Ontaiio Xat. Sei. liull. Nr. 7, H)12, j). 53 — 56, c. fig.) I.")S.S. Mctzler. <«. ('haii)])i.iiii()iiziicht in Brauereikellern. (Möllers Deutsehe (iärtn.-Ztj.. XXIX, 1014, p. 480.) 1584. Murrill, W. A. Kdil)le Funj^i. (Jourii. Xew York Bot. (rard. XV. I!tl4, p. Il!> 122.) 1585. .Murrill. W. A. Funyi, edible and i)ois<)ii. 170.) Venirsaoher ist Polyporus aäustiis. 1598. Brtrss, H. P. Mushioom rot of tree and small fruits. (Oregon Agrie. Exper. .'^tat. Biennial Crop. Pest a. Hort. Rept. I, 1!»13, ]). 22(> bis 23;}, c. fig.) — Betrifft Armiüaria meüca. 1599. Bolle, (i. La nioria del Gelso. (L'Italia aurie. L. Piacenza 191;?, ]). 292-299. fig.) Tratta del.niarciume prodotto dalle rizoniorfe di Annillaria niellea. 1600. He''i;('(M'k, G. (i. and Loiss;-, W. H. Ileart-rot of oaks and poplars caiised by Polyporus äryoplülus. (Journ. Agr. Research IIl, 1914, p. 65-78, tab. 8-10.) Beschreibung der durch Polyporus dryophilus liervorgerufeneu Herz- fäule von Eichenarten (Qui'rciis alba. Qu. prinus) und Populus trcmuloides. 1601. Tloy. Das Absterben der Eichen in Westfalen. (Zeitschr. f. Forst- u. Jagdwes. XLVI, 191i. p. 595-598.) Verf. fand die Rhizoniorphen des Hallimasch am VVurzelanlauf der im Absterben begriffenen Eichen, und glaubt daher, dass das Absterben der Eichen in Westfalen nur der Hallimasch verursacht. 1602. Hoffer, (;. X. Pyropolyporw^ Everhartii {FA\i^ et GaJl.) Murrill as a wound ])arasite. (Proc. Indiana Acad. >^c. 1913, publ. 1914, p. 99 bis 101, 4 tab.) 1603. Horno, W. T. The Oak fuiigus disease of fruit trees. (Monthly Bull. State Comm. Hort. Calüornia 111. 1914, p. 275-282, 3 Fig.) Betrifft Armillaria mcllea. 1604. Hoxlo, F. J. F)ry rot 'n factory limbers. Boston 1913. 34 pp., 19 Fig. 1605. Humiihrey, ('. J. and Fiemii;i;', R. M. Toxicity of various wood preservatives. (Journ. Industr. artd Engin. Chem. W. 1914, p. 128 bis 135.) 1606. Long, W. H. Three undescribed heart-rots of hardwood trees, especially of oak. (Journ. Agric. Research I, 1913, p. 109—128, PI. 7-8.) Verf. beschreibt eingehend folgende, eine Herzfäule der Bäum:^ hervor- rufende Pilze: Polyporus Pi lotae {yocketeii or piped rot), P. Bcrkelcyi (^Iring and ray rot of oaks), P. frondosus (straw-colored rot of oaks). 1607. Long, W. H. The death of chestnuts and oaks due to Armillaria mellea. (U. S. Dept. Agric. Bull. Xr. 89, 1914, 9 pp., 2 tab.) Armillaria mellea erwies sich als ein gefährlicher Parasit von Castanca und Quercus und bringt die Bäume zum Absterben. 1608. MöUor.A. Der Kampf gegen den Kiefern- und Fichten- baumschwamm. 11. (ZeHschr. f. Forst- u. Jagdwesen XLVI. 1914, p. 193 bis 208.) Verf. berichtet über die Durchführung vid Erfolge der ministeriell angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Trameies Pini. Die an- gestellten Versuche zur Prüfung der Artgleichheif der auf Kiefern und Fichten vorkommenden Trametes ergaben, dass die morphologischen Verschiedenheiten beider Pilze zu geringfügig sind (der Kiefernpilz hat etwas, grös.sere SjJoreu alsderFichtenpilz). um daraufhin einen Art unterschied zu begründen. Es wurden 3(Hi I'. Svdi.w: Pilze (ohne die Schizoiiiyceten und Flechten) [211 Versuclio bctroifs der t'l.ci trajiuufj des Pilzes aiioesIclH. Fn die Versuclis- büiiine wurden Löelier fjelxdirl und diese wurden mit seh waiuiakrankem Fichten- und Kielerniiolz iiusgefülU. Naeh .'^ Jaliren konnte in den meisten Fällen ein Erfolg der Übertragung festgestellt werden. Der Fichten])ilz ist in derselben Weise zu bekämi)fen wie der Kiefernpilz. H)(»!1. Mohl. F. Das Faleksehe iNlerkblatt zur Haiisscli wa mm- frage. (Zeitsehr. Verband. Deutsch. Architekt, u. Ingen. -Vereine III, 1914, p. 34-36.) Kritische Besprechung der Ansichten und Arbeiten R. Faick's. Einige Angaben Faick's werden getadelt. • 1(>10. Moorniain:. Zur Bekämpfung des Ha ussch wa m ms. (Cre- sundheits-Ingenieur XXXVll. 1914. p. 533-536. 9 Fig.) 1611. Prior, E. M. C'ontribut ions 1 o a knowledge of the snap- beeeh disease. (Journ. Econ. Biol. VIII, 1913, p. 249-263. 2 PI.) \'erursacher der Krankheit ist nach Verf. Polyporiis adustiis. 1612. Prohst. Einige unserer bekanntesten Baumsch wäniine, ihre Entstehung und Bekämpfung. {Gartenwelt XVIL 1913, p. 400 bis 401.) Populäre Beschreibung der Biologie und Morphologie von Polyporiis siüfureiis. P. iiiniariiis, P. fomentariiis, P. hispidus und Agaricus mcüeiis. 1613. Schoch, E. P. Mitteilung über die Giftigkeit ver- schiedener Holzkonservierungsmittel. (Journ. Ind. and Engin. Chem. VI, 1914. p. 603-604.) 1614. Schrenk. H. von. Two trunk diseases of the Mesquite. (Ann. Missouri Bot. Gard. I, p. 243-252.) Behandelt werden Polyporiis texanus (Älurr.) Sacc. et Trott, und Fontes rimosLis auf Prosopis glandulosn Torr. Am Schlüsse Literaturverzeichnis. 1615. Schrenk, H. von. A trunk disease of the lilac. (Ann. Missouri Bot. Gard. I, p. 253-262.) Betrifft Polyporiis versicolor als Wundparasit. Literaturverzeichnis ist gegeben. Die beiden Tafeln bringen gute Ilabilusbilder des Pilzes und Quer- durchschnitte durch Syr/ngo- Stämme. 1616. Sorauer. Paul. Unsere Baumschwämme. (Prakt. Ratgeber im Obst- u. Gartenbau XXIX, 1914, p. 177-180, 6 Abb.) Verf. geht auf die Schädigungen besondeis der Obstbäume ein, welche durch die Baumschwämme, so z. B. Foines igniarius, Armillaria melleahervor- gerufen werden. 1617. Thoniann, 0. Die Buchenschwelle. (Zeitsehr. österr. In- genieur- u. Architektenver. Wien 1914. p. 576ff., c. fig.) Die Buchenschwelle stellt für Eisenbahnen ein Oberbaumaterial ersten Ranges dar und wird von der Eichenschwelle nicht übertroffen. Verf. geht näher auf ilie in Betracht kommenden Fehler des Rotbuchenholzes ein; 1. Der „rote oder falsche Kern". Derselbe ist gewissermassen eine Ver- teidigungsmassregel gegen eindringende Pilze imd wird daher in der Praxis eigentlich nicht als Fehler angesehen. Hat verkerntes Holz durch Zersetzungserscheinungen eine bräunliche Farbe erhalten, so wird dies als ,, Rotfäule" bezeichnet. Hat der kranke Kern flammenartige, nicht scharf abgegrenzte Ausläufer gegen das Splintholz entsendet, so zeigt dies, dass Pilze vom Kern ins Splintholz übergegriffen haben; diese Form der Fäule ist gefährlicher. Wird die Stirnfläche des Holzes 212] Holzzerstörende Pilze. 3OI benetzt, .so tritt der ., Rotkern" deutlicher zutage; beim Austrocknen wird das Kernholz schneller trocken als das Splintholz und erscheint dann hell aut dunklem Grunde. 2. Die „Erstickung" des Holzes. Hierunter werden jene Veränderungen verstanden, welche das Holz durch Püzangriffe erleidet. Hauptsäch- . lichste Erreger der Erstickung sind: Stereiim purpureum, Hvpoxylon coccineiim, Bispora rnonilioides und TremcUa faginea. Alle diese Pilze verrotten das Holz. Auf alten erstickten Schwellen tritt oft Schizo- phyllum commune auf. Treten auf dem Holze scharf weiss begrenzte Flecken auf, so nennt man es ,,weissfaur\ Zuletzt wird solches Holz ganz morsch und kann mit den Fingern zerrieben werden. Zeigen o-e- lagerte Schwelleu gelblich und grau oder schwarz gefleckte Stirn- flächen, so lässt sich bestmrmt auf AVeissfäule im Innern schliessen. 3. „Überständigkeit" des Holzes. Solches Holz besitzt eine brüchige Faser und bricht beim Sägen leicht aus. Dies ist hauptsächlich Altersschwäche, kann aber auch durch Pilze — schwarzer Schimmel auf der Stirn- fläche — hervorgerufen werden. Zuletzt werden Massnahmen zur Gewinnung eines guten Schwellen- materials der Rotbuche erörtert. 1618. Wphmer, C. Die chemische Wirkung des Hausschwamms auf die Holzsubstanz. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 601-608.) Bei dem Versuch, schwammkrankem Fichtenholz die etwa vorhandene freie Oxalsäure durch Auskochen zu entziehen, fand der Verf., dass solches, Holz selbst durch fortgesetztes Extrahieren nicht entsäuert werden kann. Offenbar hat die Wirkung der Holzpilze auf ihr Substrat eine andauernde Zunahme der Lackmusacidität zur Folge; und zwar sind es vorwiegend Humin- substanzen, welche dieselbe bedingen. Die Wirkung des Merulius (wie anderer Holzpilze) besteht also in einer intensiven Humifikation der von den Pilzen nicht glatt verbrauchten Holzsubstanz. So fand Verf. in ineruliusfaulem Fichtenholz 36,5%, in coniophorafaulem Fichtenholz 39,5% Huminsäure. Xeger. 1619. Wehmer, C. Holzansteckuugsversuche mit Coniopfwra, Trametes und Polyporus. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 566-570.) Für Merulius war früher schon festgestellt worden, daß Mycel, das mit dem ursiirünglichen Substrat in Verbindung steht, eine viel höhere In- fektionskraft auf frisches gesundes Holz hat als etwa eine losgelöste Mycel- flocke. Hier wird untersucht, wie sich in dieser Hinsicht die anderen IIolz- pilze verhalten (z. B. Coniophora, Trametes und Polyporus), sowie was die Ursache dieser Erscheinung ist. So wurde gefunden, dass die genannten Gattungen das gleiche Verhalten zeigen wie Merulius, sowie dass das An- wachsen auf neuem Substrat um so besser erfolgt, je freier dasselbe von anderen Keimen — besonders von Bakterien — ist. Also hat das Versagen der los- gelösten Mycelflocke hauptsächlich seinen Grund darin, dass sie zu schwach ist, den Kampf mit Konkurrenten — Bakterien — autzunehmen. Xeger. 1620. Wehmer, C. Die ,, Kritischen Bemerkungen" des Herrn R. Falck. (Mycol. Oentralbl. IV, 1914, p. 161-165.) Polemische Bemerkungen. 1621. Wehmer, C. Zur Resistenz des Eichenholzes gegen Hausschwammwirkung infolge des Gerbstoffgehalts. (Ber. Deutsch. Bot. Ges. XXXII, 1914, p. 206-217, 2 Fig.) 302 P- Syddw: Pilze (uline die Schizorayceten und Fi(chten). [213 ViM'f. ti'ilt die KiVii. Mlle. Kote preliininaire concernant des observations sur la germination des spores de Didymium difforme Duby. (Bull. Soc. Myc. France XXX. 1914. p. 402-405, 2 tab.) X. A. 304 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizorayieten und Flechten). [215 Die Si)ni(Mi von Didymium cii ff or nie keimteu auf (rclatiiic und Mldeteii Moniialc MyxaiiKiclx'ii aus. Auf eiucr Kultur trat parasitisch eüi Pilz auf, den \'('rf. als Ramnlaria myxophaga n. sp. beschreibt. \(VM). K'odor, L. Die Myxobakterieii der Uuigebuug von Wien. (Anzeiger d. Akad. d. Wissensch. Wien, math.-uaturw. Kl. Xr. XVJI, 19I3. p. 21)3-294.) >'• A. Um Myxobakterien zu erhalten, wird folgendes Verfahren empfohlen: Alter ^list von Rehen, Hasen usw. wird in mit Filtrierpapier ausgekleideten Petrischalen ausgebreitet, mit soviel Wasser begossen, als Papier und .Alist aufsaugen, bei etwa 30" in den Thermostaten gestellt und nach je 1 — 2 Tagen begossen. Nach 8—14 Tagen entwickeln sich dann die Myxobakterien. Diese Pilzgruppe ist in der Xatur weit verbreitet., Verf. fand sie auch auf Mistproben aus dem Erzgebirge, aus Vorarlberg, Lesina, Malta. In Wien wurden folgende Arten gefunden: Chondromyces apicidatns Th., Cli. erectns (Schroet.). Ch. oracilis Th., Polyangiiim fusciim Schroet., P. primigeniuin Quelil, Myxococcus rabescens Th.. M. virescens Tli., M. coralloides Tli., M. clavatus C^uehl, M. digitatus Quehl. Als neue Arten werden aufgestellt: Myxococcus polycystiis, M'. cerebri- formis, M. exiguiis. Polyangiiim stellatiim, P. flaviinu Chondromyces laniiginosus. 1631. Meylaii. (h. Remarques sur quelques especes niv „les de Myxomycetes. (Bull. Soc. Vaudoise Sc. nat. 6, L. 1014, p. 1 — 14.) Als nivale Myxomyceten bezeichnet Verf. folgende Arten: Physarum verniim, P. alpinum. P. fulvuni, Didernia globosiim et var. alpinum, D. nivcum. D. Lyallii, D. Trevelyani n. var. nivale, D. Wilczekii, Lepidoderma Carcstianum, Lamproderma violacenm, L. atrosporum; auch Lamproderma Lycopodii. Tricliia contorta var. alpina und Lamprodermopsis nivalis sind vielleicht hierher zu' rechnen. Verf. fand, dass mehrere dieser Arten ihr Plasmodium unter dem Schnee entwickeln; ihre Sporangien treten nach der Schneeschmelze auf Gräsern. Stengeln und Zweigen auf. 1632. Schinz. H. Pilze. Myxogasleres (Myxomycetes. Mycetozoa) oder Schleimpilze. X. Abt. in Dr. L. Rabenhorst's Kryptogamenflora Lief. 122, Leipzig (Ed. Kummer) 1914, p. 65-128. Diese Lieferung enthält zunächst den Schluss des Literaturverzeichnisses. Dann folgen nähere Angaben über Ruhezustände, Vorkommen und Verbreitung. Kultur, Fixierung, Färbung, Präparation. Hierauf beginnt der systematische Teil. In den allgemeinen Bemerkungen betont Verf., dass seine Bearbeitung sich nicht auf jene Arten beschränkt, die bis jetzt innerhalb des angenommenen Gebietes gefunden worden sind, sondern dass er vielmehr alle beschriebenen Arten behandeln wird. Die Schleimpilze sind wahrscheinlich alle LTbiquisten und im Laufe der letzten Jahre konnte für eine grosse Zahl von Arten, die man auf Xordamerika, Xeu-Seeland, Java usw. beschränkt glaubte, das gleichzeitige Vorkommen innerhalb dieses Florengebietes festgestellt werden. I^s stellt somit diese Arbeit gewissermasseu eine Monographie der ganzen Familie dar. Verf. teilt die Myxomycetes in 2 Unterklassen: I. Exosporeae (Sporen nicht in Fruchtkörpern eingeschlossen, sondern auf der Oberfläche von Trägern LSporophoren]) gestielt. II. Endos poreae {ti-poren in Fruchtkörpern [Sporangien, Plasmodiokarpicn oder Aethalien) eingeschlossen. I. Exosporeae. Umfasst nur die Familie der Ceratiomyxaceae mit der Gattung 1. Cercitiomyxa Schrot, und enthält nur die eine Art C. fruticiilosa 2i6] Phycomyceten, Plasmodiophoraceae. 305 (Müller; Macbr. mit den var. flexuosa Lister, var. porioides (Alb. et Schw. ) Lister, var. hydnoides (Jacq.) Schinz. TL Endosporeae. Voran «gestellt wird eine Übersicht über die Reihen, Unterreihen und Familien. I. Reihe: Amaurosporales Li.sler. L Unterreihe: Calcarineae 'Roi^t. Fam.: Pliysaraccae Ros.i:., Didymiaceae Roi^t. 2. Unterreihe: Amaiirochaeti neae Rofit. Fam.: Stemonitaceae Roat., Amaurochaetaceae Roat. IL Reihe: Larnprosporales Lister. L Unterreihe: Anemiiieae Rost. Fam.: Liceaceae Rost., Titbulinaceae List er, Reticiilariaceae Rost., Lycogalaceae De By. 2. Unterreihe: Calonemineae Rost. Fam. : Tricliiaceae Rost., Arcyriaceae Rost., Margaritaceae Lister. L Fam.: Physaraceae Rost. Gegeben wird ein Schlü.ssel zur Bestimmung der 13 Gattungen und eine Übersicht dieser Gattungen. Von jeder Gattung ist eine charakteristische Art abgebildet. IL Gatt. Badhamia Berk. Von den 16 beschriebenen Arten kommen 13 im Gebiete vor. III. Gatt. Physanim Pers. Die Gattung Tilmadoche Fr. wird mil Physarum vereint. In dieser Lieferung werden 30 Arten aufgeführt. Jede Art wird gut beschrieben. Literatur und Synonyme werden voll- ständig zitiert. Exsiccateu sind angegeben. Spezielle Fundorte werden nicht verzeichnet; es werden nur im allgemeinen die Länder genannt, in denen jede Art bisher gefunden wurde. Die bis auf jede Art zurückgreifende Gruppie- rung erleichtert ungemein das Bestimmen der Arten. Referent kann sich hier- über nur lobend äussern. V. Phycomyceten, Plasmodiophoraceae. 1633. Anonym. Bekämpfung der Kohlhernie. (G-artenwelt XVIII, 1914, p. 96.) 1634. Anonym. Finger-and -toe disease in Brüssels sprouts. (Worcester Co. Exper. Gad., Droitwich, Ann. Rept. 1912.) 1635. Anonym. Wart disease of Potatos. (Gard. Chron. 3. Ser. LV, 1914, p. 106.) Verordnungen über den Anbau der Kartoffeln in mit Synchyirium endo- bioticiim verseuchten G-ebieten. 1636. Anonym. Le chancre de lapomme deterre (Chryso- phlyctis endobiotica). (Journ. Soc. Agric. du Brabant Hainaut LVIIl, 1913, p. 140.) 1637. HsL Versuche zur Bekämpfung der Kohlhernie. (Mitteil. Deutsch. Lanwirtsch.-Ges. XXIX, 1914, p. 12.) 1638. Anderson, H. W. Pcronospora parasitica on Arabis laevigata. (Phytopathology IV, 1914, p. 338.) Pcronospora parasitica wurde bei Crawfordsville, Indiana, zum ersten Male auf Arabis laevigata gefunden; der Pilz ist dort häufig auf Dentaria laciniata. ■ 1639. Appel, 0. und Sclilumberger, 0. Versuche zur Bekämpfung der Kohlhernie {Plasmodiophora Brassicae ^Yol■on.). (Mitteil. Kais. Biol. Anstalt, Heft 15, 1914, p. 13.) 1640. Barrus, M. F. Late blight and rot of potatoes. (Circ. XIX. Cornell Agric. Exper. Stat. 1913, p. 77-83, 7 fig.) Betrifft Phytophthora infestans. Botanischer Jahresbericht XLII (1914) 1. Abt. [Gedruckt 31. 7. 20.) 20 306 P- Sydow Pilze (ohne liie Schizoniyceten und Flechten). [217 1041. Brclschnoidor. .Vithur. t'Tber Botall kultivierter Rosen -durch den ialschen Mahliauiiilz „Pcronospora sparsa Herk.". (Zeitschr. f. Gärtner u. Gartenfreunde X, 1914, p. 30-32.) 1642. Büi-ftn, (i. v(Mi. Zur Entwicklungsgeschichte von Proto- mycopsis Magn. (Vorl. Mitt.) (Mycolog. Centralbl. V, 1914, p. 83-84, 1 Fig.) Verf. zeigt, dass Protomycopsis P. Magn. offenbar eine mit Protoniyces sehr nahe verwandte Gattung ist. Die Dauersporen keimen erst nach erfolgter Winterruhe. Ausführlicheres wird später gegeben werden. 1643. Coker. W. ('. Two new species of water molds. (Myco- logia VI, 1914, p. 285-301, 3 PI.) N. A. Verf. beschreibt ausführlich Aclilva paradoxa und Pytliiopsis Hiim- phreyana n. S2>. und gibt im Anschluss daran noch weitere Bemerkungen über andere Arten der Saprolegniaceae. — Auf den Tafeln werden die beiden neuen Arten und Pythiopsis cymosa De By. gut abgebildet. 1644. Dalmasso, G. Xuovi studi suUa Peronospora della Vite. (La Rivista, ser. oa, XIX, Conegliano 1913, p. 481 — 486.) 1645. Eriksson, J. Wart disease of Potatoes. (Journ. Board Agric, London CLVIII, 1914, Xr. 2, p. 135-136.) 1646. Fawcett, H. S. The potato wart disease. (Calif. Monthly Bull. State ('omni. Hort. I, 1912, p. 733-736, fig. 220-221.) Behandelt Chrysophlyctis enäobiotica Öchilb. 1647. Ferdiuandsen, C. and Winge, 0. Ostenfeldiella, a new genus of Plasmodiophoraceae. (Ann. of Bot. XXVIII, 1914, p. 643-649, 1 PI., 4 Fig.) N. A. Der neue Pilz, Ostenfeldiella Diplanthcra, wurde auf der Insel St. Cruz in den im Schlamm steckenden Stengelinternodien von Diplantliera Wrightii aufgefunden. Die infizierten, von den Sporen völlig ausgefüllten Zellen werden stark vergrössert und bewirken so ein Anschwellen der Stengelinternodien. Sporen 4 — 4V2 /' groß» "lit dicker, brauner Membran versehen. Myxamoeben einkernig. Von Plasinodiophora durch Wachstumsweise und Sporen verschieden. 1648. Fowlio. A. T. Manuring and variety tests with turnips for finger-and-toe disease. (North of Scot. Col. Agric. Exper. Leaflet XXVIII, 1913, p. 102.) 1649. Gilchrist. D. A. Linie treatments of soll for Plasmodio- pliora Brassicae. (County Northumb. Ed. Com. Bull. XIX, 1913, p. 86 — 91.) 1650. Hanzawa, J. Studien über einige Rhizopus- Arten. (Myk(d. Centralbl. V, 1914, p. 230-246, 257-281, m. 12 Textbildern u. 14 Tabellen.) Verf. bestimmte mehrere der im Laboratoriu.m des Technisch-Chemischen Instituts zu Hannover sich befindlichen Rliizopiis- Arten, unterzog dieselben einer vergleichenden Untersuchung und teilt hier die gefundenen Resultate mit: I. Systematisches. A. Kein Wachstum bei 37" C; ohne nennenswertes Verzuckerungs- und Gärvermögen; Sporangien und Sporen sehr gross Rh. nigricans Ehbg. B. Gutes Wachstum bei 37" C; mehr oder minder entwickeltes Ver- zuckerungs- und Gärvermögen; Sporangien und Sporen klein. A. Sporangien auch bei niedriger Temperatur (Mesophile Gruppe). a) Keine oder sehr spärliche sterile Luftmycelien auf der Sporangien- schicht. t Wächst hoch (2 — 6 cm), Sporangienschicht locker (mit Zygo- sporen) Rli, nodosus Xamyslowski. I 218] Phycomyceten, Plasniodiophoraceae. 307 tt Wächst niedrig (1—2 cm), Sparangienschicht dicht, o Rasen schwarz. Sporen verhält- nismässig gleichartig .... Rh. Tritici Saito. oo Rasen braun, Sporen ungleich- artig gross (pathogen) .... Rh. kasanensis Hanzawa. ß) mit weisslichen, sterilen Luftmycelien auf der Spiuangienschicht. t Vergärt Raffinose (pathogen). . . Rh. Tnibini Hanzawa. ft Vergärt Raffinose nicht Rh. Usamii Hanzawa. B. Keine Sporangien bei niedriger Temperatur (Thermophile Gruppe). a) Wächst sehr kümmerlich, nur dünne Mycelhaut und bildet keine oder nur wenige Sporangien auf Würze (16" Balling). t Vergärt Raffinose Rh. Oryzae Wert et G-eerl. tt Vergärt Raffinose nicht Rh. arrhizus Fischer. ß) Wächst gut und bildet viele Sporangien auf Würze (16" Balling). t Columella klein (unter 70 /n) . . Rh. chinensis Saito. tt Columella gross (bis über 70 /<)• o Vergärt Raffinose Rh. japonicns Vuillemin. oo Vergärt Raffinose nicht. X Wächst auf Würze lang, locker und dunkler. . . Rh. tonkinensis Vuillemin. X X Wächst auf Würze kurz, dicht und heller .... Rh. Batatas Nakazawa. II. Physiologisches. 1. Temperaturverhältnisse. 2. Grärversuche. o. Würzekulturen. 4. Umgekehrte Kulturen (Hängekultur). 5. Gelatine- kulturen. 6. Milchkultur 7. Würzeagarkulturen. 8. Peptonwasserkultureu, 9. Stärkekleisterkulturen. 10. Kulturen auf Fett, Fettsäure und Glycerin. 11. Ansteckungsversuche mit Pflanzen (Früchte und Blätter). 12. Impf- versuche mit weissen IMäusen. Am Schlüsse wird eine Zusammenfassung gegeben. I. Morphologisches. Ausläufer und Sporangienträger der einzelnen R hi zopiis- Arten sind schwer zu unterscheiden. Anfangs sind sie durchweg weiss, später werden sie braun oder schwarzbraun. Rhizoiden sind bei allen vorhanden, deren Verästelungen jedoch etwas verschieden sind; sie sind anfangs weiss, sjjäter gefärbt. Die kugeligen oder halbkugeligen, anfangs stets weissen, später schwarzen Spo- rangien sind sehr gross bei Rh. nigricans, auffällig klein bei Rh. chinensis. Die Sporangien wand zerfliesst in jungen Stadien sehr leicht im Wasser, nicht dagegen in alten Stadien. Die Columella mit Apophysis ist bei allen Arten kugelig oder oval. Rh. chinensis ist durch die geringe Grösse derselben leicht zu unterscheiden. Xach der Gestalt und Gröise der Sparen lassen sich in der Gattung 3 Gruppen unterscheiden. Grösste Sporen besitzt Rh. nigricans, mittelgrosse Rh. Oryzae, tonkinensis, japonicns, chinensis, kleinere Rh. nodosus, Tritici, Usamii, arrhizus, kasanensis, Tnibini. Die Streifung der Sporen ist gewöhnlich deutlich bei Rh. nigricans, Oryzae, japonicns, nicht deutlich bei Rh. Usamii, arrliiziis. Zygosporen traten in allen Kulturen nicht auf. II. Physiologisches. 1. Temperaturverhältnisse. Alle untersuchten Rhi Zop US -Arten vermögen noch bei hoher Temperatur zu wachsen; alleinige Ausnahme bildet Rh. nigricans. Diese Art keimt noch gut bei 8° C, bildet da auch gut Sporangien. Dasselbe gilt auch für Rh. nodosus, Tritici, Usamii, kasanensis, Trubini. Die übrigen Arten wuchsen sehr schlecht bei 8" (/ und 20* oQg p. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechteo). [21 9. bild('t(Mi auch koiiio Spnrau^ieii. ^Mit Aiisjialiiuo von Rh. nioricans gedeihe)! ,;ille hv\ Blu(teinperatur. Bei höherer Temperatur (43« (') bildet Rh. chinensis uiH'h Sporangien, die übrigen Arten kaum oder nicht. Mit Rücksicht auf ihre Wärnieansprüche lassen sich die Arten in 3 physiologische Gruppen sondern. in psychrotolerante, mesophile und thermoi>hile Arten. Zur ersten gehört allein' Rh. lu'oricans; zur zweiten gehören: Rh. nodosus. Tritici. kasanenbis. Trübini, Usamii; zur dritten: Rh.Oryzae, arrhizns, ciUnensis, japuniciis, tonki - nensis, Batatas. 2. G-ärvermögen. Das Gärvermögen scheidet die Arten in 2 Gruppen. Die eine vergärt Raffinose, die andere nicht. Allein Rh. nigricans besitzt praktisch so gut wie kein Gärvermögen. 3. Stärkeverzuckerung. Allein Rh. nigricans vermag l"o Stärkekleister nicht zu verflüssigen, die anderen Arten stehen darin einander ziendich gelich. 4. Gelatineverflüssigung. Alle Arten, verflüssigen mehr oder minder die Gelatine; die verflüssigte Gelatin.e wird stets rotbraun, ö. 3Iilcli. Milch wird durch die Arten alsbald coaguliert und sauer. 6. Pepton. Auf Carno-Pepton-Wasser (ohne Nährsalzo) wuchsen die Luftmyeelien sehr gut, bildeten aber keine Sporangien. Nach Zusatz von Nährsalzen oder in Witte-Peptonwasser (ohne Xährsalze) entstehen alsbald Sporangien. 7. Fettes Öl. Olivenöl ist schlechte Kohlenstoffquelle, Palmitin- säure und palmitinsaures Kalium wenig besser, dagegen Glycerin ziemlich gilt (nach 3 Tagen Sporangien). 8. Pathogenität gegen Früchte usw. Alle /?/n'2opHS-Arten gediehen sehr gut auf verwundeten Tomaten, nicht aber oder nur schlecht auf oder in anderen lebenden Pflanzenteilen oder Früchten. Fäulniserreger Avaren sie nur für die Tomaten. Unterschiede der Arten wurden nicht beobachtet. 1651. Hariot, P. Deux Chytridiacees nouvelles. (Compt. Rend. Acad. Sei. Paris CLVIII, 1914, p. 1705-1707.) N. A. Beschreibung von Cladochytriam Maiiryi n. sp. auf Colchicum autumnak bei Chalons-sur-Marne vnid von Cl. Olivieri n. sp. auf Orchis incarnata und O. laxiflora, gefunden bei Esbly. 1652. Houard, ('. Sur la mycocecidie de V Oenanthe crocata engendree par le Protomyces macrosporiis. (Bull. Soc. Linn. Xormaiidic VI, 1913, j). 49-56.) 1653. Istväiiffy, (Jg. v. und Päliitkäs, Og. Neue Forschungen über die Blattfallkrankheit der Rebe [Plasmopara viiicola). (Intern. Agrar- techn. Rundschau IV, 1914, p. 1470-1474.) Inhalt: Entwicklung des Mycels und der Conidien. Inkubationsdauer. Infektionsversuche. 1654. Istväiifly, (i. de et Pilinkäs, G. Etudes sur le Mildiou de la Vigne. (Untersuchungen über die Pf/onospora- Krankheit der Rebeii.) Berlin (Gebr. Borntraeger) 1914, 108 pp., 9 z. T. färb. Doppeltaf., 2 Textabb. In dieser ausführlichen Arbeit geben die Verff. die Resultate ihrer Untersuchungen und Beobachtungen über die Peronospor a-Krai\k\\eit der Reben. Interessenten wird das Studium der Arbeit empfohlen. Am Schluss ist ein Literaturverzeichnis, enthaltend 97 Schriften, gegeben. Die Doppel- tafeln, zwei koloriert, sind ganz vorzüglich gezeichnet. 165Ö. Kita, Gl. Syncephalastrum racemosuniF. Cohu. (Mycol. Centralbl. V, 1914, p. 126-128, 3 fig.) Verf. geht auf die Morphologie und Physiologie dieser Art näher ein 22U] Phycomyceten. PJasmodiophoiaceae. 309 und üibt eine genaue Diagnose derselben. Wurde in Koji neben Rhizopus- und Tieglicmella-Xrten als ein Erreger der Kurotoko-Krankheit festgestellt. 1656. Komiuanii, K. Zygorhynchiis jüponiciis, une nouvelle Mu- corinee heteroganie. isolee du sol du Japon. (Mycolog. Centralbl. V, 1914. p. 1-4, 1 tab.) N. A. Ausführliche Beschreibung und lateinische Diagnose der neuen Art; sie unterscheidet sieh von den ver^vandten Arten Z. heterogannis, Moelleri, Viiillerninii, Dangeardi und Bcrnardi durch ellipsoidische, in der Grösse variierende Sporen und die birnförniige Coliimella. Die neue Art wurde aus Boden in Japan isoliert. Sie wächst leicht auf allen möglichen Nährböden, sehr gut auf Kartoffeln. 1657. Massee, J. Disease of Veronicas. (G-ard. Chron., 3. Ser. LV, 1914, p. 335, 1 fig.) — Betrifft Peronospora grisea. 1658. 3Iolhus. J. E. A study of the aunual recurrenco of Phytophthorans infcsta. (Phytopathology lY, 1914, p. 54.) 1659. Melhiis. J. E. A species of Rhizophidium parasitic on the oospores of various Peronosporaceae. (Phytopathology IV, 1914, p. 55 bis 62. 1 PI.) Verf. fand Rhizophidium pollinis auf den Oosporen von Cystopus Bliti. Der Pilz wird genau beschrieben. Vor dem Ausschlüpfen der Zoosporen treten an den Zoosporangien einige Ausbuchtungen hervor und die ]\Iembran wird an diesen Stellen gelatinös. Schließlich bildet sieh hier eine kleine Öffnung, aus welcher die Zoosporen ausschlüpfen. Die runden oder birn- förmigen Zoosporen besitzen am Vorderende eine Cilie, mit deren Hilfe sich die Zoospore etwa 30 Minuten lang bewegt. Der Infektionsvorgang konnte in den einzelnen Stadien nicht genau verfolgt werden. Es gelang aber, ausser den Oosporen von Cystopus Bliti auch diejenigen von C. candidus, C. cubicus, Peronospora effusa und Sderospora graminicola zu infizieren. 1660. Melhus, J. E. The perennial Mycelium of Phytophfhora infestans. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XXXIX, 1913, p. 482 -4o8.) Die verschiedenen Ansichten über die Verbreitung der PhytoplUhora im zweiten Jahre haben Verf. Veranlassung gegeben, der Frage ebenfalls uahezutreten. Auf Grund zahlreicher Topfversuche kommt Verf. zu zwei Hauptergebnissen : 1. Das in infizierten Knollen der Kartoffel vorhandene Mycel von Phyto- phthora infestans vermag in junge Sprosse hineinzuwachsen, wie man seit langer Zeit angenommen hat. 2. Das Mycel kann aus der erkrankten Mutterknolle bis in die ober- irdischen Sprosse vordringen. Ist es einmal in die Sprosse eingedrungen, so kann es im Stamm aufwärts wachsen bis zur Oberfläche des Bodens, wo es Conidien erzeugt, die als "die Ursache sekundärer Infektion in Betracht kommen. Schnegg. 1661. Melhus. J. E. Foliage resistance of different varieties of potatoes to PhytoplUhora infestans. (Science, N. Ser. XXXIX, 1914, p. 257-258.) 1662. Moriiii, F. Nuove osservazioni suUe Pilobolee, con un iudice bibliografica su queste. (Mem. Accad. Sei. Ist. Bologna, 6a, IX, 1913, p. 169-181, 1 Tab.) 320 p. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [221 KiO:?. >Iilüllor. Jv. Die Pt'/o/iosporü- Kranklieit der Reben und ihre Bekäniptun j;. (Bad. landw. Wochenbl. 1913, p. 555 — 557, 592 — 594.) Populäre Darstellung der Peronospora-KTankheit der Reben. Be- handelt werden: 1. Das Krankheitsbild. 2. Ähnliche Krankheiten, mit denen die Blatt fallkranklieit verwechselt werden könnte. 3. Kinschleppungsgeschichte der Krankheit. 4. Die Entwicklung des Pilzes. 5. Zusaninieidiang zwischen Witterung und epidemischem Auftreten des Pilzes. 6. Durch den Pilz ver- ursachte Schädigungen am Weinsto'ck. 7. Allgemeine Kulturmassnalimen zur Unterdrückung der Krankheit. 8. Die Bekämpfung der Peronospora mit kupferhaltigen Mitteln. 9. Die Wettervorhersage im Dienste der Peronospoia- Bekämpiung. 1065. Niezabitowski, E. L. Pasorzyty rosliune morskich raköw glebinowych z rodzaju Pasiphaea. (Die pflanzlichen Parasiten der Tiefsee-Decapoden-Gattung Pasiphaea.) (Kosmos XXXVIII, Lemberg 1913 [1914], p. 1563-1572, 1 Tab.) (Polni.sch.) X. A. Zwischen dem 1. und 3. Segmente des Abdomens des Tiefseekrebses Pasiphaea sivado Risso bei Villefranche fand Verf. kleine Bündel von perl- echnurförmigen, farblosen Pilzfäden. Dieser Pilz ist nach Verf. Vertreter einer neuen Familie — Thalassomycetiiieae —, die sich an Monoblepharideae und Saprolegniaceae anschliesst. Die neue Familie wird repräsentiert durch die neue Gattung Thalassomyces mit den beiden Arten Tli. Spiczakovii und Th. Batei. 1666. O'Gara, P. J. Existence of crown gall of alfalfa, caused by Urophlyctis alfalfae, in tlie Salt Lake Valley, Utah. (Science See. Ser. XL. 1914, p. 27.) 1667. Pardy, A. Finger-and-toe. (North of Scot. Col. Agric. Exper. Leaflet XXV, 1913, p. ."2.). 1668. Pothybridge, G. H. Further observations of the Phyto- phthora erythroseptica Pethybr. , and on the disease produced by it in the Potato Plant. (Sei. Proceed. Roy. Dublin Soc. XIV, 1914. p. 179 bis 198.) Verf. geht namentlich auf die Keiuiung der Conidien und Oosporen ein und berichtet ferner über Infektionsversuche. 1669. Pethybridiie. G. H. Recent advances in our knowledge of the genus Phytophtiwra. (Journ. Econ. Biol. IX, 1914, p. 53 — 60, 2tab.) 1670. Poilaeoi. G. Sulla bioreazione del tellurio e suUa appli- cazione pratica agli studi di fisiologia e di patologia vegetale. Nota prelim. (Atti Istit. Bot. Univ. Pavia, IL Ser. XV, 1914, p. 281-284, 1 Fig.) — Betrifft Plasmodiophora Brassicae Wor. 1671. Pollacci, G. Studi citologici anUa „Plasmodiophora Brassicae'' Wor. e rapporti sisteraatici coi parassiti della Rabbia e del Cimurro dei cani. (Atti Istit. Bot. Univ. Pavia, IL Ser. XV, 1914, p. 291 bis 321, 3 col. tav.) Verf. studierte die zytologischen Verhältnisse von Plasmodiophora Brassicae zum Vergleich ndt Nenrocyctes, dem Erreger der Hundswut. Die Untersuchungen ergaben, dass letzterer in allen wesentlichen Punkten mit der Plasmodiophora Brassicae übereinstimmt und somit in die Familie der Plasmodiophoraccac neben Plasmodiophora eingereiht werden nmss. 222] Phycomyceten, Plasmodioplioraceae. 311 1072. Ritzoina, ßos J. De kiiobbelvoet der luceriie, veroorzaakt «loor Urophlyctis alfalfae Magii. (Tijdschr. over Plantenziekteu XX, 1914, ]). 107 — 114, 1 fig.) Die knolligen Auswüchse besonders am Wurzelbals der Luzerne werden von Urophlyctis Alfalfae P. Magn. verursacht. Verf. beschreibt ausführlich das Krankheitsbild, die Lebensweise des Parasiten, den anatomischen Bau der UrophlyctisATa\]en und geht auf die Bekä.ini>fung ein. 1673. Rospubauni, J. Phytoplithora Arecae {Colem.) Pethjh., causing a rot of potato tubers. (Phytopathology IV, 1914, p. 387.) 1674. Sawada, K. Kotes on the species of Bremia. (Tokyo Bot. Mag. XXVHI, 1914, p. [74]-[84], e. fig.) (Japanisch.) Der Artikel ist japanisch geschrieben. Er beliandelt die Gattung Bremia und bringt unter anderem eine Aufzählung der japanischen Xährpflanzen der Bremia Lactiicae Regel. Mehr vermag Referent nicht mitzuteilen. 1075. Sawada, K. Xotes on the species of Bremia. (Tokyo Bot. Mag. XXVIII, 1914, p. []32]-[141]. c. fig.) (Japanisch.) X. A. Da die Arbeit japanisch geschrieben ist, so vermag Referent nur die Xamen der neuen Arten mitzuteilen: Bremia Sonchi, B. Saassiireae, B. ovata, B. elliptica, B. microspora. 1676. Schlumberaer, Otto. Kohlheruie und Kohlgallrüssler. (Deutsche landwirtsch. Presse 1914, p. 910 — 911.) 1677. Sohwartz, E. J. The Plasmodioplioraceae aud their Relatiou- ship to the Mycetozoa and the Chytridieae. (Ann. of Bot. XXVIII, 1914, p. 227-240, 1 tab.) Die Wurzelparasiten von Bellis perennis, Mentha pulegiiim und Alisma plant ago sind Glieder der Piasmodi ophoraceae und gehören in die Gattung Ligniera. Der ,,kreuzförmige"" Typus von vegetativer Kernteilung und die Existenz eines kernlosen Stadiums (akaryote stage) ist konstant bei den Plasmo- diophoraceae und bei Olpidium, fehlt aber bei der Mycetozoa. Die Kerne der Plasmodioplioraceae, Mycetozoen und Chytridiaceae entsprechen zwei Typen: vegetative und reproduktive. Eine der SiJorenformation vorausgehende Karyogomie fehlt bei allen drei Familien. Bei den Mycetozoen sind die vegetativen und reproduktiven Kernteilungen Karyokinesen. Man betrachtet die Plasmodiophoraceen am besten als eine besondere, den Mycetozoen und Chytridiaceen immerhin nahe verwandte Familie. Die Soprenmutterzellen im Zoosporangium von Olpidium zerfallen in vier Zoosporen. Bei den Chytridia. ceen findet paarweise Konjugation der Zoosporen statt, ebenso wie Vereinigung von Myxamoeben und Kernverschnielzung bei den Mycetozoen. Xeger. 1678. SmoJäk, J. Xeuere Arbeiten über Peronospora auf der Weinrebe. (Ziva 1913, p. 181.) (Böhmisch.) — Sammelreferat. 1679. Smith, CJ. Infection experiments with the potato „blight" fungus. (Journ. South-Eastern Agric. Coli. Wye, Kent 1913, ersch. 1914, p. 494-496.) Infektionsversuclie mit Phytoplithora infestans auf Solaniim-Avten. 108O. Stone, G. E. Downy mildew of cucumbers {Peronoplasmo- para ciibensis [B. and C] Cl.) (.Mass. Agr. Exp. Stat. Circ. Xr. 40, 1914, 2 pp.. 1 fig-] 1681. Thaxter, R. New or pi-cnliar Zygomycetes. 3. Blakeslea Disso- phora And Haplosporangiwn, nova genera. (Bot. Gaz. LVIII, 1914, p. 3.53 bis 360. 4 PI.) \. A. 9J2 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizorayceten und Flechten). [223 AusführliflM^ Heschreibunjireii von Blakcslca trispora nov. gen. et spec, ,mi1 Chooncphora verwandt. Dissophora decumbens nov. gen. et .^pec. und Haplospoiangiiim hisporale, H. äccipicns nov. gen. et spec. D.ie Tafeln sind prächtig ausgeiülirt. 1682. Voulir.o. I*. e Savelü, M. Ooneorso d'Oulx (Torino) c-ontro la Peronospora üellaFainia. (Hol!, uff. Minist. Agr. Fnd. e ('omni. XI, ser. C, faso. .11-12, Roma 1012. p. 36-37.) 1683. Weathorwax. I'. Aphanomyces phycopliiliis D(^ Bary. (Proceed. Indiana Acad. Sei. 11)13, publ. 1914, p. 109-111, 6 fig.) VI. Ascomyceten, Laboulbeniaceae. 1. Shpaerothecdmors-uvae. 1684. Anonym. Zur Bekämpfung des amerikanischen Stachel- beerinehltaues. (Deutsclie Obstbauztg. 1914, p. 16—17.) 1685. Anonym. G-ooseberry Mildew. (Gard. Cliron.. 3. Ser. L\'I. 1914, p. 76.) 1686. Anonym. American (Tootseberry ^lildew. (Gard. Cliron., 3. Ser. LV. 1914. ]). 27 0.) 1687. Anonym. Der Landesobstbauverein im Königreich Sachsen und die Bekämpfung des amerikanischen Stachel beer- mehltaues. (Handel-sblatt f. d. Deutsch. G-arteubau XXIX, 1914, p. 377 — 37$.) 1688. Brockmöller, F. Amerikanischer Stachelbeermehltau. (Erfurter Führer i. Obst- u. G-artenbau 1913, 14. Jahrg., p. 145—146.) Mehr allgemein gehaltene Ausführungen. Verf. rät, die Stachelbeer- sträucher fächerartig zu ziehen, weir bei dieser Art des Wachstums Licht und Luft ungehindert Zutritt haben, beim Schneiden und Pflücken keine Wunden verursacht werden und dass beim Spritzen -von zwei Seiten alle Teile von der Sdiwefelkalkbrühe getroffen werden. 1689. Faes, H. Maladie des groseilliers. (La terre Vaudoise VI, 1914, p. 158 — 159.) — Sphacrotheca mors-uvae wurde in Cully beobachtet. 1690. (jough. ii. V. The control of American gooseberry mildew. (Gard. Chron., 3. Ser. LVI, 1914, p. 303-304 et p. 319.) 1691. Köck, G. Die Widerstandsf ähigke it verschiedener Stachelbeersorteu gegenüber nordamerikanischem Stachelbeer- mehltau und ihr Verhalten bei der Behandlung mit Schwefel. (Zeitschr. f. d. Landwirtsch. Versuchswesen in Österreich, XVII, 1914, p. 634 bis 637.) Xach Behandlung von 1(0 Stachelbeersorten in Eisgrub in Mähren mit Schwefel (Marke ,,Ventilato") erwiesen sich 56 als empfindlich, indem sie die Blätter abwarfen. Die Ursache hierfür konnte noch nicht festgestellt werden. 1692. Köck. {i. Der nordamerikanischo Stachelbeermehltau. (Neue Freie Presse v. 14. :\Iärz 1914.) 1693. Krause. P. Amerikanischer Stachelbeermehltau. (Deut- sche Obstbauztg. 1914. p. 16.) 1694. Laubert. R. Altes und Neues über den Joha nnisbeer- und Stachelbeermehltau und seine Bekämpfung. (Ilandelsbl. Deutsch. Crartenb. XXIX. 1914. ]>. 266-268, 279 — 280.) 2241 Astonivcoten, Laborlbeniaceae. Andere Arten. 313 Betrifft Sphaerotheca mors-iivae und Microspliaera Grossiilariae (Wallr.) Lev. und ist für den Gärtner und Obstzüchter berechnet. Auf die Bekämpfung wird eingegangen. 169o. MiddiQton, T. H. American gooseberry niildew. (Board Agric. and Fisheries Ann. Rept. Hort. Brauch. London 1913/14, p. 10 — .38.) 1696. 3Iüllor-Thursiau. H. Zur Ausbreitung und Bekämpfung des amerikauischeu Stachelbeermehltaues. {.Schweiz. Zeitschr. f. Obst- u. Weinbau XXIII, 1914. p. 180-182.) Sphaerotheca mors-uvae trat neuerdings in den Kantoueu St. Crallen, Glarus, Zürich, Scliaffhausen. Luzern, Aargau, Bern und auch in der welschen Schweiz auf. Verf. fordert auf, diesem Schädling grössere Beachtung zu widmen. Auf Bekämpf ungsmassnahmen wird hingewiesen. 1697. Muth. F. Der amerikanische Stachelbeer mehlta u. (Zeitschr. Wein-, Obst- u. Crartenbau X, 1913, p. 134-138.) 1698. Salmou, E. S. American gooseberry mildew: spraying experiments against Sphaerotheca mors-uvac: together with so nie observations on the life history of this mildew. (Journ. Board Agric. XX, 1914, p. 1057-1079, I PI.) 1699. Salmon, E. S. Observations on the life history of the American gooseberry mildew. (Ann. Appl. Biol. 1, 1914, p. 177-182.) 1700. Salmon, E. S. New facts concerning American Goose- berry Mildew and its eure. (Gard- Chron., 3. Ser. LV, 1914, p. 325-326.) Mitteilungen über Spritzversuche. Die Lösungen sind nur zur Be- kämpfung des 0/d('a/n- Stadiums tauglieh. Die Perithecien werden dadurch nicht getötet. Pflanzenteile, die solche enthalten, müssen abgeschnitten und verbiunnt werden. Dies muss schon im August, spätestens Anfang September geschehen. Weitere Vorbeugungsmittel sind: 1. ein offener Standort, 2. nicht zu dichte Pflanzung, 3. nicht zu starke Stickstoffdüngimg. 1701. SalnioK. E. S. Observations on the perithecial stage of the American Gooseberry-Mildew (Sphaerotheca mors-uvae [Schwein.] Berk.). (Journ. Agric. Sei. VI. 1914, p. 187-192. 11 Fig.) 1702. Spieekormaiiii, A. Achtung auf den Stachelbeer mehltau. (Laudw. Ztg. f. Westfalen u. Lippe 1914, p. 322.) Zur Bekämpfung des amerikanischen Stachelbeermeliltaus wird emp- fohlen: Entfernen aller befallenen Beeren sowie der von dem Pilz ergriffenen Triebspitzen und Bespritzen der Sträucher mit einer verdünnten Schwefel- kalkbrühe (1 Teil der käuflichen Brülie auf 40 Teile Wasser). 1703. Wagner. Neue Erfahrungen über die erfolgreiche Be- kämpfung des amerikanischen Stachelbeermehltaues. (Rhein. Monatsschr. f. Obst- usw. -bau 1913, p. 198-202, 7 Fig.) 2. Andere Arten. 1704. Anderson, .1. P. The morphology and life history of the chestnut blight fungus. (Penn. Com. luvest, and Control Chestnut Tree Blight Dis. Bull. Nr. 7, 1914, 44 pp., 17 tab. 1705. Anderson, .1. P. and H. W. The chestnut blight fungus and a related saprophyte. (Pennsylvan. ("hestnut Tree Blight Com. Bull. IV, 1913, 26 pp., 6 Fig.) oi^ 1>. Sydow: l'ilzc (oline die Schizdiriyceten und Flechten). [2-^5 17{)(). Anderson, .1. I*. aiid Hankin, H. W. Endothia ciiuker of cliest- „ut. n^ill. .U? ('(.rnoll Univ. .\Mii«"- Kxpt'r. Stat. 1014, ]). 029-600, fig. 7Ü l,is KU, PI. ;5()-4().) Sehr oingehendc .Scliildciuiiu der durch Endotina parasitica verui- -sacbten Kiaiiklicit der Kastanien. Auf p. 611-618 wird die einschlägige Literatur verzeichnet. 1707. Bailey, .1. W. and A nies, .1. S. Primitive cliaracters recalled by tlie ehest n ut -hark disease and otlier Stimuli. (Science. See. Ser. XXX TX, 1014. p. 290.)« 17<8. Caesar, L. Apple scab {Venturia pomi). (Ann. Rept. Fruit Grow. Assoc, Ontario 4;1, 1014, p. 54-60, 3 lig.) 1700. Cepode. C Ktudes des Laboul beniaeees enropeen nes. Lahoiilbcnia Blimchardi n. sp. et son parasite Fusarium Laboulbeniae n. sp. (Arch. Parasitologie XVI, 1914, p. 373-40 3, 1 tab.) X. A. Einleitend geht Verf. im allgemeinen auf die Familie der Lahoulbeniacea ein und gibt eine Liste der auf Acarien lebenden Arten. Au.'ifüluiich werden dann beschrieben Laboulbenia Blanciwrdi u. sy>. . gefunden auf dem LaufkäierDt'/nt'/r/as monostigma in den Dünen von Wimereux, und Fusarium Laboulbeniae n. sp. auf der genannten neuen Art. 1710. Charles, V. K. and Jenkins, A. E. A fungous disease of hemp. (Journ. Agr. Research 111, 1014. p. 81-84, 1 lig.. 1 tab.) X. A. Beschreibung von Botryospliacria Marconii nov. comb, auf Hanf; der Pilz stellt die Ascusform von Dcndrophoma Marconii Cavara dar. 1711. Clinton, (i. P. So called chestnut blight poisouing. (Rept. Connecticut Agric. Exper. Stat. New Haven, Conn. 1014, p. 30 — 42, 1 tab.) 1712. Coiliiis, J. F. Present State of the chestnut blight. (Xorth Nut Growers Assoc. Proceed. IV, 1913, p. 25-29.) 1713. Cottoü, A. D. The genus Atichia. (Kew Bull. Ii)l4, p. 54 — 63. 1 fig-) N. A. Eingehende Schilderung der Ascomycetcn-Gsittwng Atichia. Verf. o-eht ein auf die Geschichte der Gattung, bespricht deren anatomischen Bau. ihre Entwicklvuig und die biologischen Verhältnisse. Neue Art ist A. dominicana von der Insel Dominica. Zur Gattung werden ferner gestellt: A. Tonduzi (Mang, et Pat. sub Seuratia) und A. cliilensis {= Heterobotrys paradoxa subsp. cliilensis Sacc. et Syd.). Am Schluss wird eine Übersicht aller 8 Ali cliia- Avton gegeben. 1714. Eyquein. Pezizes de grande dimension. (Act. Soc. Linn. Bordeaux LXVll, 1913, Proc. verb., p. 50.) Betrifft aussergewöhnlich grosse Exemplare von Peziza vesiculosa. 1715. Farley, A. J. Peach leaf Curl. (New Jersey Agric. Exper. Stat. Circ. XXIX, 1914, 3 pp., 2 fig.) - Betrifft Exoascus dcformans. 1716. Fuchs, J. Beitrag zur Kenntnis der Pleonectria Bcrolincnsis Sacc. (Arb. Kais. Biol. Anst. Land- u. Forstwes. IX, 1913, p. 324-332, 1 Taf.) Verf. fand den von dem Autor auf Ribes aureum und R. rubrum angege- benen Pilz auch aTif R. nigrum. Die mikroskopischen Meikmale stimmten mit den von Saccard(j und Winter anoegebenen ziemlich überein, nur waren zuweilen die Asci etwas länger, was wohl durch den verschiedenen Wirt bedingt ist. Auf den erkrankten Ästen traten neben den Perithecien auch die der Tubercularia vulgaris Tode äusserlich ähnlichen Conidienlager, auf. In der 226] Andere Arten. 315 feuchten Kaininer bildeten sich auf den Conidienlagern schleimige Tröpfchen, welche sichelförmige Fusar/um-Conidien enthielten. Durch Kulturversuche konnte die Zusammengehörigkeit dieser Sporenformen festgestellt werden. Ferner wiirde der Beweis erbracht, dass Pleonectria Berolinensis ihren ganzen Entwickhmgsgang sowohl parasitisch als auch .saprophytisch durchmachen kann; letzteres in der kurzen Zeit von etwa 5 Wochen. 1717. fiüssow. H. T. Tri-septate spores in Claviceps. (Phyto- pathology IV, 19U, p. 386.) 1718. Heahl, F. D. A little-known disease of chestnut and oak trees. (Phytopathology IV, 1914, p. 40.) 1719. Heald, F. D. and (irardner, >I. AV. Longevity of pycnospores of the chestnut-blight fungus in soil. (Journ. Agr. Research Washing- ton II, 1914, p. 67-75.) Die .Pyknidiensporen von Endotliia parasitica sind sehr widerstands- fähig gegen Austrocknung; sie erwiesen sich noch nach 119 Tagen keimfähig 1720. Hoald, F. D„ Twardner, W. M. and-Studhaltor, R. A. Wind disse- mination of ascospores of the Chestnut blight fungus. (Rep. 5the Ann. Meeting Americ. Phytopathol. >^oc. Abstr. in Phytopathology IV. 1914, p. 51.) 1721. Hoald. F. D. and Studhaltcr. R. \. Birds as carriers of the chestnut-blight fungus. (Journ. Agric. Research IT. 1914, p. 405 — 422, 2 PI., 2 fig.) — Bericht über die t'bertragung der Endothia parasitica durch Vögel. 1722. Heahl, F. D. and Waltou, R. €. The expulsion of asco- spores from the perithecia of the chestnut blight inngna, Endotliia parasitica (Murr.) And. (Amer. Journ. Bot. I, 1914, p. 499-521, 2 fig.) 1723. Hisair.s, R. B. Life history of a new species of Sphacrella. (Mycol. l'entralbl. IV, 1914, p. 187-193.) N. A. Verf. fand auf Prunus pennsylvanica die neue Mycospliacrella nigerri- stigma. Der Pilz wurde in Reinkulturen gezüchtet; Infektionsversuche mit demselben ergaben positiven Erfolg. Die mikroskopischen Details sind ab- gebildet. 1724. Keeper. W. E. Pathological histology of the Endothia canker of chestnut. (Phytopathology IV, 1914, p. 191-200, 3 fig.) Verf. beschreibt die eigenartigen Holzzersetzungen, welche Endothia parasitica an Castanea dentata hervorruft. 1725. Keller. W. E. Pathological histology of the Endothia canker of Chestnut. (Phytopathology IV, 1914, p. 191.) Verf. geht auf die durch die Endothia parasitica hervorgerufenen histo- logischen Veränderungen im Gewebe der Castanea ein. Das erkrankte Gewebe weicht von dem gesunden besonders durch Verholzung ab. 1726. Lawrence, W. H. Plant diseases induced by Sclerotinia perplexa nov. spec. (Bull. Washington Agric. Exper. Stat. Xr. 107, Octob. 1912.) >^ '^• Sclerotinia perplexa nov. spec. verursachte Erkrankungen verschiedener Pflanzen; genannt werden: Jerusalemartischocke, onion, rutaboga, cucumber^ chicory, Mangelwurzel, Kohlrabi, cabbage, sunflower. ^ 1727. Lorton, J. l'Abbe. Etüde sur quelques Discomycetes uouveaux. (Bull. Soc. Myc. France XXX, 1914, p. 221-229, tab. XII bis XIII.) >'• A. qjß p. Sydow: Pilze (uhne die Schizomyceten und Flechten). [227 Bescliroibuiiii \ou Hiinuiria pluicience, N. Ser. XXXIX, 1914, p. 294-295.) 1748. Recd, (ieortro M. The jjowdery mildews. Erysiphaceae. (Transact. Americ. Microsc. Soc. XXXII, 1914, p. 219-258, 4 PI.) Synopsis der Erysiphaceae-GcAttViWgen: Spliaerotheca, Podosphaera, Microsphacra, Erysiphe, Unciniila. Genaue Diagnosen sind nur für die Gattungen gegeben. Aus dem Bestimmiing.s.>^chlüssel lässt sich auf die Art .schliessen. Für jede Art sind die Xährpflanzeu angegeben. Ein Xähr- pflanzenverzeichnis bildet den Schluss. — Auf den Tafeln sind Haustorien, Perithecien und Asei dargestellt. 1749. Rehni, H. Zur Kenntnis der Discomyceten Deutschlands, Deutsch-Österreichs und der Schweiz. II. (Ber. Bayer. Bot. Gesellsch. XIV. 1914, p. 85-108.) N. A. Es wird zunächst eine von v. Höhnel verfasste Umarbeitung von VIII. Phaeoderris Sacc. gegeben. Dann folgt I. die Bearbeitung der Mollisiaceae Schroet. 1. Gattung Mollisia Fr. mit 50 Arten (M. dermateoidea, M. ciümina, M. epicaiamia, luteoviridis n. sp.). Verf. hebt hervor, dass es sehr schwer ist, die zahlreichen Mo/Z/s/ö-Arten scharf zu begrenzen, besonders die Arten der Cinerea-Gri\ii>})e. Vielfach lassen sich hier, je nach den verschiedenen Wachs- tunisbedingungeu, Übergänge in Form, Farbe, Grösse usav. nachweisen. 2. Gattung MoUisiopsis Rehm, 2 Arten (M. lachnoides n. sp.). 3. Gattung Tapesia Pers., 13 Arten (7. occiilta n. sp.). 4. Gattung Nipiera Fr.. 16 Arten (N. Luitpoldina, N. Eriophori n. sp.). 5. Gattung Eubelonium Sacc. A. Belo- nidium Eehm, 15 Arten {B. Uredo Rehm u. var. Kricgerii). B. Bcloniopsis Sacc, 1 Art (B. excelsius [Karst.] Relini n. var. glyceriincola). 6. Gattung Trichobeloniiim Sacc, 7 Arten. 7. Gattung Mollisiella Phill., 2 Arten. 1750. Kockey. K. E. Recent work on the chestnut blight. (Xorth Xut Growers Assoc. Proceed. III, 1912, p. 37 — 44.) 1751. Saceardo, r. A. e IVyrouei, B. Due nuove specie di fuugilli p. 18.) Betrifft Spliaerella nibina. 1753. Soavcr, F. J. A jjreliminary study of the genus Lampro- spora. (Mycologia VI, 1914, p. 5-24, tab. 114.) N. A. In der interessanten Arbeit beschreibt Verf. nicht weniger als 23 Arten (darunter 5 neue: L. ascoboloides. anniüata, spinulosa, Maircana, tiiberculalella) 230] Andere Arten. 319 der genamiteu G-attuMg. Eine grössere Anzalil derselben kommt auch in Europa. eine Art, L. Maireana, auch in Xordafrika, eine andere, L. ciiscoidea, auch auf Java vor. Die Synonymie der Arten wird vollständig gegeben. Sehr wichtige Merkuiale zur Unterscheidung der Arten bietet die Skulptur der Sporen - membran dar. Hier lassen sich beispielsweise unterscheiden Sporen mit stacheliger, verschiedenartig gefeldeter, mit Höckern oder AVarzen oder mit geraden einfachen oder geschlängelten anastomosierenden Leisten besetzter Oberfläche. Auf der beigegebenen Tafel kommen diese Sporendetails prächtig zum Ausdruck. Am Schluss werden einige zweifelhafte Arten aufgeführt. Zu Lamprospora De Not. 1864 stellt Verf. als Synonyma: Crouania Fuck. 1869, Plicaria Fuck. 1869, Bariaea Sacc. 1889, Detonia Sacc. 1889, Plicaridla Lindau 1897, Barlaeina Sacc. 1899, Piilvinula Boud. 1907. 1754. Seaver, F. J. Observations on Spharrosoma and allied gener a. (Mycologia VI, 1914, p. 103-108, tab. CXXIII.) Klotzsch hatte die Sporen seiner Spliaerosoma fuscescens als stachelig beschrieben. Von P. Hennings wurde daraufhin für die Arten mit retikulaten SiJoren die neue Gattung Ruhlandiella aufgestellt. Verf. untersuchte die Sphaerosoma fuscescens und fand, dass auch ihre Sporen netzartig sind. Spliaerosoma echiniilatum gehört zu Boudiera und ist offenbar nur eine amerika- nische Form von B. areolata Cke. et Phil. Boudiera ist verwandt mit Lampro- spora und besitzt auch eine wenigstens oberflächliche .Üiulichkeit mit Spliaero- soma. Ob dies auf nahe Verwandtschaft hindeutet, ist noch zu ermitteln. 1755. Sorauer, Paul. Zehn Fragen über die Kräuselkrankheit der Pfirsiche. (Prakt. Ratgeber i. Obst- u. Gartenbau XXIX, 1914, p. 225 bis 227, 4 Fig.) Schilderung der Lebensweise von Taplirina deformans (Berk.) TuL, den Erreger der Kräuselkrankheit der Pfirsiche, und Angabe von Bekämpfungs- mitteln . 1756. Sorauer, Paul. Erfahrungen mit Bekämpfung der Kräu- selkrankheit der Pfirsiche. (Der prakt. Ratgeber i. Obst- u. Gartenbau 1914. p. 227.) Bespritzung der bereits erkrankten Blätter mit Kuplerkalkbrühe hat geringen Erfolg; erfolgreich ist aber eine vorbeugende Bespritzung im Januar und Februar. Hierbei bewährte sich eine 5proz. Kupferkalkbrühe und eine 20 — 25proz. Schwefelkalkbrühe. Völlig unterdrückt wurde der Pilz auch durch diese Mittel nicht. 1757. Stewart. Alban. Some observations on the anatomy and other features of the „Black Knof. (Amer. Journ. of Bot. I. 1914. p. 112—126, 2 PI.) — Betrifft Plowrightia morbosa auf Prunus. 1758. Sutherlaud, G. K. New Marine Pyrenomycetes. (Trans. Brit. Myc. Soc. V, 1914, p. 147-154. 1 PI.) >'• A. Verf. beschreibt: Ophiobolus Laminariae auf Laminaria digitata. Trailia uov. gen. mit der Art T. Ascophylli, parasiMsch auf dem Thallus von Asco- phyllnm nodosum, Orcadia uov. gen. mit O. Ascophylli auf A. nodosum. Hypo- dernia Laminaria, aut lebendem Thallus von Laminaria saccliarina, Dottiidclla Pelvetiae auf Pelve'ia canaliculata. Die Arten stammen von den Orkney- Inseln. 1759. Thaxter. R. Laboulbeniales parasitic on Clvysomelidae. (Proceed. Amer. Acad. Arts and Sei. L, 1914. p. 17 — 50.) N. A. 320 P Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [231 Verf. hcsclirciht in l)okaiiiil('r uuslülirliclier Weise folgende Laboulbenia- ceen: Diincroniyces Homophoctae, Aulacopliorae, Hermaeophagae, Longitarsi Lahoulhciiia Briniiii (S])eo;. suh Sphaleromyces). L. Papuana. rhinoceralis. Hottentotten', hraziliensis, idiostoma, fiäiginosa, Halticae, Nodostomae, Philippina, Ocdionychi, Hermaeophagae. Manohiae, partita. Disonychae (Speg. suh Laboiil- heniella), L. arietina, Podontiae. Diabroticae, Monoccstae, arrnata, Honiophoetac (Speg. sub Laboülbeniella), L. cristatella. junebris, Ceraioniyces Epitricis, obesiis, miniscülüs, dislocatus. Trinidaäensis, Chaetocnemae, Nisotrae. 1760. Tlicissen, F. De Heniisphaerialibus iiotae suppleiidae. (Broteiia XII, 1914.) 1701. TheisspiJ, F. Aiinotacoes a Mycoflora Brasileira. (Bro- teria, Ser. Bot. XII, 19U, Fase. 1, p. 1-31, 7 fig.) N. A. Verf. gibt zunächst eine Revision der Gattung Vizella. Von den bisher beschriebenen Arten bleiben nur 2 bestehen, V. couferta (Cke.) Sacc. und V. appendiCLilosa (Mont. et Berk.) Theiss. Vizella Hieronymi Wint. und V. Guilielmi Eehni sind Flechten, V. guaranitica Speg. und V. Urvilleana Speg. gehören zu Amphisphaerella, V. Passiflorae Relnn dürfte nach der Beschreibung eine Asterina sein. Sodann werden folgende neuen Arten beschrieben: Calo- thyrinm leptosporum, Phaeoschiffnerula Cornpositarum nov. gen. et spec, Meliüla platysperma, leptopus, Castanha, laeta, Mollinediae, leopoldina, Acti- niopsis Rickii, Acrospernnim Brorneliaceararn, Physalospora elypeata, jliimi- nensis, Phyllosticta concentrico, Amphisphaeria Rochai. Polystictus cearensis, hydnoporus. 1762. Theisiseii, F. Über Polystoniella, Microcyclus u. a. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 63-75, 2 Taf.) N. A. I. Die Gattung Polystoniella Speg. Von v. Höhnel war Polystoniella mit Microcyclus Sacc. identifiziert worden. Verf. betont, dass diese Identifi- zierung auf einem Irrtunie beruhe und bespricht daher eingehender, um weiteren Irrtümern vorzubeugen, die Spegazzinische Gattung und stellt die bisher be- kannten guten Arten zusammen. Es sind dies P. pulcherrima Speg., P. crassa (Rehm) Theiss. (syn. Microthyrium crassum Rehm), P. confluens (Fat.) Th., P. labens (Sacc. et Syd.) v. Höhn., P. pulchella (Speg.) Th., P. Melastomatis Fat. Xicht zu Polystoniella gehören: P. sordidula (Lev.) Rac. (= Lorantho- niyces spordidulus (Lev.) v. Höhn.), P. Abietis v. Höhn. (= Polyclypeolum Abietis (v. Höhn.) Theiss. nov. gen. der Hemisphaeriaceae), P. nervisequia V. Höhn. (= Mycocyclella nervisequia [v. Höhn.] Theiss. nov. gen. der Dothi deaceae), P. scutula (B. et C.) Speg. (= Microcyclus scutula [B. et C] Sacc), P. Miconiae Syd. (= Cyclotheca Miconiae [Syd.] Theiss.) nov. gen. der Dothideaceae), P. aphanes Rehm (ist generisch von Polystoniella verschieden.) Auch Schneepia guaranitica Sjieg., von v. Höhn, zu Polystomella gestellt, gehört nicht hierher. Da v. Höhnel Microcyclus mit Polystomella identi- fizierte, so geht Verf. auch noch näher auf Microcyclus angolensis Sacc. et Syd. ein; M. Derridis P. Ilenn. ist als Dolhidella Derridis (P. Henn.) Th. zu bezeichnen. II. Asterina nuda Peck. Die Art ist eine Capnodiacee und Typus der neuen Gattung Cryptopus, also C. niidus (Peck) Theiss. III. Dictyopeltis Colubrinae (Ell. et Kels.) Th. (syn. Asterina Colubrinae E. et K.). 232] Andere Arten. 321 IV. Asterostomella Baldnseana (K. et E.) Th. Nach Mitteilung von H. Sydow ist die Nährpflanze dieser Art keine Solanacee, sondern eine Lawsonia und der Pilz ist identisch mit Asterina Lawsoniae. V. Ellisiodothis inquinans (E. et E.) Theiss. nov. gen. (syn. Asterina inquinans E. et E.). Die Gattung unterscheidet sich von Polystomella durch die einzelligen Sporen. Die Tafeln sind gut gezeichnet und zeigen gut den so charakteristischen Bau der Stromata. 1763. TheissoR.F. Die Trichothyriaceen. (Beih. Bot. Centralbl. XXXII, 1914, p. 1-16, 3 fig., 1 tab.) N. A. Verf. hält es für notwendig, für die wie Trichothyriwn gebauten Pilze eine eigene Familie aufzustellen, da sie sowohl von den Perisporiaceen als von den übrigen in Betracht kommenden Familien wesentlich abweichen. Massgebend für die neue Familie ist der typisch -radiäre Bau der Gehäuse- membran sowie der Umstand, dass die Gehäuse aus 2 verschiedenartigen wie zwei Deckel aufeinander liegenden trennbaren Hälften zusammengesetzt sind. Zu dieser Familie gehören die Gattungen Trichothyrium Speg. mit 5 Arten, Trichothyriella Theiss, nov. gen. mit der Art T. quercigena (Berk.) Theiss., Trichotliyriopsis Theiss. nov. gen. mit T. densa (Rac.) Theiss. und Lorantliomyces v. Höhn, mit 1 Art. Sämtliche hierher gehörigen Arten werden sehr ausführlich auf Grund der Untersuchung der Originale, verschiedener Herbarexemplare und Ex- siccaten beschrieben. Die Synonymie wird vollständig mitgeteilt. So werden z. B. zu Trichothyrium diibiosum (Bona, et R.) Theiss. folgende Arten als syn. gestellt: Asterina dubiosa Born, et R., Trichothyrium fimbriatum Speg., Asterella subfurcata Rehm, Asterina Yoshinagai P. Henu., A. rufo-violascens P. Heun. Meliola patella Theiss., Trichopeltopsis reptans (B. et C.) v. Höhn., Tricho- thyrium consors (Rehm) Theiss. — Trichothyrium asterophorum (B. et Br.) V. Höhn, ist ein zweifelhafter, unentwickelter Pilz, der nicht einmal eine gene- rische Benemiung mit Sicherheit gestattet. Es hat keinen Zweck, solche Formen aufrechtzuhalten. Trichothyriella Theiss. ist basiert auf Asterina quercigena (Berk.) und Trichothyriopsis Theiss. auf Microthyrium densum Racib. 1764. Theissen, F. Trichopeltaceae n. fsim. Hemisphaerialium. (Central- blatt f. Bakter. u. Paras. II. Abt. XXXIX, 1914, p. 625-640, 1 tab., 6 fig.) Verf. kommt auf Grund vergleichender Untersuchungen zu dem Schluss, dass die bisher zu den Microthyriaceen gestellten Trichopelteen unbedingt eine eigene Familie darstellen, die von jenen getrennt werden muss. Die Unterscheidungsmerkmale in der Ordnung der Hemisphaeriales wären demnach : 1. Fam. Microthyriaceae: Gehäuse (Thyriothecien) radiär, invers; Thallus fädig, bleibend oder vergänglich. 2. Fam. Trichopeltaceae: Thallus membranös-radiär; Gehäuse (Pykno- thecien) pyknotisch im Thallus gebildet. Die einzelnen Gattungen innerhalb der Trichopeltaceen werden nach der Form und Farbe der Sporen folgendermassen unterschieden: A. Thallus linien -bandförmig, verzweigt: Trichopeltineae. Botanischer Jahresbericht XLU (1014) 1. Abt. [Gedruckt 9. 8. 20.1 21 322 P- Sydow: Pilze (ohne die Schizomyccten und Flechten). ]233 T. Sporen zweizeilig 1. Sporen farblos 1. Trichopelti na TheisB. n. gen.- (mit der Art T. chilensis [Speg.] Theiss., syn. Trichothyrium chi- lense Speg.) 2. Sporen gefärbt 2. Trichopeltella v. Höhn. II. Sporen dreizellig; farblos 3. Tricliopeltis Speg. III. Sporen vierzellig, farblos 4. Trichopeltula Theiss n. gen. (mit der Art T. Hedycaryae n. sp.). B. Thallus rundlich, zusammenfliessend: Brefeldiinafi. I. Sporen zweizeilig 1. Sporen farblos 5. Brefeldiella Speg. 2. Sporen gefärbt 6. Pycnocarpon Theiss. [II. Sporen dreizellig, farblos 7. Gilletiella S. et S.] Die bisher bekannten Arten werden in die einzelnen Gattungen ein- gereiht. Sehn egg. 1765. Theissen, F. und Sydow, H. Dotliideazeen -S>t\idien. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 176-194.) N. A. 1. Trichodothis Theiss. et Syd. nov. gen. mit der Art T. comata (B. et Rav.) Theiss. et Syd. Die Gattung gehört zu den Coccoideen und ist basiert auf Asterina comata B. et Rav. 2. Dothidea Tetradenia Berk. Die Art muss Meliola Tetradeniae (Berk.) Th. et Syd. heissen. 3. Dothidella Pterolobü Rostr. Die Art ist zu streichen. 4. Dothidea Drimydis Lev. (syn. Bagnisiella Drimydis [Lev.] Sacc. Die Art muss bei Dothidea verbleiben. 5. Bagnisiella nigulosa Cooke. Gehört zu den Deuteromyceten, ist daher als Ascuspilz zu streichen. 6. Rhytisma Austini Cke. Ist typische Trabutia und muss T. Austini (Cke.) Th. et Syd. heissen. 7. Dothidea conspicua Griff. Ist Typus der neuen Gattung Phragmodothis und muß Phr. conspicua (Griff.) Th. et Syd. heissen. Sporen vierzellig. 8. Dothidea orbis Berk. Ist Otthia orbis (Berk.) Th. et Syd. zu nennen. 9. Apiosphaeria guaranitica (Speg.) v. Höl^i. Hierzu gehören als synonym: Munkiclla guaranitica Speg., Dothidella Glaziovii Allesch. et P. Henn., Dothidella Noumeana Saves). 10. Auerswaldia maxima Mass. Ist nach dem Original eine typische Numniu- laria und muss demnach N. maxima (Mass.) Th. et Syd. heissen. Vielleicht ist sie mit einer älteren Nummularia- Art identisch. 11. TrabutiellaTheiss. et Syd. nov. gen. mit der Art T. microthyrioides (P. Henn. sub Auerswaldia) Th. et Syd. Wie Trabutia, aber Paraphysen fehlend. 12. Auerswaldia examinans (M. et B.) Sacc. Ist typische Dothideacee. 13. Dothidea myriococca Mont. Die Art ist ganz zu streichen. 14. Dothidella Vaccinii Rostr. Ist Typus der zu den Pseudosphaeriaceae zu stellenden neuen Gattung Pyrenobotrys Th. et Syd. Die Art ist P. confcrta (Fr.) Th. et Syd. zu nennen (syn. Stigmatea conferta Fr., Dothidella Vaccinii Rostr.). 15. Physalospora Phyllodii C. et M. Ergänzende Beschreibung des Gehäuse- baues. 16. Phyllachora Silphii (Schw.) Sacc. Denselben Pilz von demselben Stand- orte hat Schweinitz dreimal beschrieben als Dothidea Silphii, Sphaeria 234] Andere Arten. 323 Silphii, Rhytisma Silphii. Die Diagnosen sind ganz gleichlautend, nur die Worte sind anders gestellt. Der Pilz selbst ist ganz unentwickelt. Schweinitz hat zahlreiche unentwickelte „Arten" beschrieben, die nur einen Ballast der Literatur darstellen. Eine alphabetisch geordnete Liste der als „species delendae" zu betrachtenden 56 Arten von Phyllachora und 5 von Dothidea wird gegeben. 17. Hyalodotliis clavus Pat. et Har. Ist typische Hypocreacee. 18. Dothidea Bignoniae Fr. Ist als Art zu streichen. 19. Dothidea bullata Fr. Ergänzende Beschreibung. 20. Dothidea buUulata Berk. Die Art ist zu streichen. 21. Dothidea tiimefaciens Syd. Ist Typus der neuen Gattung Stalagmites Tb. et Syd., also St. tiimefaciens (Syd.) Th. et Syd. 22. Liste der aus der Gattung Phyllachora, wie aus der Reihe der Ascuspilze — weil unentwickelt — überhaupt zu streichenden, Species, enthaltend 18 Arten. ^3. Rehmiodothis Theiss. et Syd. nov. gen. mit der Art R. Osbeckiae (B. et Br. sub Dothidea) Th. et Syd. 24. Phaeodothiopsis Zollingeri (M. et B.) Theiss. et Syd. nov. gen. Typus ist Dothidea Zollingeri M. et B. 25. Microdothella ramiilaris (Ell.) Th. et Syd. (syn. Asterina ramularis Ell.) 26. Parmulina Theiss. et Syd. nov. gen. mit der Art P. exculpta (Berk.) Th. et Syd. (syn. Dothidea exculpta Berk.). 1766. Theissen. F. und Sydow, H. Dothideaceen -Stxidien. II. (Annal. Mycol. XII, 1914, p. 268-281.) N. A. 27. Leptodothis Theiss. et Syd. nov. gen. mit L. atramentaria (B. et C.) Th. et Syd. (syn. Rhytisma atramentarium B. et C.) Pyknidenform ist Pelti- stroma juruanum P. Henn. 28. Placostroma Theiss. et Syd. nov. gen. mit P. Pterocarpi (Mass.) Th. et Syd. (syn. Dothidella Pterocarpi Mass.). — Die P/zy//oc/zor a-artigen Dothi- deen verteilen sich auf 3 scharf getrennte Stromatypen, welche im Quer- schnitt leicht und sicher zu erkennen sind und charakteristische Gruppen bilden. Traöuaa- Gruppe, Sc/rr/j/a- Gruppe und P/iy/Zac/zo/a-Gruppe. Eine Übersicht der zu jeder dieser Gruppen gehörigen Gattungsreihen soll demnächst gegeben werden. • 29. Coccostroma Theiss. et Syd. nov. gen. mit C. Machaerii (P. Henn.) Th. et Syd. (syn. Phyllachora Machaerii P. Henn.) 30. Auerswaldia Cercidis (Cke.) Theiss. et Syd. (syn. Dothidea [Bagnisella] Cercidis Cke.). 31. Anisomyces Theiss. et Syd. nov. gen. der Melogrammataceae mit der Art A. papilloideo-septatus (P. Heim.) Th. et Syd. (syn. Dothidea papilloiaeo- septatus P. Henn.) Die neue Gattung steht Valsaria am nächsten. 32. Didymella millepunctata (B. et C.) Th. et Syd. (syn. Dothidea mille punctata B. et C). 33. Didymella oleandrina (D. et M.) Th. et Syd. (syn. Dothidea oleandrina D. et M.). 34. Phyllachora millepunctata (Desm.) Sacc. Derselbe Pilz ist in Saccardo, Syll. Fung. I unter Laestadia aufgeführt (syn. Stigmatea millepunctata Kickx.). Die Art muss vorläufig bei Laestadia verbleiben. 35. Coccodothis Theiss. et Syd. nov. gen. mit C. sphaefoidea (Cke.) Th. et Syd. (syn. Dothidea sphaeroidea Cke.). 21* 091 p. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [235 36. Clypeostroma Theiss. et Syd. nov. gen. mit C. spilomcum (Berk.) Th. et Syd. (syii. Dotlüdea spilomea Berk., Rhytisma discoideum Cke. et Mass.). 37. Stigrnocliora Theiss. et Syd. nov. gen. mit St. controversa (Starb.) Th. et Syd. (syn. Dothidella platyasca Starb., Apiospora controversa Starb., Dothi- della controversa [Starb.] Speg.). Phyllachora timbo Rehm ist mit der Art nic-lit identisch. 38. Microthyriella rufula (B. et C.) Theiss. et Syd. (syn. Rhytisma rufulum B. et C). 39. Valsaria rudis (Karst, et Har.) Theiss. et Syd. (syn. Dothidea rudis Karst. et Har.). 40. Valsaria tiibaraoensis (P. Henn.) Th. et Syd. (syn. Dothidea tubaraoensis P. Henn.). 41. Pseiidothis Theiss. et Syd. nov. gen. der Melograrnmataceae mit der Art Ps. Machaeria (Rehm) Th. et Syd. (syn. Dothidella Machaerii Rehm, Dothidea machaeriophila P. Henn.). 42. Valsaria Haraeana Syd. (syn. Dothidea Haraeana Syd.). 43. Euryachora Rumicis Karst. Karsten's Beschreibung des Pilzes ist ganz verfehlt. Die Art findet ihren Anschluss an die Phyllachoreen und ist Typus der neuen Gattung Dictyochora Theiss. et Syd., also D. Rumicis (Karst.) Th. et Syd. 44. Rhagadolobium Cucurbitacearum (Rehm) Theiss. et Syd. (syn. Dothidella Ciiciirbitacearum Rehm). 45. Rhagadolobium Hemiteliae P. Henn. et Lindau. Ergänzende Bemerkungen über Bau und Verwandtschaft der Gattung. Dieselbe ist von Lauter- bachiella hinreichend verschieden. 46. Diplochorella amphimelaena (Mont.) Theiss. et Syd. (syn. Dothidea amphi- melaena Mont., Phyllachora Osyridis Cke., Dothidella Osyridis var. Tassiana Sacc, Microcyclus Osyridis Sacc, M. Tassianus Syd.). 47. Scolecodothis Theiss. et Syd. nov. gen. mit S. hypophylla (Theiss. sub Oxydothis) Th. et Syd. 48. Rehmiodothis myrtincola (Rehm) Theiss. et Syd. (syn. Dothidella myrtin- cola Rehm). 49. Rhagadolobium Salvador ae (Cke.) Theiss. et Syd. (syn. Dothidea Salvador ae Cke.). 50. Auersvealdiella Theiss. et Syd. nov. gen. mit A. puccinioides (Speg.) Th. et Syd. (syn. Auerswaldia puccinioides Speg., Phyllachora viridispora Cke., Bagnisiella Pruni P. Henn.). Die Nährpflanze dieser Art ist Prunus sphaerocarpa. 51. Coccodothis euglypta (Mont.) Theiss. et Syd. (syn. Dothidea euglypta Mont.). 52. Dothidea exanthematica Lev. Ist Typus der neuen Gattung Catacauma Theiss. et Syd., also C. exanthematica (Lev.) Th. et Syd. 53. Dermatodothis Racib. nov. gen. mit der Art D. javanica Racib. n. sp. 54. Dothidea''^ Terminaliae Syd. Ist Typus der neuen Gattung Polyrhizon Theiss. et Syd. mit der Art P. Terminaliae Syd. 1767. Tonghini, C. C. Ulteriore ricerche morfologiche e bio- logiche suUe Laboulbeniaceae. (Malpighia XXVI, 1913, p. 329 — 344, 477 bis 518, Fig. 1-11.) 1768. Tovar, Walter Cevallos. El enrulamiento de las hojas del durazno. Estudio sobre esta enfermedad. (Bol. Min. Fomeuto,. Venezuela IX, 1914, p. 630-633.) — Betrifft Exoascus deformans. 236] Andere Arten. 325 1769. Tubeuf. ('. T. Sklerotien in reifen Fichtenzapfen. (Naturw. Zeitschr. f. Forst- u. Landwirtsch. XII, 1914, p. 344 — 349.) Verf. beschreibt kleine, ungefähr linsengrosse, dabei papierdünne Sklerotien von schwarzer Farbe, die aus Zapfen ca. 40jähriger Fichten stammten. Bei der Aussaat der Sklerotien wurden gestielte Apothecien gebildet, wie solche bei der Gattung Sclerotinia entstehen. Eine genaue Be- stimmung des Sklerotiums war dem Verf. nicht möglich, doch steht es der Sclerotinia Kerneri jedenfalls am nächsten. Da der Pilz nicht zu den Conidien (Botrytis) bildenden Sklerotinien gehört, ist ein Schaden durch sie für junge Kulturen nicht zu befürchten. Schnegg. 1770. Vau Fleet, W. Chestnut-breeding experience. (Journ. Heredity V, 1913, p. 19-25, 5 fig.) 1771. Voges, E. tJher Ophiobolus herpotrichus Friea, den Weizen- halmtöter, in seiner Nebenfruchtf orm. (Centralbl. f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XLII, 1914, p. 49-64. 9 Textfig.) Die Nebenfruchtform von Ophiobolus herpotrichus ist nicht Hendersonia herpotricha Sacc. oder Fusarium rubiginosum App. et Wollenw., sondern ein Acremonium, und zwar wahrscheinlich A. alternatum Link. Verf. beschreibt ausführlich die Keimung der Ascussporen des Ophiobolus, das sich daraus in Eeinkultur entwickelnde Mycel und die Conidienfruktifikation. Reife Ascus- früchte konnten aus den Acre/non/u/n-Kulturen allerdings noch nicht erzielt werden. Am Halmgrund fusskranker Weizenpflanzen treten regelmässig folgende Pilze zusammen auf: Ophiobolus herpotrichus, Acremonium alternatum, Fusarium rubiginosum, Hendersonia herpotricha, Ascochyta spec, Septoria spec, Mucor racemosus, Leptosphaeria Tritici, Cladosporium herbarum, Alternaria tenuis. Man darf aber aus solchem geselligen Auftreten verschiedener Pilzformen nicht auf deren etwaige Zusammengehörigkeit schliessen. 1772. Voges, E. Zur Geschichte des Obstbaumkrebses. (Central- blatt f. Bakter. u. Paras., II. Abt. XXXIX, 1914, p. 641-672, 4 Textfig.) In einer historischen Übersicht werden zunächst die älteren Arbeiten über den Obstbaumkrebs einer kritischen Betrachtung unterzogen. Dann erfährt der Obstbaumkrebs selbst eine eingehende Beschreibung, in der vor allem dem inneren pathologisch -anatomischen Bau eine besondere Würdigung zukommt, später werden auch die Überwallungswülste der Krebswunde untersucht. Der Krebs selbst wurde experimentell an jungen Apfelbaumtrieben erzeugt. Als eigentlicher Parasit kommt für die Entstehung des Krebses nur Nectria ditissima in Frage. Nach des Verfs. Untersuchungen gehört zu diesem Pilz als Conidienform Fusidium candidum Willk. = Fusarium Will- kommii Lindau. Sicher ist, dass diese Pilze imstande sind, lebendes Gewebe abzutöten, offenbar durch eine intensive Fermentausscheidung. die noch weit über das direkt abgetötete Gewebe hinaus als Reiz zu einem hypertrophischen Zellenwachstum wirkt. Schnegg. 1773. Voglino, Piere. Sopra una nuova infezione degli Asparagi. (Ann. R. Accad. di Agricolt., vol. LVI, Torino 1913, p. 176-180.) N. A. In den Spargelbeeten zu Pinerolo (Piemont) hatte sich im Mai eine Krankheit plötzlich eingestellt, welche zunächst auf das Vorhandensein der Zopfia rizophila Rab. in den Wurzeln zurückzuführen war. Auf den ver- kümmerten und verbogenen Schösslingen fand aber Verf. noch in den braun- 326 P. Sydow: Pilze (ohne die Schizomyceten und Flechten). [237 ßchwarzpii, dürr gewordenen Stellen an deren Fusse eine eigene Pilzart. Die Hyphen dieser durchzogen mehrfach verzweigt und verkrümmt das Grund- gewebe, welches ganz mürbe war. Aus der Natur der Hyphen und der schild- förmigen Pykniden, aus der Form der !^poren (7 — 9 : 2 /<) schloss Verf. auf eine neue Lepiothyri um -Art, die er L. Asparagi benennt. Solla. 1774. Watsoii, W. Pleospora hepaticola spec. nov. (Transaot. British Mycol. Soc. IV, 1914, p. 295. N. A. Diagnose der neuen, auf Lophocolea heterophylla vorkonmienden Art nnd Angabe der Unterschiede von P. miiscicola Cke. et Massee. 1775. Weoso. J. Über die Gattung Malrneomyces Starb. (Zeitschr. f. Gärungsphysiologie IV, 1914, p. 226-235, 2 Fig.) Die Stellung der Gattung Malrneomyces im System war Starbaeck unklar geblieben. Verf. untersuchte das spärliche Originalexemplar des Pilzes und konnte feststellen, dass eine eigenartige beborstete Caloncctria vorliegt, der Pilz also eine Hypocreacee darstellt. Theissen's Ansicht, dass Malrneo- myces zu Chaetothyrium gehört, wird demnach nicht anerkannt. Letztere Gattung soll nach Verf. eine Naetrocymbee sein. 1776. Wecse, J. Studien über Nectriaceen. 2. Mitteilung. (Zeit- schrift f. Gärungsphysiologie IV, 1914, p. 90-132, 2 Fig. N. A. Verf. beschreibt ausführlich Nectria Peziza (Tode) Fr., N. suffiilta Berk. et Curt., N. haematites Syd., N. cucurbitiila (Tode) Fr. var. meizospora Rehm, N. pityrodes Mont., N. erinacea Starb. (=^ N. bactridioides Berk. et Br.), A^. heterospora Kalchbr. et (.ke. mit var. nov. microspora Weese. Alle Arten werden mit den verwandten Formen genau verglichen und ihre charakte- ristischen und unterscheidenden Merkmale festgestellt. Die meisten der ge- nannten Arten sind unter verschiedenen Namen beschrieben worden, so be- sonders N. Peziza, für welche Verf. nicht weniger als 13 sichere und 3 noch fragliche Synonyme nachweist. Die Mitteilungen des Verfs. stützen sich durch- weg auf die Untersuchung von Originalexemplaren, denn nur auf diese Weise kann die so dringend notv.endige Klarheit in der Gattung Nectria herbei- geführt werden. 1777. Weese, J. Beitrag zur Kenntnis der Gattung Caloncctria. (Mycol. Centralbl. IV, 1914, p. 121-132, 177-187.) Verf. beschreibt genau auf Grund der Untersuchung von Original- exemplaren oder von als Originale anzusehenden Exemplaren folgende zu Caloncctria gestellte Arten: 1. C. decora (Wallr.) Sacc. Hierzu gehören als synonym: C. agnina (Rob.) Sacc, C. Massariae (Pass.) Sacc, C. Dearnessi Ell. et Ev. Auch C. dimi- nuta (Berk.) Berl. et Vogl. dürfte identisch sein. 2. C. enibescens (Rob.) Sacc. Ist eine gute charakteristische Art. 3. C. pyrochroa (Desm.) Sacc. Ebenfalls charakteristische Art. 4. C. citri no-aurantia (De Lacr.) Sacc. Der Pilz hat Nectria citri no-awantia De Lacr. zu heissen. 5. C. Fiickelii (Nke.) Sacc. Ist in der Gattung Nectriella Nke. zu belasen. 6. C. ti nct a (Fuck.) Rehm. Dieser Name hat keine Berechtigung. Die Art ist Nectriella coccinea Fuck. 7. C. aiirigera (Berk. et Rav.) Sacc. Ist von Nectria Coryli Fuck. nicht zu unterscheiden. Die Gattung Scoleconectria Seaver, die mit Puttemansia P. Henn. zusammenfällt, kann als eigene Gattung nicht bestehen bleiben. 238] Andere Arten. 327 8. C. Plowrightiana Sacc. Es ist möglich, dass diese Art mit C. ochraceo- pallida (Berk. et Br.) Sacc. zusammenfällt. 9. C. verruculosa Niessl. Ist syn. zu Nectria Ralfsii Berk. et Br. Mit N. Ralfsii fällt N. Daldiniana De Not. vollständig zusammen. 10. C. Baianseana Berl. et Koum. Ist eine sehr charakteristische Art der Gattung. Mit ihr stimmt C. gyalcctoidea Rehm völlig überein. 11. C. appendiculata Rehm. Ist gute Art. Mit ihr identisch ist C. Soroceae Rehm. 12. C. sulphurella Starb. Ist identisch mit Nectria tjibodensis Penz. et Sacc. und als selbständige Art zu streichen. 13. C. coltapsa Starb. Ist gute charakteristische Art. 14. C. eburnea Rehm. Auf einem untersuchten Originalexemplar wurden 3 verschiedene Pilze gefunden, von denen aber keiner der Originalbeschrei- bung entsprach. 15. C. hibiscicola P. Henn. Ist gleich C. sulcata Starb., mit welcher Art C. Meliae Zimm. zusammenfällt. Die Gattungen Creonectria Seaver und PuttemansiaV. Henn. (— Scoleco- nectria Seaver) können nicht bestehen bleiben. Puttemansia lanosa P. Henn. hat Calonectria lanosa (P. Henn.) Weese zu heissen. — Mit dieser Gattung fällt auch Trichonectria Kirsch st. zusammen. 1778. Weese, J. Beitrag zur Kenntn